Rauch steigt über der russischen Grenzstadt Belgorod auf.
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Nach einem ukrainischen Raketenangriff auf Belgorod steigt am Sonntag Rauch über der Stadt auf.
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Nach einem ukrainischen Raketenangriff auf Belgorod steigt am Sonntag Rauch über der Stadt auf.

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Ereignisse im Russland-Ukraine-Krieg aus KW 35 im Rückblick

Ereignisse im Russland-Ukraine-Krieg aus KW 35 im Rückblick

Entwicklungen, Reaktionen und Nachrichten zum Russland-Ukraine-Krieg vom 24. bis 30. August im Rückblick.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.

17.10 Uhr: Nato-Vertreter sehen derzeit keine Gefahr eines russischen Angriffs

Die Nato sieht nach Angaben eines ranghohen Vertreters des Militärbündnisses derzeit keine Gefahr eines russischen Angriffs. Zwar verstärke Russland seine hybriden Aktionen in Europa. Eine unmittelbare Gefahr eines Angriffs auf die Allianz sehe man derzeit jedoch nicht. Die Nato bleibe aber wachsam. Sie stehe weiterhin an der Seite der Ukraine und arbeite rund um die Uhr daran, die Sicherheit von einer Milliarde Menschen zu gewährleisten. Russland hat wiederholt Vorwürfe zurückgewiesen, dass es Sabotage betreibe. Im Fokus steht derzeit insbesondere ein Anschlagsversuch auf dem Leipziger Flughafen. Einem Medienbericht zufolge plant die Bundesregierung, Russland dafür verantwortlich zu machen.

11.06 Uhr: Suche nach Vermissten nach Angriff auf Munitionslager bei Kiew geht weiter

Nach den von Russland ausgelösten Explosionen in einem Munitionsdepot nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Von nunmehr 38 Toten und noch 4 Vermissten sprach Präsident Wolodymyr Selenskyj am Morgen in den sozialen Netzwerken. In dem Dorf Myla rund fünf Kilometer westlich von Kiew gingen die Arbeiten zur Beseitigung der Folgen des russischen Angriffs und die Suche nach weiteren Opfern demnach weiter. 

09.43 Uhr: Russland plant neue Attacken auf ukrainische Energie-Infrastruktur

Russland bereitet nach eigenen Angaben massive Angriffe auf die ukrainische Energie-Infrastruktur vor. Dies sei eine Reaktion auf ukrainische Angriffe auf die zivile Infrastruktur und den Energiesektor in Russland, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem hätten die russischen Streitkräfte in der Nacht koordinierte Angriffe auf Einrichtungen der ukrainischen Rüstungsindustrie fortgesetzt.

06.22 Uhr: Ukraine nimmt erneut russische Ölversorgung unter Beschuss

Nach einem Drohnen-Einschlag ist in einer Ölraffinerie in der Region Leningrad im Nordwesten Russlands ein Feuer ausgebrochen. Regionalgouverneur Alexander Drosdenko schrieb im Onlinedienst Telegram, die Drohne sei nahe der Raffinerie im Bezirk Kirischi niedergegangen. Daraufhin sei ein Feuer ausgebrochen, die Rettungskräfte seien im Einsatz. 42 Drohnen seien über der Region Leningrad abgeschossen worden, die Luftverteidigung sei weiterhin im Einsatz, schrieb Drosdenko.

06.01 Uhr: Finnischer Präsident hält russischen Angriff auf Nato-Staaten für unwahrscheinlich

Finnlands Präsident Alexander Stubb hat Warnungen aus Deutschland vor einem möglichen russischen Angriff auf Nato-Gebiet bis 2029 zurückgewiesen. Er glaube nicht, dass Russland jemals das mächtigste Militärbündnis der Welt attackieren wollen würde, sagte Stubb der "Bild". Die Abschreckung der Nato sei stärker "als die jeder anderen Militärmacht irgendwo auf der Welt". Sie beruhe auf Raketen, konventionellen Streitkräften und auf Atomwaffen. Für keine Macht der Welt ergebe es Sinn, die Entschlossenheit dieses Bündnisses auf die Probe zu stellen. Stubb warnte zugleich davor, die Gefahr aus Russland zu unterschätzen. Russland wolle Angst säen.

Sonntag, 30. August 2026

22.50 Uhr: Akw Saporischschja ohne externe Stromversorgung

Das russisch besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) seit mehr als einer Woche von der externen Stromversorgung abgeschnitten. Die Anlage werde derzeit mit Notstrom-Dieselgeneratoren versorgt, erklärte die Organisation am heutigen Samstag. Der vorhandene Dieselvorrat reiche für etwa zehn Tage.

Die externe Stromversorgung sei infolge militärischer Aktivitäten auf der Nordseite des Flusses Dnipro ausgefallen, so die IAEA. Die Behörde bemühe sich um eine örtliche Waffenruhe, damit beschädigte Stromleitungen repariert werden könnten. Eine zuverlässige externe Stromversorgung und sichere Versorgungswege seien für die nukleare Sicherheit "unverzichtbar", erklärte IAEA-Chef Rafael Grossi.

Die sechs Reaktoren des größten Atomkraftwerks Europas sind seit 2022 abgeschaltet, benötigen aber weiterhin Strom für ihre Kühl- und Sicherheitssysteme.

20.21 Uhr: Moskau bestätigt Angriffe auf Kiew

Das russische Militär hat am Abend die Drohnenangriffe gegen Kiew bestätigt. Nach Darstellung des Verteidigungsministeriums in Moskau sei in Kiew ein Montagebetrieb der Schiffbauindustrie getroffen worden. Zudem sei auch der Hafen von Mykolajiw attackiert worden, zitierte die Staatsagentur Tass aus einer Mitteilung der Behörde.

17.41 Uhr: Totes Kind und Verletzte in Kiew durch Drohnen

Die ukrainische Hauptstadt Kiew kommt nicht zur Ruhe. Im Tagesverlauf sind bei russischen Drohnenangriffen mindestens ein Mensch getötet und acht weitere verletzt worden. Bei dem Todesopfer handele es sich um ein zweijähriges Mädchen, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. In Kiew gelte weiterhin Luftalarm.

Unterdessen dauern die Rettungs- und Bergungsarbeiten in Myla westlich von Kiew nach dem verheerenden russischen Angriff auf ein Munitionslager in einem Wohngebiet an.

13.35 Uhr: Zahl der Todesopfer nach Angriff nahe Kiew steigt weiter

Bei dem russischen Drohnenangriff auf ein Lagerhaus sind westlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach neuesten Angaben mindestens 37 Menschen getötet worden. "Es gibt erhebliche Schäden an der umliegenden Infrastruktur: Wohnhäuser sowie ein Senioren- und Behindertenheim wurden beschädigt", schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram. In dem Gebäude soll auch Munition gelagert worden sein.

Bei dem Angriff am Freitagabend wurden nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets Kiew, Tymur Tkatschenko, auch mehr als 40 Menschen verletzt. Mehr als 300 Rettungskräfte waren demnach im Einsatz. Präsident Selenskyj zufolge wurden fast 400 Menschen in Sicherheit gebracht.

13.02 Uhr: Tote auch wieder in Cherson

Bei russischen Angriffen in der ukrainischen Region Cherson soll es Tote und Verletzte gegeben haben. Gouverneur Olexander Prokudin teilte am Samstag mit, zwei Menschen seien getötet und 27 weitere verletzt worden. Unter den Verletzten sei auch ein Kind. Nach Prokudins Angaben wurden Häuser und Wohnblocks beschädigt.

12.37 Uhr: Explosion in Butscha - Illegale Lagerung von Munition?

In dem Lagerhaus nahe Kiew, das am Freitagabend durch einen russischen Angriff zerstört wurde, könnte Munition untergebracht gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft leitete wegen des Verdachts der illegalen Lagerung vom explosivem Material entsprechende Ermittlungen ein. Auch werde geprüft, ob das Unternehmen alle "notwendigen Genehmigungen" gehabt habe, hieß es.

Präsident Wolodymyr Selenskyj verwies in einer Mitteilung auf geltende Vorschriften für die Lagerung von Munition. Diese dürfe nicht in der Nähe von Häusern oder Wohngebieten gelagert werden. Bei der Attacke auf das Gebäude im Bezirk Butscha sind nach ukrainischen Angaben mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen.

11.52 Uhr: IAEA sieht Stromversorgung von besetztem Kernkraftwerk Saporischschja kritisch

Die Stromversorgung des von Russland besetzten ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja (ZNPP) ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) weiter sehr prekär. Das AKW sei nun seit mehr als einer Woche ohne Strom von außen und auf Notfall-Dieselgeneratoren angewiesen, teilte IAEA-Chef Rafael Grossi mit. Vorübergehend habe der Diesel-Vorrat nur noch für zehn Tage gereicht, bevor gestern und vorgestern mehrere Dutzend Tonnen Diesel von außerhalb des Geländes geliefert worden seien, hieß es.

11.10 Uhr: Beschuss von Kiew - Mindestens 27 Tote

Bei dem russischen Drohnenangriff nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens 27 Menschen getötet worden. Zudem seien 42 Personen verletzt worden. Die Opferzahl könne noch steigen, sagte Gouverneur Tymur Tkatschenko am Samstag nach dem Angriff am Vorabend. Aus dem betroffenen Gebiet würden nun mehr als 380 Menschen evakuiert.

Nach Behördenangaben ereignete sich der Drohnenangriff am Freitagabend in dem Dorf Myla im Bezirk Butscha. Dort sei ein Logistikzentrum getroffen worden. In der Folge sei ein Feuer ausgebrochen, es habe mehrere Explosionen gegeben, erklärte Tkatschenko. Mindestens 50 Wohngebäude seien beschädigt worden. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurde auch ein Senioren- und Behindertenheim in Mitleidenschaft gezogen.

10.01 Uhr: Weitere Opfer nach ukrainischen Attacken in Belgorod und auf der Krim

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Russland und die annektierte Halbinsel Krim sind Behördenangaben zufolge mindestens vier Menschen getötet worden. In der russischen Grenzregion Belgorod kamen demnach drei Menschen ums Leben und neun weitere wurden verletzt. Drei der Verletzten befänden sich in einem ernsten Zustand, teilen die örtlichen Behörden auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in Sewastopol auf der Krim sei ein Mensch getötet worden, erklärt der von Russland eingesetzte Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram. Drei weitere Menschen seien verletzt worden.

09.49 Uhr: Mindestens ein Toter und mehrere Verletzte bei russischen Angriffen auf die Ukraine

Infolge nächtlicher russischer Angriffe ist im südukrainischen Gebiet Odessa mindestens ein Mensch getötet worden. Weitere drei seien verletzt, teilte der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, bei Telegram mit. Fünf Getreidetransporter seien ausgebrannt und drei weitere beschädigt worden. Alle Brände konnten demnach gelöscht werden. 

Zuvor hatte die Verwaltung des Landkreises Ismajil, in dem sich die Donauhäfen des Landes befinden, vor russischen Drohnen gewarnt. Anlagen der Transportinfrastruktur seien beschädigt worden.

07.11 Uhr: Russland meldet mehrere Verletzte nach ukrainischem Angriff

Im südrussischen Gebiet Rostow sind nach Angaben der dortigen Behörden mindestens sieben Menschen bei einer Welle ukrainischer Luftangriffe verletzt worden. Zwei Kinder seien ins Krankenhaus gebracht worden, eines mit sehr schweren Verletzungen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Gouverneur Jury Sljusar. In der Hafenstadt Rostow am Don wurden demnach zwei Wohnblöcke durch herabstürzende Drohnentrümmer beschädigt. Ukrainischen Medienberichten zufolge soll auch das Warenlager eines Elektronikhändlers in Flammen aufgegangen sein. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

00.52 Uhr: Russische Drohne löst Brand in Kiewer Vorort aus

Eine russische Drohne hat in einem Vorort der ukrainischen Hauptstadt Kiew einen Großbrand und Explosionen verursacht und zahlreiche Menschen zur Flucht gezwungen. Der Drohnenangriff habe sich am Freitagabend in dem Dorf Myla im Bezirk Butscha ereignet, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft mit. In der Folge sei ein Feuer ausgebrochen, "begleitet von Explosionen", erklärte der Chef der regionalen Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, im Onlinedienst Telegram. Deswegen seien bereits mehr als 200 Menschen in Sicherheit gebracht worden, darunter Kinder. Laut Tkatschenko gab es bei dem Vorfall mindestens sechs Verletzte.

Samstag, 29. August 2026

21.16 Uhr: Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister berät künftig Italien

Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow wird Italien künftig bei Fragen der militärischen Innovationen beraten. Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto teilte nach einem Treffen mit seinem Ex-Kollegen in Rom mit, Fedorow habe sein bereits zuvor unterbreitetes Angebot angenommen, ihn als Berater für Verteidigungsinnovationen zu unterstützen.

Fedorow verfüge über umfangreiche Erfahrung in diesem Bereich, sagte Crosetto. Sie hätten sich vor allem über Drohnen, unbemannte Systeme und Luftverteidigung unterhalten. Italiens Verteidigung soll angesichts des rasanten technologischen Wandels schneller und anpassungsfähiger gemacht werden. Fedorow soll in diesem Zusammenhang seine Erfahrungen einbringen, hieß es.

20.01 Uhr: USA unterrichten Kiew über Treffen in Moskau

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eigenen Angaben zufolge von den USA Informationen über einige Treffen in Moskau erhalten. "Heute haben wir von der amerikanischen Seite Informationen über die Treffen in Moskau erhalten, die in diesen Tagen stattgefunden haben", erklärt Selenskyj auf Telegram. Es habe dort mehrere Gespräche gegeben, ergänzt er, ohne Einzelheiten zu den Teilnehmern zu nennen. Selenskyj danke für die Informationen und den "notwendigen Ton" des Gesprächs mit Russland. Die Zeitung "Wall Street Journal" hatte am Mittwoch berichtet, dass CIA-Direktor John Ratcliffe nach Moskau gereist sei, um Russland vor einem Angriff auf ein Nato-Mitglied zu warnen. Der Kreml wies den Bericht zurück, während US-Präsident Donald Trump erklärte, der russische Präsident Wladimir Putin werde keinen Angriff auf ein Nato-Land befehlen.

19.00 Uhr: Ukraine soll weitreichende Drohnenangriffe verdreifachen

Das ukrainische Militär soll die Zahl der täglichen Drohnenangriffe auf Russland mit großer Reichweite von bisher 300 auf 1.000 mehr als verdreifachen. Das ist der Wunsch von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Er halte das für nötig und machbar, sagte Selenskyj in seiner Abendansprache.

18.20 Uhr: Russische Region Rostow ruft Notstand aus

Die russische Region Rostow ruft wegen Hafenschließungen und Behinderungen der Schifffahrt den Notstand aus. Die Beeinträchtigungen führten dazu, dass sich Agrarerzeugnisse in den landwirtschaftlichen Betrieben anstauten, teilt die Regionalregierung auf Telegram mit. In der gesamten Region gilt nun ein Notfallplan. Weitere Einzelheiten nennt die Regierung zunächst nicht.

Im Video: Taskforce für Drohnenabwehr im Ostseeraum geplant

Drohnenabwehr: Taskforce für Ostseeraum geplant
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Drohnenabwehr: Taskforce für Ostseeraum geplant

15.53 Uhr: IAEA meldet Drohnenattacken auf AKW Saporischschja

Das von Russland besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zuletzt mehrfach von Drohnen angegriffen worden. Die Strahlenmesswerte in der frontnahen Anlage seien weiterhin im Normbereich, hieß es am Freitag.

Die IAEA sei informiert worden, dass am Dienstag zwei AKW-Mitarbeiter verletzt worden seien, als eine Drohne in der Nähe des Kühlwasserteichs angegriffen habe, hieß es. Am Mittwoch detonierte ein weiteres Flugobjekt im Bereich eines Trockenlagers für Reaktorbrennstoff. Am selben Tag wurde demnach eine Sprinkleranlage von einer dritten Drohne getroffen.

14.10 Uhr: Ukrainischer Minister - Lebensmittellager durch Angriffe zu 90 Prozent zerstört

Russische Angriffe auf Lebensmittellager in der Ukraine haben dem ukrainischen Landwirtschaftsminister zufolge die Lagerkapazität fast vollständig zerstört. "Bis heute sind rund 90 Prozent der vom Einzelhandel betriebenen Lebensmittelversorgungsketten unterbrochen, aber das bedeutet nicht, dass die Ukrainer ohne Lebensmittel dastehen werden", zitiert die Nachrichtenagentur Ukrinform Taras Wysozkij.

Er fügt hinzu, dass verschiedene Versorgungsmöglichkeiten in Betracht gezogen würden, darunter direkte Lieferungen von den Produktionsstätten an die Einzelhandelsketten.

12.41 Uhr: Kreml - Momentan keine Friedensgespräche mit Ukraine

Die Ukraine und Russland führen aktuell nach Angaben des Kremls keine Friedensgespräche. "Dieses Thema befindet sich gerade in einer tiefen Pause" sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow, wie russische Nachrichtenagenturen berichteten. Es gebe keine neuen Ideen.

Gleichzeitig kenne Kiew die russischen Forderungen "ausgezeichnet". Tags zuvor hatte der Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Kyrylo Budanow, gegenüber Journalisten die Wiederaufnahme von Gesprächen mit Russland im September nicht ausgeschlossen.

11.33 Uhr: Ukraine hat Raketenflugzeug auf russischem Stützpunkt angegriffen

Die Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge ein russisches Tu-95MS-Raketenflugzeug auf dem Stützpunkt Engels angegriffen. "Das sind die Flugzeuge, die Angriffe gegen die Ukraine fliegen", erklärt Selenskyj auf X. Der Angriff sei von der Alpha-Einheit des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU durchgeführt worden.

11.07 Uhr: Ukraine - Angriff auf Ölraffinerie im russischen Jaroslawl

Im russischen Jaroslawl ist nach Behördenangaben eine Industrieanlage von Trümmerteilen einer ukrainischen Drohne getroffen worden. Bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden, teilte Gouverneur Michail Jewrajew auf Telegram mit. 27 weitere Menschen seien verletzt worden.

Ukrainischen Angaben zufolge handelt es sich bei der getroffenen Industrieanlage um eine Ölraffinerie. Das Militär habe die Raffinerie angegriffen, teilte der ukrainische Generalstab auf Telegram mit. Es sei ein Feuer ausgebrochen. Die Anlage in Jaroslawl, die zu den größten Raffinerien Russlands zählt, war bereits im Juli und Anfang August Ziel von ukrainischen Angriffen.

09.11 Uhr: Gouverneur - Drohne schlägt in Supermarkt in Region Moskau ein

Eine Drohne ist in einen Supermarkt des russischen Einzelhändlers Magnit in der Stadt Pawlowski Possad in der Region Moskau eingeschlagen. Es seien auch Schäden an einem nahegelegenen Gesundheitszentrum entstanden, sagte der Gouverneur der Region Moskau, Andrej Worobjow, auf Telegram. Das Gesundheitszentrums bleibe aber geöffnet.

09.04 Uhr: Ein Toter bei russischem Drohnenangriff in Cherson

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die südukrainische Stadt Cherson ist nach Behördenangaben ein Mann getötet worden. Drei weitere Menschen seien am Morgen mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, erklärte der Leiter der Stadtverwaltung, Jaroslaw Schanko. Die Drohne schlug demnach im Stadtviertel Korabelnyji ein.

08.47 Uhr: Ukrainische Post-Sortieranlagen bei russischen Angriffen zerstört

Bei neuen russischen Angriffen auf die Ukraine sind in der Nähe von Kiew Sortierzentren des privaten Post- und Kurierunternehmens Nova Poshta Unternehmensangaben zufolge zerstört worden. Auch in der nördlichen Stadt Sumy seien solche Zentren zerstört worden, teilte Nova Poshta auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Vier gelenkte Luftbomben hätten das Terminal in Sumy getroffen und zudem drei Lastwagen beschädigt. Alle Mitarbeiter seien unversehrt. Der Betrieb laufe weiter. Die Einrichtungen von Nova Poshta wurden seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 wiederholt attackiert.

06.22 Uhr: Russland meldet Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf Krim

Bei einem Drohnenangriff auf ein fünfstöckiges Wohnhaus in Sewastopol, auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim, wurden nach russischen Angaben vier Menschen verletzt. Drohnen und Trümmerteile hätten zudem ein Hotel, einen Kindergarten und mehr als ein Dutzend Autos getroffen, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur Michail Raswoschajew auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Entgegen ersten Berichten würden keine Öldepots brennen. Gras in der Nähe der Anlagen hätte Feuer gefangen, der Brand sei jedoch gelöscht worden.

04.26 Uhr: Drohnen treffen Öldepot und Wohnhaus auf Krim

In Sewastopol, auf der von Russland kontrollierten Halbinsel Krim, haben Drohnen nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden Öldepots sowie ein fünfstöckiges Wohnhaus getroffen. Dies melden russische Nachrichtenagenturen.

Freitag, 28. August 2026

22.20 Uhr: Gouverneur ruft Einwohner der ukrainischen Stadt Cherson zur Evakuierung auf

Angesichts der zunehmenden russischen Angriffe auf Cherson haben die Behörden die Einwohner der südukrainischen Stadt zur Evakuierung aufgerufen. "Ich wende mich erneut an die Einwohner von Cherson, insbesondere an Familien mit Kindern und ältere Menschen: Wenn Sie die Möglichkeit haben (...), bitte verlassen Sie die Stadt", schrieb der Gouverneur der Region Cherson, Oleksandre Prokudin, am Donnerstag im Onlinedienst Telegram. Aufgrund der russischen Angriffe wird befürchtet, dass die Strom- und Wärmeversorgung in der Stadt für längere Zeit ausfallen könnte.

19.52 Uhr: Trump - Russland wird kein Nato-Land angreifen

US-Präsident Donald Trump rechnet nach eigenen Angaben nicht mit einem russischen Angriff auf ein Nato-Mitgliedsland. "Er wird kein Nato-Territorium angreifen", sagte Trump vor Journalisten im Oval Office mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er wies zudem Medienberichte zurück, wonach CIA-Direktor John Ratcliffe russische Regierungsvertreter vor einer solchen Attacke gewarnt haben soll. In einem Telefoninterview mit dem Medienportal Axios hatte Trump zuvor erklärt, Ratcliffe sei nicht mit einer bestimmten Botschaft nach Moskau gereist. Der CIA-Chef treffe seinen russischen Amtskollegen alle sechs Monate oder einmal im Jahr. "Es gab keine Botschaft und es war nichts Ungewöhnliches", so Trump.

19.14 Uhr: Vier EU-Staaten fordern eingefrorene russische Vermögen für Ukraine

Innerhalb der EU werden die Rufe nach einer erneuten Diskussion über die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte für die Ukraine laut. In einem Brief an die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und die irische Außenministerin Helen McEntee argumentieren die Außenminister von Schweden, Spanien, den Niederlanden und Polen, dass die vereinbarten Finanzhilfen nicht ausreichten. Die Ukraine benötige sowohl kurz- als auch langfristig mehr finanzielle Unterstützung, heißt es darin. Die Minister wollen das Thema beim EU-Außenministertreffen am 1. und 2. September in Irland auf die Tagesordnung setzen. Irland hat derzeit den rotierenden EU-Ratsvorsitz inne. Ein früherer Plan zur Nutzung der rund 210 Milliarden Euro an eingefrorenen russischen Zentralbankgeldern scheiterte am Widerstand Belgiens wegen möglicher Schadensersatzklagen Russlands.

18.01 Uhr: EU-Vertreterin - Keine Hinweise auf Vorbereitung eines russischen Angriffs auf Nato-Staaten

Russland plant nach Einschätzung europäischer Geheimdienste derzeit keinen militärischen Angriff auf einen europäischen Nato-Staat. "Die europäischen Dienste sehen generell keine Gefahr eines Angriffs Russlands auf europäische Länder, und diese Einschätzung hat sich nicht geändert", sagte eine hochrangige EU-Beamtin am Donnerstag in Brüssel. Alle europäischen Geheimdienste gingen aber davon aus, dass die hybriden Angriffe auf europäische Länder weitergehen würden, ergänzte sie.

Das "Wall Street Journal" und der US-Nachrichtensender CBS hatten am Mittwoch berichtet, der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, habe seine Gesprächspartner in Russland vor einem militärischen Vorgehen gegen Nato-Staaten gewarnt

17.00 Uhr: Polen gegen Stationierung von Atomwaffen auf eigenem Staatsgebiet

Die polnische Regierung lehnt die Stationierung von Atomwaffen auf ihrem Staatsgebiet ab. Auf die Frage, ob eine künftige US-Militärpräsenz in dem Land auch nukleare Fähigkeiten umfassen könnte, erklärt der stellvertretende Verteidigungsminister Pawel Zalewski vor Journalisten: "Nein. Das möchte ich sehr klar und offen sagen. Polen will keine Atomwaffen auf seinem Territorium haben."

15.47 Uhr: CIA-Chef in Moskau – Kreml spricht von "Schauergeschichten"

Nach der Reise von CIA-Chef John Ratcliffe nach Moskau weist der Kreml Berichte über mögliche russische Vorbereitungen für einen Angriff auf Nato-Verbündete als "Schauergeschichten" zurück. "Es versteht sich, dass diese nichts mit der Realität gemein haben", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow Journalisten. Zwar würde Moskau es vorziehen, seine Ziele mit friedlichen Mitteln zu erreichen. Doch werde die "Spezialoperation" - wie der Krieg gegen die Ukraine vom Kreml offiziell bezeichnet wird - fortgesetzt, um Russlands Interessen durchzusetzen und Sicherheit zu erreichen.

Medienberichten zufolge hatte CIA-Direktor John Ratcliffe Russland vor einem Angriff auf Nato-Verbündete gewarnt. Das berichteten das "Wall Street Journal" und das Magazin "Politico" unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen. Über den Inhalt seiner Gespräche wurde nur wenig bekannt.

13.56 Uhr: Außenbeauftragter des Papstes trifft wichtigen Putin-Berater

Der vatikanische Außenminister, Erzbischof Paul Richard Gallagher, hat den außenpolitischen Chefberater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, in Moskau getroffen. Ein auf X verbreitetes Foto zeigt Gallagher und Uschakow beim Handschlag im Büro des Beraters. Kremlsprecher Dmitri Peskow wollte sich bei einer Pressekonferenz nicht zu dem Treffen von Uschakow und Gallagher äußern, wie russische Medien berichten. Zugleich dämpfte er Hoffnungen auf mögliche neue Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine zur Beendigung des Krieges. Es gebe im Moment keine Informationen über konkrete Pläne oder Termine für eine neue Gesprächsrunde, so Peskow.

13.40 Uhr: Ukraine - Russland greift Einkaufszentrum in Charkiw an

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ostukrainische Großstadt Charkiw ist mindestens ein Mensch getötet worden. Vier Menschen seien verletzt worden, teilte der Gouverneur des gleichnamigen Gebiets, Oleh Synjehubow, bei Telegram mit. Ziel der Attacke sei ein Einkaufszentrum gewesen. In der Hauptstadt Kiew stürzten Drohnentrümmer herab und verletzten nach Behörden Angaben zwei Menschen. Sie mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

13.13 Uhr: Ukraine stellt neue Friedensgespräche im September in Aussicht

Neue Gespräche zwischen ukrainischen und russischen Vertretern unter Beteiligung der USA könnten nach Angaben aus Kiew womöglich im September stattfinden. Die Ukraine bemühe sich um eine Wiederbelebung der Verhandlungen, sagte der ukrainische Präsidialamtschef Kyrylo Budanow dem ukrainischen Nachrichtenportal "Novyny Live". Mit weiteren Entwicklungen sei im kommenden Monat zu rechnen. Auf die Frage, ob er damit direkte Gespräche zwischen ukrainischen und russischen Unterhändlern meine, sagte Budanow: "Ich hoffe darauf, ja, und natürlich auch auf amerikanische Vertreter. Ohne sie geht es nicht."

12.43 Uhr: Bericht - Russischer Offizier bei Autoexplosion getötet

Bei der Explosion eines Autos in Sankt Petersburg ist einem Medienbericht zufolge ein russischer Offizier getötet worden. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen Oberstleutnant, berichtet die russische Online-Zeitung "Fontanka". Seine Ehefrau, die sich ebenfalls in dem Fahrzeug befunden habe, sei verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Das russische Ermittlungskomitee teilte mit, es habe nach dem Brand eines Autos ein Strafverfahren eingeleitet. Die Behörde bestätigt den Tod einer Person und die Verletzung einer weiteren, macht jedoch keine Angaben dazu, ob es sich bei dem Todesopfer um einen Soldaten handelte. Eine Stellungnahme der Ukraine liegt zunächst nicht vor. Russland macht die Ukraine für eine Reihe von Anschlägen auf hochrangige Militärs und Personen verantwortlich, die mit dem russischen Angriffskrieg gegen das Nachbarland in Verbindung stehen. Ukrainische Stellen haben sich in einigen Fällen dazu bekannt, in anderen eine Beteiligung bestritten.

11.35 Uhr: Russland warnt London und Paris vor Lieferung von Raketentechnologie an Ukraine

Russland hat Großbritannien und Frankreich wegen der geplanten Weitergabe sensibler Raketentechnologie an die Ukraine vor unvorhersehbaren Konsequenzen gewarnt. Die beiden europäischen Staaten spielten "mit dem Feuer", sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Sie drohte Großbritannien mit Angriffen auf britische Militärziele, sollten ukrainische Streitkräfte russisches Staatsgebiet mit britischen Raketen beschießen. Dies könne Ziele innerhalb und außerhalb der Ukraine betreffen. Sacharowa forderte Großbritannien auf, von seiner feindseligen Haltung im Ukraine-Konflikt abzurücken. Andernfalls drohe die Auseinandersetzung eine völlig neue Stufe zu erreichen.

11.29 Uhr: Russland kündigt harte Reaktion auf Angriffe auf Handelsinfrastruktur an

Russland hat eine harte Reaktion auf ukrainische Angriffe auf seine eigene Handels- und Wirtschaftsinfrastruktur angekündingt. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Russland habe zudem keine Notwendigkeit, seinen Militäreinsatz in der Ukraine zu eskalieren. Die russischen Streitkräfte würden "dort bereits vorrücken". So erklärte der Chef des russischen Generalstabes Walery Gerassimow, seine Streitkräfte befänden sich nur vier Kilometer vom östlichen Stadtrand der ukrainischen Festungsstadt Slowjansk entfernt, die Präsident Wladimir Putin nach eigenen Angaben unter russische Kontrolle bringen will. Gerassimow äußert sich in einem vom Verteidigungsministerium veröffentlichten Video. Unabhängig überprüfen lassen sich seine Angaben nicht.

10.26 Uhr: Neue ukrainische Drohnenangriffe im Uralgebiet

Die Ukraine hat ihre Angriffe auf Lager von russischen Internethändlern fortgesetzt. Im Uralgebiet wurde nach Unternehmensangaben ein Logistikzentrum des zweitgrößten russischen Marktplatzes Ozon in Ufa von ukrainischen Drohnen angegriffen. Demnach musste auch in Orenburg nahe der kasachischen Grenze wegen Raketengefahr ein Verteilzentrum kurzzeitig geräumt werden. Es habe aber weder Opfer noch Schäden gegeben.

10.25 Uhr: Verletzte nach neuen russischen Angriffen auf die Ukraine

Russland und die Ukraine haben ihre gegenseitigen Luftschläge auf Ziele im Hinterland des Gegners fortgesetzt. "Die Russen haben kritische Infrastruktur in den Gebieten Poltawa, Sumy und Cherson angegriffen", teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf sozialen Netzwerken mit. Fünf Menschen seien unter anderem bei Angriffen in den Gebieten Saporischschja und Dnipropetrowsk verletzt worden. Schäden habe es auch nach Attacken im Gebiet der Hafenstadt Odessa gegeben.

Nach Angaben örtlicher Behörden brannten östlich der Hauptstadt Kiew im Landkreis Boryspil Lagerhallen nach russischen Angriffen. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden. Abgestürzte Trümmerteile hätten auch in Kiew selbst Schäden an mehreren Gebäuden angerichtet. Im Zentrum der Dreimillionenstadt wurde der Militärverwaltung zufolge eine Sportanlage im unmittelbaren Zentrum beschädigt. Bilder in sozialen Netzwerken zeigten eine Rauchwolke im Bereich des Walerij-Lobanowskyj-Stadions am Rande des Regierungsviertels.

27.8.26: Eine Frau geht in Kiew eine Straße entlang, während nach einem russischen Drohnenangriff am Stadtrand Rauch aus einem zerstörten Lagerhaus aufsteigt.
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Die Ukraine hofft auf neue Friedensgespräch unter Beteiligung Russlands im September.

10.08 Uhr: Russland meldet Angriff auf Stahlwerke und Häfen in Ukraine

Russland hat nach eigenen Angaben bei nächtlichen Angriffen auf die Ukraine mehrere Ziele getroffen. Darunter seien Stahlwerke in den Städten Saporischschja und Krywyj Rih, Logistikzentren in und bei Kiew sowie eine Ölraffinerie in Krementschuk gewesen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem seien die Häfen von Odessa, Tschornomorsk und Reni angegriffen worden. Alle Ziele, darunter auch Lager- und Montageeinrichtungen für Drohnen, hätten der ukrainischen Armee gedient.

09.03 Uhr: Bericht - Mehrere EU-Staaten fordern Nutzung russischer Vermögen für Ukraine

Mehrere EU-Staaten dringen einem Zeitungsbericht zufolge auf eine Wiederaufnahme der Pläne zur Nutzung eingefrorener russischer Staatsvermögen für die Ukraine. In einem gemeinsamen Schreiben an die Europäische Kommission fordere eine Koalition von Ländern, zu der unter anderem Schweden, die Niederlande, Spanien und Polen gehörten, die Brüsseler Behörde zu entsprechenden Schritten auf, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf vier mit dem Vorgang vertraute Personen. Die Arbeit an Plänen zur Finanzierung der Ukraine mithilfe von eingefrorenen Vermögenswerten der russischen Zentralbank müsse wieder aufgenommen werden, heißt es demnach in dem Schreiben.

06.21 Uhr: Berichte - CIA-Chef warnte in Moskau vor Angriff auf Nato

CIA-Direktor John Ratcliffe hat Russland bei seinem Besuch in Moskau Medienberichten zufolge vor einem Angriff auf Nato-Verbündete gewarnt. Das berichteten das "Wall Street Journal" und das Magazin "Politico" unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen. Der Chef des US-Geheimdienstes hatte die russische Hauptstadt am Dienstag besucht. Über den Inhalt seiner Gespräche wurde allerdings nur wenig bekannt. Der CIA-Chef habe Russland vor allem mit Blick auf die östlichen Nato-Partner im Baltikum vor einer Eskalation gewarnt, berichtete "Politico". Zudem habe er den Kreml dazu gedrängt, seine militärische und finanzielle Unterstützung für den Iran herunterzufahren.

Nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigt, dass Ratcliffe für Gespräche "zwischen den Geheimdiensten" nach Moskau gekommen war. Der Vertraute von Präsident Wladimir Putin betonte allerdings, dass es kein Treffen des Kremlchefs mit Ratcliffe gegeben habe.

04.18 Uhr: Explosionen erschüttern Kiew nach russischen Luftangriffen

Russland greift die Ukraine erneut mit Drohnen und Raketen an. In der Hauptstadt Kiew sind Explosionen zu hören, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Den Behörden zufolge fielen Trümmer in den Hof eines Wohnhauses. In Krywyj Rih werden nach offiziellen Angaben zwei Menschen bei einem Angriff auf eine Industrieanlage verletzt, in Saporischschja drei weitere. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

Donnerstag, 27. August 2026

20.05 Uhr: Polens Bischöfe rügen zunehmende Aggressivität gegen Ukrainer

Polens katholische Bischöfe verurteilen "zunehmende Aggressionen zwischen Ukrainern und Polen". All diese Vorfälle widersprächen grundlegend dem Handeln der Kirche, erklärte der Ständige Rat der Bischofskonferenz nach einer Versammlung in Tschenstochau (Czestochowa). Das gelte unabhängig davon, ob sie einen nationalen Hintergrund hätten oder es sich um Rowdytum handle.

Die Bischofskonferenz habe wiederholt zur Solidarität mit den Hilfsbedürftigen in der Ukraine und zur Versöhnung zwischen beiden Nachbarvölkern aufgerufen, heißt es in der Erklärung.

16.20 Uhr: Neun Tote bei ukrainischem Angriff auf Bus in Luhansk

Bei einem ukrainischen Angriff auf einen Bus im russisch kontrollierten Teil der ostukrainischen Region Luhansk sind nach russischen Angaben neun Menschen getötet worden. Der Bus sei auf dem Weg von Lyssytschansk nach Kadiiwka gewesen, teilte der von Russland eingesetzte Gouverneur Leonid Passetschnik mit. Weitere Angaben zu den Umständen des Vorfalls machte er nicht. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte die Angaben zunächst nicht unabhängig überprüfen.

16.15 Uhr: Slowakei - Verdächtige nach vereiteltem Anschlag aus Lettland und Ukraine

Zwei der Verdächtigen, die wegen eines geplanten Brandanschlags auf eine Fabrik für Luftfahrtsysteme in der Ostslowakei festgenommen wurden, sind lettische Staatsbürger. Bei dem dritten Verdächtigen handelt es sich um einen Ukrainer, wie die regionale Staatsanwaltschaft in Prešov der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte. Einer der beiden Letten wurde in Deutschland festgenommen. Sein Landsmann und der Ukrainer befinden sich in der Slowakei in Gewahrsam. Die slowakische Polizei hatte nach eigenen Angaben die Anschlagspläne vereitelt.

15.09 Uhr: Ukraine verstärkt Donezk-Front mit neuen Einheiten

Die Ukraine verstärkt ihre unter starkem russischen Druck stehenden Stellungen in der ostukrainischen Region Donezk mit zwei neuen Einheiten. Das teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Telegram mit. Die neu geschaffenen Verbände werden von Denys Prokopenko, dem Kommandeur des Asow-Korps, und Andrij Bilezkyj, dem Kommandeur des Dritten Armeekorps, geführt.

13.12 Uhr: Ukraine zeichnet Musk mit Freiheitsorden aus

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeichnet SpaceX-Chef Elon Musk mit dem Freiheitsorden aus, einer der höchsten staatlichen Auszeichnungen des Landes. Dies geht aus einem veröffentlichten Dekret hervor. Gewürdigt wird damit Musks Beitrag zum Schutz von Menschenleben und der Freiheit. Das Satelliten-Netzwerk Starlink von SpaceX ist für die ukrainische Armee im Abwehrkampf des russischen Angriffskriegs von zentraler Bedeutung für die Kommunikation und Drohnensteuerung. Kiew bemüht sich derzeit um eine Ausweitung der Nutzung auch auf russisches Staatsgebiet, um dort militärische Ziele wie Raketenwerfer anzugreifen. Musk lehnte dies zunächst als Eskalation ab, laut Selenskyj erhält die Ukraine dazu jedoch inzwischen "ermutigendere Rückmeldungen".

11.25 Uhr: Illegal nach Russland exportiert – Brüder verurteilt

Wegen Verstößen gegen die Sanktionen der Europäischen Union hat das Landgericht Münster zwei Männer aus Oelde zu Haftstrafen verurteilt. Die Brüder hatten Waren nach Russland ausgeführt und müssen deshalb jetzt in 37 Fällen voraussichtlich in Haft. Den jüngeren der beiden verurteilte das Gericht zu einer Haftstrafe von vier Jahren und einem Monat, der Ältere soll für drei Jahre und zehn Monate ins Gefängnis, wie eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Die Männer sollen in den Jahren 2023 und 2024 Maschinenbauteile im Wert von 833.000 Euro exportiert haben. Das Urteil fiel bereits am 24. August und ist Teil einer Verständigung. Es ist noch nicht rechtskräftig.

08.21 Uhr: Ukraine startet neue Welle von Drohnenangriffen auf Russland

In Russland hat eine neue Welle ukrainischer Drohnenangriffe mehrere Regionen getroffen. In der Region Lipezk wurden ein Mann und ein 14-jähriges Mädchen getötet, als eine Drohne ihr Wohnhaus traf. Dies teilte der zuständige Gouverneur nach Angaben der Agentur Interfax mit.

Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden in der Nacht auf Mittwoch 426 Drohnen abgefangen, auch der Raum Moskau war betroffen. Mehrere Flughäfen stellten wegen Luftalarms vorübergehend den Betrieb ein. In der Region Tambow geriet nach Angaben des Gouverneurs ein weiteres Lagerhaus des Online-Händlers Wildberries in Brand.

Auch die Halbinsel Krim sei angegriffen worden. Drei ukrainische Marschflugkörper vom Typ "Flamingo" seien über dem Schwarzen Meer abgefangen worden, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol in sozialen Netzwerken mit.

07.18 Uhr: Kreml - CIA-Chef Ratcliffe für Geheimdienstkontakte in Moskau

Der Kreml hat die Reise des Direktors des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, nach Moskau bestätigt. Ratcliffe sei zu Kontakten "zwischen den Geheimdiensten" in die russische Hauptstadt gekommen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der "Washington Post". Am Morgen sagte der Vertraute von Präsident Wladimir Putin auf Anfrage russischer Nachrichtenagenturen außerdem, dass es kein Treffen des Kremlchefs mit Ratcliffe gegeben habe. Zu den Inhalten der Gespräche in Moskau machte Peskow demnach keine Angaben.

Im Audio: CIA-Chef Ratcliffe reiste nach Moskau

(Archivbild): CIA-Chef Ratcliffe
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(Archivbild): CIA-Chef Ratcliffe nach Moskau gereist.

06.51 Uhr: Russlands Raketen zerstören die ukrainische Wirtschaft

Die Ukraine ist derzeit weitgehend schutzlos gegen ballistische Raketen aus Russland. Sie kann praktisch keine Abfang-Raketen des US-Systems Patriot mehr einsetzen, weil aus den USA keine Lieferungen mehr kommen. Russland nutzt diese Luftüberlegenheit, um die ukrainische Wirtschaft massiv zu zerstören. Der wirtschaftliche Schaden durch Angriffe seit Beginn des Jahres ist schon doppelt so groß wie der in allen vorigen Kriegsjahren zusammen. Besonders einschneidend sind die Schläge gegen die Stahlindustrie und den Agrarsektor. Letzterer leidet insbesondere darunter, dass die Ukraine kein Getreide mehr über das Schwarze Meer verschiffen kann.

Im Audio: Russlands Raketen zerstören die ukrainische Wirtschaft

Archivbild vom 11.06.2024: Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, vor einem Flugabwehrraketensystem vom Typ "Patriot".
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Archivbild vom 11.06.2024: Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, vor einem Flugabwehrraketensystem vom Typ "Patriot".

05.00 Uhr: US-Medien - CIA-Chef Ratcliffe zu Gesprächen in Moskau

Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, ist unbestätigten US-Medienberichten zufolge nach Moskau geflogen. Dort habe er an Gesprächen teilgenommen, berichteten mehrere US-Sender. Mit wem er konkret sprach, war zunächst unklar. Am Abend hob das US-Flugzeug nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass wieder in Richtung Riga ab. Die US-Seite soll seinem Besuch die Ukraine gebeten, ihre Angriffe auf Russland bis zur Abreise der US-Delegation auszusetzen.

01.46 Uhr: Selenskyj - Setze auch auf China bei Bemühungen für ein Kriegsende

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagt, er setze auf eine weitere Zusammenarbeit mit China und auf Pekings "starke diplomatische Rolle" bei der Beendigung des russischen Krieges gegen die Ukraine. "Frieden kann unser gemeinsamer Erfolg sein", schreibt Selenskyj auf X. Er danke dem chinesischen Staatschef Xi Jinping für seine Glückwünsche zum Unabhängigkeitstag der Ukraine.

Mittwoch, 26. August 2026

18.55 Uhr: Selenskyj-Vertraute in Untersuchungshaft

Nach Geldwäschevorwürfen ist die einstige Vizechefin des ukrainischen Präsidentenbüros, Iryna Mudra, vom Obersten Antikorruptionsgerichtshof für 60 Tage in Untersuchungshaft geschickt worden. Der Staatsanwaltschaft zufolge wurde als Alternative eine Kautionszahlung von umgerechnet rund 390.000 Euro festgelegt. Ursprünglich hatten die Ermittler Medienberichten zufolge eine Summe von umgerechnet 2,9 Millionen Euro gefordert. Videos zeigten, wie Mudra in Handschellen aus dem Gerichtssaal geführt wurde. Am Mittwoch vergangener Woche waren die Vorwürfe gegen Mudra und einen Ex-Parlamentsabgeordneten bekanntgeworden. Präsident Wolodymyr Selenskyj entließ die Vizechefin seines Büros umgehend.

16.33 Uhr: CIA-Chef Ratcliffe zu Gesprächen in Moskau

Der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Ratcliffe, ist Medienberichten zufolge nach Moskau gereist. Er wolle dort am Dienstag Gespräche führen, berichteten der Sender CBS News und die Plattform Axios. Zuvor war dem Flugbeobachtungsportal Flightradar 24 zufolge ein US-Militärflugzeug von Lettland in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen. 

15.44 Uhr: Vatikan-Vertreter fordert in Moskau Kriegsende

Der Außenbeauftragte des Vatikans, Erzbischof Paul Richard Gallagher, hat bei einem Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow in Moskau ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gefordert. "Es muss klar sein: Dieser Krieg muss enden", sagte Gallagher, während er neben Lawrow stand. Er beklagte die jüngste Ausweitung der Gewalt sowie immer mehr getötete Zivilisten in dem Konflikt. Der Heilige Stuhl verfolge das mit tiefer Besorgnis und bestehe auf die Einhaltung des Völkerrechts. Es brauche so schnell wie möglich Frieden.

15.40 Uhr: AKW Saporischschja - Offenbar zwei Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das von Russland kontrollierte Atomkraftwerk Saporischschja sind nach Angaben der russischen Werksleitung zwei Mitarbeiter verletzt worden. Der Angriff habe sich nahe den hydraulischen Anlagen des Kraftwerks ereignet. Zwei Wartungs- und Bauarbeiter seien getroffen worden, teilte die Leitung mit. Zu möglichen Schäden an der Anlage machte sie keine Angaben.

14.25 Uhr: Selenskyj - Ukraine erhält geringe Zahl von Patriot-Abwehrraketen

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj eine geringe Anzahl vonUS-Patriot-Abwehrraketen erhalten. Die Raketen seien in der Lage, russische ballistische Flugkörper abzufangen, sagte Selenskyj dem Sender Suspilne zufolge. Zudem gibt es eine Bestätigung für künftige Lieferungen des französischen Flugabwehrsystems Crotale. Zur genauen Anzahl oder den Geberländern der Patriot-Raketen machte Selenskyj keine Angaben.

14.22 Uhr: Russland und Vatikan sprechen über Ukraine-Krieg

Der Vatikan und Russland haben sich in Moskau über humanitäre und diplomatische Initiativen im Ukraine-Krieg ausgetauscht. Erzbischof Paul Richard Gallagher sagte zu Beginn seines Treffens mit Außenminister Sergej Lawrow: "Im derzeit schwierigen Klima der internationalen Beziehungen ist Dialog wichtiger denn je, die Welt braucht Diplomatie mehr denn je." Es gehe um Frieden.

13.13 Uhr: US-Militärflugzeug in Moskau gelandet - Hintergrund unklar

Ein US-Militärtransportflugzeug ist auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo gelandet, wie aus Daten des Flugverfolgungsdienstes Flightradar24 hervorgeht. Der Transporter vom Typ Boeing Globemaster war demnach direkt aus der lettischen Hauptstadt Riga nach Moskau geflogen, wo er gegen 09 Uhr MESZ eintraf. Ob sich Passagiere oder Fracht an Bord befanden, konnte die Nachrichtenagentur Reuters nicht unabhängig überprüfen. Der Kreml erklärte, keine Informationen über die Maschine zu haben. Das Flugzeug war bereits am 23. August vom US-Luftwaffenstützpunkt Camp Springs nahe Washington nach Riga geflogen. Der letzte Direktflug einer in den USA registrierten Maschine nach Russland war im Januar, als die US-Sonderbeauftragten Steven Witkoff und Jared Kushner zu Friedensgesprächen über die Ukraine anreisten.

12.52 Uhr: UN und Rotes Kreuz fordern Verbote für Killerroboter

Die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz haben Verbote und Beschränkungen für autonome Waffensysteme verlangt. Die Entwicklung der Waffensysteme, auch Killerroboter genannt, sei in Rekordtempo vorangeschritten, erklärten UN-Generalsekretär António Guterres und die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Mirjana Spoljaric. Der Appell erfolgte vor dem Hintergrund des zunehmenden Einsatzes vollautonomer und halbautonomer Waffensysteme, etwa Kampfdrohnen, in Konflikten wie in der Ukraine oder im Sudan. Zwar führen Staaten seit Jahren Gespräche über eine Regulierung der Waffen. Militärmächte wie Russland, die USA und Israel aber sperren sich gegen konkrete Vereinbarungen über die sogenannten Killerroboter. In der kommenden Woche findet eine weitere Gesprächsrunde in Genf statt.

12.12 Uhr: Kreml lehnt freie Wirtschaftszone im Donbass ab

Der Kreml weist Vorschläge für eine freie Wirtschaftszone im ostukrainischen Donbass im Rahmen einer Friedensregelung zurück. Der Donbass sei Teil Russlands, und eine dritte Partei könne keine russische Region verwalten, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Zudem sei eine mögliche Stationierung von Nato-Truppen in der Ukraine für Russland inakzeptabel. Dies habe die Regierung in Moskau mehrfach deutlich gemacht.

12.10 Uhr: Selenskyj sieht Zeitfenster für US-Friedensvermittlung bis Sommer 2027

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht bis zum Spätsommer 2027 ein Zeitfenster für eine US-vermittelte Friedenslösung mit Russland. Die Ukraine habe gemeinsam mit Vertretern der USA und Europas ein nur eine Seite umfassendes Thesenpapier ausgearbeitet, das Moskau vorgelegt werden solle, sagte Selenskyj. Kernpunkte des Dokuments seien ein Waffenstillstand sowie ein US-Vorschlag für eine Freihandelszone im ostukrainischen Donbass, die von einer dritten Seite verwaltet werden solle.

11.20 Uhr: Russland meldet Einnahme eines Dorfes in der Region Donezk

Russische Truppen bringen das Dorf Hanniwka in der ostukrainischen Region Donezk unter ihre Kontrolle. Laut der Nachrichtenagentur Reuters meldet dies die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Die Angaben aus dem Kampfgebiet ließen sich von der Nachrichtenagentur nicht unabhängig überprüfen.

11.14 Uhr: Selenskyj dankt Deutschland für Rettung zahlloser Leben

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Kanzler Friedrich Merz (CDU) für die deutsche Unterstützung bei der Verteidigung des Landes gedankt. Deutschland sei führend bei der Erhaltung der Unabhängigkeit Ukraine. "Unzählige Leben wurden bewahrt dank der deutschen Hilfe", teilte Selenskyj bei X mit - in einer Danksagung nach dem am Montag groß gefeierten 35. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine.

10.31 Uhr: Wadephul – Bei Patriot-Raketen von anderen Ländern noch keine Zusagen

In Gesprächen mit Partnerländern über zusätzliche Patriot-Luftabwehrraketen für die Ukraine hat Deutschland bislang keine Zusicherungen erhalten hat. "Die nüchterne Bilanz lautet: Wir haben noch keine Zusagen", sagt Bundesaußenminister Johann Wadephul in einem Interview mit dem Nachrichtenportal t-online. Die Bemühungen würden aber fortgesetzt.

10.17 Uhr: Telefonat mit Rubio - Wadephul setzt weiter auf USA als Vermittler

Bundesaußenminister Johann Wadephul setzt nach einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio weiter auf eine Vermittlerrolle der USA im Ukraine-Krieg. In einem Interview mit dem Nachrichtenportal t-online sagt Wadephul, die Zusammenarbeit mit Rubio sei konstruktiv und positiv. Beide Politiker seien sich einig, dass der Krieg nur durch Verhandlungen beendet werden könne, sähen aber derzeit keine Bereitschaft des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu ernsthaften Gesprächen. Wadephul und Rubio hatten am Montag telefoniert.

Wadephul erklärt zudem, es sei denkbar, dass Putin am G20-Gipfel unter US-Vorsitz im Dezember in Miami teilnehmen werde. "Normalerweise gehört der russische Präsident zu den Teilnehmern", wird Wadephul zitiert. Es sei also durchaus möglich, dass Putin anreisen werde.

09.04 Uhr: Ukraine – Trump gratuliert zum Unabhängigkeitstag und wirbt für Frieden

US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine nach Angaben von Staatschef Wolodymyr Selenskyj zum Unabhängigkeitstag gratuliert. Selenskyj veröffentlicht auf dem Kurznachrichtendienst X eine Botschaft Trumps. Darin heißt es: "Lassen Sie uns diesen Moment nutzen, um den Konflikt zu beenden und einen dauerhaften Frieden zu schaffen, der das enorme Potenzial der Ukraine für kommende Generationen freisetzt."

06.43 Uhr: Zwei Tote und Brand in russischer Ölraffinerie nach Drohnenangriff

Nach einem Drohnenangriff in der südrussischen Region Krasnodar ist Behördenangaben zufolge eine Ölraffinerie in Brand geraten. Durch herabfallende Trümmerteile seien in der Umgebung zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden, teilt Regionalgouverneur Weniamin Kondratjew über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Dienstag, 25. August 2026

17.45 Uhr: Milliardenhilfe zum Unabhängigkeitstag

Die Ukraine hat zum 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit weitere westliche Militärhilfe für den Kampf gegen den russischen Angriffskrieg erhalten. Die EU genehmigte neue Rüstungshilfen im Wert von 6,1 Milliarden Euro. Die Mittel seien für Flugabwehrsysteme, Raketen, Munition und Radaranlagen vorgesehen, teilte die EU-Kommission mit.

Die Finanzhilfen sind Teil eines neuen Unterstützungsdarlehens im Umfang von bis zu 90 Milliarden Euro. Es wird in mehreren Tranchen ausgezahlt.

Der neue britische Premierminister Andy Burnham absolvierte derweil seinen ersten Auslandsbesuch in der Ukraine. Er sicherte dem Land ebenfalls Militärhilfe zu und will ihm die Produktion von weitreichenden Marschflugkörpern mit britischer Technologie ermöglichen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nutzte den heutigen Tag auch für eine Kampfansage an Kremlchef Wladimir Putin: Russland müsse durch die Einheit der internationalen Gemeinschaft in die Knie gezwungen werden. Er kündigte weiteren Widerstand an.

Im Video: Weitere Unterstützung für Ukraine

Weitere Unterstützung für Ukraine
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Weitere Unterstützung für Ukraine

17.22 Uhr: Insider - Russische Ölraffinerie nach Drohnenangriff stillgelegt

Die russische Ölraffinerie in Perm, nahe dem Uralgebirge, hat nach einem ukrainischen Drohnenangriff Insidern zufolge ihren Betrieb eingestellt. Die Attacke vom 21. August habe ein Feuer und Schäden an den technischen Einrichtungen verursacht, sagten zwei Branchenvertreter. Die wichtigste Anlage, die fast 40 Prozent der Kapazität der siebtgrößten Raffinerie Russlands ausmacht, sei abgeschaltet worden und falle voraussichtlich ein bis zwei Wochen aus. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte den Drohnenschlag in Perm bestätigt.

17.12 Uhr: Selenskyj - Keine totale Blockade der Schwarzmeerhäfen

Der Seekrieg zwischen Russland und der Ukraine weitete sich aus. Nur noch wenige Schiffe erreichen die ukrainischen Häfen am Schwarzen Meer – ganz blockiert sind sie allerdings nicht. "Jeweils drei bis vier Schiffe fahren täglich in den Großraum Odessa hinein und wieder hinaus", sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj auf einer Pressekonferenz am ukrainischen Unabhängigkeitstag in Kiew. Allerdings sei der Hafenumschlag vor Beginn der russischen Drohnen- und Raketenangriffe drei- bis viermal so hoch gewesen.

16.40 Uhr: Macron will Kampf gegen Russlands Schattenflotte verstärken

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will entschiedener gegen die russische Schattenflotte vorgehen und dem Land den Import von Rohstoffen erschweren. "Ich schlage vor, dass wir in wenigen Wochen ein Ministertreffen einberufen, das sich mit dem Kampf gegen die Schattenflotte befasst", sagte der französische Staatschef bei einer Schalte der sogenannten Koalition der Willigen. Frankreich hatte bereits mehrfach Öltanker festgesetzt, die es bezichtigt, Teil der russischen Schattenflotte zu sein und so Geld für die Kriegswirtschaft zu verdienen.

Mit Blick auf das geplante Manöver der Koalition der Willigen in Polen gab Macron bekannt, dass die Übung im Oktober und November stattfinden solle. Geplant ist eine multinationale Truppe, die nach einem Ende des russischen Angriffskrieges helfen soll, die Sicherheit der Ukraine zu gewährleisten.

16.18 Uhr: Neue russische Angriffe am Unabhängigkeitstag

Am ukrainischen Unabhängigkeitstag ist infolge neuer russischer Angriffe mindestens ein Zivilist in der Stadt Pawlohrad getötet worden. In der Industriestadt seien zwei Menschen verletzt worden, teilte der Militärgouverneur des südostukrainischen Gebiets Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram mit. Autos seien abgebrannt und Fensterscheiben in Mehrfamilienhäusern geborsten. Zur eingesetzten Waffe machte er keine Angaben.

Parallel dazu wurden nach Behördenangaben bei einem Drohnenangriff auf das Zentrum der nordostukrainischen Großstadt Tschernihiw mindestens 20 Menschen verletzt.

16.17 Uhr: Putin ermächtigt Staat zur Übernahme schlecht geschützter Infrastruktur

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Behörden per Dekret ermächtigt, die Kontrolle über unzureichend geschützte kritische Infrastrukturen zu übernehmen. Betroffen sind unter anderem Einrichtungen aus den Bereichen Energie, Industrie, Verkehr, Logistik und Kommunikation, die für die Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität des Landes von zentraler Bedeutung sind. Die Regelung erlaubt es, Vermögenswerte sowie Eigentumsrechte unter vorübergehende staatliche Zwangsverwaltung zu stellen, hieß es in dem heute veröffentlichten Erlass.

15.59 Uhr: Britischer Premier fordert mehr Flugabwehr für Ukraine

Der britische Premierminister Andy Burnham ruft die Verbündeten der Ukraine dazu auf, dem Land mehr Flugabwehrsysteme aus eigenen Beständen bereitzustellen. "Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun", sagt er zu Beginn eines Treffens der sogenannten Koalition der Willigen. Zudem fordert Burnham schärfere Sanktionen gegen russische Öl- und Flüssigerdgas-Exporte (LNG), um den Druck auf Moskau zu erhöhen.

15.18 Uhr: Selenskyj - Ukraine erhält Kriegsgefangene zurück

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj zehn als vermisst geglaubte Soldaten aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückerhalten. Die Angehörigen der Streitkräfte und der Nationalgarde seien bei einer über Belarus organisierten Sonderphase des Gefangenenaustausches in die Heimat zurückgekehrt, teilte Selenskyj bei Telegram mit. Er veröffentlichte Fotos der in ukrainische Flaggen gehüllten Männer.

Weil Selenskyj von einem Austausch sprach, dürfte auch die russische Seite Gefangene zurückerhalten haben. Nach Medienberichten erhielt Moskau ebenfalls zehn Soldaten zurück. Eine offizielle russische Bestätigung steht noch aus.

13.31 Uhr: Ratspräsident fordert Einsatz für EU-Aufnahme der Ukraine

Zum Nationalfeiertag der Ukraine hat EU-Ratspräsident António Costa für eine entschlossene Unterstützung der EU-Beitrittsbestrebungen des Landes geworben. "Wir alle wissen, dass der Beitritt ein anspruchsvoller Prozess ist", sagte er in einer Rede auf dem Sophienplatz in Kiew. "Doch diese Herausforderungen dürfen unsere politische Entschlossenheit nicht bremsen". Die EU-Erweiterung sei eine "geopolitische Notwendigkeit". Die Zukunft der Ukraine in der EU sei die beste Garantie für Sicherheit und langfristige demokratische Stabilität für die Ukraine und für Europa insgesamt, sagte Costa.

12.37 Uhr: Kreml kritisiert Übergabe von Raketeninformation an Kiew

Die Regierung in London erlaubt dem französisch-britisch-italienischen Rüstungsunternehmen MBDA die Weitergabe geheim eingestufter Informationen, um Kiew die Fertigung von Marschflugkörpern vom Typ Scalp in der Ukraine zu ermöglichen, wie das Büro von Premierminister Andy Burnham erklärte. Die Freigabe der Informationen für die britischen Komponenten der Marschflugkörper ermögliche es der Ukraine und auch Frankreich, eine Produktion in der Ukraine zu etablieren.

In Moskau warf Kremlsprecher Dmitri Peskow London vor, mit den Scalp-Plänen "methodisch und regelmäßig Öl ins Feuer" des Kriegs zu gießen. Großbritannien sei Kriegspartei und schmiede "Intrigen, um auch nur die geringste Entwicklung eines friedlichen Prozesses der Regulierung zu verhindern", sagte Peskow russischen Agenturen zufolge. Moskaus Streitkräfte ergriffen aus diesem Grund Maßnahmen, "um die Produktionsstätten solcher Raketen und anderer militärischer Ausrüstung zu ermitteln, und Maßnahmen zur Zerstörung der entsprechenden Objekte zu ergreifen".

12.35 Uhr: Erste Auslandsreise des britischen Premiers führt in Ukraine

Seine erste Auslandsreise im Amt hat den neuen britischen Premierminister Andy Burnham in die Ukraine geführt. Großbritannien werde trotz "unerhörter Drohungen" aus Moskau die Ukraine weiterhin in ihrem Abwehrkampf unterstützen, sagte Burnham in einer Ansprache in Kiew anlässlich der Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes. "Das ist der Moment, um den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten, der Moment um ihre Fähigkeiten zur Finanzierung dieses illegalen Kriegs zu beschränken", sagte der Labour-Politiker. Die Ukraine sei Europas Beschützer, keine Last.

12.03 Uhr: Ukraine meldet Angriff auf russische Rüstungsfabrik in Region Rostow

Das ukrainische Militär hat in der Nacht eine russische Rüstungsfabrik in der Region Rostow angegriffen und dabei einen Brand ausgelöst. In dem Kamensky-Werk werden Raketentreibstoff, Munition und Raketensysteme hergestellt, wie der ukrainische Generalstab auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilt.

10.10 Uhr: Zwei Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen in der russischen Region Belgorod

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf die russische Region Belgorod sind nach Angaben der Regionalregierung zwei Menschen getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden verletzt, teilte die Regierung über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Im Audio: Merz sichert Ukraine weitere Unterstützung zu

Archivbild: Bundeskanzler Friedrich Merz
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Archivbild: Bundeskanzler Friedrich Merz

09.57 Uhr: Merz lobt Mut der Ukrainer zum Unabhängigkeitstag

Bundeskanzler Friedrich Merz hat zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine den Mut der Ukrainerinnen und Ukrainer gewürdigt. "Mit beeindruckendem Mut verteidigen die Ukrainerinnen und Ukrainer seit Jahren die Unabhängigkeit ihres Landes gegen den brutalen russischen Angriffskrieg", sagte der CDU-Politiker in einem auf X veröffentlichten Video. Die Ukrainerinnen und Ukrainer zeigten der ganzen Welt, was es bedeute, für Freiheit und einen gerechten Frieden einzustehen. "Heute, an diesem wichtigen Tag, gilt ganz besonders: Wir stehen fest an der Seite der Ukraine", so Merz.

09.55 Uhr: Russland meldet Angriff auf Tanker in der Nähe von Odessa

Das russische Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker mit Treib- und Schmierstoffen für ukrainische Truppen nahe der südukrainischen Hafenstadt Odessa getroffen. Das Schiff habe sich im Hafen von Piwdennyj befunden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem seien Anlagen der Hafeninfrastruktur getroffen worden, die zum Entladen und Lagern militärischer Güter genutzt würden. Eine Stellungnahme der Ukraine lag zunächst nicht vor.

09.49 Uhr: EU genehmigt milliardenschwere Rüstungshilfe für die Ukraine

Die EU hat zum Unabhängigkeitstag der Ukraine neue Rüstungshilfen im Wert von 6,1 Milliarden Euro genehmigt. Die Mittel sind für Flugabwehrsysteme, Raketen, Munition und Radaranlagen vorgesehen, teilte die EU-Kommission mit. Die Genehmigung erfolgte vor dem Hintergrund der zunehmenden russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen. Allein im Juli wurden 376 Raketenangriffe registriert. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte: "Während Russland seine Angriffe verstärkt, weiten wir unsere Unterstützung aus, damit die Ukraine ihre Bevölkerung schützen und ihren Luftraum verteidigen kann." Am Unabhängigkeitstag der Ukraine zeige Europa, dass seine Unterstützung unerschütterlich und konkret sei.

09.46 Uhr: Ukraine will laut Selenskyj Frieden - aber keine bedingungslose Kapitulation

Die Ukraine strebt nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj Frieden an, ist jedoch nicht bereit, bedingungslos zu kapitulieren. "Die Ukraine will unbedingt Frieden, doch sie ist nicht bereit, sich einfach zu ergeben", sagte Selenskyj in einer Rede zum Unabhängigkeitstag in Kiew. Eine Abtretung des Donbass werde die russische Aggression nicht beenden, sagte Selenskyj. Die Ukraine werde nicht zulassen, dass Russland die Welt glauben lasse, mit einem Verzicht auf die Region sei der Krieg vorbei.

09.07 Uhr: Ukraine hat offenbar Kampfjet und Schiffe Russlands im Schwarzen Meer getroffen

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben bei einem nächtlichen Angriff ein russisches Kampfflugzeug vom Typ MiG-29 sowie zwei Schiffe im Schwarzen Meer getroffen. Bei den Schiffen handele es sich um einen Tanker und einen Massengutfrachter, teilte der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, über den Messengerdienst Telegram mit.

07.51 Uhr: Wadephul will Rubio in Telefonat zu neuer Initiative bringen

Bundesaußenminister Johann Wadephul will am Montag mit seinem US-Kollegen Marco Rubio telefonieren und ihm von seinen Eindrücken aus der Ukraine berichten. Zugleich wolle er Rubio bitten, sich persönlich stärker für die Ukraine einzusetzen, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Die US-Diplomatie im Ukraine-Krieg liege bislang im Wesentlichen in den Händen der US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff. "Möglicherweise kann ich ihn selber auch veranlassen, dort noch mehr zu machen", sagte Wadephul. Zudem setze die Bundesregierung auf Länder wie die Türkei, die Golfstaaten und Ägypten. Diese hätten "einen engeren Gesprächskontakt als praktisch alle Europäer zu Russland". Es sei an der Zeit, parallel zur Unterstützung der Ukraine auch diplomatisch einen neuen Anlauf zu unternehmen.

07.13 Uhr: Koalition der Willigen berät weiteres Vorgehen

Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Andy Burnham werden gemeinsam ein Treffen der sogenannten Koalition der Willigen zur Unterstützung der Ukraine leiten. Nach Angaben des französischen Präsidialamts vom Freitag wird auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an den Beratungen der pro-ukrainischen Ländergruppe teilnehmen.

07.13 Uhr: Russischer Onlinehändler Ozon meldet neue Drohnenangriffe auf Warenhäuser

Der zweitgrößte russische Onlinehändler Ozon hat neue Drohnenangriffe auf seine Warenhäuser gemeldet. In einem Logistikzentrum in Machatschkala im Süden Russlands sei infolge eines Drohnenangriffs ein Feuer ausgebrochen, teilte Ozon am Montag über seinen Onlinedienst mit. Nach vorläufigen Informationen gebe es mehrere Verletzte. Ihr Leben sei jedoch nicht in Gefahr. Zudem wurden nach Angaben des Unternehmens Warenhäuser in Adygeisk und Newinnomyssk im Süden Russlands wegen der drohenden Gefahr weiterer Drohnenangriffe evakuiert. Verletzte oder Schäden an den Einrichtungen habe es dort nicht gegeben.

07.00 Uhr: Südkorea - Nordkorea bereitet Truppenentsendung nach Russland vor

Nordkorea bereitet nach Erkenntnissen Südkoreas die Entsendung weiterer Truppen nach Russland vor. Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Verlegung gebe es jedoch nicht, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium auf Anfrage eines Abgeordneten mit. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte Russland vor rund zwei Wochen vorgeworfen, den Einsatz Zehntausender nordkoreanischer Soldaten vorzubereiten. Demnach sollten 30.000 bis 50.000 Nordkoreaner auf russischem Gebiet stationiert werden. Kim Yo Jong, die Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, wies Selenskyjs Angaben zurück.

06.00 Uhr: Ukraine und Russland melden Tote bei gegenseitigen Angriffen

Bei einem russischen Angriff am Stadtrand von Charkiw sind nach ukrainischen Angaben drei Menschen getötet worden, einige weitere wurden verletzt. Das teilte der zuständige Regionalgouverneur über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der südrussischen Stadt Krasnodar wurden laut einem russischen Gouverneur zwei Kinder getötet. Sieben weitere Kinder und zwei Erwachsene seien außerdem verletzt worden. Demnach waren Drohnentrümmer auf eine private Betreuungseinrichtung gestürzt.

Montag, 24. August 2026

Video: Ukraine feiert morgen 35 Jahre Unabhängigkeit

Präsident Selensky lehnt Wahlen in der Ukraine während des Krieges ab - sie würden das Land spalten und wären gefährlich für die Wähler. Morgen feiert die Ukraine ihren Unabhängigkeitstag.
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Videobeitrag

Präsident Selensky lehnt Wahlen in der Ukraine während des Krieges ab. Morgen feiert die Ukraine ihren Unabhängigkeitstag.

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