Harry Kane (l.) und Thomas Tuchel
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WM-Ticker: Alle News zur fünften Woche der Fußball-WM 2026

WM-Ticker: Alle News zur fünften Woche der Fußball-WM 2026

Nach dem Sieg der englischen Fußball-Nationalmannschaft gab es wechselseitig Kritik von Thomas Tuchel und Doppeltorschütze Jude Bellingham. FCB-Star Harry Kane verteidigt den Krumbacher Tuchel nun demonstrativ. Alle News zur Fußball-WM 2026.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Montag, 13. Juli

7.10 Uhr: FC-Bayern-Angreifer Kane verteidigt England-Trainer Tuchel

Nach dem 2:1 nach Verlängerung im WM-Viertelfinale gegen Norwegen hatte Englands Coach Thomas Tuchel gesagt, seine Mannschaft habe Glück gehabt, sei nachlässig gewesen und habe viele technische Fehler gemacht. Die Kritik des Krumbachers konterte der Doppeltorschütze Jude Bellingham mit der Aussage, dass man nicht jedes Spiel mit 1.000 Pässen, sondern auch mal schmutzig gewinnen müsse.

"Er versucht, das Beste aus uns herauszuholen und wir wissen, dass wir noch ein Level besser spielen können", meldete sich nun Kane als Kapitän zu Wort. "Wir haben das gegen Norwegen nur in Ansätzen gezeigt." Kane äußerte Verständnis für Tuchels Ansprüche.

Im Halbfinale trifft England am Mittwoch (21.00 Uhr) in Atlanta auf Argentinien. "Wir spielen gegen eines der besten Teams der Welt. Das Gute ist doch, dass wir in einem Halbfinale stehen und immer noch das Gefühl haben, wir können es noch besser", sagte Kane.

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Sonntag, 12. Juli

7.17 Uhr: FCA-Mann Rieder scheitert mit Schweiz nach Verlängerung an Argentinien

Lionel Messi kommt der nächsten Krönung nach einem zähen Ringen immer näher. Der Superstar und seine Argentinier besiegten die Schweiz um Fabian Rieder vom FC Augsburg im Viertelfinale von Kansas City mit 3:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung und stehen bei der Mission Titelverteidigung nun in der Runde der letzten vier. Julian Alvarez erlöste mit einem Traumtor in der 110. Minute seinen Kapitän, Zehntausende Argentinier im Stadion und ein ganzes Land. Der eingewechselte Lautaro Martinez setzte den Schlusspunkt (120.+1).

Es war ein hartes Stück Arbeit gegen wackere Eidgenossen, die ab der 72. Minute nach Gelb-Rot für Breel Embolo in Unterzahl spielten: Argentinien trat alles andere als überzeugend auf und benötigt im Halbfinale gegen England dringend eine Steigerung.

Alexis Mac Allister hatte den Weltmeister zunächst nach einem Eckball von Messi per Kopf in Führung gebracht (10.). Danach ließen es die Argentinier aber immer ruhiger angehen, sie wurden schludrig und wurden von den zunehmend mutigeren Schweizern prompt bestraft: Dan Ndoye erzielte den verdienten Ausgleich (67.). Fünf Minuten später flog Embolo nach VAR-Intervention für eine klare Schwalbe vom Platz. Der aufgebrachte Angreifer war in Tränen aufgelöst.

WM-Rekordtorjäger Messi blieb erstmals nach neun WM-Spielen in Serie ohne eigenen Treffer - bei dieser Endrunde hat er bislang acht erzielt. Mit seiner punktgenauen Hereingabe verbuchte er aber seinen zehnten Scorerpunkt im laufenden Turnier. Trotz eines weitgehend unspektakulären Auftritts gegen die Schweiz lassen Messi und Co. das Land von WM-Titel Nummer vier nach 1978, 1986 und 2022 träumen.

Im Halbfinale am Mittwoch (21.00 Uhr MESZ) in Atlanta kommt es aber erst mal zum Giganten-Duell gegen England. Dann will Argentinien als einziges verbliebenes nicht-europäisches Team seine stolze Serie verteidigen: Alle ihre fünf bisherigen WM-Halbfinals haben die Südamerikaner gewonnen. Zugleich werden wieder Erinnerungen wach an das WM-Viertelfinale 1986, als Argentinien auf dem Weg zum Titel England 2:1 besiegte: Dank der "Hand Gottes" und eines Super-Solos von Diego Maradona.

Die Schweiz verlässt die WM-Bühne derweil erhobenen Hauptes. Auch wenn es mit der historischen ersten Halbfinal-Teilnahme nichts wurde: Mit dem Erreichen der Runde der letzten acht gelang den Eidgenossen beim Turnier in Nordamerika der größte WM-Erfolg seit 72 Jahren. Gegen Argentinien fehlte es aber an Kreativität und Präzision im Angriffsspiel, schon im Achtelfinale gegen Kolumbien war die "Nati" in den 120 Minuten ohne Treffer geblieben.

Die Schweizer begannen tatsächlich druckvoll, schnürten den Gegner in den Anfangsminuten in die eigene Hälfte ein - und erhielten beim ersten Angriff der Argentinier dann doch die kalte Dusche. Ein Eckball Messis landete punktgenau bei Mac Allister, der das Leder aus fünf Metern ins Tor wuchtete und das Arrowhead Stadium erstmals vibrieren ließ.

Die Südamerikaner schalteten fortan in den Verwaltungsmodus. Messi gönnte sich seine typischen Messi-Pausen und auch sonst passierte nicht viel. Ohne den Freiburger Shootingstar Johan Manzambi (Knieprellung), mit drei Treffern und zwei Torvorlagen bislang gefährlichster Angreifer der Schweizer, fehlte es an lange an Tempo und Torgefahr - obwohl Argentinien in der Abwehr bisweilen arg schludrig zu Werke ging.

Nach einer guten Stunde aber häuften sich die Chancen für die Schweizer - der Ausgleich fiel beinahe zwangsläufig, auch der gute Torhüter Emiliano Martínez konnte in dieser Szene nicht mehr ausrichten. Für die Schweiz wäre in dieser Phase mehr drin gewesen - Embolo erwies seiner Mannschaft aber einen Bärendienst - was zunehmend zu einem Powerplay der Argentinier führte.

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Ørjan Nyland ärgert sich über ein Gegentor

1.33 Uhr Patzer von Ex-Ingolstädter rettet England

Der Traum vom ersten Titel seit 1966 lebt: Dank Doppelpacker Jude Bellingham und einem Torwartfehler des ehemaligen Ingolstädters Ørjan Nyland ist England nach einem Krimi ins Halbfinale der WM eingezogen und hat zugleich Norwegens wundersame Reise beendet. Die Mannschaft von Thomas Tuchel besiegte im Viertelfinale von Miami eines der Überraschungsteams dieser WM mit 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung und fordert nun am Mittwoch (21.00 Uhr MESZ) in Atlanta Weltmeister Argentinien.

Damit die 60 Jahre lange Leidenszeit wirklich endet, müssen sich die Engländer aber noch steigern. Norwegen mit Stürmerstar Erling Haaland bot ihnen reichlich Gegenwehr und ging durch Andreas Schjelderup (36.) gar in Führung. Doch der überragende Bellingham (45.+2/93.) mit seinen Turniertoren fünf und sechs drehte bei extrem schwierigen Bedingungen mit Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit die Partie. Schon weit vor dem Schlusspfiff stimmten die England-Fans den Beatles-Klassiker "Hey Jude" an.

Tuchel hatte bereits vor Wochen den Titel als klares Ziel ausgerufen. Es sei wichtig, groß zu denken und darüber auch zu sprechen. Seine Mannschaft hatte im Achtelfinale von Mexiko-Stadt den Co-Gastgeber Mexiko ausgeschaltet und zusätzlich Selbstvertrauen gesammelt.

Am Samstag in Miami taten sich die Engländer nach einer Schweigeminute für den verstorbenen südafrikanischen WM-Teilnehmer Jayden Adams jedoch zunächst schwer. Norwegen stand tief, verschob diszipliniert und bot Harry Kane und Co. keine Räume. Die Kombinationen der Engländer waren zu behäbig, was jedoch auch an den hohen Temperaturen gelegen haben könnte. Von gefühlten 38 Grad war die Rede.

So dauerte es bis zur 19. Minute, ehe sich die Engländer ihre erste Chance herausspielten: Bellingham sprang aber bei einer Hereingabe am Ball vorbei. Kurz darauf jagte Kane (29.) einen Freistoß aus sehr guter Position deutlich über das Tor.

Dann aber brachten die Engländer ihren bis dahin sehr zögerlichen Gegner mit einem Fehler selbst ins Spiel: John Stones hätte im eigenen Strafraum fast den Ball verloren und Haaland somit eine Großchance geschenkt (33.). Haaland (35.) köpfte kurz darauf drüber, dann schoss Schjelderup den Ball sehenswert in den Winkel. Die Engländer beschwerten sich über ein vermeintliches Foul an Kane in der Entstehung.

Dem norwegischen Kronprinzen Haakon war es egal - er jubelte an der Seite des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino ausgelassen. Dass Alexander Sörloth (39.) eine aussichtsreiche Konterchance leichtfertig vergab, rächte sich: Bellingham sorgte mit einer starken Einzelaktion für den Ausgleich. Diesmal protestierten die Norweger vergebens, weil der Ball kurz vorher die Aufhängung einer Sky-Cam berührt haben soll. Laut FIFA war dies aber nicht der Fall. Dann traf auch Kane - doch der Kapitän stand nach feinem Zuspiel von Bellingham im Abseits.

Die zweite Halbzeit gehörte den Norwegern, die sich gleich drei Ecken nacheinander erspielten - und über das 2:1 jubelten. Doch Haaland hatte vor Torbjörn Lysaker Heggems Treffer (55.) seinen Gegenspieler umgestoßen, Schiedsrichter Clément Turpin verwehrte dem Treffer nach Sichtung der Videobilder die Anerkennung.

Norwegen drängte weiter, traf durch Kristoffer Ajer (76.) die Latte. Die Engländer blieben im zweiten Durchgang ohne jeden Torschuss und retteten sich in die Verlängerung. Dort schlug Bellingham nach einem Patzer des zuvor so starken Keepers Nyland mit einem Abstauber eiskalt zu. Wenig später bekam England einen Foulelfmeter zugesprochen, den Turpin nach Ansicht der TV-Bilder aber zurücknahm. Zu Beginn der letzten 15 Minuten musste Haaland völlig erschöpft vom Feld und musste tatenlos zusehen, wie sein Team vergeblich kämpfte.

WM-Spiele in der Nacht von Samstag auf Sonntag

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Samstag, 11. Juli

12.02 Uhr: Kane über Golfrunde mit Trump: "Einfach dankbar"

Bayern-Star Harry Kane hat sich auf der Pressekonferenz der englischen Nationalmannschaft zu einer Golfrunde mit US-Präsident Donald Trump vor anderthalb Jahren geäußert, nachdem der Republikaner seinerseits den Engländer als guten Golfer gelobt hatte.

"Wir haben vor etwa 18 Monaten gespielt. Er hatte mich eingeladen, als ich in Palm Beach war. Wenn dich der Präsident irgendwohin einlädt ...", dachte Kane zurück, der sich zudem von den Fähigkeiten des umstrittenen Staatsoberhauptes auf dem Golfplatz beeindruckt zeigte.

"Er spielt sehr gut Golf, um ehrlich zu sein. Ich hoffe, ich kann genauso so gut spielen, wenn ich in seinem Alter bin", lobte der Engländer den 80-Jährigen.

Die Runde mit Trump bezeichnete der Stürmer der Three Lions als "surreale" und "einzigartige Erfahrung". Auf die politische Haltung Trumps ging Kane unterdessen nicht ein. Sein Fazit: "Ich war einfach dankbar, dass er mich eingeladen hat."

7.31 Uhr: Tuchel schwärmt von Bayern - wegen Kane

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel (Krumbach) sieht im Wechsel zum FC Bayern München einen Grund für die Top-Form von Stürmer Harry Kane. "In einer Umgebung wie bei den Bayern zu sein, wo es immer nur ums Gewinnen geht, formt deine Mentalität", sagte Tuchel. "Dort gibt es keine Ausreden. Jeden Tag geht es ums Gewinnen. Das holt das Beste aus Harry heraus."

Kane, der bisher sechs Tore bei dieser WM erzielt hat, wird auch an diesem Samstagabend in Miami (23.00 Uhr) im Viertelfinale gegen Norwegen zu den Schlüsselspielern zählen. Aus England war zuletzt Kritik am Bayern-Wechsel von Kane vor drei Jahren aufgekommen. Der frühere Nationalspieler Michael Owen meinte, Kane sei besser als die Bundesliga, da diese abgesehen von den Bayern "sehr durchschnittlich" sei.

Die Fans in Miami fiebern auf das Duell mit Norwegens Erling Haaland hin. Einen Vergleich wollte Kane nicht ziehen: "Er ist eine Maschine, ein Biest. Wir sollten uns beide nicht vergleichen. Seine Leistungen über die Jahre sprechen für sich", sagte der 32-Jährige.

Tuchel betonte die enorme Wichtigkeit von Kane für die englische Mannschaft. "Er entscheidet immer unsere Spiele. Mir fehlen langsam die Worte", sagte der Schwabe und holte dann doch noch aus: "Er ist in der Form seines Lebens, was uns sehr hilft. Er hat das Mindset eines Teamplayers und geht mit gutem Beispiel voran. Er übernimmt immer Verantwortung. Es ist ein Privileg, sein Trainer zu sein."

An das Stadion von Miami hat Kane beste Erinnerungen. Im vergangenen Sommer spielte er mit den Bayern bei der Club-WM zweimal hier. "Es waren zwei Siege und ich habe ein paar Tore geschossen", erinnerte sich Kane. "Das sind gute Erinnerungen. Das bedeutet aber nichts, wenn nun keine weitere gute Erinnerung mehr dazu kommt."

Die Bayern hatten in der Gruppenphase 2:1 gegen die Boca Juniors aus Argentinien gewonnen. Im Achtelfinale setzte man sich 4:2 gegen Flamengo aus Rio de Janeiro durch, bevor man eine Runde später an Paris Saint-Germain scheiterte.

WM-Spiele in der Nacht von Freitag auf Samstag

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Freitag, 10. Juli

23.00 Uhr: Kompanys Landsmänner unterliegen Spanien knapp

Im Viertelfinale der Weltmeisterschaft unterlagen die Landsmänner vom belgischen Ex-Nationalspieler und heutigem FCB-Trainer Vincent Kompany Spanien mit 1:2. In Los Angeles brachte Fabian Ruiz "La Roja" bereits in der 30. Minute per Abstauber in Führung, doch Belgien hielt dagegen und glich aus dem Nichts in der 41. Minute aus. Charles de Ketelaere beendete Unai Simons WM-Rekordserie von 649 Minuten ohne Gegentor per Kopfballtreffer. Nach dem Seitenwechsel war es wie schon im Achtelfinale gegen Portugal wieder der eingewechselte Mikel Merino, der den Siegtreffer erzielte (88.).

Am kommenden Dienstag tritt die Auswahl von Trainer Luis de la Fuente im Halbfinale gegen Frankreich an.

00.08 Uhr: Marokko ohne Bayern-Neuzugang Saibari chancenlos gegen Olises Frankreich

Frankreich um die Bayern-Stars Michael Olise und Dayot Upamecano hat einen ungefährdeten 2:0-Sieg im Viertelfinale gegen Marokko gefeiert. "Les Bleus" jubelten gegen die Nordafrikaner, die ohne den angeschlagenen FCB-Neuzugang Ismael Saibari antreten mussten, dank der Tore von Kylian Mbappé (60.) und Ousmane Dembélé (66.), obwohl Mbappé in der ersten Halbzeit einen Strafstoß nach Foul des früheren Münchners Noussair Mazraoui vergab.

Im Halbfinale am kommenden Dienstag trifft Frankreich nun auf den Sieger der Partie zwischen Spanien und Belgien am Freitagabend.

WM-Spiele in der Nacht von Donnerstag auf Freitag

Die ARD zeigt das WM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend im Free-TV und im Livestream.

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Donnerstag, 9. Juli

7.35 Uhr: Marokko ohne Bayern-Neuzugang Saibari gegen Frankreich

Afrikameister Marokko muss im WM-Viertelfinale gegen Frankreich ohne Ismael Saibari auskommen. Der neue Angreifer von Bayern München fällt für das Kracherspiel am Donnerstag (22.00 Uhr MESZ im TV in der ARD und im Livestream auf Sportschau.de) weiter wegen seiner Muskelverletzung aus. Dies verkündete Marokkos Nationaltrainer Mohamed Ouahbi auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Boston. "Alle sind verfügbar außer Saibari", sagte er.

Saibari hatte Marokko mit drei Treffern ins Achtelfinale geführt, dort musste er beim 3:0 gegen Kanada allerdings nach 22 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Beim der Neuauflage der WM-Halbfinals von 2022 (damals 2:0 für Frankreich) wird der 25-Jährige nicht helfen können. Man müsse die Spieler auswählen, "die hundertprozentig fit sind", sagte Ouahbi. Das Frankreich-Spiel komme für Saibari "noch zu früh. Ich hoffe, dass er nicht für den Rest des Wettbewerbs ausfällt."

Die Vorfreude im marokkanischen Team ist trotz des Ausfalls von Saibari riesig. "Wir wissen, dass die ganze Nation hinter uns steht – nicht nur die Menschen in Marokko", sagte Ouahbi: "Wir spüren diese Energie, diese positive Dynamik, die sie für uns geschaffen haben." Seine Mannschaft müsse er "nicht ständig daran erinnern, dass 44 Millionen Menschen auf uns schauen".

Des halb sei es "enorm wichtig", ergänzte Ouahbi, "die Fassung zu bewahren, ruhig und gelassen zu bleiben und einfach Fußball zu spielen. Genau das ermöglicht es uns, auf dem Platz großartige Leistungen abzurufen". Man wolle "der ganzen Nation - im In- und Ausland - etwas zurückgeben".

7.29 Uhr: Wenn FCB-Star Kane und Co. liefern - zusätzlicher Feiertag für England?

England darf sich im Falle des Endes seiner 60-jährigen Leidenszeit bei Fußball-Weltmeisterschaften auf einen zusätzlichen Feiertag freuen. Das ließ der scheidende Premierminister Keir Starmer durchblicken. "Was die Frage nach einem zusätzlichen Feiertag angeht – ich will es nicht verschreien, aber fragen Sie mich noch einmal, wenn wir ins Finale kommen", zitierte die BBC den 63-Jährigen. Der Feiertag könnte demnach auf den 24. Juli, den Freitag nach dem Endspiel, angesetzt werden.

Starmer soll am 20. Juli sein Amt niederlegen und von seinem Parteikollegen Andy Burnham (56) ersetzt werden. Tags zuvor findet das WM-Finale statt - und England hat gute Chancen, erstmals seit dem Titelgewinn 1966 wieder ins Endspiel einzuziehen.

Zunächst bekommen es Stürmerstar Harry Kane und Co. aber im Viertelfinale am Samstag (23.00 Uhr MESZ) in Miami Gardens mit dem Überraschungsteam aus Norwegen zu tun. Gegner in der Vorschlussrunde wäre der Sieger des Duells zwischen Titelverteidiger Argentinien um Weltstar Lionel Messi und der Schweiz am Sonntag (3.00 Uhr MESZ) in Kansas City.

WM-Spiele in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag finden in dieser Woche keine Spiele statt. Weiter geht es bei der WM mit dem Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend.

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Mittwoch, 8. Juli

17.30 Uhr: Gelbe Karte gegen FC-Bayern-Star Olise bleibt bestehen

Die Gelbe Karte gegen FC-Bayern-Spieler Michael Olise (Frankreich) aus dem WM-Achtelfinale gegen Paraguay (1:0) bleibt bestehen. Man habe am Morgen eine entsprechende Mitteilung der FIFA erhalten, sagte Trainer Didier Deschamps vor dem Viertelfinale der Fußball-WM gegen Marokko am Donnerstag in Foxborough. Sollte Olise auch in diesem Spiel Gelb sehen, wäre er in einem möglichen Halbfinale gesperrt.

Olise hatte in der Nachspielzeit der hitzigen Partie gegen Paraguay eine unberechtigte Gelbe Karte gesehen. Der usbekische Schiedsrichter Ilgiz Tantashev war für seine gesamte Leistung am vergangenen Samstag in Philadelphia von mehreren Seiten scharf kritisiert worden. Mehrere Medien hatten berichtet, dass die Franzosen beim Weltverband FIFA eine Annullierung der Karte gegen Olise, den Profi des FC Bayern München, beantragt habe. Womöglich hatte dem französischen Verband der höchst umstrittene Fall des US-Stürmers Folarin Balogun Hoffnung gemacht.

7.21 Uhr: Ex-FCA-Star Vargas schießt Schweiz ins Viertelfinale

Die Schweiz ist dank dem ehemaligen Augsburg Ruben Vargas ins Viertelfinale der Fußball-WM 2026 eingezogen. Die Eidgenossen setzten sich im Elfmeterschießen mit 4:3 gegen die Kolumbianer von Bayern-Star Luis Díaz durch. Nach 120 hatte es 0:0 gestanden. Vom Punkt versagten für Kolumbien dann Davinson Sanchez und Cucho Hernandez für Kolumbien die Nerven. Bei den Schweizern traf nur Manuel Akanji nicht. Nachdem Díaz als fünfter kolumbianischer Schütze auf 3:3 gestellt hatte, trat Vargas an und blieb cool.

Ruben Vargas (links) traf im Elfmeterschießen entscheidend
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Ruben Vargas (links) traf im Elfmeterschießen entscheidend

WM-Spiele in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Dienstag, 7. Juli

00.55 Uhr: Schweiz schafft Einzug ins Viertelfinale nach Sieg gegen Kolumbien

Die Schweiz hat nach einem Elfmeter-Krimi Mitfavorit Kolumbien aus dem Turnier geworfen und darf erstmals seit 1954 wieder im Viertelfinale einer Fußball-Weltmeisterschaft antreten. Das 4:3 (0:0, 0:0) im Elfmeterschießen beschert dem Team um Kapitän Granit Xhaka das heiß ersehnte Duell mit Lionel Messi und dessen Argentiniern. Das Spiel findet am Sonntag (3.00 Uhr/MESZ) in Kansas City statt. Argentinien geht aber als klarer Favorit in die Partie.

20.06 Uhr: Klose-Überflügler Messi dreht Argentinien-Spiel spät

Lionel Messi ist mit einem blauen Auge davongekommen und kann dank ganz später Tore doch noch vom nächsten WM-Triumph träumen. Der 39-Jährige, der im Turnierverlauf bereits den Rekord für die meisten WM-Treffer von Nürnberg-Coach Miroslav Klose gebrochen hatte, baute seine Bestmarke dabei auf nun 21 Tore aus. Seine Argentinier lagen im Achtelfinale gegen Ägypten lange zurück, retteten sich aber mit einem 3:2 (0:1) nach 0:2-Rückstand in die nächste Runde.

Cristian Romero (79.), Messi selbst mit seinem Treffer (83.) und Enzo Fernández (90.+2) schossen den Weltmeister in der Schlussphase doch noch ins Viertelfinale von Kansas City. Dort geht es am Sonntag (3.00 Uhr MESZ) gegen die Schweiz oder Kolumbien.

Danach hatte es in Atlanta lange nicht ausgesehen - auch weil Messi einen Foulelfmeter verschoss (21.). Die Argentinier bissen sich immer wieder die Zähne am überragenden Torhüter Mostafa Shobeir aus und liefen lange einem Rückstand hinterher. Yasser Ibrahim (15.) hatte mit seinem Kopfballtreffer für den ersten Rückstand Argentiniens während der WM gesorgt, bevor Mostafa Ziko in der zweiten Halbzeit zum zwischenzeitlichen 2:0 erhöht hatte.

16.04 Uhr: Klose telefoniert mit Messi: "Sehr bewegend"

Ex-WM-Rekordtorjäger Miroslav Klose hat seinem Nachfolger Lionel Messi auch am Telefon seine Glückwünsche übermittelt. "Messi ist ein brutales Phänomen. Der argentinische Nationaltrainer Lionel Scaloni war mein Mitspieler bei Lazio Rom, wir stehen noch regelmäßig in Kontakt. Er hat ein Telefonat von Messi und mir arrangiert, nachdem er meinen WM-Torrekord eingestellt hat. Das war schon sehr bewegend", erklärte der Trainer des 1. FC Nürnberg bei einem WM-Talk des Fußball-Zweitligisten am vergangenen Donnerstag.

"Messi und ich sind uns natürlich immer mal wieder auf dem Platz begegnet, das war immer schön und respektvoll. Das Telefonat jetzt war aber das erste Mal, dass wir abseits davon etwas länger miteinander gesprochen haben. Er hat gesagt, er schickt mir ein unterschriebenes Trikot", sagte der 48 Jahre alte Klose laut Clubmitteilung weiter.

Der 39 Jahre alte Messi, der vor dem Achtelfinale gegen Ägypten auf 20 WM-Tore kommt, hatte Klose bei der Vorrundenpartie gegen Österreich mit seinem 17. WM-Tor als Rekordtorschütze abgelöst. Bis zum Beginn des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko hatte 2014er-Weltmeister Klose den WM-Torrekord mit 16 Treffern gehalten. Inzwischen ist auch Frankreichs Kylian Mbappé mit 19 Toren vorbeigezogen.

"Lionel Messi ist für mich der beste Fußballer aller Zeiten! Glückwunsch, Champion!", hatte Klose der Süddeutschen Zeitung nach Messis 17. WM-Tor gesagt. "Das ist auch völlig okay, der Rekord wird sowieso irgendwann geknackt werden, und dann darf das gerne Messi machen. Ich bin ein großer Fan von Messi, schon immer gewesen", sagte Klose.

11.30 Uhr: England-Verteidiger schockt Ex-FCB-Coach Tuchel

Ein kleiner Schockmoment für Englands Trainer Thomas Tuchel hat nach dem umjubelten Achtelfinal-Erfolg gegen Mexiko für Lacher in der englischen Kabine und den sozialen Medien gesorgt. Das Team spielte seinem Coach einen Streich, wie ein Instagram-Video der Three Lions zeigte. Darin ist zu sehen, wie sich Verteidiger John Stones nach dem Spiel mitten in den Feierlichkeiten in der Kabine plötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht die rechte Schulter hält. Mittelfeldspieler Declan Rice macht den deutschen Trainer auf die vermeintliche Verletzung aufmerksam, Tuchel schaut tatsächlich mit besorgter Miene in die Richtung seines Verteidigers.

Als dann im Hintergrund der Refrain des Songs "Talk To You" der niederländischen House-Musikgruppe "ANOTR" einsetzt, beginnt Stones, mit seinem scheinbar verletzten Arm zur Musik zu tanzen. In der Kabine der Three Lions bricht Gelächter aus, auch Tuchel fängt an zu lachen und nimmt seinen Schützling in den Arm.

08.42 Uhr: FC-Bayern-Star Kane wird zum Internet-Meme

Harry Kane im Mittelpunkt: Ein Interview mit dem Kapitän der englischen Nationalmannschaft geht viral. Nach dem Achtelfinal-Sieg gegen Mexiko versagte dem FC-Bayern-Stürmer beim Interview die Stimme. Zu viel "Wonderwall"-Gesang mit den englischen Fans. Eine Steilvorlage für die Social-Media-Plattformen: Kane wurde kurzerhand mit Bert aus der Sesamstraße ersetzt, der mit kratziger Kane-Stimme erklärt: "My voice has gone."

8.31 Uhr: Co-Gastgeber USA erlebt Debakel gegen Belgien

WM-Gastgeber USA ist raus: Das Team um den früheren FC-Bayern-Profi Malik Tillman kassierte eine deutliche 1:4-Niederlage gegen Belgien. Die US-Boys waren weitgehend chancenlos. Die frühe Belgien-Führung durch de Ketelaere (9.) konnte Tillman zwar nach 31 Minuten ausgleichen. De Ketelaere brachte Belgien aber noch vor der Halbzeit erneut in Front. Nach dem Seitenwechsel sorgten aber Vanaken (57.) und Lukaku (90.+3) für dein ungefährdeten Sieg.

Im Vorfeld der Partie war es zu Diskussionen gekommen, weil die FIFA eine Rot-Sperre von US-Stürmer Balogun aufgehoben hatte. US-Präsident Trump hatte zuvor mit FIFA-Chef Infantino telefoniert, was für zusätzliche Diskussionen gesorgt hatte.

8.19 Uhr: Portugal kassiert Last-Minute-Aus gegen Spanien

Im Duell der Nachbarn Portugal und Spanien setzte sich Spanien durch ein Tor des eingewechselten Merino in der Nachspielzeit (90.+1) mit 1:0 durch. Bei Portugal stand der frühere FC-Bayern-Spieler Joao Cancelo 70 Minuten auf dem Platz, Joao Palhinha, dessen Zukunft aktuell ungewiss ist, saß nur auf der Bank. Spanien trifft nun im Viertelfinale auf Belgien, der Sieger bekommt es im Halbfinale mit dem Gewinner der Partie Frankreich gegen Marokko zu tun.

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo (41) deutete nach dem Spiel unter Tränen an, dass dies seine letzte WM gewesen sein könnte. Nach 23 Jahren könnte er seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft ankündigen.

WM-Spiele in der Nacht von Montag auf Dienstag

Die wichtigsten WM-Nachrichten am Montag, 6. Juli

  • Krumbacher Thomas Tuchel zu Balogun-Debatte: "Wie weit geht das jetzt?" (7.52 Uhr)
  • FC-Bayern-Stürmer Harry Kane ist sprachlos (7.27 Uhr)
  • England gewinnt Thriller gegen Mexiko (7.00 Uhr)
  • Die Fußball-WM 2026: Alle News zum Turnier
Harry Kane
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Harry Kane

7.52 Uhr: Krumbacher Tuchel zu Balogun-Debatte: "Wie weit geht das jetzt?"

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat mit großem Erstaunen auf die Aussetzung der Rot-Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun bei der WM reagiert. "Ich denke, um ganz klar zu sein, dass es keine Rote Karte war. Aber der VAR war involviert. Drei Leute vom VAR und der Referee haben es gecheckt und hatten die Meinung, dass es eine Rote Karte war. Es wurde also eine Entscheidung getroffen", sagte der Krumbacher. 

"Wer kippt diese Entscheidung dann - und wann? Und auf welcher Grundlage? Wie weit geht das jetzt? Es ist einfach seltsam für mich. Wir wollen einfach Konsistenz in den Entscheidungen haben", mahnte der ehemalige Coach des FC Bayern.Auf die anschließende Frage eines Journalisten, ob man vielleicht US-Präsident Donald Trump fragen sollte, sagte Tuchel: "Vielleicht. Das ist ein guter Startpunkt."

Balogun hatte im WM-Sechzehntelfinale der USA gegen Bosnien-Herzegowina eine umstrittene Rote Karte gesehen. "The Athletic" und die Nachrichtenagentur AP berichteten am Sonntag übereinstimmend, Trump habe bei FIFA-Chef Gianni Infantino angerufen, um sich für eine Aussetzung der Rot-Sperre des besten US-Torschützen für das WM-Achtelfinale gegen Belgien in Seattle einzusetzen. Demzufolge bestätigten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen den ungewöhnlichen Ablauf. Weder die FIFA noch das Weiße Haus haben die Information bislang kommentiert.

7.27 Uhr: FC-Bayern-Star Kane ist sprachlos

Nach dem Thriller in der Höhenluft von Mexiko-Stadt hatte Harry Kane keine Stimme mehr. Er war außer Atem, er war heiser, nicht zuletzt vom gemeinsamen Singen von "Wonderwall" mit den euphorisierten englischen Anhängern. 

"Sorry, meine Stimme ist weg, ich habe die ganze Zeit gesungen, ich kann nicht wirklich reden", entschuldigte sich Kane bei der Reporterin der BBC gleich nach dem Schlusspfiff - dann krächzte der Kapitän, der am Ende de entscheidnenden Treffer erzielt hatte, trotzdem weiter: "Es ist unglaublich. Ein verrücktes Spiel. Mein Gott, wir haben so gekämpft. Unglaublich, die Mannschaft, alles, das ist so unglaublich."

7.00 Uhr: England gewinnt Thriller gegen Mexiko

Dank einer Doppel-Torshow von Jude Bellingham in weniger als zwei Minuten und FC-Bayern-Stürmer Harry Kane hat England in einem Spiel für die Fußball-Geschichtsbücher die Fiesta Mexicana beendet. Die Three Lions rangen die Mexikaner in Unterzahl im legendären Aztekenstadion mit 3:2 (2:1) nieder.

Bellingham brachte die Three Lions mit seinen Toren in der 36. und 38. Minute in Führung. Mexikos Torjäger Julián Quiñones (42.) gelang noch vor der Pause der Anschlusstreffer. Der Dramatik nicht genug: Nach dem Seitenwechsel sah bei den Engländern Bayer Leverkusens Jarell Quansah (54.) die Rote Karte, ehe Bayern-Torjäger Kane (60.) nervenstark und unter den Pfiffen von fast allen der 80.824 Zuschauer vom Elfmeterpunkt traf - sein sechstes Tor bei diesem Turnier. Danach verursachte aber ausgerechnet Kapitän Kane einen Strafstoß. Mexikos Raúl Jiménez (69.) verwandelte und brachte das Stadion erneut zum Beben.

6.45 Uhr: Haaland schmeißt Ex-FC-Bayern-Coach Ancelotti aus dem Turnier

Norwegens Fußball-Märchen geht dank Superstar Erling Haaland weiter, der Titel-Traum von Rekordweltmeister Brasilien hingegen ist wieder mal geplatzt. Die Skandinavier bezwangen die Südamerikaner mit Ex-FC-Bayern-Coach Carlo Ancelotti durch zwei späte Tore ihres Ausnahmestürmers in der 79. und 90. Minute mit 2:1 (0:0) und stehen erstmals in ihrer Historie in einem WM-Viertelfinale. Altstar Neymar (90.+10) verkürzte in der Nachspielzeit per Foulelfmeter.

Für Haaland, den früheren Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund, waren es bereits die Turniertore sechs und sieben. Brasilien indes muss nach dem Achtelfinal-Aus - dem frühesten seit 36 Jahren - vor 80.663 Zuschauern in East Rutherford mindestens vier weitere Jahre auf den ersten Titel seit 2002 warten.

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