Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.
21.55 Uhr: Putin fordert mehr Luftabwehr zum Schutz von Ölanlagen
Russlands Präsident Wladimir Putin fordert eine stärkere Luftabwehr gegen ukrainische Drohnenangriffe auf die Ölinfrastruktur des Landes. Die erste Aufgabe bestehe darin, die Produktion der am dringendsten benötigten Systeme schnell hochzufahren, sagte er in einem russischen Fernsehinterview. Zugleich erklärte Putin, dass Russland mit den Folgen der Angriffe gut zurechtkomme. Die Schläge gegen diese Anlagen hätten keinerlei Auswirkungen auf die Lage an der Front. Russland werde sich dadurch nicht von seinem Vormarsch abhalten lassen.
19.38 Uhr: Putin - "Schwierige Phase" für Russland
Der russische Präsident Wladimir Putin hat Engpässe bei der Treibstoffversorgung im Land eingeräumt und ein Exportverbot für Diesel erwogen. Die Benzinreserven belaufen sich Putin zufolge auf 1,7 Millionen Tonnen und liegen damit vier Prozent unter dem Vorjahresniveau. Eine Arbeitsgruppe soll nun die landesweite Versorgung sicherstellen. Die Ukraine nimmt bei ihren Drohnenangriffen insbesondere russische Energieanlagen ins Visier. Moskau werde alle sozialen Verpflichtungen den Bürgern gegenüber einhalten. Wir machen eine schwierige Phase durch, aber das hat uns einiges gelehrt und erkennen lassen, was es bedeutet, ein russischer Bürger zu sein", sagte Putin.
(Archivbild): Russlands Präsident Putin
16.40 Uhr: Offenbar Treibstoffknappheit in sibirischer Region
Die russische Region Irkutsk in Sibirien schränkt den Verkauf von Treibstoff an Zivilisten ein. Das kündigte Gouverneur Igor Kobsjew am Sonntag an. Die Region liegt Tausende Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
Am vergangenen Wochenende hatten bereits die von Russland eingesetzten Behörden auf der völkerrechtswidrig annektierten ukrainischen Halbinsel Krim den Spritverkauf an Zivilisten vorübergehend ausgesetzt. Vorausgegangen waren ukrainische Angriffe auf Versorgungsrouten, die dort die schwerste Energiekrise seit der Annexion im Jahr 2014 ausgelöst hatten
14.30 Uhr: Ukraine meldet 125 abgefangene Drohnen und 7 Raketen
Russland hat die Ukraine in der Nacht zum Sonntag mit mindestens 142 Langstreckendrohnen und 8 Raketen angegriffen. Das teilte die ukrainische Luftwaffe mit. 125 Drohnen und 7 Raketen seien unschädlich gemacht worden.
11.45 Uhr: Polen befürchtet militärische Übergriffe im Baltikum
Polen sieht ein wachsendes Risiko russischer Provokationen an der Nato-Ostflanke. "Wir sehen die Ereignisse in der Ukraine und dass der Krieg für Russland derzeit nicht gut läuft. Das ist ein Grund zur Besorgnis, dass Moskau die Situation weiter eskalieren könnte", sagte der Chef des polnischen Auslandsgeheimdienstes, Oberst Pawel Szota, der Zeitung "Rzeczpospolita".
Seiner Einschätzung nach könnte ein begrenzter Angriff auf die baltischen Staaten so aussehen, dass dort "grüne Männchen" auftauchen. Mit diesem Begriff wurden die russischen Soldaten ohne Hoheitsabzeichen bezeichnet, die 2014 die ukrainische Halbinsel Krim unter Kontrolle brachten.
11.05 Uhr: Kiew bestätigt Attacken auf zwei Raffinerien in Russland
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat sein Militär in der Nacht gleich zwei russische Raffinerien mit Drohnen angegriffen. Er bestätigte dabei den zuvor schon von russischen Behörden eingeräumten Einschlag in einer Anlage im südrussischen Slawjansk-na-Kubani. "Außerdem haben wir eine Raffinerie in der Region Jaroslawl getroffen, die etwa 700 Kilometer von unserer Grenze entfernt liegt", schrieb er bei Telegram.
08.12 Uhr: Russland - Ukrainischer Angriff auf Raffinerie
In der südrussischen Region Krasnodar ist offiziellen Angaben zufolge durch einen ukrainischen Drohnenangriff ein Feuer in einer Raffinerie ausgebrochen. Bei der Attacke sei auch ein Mensch getötet worden, teilte Gouverneur Wenjamin Kondratjew bei Telegram mit. Neben der Raffinerie in der Stadt Slawjansk-na-Kubani seien mehrere Häuser, eine Strom- und eine Gasleitung beschädigt worden, schrieb er.
Auch andere russische Regionen wie Jaroslawl oder Iwanowo nordöstlich von Moskau meldeten Drohnenangriffe. Das russische Militär hat laut eigenen Angaben 213 ukrainische Drohnen abgeschossen.
05.48 Uhr: Erneut Angriffe auf Kiew
Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht erneut angegriffen worden. Laut eines Berichts des "Kyiv Independent" waren mehrere Explosionen zu hören. Nach Angaben von Militärverwaltungschef Timur Tkatschenko wurden mindestens zwei Menschen verletzt.
Die ukrainische Luftwaffe hatte zuvor bei Telegram Gefahr durch ballistische Waffen aus dem Norden gemeldet. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte auf Telegram mit, die Luftabwehr sei im Einsatz. Er rief die Einwohnerinnen und Einwohner auf, in den Schutzräumen zu bleiben.
Sonntag, 28. Juni 2026
20.39 Uhr: Polizei sucht angeblichen Kriegsveteran und Armeekritiker Lunin
Die Polizei sucht den vorgeblichen ehemaligen russischen Frontsoldaten Alexander Lunin. Die Oppositions-Website "Medusa" berichtet unter Berufung auf Lunins Ehefrau Tatjana berichtete, die Polizei habe in der Nacht ihre Unterkunft im Dorf Lisinowka in der Region Woronesch durchsucht. Dabei hätten sie alle elektronischen Geräte im Haus beschlagnahmt. Lunin selbst hätten sie nicht angetroffen. Er sei tags zuvor in Richtung Moskau abgereist. In einem Video hatte er ein live-Fernsehgespräch mit Präsident Putin über die Zustände in der russischen Armee gefordert. Das Video wurde binnen Tagen etwa zehn Millionen Mal aufgerufen und erhielt Hunderttausende Likes.
19.39 Uhr: Ukrainische Drohnen vor Moskau abgeschossen
Erneut waren ukrainische Drohnen im Anflug auf Moskau. Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergej Sobjanin, teilte laut Nachrichtenagentur Tass mit, die russische Flugabwehr habe mindestens 19 ukrainische Drohnen abgeschossen. Experten untersuchten gerade die Trümmer. Das Ziel der Drohnen nannte er nicht. In ihrem Abwehrkampf gegen Russland hat die Ukraine in den vergangenen Monaten mehr und mehr strategisch wichtige Objekte im russischen Hinterland mit Drohnen und Raketen an. Als Folge der Attacken klagen viele russische Regionen über Mangel an Treibstoffen.
15.10 Uhr: Fünf Tote und zahlreiche Verletzte durch gegenseitigen Beschuss gemeldet
Bei neuen gegenseitigen Luftangriffen Russlands und der Ukraine sind nach Angaben beider Seiten mindestens fünf Menschen getötet und dutzende Menschen verletzt worden. Die ukrainischen Behörden meldeten am Samstag zwei Tote durch russische Angriffe. Bei ukrainischen Angriffen auf Ziele in Russland und den russisch kontrollierten Teil der ukrainischen Region Donezk gab es nach Behördenangaben drei Tote.
14.11 Uhr: Ukrainischer Kampfjet abgestürzt
In der zentralukrainischen Region Poltawa ist offiziellen Angaben nach ein Kampfjet des Typs MiG-29 abgestürzt. Der Pilot habe sich per Schleudersitz retten können und werde medizinisch versorgt, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Nacht während eines Kampfeinsatzes. Die genaue Ursache des Absturzes ist unklar. Zu der Zeit hat Russland die Ukraine erneut mit mehr als 100 Drohnen attackiert. Die Ukraine setzt Kampfflugzeuge zum Abschuss der unbemannten Flugobjekte ein.
14.00 Uhr: Selenskyj – Wichtige Militärfabrik in Russland angegriffen
Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Fabrik in Russland angegriffen, die unter anderem Ausrüstung für Raketensysteme herstellt. Selenskyj bezeichnete die Anlage im Südwesten Russlands in einem Beitrag auf der Plattform "X" am Samstag als "großen industriellen Komplex". Die Fabrik des Rüstungsunternehmens Titan-Barrikady in Wolgograd stelle Artilleriesysteme, militärische Spezialausrüstung und Komponenten für Raketenabschussvorrichtungen her. Sie sei von ukrainischen Raketen des Typs FP-5 Flamingo getroffen worden.
Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs produziert der Betrieb Ausrüstung für Raketensysteme, darunter selbstfahrende Abschussrampen und Transport-Ladefahrzeuge für das Raketensystem Iskander-M. Dabei handele es sich um "dasselbe System, mit dem Russland regelmäßig ukrainische Städte angreift", erklärte der Generalstab.
13.17 Uhr: Ukraine - erneut Ölpumpstation für Moskau getroffen
Der ukrainische Geheimdienst hat eigenen Angaben nach eine für die Treibstoffversorgung von Moskau wichtige Ölpumpstation mit Drohnen angegriffen. Getroffen worden sei ein technisches Gebäude der Station in Wtorowo nahe der Gebietshauptstadt Wladimir östlich von Moskau, teilte der ukrainische Geheimdienst SBU mit. Es sei die zweite erfolgreiche Attacke innerhalb eines Monats auf die Anlage, heißt es. Russische Behörden haben den Angriff bislang nicht bestätigt.
Die Station Wtorowo gehört zum staatlichen Ölpipelinekonzern Transneft in Russland. Sie pumpt unter anderem Diesel in die Moskauer Ringpipeline, die für die Versorgung der großen Öldepots rund um die russische Hauptstadt verantwortlich ist.
10.01 Uhr: Ukrainische Raketen treffen russische Rüstungsfabrik
Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Rüstungswerk in der russischen Region Wolgograd mit Flamingo-Raketen aus eigener Produktion getroffen. Der nächtliche Angriff habe ein Feuer auf dem Gelände der Fabrik Titan-Barrikady ausgelöst, teilt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. In dem Werk werden Artilleriesysteme und Bauteile für Raketenwerfer hergestellt.
07.30 Uhr: Gouverneur: Angriff auf Produktionsanlagen in Wolgograd
Die Ukraine hat in der Nacht und am frühen Morgen offiziellen Angaben nach Industrieanlagen in der russischen Millionenstadt Wolgograd mit Marschflugkörpern angegriffen. Mindestens zehn Menschen seien verletzt und die Produktionsanlagen eines Betriebs beschädigt worden, schrieb Gouverneur Andrej Botscharow auf seinem Telegramkanal. Wohngebäude waren demnach nicht betroffen. Genauere Angaben zur Art des getroffenen Unternehmens machte er nicht.
Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um die russische Rüstungsfabrik Titan-Barrikady. Das Internetportal "Astra" berichtete von Rauchwolken, die aus der Fabrik aufstiegen. Die Schläge seien mit Marschflugkörpern des ukrainischen Typs Flamingo geführt worden, meldete das Portal unter Berufung auf die Auswertung von Bild- und Videomaterial. Titan-Barrikady stellt Komponenten für die Raketenkomplexe Iskander, Jars und Topol-M her, die prinzipiell auch Atomwaffen tragen können.
02.30 Uhr: Drei Tote bei russischen Drohnenangriffen
Bei russischen Drohnenangriffen auf die ukrainischen Regionen Dnipropetrowsk und Sumy sind nach Angaben der örtlichen Behörden drei Menschen ums Leben gekommen. In der Stadt Nikopol wurden beim Angriff auf einen Kleinbus zwei Menschen getötet und zwölf weitere verletzt, teilt der zuständige Gouverneur mit. In der Grenzregion Sumy starb ein Mann durch einen weiteren Drohnenangriff. Zudem wurden in der südöstlichen Region Saporischschja zwei Menschen bei russischen Angriffen verletzt.
Samstag, 27. Juni 2026
22.18 Uhr: Selenskyj - Haben Putin Friedensvorschlag übermittelt
Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj ihre Vorschläge für Verhandlungen und eine Friedenslösung an Kriegsgegner Russland übermittelt. "Die Freunde von (Kremlchef Wladimir) Putin haben von uns gehört, dass ein Treffen und ein Ende des Kriegs möglich sind", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft.
Nähere Details gab er nicht bekannt. Vor Kurzem hatte der Machthaber in Belarus, Alexander Lukaschenko, über ein Treffen mit Abgesandten Selenskyjs berichtet. Lukaschenko gilt außenpolitisch als engster Partner Putins.
18.02 Uhr: Kreml muss auf Kritik von der Front reagieren
Die russische Kriegsführung gerät auch bei der eigenen Truppe immer stärker in die Kritik - und zwingt den Kreml zu einer Reaktion. Der Kreml habe von dem Video eines Soldaten mit der Kritik und der Forderung nach einer Audienz bei Präsident Wladimir Putin gehört, bestätigte dessen Sprecher Dmitri Peskow auf Nachfrage von Journalisten zu dem Thema. "Man muss sich das erst einmal anschauen", sagte Peskow, wobei er von "merkwürdigen Formulierungen" im Video sprach.
Zuvor hatte das Video des aus der Region Woronesch stammenden russischen Ex-Frontsoldaten Alexander Lunin Wellen geschlagen. Der Mann hatte im eigentlich in Russland verbotenen Netzwerk Instagram erklärt, er müsse Putin bei einer Live-Audienz die "ganze Wahrheit über das, was bei uns im Land passiert", sagen. An der Front würden Soldaten von ihren Vorgesetzten ausgebeutet, gequält und verheizt, klagte er. "Wenn ich nicht in Kürze neben Ihnen live im Fernsehen auftrete, dann richtet die Armee ihre Waffen auf den Kreml", drohte er. Zugleich behauptete er, von ranghohen Militärs und Beamten zu der Forderung veranlasst worden zu sein. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Video etwa zehn Millionen Mal aufgerufen und erhielt Hunderttausende Likes.
15.02 Uhr: Frau stirbt bei Drohnenangriff auf ukrainische Stadt Isjum
Bei einem russischen Drohnenangriff auf das Zentrum der Stadt Isjum ist nach Angaben des Rettungsdienstes eine Frau getötet worden. Drei weitere Menschen seien am verletzt worden, hieß es. Isjum liegt in der Region Charkiw im Nordosten der Ukraine.
14.44 Uhr: Ukraine und Russland tauschen hunderte Kriegsgefangene aus
Russland und die Ukraine haben hunderte Kriegsgefangene ausgetauscht. "Heute haben wir 160 Soldaten zurückgeholt", teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram mit. Sie seien seit 2022 in Gefangenschaft gewesen. Unter ihnen seien neben regulären Soldaten auch Angehörige der Nationalgarde und der Grenztruppen.
Behörden haben auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim den Ausnahmezustand ausgerufen.
12.42 Uhr: Behörden rufen Ausnahmezustand auf Krim aus
Die von Russland eingesetzten Behörden haben auf der Halbinsel Krim den Ausnahmezustand ausgerufen. Die Maßnahme solle bei der Bewältigung wirtschaftlicher Probleme helfen, erklärte der von Russland eingesetzte Gouverneur.
09.33 Uhr: EU will wehrfähigen Ukrainern keinen Schutzstatus mehr gewähren
Ukrainische Männer sollen sich künftig schwerer dem Kriegsdienst entziehen können und nicht mehr ohne Weiteres in Deutschland oder anderen EU-Staaten Schutz finden. Nach einem Vorschlag der Europäischen Kommission sollen 23- bis 60-Jährige ohne Ausreiseerlaubnis der Ukraine von den vereinfachten Aufnahmeregeln für Flüchtlinge ausgenommen werden.
07.50 Uhr: Wichtige Stromleitung am AKW Saporischschja laut IAEA repariert
Am ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja sind nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wichtige Reparaturen abgeschlossen worden. Während einer vorübergehenden lokalen Feuerpause seien eine zentrale Stromleitung und weitere für die nukleare Sicherheit wichtige Anlagen instand gesetzt worden. Die Leitung könne jedoch noch nicht wieder in Betrieb genommen werden, da das angeschlossene Umspannwerk schwer beschädigt sei. Die dortigen Reparaturen dürften nach Einschätzung der IAEA noch längere Zeit andauern.
07.16 Uhr: Justizministerin Hubig zu erstem Besuch in Kiew eingetroffen
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig ist zu ihrem ersten Besuch seit Amtsantritt in die Ukraine gereist. In Kiew nimmt die SPD-Politikerin an einer Konferenz zum 30. Jahrestag der ukrainischen Verfassung teil. Diese sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Demokratie und Europa gewesen, sagte Hubig. Mit Blick auf eine mögliche Änderung der EU-Regeln für ukrainische Flüchtlinge zeigte sie Verständnis für Überlegungen, wehrpflichtige Männer künftig von dem Schutz auszunehmen. Es sei wichtig, dass die Ukraine wehrfähig bleibe.
07.01 Uhr: Russland meldet den Abschuss von 660 ukrainischen Drohnen in der Nacht
Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der Nacht zum Freitag 660 ukrainische Drohnen abgefangen. Dem Ministerium zufolge wurden die Drohnen über mehr als einem Dutzend Regionen abgeschossen, darunter die Region Moskau sowie die von Russland annektierte Halbinsel Krim. Die genannte Zahl gehört zu den höchsten, die Russland seit Beginn des Krieges gemeldet hat.
05.55 Uhr: Drohnenangriff beschädigt Industrieanlage in der russischen Region Tula
Bei einem Drohnenangriff auf die russische Region Tula ist nach Angaben des Gouverneurs eine Industrieanlage in der Stadt Nowomoskowsk beschädigt worden. Um welche Anlage es sich handelt, teilte Gouverneur Dmitri Miljajew auf Telegram nicht mit. In der Region befinden sich mehrere große Chemiewerke. Zudem seien Stromleitungen beschädigt und eine Frau verletzt worden, erklärte Miljajew.
05.24 Uhr: Russland meldet massive ukrainische Angriffe auf Moskau
Die Ukraine hat in der Nacht zum Freitag laut russischen Behörden mehrere Drohnenangriffe auf Moskau gestartet. Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergej Sobjanin, erklärte, russische Luftabwehrkräfte hätten innerhalb von etwa einer Stunde mindestens 28 Drohnen abgeschossen, die auf Moskau zusteuerten. "Spezialkräfte der Rettungsdienste sind an den Orten im Einsatz, an denen Trümmerteile niedergegangen sind", schrieb Sobjanin auf Telegram mit Blick auf die nach seinen Angaben zerstörten Drohnen.
Freitag, 26. Juni 2026
23.31 Uhr: Zwei Verletzte nach russischem Raketenbeschuss in Kiew
Mindestens zwei Menschen sind nach Behördenangaben bei dem russischen Raketenangriff auf Kiew am Abend verletzt worden. Die beiden Verletzten seien ambulant behandelt worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Seinen Angaben nach sind im Stadtbezirk Darnyzkyj im Südosten der ukrainischen Hauptstadt Lager in Brand geraten. Über weitere Schäden ist bisher nichts bekannt.
21.55 Uhr: Explosionen in Kiew nach Warnung vor russischen Raketen
In Kiew sind am Donnerstagabend während eines Luftalarms mehrere Explosionen zu hören gewesen. Das berichteten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatten die ukrainische Luftwaffe und die Stadtverwaltung vor russischen ballistischen Raketen gewarnt, die in Richtung der Hauptstadt abgefeuert worden seien.
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte im Onlinedienst Telegram, die Luftabwehr sei im Einsatz. Er rief die Einwohner auf, Schutzräume aufzusuchen. In einer weiteren Mitteilung erklärte Klitschko, im Bezirk Darnyzja seien Raketentrümmer auf einer Freifläche niedergegangen. Rettungskräfte seien auf dem Weg zu dem Ort
20.40 Uhr: Nato will auf Gipfel neue Rüstungsaufträge in Milliardenhöhe bekanntgeben
Die Nato will auf ihrem Gipfel im Juli in Ankara neue Rüstungsaufträge in zweistelliger Milliardenhöhe bekanntgeben. Dies kündigt Nato-Generalsekretär Mark Rutte bei einer Rede vor dem Atlantic Council in Washington an. Bei dem Spitzentreffen werde das Bündnis zudem seine Unterstützung für die Ukraine zusichern, sagt Rutte weiter. An dem Treffen werde auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilnehmen.
20.00 Uhr: Selenskyj billigt 40-tägige Kampagne gegen Russland
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj billigt nach Beratungen mit dem Geheimdienstchef eine 40-tägige Offensive gegen russische Ziele. Ziel der Operation sei es, Druck auf den Aggressor auszuüben, um ein Ende des Krieges zu erzwingen, teilt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Die Ukraine greift seit Monaten Objekte in Russland oder in den besetzten Gebieten an, wobei der Schwerpunkt auf der Ölindustrie liegt.
17.46 Uhr: Ukraine bekommt 3,4 Milliarden Dollar von der Weltbank
ie Ukraine soll nach Angaben von Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko weitere 3,39 Milliarden US-Dollar (knapp drei Milliarden Euro) als Hilfen von der Weltbank bekommen. Die Abkommen seien bei der Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine in Danzig (Gdansk) geschlossen worden, sagte Swyrydenko laut einer Mitteilung. Sie traf dort mit Weltbank-Präsident Ajay Banga zusammen.
Den Angaben nach sind 2,35 Milliarden US-Dollar Zuschüsse zur Stabilisierung von Staat und Wirtschaft in dem vom Krieg gezeichneten Land. 1,04 Milliarden US-Dollar werden speziell für wirtschaftliche Entwicklung als Kredit gegeben, garantiert durch Großbritannien und Japan. Es wurden keine Angaben gemacht, wann das Geld ausgezahlt wird.
17.43 Uhr: Lukaschenko warnt Ukraine vor Ausweitung des Krieges
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko warnt die Ukraine davor, sein Land in den Krieg zu verwickeln. Er habe Vertretern des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj kürzlich bei einem Treffen in Minsk unmissverständlich gesagt: "Leute, sagt eurem Präsidenten: Wenn er glaubt, dass er so mit uns reden kann - und uns obendrein in einen Krieg hineinziehen kann -, dann muss er verstehen, dass sich die Art des Krieges sofort ändern würde", sagt Lukaschenko im Fernsehen. Belarus habe nicht die Absicht, gegen Ukrainer zu kämpfen.
17.14 Uhr: Behörden auf Krim kündigen weitere Stromabschaltungen an
Als Reaktion auf ukrainische Drohnenangriffe haben die Behörden auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim weitere Stromabschaltungen angekündigt. "Die Energieinfrastruktur wurde durch feindliche Angriffe beschädigt, daher wird es auf der gesamten Krim zu vorübergehenden Stromausfällen kommen", teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow am Donnerstag mit. Die Unterbrechung der Stromversorgung erfolge "gezielt" und je nach Bedarf.
Aksjonow betonte, die Versorgung mit Lebensmitteln und wichtigen Medikamenten auf der Krim sei gesichert.
12.53 Uhr: Belarus – Man will uns in Ukraine-Krieg hineinziehen
Belarus sieht sich nach Angaben von Verteidigungsminister Wiktor Chrenin dem Versuch ausgesetzt, in den Ukraine-Krieg hineingezogen zu werden. Einen konkreten Urheber der mutmaßlichen Versuche nennt er jedoch nicht. Chrenin warnt in diesem Zusammenhang vor wachsendem Druck von außen: "Derzeit werden Anstrengungen unternommen, den vom Westen in der Ukraine ausgelösten bewaffneten Konflikt zu verlängern und sogar auszuweiten", heißt es in einer von seinem Ministerium veröffentlichten Mitteilung. "Wir sind uns heute sehr wohl bewusst, dass ein unverhohlener Versuch unternommen wird, Belarus in den Krieg hineinzuziehen."
12.40 Uhr: Ein Toter bei russischen Angriffen auf Loks
Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Infrastruktur ist Behördenangaben zufolge ein Bahnmitarbeiter getötet worden. Nach Angaben der ukrainischen Staatsbahn Ukrsalisnyzja trafen die Angriffe drei Lokomotiven in den Regionen Sumy im Nordosten und Saporischschja im Süden des Landes. Während sich das Bordpersonal zweier Züge rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte, sei der Assistent des Lokführers in Saporischschja ums Leben gekommen, teilt Bahnchef Oleksandr Perzowskyj auf Facebook mit. Zudem seien zwei Tankstellen in den beiden Regionen getroffen worden, erklären örtliche Behörden. Russland hat in diesem Jahr Perzowskyj zufolge mehr als 100 Lokomotiven angegriffen. Er hatte erst kürzlich der Regierung in Moskau vorgeworfen, den Bahnbetrieb der Ukraine lahmlegen zu wollen.
12.39 Uhr: Kreml weist Bericht über Druck auf Belarus zurück
Russland weist einen Medienbericht zurück, wonach es das benachbarte Belarus für eine Ausweitung des Krieges gegen die Ukraine unter Druck setzt. Einem Bericht der US-Zeitung "Wall Street Journal" vom Mittwoch zufolge will die Regierung in Moskau Belarus als Ausgangsbasis für verstärkte Angriffe nutzen und droht mit dem Entzug finanzieller Hilfen. Dies entspreche nicht der Realität, entgegnet Kremlsprecher Dmitri Peskow. Belarus sei der engste Verbündete Russlands. Russische Truppen hatten das belarussische Staatsgebiet zu Beginn des Angriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 als Aufmarschgebiet genutzt.
12.33 Uhr: Frankreich fängt erneut Tanker von russischer Schattenflotte ab
Die französische Marine fängt nach Angaben von Präsident Emmanuel Macron erneut einen Tanker der russischen Schattenflotte ab. Das Schiff sei vor der Küste Siziliens aufgebracht worden, schreibt Macron auf der Plattform Instagram. "Wir werden nicht zulassen, dass die Schattenflotte Sanktionen umgeht und die russischen Kriegsanstrengungen finanziert." Ein dazu von Macron veröffentlichtes Video zeigt Soldaten, die sich von Hubschraubern auf den Tanker "Deliver" abseilen. Der Einsatz erfolgt wenige Tage nach einer ähnlichen Aktion Großbritanniens. Frankreich fängt damit den fünften Tanker ab, den das Land der russischen Schattenflotte zurechnet. Die Regierung in Moskau bezeichnet solche Vorgehen als illegal. Mit der sogenannten Schattenflotte versucht Russland, die westlichen Sanktionen zu umgehen und sein Öl auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Dabei kommen oft veraltete Tanker mit unklaren Besitzverhältnissen zum Einsatz, die auch eine Gefahr für die Umwelt darstellen können.
12.03 Uhr: Merz ruft zu Friedensverhandlungen für Ukraine auf
Bei einer Wiederaufbau-Konferenz für die Ukraine in Polen hat Bundeskanzler Friedrich Merz zu einem Einstieg in Friedensverhandlungen aufgerufen. "Russland wird diesen Krieg nicht gewinnen", sagte der CDU-Politiker in Danzig (Gdansk). Europa und das transatlantische Bündnis seien bereit, noch mehr Druck auf die angeschlagene russische Wirtschaft auszuüben. "Die Zeit ist da, um Verhandlungen aufzunehmen, die Frontlinie einzufrieren und das Töten zu beenden", sagte Merz in Richtung Moskau.
11.27 Uhr: Ukrainische Armee attackiert erneut russische Öl-Anlagen
Das ukrainische Militär hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Öllager in der südrussischen Region Krasnodar sowie zwei Ölraffinerien in der Region Ufa tief im Landesinneren angegriffen. Die Anlagen in Ufa liegen rund 1500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. "Die Russen sollten über echte Diplomatie nachdenken, anstatt erneut zu versuchen, andere auszutricksen oder Zeit zu gewinnen", schreibt Selenskyj auf der Online-Plattform X. "Der Krieg muss beendet werden." Zuvor hieß es von den Behörden in Ufa, dass nach der Abwehr eines Drohnenangriffs Trümmerteile in ein Industriegebiet abgestürzt seien, der Betrieb in den drei großen Ölraffinerien der Stadt aber normal weiterlaufe. Die Nachrichtenagentur Tass berichtete zuvor unter Berufung auf örtliche Behörden, dass das Öllager Poltawskaja in Krasnodar brenne. Das Feuer sei offenbar durch herabstürzende Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne ausgelöst worden.
11.10 Uhr: EU zahlt Ukraine erste Milliarden aus neuem Darlehen aus
Die Ukraine erhält heute die erste Zahlung des 90 Milliarden Euro schweren Unterstützungsdarlehens der EU. Rund drei Milliarden Euro Makrofinanzhilfen würden ausgezahlt, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einer Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine in Danzig. In den kommenden Tagen solle zudem zusätzliches Geld für die Drohnenproduktion an Kiew fließen. "Das ist gelebte Solidarität", betonte von der Leyen. Von den neuen EU-Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro sind 60 Milliarden für verteidigungsrelevante Ausgaben vorgesehen. Die Hälfte des Geldes soll bereits in diesem Jahr fließen - weitere 45 Milliarden könnten dann im kommenden Jahr folgen.
Im Video: EU gibt Hilfen zum Wiederaufbau in der Ukraine frei
EU gibt Hilfen zum Wiederaufbau in der Ukraine frei
10.44 Uhr: Russische Behörden melden Tote auf Krim und in Russland
Auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden mindestens zwei Menschen infolge ukrainischer Angriffe getötet worden. Eines der Opfer sei minderjährig, teilte der von Russland eingesetzte Krim-Chef Sergej Aksjonow mit. Zwei weitere seien bei der Attacke im Umland von Simferopol verletzt worden. In der russischen Grenzregion Brjansk kamen nach Angaben des kommissarischen Gebietsgouverneurs, Jegor Kowaltschuk, ebenfalls zwei Menschen ums Leben. Eine Drohne sei in ein Auto beim Dorf Solowa eingeschlagen und habe den 23 Jahre alten Fahrer und eine 15-jährige Mitfahrerin getötet.
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, dass in der Nacht 269 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten und der annektierten Krim abgewehrt worden seien. Diese Angaben sind unabhängig nicht überprüfbar, lassen aber Rückschlüsse auf die Intensität ukrainischer Angriffe zu.
10.30 Uhr: Drohnenangriff auf russische Industriestadt Ufa abgewehrt
In der russischen Stadt Ufa stürzen nach der Abwehr eines Drohnenangriffs Trümmerteile in ein Industriegebiet. Es gebe keine Verletzten, und der Betrieb in den drei großen Ölraffinerien der Stadt laufe normal weiter, teilte der Gouverneur der Region Baschkortostan, Radij Chabirow, mit. Ufa liegt rund 1.400 Kilometer östlich der Grenze zur Ukraine.
06.27 Uhr: Merz und Alabali Radovan reisen zu Ukraine-Wiederaufbaukonferenz
Im polnischen Danzig beginnt heute die Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine. Für die Bundesregierung nehmen an dem zweitägigen Treffen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) teil. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird dem Treffen nach ukrainischen Regierungsangaben fernbleiben, Hintergrund ist ein Streit mit Polen um die Weltkriegsvergangenheit der beiden Länder.
06.23 Uhr: Öllager in Region Krasnodar brennt nach Drohnenangriff
In der südrussischen Region Krasnodar brennt einem Agenturbericht zufolge das Öllager Poltawskaja. Wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf örtliche Behörden meldet, wurde das Feuer offenbar durch herabstürzende Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne ausgelöst.
02.42 Uhr: Selenskyj kündigt Präventivschläge gegen russische Anlagen an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigt Präventivschläge gegen russische Einrichtungen an. Er habe die Geheimdienste und das Militär angewiesen, präventiv gegen Anlagen vorzugehen, die Russland für den Krieg nutze, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Unterdessen fällt die Moskauer Ölraffinerie Insidern zufolge nach schweren Schäden durch ukrainische Drohnenangriffe für mindestens sechs Monate aus. Die russische Produktion von Erdölprodukten sinkt offiziellen Daten zufolge im Mai im Jahresvergleich um 13,5 Prozent.
Donnerstag, 25. Juni 2026
23.23 Uhr: "Er schlägt sich ziemlich gut": Trump lobt Selenskyj
US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für den Verteidigungskampf der ukrainischen Truppen gegen Russland gelobt. "Er schlägt sich ziemlich gut. Er hält zumindest gut stand", sagte Trump über Selenskyj. "Auf beiden Seiten sterben viele Menschen, aber ich denke, er schlägt sich ziemlich gut."
21.46 Uhr: Zwei Minenräumer sterben bei russischer Attacke auf die Ukraine
Bei einem russischen Angriff im Süden der Ukraine sind am Mittwoch zwei ukrainische Minenräumexperten getötet worden. Vier weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte der Chef der Militärverwaltung der Region Cherson, Oleksandr Prokudin. Der Angriff erfolgte laut Prokudin in der Ortschaft Nowopetriwka rund 40 Kilometer von der Front entfernt.
Bei den Toten und Verletzten handelte es sich demnach um Mitarbeiter der auf die Räumung von Minen spezialisierten Organisation Norsk Folkehjelp mit Sitz in Oslo. Die norwegische NGO beschäftigt in der Ukraine nach eigenen Angaben mehr als 450 Mitarbeiter.
21.36 Uhr: Ukraine lässt Gebiet an der Grenze zu Belarus räumen
Das ukrainische Militär hat die Evakuierung von Ortschaften an der Grenze zu Belarus angeordnet. Die Räumungen in der Region Tschernihiw im Norden des Landes sollten in einer Woche beginnen, teilte der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Wjatscheslaw Tschaus, über Telegram mit.
Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte im Mai erklärt, die ukrainischen Geheimdienste hätten erfahren, dass Russland seine Bemühungen verstärke, "Belarus viel tiefer in den Krieg hineinzuziehen" und Operationen von belarussischem Territorium aus zu starten. Er habe das Militär und die Sicherheitsbehörden angewiesen, eine Reaktion vorzubereiten und die Verteidigung in der Nordukraine zu verstärken. Belarus und Russland wiesen das zurück.
19.40 Uhr: Deutschland und übrige E5-Staaten machen sich für anhaltende ukrainische Unterstützung stark
Die führenden europäischen Nato-Staaten wollen beim Gipfel der transatlantischen Allianz in Ankara Anfang Juli ein starkes Signal für die weitere Unterstützung der Ukraine setzen. "Die Botschaft an Russland lautet: Die Ukraine bleibt stark", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz beim Gipfeltreffen von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen - der sogenannten E5 - in Berlin. Er hoffe, dass Russland aus der Stärke der Ukraine und seiner Verbündeten den Schluss ziehe, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Im Audio: E5-Staaten zur weiteren Militärhilfe für die Ukraine
Die europäischen Nato-Staaten wollten beim Gipfel in Ankara im Juli ein starkes Zeichen der Unterstützung für die Ukraine setzen.
19.34 Uhr: Selenskyj bestätigt Stopp von russischen Drohnen-Relaisstationen in Belarus
Die von russischen Drohnen für Angriffe auf die Ukraine genutzten Relaisstationen in Belarus sind nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj außer Betrieb. Zuvor hatte er der Führung in Minsk ein Ultimatum gestellt, die Anlagen abzuschalten, da die Ukraine andernfalls zum Handeln gezwungen sei. Seit dem 22. Juni funktionierten die Stationen nicht mehr, sagt Selenskyj. Ob sie tatsächlich abgebaut worden seien, wisse er jedoch nicht. Die Angaben lassen sich von der Nachrichtenagentur Reuters zunächst nicht unabhängig überprüfen.
18.31 Uhr: Russland greift ukrainische Gas-Infrastruktur an
Russische Drohnenangriffe beschädigen nach Angaben von Naftogaz die Gaserzeugungs- und Speicheranlagen des staatlichen ukrainischen Energiekonzerns in der zentralen Region Poltawa erheblich. Ein Teil der Anlagen stellt den Betrieb ein, wie das Unternehmen auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilte.
17.37 Uhr: E5-Staaten beraten über weitere Ukraine-Hilfe
Die Staats- und Regierungschefs der sogenannten E5-Gruppe sind in Berlin zu Vorbereitungen für den Nato-Gipfel im kommenden Monat zusammengekommen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfing den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Polens Regierungschef Donald Tusk, Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und den britischen Premierminister Keir Starmer im Kanzleramt. Nato-Generalsekretär Mark Rutte, der am Mittwoch US-Präsident Donald Trump in Washington trifft, wird per Video zu den Beratungen zugeschaltet. Ein Thema des Treffens soll die weitere Unterstützung der Ukraine durch die europäischen Partner im russischen Angriffskrieg sein. Gegen 18.00 Uhr ist eine Pressebegegnung geplant.
17.29 Uhr: Kiew meldet Attacke auf russische Erdgas-Station
Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben eine große russische Erdgas-Verarbeitungsanlage tief im Hinterland Russlands angegriffen. Das teilte der ukrainische Generalstab mit. Getroffen worden sei die Gasanlage Orenburg im südlichen Ural nahe der Grenze zu Kasachstan, hieß es in einer Mitteilung auf Telegram. Die Anlage liegt mehr als 1.200 Kilometer von der Front im Osten und Süden der Ukraine entfernt. Nach ukrainischen Angaben brach auf dem Gelände ein Feuer aus. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Russische Behörden äußerten sich vorerst nicht.
17.10 Uhr: Merz und Alabali Radovan nehmen an Ukraine-Wiederaufbaukonferenz teil
Im polnischen Danzig beginnt am morgigen Donnerstag die Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine. Für die Bundesregierung nehmen an dem zweitägigen Treffen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) teil. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird dem Treffen nach ukrainischen Regierungsangaben fernbleiben, Hintergrund ist ein Streit mit Polen um die Weltkriegsvergangenheit der beiden Länder.
15.22 Uhr: Russland drängt auf Klarheit über Trumps Haltung zu Ukraine-Krieg
Russland dringt auf Aufklärung darüber, ob US-Präsident Donald Trump seine Haltung zum Ukraine-Krieg geändert hat. Außenminister Sergej Lawrow bezog sich am Mittwoch auf Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron beim G7-Gipfel im französischen Evian vergangene Woche. Macron hatte dort erklärt, Trump habe in Gesprächen eingeräumt, dass Russland keinen Frieden in der Ukraine wolle. Dies stelle eine echte Kehrtwende in der US-Politik dar. "Wir wollen verstehen, was in Evian geschehen ist", sagte Lawrow in Moskau. Die USA hätten Russland noch nicht mitgeteilt, welche Schlüsse sie aus dem Gipfel zögen.
Trump selbst hatte nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Russland zu Friedensverhandlungen aufgerufen, was unter den G7-Staaten vorsichtigen Optimismus auslöste.
14.59 Uhr: Razzien wegen Sabotage-Verdachts gegen deutsche Gasversorgung
Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen einen Russen wegen möglicher Sabotageversuche an der Gasversorgung in Deutschland nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Im Fokus steht nach Angaben der Behörde eine ehemalige Tochterfirma des staatlichen russischen Energiekonzerns Gazprom. Einsatzkräfte durchsuchten in Berlin Räumlichkeiten des Beschuldigten sowie einer weiteren, nicht-tatverdächtigen Person, wie die oberste deutsche Strafverfolgungsbehörde mitteilte. Auch bei einem Unternehmen in Frankfurt am Main fanden Durchsuchungen statt. Festnahmen gab es keine, die Maßnahmen dienten den Angaben nach lediglich zur Aufklärung.
Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass durch die Übertragung der früheren Tochter Gazprom Germania GmbH an ein Moskauer Unternehmen im März 2022 und die anschließend geplante Liquidierung der Firma die Gasversorgung in Deutschland beeinträchtigt werden sollte. Dem russischen Beschuldigten wird vorgeworfen, er habe die Liquidierung mit diesem Ziel unterstützt. Gegen ihn wird wegen Beihilfe zu versuchter verfassungsfeindlicher Sabotage sowie zu Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz ermittelt.
14.00 Uhr: Moskauer Ölraffinerie fällt womöglich monatelang aus
Die wichtigste Raffinerie für die russische Hauptstadtregion fällt Branchenkreisen zufolge nach ukrainischen Drohnenangriffen wahrscheinlich den Rest des Jahres aus. Die Anlage am südlichen Stadtrand von Moskau sei schwer beschädigt worden, sagten zwei Insider der Nachrichtenagentur Reuters. "Die Reparatur wird mindestens ein halbes Jahr dauern", erklärte eine der mit den Vorgängen vertrauten Personen. Der Betreiber Gazprom Neft reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Die Anlage war in den vergangenen Wochen zweimal getroffen worden und musste den Betrieb einstellen. Der Ausfall der Raffinerie macht es für Russland schwerer, dem akuten Spritmangel im Land zu begegnen.
13.26 Uhr: Kreml - Atomwaffen "einzige" Garantie gegen globalen Krieg
Atomwaffen sind aus Sicht des Kreml das "einzige" Bollwerk, das die Welt vor einem globalen Krieg bewahrt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte am Mittwoch bei einem außenpolitischen Forum in Moskau, das globale Sicherheitssystem erodiere. "Tatsächlich haben wir auf dieser Welt nichts mehr außer der nuklearen Abschreckung. Sie ist das Einzige, was die Welt vor einem globalen Krieg schützt", sagte Peskow.
"Angesichts der technologischen Entwicklung ist bereits klar, dass neue Arten von nicht-nuklearen Waffen entstehen werden, die jedoch letztendlich in ihrer Zerstörungskraft mit Atomwaffen gleichziehen könnten", fuhr der Kreml-Sprecher fort.
13.21 Uhr: Kreml zweifelt an Dialogbereitschaft Europas
Der Kreml hat die Bereitschaft Europas zu Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs und die Wiederherstellung der Beziehungen infrage gestellt. "Erst einmal müssen wir sicher sein, dass vonseiten Europas der Wunsch da ist, einen Dialog zu führen", antwortete Kremlsprecher Dmitri Peskow auf die Frage zu den Aussichten möglicher Gespräche. Es gebe zwar erste Signale, doch diese seien widersprüchlich, sagte Peskow mit Blick auf den Streit in Brüssel über eine Kontaktaufnahme von EU-Ratspräsident António Costa mit Moskau.
12.30 Uhr: Lawrow pocht auf Vereinbarungen von Alaska-Gipfel zu Ukraine
Russland hält nach den Worten von Außenminister Sergej Lawrow an den Vereinbarungen fest, die Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump im vergangenen August bei ihrem Gipfel in Alaska getroffen haben. Moskau sei nicht bereit, andere Zwischenentscheidungen zu treffen oder sich Ultimaten zu beugen, sagt Lawrow. Beobachtern zufolge versteht die russische Führung unter dem sogenannten "Geist von Anchorage" ein mögliches Abkommen, bei dem die Ukraine ihre Truppen aus dem noch nicht von Russland kontrollierten Teil des Donbas abzieht und Moskau im Gegenzug die Frontlinien an anderer Stelle einfriert. Die Regierung in Kiew lehnt die Abtretung von Gebieten ab.
11.10 Uhr: Kreml setzt auf baldige Ukraine-Gespräche mit US-Gesandten
Der Kreml rechnet mit einer Fortsetzung der Kontakte mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner über den Ukraine-Konflikt. Beide seien derzeit mit anderen Aufgaben beschäftigt, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow mit Blick auf die Verhandlungen der USA mit dem Iran. Sobald sie wieder zur Verfügung stünden, würden die Gespräche jedoch wieder aufgenommen. Witkoff und Kushner gehören zu den US-Gesandten, die ein Friedensabkommen mit dem Iran aushandelt. Auf die Frage nach einer Reaktion Moskaus für den Fall eines ukrainischen Angriff auf Belarus betont Peskow, dass Russland der Regierung in Minsk bei jeder Bedrohung zur Seite stehen werde.
09.39 Uhr: Schaden am Kiewer Höhlenkloster auf 40 Millionen Euro geschätzt
Die durch russischen Beschuss verursachten Schäden am berühmten Kiewer Höhlenkloster werden auf insgesamt 40 Millionen Euro geschätzt. Das berichtet der österreichische Sender ORF am Mittwoch. Bei ausreichender Finanzierung könnten die Reparaturarbeiten noch 2027 abgeschlossen sein.
Die Arbeiten dürften keinen Tag ruhen, "denn die Frage des kulturellen Erbes und der Erhalt unserer Heiligtümer sind Teil des psychologischen Krieges, den Russland gegen die Ukraine führt", wurde Maksym Ostapenko, Direktor der zuständigen Behörde, zitiert. Eine provisorische Abdeckung der zum Komplex gehörenden, schwer beschädigten Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale sei fast fertig, hieß es aus dem Kulturministerium. Es sei vorgesehen, die Anlage schrittweise wieder für Besucher und Gläubige zu öffnen.
09.22 Uhr: Zwei Tote bei Drohnenangriff in Region Nischni Nowgorod
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die zentralrussische Region Nischni Nowgorod sind nach offiziellen Angaben zwei Menschen ums Leben gekommen. Zudem sei eine Industrieanlage durch herabstürzende Trümmerteile beschädigt worden, teilt Gouverneur Gleb Nikitin mit. An der nicht näher bezeichneten Anlage habe es jedoch keine schwerwiegenden Schäden gegeben.
07.50 Uhr: Großstadt Sewastopol nach Drohnenangriffen ohne Strom
Die Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Krim ist nach nächtlichen Drohnenangriffen der Ukraine ohne Strom. Die Energieinfrastruktur sei getroffen und beschädigt worden, bestätigte der Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram. "Spezialisten begutachten den Maßstab der Schäden und tun alles Mögliche, um die Stromversorgung wiederherzustellen", schrieb er. Medienberichten zufolge ist auch in einigen anderen Teilen der Krim nach einem Drohneneinschlag in einem Kraftwerk die Stromversorgung zusammengebrochen.
In den ebenfalls von Russland besetzten Teilen der südukrainischen Region Cherson haben die Behörden nach mehreren Stunden Ausfall die Energieversorgung wiederhergestellt.
Im Audio: Sewastopol nach Drohnenangriffen ohne Strom
Die Großstadt Sewastopol ist nach Drohnenangriffen ohne Strom (Archivbild)
06.36 Uhr: Drohnenabschuss über Industrieanlage in Region Orenburg
Russland hat nach eigenen Angaben in der Region Orenburg mehrere Drohnen über einer Industrieanlage abgeschossen. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Solnzew auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit, ohne weitere Details zu nennen. Ob in der mehr als 1000 Kilometer südöstlich von Moskau gelegenen Region Schäden entstanden sind, bleibt zunächst unklar. In dem an Kasachstan grenzenden Gebiet befinden sich mehrere Industrieanlagen, darunter ein Gasverarbeitungswerk und eine Ölraffinerie.
04.38 Uhr: Stromausfall auf Krim nach Drohnenangriff - Toter in Ostukraine
Nach einem ukrainischen Angriff auf Energieanlagen ist es in Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim zu einem Stromausfall gekommen. Dies teilte der von Russland eingesetzte Gouverneur der Stadt, Michail Raswoschajew, mit. Demnach seien zuvor neun Drohnen über dem Stadtgebiet abgeschossen worden.
Zudem wurde nach Angaben örtlicher Behörden bei russischem Beschuss der ostukrainischen Stadt Balaklija eine Person getötet.
00.27 Uhr: Ukraine meldet fünf Tote nach russischen Angriffen
Bei russischen Luftangriffen sind nach Angaben ukrainischer Behörden in mehreren Regionen des Landes insgesamt fünf Menschen getötet worden. Im südostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk kamen laut Staatsanwaltschaft im Kreis Nikopol drei Menschen bei Drohnenangriffen ums Leben, fünf weitere wurden demnach verletzt.
Im benachbarten Gebiet Saporischschja wurde nach Angaben von Militärgouverneur Iwan Fedorow eine Frau durch einen Angriff mit Gleitbomben getötet; zwei weitere Personen erlitten Verletzungen. In der südukrainischen Stadt Cherson starb laut Militärgouverneur Olexander Prokudin ein Mann infolge russischen Beschusses.
Mittwoch, 24. Juni 2026
22.38 Uhr: Ukraine will im Herbst OECD-Mitglied werden
Die Ukraine hofft auf einen Beitrittskandidatenstatus für die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Herbst. "Die Mitgliedschaft der Ukraine in der OECD ist uns sehr wichtig", schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einem Treffen mit dem Generalsekretär der Organisatio, Mathias Cormann, in sozialen Medien. Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko habe einen aktualisierten Antrag eingereicht. Kiew hatte bereits 2022 einen Antrag auf die OECD-Mitgliedschaft gestellt. Die in Paris ansässige Organisation vereint Länder, die sich zu Demokratie und Marktwirtschaft bekennen. Die Fachleute der Organisation erarbeiten zum Beispiel regelmäßig Konjunkturprognosen.
20.40 Uhr: Moskau erwägt Exportstopp für Diesel
Russland erwägt nach Angaben von Vizeregierungschef Alexander Nowak einen Exportstopp für Diesel, um die Versorgung der Autofahrer im Land zu sichern. Einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge teilte Nowak Kremlchef Wladimir Putin am Dienstag mit, die Behörden prüften eine Aussetzung der Diesel-Ausfuhren. Bereits in Kraft seien Exportverbote für Flugbenzin und Benzin. Nowak sagte zudem, geplante Wartungsarbeiten an Raffinerien seien verschoben worden.
Russland sieht sich seit Wochen verstärkten ukrainischen Vergeltungsschlägen auf Energie- und Ölanlagen ausgesetzt.
19.35 Uhr: Russland würde Belarus laut Lawrow verteidigen
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat dem Nachbarland und engen Verbündeten Belarus Schutz vor ukrainischen Angriffen versprochen. Der Kreml sei bereit, die Sicherheit des Landes zu gewährleisten, sagte er der russischen Nachrichtenagentur Interfax am Dienstag. Kiew versuche, Belarus in den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hineinzuziehen. Tatsächlich hatte Russland belarussisches Territorium genutzt, als es die Ukraine am 24. Februar 2022 überfiel.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verlangte zuletzt von Belarus, Signalstationen zu entfernen, die nach Angaben Kiews dafür genutzt werden, Funksignale an russische Drohnen weiterzuleiten, die die Ukraine angreifen.
16.53 Uhr: Ukraine - neue Details zu Angriffen auf Infrastruktur der Krim
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben eine Eisenbahnbrücke, ein Kraftwerk und weitere wichtige Infrastrukturziele auf der von Russland völkerrechtswidrig annektierten Halbinsel Krim angegriffen. Drohnen hätten ein Öllager am Wärmekraftwerk Kertsch im Osten der Krim, ein Umspannwerk im Westen sowie eine Verteilstation für Flüssigerdgas in Simferopol getroffen, der zweitgrößten Stadt der Halbinsel.
Zudem erklärten die ukrainischen Spezialkräfte, ihre Einheiten hätten gemeinsam mit der Widerstandsbewegung auf der Krim eine Eisenbahnbrücke über den Nord-Krim-Kanal nahe dem Dorf Rosdolne zerstört. Drohnen hätten das Bauwerk von Sonntagabend bis Montag attackiert und einen Teil zum Einsturz gebracht. Bei einem weiteren Angriff am Dienstag seien an der Brücke eingesetzte Reparaturtechnik und verbliebene Brückenteile getroffen worden, hieß es auf Telegram. Die ukrainischen Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
15.12 Uhr: Putin wirft der Nato Kriegsvorbereitungen gegen Russland vor
Kremlchef Wladimir Putin hat der Nato vorgeworfen, einen Krieg gegen Russland vorzubereiten. Bislang hätten sich die Staaten des westlichen Bündnisses darauf beschränkt, die Ukraine zu unterstützen, sagte Putin im Kreml vor Absolventen der russischen Militärakademien. Nun werde im Westen offen davon gesprochen, "dass sie sich auf einen Krieg gegen uns vorbereiten und ihre Militär- und Offensivhaushalte aufstocken". Man sei "bereit, auf alle äußeren und inneren Bedrohungen operativ und angemessen zu reagieren"
Um die Militarisierung zu rechtfertigen, bedienten sich die Nato- und EU-Staaten falscher Behauptungen über eine angebliche militärische Bedrohung durch Russland, sagte Putin nach Kreml-Angaben. Knapp 40 Prozent der russischen Haushaltsausgaben fließen in die Bereiche Militär, Rüstung und Sicherheit.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow kritisierte unterdessen die USA. "Was die Vereinigten Staaten betrifft, so scheinen sie, nach ihren Handlungen zu urteilen, jeden Anspruch auf die Rolle eines objektiven Vermittlers aufzugeben," so Lawrow.
Putin mit Absolventen von Militärakademien (23.6.2026)
15.02 Uhr: Ukraine: Haben wichtige Eisenbahnbrücke auf Krim zerstört
Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben eine Eisenbahnbrücke auf der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim zerstört. Die Brücke über den Nord-Krim-Kanal sei ein strategisch wichtiger Übergang gewesen, der für die Logistik der russischen Truppen große Bedeutung gehabt habe, teilt das Militär mit. Die ukrainischen Spezialkräfte erklären auf dem Kurznachrichtendienst Telegram, sie hätten in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Untergrund-Widerstandsbewegung zwei Angriffe auf die Brücke in der Nähe des Dorfes Rosdolne ausgeführt.
13.11 Uhr: Streit mit Polen - Selenskyj fährt nicht zu Wiederaufbaukonferenz
Wegen eines eskalierenden Geschichtsstreits mit Polen reist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht zu einer Wiederaufbaukonferenz nach Danzig (Gdansk). Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko teilte in Kiew mit, dass sie die ukrainische Delegation leiten werde. Der Delegation werden hochrangige Politiker, Vertreter der Wirtschaft und Gemeinden aus dem ganzen Land sowie Chefs von Staatsunternehmen angehören, wie Swyrydenko mitteilte. Polen ist einer der wichtigsten Unterstützer der Ukraine. Allerdings sind die Beziehungen derzeit angespannt wegen eines diplomatischen Streits. Dieser dreht sich um die Umbenennung einer ukrainischen Militäreinheit. Die Regierung in Kiew hat diese nach einer Truppe benannt, die während des Zweiten Weltkriegs gegen die Sowjets kämpfte, aber auch Massaker an Polen verübte.
12.58 Uhr: Lawrow - Grundsätzlich bereit zur Wiederaufnahme von Gesprächen
Russland ist nach Angaben von Außenminister Sergej Lawrow zur Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen mit der Ukraine bereit. "Wir sind bereit, mit Kiew zu reden. Das waren wir immer", sagte Lawrow vor Journalisten. Es könne an dem Punkt weitergemacht werden, an dem man zuletzt aufgehört habe, fügte er hinzu und verweist auf Gespräche, die kurz nach Beginn des Kriegs 2022 in Istanbul stattfanden und an die 2025 angeknüpft wurde. Allerdings signalisierte er keinerlei Bereitschaft zur Änderung der Forderungen Moskaus. Diese sehen unter anderem eine vollständige Aufgabe der Teile des Donbass vor, die Russlands noch nicht erobert hat. Die Ukraine lehnt dies ab. Die bislang letzten Friedensgespräche hatten im Februar stattgefunden. Vermittelt wurden sie von den USA, kurz bevor diese Ende Februar mit Israel den Krieg gegen den Iran begannen.
12.21 Uhr: Tote und Verletzte nach Beschuss ukrainischer Großstadt
In der südostukrainischen Industriestadt Krywyj Rih sind mindestens drei Menschen durch russischen Raketenbeschuss getötet worden. Weitere 19 seien verletzt worden, 5 davon schwer, teilte Militärverwaltungschef Olexander Wilkul bei Telegram mit. Demnach schlug eine Rakete in ein Objekt der zivilen Infrastruktur ein. Zuvor hatte die ukrainische Luftwaffe vor einer ballistischen Rakete mit Kurs auf die Geburtsstadt von Präsident Wolodymyr Selenskyj gewarnt.
12.06 Uhr: Lawrow - USA geben offenbar Rolle als "objektiver Vermittler" im Ukraine-Krieg auf
Russland betrachtet die USA nach dem Kursschwenk von Präsident Donald Trump nicht mehr als neutralen Vermittler im Ukraine-Krieg. "Was die Vereinigten Staaten betrifft, so scheinen sie, nach ihren Handlungen zu urteilen, jeden Anspruch auf die Rolle eines objektiven Vermittlers aufzugeben", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in Moskau. Washington verfolge stattdessen einen Kurs, der darauf abziele, "den Sanktionsdruck auf Russland zu verstärken".
09.27 Uhr: Russland - Könnte bald Gefangenenaustausch mit Ukraine geben
Nach russischen Angaben könnte es bald einen weiteren Austausch von Kriegsgefangenen mit der Ukraine geben. Das meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa. Beide Seiten haben bereits mehrfach Gefangene ausgetauscht.
08.08 Uhr: Bericht - Erneut Ölterminal auf der Krim attackiert
Die Ukraine hat einem Medienberichten zufolge erneut strategisch wichtige Objekte in der russischen Schwarzmeerregion Krasnodar und auf der von Moskau annektierten Halbinsel Krim angegriffen. Getroffen worden seien dabei auch ein Ölterminal und ein Öldepot nahe der Großstadt Kertsch im Osten der Krim, berichtete das Internetportal "Ukrajinska Prawda". Auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge wurde demnach mit dem Hafen Kawkas im Gebiet Krasnodar ebenfalls eine schon früher attackierte Anlage erneut unter Beschuss genommen. Russland nutzt die 2014 annektierte Krim als Nachschubbasis für seinen Krieg.
07.53 Uhr: Treibstoffkrise in Russland weitet sich aus
Die durch ukrainische Angriffe auf Öl-Anlagen ausgelöste Treibstoffkrise in Russland weitet sich auf immer mehr Gebiete bis nach Sibirien aus. Mehrere russische Regionen rationieren inzwischen den Verkauf von Benzin und Diesel. In der sibirischen Region Omsk werde die Abgabe von Benzin auf 40 Liter pro Auto begrenzt, teilte Gouverneur Witali Chozenko am Montagabend auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Diesel werde je nach Standort auf 80 bis 200 Liter limitiert, das Abfüllen in Kanister sei verboten. Damit sollten Panikkäufe an den Tankstellen verhindert werden. Auch die benachbarte Region Nowosibirsk bereitet nach Angaben ihres Gouverneurs Andrej Trawnikow ähnliche Einschränkungen vor. Betroffen von der Treibstoffkrise ist außerdem die von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim.
06.17 Uhr: Russland meldet Tote, Ukraine Verletzte
Bei russischen Luftangriffen auf die Ukraine sind nach Angaben lokaler Behörden in der Nacht sechs Menschen verletzt worden. Zuvor waren bei einem ukrainischen Angriff auf ein Werk für Raketenelektronik in der russischen Grenzregion Woronesch laut des dortigen Gouverneurs fünf Menschen ums Leben gekommen. Dutzende seien verletzt.
06.15 Uhr: Russland - Mit Raketen bestückte Tu-160-Bomber absolvieren Testflug über Barentssee
Russische mit Raketen bestückte Bomber vom Typ Tu-160 absolvieren nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau derzeit einen 16-stündigen Flug über der Barentssee und dem Europäischen Nordmeer. Der Routineflug in der neutralen Zone umfasse auch einen Test zur Luftbetankung, teilte das Ministerium auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Maschinen werden nach russischen Angaben von MiG-31-Kampfjets begleitet und zeitweise von ausländischen Kampfflugzeugen eskortiert. Um welche Länder es sich dabei handelt, wurde nicht mitgeteilt. Im Norden grenzt Russland an die Nato-Mitglieder Norwegen und Finnland.
Dienstag, 23. Juni 2026
16.45 Uhr: Ukraine attackiert russisches Zentrum für Weltraumkommunikation
Ukrainische Drohnen haben das Zentrum für Weltraumkommunikation in der Stadt Dubna 120 Kilometer nördlich von Moskau angegriffen. Den vom Generalstab in Kiew gemeldeten Angriff bestätigten später staatliche russische Stellen. "Die Funktionstüchtigkeit der TV-Ausstrahlung und des Nachrichtenverkehrs wurde nicht gestört", teilte der Pressedienst des russischen Betreibers von Kommunikationssatelliten mit. Die Folgen des Angriffs würden beseitigt, Personal sei nicht zu Schaden gekommen, heißt es weiter in der Mitteilung. Die Ukraine machte keine Angaben zu den Folgen.
15.00 Uhr: Starmer-Rücktritt - Selenskyj dankt für Unterstützung, Moskau übt Kritik
Nach der Rücktrittsankündigung des britischen Premierministers Keir Starmer hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dessen Unterstützung im Abwehrkampf gegen Russland gepriesen. "Keir, vielen Dank für die Zusammenarbeit, deine Unterstützung und die gemeinsamen Entscheidungen, die dazu beigetragen haben, unser Europa und unseren Lebensschutz zu stärken", erklärte Selenskyj im Onlinedienst X. Moskau reagierte dagegen wenig wohlwollend auf den angekündigten Rücktritt des Premiers.
"Keir Starmer hat sich in Bezug auf die russisch-britischen Beziehungen in keiner Weise hervorgetan", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Er erwarte jedoch nicht, dass "irgendjemand aus der aktuellen britischen Politik eine andere Haltung zu unseren bilateralen Beziehungen einnehmen wird als Keir Starmer".
13.31 Uhr: E5-Treffen findet trotz Starmer-Rücktritts am Mittwoch statt
Trotz des Rücktritts von Großbritanniens Regierungschef Keir Starmer soll ein für Mittwoch angekündigtes Treffen der sogenannten E5-Gruppe zur Unterstützung der Ukraine in Berlin abgehalten werden. "Wir gehen davon aus, dass es wie geplant weiter stattfinden kann", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius vor Journalisten. Bei dem Treffen will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit seinen Kollegen aus Großbritannien, Italien, Frankreich und Polen in Berlin zusammenkommen.
13.06 Uhr: Russland - Ukraine bedroht Souveränität von Belarus
Die russische Regierung wirft der Ukraine vor, die Souveränität ihres engen Verbündeten Belarus zu bedrohen. Es gebe jedoch keinen Zweifel daran, dass die Führung in Minsk in der Lage sei, sich selbst zu verteidigen, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj drohte Belarus mit Maßnahmen, sollte das Land nicht umgehend militärisches Gerät abziehen, das Russland nach seinen Worten zur Koordinierung von Angriffen auf die Ukraine nutzt. Der russische Staatschef Wladimir Putin und der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko würden die Äußerungen Selenskyjs besprechen, kündigte Peskow an.
12.48 Uhr: Ukraine meldet Angriff auf russische Raketenfabrik in Woronesch
Das ukrainische Militär traf nach eigenen Angaben eine Fabrik für Raketenelektronik in der russischen Oblast Woronesch. Bei dem Angriff seien luftgestützte Marschflugkörper zum Einsatz gekommen, teilte der Generalstab in Kiew mit. Das Werk sei wichtig für die russische Rüstungsproduktion. Der Gouverneur von Woronesch, Alexander Gusew, meldete Schäden an nicht näher bezeichneten Produktionsanlagen sowie drei Verletzte. Die russische Luftabwehr habe mehrere Ziele abgefangen.
12.42 Uhr: Lage auf Krim spitzt sich zu - Verbot von Kinderreisen
Die von Moskau eingesetzten Behörden auf der seit 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim haben die Unterbringung von Kindern zu Erholungs- und Tourismuszwecken verboten. Das gelte bis zum 1. September, hieß es in einem entsprechenden Dekret.
"In der aktuellen Situation sind diese Maßnahmen nötig zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit", schrieb der von Russland einsetzte Krim-Chef Sergej Aksjonow dazu bei Telegram und bat um Verständnis. Die Krim ist bei russischen Touristen ein beliebtes Reiseziel. Auch Kinderferienlager sind üblich.
An einer Tankstelle in Simferopol auf der Krim stehen Autos Schlange.
11.51 Uhr: Ukraine meldet Attacke auf russisches Satelliten-Zentrum bei Moskau
Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben das russische Satellitenkommunikationszentrum in Dubna angegriffen. Bei dem Angriff auf die Anlage in der Region Moskau sei eine starke Rauchentwicklung beobachtet worden, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte am Montag mit. Das genaue Ausmaß der Schäden werde derzeit noch ermittelt. Wie die russische Satellitenkommunikationsgesellschaft RSCC auf ihrer Website angibt, handelt es sich bei der Station in Dubna um die größte Satelliten-Bodenstation Russlands und eine der größten in ganz Europa.
10.42 Uhr. Selenskyj - Ukraine bestimmt EU-Vertreter für Russland-Gespräche
Die Ukraine wird nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj selbst bestimmen, wer Europa bei möglichen Verhandlungen mit Russland vertritt. Die europäische Seite werde zunächst verschiedene Formate prüfen und Optionen vorschlagen, sagte Selenskyj in einem am Sonntagabend veröffentlichten Interview mit ukrainischen Medien. Anschließend werde Kiew die Entscheidung treffen. "Das ist fair", so Selenskyj.
08.10 Uhr: Mehrere Tote nach russischen Drohnenangriffen in der Ukraine
Bei russischen Drohnenangriffen sind in der Ukraine nach Angaben der Behörden mehrere Menschen getötet worden. Besonders betroffen ist die nordukrainische Region Sumy, wo ein 13-jähriger Junge, sein Vater und seine Großmutter ums Leben kamen. Die örtliche Staatsanwaltschaft teilte mit, der Angriff habe sich kurz vor fünf Uhr morgens Ortszeit ereignet. Die Mutter sowie zwei Geschwister überlebten den Angriff demnach. Auch in der südostukrainischen Region Saporischschja kam es zu einem tödlichen Vorfall: Dort starb nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow eine Frau infolge eines Drohnenangriffs. Drei weitere Menschen wurden verletzt.
06.58 Uhr: Versorgungskrise auf der Krim verschärft sich
Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim mehren sich die Anzeichen einer angespannten Versorgungslage. In der Hafenstadt Sewastopol wurden für Montag sämtliche öffentlichen Veranstaltungen im Freien abgesagt, zudem bleibt die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet. Stadtgouverneur Michail Raswoschajew rief die Bevölkerung über Telegram zum Stromsparen auf. Hintergrund sind unter anderem ukrainische Drohnenangriffe auf Versorgungswege und Energieanlagen, die in der Region bereits zu einem Treibstoffmangel geführt haben.
06.49 Uhr: Russland wehrt Dutzende Drohnen über Moskau ab
Die russische Luftabwehr hat eigenen Angaben zufolge in den frühen Morgenstunden zahlreiche Drohnen über der Hauptstadt Moskau abgefangen. Insgesamt seien fast 60 unbemannte Flugkörper auf dem Weg in Richtung der Stadt abgeschossen worden, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Rettungskräfte seien zu den Absturzstellen ausgerückt. Gleichzeitig wurde der Flugverkehr an den Moskauer Flughäfen Scheremetjewo, Domodedowo und Wnukowo sowie am nahegelegenen Flughafen Schukowski vorübergehend eingestellt, wie die Luftfahrtbehörde mitteilte.
01.00 Uhr: Ein Toter bei russischem Raketenangriff auf Odessa
Bei einem russischen Raketenangriff auf die südukrainische Region Odessa ist nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens eine Person getötet worden. Drei weitere Menschen wurden demnach verletzt. Der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, teilte über den Kurznachrichtendienst Telegram mit, Russland habe eine ballistische Rakete vom Typ Iskander auf einen landwirtschaftlichen Betrieb abgefeuert. Dabei seien Fahrzeuge sowie Treibstofftanks in Brand geraten.
Montag, 22. Juni 2026
Im Audio: Rauchwolken über Moskau nach Drohnenattacken (18.06.)
Drohnenangriff auf Ölraffinerie in Moskau
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