Maximilian Zierer

Maximilian Zierer

Investigativer Reporter BR Recherche/BR Data

Maximilian Zierer (*1986) ist Datenjournalist und investigativer Reporter in der Redaktion BR Recherche/BR Data. Für den BR berichtet er in Hörfunk, Fernsehen und Online meist über die dunklen Seiten der Technik, wie staatlich gelenkte Hackerangriffe, das US-Biometrieprogramm in Afghanistan, Kreditscoring-Algorithmen oder Datenhandel. Seine Arbeit wurde unter anderem mit dem Civis-Preis, dem Deutschen Wirtschaftsfilmpreis und dem Helmut Schmidt Journalistenpreis ausgezeichnet. Maximilian Zierer ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule und studierte in Regensburg und München. Er ist Stipendiat des Internationalen Journalisten-Programme und verbrachte Gastaufenthalte bei La Nación in Buenos Aires und La Vanguardia in Barcelona.

    Alle Inhalte von Maximilian Zierer

    20 Beiträge
    (Symbolbild) Blick auf Berliner Dom, Rotes Rathaus und Fernsehturm

    Schampus, Sportwagen, Ski-Resort – Luxus dank illegaler Casinos?

    Der hierzulande illegale Sportwettenanbieter Boomerang hat einen prominenten Werbepartner – den AC Mailand. BR-Recherchen zeigen: Boomerang ist Teil eines Netzwerks des Gambling-Konzerns Soft2Bet. Die Spuren führen bis nach Berlin.

    Kinder basteln in einer Kita.

    Geben und Nehmen – Gambling-Boss inszeniert sich als Wohltäter

    Uri Poliavich ist Soft2Bet-Chef und gibt sich als Wohltäter – mit Hilfe einer Stiftung, die jüdische Bildungseinrichtungen finanziell fördert. Möglich machen das mutmaßlich auch Millionen aus den illegalen Glücksspiel-Aktivitäten seines Unternehmens.

    Ein Glücksspieler öffnet auf seinem Handy die Internetseite von "Wazamba".

    Soft2Bet: Millionengeschäfte mit illegalen Casinos

    Glücksspielsucht kann Familien zerstören. Recherchen des Bayerischen Rundfunks gemeinsam mit internationalen Partnern zeigen, wer an rund 120 in Deutschland illegalen Online-Casinos verdient: Eine Glücksspielfirma mit Sitz auf Zypern.

    Blick auf das Maximilianeum von der Maximiliansbrücke aus.

    Nutzt Bayerns Polizei Handy-Daten? Opposition fordert Aufklärung

    Nutzt auch das bayerische LKA Standortdaten aus Smartphone-Apps? Auf BR-Anfrage will sich die Behörde dazu nicht äußern. Die Opposition kritisiert die fehlende Transparenz der Sicherheitsbehörden – und fordert Aufklärung von der Staatsregierung.

    (Symbolbild) Ein junger Mann läuft über einen Zebrastreifen und schaut dabei aufs Handy.

    Polizei verwendet Standortdaten aus Smartphone-Apps

    Auf Anfrage von BR und netzpolitik.org bestätigen Polizeibehörden in zwei Bundesländern, Dienste von Datenhändlern genutzt zu haben – offenbar rechtswidrig. Das LKA Bayern lässt offen, ob es solche Methoden einsetzt.

    Handy-User in Köln mit Dom im Hintergrund

    Standortdaten-Missbrauch – so stoppt man die Apps

    Smartphone-Apps wissen fast alles über unsere Bewegungen – und teilen die Daten dann mit kommerziellen Datenhändlern. Manche beliebte App trackt besonders präzise. Mit diesen Schritten schützen Sie Ihre Privatsphäre.

    In den Daten, die dem Rechercheteam vorliegen, stecken Bewegungsmuster, in denen die Journalistin Basma Mostafa ihren Alltag wiedererkennt.

    Ob Schulbusroute oder Kriegsgebiete: Standortdaten zum Verkauf

    Eine Teenagerin aus Oberbayern, eine Dissidentin, Soldaten im Krieg: BR-Recherchen zeigen, wie viele gängige Apps Menschen ins Visier von Stalkern, Kriminellen und Geheimdiensten bringen können.

    Wer am Handy spielt oder das Wetter checkt, dessen Daten könnten bei Datenhändlern landen.

    Sicherheitsbehörden: Möglicher Datenkauf in der Grauzone

    Kaufen deutsche Sicherheitsbehörden bei Datenhändlern? Ein Gutachten des Bundestags deutet darauf hin, die Bundesregierung schließt es nicht aus. Experten halten solche Käufe für rechtswidrig.

    Flaggen vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel

    Verkauf von Standortdaten: Spionagerisiko für EU-Personal

    BR und netzpolitik.org liegen Bewegungsdaten von Millionen EU-Bürgern vor, die im Internet gehandelt werden. Selbst hochrangiges Personal von EU-Institutionen lässt sich damit ausspähen. Die EU-Kommission spricht von "beunruhigenden Recherchen".

    Handwerker Martin P. vor seinem Kleinlaster

    Brand, Tote, Wiesn-Sperrung: Vaterschaftsstreit als Motiv?

    Er verletzte seine Mutter und seine Tochter, tötete wohl seinen Vater und sich selbst: Martin P. aus Starnberg. Akten, die dem BR vorliegen, geben Einblick in einen Familienstreit, der am Mittwoch auch das Oktoberfest zeitweise lahmlegte.