Paritätische Wohlfahrtsverband fordert einheitliches Sozialticket für den ÖPNV

Berlin: Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert beim Deutschlandticket eine einheitliche Variante für ärmere Menschen. Ein solches "Deutschlandticket Sozial" solle nur 25 Euro kosten und sei unter anderem gedacht für Bürgergeld- und Sozialhilfeempfänger sowie Bezieher von Wohngeld, Kinderzuschlag und Grundsicherung im Alter. Der Verband schloss auch Asylbewerber in die Liste mit ein. Wie aus dem Sozialticket-Atlas hervorgeht, den der Wohlfahrtsverband heute veröffentlicht hat, gibt es in knapp der Hälfte der Landkreise keine entsprechenden Vergünstigungen für Bedürftige. Auch die Kosten für Sozialtickets seien unterschiedlich hoch. So muss man etwa in Würzburg 15 Euro im Monat dafür bezahlen, in Magdeburg hingegen 53 Euro.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 03.04.2025 09:00 Uhr

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