EU reagiert mit Gegenmaßnahmen und Gesprächsbereitschaft

Brüssel: Die EU bereitet nach der jüngsten Zoll-Ankündigung Gegenmaßnahmen vor. Kommissionschefin von der Leyen sagte, es gehe darum, die Interessen und Unternehmen in Europa zu schützen. Zugleich betonte sie, es sei noch nicht zu spät für Verhandlungen. Bürger und Firmen würden andernfalls leiden - unter hohen Preisen, steigender Inflation, unterbrochenen Lieferketten und mehr Bürokratie. Ähnlich äußerte sich die Chefin des Verbands der Automobilindustrie in Deutschland, Müller. Auch zahlreiche Regierungen kritisierten die neuen Zölle: China etwa forderte die USA auf, diese umgehend aufzuheben. Japan warf Trump einen Verstoß gegen bilaterale Abkommen vor. Und Brasilien hat ein Gesetz gebilligt, dass der Regierung eine Reaktion auf Handelskonflikte erlaubt.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 03.04.2025 08:00 Uhr

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