Jan Kerckhoff

Jan Kerckhoff

Wissenschaft & Forschung

    Alle Inhalte von Jan Kerckhoff

    49 Beiträge
    Blackout 2025 in Spanien: Die Ursachen für den Stromausfall erfordern auch Deutschland Maßnahmen, um hierzulande solche Stromausfälle zu verhindern - sagen Fachleute. Im Foto: Ein Bus fährt durch die vom Blackout betroffene spanische Stadt Santiago am 28.4.2025.

    Blackout Spanien 2025: Was bedeutet das für den Netzausbau hier?

    Ein Analyse-Bericht zeigt, warum es in Spanien 2025 zum totalen Blackout kam. Auf Basis der Ergebnisse fordern Fachleute Verbesserungen des deutschen Stromnetzes. Wie die aussehen und welche Folgen sie für private Photovoltaik-Anlagen hätten.

    (Symbolbild) Das Skelett eines Tieres liegt auf sandigem Boden.

    Studie: Klimaschwankungen erhöhen das Risiko für Kriege

    Eine neue Studie hat mehr als 500 bewaffnete Konflikte seit 1950 im Zusammenhang mit Klimaschwankungen analysiert. Das Ergebnis: Vor allem lange Trockenphasen können das Risiko erhöhen – doch Klimaveränderung allein verursacht keine Kriege.

    Sonnenwind erzeugt spektakuläre Polarlichter, ist aber auch eine Gefahr die Infrastruktur. Die ESA-Mission SMILE soll künftig eine bessere Vorhersage des Weltraumwetters ermöglichen.

    Satellit SMILE: Bessere Warnung vor Sonnenstürmen

    Am Dienstag soll der Satellit SMILE ins All starten. Eine seiner Aufgaben ist, die Vorhersage des Sonnenwinds zu verbessern. Der Sonnenwind sorgt für Polarlichter am Nachthimmel – kann aber auch zur Gefahr für Stromnetze und Satelliten werden.

    Gegen Stromausfall bei Dunkelflauten sollen Gaskraftwerke gebaut werden, die auch Wasserstoff verbrennen können. Zu teuer und aufwendig, kritisieren Forschende.

    Experten kritisieren Planung zu H2-Ready-Gaskraftwerken

    Neue Gaskraftwerke zu fördern, die nicht nur Erdgas, sondern auch Wasserstoff verbrennen können – das plant das Bundeswirtschaftsministerium. Forschende kritisieren das als zu teuer und technisch aufwendig. Sie favorisieren andere Energiequellen.

    Symbolbild zu Deepfake: Zahnräder, Hand und Schriftzüge "Fake News!" und "Deepfake"

    Deepfake-Videos schneller erkennen und entlarven

    Jugendliche sind oft mit Desinformation wie Deepfake-Videos konfrontiert. Ein neues Forschungsprojekt soll herausfinden, wie sich diese leichter erkennen und junge Menschen vor deren Wirkung schützen lassen.

    (Symbolbild) Bäume im Tropenwald

    Studie: Klimawandel bedroht Insekten in den Tropen massiv

    Schon heute leiden viele Insekten in den Tropen unter immer höheren Temperaturen. Das zeigt eine neue Studie, an der auch die Universität Würzburg beteiligt war. Die Erderwärmung droht bis zum Jahr 2100 die Zahl der Insekten am Äquator zu halbieren.

    Archivbild vom 13.02.2025: Aufnahme aus der archäologischen Stätte Pompeji in Italien

    Welthandel der alten Römer: Spurensuche in der Asche Pompejis

    Die Asche zweier Rauchopfer-Schalen aus Pompeji wurde analysiert: Verbrannt wurden seltene Harze wie Elemi aus Afrika oder Asien. Das liefert neue Belege für römischen Welthandel – und über den Geruch im Alltag der Antike.

    Genetischer "Flaschenhals": Erbgutanalysen deuten auf Verlust von genetischer Vielfalt als eine Ursache für das Aussterben der Neandertaler hin. Das Foto zeigt eine Neandertaler-Nachbildung.

    Studie: Geringe genetische Vielfalt ließ Neandertaler aussterben

    Eine internationale Studie unter Beteiligung der Uni Erlangen-Nürnberg bestätigt, dass geringe genetische Vielfalt zum Aussterben der Neandertaler führte. Auch das Erbgut eines Neandertaler-Fötus aus der Sesselfelsgrotte bei Kelheim wurde analysiert.

    Mit neuen Satelliten will die ESA das die Navigationssatelliten von Galileo verbessern und sicherer machen

    Munich Space Summit: Mehr Sicherheit für Satelliten-Navigation

    Ein Schwerpunkt beim Kongress "Munich Space Summit" vom 23. bis 27. März ist der Schutz der Satelliten-Navigation vor Angriffen. Die ESA will dazu neue Satelliten ins All schicken, die stärkere und sichere Positionsdaten liefern sollen.

    Grünanlagen mit Büschen und Bäumen können CO₂-Emissionen teilweise kompensieren. Ihre Bedeutung für den Klimaschutz wird oft unterschätzt. Hier ist der Englische Garten in München zu sehen.

    Grünflächen in der Stadt können CO2-Ausstoß teils kompensieren

    Forschende fordern mehr Grün in Städten. Mit zwei neuen Studien zeigen sie großes Potenzial für Stadtbäume und Parkanlagen auf, Kohlenstoff zu binden. Dies werde bislang oft unterschätzt und könne den Klimaschutz der Städte verbessern.