Zehntausende demonstrieren in Spanien gegen hohe Mieten und Wohnungsmangel

Madrid: In Spanien sind mehrere zehntausend Menschen auf die Straße gegangen, um für bessere Bedingungen auf dem Wohnungsmarkt zu demonstrieren. Unter anderem geht es um zeitlich unbefristete Mietverträge und günstigere Wohnungen. Sie sollten pauschal um die Hälfte sinken. Eine weitere Forderung lautet, weniger Ferienappartements zu vermieten, um so die Wohnungsnot zu entschärfen. - In Spanien sind die Mieten in den vergangenen zehn Jahren um 60 Prozent gestiegen, in den Ballungsräumen wie Madrid oder Barcelona sogar um 100 Prozent. Landesweit fehlen der Bank von Spanien zufolge etwa 600.000 Wohnungen.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 06.04.2025 00:00 Uhr

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