Nach Olympia beginnt Diskussion um deutsche Sportförderung
Frankfurt am Main: Zum Ende der Olympischen Winterspiele hat eine Diskussion über das deutsche Abschneiden begonnen. Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes, Fricke, sagte auf Bayern 2, es sei keine Katastrophe, wie manche "Couch-Sportler" behaupteten. Es sei aber auch keine Glanzleistung. Deutsche Athletinnen und Athleten gewannen 26 mal Edelmetall. Das reichte im Medaillenspiegel für Rang fünf. Sportfunktionär Fricke sagte, zu einer erfolgreichen Sportförderung gehörten viele Faktoren. Als Hauptproblem sehe er aktuell, wie man überhaupt noch Trainer erhalte. Die Vorständin des Ressorts Athletenförderung bei der Deutschen Sporthilfe, Orgeldinger, drängt derweil auf schnellere Reformen seitens der Bundesregierung. Im Deutschlandfunk sagte sie, man spreche von einer Leistungssportagentur, die 2027 komme. Da sei Los Angeles dann schon fast rum. Dort finden 2028 die Olympischen Sommerspiele statt.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 23.02.2026 08:00 Uhr
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