Simon Plentinger

Simon Plentinger

Redaktion Landwirtschaft und Umwelt

Simon Plentinger beschäftigt sich vor allem mit dem Klimawandel und mit Klimaschutzpolitik. Weitere thematische Schwerpunkte sind Biodiversität, Umwelt- und Artenschutz. Er arbeitet seit 2016 für den Bayerischen Rundfunk und ist Teil der Redaktion "Landwirtschaft und Umwelt" und der "ARD-Klimaredaktion". Er ist außerdem Mitglied des Oxford Climate Journalism Networks.

Bis 2021 war er als Reporter, Moderator und Autor außerdem in der aktuellen Berichterstattung aus Bayern tätig. In Nürnberg aufgewachsen, verbrachte er ein Jahr für einen Freiwilligendienst in Mexiko und studierte im Anschluss Politikwissenschaft, Geschichte und Interdisziplinäre Lateinamerikastudien in Mannheim und Berlin. Mit Stationen beim ZDF und dem rbb absolvierte er die studienbegleitende Ausbildung an der Journalistenschule ifp in München und anschließend ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk.

Alle Inhalte von Simon Plentinger

24 Beiträge
Eine Frau sitzt auf einer Bank am Bodensee, man sieht nur ihre dunkle Silhouette. Im Hintergrund die Kirche von Wasserburg und dahinter die Berge. (Symbolbild) Aus Sorge vor Haftung bauen Kommunen und Vereine viele Sitzbänke ab. Die Staatsregierung will klarstellen: Sitzen erfolgt auf eigene Gefahr.

Kabinett: Sitzen auf Bänken künftig auf eigene Gefahr

Aus Sorge vor Haftung bei Unfällen bauen Kommunen und Vereine vielerorts Sitzbänke in Wäldern oder an Seen ab. Die Staatsregierung will jetzt im Naturschutzgesetz klarstellen: Sitzen auf Bänken erfolgt auf eigene Gefahr.

Ein Rebhuhn im hohen Gras - der Vogel eignet sich als Gradmesser für den Zustand der Natur und Artenvielfalt.

Erfolgsgeschichte Artenschutz? So geht es Bayerns Vögeln

Gewässerrandstreifen, Streuobstwiesen und ein Netz an Biotopen: Solche Maßnahmen aus dem erfolgreichen Volksbegehren Artenvielfalt von 2019 helfen nicht nur Insekten, sondern damit auch den Vögeln. Doch die Bilanz bleibt durchwachsen.

Abgestorbene Fichten (Archivbild)

EU-Gesetz fordert: Zurück zur Natur – Widerstand aus Bayern

Zurück zu naturnahen Lebensräumen, um das Artensterben zu stoppen: Das ist das Ziel der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur. Naturschützer hoffen auf Rückenwind. Die CSU würde das EU-Gesetz dagegen am liebsten wieder abschaffen.

Der Huchen gehört zu den Arten, die besonders sensibel auf Veränderungen der Wassertemperatur reagieren.

Erderwärmung: Warum viele Fischarten leiden und einige gewinnen

Der Klimawandel erwärmt unsere Seen und Flüsse. Das hat Auswirkungen auf die darin lebenden Fischarten. Äsche, Bachforelle und Huchen haben hohe Ansprüche an Temperatur und Sauerstoffgehalt. Doch besonders eine Fischart ist Gewinner der Erwärmung.

Versuchsapparatur der Firma PFASuiki im Labor in Oberhaching.

Start-up aus Bayern will PFAS in Abwässern zerstören

PFAS sind potenziell gesundheitsschädlich und sogenannte Ewigkeitschemikalien. Einmal in der Umwelt, sind sie kaum wieder wegzubekommen. Ein Start-up aus Oberhaching arbeitet an einem Ansatz, wie die Chemikalien gar nicht erst in der Umwelt landen.

(Symbolbild) Ein Löschhubschrauber der Bundeswehr lässt Wasser über einem Waldstück ab.

Was Verteidigung mit Klima und Katastrophenschutz zu tun hat

Der Klimawandel sorgt für mehr Extremwetter. Wir müssen Städte umbauen, um uns vor Hitze und Hochwasser zu schützen. Doch Experten mahnen, auch das Sicherheitsrisiko zu bedenken: Der Klimawandel kann ganze Staaten destabilisieren – auch bei uns.

Testanlage für das Filtern von CO2 aus der Luft einer Firma in der Schweiz.

So können wir CO2 wieder aus der Atmosphäre holen

Es gibt Emissionen, die lassen sich kaum vermeiden – aus der Abfallverbrennung etwa. Klimaneutralität geht nur, wenn wir auch CO2 aus der Atmosphäre entnehmen. Das schaffen intakte Wälder und Moore, doch auch technische Verfahren haben Potenzial.

Mähdrescher erntet Weizen auf einem Feld in Deutschland.

Müsli, Mehl und Co.: Getreideprodukte teils stark PFAS-belastet

Müsli, Kekse, Nudeln, Weizenmehl: Die Umweltorganisation PAN hat Getreideprodukte in der EU auf PFAS-Rückstände untersuchen lassen. Ein Großteil der Proben war teils stark belastet. Die Umweltschützer warnen und fordern die Politik zum Handeln auf.

Mitglieder der Konferenzleitung scharen sich beim Endspurt der Klimakonferenz um den brasilianischen Konferenzpräsidenten Andre Correa do Lago.

Klimakonferenz: Warum die Ergebnisse nicht nur enttäuschend sind

Die Klimakonferenz COP30 in Brasilien ist mit einem Minimalkompromiss geendet. Klimaschützer und europäische Staaten geben sich enttäuscht. Doch angesichts der Weltlage sind die Beschlüsse von Belém nicht wertlos für den Klimaschutz. Eine Analyse.

03.10.2025: Ein Feuerwehrmann kämpft gegen einen Waldbrand im braslianischen Bundesstaat Goiás.

COP30 in Belém: Was wir von der Klimakonferenz erwarten können

In Brasilien beginnt die 30. Weltklimakonferenz. Zehn Jahre nach dem Pariser Abkommen steht die Klimadiplomatie am Scheideweg. Während der UN-Generalsekretär das 1,5-Grad-Ziel schon für gescheitert hält, sehen Experten auch positive Entwicklungen.