Warten an einer russischen Tankstelle. (Archivbild)
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Ukraine-Krieg – Spritmangel in Russland. (Archivbild)
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Ukraine-Ticker: Treibstoffkrise in Russland weitet sich aus

Ukraine-Ticker: Treibstoffkrise in Russland weitet sich aus

Russlands Spritmangel erreicht Sibirien: Nach ukrainischen Angriffen auf Öl-Anlagen begrenzen weitere Regionen den Verkauf von Benzin und Diesel. In Omsk etwa gelten Literlimits je Fahrzeug, Kanister sind verboten. Die News im Ticker.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Die wichtigsten News zum Ukraine-Krieg im Überblick:

Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.

09.27 Uhr: Russland - Könnte bald Gefangenenaustausch mit Ukraine geben

Nach russischen Angaben könnte es bald einen weiteren Austausch von Kriegsgefangenen mit der Ukraine geben. Das meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa. Beide Seiten haben bereits mehrfach Gefangene ausgetauscht.

08.08 Uhr: Bericht - Erneut Ölterminal auf der Krim attackiert

Die Ukraine hat einem Medienberichten zufolge erneut strategisch wichtige Objekte in der russischen Schwarzmeerregion Krasnodar und auf der von Moskau annektierten Halbinsel Krim angegriffen. Getroffen worden seien dabei auch ein Ölterminal und ein Öldepot nahe der Großstadt Kertsch im Osten der Krim, berichtete das Internetportal "Ukrajinska Prawda". Auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge wurde demnach mit dem Hafen Kawkas im Gebiet Krasnodar ebenfalls eine schon früher attackierte Anlage erneut unter Beschuss genommen. Russland nutzt die 2014 annektierte Krim als Nachschubbasis für seinen Krieg.

07.53 Uhr: Treibstoffkrise in Russland weitet sich aus

Die durch ukrainische Angriffe auf Öl-Anlagen ausgelöste Treibstoffkrise in Russland weitet sich auf immer mehr Gebiete bis nach Sibirien aus. Mehrere russische Regionen rationieren inzwischen den Verkauf von Benzin und Diesel. In der sibirischen Region Omsk werde die Abgabe von Benzin auf 40 Liter pro Auto begrenzt, teilte Gouverneur Witali Chozenko am Montagabend auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Diesel werde je nach Standort auf 80 bis 200 Liter limitiert, das Abfüllen in Kanister sei verboten. Damit sollten Panikkäufe an den Tankstellen verhindert werden. Auch die benachbarte Region Nowosibirsk bereitet nach Angaben ihres Gouverneurs Andrej Trawnikow ähnliche Einschränkungen vor. Betroffen von der Treibstoffkrise ist außerdem die von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim.

06.17 Uhr: Russland meldet Tote, Ukraine Verletzte

Bei russischen Luftangriffen auf die Ukraine sind nach Angaben lokaler Behörden in der Nacht sechs Menschen verletzt worden. Zuvor waren bei einem ukrainischen Angriff auf ein Werk für Raketenelektronik in der russischen Grenzregion Woronesch laut des dortigen Gouverneurs fünf Menschen ums Leben gekommen. Dutzende seien verletzt.

06.15 Uhr: Russland - Mit Raketen bestückte Tu-160-Bomber absolvieren Testflug über Barentssee

Russische mit Raketen bestückte Bomber vom Typ Tu-160 absolvieren nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau derzeit einen 16-stündigen Flug über der Barentssee und dem Europäischen Nordmeer. Der Routineflug in der neutralen Zone umfasse auch einen Test zur Luftbetankung, teilte das Ministerium auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Maschinen werden nach russischen Angaben von MiG-31-Kampfjets begleitet und zeitweise von ausländischen Kampfflugzeugen eskortiert. Um welche Länder es sich dabei handelt, wurde nicht mitgeteilt. Im Norden grenzt Russland an die Nato-Mitglieder Norwegen und Finnland.

Dienstag, 23. Juni 2026

16.45 Uhr: Ukraine attackiert russisches Zentrum für Weltraumkommunikation

Ukrainische Drohnen haben das Zentrum für Weltraumkommunikation in der Stadt Dubna 120 Kilometer nördlich von Moskau angegriffen. Den vom Generalstab in Kiew gemeldeten Angriff bestätigten später staatliche russische Stellen. "Die Funktionstüchtigkeit der TV-Ausstrahlung und des Nachrichtenverkehrs wurde nicht gestört", teilte der Pressedienst des russischen Betreibers von Kommunikationssatelliten mit. Die Folgen des Angriffs würden beseitigt, Personal sei nicht zu Schaden gekommen, heißt es weiter in der Mitteilung. Die Ukraine machte keine Angaben zu den Folgen.

15.00 Uhr: Starmer-Rücktritt - Selenskyj dankt für Unterstützung, Moskau übt Kritik

Nach der Rücktrittsankündigung des britischen Premierministers Keir Starmer hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dessen Unterstützung im Abwehrkampf gegen Russland gepriesen. "Keir, vielen Dank für die Zusammenarbeit, deine Unterstützung und die gemeinsamen Entscheidungen, die dazu beigetragen haben, unser Europa und unseren Lebensschutz zu stärken", erklärte Selenskyj im Onlinedienst X. Moskau reagierte dagegen wenig wohlwollend auf den angekündigten Rücktritt des Premiers.

"Keir Starmer hat sich in Bezug auf die russisch-britischen Beziehungen in keiner Weise hervorgetan", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Er erwarte jedoch nicht, dass "irgendjemand aus der aktuellen britischen Politik eine andere Haltung zu unseren bilateralen Beziehungen einnehmen wird als Keir Starmer".

13.31 Uhr: E5-Treffen findet trotz Starmer-Rücktritts am Mittwoch statt

Trotz des Rücktritts von Großbritanniens Regierungschef Keir Starmer soll ein für Mittwoch angekündigtes Treffen der sogenannten E5-Gruppe zur Unterstützung der Ukraine in Berlin abgehalten werden. "Wir gehen davon aus, dass es wie geplant weiter stattfinden kann", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius vor Journalisten. Bei dem Treffen will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit seinen Kollegen aus Großbritannien, Italien, Frankreich und Polen in Berlin zusammenkommen.

13.06 Uhr: Russland - Ukraine bedroht Souveränität von Belarus

Die russische Regierung wirft der Ukraine vor, die Souveränität ihres engen Verbündeten Belarus zu bedrohen. Es gebe jedoch keinen Zweifel daran, dass die Führung in Minsk in der Lage sei, sich selbst zu verteidigen, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj drohte Belarus mit Maßnahmen, sollte das Land nicht umgehend militärisches Gerät abziehen, das Russland nach seinen Worten zur Koordinierung von Angriffen auf die Ukraine nutzt. Der russische Staatschef Wladimir Putin und der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko würden die Äußerungen Selenskyjs besprechen, kündigte Peskow an.

12.48 Uhr: Ukraine meldet Angriff auf russische Raketenfabrik in Woronesch

Das ukrainische Militär traf nach eigenen Angaben eine Fabrik für Raketenelektronik in der russischen Oblast Woronesch. Bei dem Angriff seien luftgestützte Marschflugkörper zum Einsatz gekommen, teilte der Generalstab in Kiew mit. Das Werk sei wichtig für die russische Rüstungsproduktion. Der Gouverneur von Woronesch, Alexander Gusew, meldete Schäden an nicht näher bezeichneten Produktionsanlagen sowie drei Verletzte. Die russische Luftabwehr habe mehrere Ziele abgefangen.

12.42 Uhr: Lage auf Krim spitzt sich zu - Verbot von Kinderreisen

Die von Moskau eingesetzten Behörden auf der seit 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim haben die Unterbringung von Kindern zu Erholungs- und Tourismuszwecken verboten. Das gelte bis zum 1. September, hieß es in einem entsprechenden Dekret.

"In der aktuellen Situation sind diese Maßnahmen nötig zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit", schrieb der von Russland einsetzte Krim-Chef Sergej Aksjonow dazu bei Telegram und bat um Verständnis. Die Krim ist bei russischen Touristen ein beliebtes Reiseziel. Auch Kinderferienlager sind üblich.

ARCHIV - 12.06.2026, Ukraine, Simferopol: An einer Tankstelle in Simferopol auf der Krim stehen Autos Schlange.
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An einer Tankstelle in Simferopol auf der Krim stehen Autos Schlange.

11.51 Uhr: Ukraine meldet Attacke auf russisches Satelliten-Zentrum bei Moskau

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben das russische Satellitenkommunikationszentrum in Dubna angegriffen. Bei dem Angriff auf die Anlage in der Region Moskau sei eine starke Rauchentwicklung beobachtet worden, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte am Montag mit. Das genaue Ausmaß der Schäden werde derzeit noch ermittelt. Wie die russische Satellitenkommunikationsgesellschaft RSCC auf ihrer Website angibt, handelt es sich bei der Station in Dubna um die größte Satelliten-Bodenstation Russlands und eine der größten in ganz Europa.

10.42 Uhr. Selenskyj - Ukraine bestimmt EU-Vertreter für Russland-Gespräche

Die Ukraine wird nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj selbst bestimmen, wer Europa bei möglichen Verhandlungen mit Russland vertritt. Die europäische Seite werde zunächst verschiedene Formate prüfen und Optionen vorschlagen, sagte Selenskyj in einem am Sonntagabend veröffentlichten Interview mit ukrainischen Medien. Anschließend werde Kiew die Entscheidung treffen. "Das ist fair", so Selenskyj.

08.10 Uhr: Mehrere Tote nach russischen Drohnenangriffen in der Ukraine

Bei russischen Drohnenangriffen sind in der Ukraine nach Angaben der Behörden mehrere Menschen getötet worden. Besonders betroffen ist die nordukrainische Region Sumy, wo ein 13-jähriger Junge, sein Vater und seine Großmutter ums Leben kamen. Die örtliche Staatsanwaltschaft teilte mit, der Angriff habe sich kurz vor fünf Uhr morgens Ortszeit ereignet. Die Mutter sowie zwei Geschwister überlebten den Angriff demnach. Auch in der südostukrainischen Region Saporischschja kam es zu einem tödlichen Vorfall: Dort starb nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow eine Frau infolge eines Drohnenangriffs. Drei weitere Menschen wurden verletzt.

06.58 Uhr: Versorgungskrise auf der Krim verschärft sich

Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim mehren sich die Anzeichen einer angespannten Versorgungslage. In der Hafenstadt Sewastopol wurden für Montag sämtliche öffentlichen Veranstaltungen im Freien abgesagt, zudem bleibt die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet. Stadtgouverneur Michail Raswoschajew rief die Bevölkerung über Telegram zum Stromsparen auf. Hintergrund sind unter anderem ukrainische Drohnenangriffe auf Versorgungswege und Energieanlagen, die in der Region bereits zu einem Treibstoffmangel geführt haben.

06.49 Uhr: Russland wehrt Dutzende Drohnen über Moskau ab

Die russische Luftabwehr hat eigenen Angaben zufolge in den frühen Morgenstunden zahlreiche Drohnen über der Hauptstadt Moskau abgefangen. Insgesamt seien fast 60 unbemannte Flugkörper auf dem Weg in Richtung der Stadt abgeschossen worden, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Rettungskräfte seien zu den Absturzstellen ausgerückt. Gleichzeitig wurde der Flugverkehr an den Moskauer Flughäfen Scheremetjewo, Domodedowo und Wnukowo sowie am nahegelegenen Flughafen Schukowski vorübergehend eingestellt, wie die Luftfahrtbehörde mitteilte.

01.00 Uhr: Ein Toter bei russischem Raketenangriff auf Odessa

Bei einem russischen Raketenangriff auf die südukrainische Region Odessa ist nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens eine Person getötet worden. Drei weitere Menschen wurden demnach verletzt. Der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, teilte über den Kurznachrichtendienst Telegram mit, Russland habe eine ballistische Rakete vom Typ Iskander auf einen landwirtschaftlichen Betrieb abgefeuert. Dabei seien Fahrzeuge sowie Treibstofftanks in Brand geraten.

Montag, 22. Juni 2026

Im Audio: Rauchwolken über Moskau nach Drohnenattacken (18.06.)

Rauch steigt über einer Ölraffinierie in Moskau auf
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Drohnenangriff auf Ölraffinerie in Moskau

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