Deutschland und Frankreich haben sich auf eine Beteiligung des Bundes an dem Rüstungskonzern KNDS geeinigt. Demnach sollen beide Länder je 40 Prozent an dem deutsch-französischen Panzerbauer halten. Der Bund will so die Verteidigung ausbauen.
Wie wehrhaft sind Deutschland und Europa? BR24 startet die neue Rubrik "Verteidigung" – mit Analysen zu Sicherheitspolitik, Friedensforschung, aber auch zum Beispiel den Sorgen der Jugend. Für bessere Orientierung in Zeiten globaler Unsicherheit.
Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat heute in Berlin das "GAZ Hybrid" eröffnet, ein Zentrum zur Abwehr von hybriden Angriffen. Was die Plattform liefern soll und warum es Kritik an ihr gibt.
Das IT-Bataillon 292 am Standort Dillingen kümmert sich um die Verteidigungsfähigkeit im Cyberraum. Dazu gehören der Schutz vor Hackerangriffen, die elektronische Kampfführung und die Sicherstellung militärischer Kommunikation. Ein Standortbesuch.
Erstmals proben Deutschland und Israel gemeinsam den Ernstfall im Netz: Mit der Übung "Blue Horizon" wird der neue Cyber-Sicherheitspakt greifbar. Ziel ist ein deutscher "Cyberdome", der Angriffe früh erkennt und Abwehrkräfte beider Länder vernetzt.
Die Oberfranken-Kaserne in Hof ist Stand jetzt der einzige verbliebene Standort der Bundeswehr in Oberfranken. Und ein ganz besonderer: Hier wird – streng geheim – an neuen Techniken zur Feindaufklärung geforscht.
Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran rückt näher – und womöglich eine internationale Mission, um die wichtige Straße von Hormus zu sichern. Welche Rolle könnte die Bundeswehr übernehmen, welche Bedingungen müssen erfüllt sein?
Seit 25 Jahren stehen Frauen alle Bereiche der Bundeswehr offen. Sie befehligen Geschütze, fliegen Flugzeuge, versorgen Verwundete. Wer sind diese Soldatinnen? Fühlen sie sich angekommen in der Truppe?
In Paris beginnt heute die Eurosatory, die wichtigste internationale Rüstungsmesse in diesem Jahr. Im Fokus stehen unter anderem unbemannte Panzer. Welche Rolle solche unbemannten Systeme künftig beim Militär spielen werden, ist umstritten.
An bayerischen Ausstellern kommt man auf der ILA inzwischen kaum noch vorbei: Vom Kampfjet der Zukunft über mobile Flugabwehr-Systeme bis hin zu Trägerraketen – mehr als 120 Aussteller aus dem Freistaat arbeiten für den großen Deal.
In Berlin beginnt heute die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA. Mehrere Rüstungskonzerne buhlen dort um Milliardenaufträge, denn die Bundeswehr will 400 unbemannte Kampfjets kaufen. Aber welcher Drohnentyp sich durchsetzt, ist offen.
Nach der Aufregung über eine Genehmigungspflicht von Auslandsaufenthalten junger Männer wollte das Verteidigungsministerium Klarheit schaffen – mit einer Verwaltungsvorschrift. Doch jetzt kommen Fragen an der Rechtmäßigkeit auf. Ein Überblick.
Seit Januar müssen 18-jährige Männer in Deutschland einen Fragebogen ausfüllen, ob sie bereit sind, freiwillig Wehrdienst zu leisten. Wie viele haben sich bisher gemeldet und was droht, wenn jemand den Fragebogen nicht zurückschickt?
Erneut gehen bundesweit Schülerinnen und Schüler gegen den Wehrdienst auf die Straße. Mobil machen dabei auch Gruppierungen aus dem linksextremen Spektrum. Sicherheitsbehörden gelten sie mitunter als "Treiber" hinter den Protesten.
Die Bundesregierung rüstet auch im Inneren auf: Sie will die Bevölkerung mit Milliarden-Investitionen besser vor Krisen, Katastrophen und Konflikten schützen. Bundesinnenminister Dobrindt räumt ein, dass es Nachholbedarf gibt.
"Sisu" statt Schulterzucken: Finnland gilt vielen als Vorbild, wenn es um die Vorbereitung auf Krisen geht – von Bunkern über Vorräte bis zur Industrie. Was Deutschland von der finnischen Hartnäckigkeit lernen kann.
Damit auch in einem Krisen- oder Katastrophenfall genug Essen auf unseren Tellern landet, sind wir auf eine funktionierende Landwirtschaft angewiesen. Doch wie krisenfest sind die Landwirte in Bayern wirklich? Das soll nun eine Umfrage klären.
Dass Donald Trump Europas Verteidigung weitgehend den europäischen Nato-Staaten übertragen will, steht fest. Jetzt soll der amerikanische Anteil an den Nato-Einheiten sinken, die im Krisenfall mobilisiert werden – etwa im Falle eines Angriffs.
Truppenabzüge für die einen, mehr Militärpräsenz woanders: Aufgrund "guter Beziehungen" sendet US-Präsident Trump 5.000 Soldaten nach Polen. Für andere Länder gibt es Kritik und drohende Demobilisierung. Strafe sei das keine, so Außenminister Rubio.
2029 könnte ein kritisches Jahr für die Nato werden. Militärexperten gehen davon aus: Das russische Militär ist bis dahin so gut ausgestattet, dass es in der Lage ist, die Nato anzugreifen. Sie sehen mehrere Szenarien.
Der angekündigte Teilabzug von US-Truppen in Deutschland hat zuletzt die Schlagzeilen beherrscht. Auch wegen der Folgen für betroffene Regionen. Doch eine andere Nachricht aus Washington dürfte strategisch noch schwerer wiegen.
Der von US-Präsident Trump angekündigte Truppenabzug aus Deutschland trifft vor allem die Oberpfalz. Nach Informationen des BR wird eine Brigade mit knapp 5.000 Soldaten den Standort Vilseck verlassen. Der Region drohen schwere Einbußen.
Erst am Freitag hatte das Pentagon angekündigt, die US-Truppen in Deutschland um 5.000 Soldaten zu verringern. Nun hat Präsident Trump nachgelegt: Er spricht von "weit mehr" Soldaten. Derweil versucht die Nato, sich Klarheit zu verschaffen.
Trotz mehrerer Vorfälle besitzt bislang keiner der bayerischen Flughäfen einen umfassenden Drohnenschutz - es fehlt die passende Strategie. Nun plant ein Konsortium rund um die Deutsche Flugsicherung einen "Aktionsplan Drohnenabwehr".
Am Sonntag roch es im Tower des Münchner Flughafens nach Rauch. Die Startbahnen waren daraufhin knapp zwei Stunden lang gesperrt. Schon kleine Zwischenfälle wie diese kosten den Luftverkehr eine Menge Geld. Auch Drohnen sind ein wachsendes Problem.
Immer wieder werden in Bayern Drohnen über kritischer Infrastruktur gesichtet. Die bayerische Polizei soll darauf schnell und effizient reagieren können – unter anderem durch ein neues Abwehrzentrum. Experten sehen aber weitere Stellschrauben.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz blickt Heeresinspekteur Christian Freuding im BR24-Exklusivinterview auf die Zukunft des Heeres. In Litauen will er weiter auf Freiwillige setzen, zu Hause die Reserve stärken.
Nach der Münchner Sicherheitskonferenz geht die Debatte um einen europäischen Atomwaffen-Schutzschirm weiter – angestoßen von einer Rede des Bundeskanzlers. Doch viele deutsche Politiker äußern sich zurückhaltend.
Zwischen Abschreckung und Transparenz: Generalinspekteur Breuer warnt vor einer öffentlichen Debatte über Europas nukleare Strategie – und setzt auf vertrauliche Gespräche. Zugleich erwartet er keinen vorschnellen Rückzug der USA aus der Nato.
Podcast Tipp: Die Entscheidung - Comeback der Wehrpflicht