Damit auch in einem Krisen- oder Katastrophenfall genug Essen auf unseren Tellern landet, sind wir auf eine funktionierende Landwirtschaft angewiesen. Doch wie krisenfest sind die Landwirte in Bayern wirklich? Das soll nun eine Umfrage klären.
Wie wehrhaft sind Deutschland und Europa? BR24 startet die neue Rubrik "Verteidigung" – mit Analysen zu Sicherheitspolitik, Friedensforschung, aber auch zum Beispiel den Sorgen der Jugend. Für bessere Orientierung in Zeiten globaler Unsicherheit.
Die Bundeswehr schreibt erstmals alle an, die in diesem Jahr volljährig werden, um sie auf den Wehrdienst aufmerksam zu machen. Ziel des Vorgehens ist es, die Bundeswehr personell aufzurüsten. Die ersten 18-Jährigen in Bayern haben den Brief schon.
Der neue freiwillige Wehrdienst treibt junge Menschen um. Auch dann, wenn sie Kontakt zur Bundeswehr haben. Etwa, wenn ein Jugendoffizier an die Schule kommt. Sein Job: Informieren statt Rekrutieren. Wie ist die Stimmung bei so einem Besuch?
Schülerinnen und Schüler demonstrieren bundesweit, dass aus dem freiwilligen Wehrdienst keine Pflicht wird. Sie hoffen darauf, eine Bewegung zu starten. Der Auftakt blieb aber unter den Erwartungen.
In Norwegen geht das Großmanöver "Cold Response" in seine heiße Phase. Unter den Tausenden Teilnehmern sind etwa 700 Gebirgsjäger aus Mittenwald. Sie trainieren auch mit Drohnen. In Russland stößt das Manöver offenbar auf Interesse.
Deutschland baut seine Verteidigungsfähigkeit mit dem israelischen Raketenabwehrsystem Arrow aus – nun auch in Bayern. Es soll in Lagerlechfeld und Kaufbeuren stationiert werden. Damit wird Schwaben zu einem von drei Arrow-Standorten in Deutschland.
Hochrangige Militärs halten Teile der Beschaffungen für ungeeignet. Haushälter fürchten Steuerverschwendung. Interne Unterlagen zeigen: Behörden kannten die Kritik – und hielten an der Bestellung fest. Woran es im Beschaffungsprozess hakt.
Vor vier Jahren kommen die Bundestagsabgeordneten zu einer historischen Sitzung zusammen. Der damalige Kanzler Scholz hält seine berühmte Zeitenwende-Rede. Und schwört das Land auf einen neuen verteidigungspolitischen Kurs ein. Eine Zwischenbilanz.
Frankreich ist bereit, seinen Atomschirm auf Deutschland und andere europäische Länder auszuweiten. Die Bundesregierung kündigt bereits konkrete Schritte der Zusammenarbeit an. Pläne, von denen nicht alle in Berlin überzeugt sind.
Die Welt ordnet sich rasant neu. Das Völkerrecht bleibt dabei oft auf der Strecke – und doch unverzichtbar, sagt Rechtsexperte Christoph Safferling. Deutschland braucht einen Resilienzplan. Eine Expertenrunde im BR fragt, wie der ausschauen könnte.
Die IG Metall und der Airbus-Konzern fordern ein Ende des bisher deutsch-französischen Kampfflugzeug-Projektes FCAS. Sie beklagen Stillstand bei der Entwicklung. Bei einem Aktionstag wollen sie für einen Neuanfang unter deutscher Federführung werben.
Vom einstigen Schmuddel-Image ist nichts mehr übrig: Die Enforce Tac in Nürnberg hat sich zu Deutschlands Leitmesse für Sicherheit und Verteidigung gemausert. Nicht nur bayerische Unternehmen aus dem reinen Militärbereich mischen dort mit.
Die Rüstungsindustrie boomt und hat dank des Sondervermögens der Bundeswehr eine sichere Auftragslage. Wirtschaftlich lukrativ ist das auch für Unternehmen aus Bayern: Neben Waffenherstellern profitieren unter anderem Outdoor-Unternehmen.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz blickt Heeresinspekteur Christian Freuding im BR24-Exklusivinterview auf die Zukunft des Heeres. In Litauen will er weiter auf Freiwillige setzen, zu Hause die Reserve stärken.
Nach der Münchner Sicherheitskonferenz geht die Debatte um einen europäischen Atomwaffen-Schutzschirm weiter – angestoßen von einer Rede des Bundeskanzlers. Doch viele deutsche Politiker äußern sich zurückhaltend.
Zwischen Abschreckung und Transparenz: Generalinspekteur Breuer warnt vor einer öffentlichen Debatte über Europas nukleare Strategie – und setzt auf vertrauliche Gespräche. Zugleich erwartet er keinen vorschnellen Rückzug der USA aus der Nato.
Wie gut sind deutsche Krankenhäuser auf Krisen und Kriege vorbereitet? Mit dieser Frage haben sich in Augsburg beim sogenannten "Safety Camp" Fachleute beschäftigt und Maßnahmen gefordert. Worauf sich Kliniken künftig einstellen sollten.
Wer kann bei Krisen oder Katastrophen alles helfen? Das will die SPD in Bayern künftig von zentraler Stelle erfassen lassen. In einem Entwurf für die kommende Klausur der Landtagsfraktion wird auch eine weitere Stärkung der Bundeswehr gefordert.
Das Gesundheitssystem mehr auf Krisen und Kriege vorbereiten – das ist das Ziel von Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach. Um das zu erreichen, fordert sie nun einen Bund-Länder-Gipfel. Hintergrund ist eine Studie, die großen Handlungsbedarf anmahnt.
Es ist ein Signal an Trump: Der US-Präsident hatte seine Besitzansprüche auf Grönland mit Sicherheitsbedenken begründet. Nun verstärkt die Nato ihre Militärpräsenz in der Region, die Bundeswehr beteiligt sich mit Kampfjets.
2029 könnte ein kritisches Jahr für die Nato werden. Militärexperten gehen davon aus: Das russische Militär ist bis dahin so gut ausgestattet, dass es in der Lage ist, die Nato anzugreifen. Sie sehen mehrere Szenarien.
Während US-Präsident Donald Trump immer wieder die NATO-Beistandspflicht in Frage stellt, halten Russlands Aggressionen weiter an. Wie sehr kann sich Europa auf die USA als NATO-Mitglied verlassen? Ein Interview mit NATO-General Markus Laubenthal.
Die erste Aufregung um Drohnenflüge an Flughäfen in Westeuropa hat sich gelegt. Aber die Bedrohung besteht weiter. Um die Drohnenabwehr zu verbessern, forschen jetzt viele Staaten und Firmen an laserbasierten Systemen – mit Vor- und Nachteilen.
Das Bundeskriminalamt hat in diesem Jahr bereits mehr als 1.000 verdächtige Drohnenflüge registriert. Wer dahinter stecke, wisse man nicht genau. Vermutet wird ein staatlich gesteuertes Vorgehen, um Verunsicherung zu stiften.
Bund und Länder haben ein gemeinsames Abwehrzentrum eröffnet, um auf die gestiegene Gefahr durch Drohnen zu reagieren. Verschiedene Zuständige sollen hier zusammenarbeiten - nach dem Vorbild eines bereits bestehenden Abwehrzentrums.
Erstmals proben Deutschland und Israel gemeinsam den Ernstfall im Netz: Mit der Übung "Blue Horizon" wird der neue Cyber-Sicherheitspakt greifbar. Ziel ist ein deutscher "Cyberdome", der Angriffe früh erkennt und Abwehrkräfte beider Länder vernetzt.
Cyberattacken haben deutsche Firmen 2024 laut Schätzung 179 Milliarden Euro gekostet. Worauf wir uns einstellen müssen, nicht nur in der Wirtschaft, erklärt die Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Claudia Plattner.
Jedes siebte in einer Erhebung befragte Unternehmen war bereits Opfer eines ernsthaften Cyberangriffs. Gleichzeitig spielt Cybersicherheit für sehr viele der Firmen aber keine große Rolle. Experten sehen eine unterschätzte Bedrohung.
Auf Instagram geht ein KI-generiertes Video eines jungen FC-Bayern-Fans viral. Der Clip gibt vor, dass der Bub dem BR ein Interview gibt. Derartige Videos, genannt "AI Slop", fluten derzeit die Social-Media-Timelines. Ein #Faktenfuchs.
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hat gefordert, deutsche Krankenhäuser auf einen möglichen Kriegsfall vorzubereiten. Ein YouTuber behauptete deshalb irreführenderweise, Deutschland stehe kurz vor einem Krieg. Ein #Faktenfuchs.
Vor den jüngsten Annäherungen zwischen den USA und der Ukraine waren die Beziehungen zwischen den beiden Ländern an einem Tiefpunkt. Trump versuchte mehrfach, Selenskyj mit Falschbehauptungen zu diskreditieren. Ein Faktencheck.
Podcast Tipp: Die Entscheidung - Comeback der Wehrpflicht