Wirtschaftsverbände mahnen Reformen an

Berlin: Die deutsche Wirtschaft hat Union und SPD aufgefordert, bei ihren Koalitionsverhandlungen stärker auf Reformen zu setzen. In einer gemeinsamen Erklärung von rund 100 Verbänden heißt es, die bisherigen Zwischenergebnisse seien unzureichend und würden der schwierigen Lage der Wirtschaft nicht gerecht. Schulden allein lösten keine Probleme. Die Spitzenverbände von Industrie, Arbeitgebern, Handwerk und Kammern forderten tiefgreifende Reformen, ohne die es keinen nachhaltigen Aufschwung gebe. Sie verlangten etwa, dass Unternehmen weniger Steuern zahlen sollen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Außerdem solle es weniger Sozialabgaben und Bürokratie geben und Maßnahmen, um die Energiekosten zu senken. - Heute setzen die Hauptverhandlungsgruppen von Union und SPD ihre Koalitionsgespräche fort - dieses Mal in der bayerischen Landesvertretung in Berlin.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 02.04.2025 07:00 Uhr

Zur BR24 Startseite