US-Präsident Donald Trump hat einen massiven Abzug von Truppen aus Deutschland angekündigt. Offen ist bisher, ob es auch bayerische Standorte treffen wird. In der Staatsregierung und am Truppenübungsplatz Grafenwöhr gibt man sich entspannt.
Wie wehrhaft sind Deutschland und Europa? BR24 startet die neue Rubrik "Verteidigung" – mit Analysen zu Sicherheitspolitik, Friedensforschung, aber auch zum Beispiel den Sorgen der Jugend. Für bessere Orientierung in Zeiten globaler Unsicherheit.
Die Wehrpflicht ist zwar nach wie vor ausgesetzt in Deutschland, trotzdem kann man weiter den Kriegsdienst verweigern - wofür sich eine wachsende Zahl von Menschen entscheidet. Wie das mit Musterungspflicht und Bedarfswehrpflicht zusammenhängt.
Trotz neuem Wehrdienstgesetz bleibt die Ausreise junger Männer ins Ausland ohne Genehmigung möglich. Laut Verteidigungsministerium soll eine entsprechende Verwaltungsvorschrift noch diese Woche kommen, um offene Fragen zum Gesetz zu beantworten.
Die Bundeswehr schreibt erstmals alle an, die in diesem Jahr volljährig werden, um sie auf den Wehrdienst aufmerksam zu machen. Ziel des Vorgehens ist es, die Bundeswehr personell aufzurüsten. Die ersten 18-Jährigen in Bayern haben den Brief schon.
Nach monatelanger Arbeit hat das Bundesverteidigungsministerium eine Militärstrategie vorgestellt – zum ersten Mal. Strategische Klarheit soll sie schaffen. Tatsächlich spricht sie eine deutliche Sprache. Doch manche Fragen bleiben offen.
Knapp 23.000 Menschen haben sich im ersten Quartal bei der Bundeswehr beworben – ein Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zu 2025. Auch die Zahl der freiwillig Wehrdienstleistenden stieg. Seit Jahresbeginn sucht die Bundeswehr verstärkt Nachwuchs.
Die Sanitätsakademie der Bundeswehr in München ist die wichtigste Ausbildungseinrichtung des Sanitätsdienstes. Auch der muss umdenken, um seinen Teil zur Verteidigungsbereitschaft beizutragen. BR24 hat Einblicke in die Ausbildung bekommen.
Damit auch in einem Krisen- oder Katastrophenfall genug Essen auf unseren Tellern landet, sind wir auf eine funktionierende Landwirtschaft angewiesen. Doch wie krisenfest sind die Landwirte in Bayern wirklich? Das soll nun eine Umfrage klären.
Wie gut sind deutsche Krankenhäuser auf Krisen und Kriege vorbereitet? Mit dieser Frage haben sich in Augsburg beim sogenannten "Safety Camp" Fachleute beschäftigt und Maßnahmen gefordert. Worauf sich Kliniken künftig einstellen sollten.
Wer kann bei Krisen oder Katastrophen alles helfen? Das will die SPD in Bayern künftig von zentraler Stelle erfassen lassen. In einem Entwurf für die kommende Klausur der Landtagsfraktion wird auch eine weitere Stärkung der Bundeswehr gefordert.
Der Rüstungskonzern KNDS Deutschland will seine Produktion deutlich erhöhen. Jetzt wurde bekannt, dass künftig der bayerische Autozulieferer Dräxlmaier wesentliche Bauteile für den Rad-Panzer Boxer produzieren wird.
Aus landwirtschaftlicher Fläche wird Drohnenfabrik? Das Münchner Unternehmen Helsing kauft ein Grundstück in Hallbergmoos. Entstehen soll eine sogenannte "Resilience Factory". Was das für die Region und die Rüstungsindustrie in Bayern bedeutet.
Die IG Metall und der Airbus-Konzern fordern ein Ende des bisher deutsch-französischen Kampfflugzeug-Projektes FCAS. Sie beklagen Stillstand bei der Entwicklung. Bei einem Aktionstag wollen sie für einen Neuanfang unter deutscher Federführung werben.
Trumps Kritik an der Nato sorgt für Diskussionen auch hierzulande. In Bayern betreiben die USA einige ihrer wichtigsten Militärstandorte in Europa. Welche Rolle spielen Grafenwöhr, Hohenfels und Co.? Und welche Konsequenzen hätte ein Truppenabzug?
Seit kurzem ist ein Rahmenkonzept der Kirchen zur Seelsorge im Bündnis- oder Verteidigungsfall öffentlich. Friedensaktivisten kritisieren, die Kirchen würden so der Militärlogik folgen und sich als Stimme des Friedens unglaubwürdig machen.
Vor vier Jahren kommen die Bundestagsabgeordneten zu einer historischen Sitzung zusammen. Der damalige Kanzler Scholz hält seine berühmte Zeitenwende-Rede. Und schwört das Land auf einen neuen verteidigungspolitischen Kurs ein. Eine Zwischenbilanz.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz blickt Heeresinspekteur Christian Freuding im BR24-Exklusivinterview auf die Zukunft des Heeres. In Litauen will er weiter auf Freiwillige setzen, zu Hause die Reserve stärken.
Nach der Münchner Sicherheitskonferenz geht die Debatte um einen europäischen Atomwaffen-Schutzschirm weiter – angestoßen von einer Rede des Bundeskanzlers. Doch viele deutsche Politiker äußern sich zurückhaltend.
Zwischen Abschreckung und Transparenz: Generalinspekteur Breuer warnt vor einer öffentlichen Debatte über Europas nukleare Strategie – und setzt auf vertrauliche Gespräche. Zugleich erwartet er keinen vorschnellen Rückzug der USA aus der Nato.
Es ist ein Signal an Trump: Der US-Präsident hatte seine Besitzansprüche auf Grönland mit Sicherheitsbedenken begründet. Nun verstärkt die Nato ihre Militärpräsenz in der Region, die Bundeswehr beteiligt sich mit Kampfjets.
2029 könnte ein kritisches Jahr für die Nato werden. Militärexperten gehen davon aus: Das russische Militär ist bis dahin so gut ausgestattet, dass es in der Lage ist, die Nato anzugreifen. Sie sehen mehrere Szenarien.
Während US-Präsident Donald Trump immer wieder die NATO-Beistandspflicht in Frage stellt, halten Russlands Aggressionen weiter an. Wie sehr kann sich Europa auf die USA als NATO-Mitglied verlassen? Ein Interview mit NATO-General Markus Laubenthal.
Die erste Aufregung um Drohnenflüge an Flughäfen in Westeuropa hat sich gelegt. Aber die Bedrohung besteht weiter. Um die Drohnenabwehr zu verbessern, forschen jetzt viele Staaten und Firmen an laserbasierten Systemen – mit Vor- und Nachteilen.
Das Bundeskriminalamt hat in diesem Jahr bereits mehr als 1.000 verdächtige Drohnenflüge registriert. Wer dahinter stecke, wisse man nicht genau. Vermutet wird ein staatlich gesteuertes Vorgehen, um Verunsicherung zu stiften.
Bund und Länder haben ein gemeinsames Abwehrzentrum eröffnet, um auf die gestiegene Gefahr durch Drohnen zu reagieren. Verschiedene Zuständige sollen hier zusammenarbeiten - nach dem Vorbild eines bereits bestehenden Abwehrzentrums.
Erstmals proben Deutschland und Israel gemeinsam den Ernstfall im Netz: Mit der Übung "Blue Horizon" wird der neue Cyber-Sicherheitspakt greifbar. Ziel ist ein deutscher "Cyberdome", der Angriffe früh erkennt und Abwehrkräfte beider Länder vernetzt.
Cyberattacken haben deutsche Firmen 2024 laut Schätzung 179 Milliarden Euro gekostet. Worauf wir uns einstellen müssen, nicht nur in der Wirtschaft, erklärt die Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Claudia Plattner.
Jedes siebte in einer Erhebung befragte Unternehmen war bereits Opfer eines ernsthaften Cyberangriffs. Gleichzeitig spielt Cybersicherheit für sehr viele der Firmen aber keine große Rolle. Experten sehen eine unterschätzte Bedrohung.
Auf Instagram geht ein KI-generiertes Video eines jungen FC-Bayern-Fans viral. Der Clip gibt vor, dass der Bub dem BR ein Interview gibt. Derartige Videos, genannt "AI Slop", fluten derzeit die Social-Media-Timelines. Ein #Faktenfuchs.
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hat gefordert, deutsche Krankenhäuser auf einen möglichen Kriegsfall vorzubereiten. Ein YouTuber behauptete deshalb irreführenderweise, Deutschland stehe kurz vor einem Krieg. Ein #Faktenfuchs.
Vor den jüngsten Annäherungen zwischen den USA und der Ukraine waren die Beziehungen zwischen den beiden Ländern an einem Tiefpunkt. Trump versuchte mehrfach, Selenskyj mit Falschbehauptungen zu diskreditieren. Ein Faktencheck.
Podcast Tipp: Die Entscheidung - Comeback der Wehrpflicht