Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.
19.38 Uhr: Rumänische Armee schießt zwei Drohnen über dem Schwarzen Meer ab
Nach mehreren Angriffen auf Schiffe in der Region hat die rumänische Armee nach eigenen Angaben über dem Schwarzen Meer zwei Drohnen abgeschossen. Die Drohnen seien "illegal" in den rumänischen Luftraum eingedrungen, erklärte am Abend Verteidigungsminister Radu Miruta. Er machte keine konkreten Angaben dazu, von wem die Drohnen stammten.
"Zwei Drohnen wurden vor wenigen Minuten von rumänischen Militärpiloten über dem Schwarzen Meer abgefangen und abgeschossen - kurz nachdem sie illegal in unser Gebiet eingedrungen waren", schrieb Miruta auf Facebook. Beide Drohnen seien von F-16-Kampfjets etwa 20 Kilometer südöstlich der Stadt Sulina abgeschossen worden.
19.06 Uhr: Ukraine dankt Papst für Aufruf zur Waffenruhe in Frontstadt
Die ukrainische Regierung begrüßt Papst Leos XIV. Forderung nach einem Waffenstillstand für die von russischen Truppen besetzte südukrainische Frontstadt Oleschky. Er wolle Papst Leo XIV. persönlich dafür danken, dass er Kremlchef Wladimir Putin zu einer Waffenruhe in Oleschky aufgerufen habe, damit humanitäre Hilfe geliefert werden könne, schrieb Außenminister Andrij Sybiha auf der Plattform X. Die Menschen in der großenteils zerstörten Kleinstadt bräuchten zum Überleben keine bloßen Bekundungen der Besorgnis, sondern sofortige Taten.
Der Papst hatte am Freitag noch aus der römischen Gemelli-Klinik mit Putin telefoniert und seine tiefe Besorgnis über die "ernste humanitäre Lage" in Oleschky zum Ausdruck gemacht, wie der Vatikan mitteilte. Leo XIV. rief zu einem Waffenstillstand auf, um die Bereitstellung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie eine freiwillige und sichere Evakuierung der belagerten Stadt zu ermöglichen. Zudem bekräftigte er das Engagement des Heiligen Stuhls für die Förderung von Dialog und Frieden.
17.52 Uhr: Parteiübergreifende Kritik an Trumps Aussetzung von Sanktionen
Demokratische und republikanische Kongressmitglieder haben die Aussetzung neuer Sanktionen gegen Russland durch US-Präsident Donald Trump verurteilt. "Mehr als unverantwortlich", schrieb der republikanische Senator Thom Tillis auf der Plattform X. "Es ist unerhört, dass diese Regierung vor einem russischen Diktator kapituliert, der illegal in die Ukraine eingefallen ist und jeden Tag unschuldige Zivilisten niedermetzelt." Wenn Trump Energiepreise tatsächlich senken wolle, könne er das tun, indem er den Konflikt mit dem Iran löse – und nicht, indem er Russlands Präsidenten Wladimir Putin einen Gefallen tue.
Der republikanische Abgeordnete aus dem Repräsentantenhaus, Don Bacon, kritisierte auf X, dass Trump den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verlängere, statt ihn zu beenden. Sein Parteikollege, der Senator John Cornyn, teilte dort einen Artikel über Trumps Maßnahme und schrieb dazu: "Lindsey wäre entsetzt". Der US-Präsident hatte vor knapp einem Monat ein Sanktionspaket gegen Russland unterzeichnet, das den Namen des im Juli gestorbenen Senators und Trump-Vertrauten Lindsey Graham trägt.
14.35 Uhr: Ukraine bittet Nachbarn um Getreide-Transit - Ungarn stimmt zu
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bittet einem Medienbericht zufolge die Nachbarländer Polen, Rumänien, die Slowakei und Ungarn wegen einer Blockade im Schwarzen Meer um den Transit von Getreidelieferungen. Das berichtet der Sender RTL unter Berufung auf den ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar. Magyar habe demnach keine Einwände, solange das Getreide lediglich durch Ungarn hindurch transportiert werde. Selenskyj zufolge würde der Transport von Mais in versiegelten Güterwaggons nach Westeuropa der Ukraine helfen. Hintergrund dieser Maßnahme könnte sein, dass die Länder verhindern wollen, dass sehr günstiges Getreide aus ukrainischer Produktion auf den Märkten der Transit-Länder landet und dadurch die einheimischen Bauern unter Preisdruck setzt.
13.50 Uhr: Selenskyj - Dreiertreffen mit USA und Russland im Dezember möglich
Ein trilaterales Treffen zwischen der Ukraine, den USA und Russland könnte nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beim G20-Gipfel im Dezember in den USA stattfinden. Auch ein Treffen in einem Land im Nahen Osten oder in Europa sei denkbar, sagt Selenskyj. Bislang gebe es jedoch weder von den USA noch von Russland eine Bestätigung dafür. Selenskyj erklärt zudem, dass sich Friedensunterhandler der Ukraine und der USA möglicherweise in der kommenden Woche treffen. Die ukrainischen Vertreter hätten dazu am Freitag mit dem US-Team gesprochen. Europa benötige zudem einen eigenen Verhandlungskanal für Gespräche mit Russland.
13.26 Uhr: Selenskyj - Starlink-Drosselung behindert ukrainische Drohnenabwehr
Die Ukraine kann nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj ihre Abfangsysteme gegen russische Drohnenangriffe wegen Einschränkungen beim Satelliten-Internetdienst Starlink nicht einsetzen. Die Regierung in Kiew erörtere das Problem mit US-Vertretern, teilt Selenskyj mit. Den ukrainischen Behörden sei erklärt worden, dass die Einschränkungen auf technische Probleme zurückzuführen seien. Bei Tests auf dem Gebiet der Europäischen Union habe das System dagegen mit höheren Geschwindigkeiten funktioniert.
11.48 Uhr: Schwere russische Angriffe auf Energieanlagen
Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der Nacht mehr als 15 ukrainische Energieanlagen im Westen und im Zentrum des Landes angegriffen. Die russische Armee habe ihre Kampagne gegen das Energiesystem ausgeweitet und versuche, die ukrainischen Reserven und Reparaturkapazitäten so weit wie möglich zu strapazieren, teilt Selenskyj auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit. Der russische Präsident Wladimir Putin weist unterdessen die Regierung an, ein Programm zur Reparatur von Handels- und Logistikinfrastruktur auf den Weg zu bringen, die bei ukrainischen Angriffen beschädigt wurde. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf den Kreml.
10.08 Uhr: Russland - Haben ukrainische Infrastruktur angegriffen
Russland hat nach eigenen Angaben in der Nacht großflächig ukrainische Infrastrukturziele angegriffen. Darunter befinde sich das größte Stahlwerk des Landes in Krywyj Rih, das dem Konzern ArcelorMittal gehört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Anlage hat ihren Betrieb nach einer Reihe russischer Raketenangriffe seit September eingestellt. Zudem seien ein Umspannwerk in Schytomyr, ein weiteres Stahlwerk in Saporischschja sowie ein Frachtschiff im Schwarzen Meer getroffen worden. Letzteres habe Militärgüter für den Hafen von Odessa geladen. Unterdessen wurde bei ukrainischen Drohnenangriffen in der russischen Region Belgorod eine Frau getötet, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Rettungskräfte meldet.
10.07 Uhr: Ukraine meldet einen Toten bei russischem Luftangriff auf Cherson
Bei einem russischen Luftangriff auf die südukrainische Stadt Cherson ist Behördenangaben zufolge ein Mensch getötet worden. Dabei handele es sich um den Fahrer eines Rettungswagens, teilte der Gouverneur der Region, Oleksandr Prokudin, auf Telegram mit. Weitere 19 Personen seien verletzt worden, darunter auch ein Kind.
06.13 Uhr: Trump setzt Sanktionen gegen Russland aus
Eine Woche nach seinem Diesel-Abkommen mit Moskau hat US-Präsident Donald Trump das jüngste Sanktionspaket gegen Russland auf Eis gelegt. Das Gesetz hatte er erst im vergangenen Monat unterzeichnet und die Strafmaßnahmen gegen den russischen Energiesektor sollten eigentlich in den kommenden Tagen in Kraft treten. Im Kongress hatte es eine parteiübergreifende Mehrheit dafür gegeben, den Kreml wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine stärker unter Druck zu setzen.
In der Nacht hat Trump nun ein Dekret unterzeichnet, mit dem die vorgesehenen Sanktionen und Zölle ausgesetzt werden. Er begründete sein Vorgehen mit dem nationalen Interesse der USA. Anfang der Woche hatte er dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorgeworfen, einem Ende des Kriegs im Wege zu stehen.
- Zum Artikel: Trump setzt Sanktionen gegen Russland aus
Samstag, 17. Oktober 2026
21.35 Uhr: Trump - War nicht für Starlink-Drosselung verantwortlich
US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben nicht für die vorübergehende Drosselung des militärisch genutzten US-amerikanischen Satelliteninternets von Starlink in der Ukraine verantwortlich gewesen. "Das habe ich nicht getan. Nein, wir haben das überhaupt nicht getan", sagte er vor Reportern in Washington. Trumps Aussagen stehen im Widerspruch zu jenen von Elon Musk, dem der Konzern SpaceX, der Starlink betreibt, gehört. "Jegliche Geschwindigkeits- oder Nutzungsbeschränkungen werden vom US-Militär und letztlich vom US-Präsidenten festgelegt", hatte dieser zuvor auf X gepostet. Ukrainischen Angaben zufolge war in der Nacht zu Mittwoch ohne Vorwarnung ein Tempolimit für Starlink-Terminals etabliert worden, das etwas mehr als einen Tag bestand. Demnach verloren Flugobjekte ihre Verbindung, wenn sie sich schneller als 160 Kilometer pro Stunde bewegten. Dies soll zum Scheitern von ukrainischen Drohneneinsätzen bei eigenen Angriffen wie bei der Abwehr russischen Drohnen geführt haben.
20.54 Uhr: Putin sagt Papst Kooperation bei Hilfe für umkämpfte Stadt in Ukraine zu
Der russische Präsident Wladimir Putin hat Papst Leo XIV. zugesagt, bei der Lieferung von Hilfsgütern in die von Russland besetzte südukrainische Stadt Oleschky zu kooperieren. Das teilte der Kreml mit. Einer vom Papst erbetenen Waffenruhe, um eine Lieferung von Hilfsgütern und Lebensmitteln zu ermöglichen, stimmte der Kreml seiner Mitteilung zufolge jedoch nicht zu. Der Vatikan hatte zuvor erklärt, der Papst habe seine "tiefe Besorgnis" über die humanitäre Lage in der von Russland besetzten Stadt zum Ausdruck gebracht.
18.43 Uhr: Putin - Russland schafft 'Sicherheitszone' in der Ukraine
Russland will nach den Worten von Präsident Wladimir Putin eine "Sicherheitszone" in der Ukraine entlang der gemeinsamen Grenze schaffen. Diese sei bei künftigen Gesprächen mit Kiew nicht verhandelbar, sagte Putin. Die Maßnahme sei eine Reaktion auf das Eindringen ukrainischer Truppen in die westrussische Region Kursk. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow zufolge soll die Zone 660 Kilometer lang sein. 70 Prozent davon seien bereits unter russischer Kontrolle. Völkerrechtlich ist die Errichtung einer solchen Zone auf ukrainischem Staatsgebiet ohne Zustimmung Kiews höchst problematisch, weil Russland damit Teile eines anderen souveränen Staats militärisch kontrollieren will.
17.51 Uhr: Papst fordert Putin zu Waffenstillstand in Frontstadt auf
Papst Leo XIV. hat Russlands Präsident Wladimir Putin in einem Telefonat zu einem Waffenstillstand im Süden der Ukraine aufgefordert. Das Oberhaupt der katholischen Kirche habe seine "tiefe Besorgnis" über die humanitäre Lage in der abgeriegelten Frontstadt Oleschky in der Region Cherson zum Ausdruck gebracht, teilte der Vatikan mit. Ein Waffenstillstand solle die "Lieferung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie die freiwillige und sichere Evakuierung der Zivilbevölkerung" ermöglichen.
17.03 Uhr: Wadephul - Trump-Attacken gegen Selenskyj Wahlkampf geschuldet
Außenminister Johann Wadephul (CDU) führt die Attacken von US-Präsident Donald Trump gegen dessen ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj auf die US-Zwischenwahlen am 3. November zurück. Man müsse die Äußerungen Trumps "sicherlich in die Schlussphase des Wahlkampfes in den Vereinigten Staaten von Amerika einordnen", sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem portugiesischen Kollegen Paulo Rangel in Berlin. sDeswegen müsse man "auf den Kern dessen gucken, was die Vereinigten Staaten von Amerika nach wie vor leisten. Und das ist eine Unterstützung für die Ukraine gemeinsam mit uns", erklärte Wadephul.
16.49 Uhr: US-Regierungskreise - Trump ordnete keine Starlink-Drosselung für die Ukraine an
Die US-Regierung hat zurückgewiesen, dass Präsident Donald Trump die zeitweise Einschränkung des Satellitendienstes Starlink in der Ukraine angeordnet habe. Eine entsprechende Bitte habe Trump nie geäußert, sagte ein Regierungsvertreter. Ob andere Mitarbeiter des Weißen Hauses die Einschränkungen veranlasst haben könnten, ließ er offen. Tech-Unternehmer Elon Musk hatte zuvor die Trump-Regierung für die Beschränkungen der Satellitenkommunikation verantwortlich gemacht.
16.27 Uhr: Russland stellt Vermögen europäischer Firmen unter staatliche Kontrolle
Russland hat die Kontrolle über die russischen Vermögenswerte von vier europäischen Unternehmen übernommen. Betroffen sind Firmen aus Deutschland, Frankreich, Schweden und Belgien. Ein entsprechendes Dekret von Präsident Wladimir Putin wurde am Donnerstag veröffentlicht. Zu den betroffenen Unternehmen zählen der französische Bodenbelagshersteller Tarkett, der schwedische Verpackungshersteller Sverige International Holdings, der belgische Hygieneproduktekonzern Ontex und der deutsche Verpackungshersteller Menshen. Das Unternehmen aus dem Sauerland äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorgang. Menshen beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1.400 Mitarbeiter an 14 Standorten in elf Ländern und erzielte zuletzt einen Umsatz von etwa 200 Millionen Euro.
16.22 Uhr: Feuer nach Drohnenangriff in Westsibirien
Ein ukrainischer Drohnenangriff hat nach russischen Behördenangaben einen Brand in einer Industrieanlage nahe Surgut in Westsibirien ausgelöst. Der Ort liegt rund 2.500 Kilometer von der Ukraine entfernt. Das Ausmaß der Schäden werde untersucht, teilte der zuständige Gouverneur Ruslan Kucharuk auf Telegram mit. In sozialen Medien verbreitete Aufnahmen zeigen eine dunkle Rauchsäule. Berichten zufolge wurde eine Gaskondensat-Verarbeitungsanlage des Konzerns Gazprom getroffen. Offiziell bestätigte Kucharuk dies nicht.
16.15 Uhr: Selenskyj - Ukraine braucht 2027 von EU 70 Milliarden Euro
Die Ukraine benötigt nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj im kommenden Jahr mindestens 70 Milliarden Euro Unterstützung aus Europa für den Abwehrkampf gegen Russland. Insgesamt werde der Krieg 2027 rund 155 Milliarden Euro kosten, schrieb Selenskyj auf X. Er forderte die Europäer auf, die nötigen Mittel bereitzustellen. In der EU hatten zuvor Regierungsvertreter Zweifel an der Höhe des tatsächlichen Finanzbedarfs geäußert.
15.50 Uhr: Trumps Sündenbock? Selenskyj lächelt und schweigt
Manchmal sagt ein Lächeln mehr als tausend Worte: Mehrere Sekunden lang schwieg der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und lächelte nur, als er gefragt wurde, ob er sich von US-Präsident Donald Trump zum Sündenbock gemacht fühle. "Das ist meine Antwort", sagte er schließlich bei einer Pressekonferenz am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. Hintergrund ist Trumps Diesel-Deal, mit dem die USA Sanktionen gegen Russland lockerten. Ziel war es, die Treibstoffpreise vor den Zwischenwahlen in den USA zu senken. Selenskyj zeigte sich davon überrumpelt: "Es war eine Absprache, von der wir nichts wussten. Die Aufhebung von Sanktionen kam für alle überraschend", sagte er.
15.47 Uhr: Hunderttausende Haushalte in der Ukraine ohne Strom
Russische Angriffe auf neun ukrainische Regionen haben Hunderttausende Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Zudem wurden zahlreiche Wohnhäuser beschädigt und mindestens 15 Menschen verletzt, teilten ukrainische Behörden mit. Die Angriffe verschärfen die Sorge vor dem nahenden Winter. Zugleich könnten die Spannungen zwischen Kiew und Washington die Ukraine zusätzlich unter Druck setzen. Russland greift gezielt die Energieinfrastruktur an, wodurch Heizung und Wasserversorgung ausfallen können. Ukrainische Regierungsvertreter warnen, Russland habe ballistische Raketen für weitere Angriffe in den kommenden Monaten gehortet.
15.37 Uhr: Selenskyj - Gesprächskanäle mit US-Seite offen
Trotz der jüngsten Spannungen mit US-Präsident Donald Trump erwartet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in den kommenden Tagen ein weiteres Treffen mit Vertretern der US-Regierung. Sein Team stehe in ständigem Kontakt mit den amerikanischen Unterhändlern, sagte Selenskyj am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. Er gehe davon aus, dass bald ein Treffen vereinbart werde. Auf welcher Ebene die Gespräche stattfinden sollen, ließ er offen.
15.12 Uhr: Behörden in Kiew richten mobile Luftschutzbunker ein
Kiew rüstet Bushaltestellen mit mobilen Luftschutzbunkern aus. An einer Haltestelle wurde bereits ein zeltförmiger Betonschutzraum für Fahrgäste errichtet, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Anlagen sollen Menschen bei Luftalarmen vorübergehend Schutz bieten. Die Stadt plant, 14 weitere Schutzräume anzuschaffen und aufzustellen. Die Betonbunker bieten Sitzplätze für bis zu zehn Personen sowie Platz für einen Rollstuhl.
15.06 Uhr: Ukrainische Drohnen stören Flugverkehr in Russland
Ukrainische Drohnenangriffe haben den Flugverkehr in Russland beeinträchtigt. An den vier Moskauer Flughäfen wurden am Freitag fast 160 Flüge gestrichen oder verspätet abgefertigt, berichtete die Nachrichtenagentur Moskwa. Auch in St. Petersburg kam es zu Störungen: Dort waren 46 Verbindungen von Ausfällen oder Verzögerungen betroffen. An den Moskauer Flughäfen galten von Donnerstagabend bis Freitagmorgen Einschränkungen.
14.41 Uhr: Nach Diesel-Deal: Selenskyj warnt vor weiteren Lockerungen bei Sanktionen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor einer weiteren Lockerung der Sanktionen gegen Russland gewarnt. Nach dem Diesel-Deal zwischen Washington und Moskau könnten weitere Vereinbarungen folgen, etwa im Gasgeschäft, sagte Selenskyj in Brüssel. Dadurch drohten zusätzliche Sanktionserleichterungen, die schließlich auch den Bankensektor und die in Europa eingefrorenen russischen Vermögenswerte betreffen könnten. Solche Absprachen seien für die Ukraine nicht akzeptabel, betonte er.
14.30 Uhr: Wadephul: CDU könnte offensiver für Ukraine-Hilfe werben
Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert von seiner Partei CDU mehr Einsatz für die Unterstützung der Ukraine. Im Gespräch mit der "FAZ" sagte er, die Partei müsse diskutieren, ob sie in dieser Frage zu zurückhaltend auftrete. Sie solle regelmäßiger und offensiver für die Ukraine-Hilfe werben – auch außerhalb von Wahlkämpfen. Gerade im Osten Deutschlands gebe es viele Menschen, die offen für Gespräche seien und von der CDU überzeugt werden könnten, sagte Wadephul.
14.07 Uhr: Selenskyj - Bei Niederlage könnten 20 Millionen Ukrainer fliehen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor einer Massenflucht in den Westen, sollte sein Land den Krieg gegen Russland verlieren. Bis zu 20 Millionen Ukrainer könnten dann fliehen, sagte er auf dem EU-Gipfel. Russlands Präsident Wladimir Putin werde sich nicht mit der besetzten Donbas-Region zufriedengeben, sondern die gesamte Ukraine unterwerfen und anschließend weitere Länder angreifen, warnte Selenskyj.
13.59 Uhr: Selenskyj verteidigt Angriffe auf russische Energieanlagen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die jüngsten Angriffe auf russische Energieanlagen verteidigt. Auf dem EU-Gipfel sagte er, er habe der US-Regierung als Reaktion auf die Forderung nach einem Ende solcher Attacken zusätzliche Luftabwehrraketen für die Ukraine vorgeschlagen. Damit hätte sich das Land gegen russische Angriffe auf seine Energieversorgung schützen können. Die geforderte Unterstützung sei jedoch ausgeblieben.
13.55 Uhr: Selenskyj - Starlink-Service ist noch nicht wieder hergestellt
Der Satellitendienst Starlink ist in der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj noch immer nicht vollständig verfügbar. Das erschwere die Abwehr schnellfliegender russischer Jet-Drohnen.
13.22 Uhr: UN-Büro berichtet über Hunderte getötete Zivilisten in der Ukraine - Lage hat sich weiter verschärft
Die Zahl der zivilen Opfer im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ist deutlich gestiegen. Im September wurden mindestens 328 Zivilisten getötet und mehr als 2.100 verletzt, wie das UN-Menschenrechtsbüro in Kiew mitteilte. Das entspricht einem Anstieg von 85 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auch im Oktober hat sich die Lage weiter verschärft. Die ersten beiden Wochen gehörten zu den tödlichsten Phasen für Zivilisten seit Jahren, sagte UN-Büroleiterin Danielle Bell.
13.12 Uhr: Litauen verlängert Schutz der Grenze zu Kaliningrad mit Soldaten
Litauen verlängert den verstärkten Schutz seiner Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad aus Sicherheitsgründen bis Mitte November. Die militärische Unterstützung des Grenzschutzes solle mögliche Flüchtlingsbewegungen und illegale Grenzübertritte verhindern, erklärte Verteidigungsminister Robertas Kaunas. Hintergrund sind Berichte über eine mögliche Mobilmachung in Russland nach der jüngsten Parlamentswahl. Litauen befürchtet, dass wehrpflichtige Russen aus Kaliningrad das Land verlassen könnten.
12.39 Uhr: EU - Rätselraten über Finanzbedarf für Ukraine
Die EU-Staaten sind sich uneinig über den weiteren Finanzbedarf der Ukraine. Österreichs Kanzler Christian Stocker zufolge wurden von den vor einem Jahr zugesagten 93 Milliarden Euro bislang rund 20 Milliarden abgerufen. Estlands Regierungschef Kristen Michal hält dagegen einen neuen EU-Kredit für nötig, um das Haushaltsdefizit der Ukraine zu decken und den Abwehrkampf gegen Russland aufrechtzuerhalten. Auch die Nutzung eingefrorener russischer Staatsvermögen von mehr als 200 Milliarden Euro steht im Raum. Einige EU-Staaten und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj drängen darauf, das Geld für die Ukraine einzusetzen. Andere Regierungen stehen diesem Vorhaben bislang zurückhaltend gegenüber. Spätestens im Dezember dürfte die Debatte erneut auf die Tagesordnung kommen.
12.25 Uhr: Ein Toter und Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine
Russland hat die westukrainische Region Wolyn in der Nacht massiv mit Drohnen angegriffen. Mindestens ein Mensch kam ums Leben, acht weitere wurden verletzt, teilten die Behörden mit. Zeitweise waren rund 370.000 Verbraucher ohne Strom. Auch in den Regionen Odessa und Sumy gab es russische Angriffe. Dabei wurden nach Behördenangaben insgesamt sieben Menschen verletzt. In Sumy traf eine Drohne ein Einkaufszentrum.
12.16 Uhr: Bulgarien bittet Nato nach Drohnenangriffen um Hilfe
Bulgarien hat die Nato nach Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer um Kampfflugzeuge und Drohnenabwehrsysteme gebeten. Zudem wurde die Stationierung zusätzlicher Truppen gefordert. Verteidigungsminister Dimitar Stojanow kündigte Gespräche mit Rumänien und der Türkei über ein gemeinsames Vorgehen an. Bis Ende Oktober will sich Bulgarien außerdem einer Nato-Initiative zur Drohnenabwehr anschließen.
12.05 Uhr: Nach Drohnenangriff: Rumänien setzt Suche nach Matrosen fort
Rumänien sucht nach einem Drohnenangriff auf den Tanker "Wine Trader" im Schwarzen Meer weiter nach sieben vermissten Seeleuten. Ein Hubschrauber solle dazu vier Rettungskräfte auf dem Schiff absetzen, sagt ein Sprecher des Innenministeriums der Nachrichtenagentur Reuters. Ein Schiff der Einsatzkräfte werde zudem die umliegenden Gewässer absuchen. Fünf Besatzungsmitglieder wurden gerettet. Ein zweiter getroffener Tanker wurde nach Constanța geschleppt.
11.49 Uhr: Zwei Tote durch ukrainische Angriffe in Luhansk
Bei ukrainischen Angriffen auf die russisch kontrollierte Region Luhansk in der Ostukraine sind nach Angaben der von Moskau eingesetzten Regionalverwaltung zwei Zivilisten getötet worden. Die Angaben lassen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
11.13 Uhr: Nato-General: Sind Russland militärisch klar überlegen
Der Oberbefehlshaber der Nato sieht das Militärbündnis Russland militärisch deutlich überlegen. "Unsere militärischen Fähigkeiten, die wir in einem Großkonflikt zum Einsatz bringen würden, übertreffen die Moskaus bei Weitem", sagte US-General Alexus Grynkewich dem "Spiegel". Moskau verfüge nicht über moderne F-35-Kampfjets, nicht über die Masse an modernen Zerstörern oder U-Booten, die die Nato habe. Grynkewich sagte weiter, er sei sich sicher, dass Russland keinen großangelegten konventionellen Angriff auf Europa starten werde.
11.12 Uhr: US-Senatoren verlangen Klarheit über Starlink-Drosselung
Die vorübergehende Drosselung des militärisch genutzten Satelliteninternets in der Ukraine sorgt im US-Senat für parteiübergreifende Kritik. Neun Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses - darunter vier Republikaner - fordern in einem Brief an den Generalinspekteur des Pentagons eine Untersuchung des Vorfalls, wie der Senatsausschuss mitteilte.
09.47 Uhr: Ukraine meldet drei Tote bei russischen Angriffen auf Charkiw
In der ostukrainischen Stadt Charkiw sind Behördenangaben zufolge drei Menschen bei einem russischen Drohnenangriff getötet worden. Wie Regionalgouverneur Oleh Synehubow weiter mitteilte, wurden zudem mindestens fünf weitere Personen verletzt. Rettungskräfte seien im Einsatz.
09.26 Uhr: Hunderttausende in West-Ukraine nach Angriffen ohne Strom
Bei russischen Drohnenangriffen auf die Ukraine sind mehrere Menschen verletzt worden. Zudem fiel im Westen des Landes für Hunderttausende der Strom aus. In der an Polen grenzenden Region Wolyn seien 370.000 Menschen ohne Stromversorgung, teilte der Gouverneur der Region, Roman Romaniuk, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ein Unternehmen mit ausländischen Investitionen sei getroffen und zwei Menschen seien verletzt worden. Polen ließ während der russischen Angriffe Kampfjets aufsteigen, um seinen Luftraum zu schützen. Es sei jedoch keine Verletzung des Luftraums registriert worden, teilen die Streitkräfte des EU- und Nato-Landes auf X mit.
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew kam es während der russischen Angriffe zu Notabschaltungen, wie der private Energieversorger DTEK auf der Plattform X mitteilt. In Uman in der Zentralukraine wurden der Polizei zufolge fünf Personen verletzt, als Drohnen in ein Wohnhaus einschlugen.
07.54 Uhr: Russland stellt weitere Firmen unter staatliche Verwaltung
Russland hat die lokalen Vermögenswerte mehrerer europäischer Unternehmen unter vorübergehende staatliche Verwaltung gestellt. Einem Dekret von Präsident Wladimir Putin zufolge betrifft dies unter anderem den deutschen Verpackungshersteller Menshen. Der Internetseite des Unternehmens zufolge produziert Menshen mit Sitz im Sauerland unter anderem Verschlüsse und Spezialverpackungen und beschäftigt weltweit 1.400 Mitarbeiter. Zudem stehen auf der russischen Liste der französische Bodenbelagshersteller Tarkett, der schwedische Verpackungsproduzent Sverige International Holdings sowie der niederländische Verpackungshersteller Sonoco.
Der Kreml erklärte, die Maßnahme sei eine Reaktion auf die Rolle der EU-Staaten in dem Krieg. Die Entscheidung sei jedoch "umkehrbar". Bereits im vergangenen Monat war die Regierung in Moskau ähnlich gegen den Lebensmittelkonzern Nestle sowie die Einzelhändler Auchan und Metro vorgegangen.
07.28 Uhr: Russland meldet Angriff auf Ziele in ukrainischer Region Odessa
Das russische Militär hat nach eigenen Angaben eine Logistikanlage in der ukrainischen Region Odessa sowie ein Frachtschiff auf dem Weg dorthin angegriffen. Beide Ziele seien für militärische Zwecke genutzt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.
05.52 Uhr: "Schande" - Trump kritisiert Selenskyj nach Wiederaufnahme ukrainischer Angriffe
US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj scharf kritisiert, nachdem die Ukraine ihre Angriffe auf russische Energieanlagen wieder aufgenommen hat. "Ich halte das für eine Schande", sagte Trump dem Sender "Newsmax". Durch die Attacken würden die weltweiten Energiepreise in die Höhe getrieben. In dem Interview bezeichnete Trump Selenskyj als schwierigen Verhandlungspartner und warf ihm vor, eine Einigung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht anzustreben.
04.12 Uhr: Staats- und Regierungschefs der EU beraten über Unterstützung der Ukraine
Am zweiten Tag ihres Gipfeltreffens beraten die Staats- und Regierungschefs der EU heute über die weitere Unterstützung der Ukraine. Dazu ist auch ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angesetzt. Selenskyj reiste bereits am Donnerstag für bilaterale Gespräche nach Brüssel.
00.36 Uhr: Ukrainische Drohnen treffen Industrieanlagen in russischer Region Rostow
Ukrainische Drohnen haben nach Angaben des Gouverneurs der südrussischen Region Rostow, Juri Sljussar, dortige Industrie- und Lageranlagen getroffen und einen Brand ausgelöst. Bei dem Angriff sei ein Mann verletzt worden, schreibt Sljussar im Onlinedienst Telegram.
Zum Video: Ukraine nimmt Angriffe auf russische Ölanlagen wieder auf
Ukraine greift wieder russische Ölraffinerie an
Freitag, 16. Oktober 2026
22.57 Uhr: Bundestag billigt Einsetzung internationaler Schadenersatzkommission für Ukraine
Der Bundestag hat die Einsetzung einer internationalen Kommission gebilligt, die über Schadenersatzansprüche der von Russland angegriffenen Ukraine entscheiden soll. Das Plenum stimmte am Donnerstagabend mit den Stimmen von Union, SPD, Grünen und Linke für das im vergangenen Jahr von 34 Staaten und der EU vereinbarte Vorhaben.
Die Kommission soll Schadenersatzforderungen im Zusammenhang mit der Aggression Russlands gegen die Ukraine prüfen und darüber entscheiden, ob und in welcher Höhe Geld ausgezahlt wird.
Im April 2024 war bereits ein Schadensregister für die Ukraine eingerichtet worden. Seitdem gingen zehntausende Anträge von Einzelpersonen und Organisationen ein.
22.47 Uhr: Russischer Angriff - Menschen in Kiew und Umland ohne Strom
Nach einem russischen Angriff sind Menschen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und ihrem Umland ohne Strom. Moskau habe ein Objekt der kritischen Energieinfrastruktur attackiert, teilte das ukrainische Energieministerium mit. In Teilen der Stadt und der Region Kiew seien Verbraucher in der Folge ohne Stromversorgung. Mit der Wiederherstellung werde begonnen, wenn die Sicherheitslage es zulasse. In der Hauptstadt, ihrem Umland und weiteren Regionen des Landes war Drohnenalarm ausgelöst worden.
Durch die Schäden an einer Energieanlage in der Region Kiew sei der Wasserdruck in mehreren Stadtteilen niedrig, schrieb Hauptstadtbürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram. Zudem seien Drohnentrümmer auf das Grundstück eines Privathauses gestürzt. Im Erdgeschoss des Hauses brach demnach ein Feuer aus.
22.22 Uhr: Wadephul - Bundesregierung steht hinter Selenskyj
Die Bundesregierung steht nach Worten von Außenminister Johann Wadephul trotz der Kritik aus Washington weiterhin hinter dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. "Es muss natürlich irgendwann wieder einen demokratischen Prozess in der Ukraine geben, aber das kann jetzt in dieser Kriegssituation nicht der Fall sein", sagt Wadephul in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". Zugleich betont der Minister: "Die Bundesregierung steht jedenfalls vollständig hinter dem Präsidenten, hinter der Regierung. Und es wird einen Zeitpunkt geben, wo es wieder Wahlen gibt, aber jetzt ist nicht der Zeitpunkt, über sowas zu diskutieren."
18.22 Uhr: Putin - Ukrainische Angriffe auf Raffinerien ohne größere Schäden
Die jüngsten ukrainischen Angriffe auf Ölraffinerien in Russland haben nach Worten des russischen Präsidenten Wladimir Putin keine nennenswerten Schäden verursacht. "Sie treffen hier und da. Nichts besonders Bedeutendes. Dennoch machen sie weiter", zitiert ihn die Agentur Interfax. Putin kündigt zudem eine russische Reaktion an. Der Regionalgouverneur von Rjasan hatte zuvor mitgeteilt, dass eine Ölraffinerie nach einem groß angelegten ukrainischen Drohnenangriff in Brand geraten sei.
18.15 Uhr: Ukraine greift wieder russische Ölraffinerie an
Die Ukraine hat ihre Angriffe auf russische Ölanlagen wieder aufgenommen. Ukrainische Drohnen trafen eine Raffinerie in der russischen Region Rjasan, wenige Stunden nachdem Präsident Wolodymyr Selenskyj die kurze Energie-Waffenruhe für beendet erklärt hatte. Bei dem Angriff brach in der Raffinerie rund 300 Kilometer südöstlich von Moskau ein Feuer aus, wie das russische Verteidigungsministerium und der Gouverneur der Region, Pawel Malkow, mitteilten. Ein ranghoher ukrainischer Vertreter bestätigte, dass die Ukraine die Anlage angegriffen habe.
US-Präsident Donald Trump hatte beide Seiten am Sonntag aufgefordert, Angriffe auf Energieanlagen einzustellen. Die ukrainische Regierung erklärte, sie habe sich daran gehalten. Russland setzte nach Angaben Kiews seine Angriffe auf das ukrainische Stromnetz sowie Öl- und Gasanlagen jedoch fort. Kremlsprecher Dmitri Peskow behauptete seinerseits, die Ukraine habe ihre Angriffe auf russische Raffinerien nie eingestellt. Die Angaben beider Seiten ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
16.32 Uhr: Ukraine fehlen 40 Milliarden Dollar für Militärbedarf 2027
Der Ukraine fehlen nach Angaben von Finanzminister Serhij Martschenko für das Jahr 2027 rund 40 Milliarden Dollar für Militärbedarf, der nicht im Haushalt ausgewiesen ist. Zudem müsse die Regierung Mittel zur Deckung eines Haushaltsdefizits von 32,6 Milliarden Dollar finden, erklärt er nach einer Konferenz von IWF und Weltbank. Die internationalen Partner seien jedoch bereit, an Lösungen für die Finanzierungsbedarfe der Ukraine zu arbeiten.
14.23 Uhr: Selenskyj kündigt neue Angriffe auf russische Raffinerien an
Nach dem Vorwurf mangelnder US-Unterstützung im Ukraine-Krieg hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj neue Angriffe auf russische Ölraffinerien angekündigt. Selenskyj sagte der "Financial Times" (FT) vom Donnerstag, die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Einstellung der beiderseitigen Angriffe auf Energieinfrastruktur sei für ihn "aufgehoben". Kiew zog sich damit offiziell aus der von Trump am Sonntag einseitig verkündeten "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau zurück, über die Selenskyj nach eigenen Angaben nicht vorab informiert worden war.
Trump hatte zuvor trotz geltender Sanktionen russische Diesel-Importe in die USA zugelassen. Der US-Präsident steht wegen der infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Kraftstoffpreise kurz vor den US-Kongresswahlen unter Druck. Zwar habe die Ukraine ihre Angriffe auf Ziele der russischen Energieinfrastruktur in den vergangenen Tagen trotz anderslautender Angaben Russlands ausgesetzt, sagte Selenskyj der "FT". Russland habe aber weiterhin ukrainische Anlagen angegriffen. Zudem sei das auf dem Satellitennetz Starlink basierende Netz Starshield am Mittwoch gedrosselt worden, bekräftigte Selenskyj. "Das war kein technisches Problem, das war Absicht", fügte er hinzu.
11.29 Uhr: Russland baut neuen Drohnen-Stützpunkt nahe der Ukraine
Russland steht kurz davor, einen großen neuen Stützpunkt für düsengetriebene Drohnen in der Region Rostow nahe der ukrainischen Grenze fertigzustellen. Das geht aus einer Auswertung von Satellitenbildern durch Reuters und Verteidigungsexperten hervor. Aufnahmen von Planet Labs und Airbus zeigen, dass auf einem am 31. August noch unbebauten Feld innerhalb von nur sechs Wochen eine Anlage mit einer Fläche von rund 126 Fußballfeldern entstanden ist.
11.25 Uhr: Raketen treffen laut Ukraine mehrere russische Kampfjets am Boden
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben sechs russische Kampfflugzeuge vom Typ Suchoi Su-34M auf dem Militärflugplatz Borissoglebsk im Gebiet Woronesch beschädigt. Bei dem Angriff mit "Neptun"-Marschflugkörpern sei der mehr als 340 Kilometer von ukrainisch kontrolliertem Gebiet entfernte Stützpunkt getroffen worden, teilte die ukrainische Marine in sozialen Netzwerken mit. In der Nacht verbreiteten sich dort nicht unabhängig überprüfte Fotos von Bränden, die den Angriff belegen sollen. Russische Militärblogger bestätigten den Angriff und meldeten Schäden.
11.21 Uhr: Insider - Starshield-Satellitendienst in Ukraine funktioniert wieder
Der für das ukrainische Militär wichtige Satelliten-Internetdienst Starshield funktioniert bei Bewegung wieder ohne Einschränkungen. Am Mittwoch war die Verbindung bei Geschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunde gedrosselt worden, was Drohneneinsätze an der Front behinderte. Das ukrainische Verteidigungsministerium bemüht sich nach eigenen Angaben weiterhin, die Gründe für die Störung zu klären.
11.08 Uhr: Merz an USA - Eingefrorene russische Vermögen müssen in Europa bleiben
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich gegen US-Pläne zur Verlagerung eingefrorener russischer Staatsvermögen ausgesprochen. "Die in Europa eingefrorenen Vermögenswerte sollten auch hier bleiben", sagte Merz am Donnerstag vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel. 2Das ist unsere Angelegenheit, und darüber entscheiden wir." Die "Financial Times" hatte unter Berufung auf Insider berichtet, Washington habe vorgeschlagen, einen Teil der russischen Vermögen freizugeben und in ein von den USA kontrolliertes Finanzkonstrukt zu übertragen. Damit sollten die Friedensgespräche mit Moskau wiederbelebt werden.
10.52 Uhr: 580 Drohnen und zwei Raketen gegen die Ukraine
Russland hat in der Nacht zum Donnerstag 580 Drohnen und zwei Raketen gegen die Ukraine eingesetzt. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden 536 Drohnen abgefangen. Dennoch gab es an 31 Orten Einschläge. Trümmer verursachten an elf weiteren Stellen Schäden.
Im Gebiet Kirowohrad wurden bei russischen Drohnenangriffen mindestens drei Menschen getötet und sechs verletzt. Die Angriffe dauerten nach Angaben des Zivilschutzes mehr als zehn Stunden. In der Gebietshauptstadt Kropywnyzkyj wurden Logistikzentren, Lagerhallen und Wohnhäuser getroffen. Auch die Transportinfrastruktur wurde angegriffen, zudem brachen Brände aus. Im benachbarten Gebiet Poltawa griffen Drohnen Gasförderanlagen des Staatskonzerns Naftogaz an. Dabei wurden Anlagen beschädigt und die Förderung vorerst eingestellt. Mitarbeiter blieben unverletzt.
10.25 Uhr: Terrorverdacht - Russland nimmt schwedischen Bürger fest
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen schwedischen Staatsbürger festgenommen, der als Kommandeur einer ukrainischen Drohnen-Einheit gegen Russland gekämpft haben soll. Der Mann sei beim illegalen Grenzübertritt im westlichen Gebiet Pskow gefasst worden. Der FSB prüfe, ob er sich der Vorbereitung terroristischer Anschläge schuldig gemacht habe. Laut Geheimdienst wollte der Mann unter dem Vorwand, den russischen Streitkräften beizutreten, nach Russland einreisen, um Sabotageakte und Anschläge auf militärische Einrichtungen zu verüben. Die Angaben des FSB lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Aus welchem Nachbarland der Mann eingereist sein soll, teilte der Geheimdienst nicht mit. Das Gebiet Pskow grenzt an Belarus sowie an die EU- und NATO-Staaten Estland und Lettland.
10.25 Uhr: Paris verweist auf Europas Unterstützung für Kiew
Europa trägt nach Ansicht des französischen Außenministers Jean-Noël Barrot den größten Teil der Unterstützung für die Ukraine. "Europa übernimmt schon seit Langem den Großteil der Hilfe für die Ukraine und des Drucks auf Russland", sagte er am Donnerstag dem Sender France Inter. Barrot zufolge stammen derzeit zwei Drittel der ukrainischen Geheimdienstinformationen aus Europa, insbesondere aus Frankreich. Zudem lieferten europäische Staaten Satellitenbilder, die Kiew für Angriffe auf russische Ziele nutze. Zuvor hatte die Ukraine über Einschränkungen beim US-Satellitendienst Starlink geklagt. In den vergangenen Tagen habe die Europäische Union außerdem sechs Milliarden Euro an die Ukraine überwiesen, sagte Barrot.
10.06 Uhr: Streit um Starlink - Musk fordert Selenskyjs Rücktritt
Tech-Milliardär Elon Musk hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zum Rücktritt aufgefordert. "Es ist Zeit für Selenskyj zu gehen", schrieb Musk am Donnerstag auf seiner Plattform X. "Das Massaker geht weiter", fügte er mit Blick auf den Ukraine-Krieg hinzu. Am Mittwoch hatte Selenskyj Musk aufgefordert, den von dessen Unternehmen SpaceX betriebenen Satellitendienst Starlink in der Ukraine wiederherzustellen. Der Dienst war in der Nacht zuvor offenbar stark eingeschränkt worden. "Wenn die Angriffe weitergehen und Starlink nicht funktioniert, werden natürlich Menschen sterben", warnte Selenskyj.
09.01 Uhr: Rumänien meldet acht Vermisste nach Brand auf Schiff im Schwarzen Meer
Nach einem Feuer auf einem Schiff im Schwarzen Meer werden acht Menschen vermisst. Vier der zwölf Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit, teilte die rumänische Schifffahrtsbehörde am Donnerstag mit. Das Schiff fuhr unter der Flagge San Marinos. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine kommt es im Schwarzen Meer wiederholt zu Drohnenvorfällen. Seit vergangener Woche wurden mehrere Schiffe vor den Küsten Rumäniens und Bulgariens von mutmaßlich russischen Drohnen getroffen.
08.45 Uhr: Selenskyj will russische Raffinerien weiter angreifen
Die Ukraine will ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien wieder aufnehmen. "Die Blockade ist aufgehoben. Wir sind damit durch", sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der "Financial Times". Kiew hatte die Angriffe Anfang der Woche für zwei Tage ausgesetzt, nachdem US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit einem Diesel-Lieferabkommen eine Waffenruhe bei Angriffen auf Energieanlagen angekündigt hatte. Damit wollte Trump angesichts stark gestiegener Kraftstoffpreise vor den US-Kongresswahlen Entlastung schaffen. Russland setzte seine Angriffe auf ukrainische Energieanlagen jedoch fort. Laut Selenskyj hatten US-Militärvertreter zudem damit gedroht, Geheimdienstinformationen zurückzuhalten, falls die Ukraine ihre Angriffe auf russische Raffinerien nicht einstelle.
08.11 Uhr: Klingbeil - Ukraine muss trotz Krieg noch stärker Reformen umsetzen
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat die Ukraine zu weiteren Reformen aufgerufen. Bei der IWF-Herbsttagung in Bangkok bekräftigte der SPD-Chef die deutsche Unterstützung: "Unsere Unterstützung für die Ukraine ist klar, da wird auch nicht gewackelt." Zugleich erwarte Deutschland, dass Kiew trotz des Krieges seine Reformbemühungen fortsetze. "Ich glaube, da geht es noch besser", sagte Klingbeil. Konkrete Maßnahmen nannte er nicht. Er verwies jedoch darauf, die milliardenschwere deutsche Unterstützung für die Ukraine rechtfertigen zu müssen. Korruption gilt in dem Land seit Langem als großes Problem.
04.10 Uhr: Britischer Finanzminister dringt auf schärfere Schifffahrtssanktionen gegen Russland
Großbritanniens Finanzminister John Healey fordert beim IWF-Treffen in Bangkok eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russlands Schattenflotte. Ziel sei es, Schifffahrtsdienste einzuschränken, die Russland zur Umgehung von Sanktionen nutzt. Während London bereits Maßnahmen gegen entsprechende Schiffe verhängt hat, erwägt die US-Regierung laut einem Vertreter eine Lockerung der Sanktionen gegen Tanker aus Russland, Iran und Venezuela, um die weltweit hohen Frachtraten zu senken.
03.21 Uhr: Großbritannien - 17 Millionen Pfund für Reparaturen in Tschernobyl
Die britische Regierung stellt 17 Millionen Pfund für Reparaturen am stillgelegten Atomkraftwerk Tschernobyl in der Nordukraine bereit. Wie London mitteilte, soll das Geld in die Instandsetzung der Schutzhülle und des Belüftungssystems fließen. Ein russischer Drohnenangriff hatte im vergangenen Jahr die Schutzhülle beschädigt. In Tschernobyl ereignete sich 1986 die schwerste Atomkatastrophe der Geschichte.
03.09 Uhr: USA erwägen Lockerung von Sanktionen gegen Schattenflotten-Tanker
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump erwägt laut einem Regierungsvertreter, Sanktionen gegen Schiffe der sogenannten Schattenflotte zu lockern. Damit sollen die weltweit stark gestiegenen Frachtkosten gesenkt werden. Im Gespräch sei, den Transport von Öl und Ölprodukten, die nicht unter US-Sanktionen fallen, auch mit bislang sanktionierten Schiffen zu erlauben. Ziel sei es, mehr Rohöl und Raffinerieprodukte aus der Golfregion auf den Markt zu bringen.
02.18 Uhr: Medienbericht - USA schlagen Teilfreigabe russischer Vermögen vor
Die USA haben laut einem Bericht der "Financial Times" vorgeschlagen, einen Teil der seit Russlands Angriff auf die Ukraine eingefrorenen russischen Staatsvermögen freizugeben und in einen von Washington kontrollierten Fonds zu überführen. Damit sollten die Friedensgespräche neuen Schwung erhalten. Europäische Vertreter hätten den Vorschlag der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, jedoch abgelehnt. Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig bestätigen.
00.34 Uhr: Tanker vor rumänischer Küste in Flammen - möglicher Drohnenangriff wird untersucht
Ein Chemie- und Öltanker ist in rumänischen Hoheitsgewässern in Brand geraten. Ob das unter der Flagge der Komoren fahrende Schiff „Yara J“ von einer Drohne getroffen wurde, ist laut Verteidigungsminister Radu Miruță noch unklar. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Die Besatzung ist nach Angaben der Schifffahrtsbehörde in Sicherheit. Der Tanker liegt rund 15 bis 19 Kilometer südöstlich des Sulina-Kanals, einer wichtigen Route für ukrainische Getreideexporte über die Donau. Wegen russischer Angriffe auf ukrainische Schwarzmeerhäfen nutzt die Ukraine zunehmend Donauhäfen und Schifffahrtswege entlang der NATO-Staaten Rumänien und Bulgarien.
00.30 Uhr: Musk weist Verantwortung für mutmaßliche Starlink-Drosselung zurück
Tech-Milliardär Elon Musk hat jede Verantwortung für eine mögliche Drosselung des Satelliteninternets Starlink zurückgewiesen. Auf X erklärte er am Mittwoch, die militärische Variante Starshield werde vom US-Militär und letztlich von Oberbefehlshaber Donald Trump kontrolliert.
Zuvor hatte Serhij Beskrestnow, Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, berichtet, SpaceX habe die Geschwindigkeit von Starlink-Terminals auf ukrainischen Drohnen gedrosselt. Das Weiße Haus äußerte sich zunächst nicht dazu.
Selenskyj zufolge verbesserten sich die Verbindungen bis Mittwochabend, sodass Drohnen Geschwindigkeiten von bis zu 161 Kilometern pro Stunde erreichen konnten. Ein ukrainischer Regierungsvertreter erklärte jedoch, dies reiche nicht aus, um russische Düsen-Drohnen abzufangen. Dafür müssten die Beschränkungen vollständig aufgehoben werden.
Donnerstag, 15. Oktober 2026
00.00 Uhr: EU-Regierungschefs verhandeln über Haushalt und Ukraine-Hilfe
Die Staats- und Regierungschefs der EU kommen am Donnerstag zu einem zweitägigen Gipfel in Brüssel zusammen. Am ersten Tag stehen die Verhandlungen über den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die Europäische Union von 2028 bis 2034 im Mittelpunkt. Am Freitag soll der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an dem Treffen teilnehmen.
Dabei dürfte es um die weitere europäische Unterstützung der Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland gehen. Die Beratungen in Brüssel finden wenige Tage nach der Bekanntgabe einer Vereinbarung zwischen Washington und Moskau über russische Diesellieferungen statt, mit der sich US-Präsident Donald Trump über die Russland-Sanktionen hinweggesetzt hat.
23.05 Uhr: Ukraine meldet bessere Starlink-Verbindung - Musk macht US-Regierung für Beschränkungen bei Starshield verantwortlich
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte den US-Technologieunternehmer Elon Musk zur Wiederherstellung des Satelliten-Kommunikationsdienstes Starlink in der Ukraine aufgefordert - kurz darauf meldet das ukrainische Verteidigungsministerium eine Verbesserung der Verbindungen. Die Verbindung habe sich bei Empfangsgeräten, die sich mit bis zu 160 Kilometern pro Stunde bewegen, verbessert, teilte das Ministerium mit. SpaceX halte aber an einer Geschwindigkeitsgrenze von 161 Stundenkilometern fest. Die Regierung stehe mit SpaceX in Kontakt, um einen stabilen Betrieb sicherzustellen.
SpaceX-Chef Elon Musk verweist auf eine strikte Trennung zwischen dem zivilen Netzwerk Starlink und der militärischen Variante Starshield - für letzteres sei die US-Regierung verantwortlich. "Starshield-Systeme gehören der US-Regierung und werden von ihr kontrolliert", erklärte er auf X. "Alle Begrenzungen bei Geschwindigkeit oder Nutzung werden vom US-Militär und letztlich vom POTUS (Präsidenten der Vereinigten Staaten) entschieden." Beide Systeme wurden von Musks Unternehmen SpaceX entwickelt: Starshield dient der militärischen Kommunikation, Starlink laut Musk zivilen und defensiven Zwecken.
20.33 Uhr: Frankreich - Le Pen gegen weitere Finanzhilfen für die Ukraine
"Wir können die Ukraine nicht mehr finanzieren", sagte die französische Rechtspopulistin Marine Le Pens vor Journalisten in Brüssel. Frankreich sei in einer äußerst problematischen wirtschaftlichen Lage. Das Haushaltsdefizit sei hoch und das Wirtschaftswachstum schwach. Aktuellen Umfragen zufolge könnte Le Pen im kommenden Jahr die Präsidentschaftswahl in Frankreich gewinnen und Nachfolgerin von Emmanuel Macron werden.
18.50 Uhr: Ukraine wirft USA Unterstützung Russlands vor
Wegen angeblich fehlender Warnungen vor russischen Luftangriffen hat ein ranghoher Vertreter der ukrainischen Regierung den USA vorgeworfen, Russland im Krieg gegen sein Land zu unterstützen. Es sei "offensichtlich", dass Russland "aus irgendeinem Grund" geholfen werde, sagte der Regierungsvertreter am Mittwoch. Bei neuen russischen Angriffen wurden mindestens 14 Menschen in der Ukraine getötet. Russland warf seinerseits der Ukraine Angriffe auf zwei Raffinerien vor.
"Es war bereits zweimal so, dass uns die Amerikaner nicht über den Start russischer Raketen informiert haben, als unser Energiesektor attackiert wurde", sagte der ukrainische Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP in Kiew. "Obendrein haben sie die Geschwindigkeit von Starlink gedrosselt", führte er weiter aus.
Die Ukraine ist in ihrem Abwehrkampf gegen russische Angriffe stark auf westliche Geheimdienstinformationen angewiesen, insbesondere aus den USA. Medienberichten zufolge hatte Washington damit gedroht, die Übermittlung dieser Informationen einzustellen. Das vom Konzern SpaceX des US-Milliardärs Elon Musk betriebene Starlink-System nutzt die ukrainische Armee für ihre Kommunikation an der Front. Musk hat seine Haltung gegenüber der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs mehrfach geändert.
Video: Angriff ohne Vorwarnung der Verbündeten
Video: Angriff ohne Vorwarnung
18.00 Uhr: Ukraine widerspricht Russland: Kein Angriff auf Raffinerien
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben an diesem Mittwoch keine russische Ölraffinerie angegriffen und widerspricht damit Angaben aus Moskau. Das ukrainische Militär habe ein Rechenzentrum und ein weiteres Ziel in Russland attackiert, erklärt Dmytro Lytwyn, der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Dabei habe es sich aber nicht um russische Raffinerien gehandelt. Der russische Vize-Ministerpräsident Alexander Nowak hatte zuvor erklärt, die Ukraine habe im Laufe des Tages zwei russische Ölraffinerien beschossen - eine in Saratow und eine in Rjasan. "Wir sehen keinerlei Anzeichen dafür, dass die ukrainische Seite auf einen Energiewaffenstillstand hinarbeitet", sagte er.
17.50 Uhr: Fünf ukrainische Soldaten in Wohnhaus erschossen
Fünf ukrainische Soldaten sind nach Behördenangaben hinter der Front bei Charkiw von einem Unbekannten erschossen worden. Nach dem Täter werde gefahndet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine mit. Ermittelt werde in mehrere Richtungen. Insbesondere werde geprüft, ob der Schütze zu einem Aufklärungs- und Sabotagetrupp der russischen Armee gehören könnte.
Die Tat ereignete sich demnach am gestrigen Dienstag in einem Wohnhaus im Landkreis Charkiw im Osten des Landes. Der Täter habe das Feuer auf die Soldaten eröffnet; sie seien ihren Verletzungen erlegen.
16.52 Uhr: Rutte fordert mehr Hilfe für Ukraine
Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Mitglieder der Allianz bei einem Besuch in Estland zu mehr Hilfe für die von Russland angegriffene Ukraine aufgerufen. "Angesichts des nahenden Winters und der anhaltenden Aggression Russlands müssen die Verbündeten mehr tun, insbesondere zur Unterstützung der Luftverteidigung", sagte er nach einem Treffen mit dem estnischen Regierungschef Kristen Michal in Tallinn. Russland setze seine Angriffe auf ukrainische Zivilisten und hybride Attacken gegen Nato-Verbündete fort.
Wie Rutte betonte auch Michal, die Unterstützung der Ukraine sei Teil unserer eigenen Sicherheit. "Russlands Ziele haben sich nicht geändert. Es testet unsere Einheit mit hybriden Angriffen und versucht, unsere Aufmerksamkeit von der Ukraine abzulenken", sagte der estnische Regierungschef. Dies dürfe nicht zugelassen werden. Estland mit seinen 1,2 Millionen Einwohnern grenzt im Osten an Russland. Durch seine Lage an der Nato-Ostflanke ist der Baltenstaat besonders exponiert und sieht sich wegen der russischen Invasion in die Ukraine vor mehr als vier Jahren bedroht.
16.25 Uhr: Brand an Starlink-Antennen auch in Bulgarien
Nach einem Anschlag auf eine Starlink-Bodenstation in Polen ist es auch in Bulgarien zu einem Brand in einer Anlage des Satelliteninternetdienstes gekommen. Regierungschef Rumen Radew bestätigte in der Fragestunde des Parlaments in Sofia den Vorfall in der Nähe der Hauptstadt. Das Satellitennetz ist ein strategisch wichtiger Bestandteil der ukrainischen Verteidigung im Krieg gegen Russland.
Der Brand war zuvor vom prowestlichen Oppositionsbündnis Demokratisches Bulgarien (DB) öffentlich gemacht worden. Wegen laufender Ermittlungen wollte Radew keine näheren Angaben zu dem Vorfall machen.
In einer geheim gehaltenen Anlage von Starlink in der Nähe der bulgarischen Hauptstadt Sofia sollen dem Oppositionsbündnis zufolge elf von 17 Antennen am 9. September vorsätzlich in Brand gesetzt worden sein. Diese Antennen dienten zur Hauptverbindung zu SpaceX und würden im Ukraine-Krieg genutzt, so DB. Prowestliche Oppositionsparteien vermuten eine Verbindung zu Russland.
15.03 Uhr: Wadephul – Keine substanzielle Abnahme der US-Hilfe für Kiew
Außenminister Johann Wadephul geht nicht davon aus, dass die USA nach jüngsten Vorhaltungen von US-Präsident Donald Trump gegen seinen ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj ihre Unterstützung für das von Russland angegriffene Land zurückgefahren haben. "Ich erkenne nicht, dass es eine substanzielle Verringerung der amerikanischen Unterstützung für die Ukraine gibt", sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seiner bulgarischen Kollegin Welislawa Petrowa-Tschamowa in Berlin. Er gehe fest davon aus, dass die USA die Ukraine weiter wie bisher unterstützten.
14.56 Uhr: Merz verteidigt Ukraine-Unterstützung erneut
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die militärische Unterstützung der Ukraine für ihren Kampf gegen die russischen Angriffe verteidigt. Er sage das deutlich an die Adresse all derjenigen, die daraus "ein Gerechtigkeitsproblem konstruieren wollen", sagte er am Mittwoch im Bundestag. "Kein Euro, der in die Ukraine fließt, fehlt bei den Sozialausgaben und den Bildungsausgaben in unserem Land. Kein Euro fehlt."
Um genau das sicherzustellen, sei die Ausnahme bei der Schuldenregel geschaffen worden, fuhr der Kanzler in seiner Regierungserklärung zum bevorstehenden EU-Gipfel fort. Mit den Investitionen in die Sicherheit Deutschlands würden außerdem erst die Grundvoraussetzungen dafür geschaffen, "dass es in unserem Land die Freiheit gibt, die unser Rechtsstaat braucht, die unsere Wirtschaft braucht, die ein ganzes Gemeinwesen braucht, in dem sich Gerechtigkeit entfalten kann".
Von Russland gehe keine "abstrakte und theoretische" Gefahr, sondern eine konkrete, betonte Merz. "Wir sehen, dass die Eskalationsbereitschaft Russlands steigt – gegenüber der Ukraine, gegenüber unseren osteuropäischen Nachbarn, aber auch gegenüber unserem eigenen Land."
14.47 Uhr: Fünf Tote und 36 Verletzte bei Angriff auf Kiew
Bei russischen Angriffen auf Kiew sollen mindestens fünf Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden sein. Das teilte die Polizei in der ukrainischen Hauptstadt am Mittwoch mit. Die Angriffe hätten von Dienstagabend bis Mittwochmorgen angedauert.
14.45 Uhr: Moskau meldet Angriffe auf sechs ukrainische Kraftwerke
Das russische Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht zum Mittwoch sechs ukrainische Kraftwerke unter Beschuss genommen. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, es sei Energieinfrastruktur in der Hauptstadt Kiew, der umliegenden Region und der Region Charkiw im Nordosten angegriffen worden.
Der ukrainische Ministerpräsident Serhij Korezkyj erklärte, Russland habe alle drei Heizkraftwerke Kiews angegriffen. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, mindestens 600.000 Menschen seien von der Stromversorgung abgeschnitten. Russland habe bei seinen Angriffen auf kritische Infrastruktur in der Hauptstadt und den Regionen Kiew und Charkiw 39 ballistische Raketen und mehr als 120 Drohnen eingesetzt.
14.19 Uhr: Prien wirft Trump "moralischen Bankrott" vor
Bundesbildungsministerin Karin Prien hat US-Präsident Donald Trump wegen dessen Forderung nach einem neuen ukrainischen Präsidenten scharf kritisiert. "Für ein paar Liter Diesel. Was für ein moralischer Bankrott", schrieb die stellvertretende CDU-Vorsitzende am Samstagabend auf der Plattform X zu einem Artikel über Trumps Äußerungen.
Der US-Präsident hatte am Samstag behauptet, Selenskyj habe vielfach die Gelegenheit gehabt, den Ukraine-Krieg zu beenden, und sich dagegen entschieden. "Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt", sagte Trump. Trump beschuldigte Selenskyj zudem, mit Angriffen auf den russischen Energiesektor zur Knappheit an Diesel beigetragen zu haben.
Zuvor hatte Selenskyj eine zwischen den USA und Russland vereinbarte Aufhebung von Sanktionen für den Verkauf von russischem Diesel scharf kritisiert. "
13.14 Uhr: Dieselausfuhren – erster Tanker aus Russland unterwegs
Russland hat nach der Vereinbarung mit den USA seine Dieselausfuhren wieder aufgenommen. Daten des Anbieters LSEG zufolge wurde im Ostsee-Hafen Primorsk ein Tanker mit rund 40.000 Tonnen schwefelarmem Diesel beladen. Das Schiff befindet sich demnach auf dem Weg nach Marokko.
13.13 Uhr: Drei Tote bei Angriff auf Westen der Ukraine
Bei einem russischen Angriff auf die westukrainische Stadt Luzk kamen dem örtlichen Gouverneur zufolge drei Menschen ums Leben. Mindestens zwölf Menschen seien verletzt worden. Trümmerteile einer Drohne hätten ein Lagerhaus getroffen, erklärt Roman Romaniuk auf Telegram. Auch ein Wohnhaus sei beschädigt worden.
13.10 Uhr: Brand an Starlink-Antennen in Bulgarien öffentlich gemacht
In Bulgarien ist es zu einem Brand in einer Anlage des Satelliteninternetdienstes Starlink gekommen. Regierungschef Rumen Radew bestätigte in der Fragestunde des Parlaments den Vorfall in der Nähe von Sofia. In einer geheim gehaltenen Anlage von Starlink in der Nähe der bulgarischen Hauptstadt sollen am 9. September Antennen vorsätzlich in Brand gesetzt worden sein. Das Satellitennetz ist ein strategisch wichtiger Bestandteil der ukrainischen Verteidigung im Krieg gegen Russland. Wegen laufender Ermittlungen wollte Radew keine näheren Angaben zu dem Vorfall machen.
Am 23. September war in einem Terminal von Starlink südlich von Warschau ebenfalls ein Brand ausgebrochen. Am Dienstag wurden in Nürtingen zwei mutmaßliche Saboteure festgenommen, die den Anschlag verübt haben sollen. Die Regierung in Warschau vermutet russische Geheimdienste hinter der Tat.
13.09 Uhr: Kreml - Treffen zu Cybersicherheit
Putin berät mit hochrangigen Vertretern über Cybersicherheit. Das Thema wird nach Angaben des Präsidialamtes immer dringlicher. Peskow bestreitet einen Zusammenhang des Treffens mit jüngsten ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Rechenzentren. Drei der getroffenen Einrichtungen gehören zum Technologiekonzern Yandex. Ein weiteres Rechenzentrum gehört zur Sberbank. Das Treffen ist Peskow zufolge grundsätzlicher Natur.
11.45 Uhr: Rutte - Nato-Verbündete müssen Ukraine mehr helfen
Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Bündnisstaaten aufgefordert, der Ukraine mehr bei der Verteidigung gegen russische Angriffe zu helfen. "Mit dem herannahenden Winter und der unablässigen Aggression Russlands müssen die Verbündeten mehr tun, insbesondere zur Unterstützung der Luftverteidigung", sagte Rutte in der estnischen Hauptstadt Tallinn.
Russland setze seine Angriffe auf ukrainische Zivilisten ebenso fort, wie seine "hybride Kampagne gegen die Nato-Verbündeten", betonte der Nato-Generalsekretär. Der russische Präsident versuche, "unsere Entschlossenheit zu schwächen und unsere Unterstützung für die Ukraine zu stoppen", fuhr er fort. "Wir lassen uns nicht einschüchtern."
10.55 Uhr: Drohnenangriff auf größtes russisches Rechenzentrum
Ukrainische Drohnen haben nach Angaben aus Russland das größte russische Rechenzentrum in der Region Saratow getroffen. Der Betrieb sei dadurch jedoch nicht beeinträchtigt worden, teilte der Betreiber Sberbank mit. Das Finanzinstitut zählt neben dem Internetkonzern Yandex zu den führenden KI-Entwicklern Russlands. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Ukraine mehrfach Rechenzentren von Yandex angegriffen. Kiew bezeichnet die Attacken als Vergeltung für russische Angriffe auf ukrainische Serverfarmen.
09.59 Uhr: Erstes neues US-Truppenkontingent in Litauen eingetroffen
Litauen sieht sich wegen Russlands Krieg gegen die Ukraine bedroht und setzt auf eine starke Präsenz seiner Verbündeten. In Litauen ist ein neues Kontingent US-Soldaten eingetroffen. Präsident Gitanas Nauseda begrüßte die Rückkehr der Truppen und dankte US-Präsident Donald Trump für die Verlegung. Nach Angaben von Verteidigungsminister Robertas Kaunas kamen zunächst rund 100 Soldaten an, weitere sollen folgen. Litauen liegt an der Nato-Ostflanke und grenzt an die russische Exklave Kaliningrad sowie an Belarus.
09.58 Uhr: Mindestens sechs Tote nach neuen russischen Angriffen
Bei neuen russischen Angriffen sind in der Nacht zu Mittwoch nach ukrainischen Angaben landesweit mindestens sechs Menschen getötet worden. Besonders betroffen war erneut Kiew: Nach einem Treffer auf ein Heizkraftwerk fielen in vielen Stadtteilen Strom und Wasser aus. 600.000 Menschen seien derzeit ohne Strom, so Präsident Selenskyj auf Twitter. Im Bezirk Desnjanskyj wurden mindestens zwei Menschen getötet und 20 verletzt. Ein weiterer Mensch starb bei einem Angriff im Stadtteil Holossijiwskyj. Auch aus den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja wurden Tote und Verletzte gemeldet.
Russland meldete seinerseits zahlreiche ukrainische Drohnenangriffe. In Balakowo sei ein Mensch getötet worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, die Luftabwehr habe über Nacht 902 ukrainische Drohnen zerstört. In Richtung Moskau seien 180 Drohnen abgefangen worden, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin mit.
09.05 Uhr: Russland bestätigt Angriff auf ukrainische Energieanlagen
Russland hat nach eigenen Angaben über Nacht sieben ukrainische Energieanlagen und ein Rechenzentrum angegriffen. Laut Verteidigungsministerium in Moskau dienten die Ziele dem ukrainischen Militär. Betroffen waren unter anderem Heizkraftwerke in Kiew, der umliegenden Region und Charkiw. Das Rechenzentrum in Kiew sei zur Sammlung von Geheimdienstinformationen genutzt worden. Die Angriffe erfolgen trotz einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten "Energie-Waffenruhe", die Angriffe auf solche Anlagen verhindern soll.
09.00 Uhr: SpaceX hat offenbar Starlink-Nutzung für ukrainisches Militär eingeschränkt
SpaceX hat nach ukrainischen Angaben die Nutzung seines Satellitennetzwerks Starlink für das Militär eingeschränkt. Die militärische Version funktioniere nicht mehr bei Geschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunde, teilte ein Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Dadurch seien mehrere Kampfeinsätze beeinträchtigt worden. Auch ein Insider aus einem an der Südostfront eingesetzten ukrainischen Korps bestätigte Verbindungsprobleme. Unterdessen fing die ukrainische Luftwaffe nach eigenen Angaben in der Nacht nur vier von 39 russischen Raketen ab. Viele Angriffe richteten sich gegen Energieanlagen.
06.58 Uhr: Gouverneur - Infrastruktur im russischen Balakowo funktioniert wie gewohnt
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff läuft die Infrastruktur in Balakowo nach Angaben des Gouverneurs der russischen Region Saratow weiterhin normal. Alle Einrichtungen seien in Betrieb, teilte Roman Busargin auf Telegram mit. In der Stadt befinden sich unter anderem ein Rechenzentrum der Großbank Sberbank sowie ein Kernkraftwerk und ein Wasserkraftwerk an der Wolga.
05.49 Uhr: Sprengung der Nord-Stream-Pipeline - Angeklagter Ukrainer will im Prozess nicht aussagen
Im Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines will der angeklagte ehemalige ukrainische Armeeoffizier Serhii K. vorerst schweigen. Das sagte sein Anwalt Jes Meyer-Lohkamp vor dem Prozessauftakt am Mittwoch dem Magazin "Stern". Zudem will die Verteidigung die Einstellung des Verfahrens vor dem Hamburger Oberlandesgericht beantragen. Hintergrund ist eine verweigerte Aussagegenehmigung. K.s früherer Kommandant Roman Tscherwinskyj erklärte laut "Stern" in einer eidesstattlichen Versicherung, der Beschuldigte dürfe auch vor Gericht nicht über mögliche Einsätze seiner geheim operierenden Einheit sprechen. Andernfalls drohten ihm in der Ukraine mehrere Jahre Haft.
03.46 Uhr: Russland - Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der russischen Region Saratow ist nach russischen Angaben ein Mensch getötet worden. In der Wolgastadt Balakowo seien zudem Wohnhäuser beschädigt worden, teilte Gouverneur Roman Busargin auf Telegram mit. Weitere Einzelheiten nannte er nicht. In Balakowo befinden sich ein Kernkraftwerk sowie ein Wasserkraftwerk an der Wolga.
03.24 Uhr: US-Senatoren fordern Ausstieg aus Trumps Diesel-Deal mit Russland
US-Senatoren beider Parteien haben Präsident Donald Trump aufgefordert, eine Vereinbarung mit Kreml-Chef Wladimir Putin über den Verkauf russischen Diesels rückgängig zu machen. Zwölf Parlamentarier, darunter sechs Republikaner, kritisierten den Deal als Verrat an der Ukraine. In einem vom Demokraten Richard Blumenthal initiierten Brief warnen sie, der freie Verkauf russischen Diesels auf dem Weltmarkt gefährde die Sicherheitsinteressen der USA und spiele Moskau in die Hände. Das Abkommen sei ein Geschenk an den Gegner und ein Verrat an den Verbündeten, heißt es in dem Schreiben.
01.12 Uhr: Angriffe auf Kiew gehen weiter - ohne Vorwarnung der Verbündeten
Eine russische Rakete hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Dienstagabend ein Heizkraftwerk in Kiew getroffen. Ziel des Angriffs sei vor allem die Energieinfrastruktur gewesen, teilte Selenskyj auf Facebook mit. Zugleich kritisierte er, dass die westlichen Verbündeten die Ukraine nicht vor dem Angriff gewarnt hätten. Zu möglichen Opfern oder weiteren Schäden machte er zunächst keine Angaben. Medien berichteten von mehreren Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt.
00.10 Uhr: Selenskyj zu Besuch bei Burnham in London erwartet
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird an diesem Mittwoch zu einem Besuch in Großbritannien erwartet. Premierminister Andy Burnham will ihn in der Londoner Downing Street empfangen und die weitere Unterstützung für die Ukraine bekräftigen. Geplant ist unter anderem, die Lieferung wichtiger Luftabwehrraketen zu beschleunigen. Zudem sollen neue Militärhilfen, Finanzpakete und Sanktionen vorbereitet werden, um die Ukraine in den kommenden Wochen dringend zu unterstützen. Großbritannien werde seine Hilfe ausweiten und so lange an der Seite der Ukraine stehen wie nötig, erklärte Burnham.
Mittwoch, 14. Oktober 2026
20.15 Uhr: Russische Behörden nehmen japanischen Journalisten fest
Der russische Geheimdienst FSB hat einen japanischen Journalisten der Zeitung "Hokkaido Shimbun" unter dem Vorwurf der Spionage festgenommen. Die Festnahme sei im Gebiet um die Insel Sachalin im Fernen Osten des Landes erfolgt, meldeten russische Staatsmedien unter Berufung auf den Geheimdienst. Der Mann sei nach Moskau gebracht worden, wo ein Gericht zunächst zwei Monate Untersuchungshaft anordnete.
Der Reporter soll den Angaben nach Material über die Teilnahme von Einwohnern der Kurilen-Inseln an dem seit 2022 andauernden russischen Krieg gegen die Ukraine gesammelt haben. Auf der zur Provinz Sachalin gehörenden Inselgruppe leben nur etwas mehr als 20.000 Menschen. Einige Inseln der Kurilen befinden sich nur wenige Kilometer von der japanischen Insel Hokkaido entfernt und sind für Russland von militärischer Bedeutung. Tokio bezeichnete die sogenannten Nördlichen Territorien als "ureigenes japanisches Territorium".
19.13 Uhr: Streit zwischen Selenskyj und Klitschko über Wintervorbereitung
Angesichts anhaltender russischer Angriffe auf Kiew ist offener Streit zwischen Bürgermeister Vitali Klitschko und dem ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj ausgebrochen. Der Staatschef warf der Verwaltung der Hauptstadt vor, bei der Vorsorge für den Winter gegen weitere Angriffe auf die Energieversorgung zu wenig zu tun: "Mitte Oktober ist die Umsetzung der Notfallpläne praktisch im ganzen Land weiter fortgeschritten als in Kiew - sogar in den Grenz- und Frontregionen." Die Bewohner der Hauptstadt bekämen dies zu spüren, "wenn schon einzelne Treffer von Schahed-Drohnen in weiten Teilen Kiews Strom- und Wasserausfälle verursachen", so Selenskyj mit Blick auf die von Russland verwendeten Drohnen iranischer Bauart.
Klitschko bezeichnete die Kritik als "unbegründet". Er tue alles, "damit die Stadt trotz der ständigen verheerenden Angriffe des Feindes funktionieren kann", schrieb der frühere Boxweltmeister.
Selenskyj und Klitschko sind seit Jahren politische Rivalen. Klitschko ist als Bürgermeister seit 2014 im Amt, Selenskyj als Präsident seit 2019.
18.01 Uhr: Spionagevorwurf – Russland nimmt japanischen Journalisten fest
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat einen japanischen Journalisten festgenommen. Der Mann habe für die Zeitung "Hokkaido Shimbun" gearbeitet und stehe im Verdacht, auf der Insel Sachalin spioniert zu haben, teilte der FSB am Dienstag mit. Er habe im Auftrag eines japanischen Geheimdienstes Informationen über die Verteidigungsfähigkeit Russlands gesammelt und sei in Sachalin festgesetzt worden, als er Russland habe verlassen wollen. Der Journalist wurde den Angaben zufolge nach Moskau gebracht und sitzt in Untersuchungshaft.
Folgen eines russischen Drohnenangriffs in Kiew am 12. Oktober 2026
14.40 Uhr: Selenskyj – Partner warnten nicht vor russischem Angriff
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach russischen Raketenangriffen auf die Hauptstadt Kiew eine fehlende Vorwarnung durch die westlichen Verbündeten des Landes beklagt. "Zu diesem Angriff gab es leider keine Vorwarnung von unseren Partnern", teilte Selenskyj bei Telegram mit. "Aufklärungsdaten über den Abschuss russischer ballistischer Raketen helfen dabei, Menschenleben zu retten, und das ist eine der kritischsten Fragen", sagte er.
"Aber direkte oder indirekte Unterstützung Russlands, die Behinderung der Hilfe für die Ukraine und die Erschwerung des Schutzes vor ballistischen Angriffen – all das trägt definitiv nicht zum Frieden bei", sagte Selenskyj weiter. Der Präsident nannte keinen Partner namentlich, betonte aber, das Land brauche ein starkes Amerika, ein starkes Europa und Partner, "die wirklich helfen". Er forderte wirksamen Druck auf Russland.
Die Ukraine verlässt sich in ihrem Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg traditionell vor allem auf Aufklärungsdaten des US-Militärs, aber auch auf die anderer Nato-Mitgliedsstaaten.
14.30 Uhr: Ukraine – Erstmals keine Angriffe auf Energieanlagen seit Trump-Vorstoß
Russland hat nach ukrainischen Angaben am Dienstag erstmals seit der Ankündigung einer sogenannten "Energie-Waffenruhe" durch US-Präsident Donald Trump keine entsprechenden Anlagen angegriffen. Bei nächtlichen Luftschlägen mit ballistischen Raketen und Drohnen auf Transport- und Logistikziele in mehreren Städten wurden jedoch mindestens vier Menschen getötet. Betroffen war unter anderem die zweitgrößte ukrainische Stadt Charkiw. Zudem schlug eine Rakete gut einen Kilometer von einem Heizkraftwerk entfernt in der westukrainischen Stadt Lwiw ein.
Trump hatte die Waffenruhe am Sonntag verkündet. Zwei Tage zuvor hatte er US-Sanktionen gegen russische Dieselexporte aufgehoben, um die Treibstoffpreise in den USA vor den Kongresswahlen in drei Wochen zu senken. Medienberichten zufolge hatten US-Vertreter der Ukraine gedroht, die Weitergabe von Geheimdienstinformationen und Waffenlieferungen einzustellen, falls das Land seine Attacken auf russische Ölraffinerien nicht stoppe. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am Dienstag, die Ukraine habe seit zwei Tagen keine russischen Raffinerien mehr angegriffen. Russland habe jedoch noch am Montag sechs ukrainische Energieanlagen bombardiert. Ob Russland in der Nacht zum Dienstag bewusst auf Schläge gegen die Energie-Infrastruktur verzichtete, blieb unklar.
11.57 Uhr: Vier Jahre nach Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines - Prozess gegen Ukrainer in Hamburg
Rund vier Jahre nach den Anschlägen auf die Nord-Stream-Gaspipelines beginnt am Mittwoch in Hamburg der Prozess gegen den ehemaligen ukrainischen Armeeoffizier Serhii K. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm unter anderem einen Angriff auf zivile Objekte als Kriegsverbrechen vor. Laut Anklage soll die Tat im Auftrag ukrainischer Staatsstellen erfolgt sein. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestreitet eine offizielle Beteiligung der Regierung in Kiew. Am 26. September 2022 hatten Explosionen die Ostsee-Pipelines schwer beschädigt.
Laut Bundesanwaltschaft sollte die Sabotage die Gasexporte nach Westeuropa dauerhaft unterbrechen und Russland damit Einnahmen zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs entziehen. Serhii K. soll den Plan als ukrainischer Armeeoffizier gemeinsam mit weiteren Militärangehörigen im Auftrag staatlicher Stellen ausgearbeitet haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler führte K. eine Gruppe aus Berufstauchern, einem Sprengstoffexperten und einem Bootsskipper an, die die Sprengsätze an den Pipelines anbrachte.
11.31 Uhr: Notz will europäischen Geheimdienstverbund gegen Sabotage
Angesichts der wachsenden Gefahr durch russische Spionage und Sabotage fordert der Grünen-Innenpolitiker Konstantin von Notz eine engere Zusammenarbeit der europäischen Nachrichtendienste. Angesichts neuer Bedrohungen reiche ein rein nationales Vorgehen nicht mehr aus, sagte er der "Schwäbischen Zeitung". Ein gemeinsamer Geheimdienstverbund namens "Euro-Eyes" könne die Sicherheit deutlich verbessern.
10.28 Uhr: Wadephul sichert Ukraine vor Sicherheitsforum in Warschau Unterstützung zu
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat der Ukraine vor Beginn des Sicherheitsforums in Warschau weitere Unterstützung zugesichert. Angesichts der massiven russischen Luftangriffe sei diese dringender denn je, sagte er am Dienstag vor seiner Abreise. Beim Warsaw Security Forum trifft er seine Amtskollegen aus Polen, Großbritannien und Norwegen. Gemeinsam wollen sie die Unterstützung für die Ukraine sowie die Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit der Nato stärken.
10.04 Uhr: Tote und Verletzte nach russischem Angriff in Charkiw
Bei einem russischen Raketenangriff auf die ostukrainische Stadt Charkiw sind nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. Eine vierstöckige Wohnanlage wurde getroffen, möglicherweise sind noch Menschen unter den Trümmern verschüttet. Rettungskräfte sind im Einsatz.
Auch in Kiew wurden Schäden an einem Wohnhaus gemeldet. Im Gebiet Lwiw gerieten nach einem russischen Drohnenangriff drei Wohnhäuser in Brand. Angaben zu Verletzten lagen zunächst nicht vor. Nach Angaben der ukrainischen Luftverteidigung wurden 88 von 108 russischen Drohnen abgewehrt.
09.45 Uhr: Von der Leyen verurteilt Drohnenangriffe im Schwarzen Meer
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die jüngsten Drohnenangriffe auf Handelsschiffe vor der bulgarischen Küste scharf kritisiert. Das Schwarze Meer dürfe nicht zu einer weiteren Front im Ukraine-Krieg werden, schrieb sie auf X. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Nach bulgarischen Angaben wurden in der Nacht zum Dienstag zwei Schiffe von Drohnen getroffen. Bereits in der Vorwoche waren zwei Handelsschiffe angegriffen worden. Eines davon sank, die gesamte Besatzung gilt als vermisst.
09.39 Uhr: Ukraine - Acht Menschen bei russischen Angriffen getötet
Bei russischen Angriffen auf ein Wohnhochhaus nahe Kiew und andere Regionen in der Ukraine sind Behördenangaben zufolge mindestens acht Menschen getötet worden. In einem Vorort der Hauptstadt starben zwei Menschen bei dem Beschuss eines 25-stöckigen Gebäudes, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Telegram mitteilt. Mindestens neun weitere Personen seien dort verletzt worden.
Bei russischen Angriffen sind nach ukrainischen Angaben in der Nacht auf Dienstag acht Menschen getötet worden.
08.31 Uhr: Bulgarien - Zwei Schiffe vor Schwarzmeerküste von Drohnen getroffen
Vor der bulgarischen Schwarzmeerküste sind nach Angaben von Ministerpräsident Rumen Radew zwei Schiffe von Drohnen getroffen worden. Eines sank, die Besatzung wurde gerettet. Mehrere Seeleute wurden medizinisch versorgt, Schwerverletzte gab es nicht.
Radew verurteilte den Vorfall und kündigte Gespräche mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte sowie die Einbestellung des russischen Botschafters an. Wer für die Angriffe verantwortlich ist, bleibt unklar. Es handelt sich um den zweiten derartigen Vorfall innerhalb einer Woche.
07.00 Uhr: Wadephul will Zeichen der Geschlossenheit an Moskau senden
Außenminister Johann Wadephul will bei einer Sicherheitskonferenz in Warschau angesichts der anhaltenden russischen Angriffe auf die Ukraine die Geschlossenheit mit Polen, Norwegen und Großbritannien demonstrieren. "Auch wir sind im Fadenkreuz", warnte der CDU-Politiker vor seiner Abreise.
05.25 Uhr: Trotz Sanktionen - Russland liefert seit 2022 für 286 Milliarden Euro Öl und Gas in EU
Russland hat nach eigenen Angaben seit 2022 trotz westlicher Sanktionen Erdöl und Erdgas im Wert von 320,7 Milliarden US-Dollar (286 Milliarden Euro) an EU-Länder verkauft. Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres beliefen sich die Käufe auf 21,3 Milliarden Dollar, sagte Vize-Regierungschef Alexander Nowak am Montag. Die russischen Ölexporte könnten bis Jahresende wieder das Vorkriegsniveau erreichen.
Einige EU-Staaten beziehen weiterhin russische Energie, wie zum Beispiel Frankreich. Ungarn und die Slowakei profitieren etwa von Ausnahmen für Pipeline-Öl. Nicht berücksichtigt sind russische Energielieferungen, die über Drittstaaten wie Indien und die Türkei nach Europa gelangen.
03.24 Uhr: Trump - Putin will Deal mehr als Selenskyj
US-Präsident Donald Trump sieht trotz mutmaßlicher Verstöße gegen die Energie-Waffenruhe vor allem die Ukraine in der Pflicht. Zu den russischen Angriffen sagte er, beide Seiten hätten gegen die Vereinbarung verstoßen. Trump zeigte sich überzeugt, dass Kremlchef Wladimir Putin eine Einigung anstrebe. Nun müsse auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu bewegt werden, einer Lösung zuzustimmen.
01.53 Uhr: Trump verteidigt Diesel-Abkommen mit Russland
US-Präsident Donald Trump hat sein Diesel-Abkommen mit Russland gegen parteiübergreifende Kritik verteidigt. Die vorübergehende Lockerung der Sanktionen solle US-Landwirten helfen und die Kraftstoffpreise senken. Senatoren beider Parteien kritisierten die Entscheidung als Verstoß gegen ein Gesetz von 2022, das russische Energieimporte verbietet, solange Moskau den Krieg gegen die Ukraine fortsetzt. Seit Beginn des US-Krieges gegen den Iran vor sieben Monaten ist der Dieselpreis um mehr als 60 Prozent gestiegen. Die hohen Kosten könnten die knappe Mehrheit der Republikaner bei den Zwischenwahlen am 3. November gefährden.
00.45 Uhr. Russland meldet abgewehrten Drohnenangriff auf Industriestadt Newinnomyssk
Russland hat nach Angaben des Gouverneurs einen Drohnenangriff auf ein Industriegebiet in Newinnomyssk in der südlichen Region Stawropol abgewehrt. Dies teilte Gouverneur Wladimir Wladimirow über Telegram mit. Die Stadt gilt als wichtiges Zentrum der russischen Chemieindustrie.
Dienstag, 13. Oktober 2026
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