Verteidigung

Der Fall Stefan Thumann – Wie gefährdet sind Rüstungsmanager?

Der bayerische Rüstungsunternehmer Stefan Thumann war offenbar Ziel eines geplanten Mordanschlages. Sicherheitskreise vermuten dahinter russische Geheimdienste. Auch andere Rüstungsmanager gelten als gefährdet.

Hybrider Krieg

Frachter von Antonov am Leipziger Flughafen.

Drohnen, Hacker, Fake News - Warum hybride Bedrohungen zunehmen

Nach dem Vorfall mit einer mit Sprengstoff bestückten Drohne in Leipzig und einem verhinderten Anschlag auf einen bayerischen Rüstungsmanager sprechen Sicherheitsexperten von "hybriden Bedrohungen". Solche Vorfälle haben deutlich zugenommen.

Hybrider Krieg - Experte Mangott fordert Abwehrzentrum

Hybrider Krieg: Sicherheitsexperte Mangott fordert Abwehrzentrum

Anschlagsversuch auf ein ukrainisches Flugzeug, vereitelter Mordanschlag auf den Chef eines bayerischen Rüstungsunternehmens. Was kann Deutschland gegen den hybriden Krieg tun? Ein BR24-Interview mit dem Sicherheitsexperten Gerhard Mangott.

Vorstellung der Drohenabwehr am Nürnberger Flughafen.

Bayern rüstet im Drohnen-Kampf auf: Mehr Personal und Technik

Die Gefahr vor Drohnenangriffen ist nach dem Vorfall am Flughafen Leipzig präsenter denn je. Die Polizei reagiert und rüstet im Drohnen-Kampf auf: mit neuer Technik und mehr Personal, vor allem an Flughäfen, so Innenminister Herrmann in Nürnberg.

Bundeswehr

Polnische und deutsche Soldaten arbeiten an der Verstärkung der Befestigungsanlage der polnischen Grenze. Die sogenannten Drachenzähne dienen als Panzerhindernisse.

Eastern Shield: Bayerische Pioniere bauen Panzersperren in Polen

Polen will die Grenzen zu seinen Nachbarstaaten Belarus und Russland sichern und sich so vor einem Überfall wappnen. Das Land baut dafür unter anderem Panzersperren. Es ist ein unvergleichliches Großprojekt. Aktuell helfen Pioniere aus Bayern mit.

Training auf der Hindernisbahn.

"Edelweißcamp": Warum gerade Junge bei der Bundeswehr schnuppern

Die Bundeswehr braucht Personal. Derzeit gilt die Freiwilligkeit, die viel diskutiert wird. Das Interesse der jungen Menschen an der Truppe ist da – das zeigt sich im Schnuppercamp in Regen: Die Plätze hätten sogar zweimal gefüllt werden können.

Ein Soldat blickt in einem Fahrzeug auf eine Karte. Sie zeigt Emissionen in Belarus, die auf Funksignale schließen lassen. Die Karte wurde von der Bundeswehr bearbeitet und soll lediglich symbolisieren, wie das System arbeitet.

Innovation aus der Truppe: Eigenentwicklung im Einsatz

Die Bundeswehr beteiligt sich im Rahmen der Mission "VIGO" an der Absicherung der litauischen Grenzen. Dabei kommen Spezialisten zum Einsatz. Sie setzen auf eine technische Eigenentwicklung. In Sachen Innovation geht die Bundeswehr damit neue Wege.

Wehrdienst / Wehrpflicht

Ein Zivildienstleistender hilft als Fahrdienst einer Seniorin in einen Kleinbus der Arbeiterwohlfahrt

Neuer Zivildienst? Soziale Träger bremsen die Erwartungen

Viele verbinden mit der Debatte über eine neue Wehrpflicht die Rückkehr des Zivildienstes. Sozialverbände und Pflegevertreter sehen zwar Chancen, erwarten aber kein Comeback nach historischem Vorbild.

Verpflichtender Zivildienst: Chance oder überflüssig?

Die Debatte um Wehrpflicht und Zivildienst läuft, die Caritas in Bayern bringt eine Alternative ins Spiel: Statt einer Dienstpflicht fordert sie einen Rechtsanspruch auf Freiwilligendienste und bessere Rahmenbedingungen für junge Menschen.

Symbolbild: Die Ehrenformation des Wachbataillons steht angetreten in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin

Wehrpflicht: Der Streit beginnt vor 70 Jahren – und dauert an

Die Bundeswehr sucht dringend Personal, die Wehrpflicht wird wieder diskutiert. Dabei begleitet der Streit Deutschland seit ihrer Einführung vor 70 Jahren. Was sich seitdem verändert hat und was gleich geblieben ist.

Bedrohung durch Drohnen

(Symbolbild) Drohnen am Himmel.

Bundeswehr: Drohnenüberflüge keine Seltenheit mehr

Vor wenigen Tagen wurden über einem Bundeswehr-Areal in Nordrhein-Westfalen Drohnen gesichtet – kein Einzelfall, sagen die Streitkräfte. Seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges häufen sich solche Vorfälle in Deutschland.

ARCHIV - 05.08.2026, Sachsen, Schkeuditz: Eine Drohne der Polizei ist über einer Flugzeugtragfläche zu sehen.

Drohnenabwehr: Welche Konsequenzen braucht es nach Leipzig?

Wie umgehen mit der Bedrohung durch Drohnen? Nach dem Vorfall am Leipziger Flughafen diskutiert die deutsche Politik über Konsequenzen. Mehrere Forderungen liegen auf dem Tisch. Eine Expertin ordnet ein.

06.08.2026, Sachsen, Schkeuditz: Einsatzkräfte der Polizei durchsuchen das Gelände abseits der Landebahn Nord auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/Halle. Nach dem Drohnenvorfall in der Nacht zum Mittwoch laufen die Ermittlungen. Die für einen Angriff ausgerüstete Drohne war nach Angaben aus Sicherheitskreisen nahe einer ukrainischen Transportmaschine sichergestellt worden. Die Sicherheitsbehörden sind alarmiert. Foto: Hendrik Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Drohnenabwehr: "Wir sind da noch hinterher!"

Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen spricht Bundesinnenminister Dobrindt von einem "neuen Bedrohungsszenario". Während bei den Ermittlungen immer mehr Details bekannt werden, fällt die Analyse von Experten schonungslos aus.

Zivilschutz

(Symbolbild) Drohne vor Hochspannungsmast.

Kritische Infrastruktur: So schwierig ist es, sie zu schützen

Das Stromnetz und die Wasserversorgung in Bayern sind "kritische Infrastruktur" – und damit ein potenzielles Ziel hybrider Kriegsführung. Wie aber ist es möglich, hunderte Umspannwerke und zehntausende Kilometer Stromleitung effektiv zu schützen?

Person im Schutzanzug bei der Vorstellung der Zivilschutz-Pläne von Bundesinnenminister Dobrindt.

Sirenen bis Schutzräume: Bundesregierung baut Zivilschutz aus

Die Bundesregierung rüstet auch im Inneren auf: Sie will die Bevölkerung mit Milliarden-Investitionen besser vor Krisen, Katastrophen und Konflikten schützen. Bundesinnenminister Dobrindt räumt ein, dass es Nachholbedarf gibt.

Im Frieden unterirdische Sporthalle, im Konfliktfall Bunker für bis zu 6.000 Menschen. Anlage in Finnlands Hauptstadt Helsinki

Von Finnland lernen: Wie Deutschland krisenfester werden kann

"Sisu" statt Schulterzucken: Finnland gilt vielen als Vorbild, wenn es um die Vorbereitung auf Krisen geht – von Bunkern über Vorräte bis zur Industrie. Was Deutschland von der finnischen Hartnäckigkeit lernen kann.

Rüstungsindustrie

Kampfpanzer Leopard 2 bei einer Vollbremsung.

Panzerbauer KNDS: Vom Börsenkandidaten zum Staatskonzern?

Nach dem geplatzten Börsengang des Panzerbauers KNDS machen Berichte über eine mögliche Komplettübernahme durch den Staat die Runde. Experten und Sicherheitspolitiker halten davon wenig.

Amtstafel des "Gemeinsamen Zentrums zur Abwehr hybrider Bedrohungen" (GAZ Hybrid) in Berlin

Sabotage bei Rüstungskonzern: Mutmaßlicher Agent festgenommen

Bayerns LKA nimmt in Thüringen einen Ukrainer fest. Der Vorwurf: Sabotagevorbereitungen bei einem bayerischen Rüstungsunternehmen. Die Festnahme ist ein Erfolg des vor zwei Monaten neu gegründeten Gemeinsamen Zentrums zur Abwehr hybrider Bedrohungen.

Zeitenwende

Verteidigung als Wirtschaftsfaktor: So kann Bayern profitieren

Der Krieg in der Ukraine, neue geopolitische Spannungen und die Debatte über höhere Verteidigungsausgaben: konkrete Herausforderungen für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Was bedeutet diese Entwicklung für Bayern, Deutschland und Europa?

Cybersicherheit

Ein Bildschirm spiegelt sich in der Brille einer Frau.

OpenAI, Anthropic, Meta: Wie sicher sind wir vor KI-Angriffen?

Erst machte der Cyberangriff von OpenAI Schlagzeilen, dann folgte Anthropic und jetzt auch noch Meta: Die Serie scheint nicht abzureißen. Wie sicher sind wir künftig vor KI-Cyberattacken?

16.06.2026, Berlin: Alexander Dobrindt (CSU) steht bei der Einweihung des GAZ Hybrid vor einem Vision-Flex-Kamerasystem zur Abwehr von Drohnen.

Hybride Bedrohungen: Wie das neue Abwehrzentrum arbeiten soll

Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat heute in Berlin das "GAZ Hybrid" eröffnet, ein Zentrum zur Abwehr von hybriden Angriffen. Was die Plattform liefern soll und warum es Kritik an ihr gibt.

So lief die Übung des IT-Bataillon 292 in Dillingen ab

IT-Bataillon in Dillingen: "Ohne Kommunikation läuft nichts"

Das IT-Bataillon 292 am Standort Dillingen kümmert sich um die Verteidigungsfähigkeit im Cyberraum. Dazu gehören der Schutz vor Hackerangriffen, die elektronische Kampfführung und die Sicherstellung militärischer Kommunikation. Ein Standortbesuch.

US-Soldaten: Abzug aus Deutschland

Archivbild: Start einer Tomahawk-Rakete

US-Raketen: Wie Berlin auf die Absage reagiert

Der angekündigte Teilabzug von US-Truppen in Deutschland hat zuletzt die Schlagzeilen beherrscht. Auch wegen der Folgen für betroffene Regionen. Doch eine andere Nachricht aus Washington dürfte strategisch noch schwerer wiegen.

Archivbild: Ein Militärkonvoi fährt durch den Eingang der Rose Barracks in Vilseck auf den Truppenübungsplatz Grafenwöhr.

US-Truppenabzug – Milliardenverlust für die Oberpfalz

Der von US-Präsident Trump angekündigte Truppenabzug aus Deutschland trifft vor allem die Oberpfalz. Nach Informationen des BR wird eine Brigade mit knapp 5.000 Soldaten den Standort Vilseck verlassen. Der Region drohen schwere Einbußen.

US-Präsident Donald Trump spricht mit Journalisten, bevor er auf dem Palm Beach International Airport auf dem Weg nach Miami in die Air Force One steigt.

"Weit mehr" als 5.000: Trump will zusätzliche Soldaten abziehen

Erst am Freitag hatte das Pentagon angekündigt, die US-Truppen in Deutschland um 5.000 Soldaten zu verringern. Nun hat Präsident Trump nachgelegt: Er spricht von "weit mehr" Soldaten. Derweil versucht die Nato, sich Klarheit zu verschaffen.