Jan Kerckhoff

Jan Kerckhoff

Wissenschaft & Forschung

    Alle Inhalte von Jan Kerckhoff

    44 Beiträge
    (Symbolbild) Bäume im Tropenwald

    Studie: Klimawandel bedroht Insekten in den Tropen massiv

    Schon heute leiden viele Insekten in den Tropen unter immer höheren Temperaturen. Das zeigt eine neue Studie, an der auch die Universität Würzburg beteiligt war. Die Erderwärmung droht bis zum Jahr 2100 die Zahl der Insekten am Äquator zu halbieren.

    Archivbild vom 13.02.2025: Aufnahme aus der archäologischen Stätte Pompeji in Italien

    Welthandel der alten Römer: Spurensuche in der Asche Pompejis

    Die Asche zweier Rauchopfer-Schalen aus Pompeji wurde analysiert: Verbrannt wurden seltene Harze wie Elemi aus Afrika oder Asien. Das liefert neue Belege für römischen Welthandel – und über den Geruch im Alltag der Antike.

    Genetischer "Flaschenhals": Erbgutanalysen deuten auf Verlust von genetischer Vielfalt als eine Ursache für das Aussterben der Neandertaler hin. Das Foto zeigt eine Neandertaler-Nachbildung.

    Studie: Geringe genetische Vielfalt ließ Neandertaler aussterben

    Eine internationale Studie unter Beteiligung der Uni Erlangen-Nürnberg bestätigt, dass geringe genetische Vielfalt zum Aussterben der Neandertaler führte. Auch das Erbgut eines Neandertaler-Fötus aus der Sesselfelsgrotte bei Kelheim wurde analysiert.

    Mit neuen Satelliten will die ESA das die Navigationssatelliten von Galileo verbessern und sicherer machen

    Munich Space Summit: Mehr Sicherheit für Satelliten-Navigation

    Ein Schwerpunkt beim Kongress "Munich Space Summit" vom 23. bis 27. März ist der Schutz der Satelliten-Navigation vor Angriffen. Die ESA will dazu neue Satelliten ins All schicken, die stärkere und sichere Positionsdaten liefern sollen.

    Grünanlagen mit Büschen und Bäumen können CO₂-Emissionen teilweise kompensieren. Ihre Bedeutung für den Klimaschutz wird oft unterschätzt. Hier ist der Englische Garten in München zu sehen.

    Grünflächen in der Stadt können CO2-Ausstoß teils kompensieren

    Forschende fordern mehr Grün in Städten. Mit zwei neuen Studien zeigen sie großes Potenzial für Stadtbäume und Parkanlagen auf, Kohlenstoff zu binden. Dies werde bislang oft unterschätzt und könne den Klimaschutz der Städte verbessern.

    Eine neue Studie könnte die Suche nach außerirdischem Leben vorantreiben. Demnach sind die Elemente Phosphor und Stickstoff entscheidender als Lebensgrundlage auf einem Exoplaneten als flüssiges Wasser, wonach bisher vor allem gesucht wird.

    Studie nennt Schlüsselelemente für außerirdisches Leben

    Eine neue Studie zeigt auf, welche Elemente ein Planet enthalten muss, damit dort Leben existieren kann. Flüssiges Wasser allein ist demnach nicht ausreichend. Die Ergebnisse könnten die Suche nach außerirdischem Leben im Universum verbessern.

    Analysen Tübinger Wissenschaftlerinnen erhärten den Verdacht, dass ein Zusatz in handelsüblichen Waschmitteln für hohe Glyphosat-Werte in Gewässern verantwortlich ist.

    Neue Analyse: Glyphosat in Gewässern stammt aus Waschmitteln

    Erhöhte Glyphosat-Werte in Bayerns Gewässern – doch es ist nicht unbedingt die Landwirtschaft, die sie verursacht. Eine neue Untersuchung von Abwässern in Bayern bestätigt den Verdacht, dass das Glyphosat vor allem aus unseren Waschmaschinen stammt.

    Neue Satelliten des Navigationssystems Galileo sollen künftig die Sicherheit im Weltraum erhöhen

    Attacken gegen Satelliten: Droht ein Krieg im Weltraum?

    Cyber-Angriffe, Abhöraktionen, Laser-Attacken: Experten warnen auf einer Veranstaltung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München vor einem Satelliten-Krieg im All. Die Folgen könnten verheerend sein.

    Mit dem "Kleinen Blocktest" kann die Schneedecke analysiert und das Lawinenrisiko bestimmt werden. Mithilfe einer App können auch Laien dies durchführen.

    Lawinengefahr: Wie Internet-Tools und eine App helfen

    Weniger Lawinenopfer mithilfe digitaler Tools – Algorithmen, Apps und neue Prognosemethoden via Internet sollen auch Laien im Winter in den Bergen helfen, das Lawinenrisiko besser einzuschätzen. Kann das funktionieren?

    Fast ein Viertel aller Gebäude in Mariupol, Ukraine, sind durch die russische Belagerung zerstört worden (orange eingefärbt). Das belegt eine neue Methode zur Auswertung von Bildern der ESA Satelliten Sentinel-1.

    Satellitenbilder von Sentinel-1 zeigen Ausmaß von Kriegsschäden

    Wissenschaftler von drei Münchner Universitäten haben eine effiziente Methode entwickelt, um die Zerstörung von Gebäuden in Kriegsgebieten zu erfassen. Warum das wichtig ist und welche Vorteile die Aufnahmen der Sentinel-1-Satelliten bieten.