Gewaltwelle erschüttert zahlreiche Städte in Frankreich
Paris: In Frankreich haben Gewalttäter am Rande eines nationalen Protesttags zahlreiche Städte ins Chaos gestürzt. In der Hauptstadt verwüsteten Randalierer ganze Straßenzüge, errichteten Barrikaden und setzten Autos in Brand. In anderen Städten richtete sich der Zorn der Angreifer gegen öffentliche Gebäude. In Limoges im Zentralmassiv brannte das historische Rathaus vollständig aus, das Dach ist komplett eingestürzt. Auch in Marseille wurde das Rathaus gestürmt, Geschäfte wurden geplündert. In Lyon blockierten Demonstranten zahlreiche Brücken und lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Präsident Macron verurteilte die Ausschreitungen und kündigte eine harte strafrechtliche Verfolgung der Täter an. Insgesamt sind nach offiziellen Angaben rund 1.200 Menschen festgenommen worden. Das Innenministerium will jetzt Videoaufnahmen auswerten, um auf die Spur weiterer Gewalttäter zu kommen. Hundertausende Menschen demonstrierten friedlich für bessere Lebens- und Lernbedingungen.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 18.10.2026 10:00 Uhr
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