Deutsches Rotes Kreuz fordert verpflichtenden Kurs zur Katastrophenvorsorge

Berlin: Um im Fall von Katastrophen gut vorbereitet zu sein, hat das Deutsche Rotes Kreuz einen verpflichtenden Vorsorge-Kurs verlangt. Daran sollten alle Bürgerinnen und Bürger teilnehmen - mindestens aber eine Person pro Haushalt, so eine DRK-Sprecherin im Interview mit der "Mediengruppe Bayern". Thematisch könnte der Kurs nach Ansicht der Hilfsorganisation unter dem Motto "Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten" stehen. Zugleich äußerte das Rote Kreuz Zustimmung für die Einführung eines bundesweiten Bevölkerungsschutztages, wie sie auch vom Städte- und Gemeindebund gefordert wird. Regelmäßige Übungen seien grundsätzlich sinnvoll, um die Resilienz zu stärken, so eine Sprecherin. Diese sollten demnach neben der bereits stattfindenden Erprobung von Warnsystemen, die Einrichtung von Notunterkünften und die Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern umfassen.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 03.04.2025 02:00 Uhr

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