Christoph Leibold

Christoph Leibold

Moderator, Redakteur, Reporter, Theaterkritiker

Kritik hat mit Bekritteln erst mal nichts zu tun. Seinem griechischen Ursprung nach bedeutet das Wort schlicht: Unterscheiden. Also Gelungenes vom weniger Gelungenen zu trennen. Ich bin Kritiker, vor allem Theaterkritiker. Und klar, saftige Verrisse gehören zum Job. Aber viel schöner ist es, eine Aufführung aus vollem Herzen bejubeln zu können. Schließlich habe ich meinen Beruf nicht aus Lust an der schlechten Laune gewählt. Sondern aus Liebe zum Theater, die mich zum Kulturjournalismus gebracht hat. Und damit auch zu Bayern 2, wo ich als Moderator von Sendungen wie der kulturWelt, dem kulturLeben sowie den Bayern 2 Favoriten meine persönliche Traumrolle gefunden habe. Christoph Leibold (Jahrgang 1969) ist in München geboren, hat Germanistik und Anglistik studiert und wurde als Volontär beim BR ausgebildet.

    Alle Inhalte von Christoph Leibold

    53 Beiträge
    Goldene Mozartfigur aus Plastik

    "Der Bürger klaut alles": 210 Mozartfiguren gestohlen

    Eine Skulptureninstallation des deutschen Künstlers Ottmar Hörl am Rande der Salzburger Festspiele musste vorzeitig beendet werden. Der Grund: Die Diebstahlrate war zu hoch. Warum sind die goldenen Plastik-Figuren so ein beliebtes Diebesgut?

    Der Schauspieler Jens Harzer (links), Autor Peter Handke und die Schauspielerin Marina Galic nach der Uraufführung des neuen Handke-Stücks

    Handke in Salzburg: "Schnee von gestern, Schnee von morgen"

    Mit Peter Handke und Elfriede Jelinek sind in diesem Jahr gleich beide österreichische Literatur-Nobelpreisträger bei den Salzburger Festspielen vertreten. Am Montag wurde "Schnee von gestern, Schnee von morgen" von Peter Handke uraufgeführt.

    Barbara Mundel, die Intendatin der Münchner Kammerspiele

    Debatte um Kammerspiele-Intendanz: Mundel wird nicht verlängern

    Barbara Mundel, die Intendantin der Münchner Kammerspiele, hätte ihren 2028 auslaufenden Vertrag gerne verlängert. Doch die Stadt schrieb ihre Position neu aus. Nun hat Mundel erklärt, dass sie über 2028 hinaus nicht zur Verfügung steht.

    Barbara Mundel, die Intendantin der Münchner Kammerspiele.

    (Neu)-Besetzung der Münchner Kammerspiele-Intendanz?

    Bis 2028 läuft der Vertrag von Barbara Mundel, der Intendantin der Münchner Kammerspiele. Sie würde gerne länger bleiben, aber die Stadt hat die Stelle schon neu ausgeschrieben. Dabei gäbe es gute Gründe, mit Mundel zu verlängern.

    Valentin-Karlstadt-Musäum München vor der Wiedereröffnung

    Valentin-Karlstadt-Musäum in München vor der Wiedereröffnung

    Fast zwei Jahre war es still im Valentin-Karlstadt-Musäum – ab morgen darf wieder über Karl Valentin und Liesl Karlstadt gegrübelt und gelacht werden. Besucher dürfen sich auf Bewährtes und Neues freuen.

    Das Stadttheater Ingolstadt.

    Theater Ingolstadt: Stammhaus schließt – und nun?

    Es ist eine Zäsur für die Stadt Ingolstadt: Das Stadttheater im Hämer-Buro-Bau zeigt noch eine letzte Vorstellung. Danach muss das Theater dort ausziehen, das marode Gebäude muss saniert werden. Aber dafür fehlt der Stadt das Geld.

    Maximilian Brückner spielt den Wiggerl und liegt in dieser Szene aus "Ein Münchner im Himmel" nackt im Englischen Garten.

    Engel Aloisius heißt jetzt Wiggerl in "Ein Münchner im Himmel"

    In Ludwig Thomas Kurzgeschichte "Der Münchner im Himmel" trifft Dienstmann Alois Hingerl der Schlag, woraufhin er sich im Jenseits als Engel neu orientieren muss. Ein Klassiker, an dem sich Filmemacher David Dietl nun mit einem Spielfilm versucht.

    Die Schauspielerin in der Rolle des Feldmarschalls Illo in der "Wallenstein"-Inszenierung an den Münchner Kammerspielen.

    Kammerspiele: Auszeichnung für die Schauspielerin Katharina Bach

    Beim Berliner Theatertreffen zeigen die Münchner Kammerspiele Friedrich Schillers "Wallenstein". Mit dabei in der Rolle des Feldmarschalls Illo: Die Schauspielerin Katharina Bach. Sie wird für ihre Darstellung ausgezeichnet.

    (Symbolbild) Der Schriftzug "Radikal jung" an einer Glastür

    Münchner Theaterfestival: "Radikal jung" ist radikal politisch

    Jubiläum für eines der wichtigsten Nachwuchstheaterfestivals im deutschsprachigen Raum. Seit Freitag läuft am Münchner Volkstheater die 20. Ausgabe von "Radikal jung". Auf der Bühne geht es viel um Politisches, hinter der Bühne auch.

    Szene aus dem Film "Vier minus drei"

    Erfreulich kitschfrei und bewegend: Der Film "Vier minus drei"

    Der österreichische Kinoregisseur Adrian Goiginger ist erst 35, kann aber schon auf eine stattliche Reihe von Filmerfolgen zurückblicken. Jetzt kommt ein neuer Film von ihm in die Kinos: In "Vier minus drei" geht es um die Lücke, die der Tod reißt.