Macron kündigt harte Strafen nach gewalttätigen Demos an
Paris: Frankreichs Präsident Macron hat Konsequenzen aus den gewalttätigen Ausschreitungen in zahlreichen Städten angekündigt. Zerstörer und Plünderer würden verfolgt und bestraft, so Macron. Innenminister Nuñez sagte, in den kommenden Tagen werde es weitere Festnahmen aufgrund von Videoaufnahmen geben. Premierminister Lecornu prangerte "Gewalt von einer extremen Intensität" an. Derzeit sitzen rund 1.200 Menschen in Untersuchungshaft. In Paris wurden ganze Straßenzüge verwüstet, auch Medienhäuser wurden attackiert. In anderen Städten griffen die Demonstranten Rathäuser und Präfekturen an. In Limoges brannte das historische Rathaus nieder. Die Rechtspopulistin Le Pen erklärte, berechtigte Forderungen von friedlichen Bürgern seien von der extremen Linken gekapert worden. Linkspopulist Mélenchon warf den Medien vor, die Menschen mit Bildern von Gewalt zu überschütten, während die Proteste weitgehend friedlich verlaufen seien.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 18.10.2026 11:00 Uhr
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