Ex-Minister Müller warnt vor Kürzung der Entwicklungshilfe

Berlin: Der frühere Entwicklungshilfeminister Müller stellt sich gegen Überlegungen der Union, das Bundesentwicklungsministerium abzuschaffen. Deutschland solle sich kein Beispiel an US-Präsident Trump nehmen und die Entwicklungshilfe drastisch kürzen, sagte Müller der "Augsburger Allgemeinen". Der CSU-Politiker und heutige UN-Direktor sieht Deutschland gerade jetzt in der Pflicht, sich stärker zu engagieren - vor allem in Afrika. Dort lägen die Wachstumsmärkte der Zukunft. Auch das Rote Kreuz rief Union und SPD auf, ein Signal zu senden, dass Deutschland weiterhin zur humanitären Hilfe stehe. Bei den laufenden Koalitionsverhandlungen hatten sich CDU und CSU dafür ausgesprochen*, das Entwicklungsministerium als eigenes Ressort abzuschaffen und in das Außenministerium zu integrieren. *korrigiert: sprachen -> hatten sich ... ausgesprochen

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 04.04.2025 06:00 Uhr

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