Christoph Leibold

Christoph Leibold

Moderator, Redakteur, Reporter, Theaterkritiker

Kritik hat mit Bekritteln erst mal nichts zu tun. Seinem griechischen Ursprung nach bedeutet das Wort schlicht: Unterscheiden. Also Gelungenes vom weniger Gelungenen zu trennen. Ich bin Kritiker, vor allem Theaterkritiker. Und klar, saftige Verrisse gehören zum Job. Aber viel schöner ist es, eine Aufführung aus vollem Herzen bejubeln zu können. Schließlich habe ich meinen Beruf nicht aus Lust an der schlechten Laune gewählt. Sondern aus Liebe zum Theater, die mich zum Kulturjournalismus gebracht hat. Und damit auch zu Bayern 2, wo ich als Moderator von Sendungen wie der kulturWelt, dem kulturLeben sowie den Bayern 2 Favoriten meine persönliche Traumrolle gefunden habe. Christoph Leibold (Jahrgang 1969) ist in München geboren, hat Germanistik und Anglistik studiert und wurde als Volontär beim BR ausgebildet.

    Alle Inhalte von Christoph Leibold

    65 Beiträge
    Der Musiker Maxi Pongratz, hier im Dezember 2025 auf der Bühne des Passauer Scharfrichterhauses

    Schwermütig und schwerelos: Maxi Pongratz und sein neues Album

    Im Dezember bekam Maxi Pongratz das Scharfrichterbeil, einen Kabarettpreis also. Derweil macht der Oberammergauer ja hauptberuflich Musik. Allerdings mit viel valentineskem Humor. Das hört man auch seinem wunderbares neues Album "rum & num" an.

    Die drei vom Tennisclub: Friedrich Mücke (l.), Christoph Maria Herbst und Hape Kerkeling (r.) im neuen Film von Marcus H. Rosenmüller.

    "Extrawurst": Rosenmüller inszeniert den Klischee-Clash

    Kulturkampf im Tennisclub: Marcus H. Rosenmüller lässt in seiner neuen Kinokomödie diverse Klischees aufeinanderprallen. Dass das unterhaltsam bleibt, liegt vor allem am fantastischen Ensemble rund um Hape Kerkeling.

    Wer ist hier stolz? Ehrenpreisträger Gerhard Polt, flankiert von Kunstminster Blume (l.) und Ministerpräsident Söder (r.)

    In neun Kategorien: Bayerischer Kunstpreis erstmals vergeben

    An Kunstpreisen gibt es keinen Mangel, einen "Bayerischen" gab es bisher allerdings nicht. Diese Lücke wurde gestern im Bergson gefüllt. In neun Kategorien wurde die Auszeichnung erstmals vergeben.

    Zwei Protestierende in Tiflis bei den Demonstrationen gegen das sogenannte "russische Gesetz" im Mai 2024.

    Endstation Exil? Georgische Theaterschaffende in Deutschland

    Georgien verwandelt sich immer mehr in eine Diktatur. Viele Künstlerinnen und Intellektuelle sitzen inzwischen in Haft, andere haben das Land verlassen – auch in Richtung München. Die Stimmung: resigniert bis kämpferisch.

    Regisseur Dieter Dorn

    Prägender Theatermacher: Dieter Dorn wird 90

    Dieter Dorn hat Theatergeschichte geschrieben: 35 Jahre hat er das Theaterleben der Stadt München geprägt wie nur wenige, davon 25 an den Kammerspielen und weitere zehn am Residenztheater.

    Pumuckl an einem Fahrradreifen

    Leinwand-Schabernack: "Pumuckl und das große Missverständnis"

    Die Serie "Neue Geschichten vom Pumuckl" war ein derart großer Erfolg, dass bald eine zweite Staffel folgt. Vorab kommt der kleine Kobold auch ins Kino. Leider ist "Pumuckl und das große Missverständnis" nicht ganz so geglückt.

    Unsterblichkeit durch Kunst? Vincent zur Linden, Nicola Mastroberardino, Steven Scharf, Steffen Höld und Pia Händler in "Lapidarium"

    Rainald Goetz' "Lapidarium": Tod und Leben auf der Bühne

    Helmut Dietl, Franz Xaver Kroetz und viele andere tauchen auf in "Lapidarium" von Rainald Goetz, das am Freitag am Münchner Residenztheater Premiere feierte. Darin fragt der 71-Jährige, was Kunst der Vergänglichkeit entgegenzuhalten vermag.

    Szene aus "Glaube Liebe Roboter" im Volkstheater.

    Utopie in der Dystopie: "Glaube Liebe Roboter" am Volkstheater

    In "Glaube Liebe Roboter" am Münchner Volkstheater sieht die Zukunft aus wie eine Vision aus der Vergangenheit, aufgeladen mit den Ängsten unserer Gegenwart. Das Stück ist eine Dystopie, die dystopisches Denken zugleich auf die Schippe nimmt.

    Bühnenbild aus "Der Schneesturm" in der Inszenierung von Kirill Serebrennikow

    Putins Schatten im Salzburger "Schneesturm"

    "Der Schneesturm" des russischen Autors Sorokin fegt über Salzburg: Regisseur Serebrennikow bringt die Parabel um den Arzt Garin als virtuos verschneiten Theatertrip auf die Bühne – mit leisen, aber unübersehbaren Anklängen an Putins Russland.

    Premiere des romantischen Roadmovies Karli & Marie im Rio Filmpalast: von links: Johanna Bittenbinder, Luise Kinseher und Sigi Zimmerschied

    Neu im Kino: Ein Roadtrip mit dem Duo Zimmerschied und Kinseher

    In der Krimikomödie "Weißbier im Blut" standen Luise Kinseher und Sigi Zimmerschied bereits gemeinsam vor der Kamera. Im neuen Film "Karli & Marie" von Drehbuchautor Ulrich Limmer sind die beiden Kabarettisten nun in den Hauptrollen zu erleben.