Deutschland ist nicht mehr Spitzenreiter bei den Asylanträgen

Berlin: Deutschland ist laut einem Medienbericht nicht mehr EU-weiter Spitzenreiter bei Asylanträgen. Das berichtet die "Welt am Sonntag" und beruft sich auf bisher unveröffentlichte Zahlen der Asylagentur der Europäischen Union. In den ersten drei Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Asylanträge - im Vergleich zum Vorjahreszeitraum - demnach um 41 Prozent zurückgegangen, auf etwas mehr als 37.000. Damit liegt Deutschland nun auf Platz 3 hinter Frankreich und Spanien. Insgesamt gab es in der EU sowie in Norwegen und der Schweiz von Anfang Januar bis Ende März mehr als 210.000 Schutzgesuche - ein Minus von 19 Prozent. Die meisten Antragsteller kamen aus Venezuela, gefolgt von Afghanistan und Syrien.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 06.04.2025 05:00 Uhr

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