Trump droht Russland mit Sekundärzöllen

Washington: US-Präsident Trump hat Russland mit indirekten Zöllen auf Öl gedroht, sollte es keine Einigung über ein Waffenruhe-Abkommen zum Ukraine-Krieg geben. Mit den sogenannten "Sekundärzöllen" würden die Länder belegt, die russisches Öl kaufen. Das könnte Russland den Export erschweren und seine Deviseneinnahmen schmälern. In einem Fernsehinterview sagte Trump außerdem, er sei sehr verärgert über den russischen Präsidenten Putin, weil dieser die Glaubwürdigkeit des ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Frage gestellt habe. Solche Bemerkungen gingen nicht in die richtige Richtung, so Trump. Er kündigte an, im Laufe der Woche mit Putin zu sprechen. Putin stellt Selenskyj immer wieder als unrechtmäßigen Präsidenten der Ukraine dar. - Drohungen richtete Trump auch an den Iran. Falls es zu keiner Einigung im Streit über das Atomprogramm komme, werde es Bombardierungen geben, die der Iran so - Zitat - "noch nie gesehen" habe.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 30.03.2025 18:00 Uhr

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