Der 75-jährige Saeed Odeh begutachtet am 6. Juni 2026 eine Schafsfarm in Huwara (Westjordanland), die laut örtlichen Palästinensern von israelischen Siedlern angegriffen und deren Schafe gestohlen worden sei.
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Saeed Odeh begutachtet eine Schafsfarm in Huwara (Westjordanland), die laut örtlichen Palästinensern von israelischen Siedlern angegriffen wurde.
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Saeed Odeh begutachtet eine Schafsfarm in Huwara (Westjordanland), die laut örtlichen Palästinensern von israelischen Siedlern angegriffen wurde.

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Nahost-Ticker: Gewalttätige Siedler überfallen Palästinenserdorf

Nahost-Ticker: Gewalttätige Siedler überfallen Palästinenserdorf

Israelische Siedler haben laut örtlichen Angaben ein Palästinenserdorf im Westjordanland überfallen. Iranische Revolutionsgarden drohen mit einer Schließung der Straße von Hormus, sollten die "Machenschaften" der USA andauern. Die News im Ticker.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Aktuelle News zum USA-Iran-Krieg im Überblick

  • Gewalttätige israelische Siedler überfallen Palästinenserdorf (16.14 Uhr)
  • Israel ruft Bewohner im Südlibanon zur Evakuierung auf (11.33 Uhr)
  • Alarmsirenen heulen in Bahrain und Kuwait (04.50 Uhr)
  • Iran droht mit vollständiger Schließung der Straße von Hormus (04.40 Uhr)
  • Aktuelle Nachrichten und Hintergründe auch bei tagesschau.de

Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.

Karte zur militärischen Lage im Nahen Osten

20.30 Uhr: Israel - 150 Stellungen der Hisbollah angegriffen

Die israelische Armee hat bei ihrem Militäreinsatz gegen die pro-iranische Hisbollah nach eigenen Angaben binnen 48 Stunden rund 150 Ziele im Süden des Libanon angegriffen. Dabei seien Waffenlager, Kommandozentralen und Raketenabschussvorrichtungen der Miliz ins Visier genommen worden, teilte das Militär am Samstag mit. 

19.10 Uhr: Wieder Tote durch Beschuss im Gazastreifen

Bei einem erneuten israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind palästinensischen Gesundheitsbehörden zufolge mindestens sieben Menschen getötet worden. Unter den Opfern in einem großen Zeltlager im Zentrum von Gaza-Stadt seien auch zwei Frauen, teilten Sanitäter am Samstag mit. Zudem gebe es 15 Verletzte, darunter Kinder. Das israelische Militär erklärte, der Angriff habe "Terroristen" gegolten. Weitere Details wurden nicht genannt.

18.15 Uhr: Israelische Soldaten schießen auf Auto und töten Baby

Israelische Soldaten haben am Freitagabend im Westjordanland auf ein Auto geschossen und dabei ein Baby getötet. Das meldet das palästinensische Gesundheitsministerium. Die Eltern des Kindes seien von den Schüssen verletzt worden. Das israelische Militär teilte mit, laut einer ersten Untersuchung handele es sich bei den Verletzten um unbeteiligte Zivilisten. Soldaten hätten auf ein Fahrzeug geschossen, das in der Gegend von Hebron auf sie zugerast sei.

Das britische Konsulat in Jerusalem teilte auf der Plattform X mit, es sei schockiert und traurig des Tod des Kindes. Es forderte eine umgehende und transparente Untersuchung des Vorfalls.

17.45 Uhr: Libanesischer Armeechef auf dem Weg nach Pakistan

Der Kommandeur der libanesischen Armee, General Rudolf Haykal, ist zu einem Besuch nach Pakistan aufgebrochen. Der Besuch erfolge auf Einladung von Haykals pakistanischem Amtskollegen, teilt die libanesische Armee mit.

Sie gab jedoch zunächst keine weiteren Einzelheiten zu Zweck oder Dauer der Reise bekannt. Pakistan fungiert derzeit als Vermittler in den Bemühungen den Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran zu beenden. Dieser hat auch auf den Libanon übergegriffen.

16.14 Uhr: Gewalttätige israelische Siedler überfallen Palästinenserdorf

Dutzende gewalttätige israelische Siedler haben am Samstag den palästinensischen Ort Huwara im besetzten Westjordanland terrorisiert. Medien berichten von neun verletzten Palästinenser, zerstörten Autos und 35 gestohlenen Schafe. Unter den Verletzten ist laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa auch ein Gemeinderat Huwaras. Er sei durch Munitionssplitter am Bein verletzt worden.

Aufnahmen in palästinensischen Medien und in sozialen Netzwerken zeigen vermummte Männer mit religiös-jüdischer Kleidung unter anderem dabei, wie sie mit Steinen auf ein geparktes Fahrzeug einschlagen.

Im Audio: USA und Iran greifen einander erneut in der Golfregion an

An Iranian man walks next to an anti-Israeli mural on a street in Tehran
Bildrechte: Majid Asgaripour/WANA (West Asia News Agency) via REUTERS
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USA und Iran greifen einander erneut in der Golfregion an

15.50 Uhr: Erstes Interview eines Israeli im libanensischen TV

Zum ersten Mal hat ein israelischer Staatsbürger im libanesischen Fernsehen gesprochen. Der renommierte Journalist und Nahost-Experte, Barak Ravid, gab einem libanesischen Fernsehsender ein Interview. Im Libanon steht seit 1955 per Gesetz jeglicher Kontakt mit Bürgern des jüdischen Staates unter Strafe. Da sich beide Staaten völkerrechtlich im Kriegszustand befinden, stuft die libanesische Justiz Verstöße als Kollaboration mit einem Feindstaat ein.

13.02 Uhr: Israel - Untersuchen Angriff auf libanesische Soldaten

Das israelische Militär erklärte zu dem Angriff auf libanesische Soldaten, der Vorfall werde geprüft. Das Militär habe im Südlibanon ein Fahrzeug angegriffen, weil es für eine Bedrohung für die eigenen Truppen gehalten worden sei. Einer ersten Untersuchung zufolge hätten sich zwei Offiziere und ein Soldat der libanesischen Armee in dem Wagen befunden. Es habe zuvor Hinweise gegeben, dass die Hisbollah-Miliz aus demselben Gebiet auf israelische Soldaten feuern wolle.

11.33 Uhr: Israel ruft Bewohner im Südlibanon zur Evakuierung auf

Die israelische Armee hat alle Einwohner von fünf Ortschaften und Dörfern im Südlibanon zur sofortigen Evakuierung aufgefordert. Armeesprecher Avichay Adraee erklärte auf X, die Bewohner sollten ihre Häuser zu ihrer eigenen Sicherheit unverzüglich verlassen und sich nördlich des Flusses Sahrani begeben. Jeder, der sich in der Nähe von Hisbollah-Kämpfern, deren Einrichtungen und Kampfmitteln aufhalte, bringe sein Leben in Gefahr.

Der Armeesprecher begründete den Evakuierungsbefehl auf X mit Verstößen der libanesischen Hisbollah-Miliz gegen die Waffenruhe. Hisbollah-Chef Naim Kassim hatte die Vereinbarung zwischen der libanesischen Regierung und Israel abgelehnt.

10.25 Uhr: Russischer Ölkonzern Rosnet warnt vor Schließung der Straße von Hormus

Der Chef des russischen Ölkonzerns Rosneft, Igor Setschin, hat vor den Folgen einer Schließung der Straße von Hormus gewarnt. In einem solchen Fall könnten auch andere wichtige Seewege wie die Straße von Malakka, die Meerenge Bab al-Mandab und die Straße von Gibraltar gefährdet sein, erklärte er, ohne nähere Details zu nennen. Setschin bescheinigte China, wegen seiner "durchdachten Politik" am besten auf eine mögliche Schließung der Straße von Hormus vorbereitet zu sein. Die chinesische Strategie zur Energiesicherheit sei ausgewogen und basiere auf einer realistischen Risikobewertung. Russland bemüht sich derzeit um eine Ausweitung der Gas- und Öllieferungen nach China.

09.18 Uhr: Mehrere libanesische Soldaten bei israelischem Angriff getötet

Bei einem israelischen Angriff im Südlibanon sind nach Angaben der libanesischen Armee mehrere ihrer Soldaten getötet worden, darunter ein Offizier. Ziel des Angriffs auf der Straße zwischen Khardali und Nabatieh war demnach ein Militärfahrzeug. Die libanesischen Streitkräfte halten sich traditionell aus den Kämpfen zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel heraus.

06.59 Uhr: USA fangen weitere iranische Raketen und Drohnen ab

US-Streitkräfte haben nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) weitere iranische ballistische Raketen und Drohnen abgefangen, die auf die Straße von Hormus und den Golf abgefeuert wurden. Der Iran feuert demnach sieben ballistische Raketen in Richtung Kuwait und Bahrain ab. Zuvor hatte Centcom vier iranische Kampfdrohnen abgeschossen, die auf die Straße von Hormus zusteuerten und eine unmittelbare Bedrohung für den regionalen Schiffsverkehr darstellten. Ersten Einschätzungen zufolge wurden sechs der vom Iran abgefeuerten Raketen abgefangen, eine siebte erreichte ihr Ziel nicht.

04.50 Uhr: Alarmsirenen heulen in Bahrain und Kuwait

Die kuwaitische Flugabwehr ist staatlichen Medien zufolge im Einsatz gegen Raketen- und Drohnenangriffe unbekannter Herkunft. In Bahrain heulen die Sirenen. Die Einwohner werden aufgerufen, Schutz zu suchen.

04.40 Uhr: Iran droht mit vollständiger Schließung der Straße von Hormus

Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) drohen mit einer vollständigen Schließung der Straße von Hormus für Öl- und Gasexporte. Die USA würden für die Folgen verantwortlich gemacht, sollten ihre "Machenschaften" andauern, heißt es in einer Erklärung. Das US-Militär weist indessen iranische Angaben zurück, wonach das Hauptquartier der Fünften Flotte der US-Marine in Bahrain beschädigt worden sei.

Schiffe liegen in der Morgendämmerung auf Höhe des Omans in der Straße von Hormus vor Anker. Aufnahme vom 3. Juni:
Bildrechte: REUTERS/Stringer
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Die iranischen Revolutionsgarden drohen mit einer Schließung der Straße von Hormus für Öl- und Gasexporte.

04.31 Uhr: Iran greift Kuwait und Bahrain mit Raketen an

Der Iran hat nach Angaben des US-Militärs sieben ballistische Raketen auf Kuwait und Bahrain abgefeuert. Sechs der Raketen seien abgefangen worden, die siebte habe ihr Ziel nicht erreicht, teilte das US-Militär mit. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) erklärten, die Angriffe auf US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain seien eine Vergeltung für US-Attacken auf iranische Stellungen im Golf. Zudem hätten die IRGC vier Öltanker beschossen, die versucht hätten, die Straße von Hormus ohne ihre Genehmigung zu durchfahren.

01.15 Uhr: USA greifen iranische Radarstellungen an

US-Streitkräfte haben nach dem Start von vier iranischen Angriffsdrohnen iranische Radarstellungen angegriffen. Das für den Nahen Osten zuständige US-Zentralkommando teilt mit, die iranischen Drohnen hätten den regionalen Seeverkehr bedroht. Die US-Angriffe auf die Anlagen in Goruk und auf der Insel Qeschm dienten der Verteidigung gegen weitere iranische Attacken.

00.25 Uhr: Medienbericht - USA schießen iranische Drohnen über Straße von Hormus ab

Nach Angaben des US-Fernsehsenders CNN hat der Iran mehrere Drohnen in Richtung der Straße von Hormus abgeschossen. US-Kampfflugzeuge hätten mindestens vier der Drohnen abgefangen, berichtet der Sender unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter.

Samstag, 6. Juni 2026

23.01 Uhr: Fußball-WM - Iran erhält nun auch US-Visa

Das größte Politikum im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft ist beseitigt. Die iranische Nationalmannschaft hat wenige Tage vor dem Start der Endrunde nun auch grünes Licht für die Einreise in die USA erhalten. Dies verkündete der US-Botschafter in der Türkei, Tom Barrack, am Freitag bei X. Drei Tage zuvor hatten die Iraner bereits ihre Visa für Mexiko bekommen. Derzeit befindet sich die Mannschaft im Trainingslager in der Türkei. Das Turnier beginnt am Donnerstag kommender Woche.

18.10 Uhr: Irland verhängt Einreiseverbot gegen zwei rechtsextreme israelische Minister

Irland hat Einreiseverbote gegen die beiden rechtsextremen israelischen Minister Itamar Ben Gvir und Bezalel Smotrich verhängt. Justizminister Jim O'Callaghan habe die Einwanderungsbehörden angewiesen, dem Minister für Nationale Sicherheit und dem Finanzminister die Einreise zu verweigern, sollten sie sich nach Irland begeben wollen, teilte das Justizministerium am Freitag mit.

Die Regierung in Dublin begründete die Entscheidung mit dem Verhalten der beiden Minister im Zusammenhang mit dem Krieg im Gazastreifen. Micheal Martin sagte bei einem Gipfel in Montenegro, das Verhalten der beiden Minister rechtfertige aus seiner Sicht auch Sanktionen auf EU-Ebene. Martin verwies neben dem Umgang mit Aktivisten einer pro-palästinensischen Hilfsflotte auch auf wiederholte Äußerungen der beiden Politiker.

17.55 Uhr: Misshandelte Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte: Frankreich ermittelt wegen Kriegsverbrechen

Nach Berichten über die Misshandlung französischer Aktivisten einer Gaza-Hilfsflotte hat die französische Justiz Vorermittlungen wegen mutmaßlicher Folter und Kriegsverbrechen eingeleitet. Dabei gehe es um den Umgang der israelischen Behörden mit den Aktivisten, teilte die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft in Paris mit.

Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot hatte die Justiz eingeschaltet, nachdem der rechtsextreme israelische Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir Videos veröffentlicht hatte, auf denen dutzende Aktivisten gefesselt und auf Knien auf dem Deck eines Militärschiffs zu sehen waren. 

Mehrere Teilnehmer der Flotte hatten Gewalt und Erniedrigungen angeprangert, denen sie während ihrer Haft durch israelische Sicherheitskräfte ausgesetzt gewesen seien. Die israelischen Kräfte hätten nur zum Spaß mit Gummikugeln geschossen, sagte einer der Teilnehmer. 

Das Video hatte international eine Welle der Entrüstung ausgelöst. Deutschland, die USA, die EU, Frankreich, Italien und Spanien äußerten scharfe Kritik, mehrere Staaten bestellten ihre israelischen Botschafter ein. Barrot untersagte Ben Gvir die Einreise nach Frankreich.

16.30 Uhr: Libanon warnt Iran: "Es ist nicht Euer Land!"

Libanons Präsident Joseph Aoun hat dem Iran vorgeworfen, sein Land als Druckmittel im Konflikt mit den USA und Israel zu missbrauchen. "Sie benutzen den Libanon als Verhandlungsmasse in ihren Gesprächen mit den USA", sagte Aoun in einem CNN-Interview. Das sei "inakzeptabel".

Er forderte Teheran auf, sich nicht länger in die inneren Angelegenheiten des Libanon einzumischen. Die Interessen des Libanon stimmten nicht mit denen des Iran überein. An die iranischen Revolutionsgarden gerichtet erklärte er: «Es ist nicht euer Land, es ist unser Land.» Der Chef der vom Iran stark unterstützen Hisbollah-Miliz, Naim Kassim, repräsentiere nicht das libanesische Volk, wurde Aoun zitiert.

14.24 Uhr: Auswärtiges Amt rät vor Reisen nach Kuwait und Bahrain ab

Für Kuwait spricht das Außenministerium eine Reisewarnung aus. Von Reisen nach Bahrain werde dringend abgeraten, teilt das Ministerium mit. "Die Sicherheitslage in der Region bleibt höchst volatil; eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in der Region einschließlich erheblicher Einschränkungen des Flugverkehrs kann nicht ausgeschlossen werden." Dabei verweist das Ministerium auf Luftschläge aus dem Iran am 3. Juni, bei denen eine Militärbasis der USA in Bahrain attackiert und der internationale Flughafen in Kuwait beschädigt wurden.

14.00 Uhr: Libanon meldet sechs Tote nach israelischen Angriffen im Süden

Ungeachtet der jüngsten Waffenruhevereinbarung hat die israelische Luftwaffe erneut den Südlibanon angegriffen. Das Militär forderte am Freitag die Bewohner von neun Dörfern auf, die Gegend zu verlassen. Knapp drei Stunden später griffen Kampfflugzeuge an. Nach Angaben der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA gab es sechs Tote. Hunderte Familien flohen aus Ankun und der Gegend von Aarnaja in der Nähe des überwiegend von Christen bewohnten Dorfes Maghduche bei Sidon.

06.40 Uhr: Oman setzt Ölverladung in Mina al Fahal nach Explosion aus

Der Oman setzt die Ölverladung im Terminal Mina al Fahal nach einer Explosion in der Nähe seiner Ankerplätze aus. Die Explosion sei mutmaßlich durch einen Drohnenangriff verursacht worden, sagen zwei Insider. Wann genau sich der Angriff ereignete, ist zunächst unklar. Schifffahrtsdaten von LSEG zufolge liegen mehrere Supertanker vor dem Hafen vor Anker. Der Terminalbetreiber war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Iranische Staatsmedien hatten am Mittwoch berichtet, Teheran habe im Golf von Oman ein US-Militärschiff angegriffen. Das US-Zentralkommando hatte dies dementiert.

01.08 Uhr: Trotz Waffenruhe - Israels Armee: Vier Hamas-Mitglieder im Gazastreifen getötet

Israels Armee hat trotz geltender Waffenruhe eigenen Angaben zufolge vier Hamas-Mitglieder im Norden des Gazastreifens getötet. Die Hamas bestätigte zunächst nicht, dass es sich bei den vier getöteten Männern um Mitglieder der Islamistenorganisation gehandelt habe. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.

Hisbollah lehnt verlängerte Waffenruhe ab

ARCHIV - 19.06.2024, Libanon, Dahiyeh: Naim Kassim, bisher stellvertretender Anführer der Hisbollah, hört sich eine Rede des damaligen Führers Nasrallah an, übertragen auf einem Bildschirm. Vier Wochen nach der Tötung ihres Anführers Nasrallah hat die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon Naim Kassim zum Nachfolger ernannt. (zu dpa: «Hisbollah lehnt Waffenruhe mit Israel ab») Foto: Bilal Hussein/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Hisbollah-Chef Naim Kassim

00:15 Uhr: Keine Waffenruhe zwischen Israel und Libanon

Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz lehnt die jüngste Waffenruhevereinbarung zwischen Israel und der libanesischen Regierung ab. Hisbollah-Chef Naim Kassim teilte am Donnerstag mit, ein Rückzug seiner Kämpfer aus dem Südlibanon, wie in der Vereinbarung gefordert, würde eine Kapitulation bedeuten. "Das angekündigte Abkommen ist ein Fahrplan zur Zerstörung eines Teils des libanesischen Volkes und zur Unterwerfung des übrigen Teils", hieß es in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung von Kassim. Er forderte einen vollständigen Rückzug Israels aus dem Libanon.

Zugleich erklärte Kassim, die Hisbollah befürworte einen umfassenden Waffenstillstand, der das Ende aller israelischen Angriffe, den Rückzug Israels aus libanesischem Gebiet, die Rückkehr der Vertriebenen und den Wiederaufbau einschließen müsse. Solange Besatzung und Angriffe andauerten, werde der "Widerstand" fortgesetzt. "Solange unsere Dörfer unsicher, bombardiert und zerstört sind und unsere Bevölkerung getötet wird", werden auch die israelischen Ortschaften nicht sicher sein, hieß es weiter.

Ungeachtet der Vereinbarung halten die Gefechte im Libanon an, und israelische Truppen haben weite Teile des Südens eingenommen. Der Iran hat gefordert, dass sich jeder dauerhafte Waffenstillstand auch auf den Libanon erstrecken muss. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will die Offensive dagegen so lange fortsetzen, bis die Hisbollah keine Bedrohung mehr darstellt.

Freitag, 5. Juni 2026

19.52 Uhr: Aktivisten - Libyen hält Unterstützer von Gaza-Hilfsflotte fest

In Libyen werden nach Angaben von Aktivisten mindestens elf Unterstützer einer Hilfsflotte für den Gazastreifen festgehalten. Die Initiative Global Sumud Flotilla teilte am Donnerstag mit, die elf Personen hätten versucht, das Palästinensergebiet auf dem Landweg zu erreichen.Libyschen Medienberichten zufolge wurden die Aktivisten wegen illegaler Einreise und fehlender Genehmigungen festgenommen. Die Organisatoren der Hilfsflotte erklärten jedoch, alle Teilnehmer hätten über gültige Visa verfügt.

Die Festgenommenen stammten aus Tunesien, Argentinien, Portugal, Italien, den USA, Uruguay, Polen und Spanien. Ihre Festnahmen wurden am 25. Mai bekannt gegeben, wie Global Sumud Flotilla erklärte. Die Organisation verurteilte die Festnahmen als rechtswidrig und willkürlich.

19.41 Uhr: Libanesische Soldaten rücken in Dorf im Süden vor

Libanesische Soldaten sind nach Angaben staatlicher Medien in ein Dorf im Süden des Landes vorgerückt, nachdem israelische Truppen das Gebiet verlassen hatten. Die Einheiten hätten sich am Donnerstagnachmittag in Abstimmung mit der UN-Friedensmission Unifil nach Dibbin bewegt, hieß es.

In dem Ort hatte es in den vergangenen Tagen heftige Kämpfe zwischen israelischen Truppen und der Schiitenmiliz Hisbollah gegeben. Es war den Berichten zufolge das erste Mal seit dem Wiederaufflammen des Krieges zwischen Israel und der Hisbollah am 2. März, kurz nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran, dass sich israelische Soldaten aus einem Gebiet im Süden des Libanons zurückzogen.

18.57 Uhr: Vier Tanker mit iranischem Öl passieren Straße von Hormus

Vier unter iranischer Flagge fahrende Öltanker haben am Montag nach Angaben eines Schifffahrts-Monitors trotz einer US-Blockade iranischer Häfen die Straße von Hormus passiert. Das erklärte am Donnerstag das Unternehmen Kpler, das sich auf die Überwachung des weltweiten Rohstoff- und Schiffsverkehrs spezialisiert hat und dafür Satellitenbilder auswertet.

Die vier Schiffe hätten insgesamt sieben Millionen Barrel Öl auf der Insel Charg aufgenommen, die das wichtigste Ölterminal des Landes beherbergt. Danach seien die Tanker mit abgeschalteten Transpondern weitergefahren, erklärte Kpler.

In vielen Fällen schlagen die Schiffe eine Route in Gebiete vor den Küsten Malaysias und Singapurs ein, wo das Öl dann auf andere Tanker verladen wird, die es zu den Endkunden bringt. So kann Teheran die internationalen Sanktionen umgehen. Zuletzt hatten drei weitere, mit dem Iran in Verbindung stehende Öltanker die Meerenge am 15. April durchquert.

18.35 Uhr: Drohnenalarm nach Netanjahu-Besuch im Norden Israels

Kurz nach einem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Nordisrael sind in mehreren Grenzorten Warnsirenen wegen Drohnenalarms ausgelöst worden. Das israelische Militär teilte später mit, die Sirenen seien durch Versuche ausgelöst worden, mehrere Drohnen abzufangen. Diese seien in der Nähe israelischer Soldaten im Süden des Libanons eingeschlagen. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.

17.52 Uhr: IAEA warnt vor Weiterverbreitung von iranischem Atommaterial

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat vor einer Weiterverbreitung von Nuklearmaterial aus dem Iran gewarnt. Der derzeit fehlende Zugang zu iranischen Atomanlagen "gibt Anlass zur Sorge hinsichtlich der Weiterverbreitung", heißt es in einem vertraulichen IAEA-Bericht, der der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Er soll in der kommenden Woche auf einer Sitzung des Gouverneursrats der Organisation erörtert werden.

IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi appelliere an den Iran, "konstruktiv mit der IAEA zusammenzuarbeiten, um die vollständige und wirksame Umsetzung der Sicherheitsvorkehrungen zu gewährleisten", heißt es in dem Bericht weiter.

Die IAEA hat seit Juni 2025 keinen Zugang mehr zu den iranischen Atomanlagen. Damals hatten Israel und die USA Ziele im Iran attackiert; die militärischen Auseinandersetzungen dauerten zwölf Tage. Dabei wurden auch iranische Atomanlagen angegriffen. Seither verweigert der Iran den Kontrolleuren den Zugang.

16.19 Uhr: Israels Generalstabschef – Iran und Hisbollah erheblich geschwächt

Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir hat eine durchwachsene Bilanz des militärischen Konflikts mit dem Iran und der Hisbollah gezogen. Die konstante Gefahr, unter Beschuss der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah zu geraten, belaste Städte im Norden des Landes sehr, räumte er am Donnerstag ein.

Zugleich habe der Einsatz des israelischen Militärs im Iran und im Libanon "eine neue Sicherheitsrealität" geschaffen, erklärte Zamir. Der Iran und die mit ihm verbündete Hisbollah seien "in einem beispiellosen Ausmaß geschwächt" worden.

16.06 Uhr: Kallas – Tod von UN-Soldat zeigt Brüchigkeit der Waffenruhe im Libanon

Der Tod eines UN-Blauhelmsoldaten im Libanon und anhaltende Gefechte verdeutlichen nach den Worten der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas die Brüchigkeit der vereinbarten Waffenruhe. Der beste Weg zur Verringerung der von der Hisbollah ausgehenden Bedrohung sei die Stärkung des libanesischen Staates und seiner Institutionen sowie die Wiederherstellung des staatlichen Gewaltmonopols, schreibt Kallas auf der Plattform X. Die EU stellt dem libanesischen Militär zudem weitere 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die Hisbollah-Miliz lehte den Plan für eine Waffenruhe ab.

Im Video: Israel-Libanon - Waffenruhe brüchig

Israel greift Libanon an
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Israel-Libanon: Waffenruhe brüchig

15.07 Uhr: Trump schimpft über Repräsentantenhaus-Resolution zum Iran-Krieg

US-Präsident Donald Trump hat erzürnt auf den Beschluss des Repräsentantenhauses für ein Ende der Militäraktionen gegen den Iran reagiert. Die vier Republikaner, die der Resolution zur Mehrheit verholfen haben, seien Wichtigtuer, schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Plattform Truth Social und verlangte: "Sie sollten sich schämen."

Trump kritisierte, die Resolution sei verabschiedet worden, während er "mitten in den abschließenden Verhandlungen für ein Ende des Krieges" gegen den Iran stecke. Die oppositionellen Demokraten seien geistesgestört. "Sie würden lieber unser Land scheitern lassen, als mir einen weiteren von vielen Siegen zu schenken", schrieb er. Dass auch vier Republikaner für die Resolution gestimmt haben, sei eine ganz andere Sache. Der Beschluss sei aber bedeutungslos.

Das Repräsentantenhaus hatte in der Nacht mit 215 zu 208 Stimmen für eine Resolution votiert, mit der die Militäraktion der USA gegen den Iran gestoppt werden soll. Die Vorlage geht jetzt in den Senat, wo vier republikanische Senatoren im Mai gemeinsam mit den Demokraten eine ähnliche Vorlage zur Einschränkung der US-Militäraktionen gegen den Iran vorangetrieben haben. Eine endgültige Abstimmung darüber steht aber noch aus.

Seit Trump Ende Februar den Angriff auf den Iran angeordnet hatte, haben die Demokraten wiederholt Abstimmungen über Resolutionen zu den Kriegsbefugnissen erzwungen. Diese würden Trump verpflichten, entweder die Zustimmung des Kongresses für den Krieg einzuholen oder die US-Truppen abzuziehen.

Selbst wenn beide Kongress-Kammern ein entsprechendes Gesetz verabschieden sollten, ist unklar, ob Trump es umsetzen würde. Um die War Powers Resolution von 1973 zu umgehen, argumentiert das Weiße Haus, die Feindseligkeiten mit dem Iran seien durch eine Waffenruhe faktisch beendet.

14.20 Uhr: Blauhelmsoldat stirbt bei israelischem Angriff

Ungeachtet der jüngsten Fortschritte bei den Verhandlungen mit Israel ist der Libanon am Donnerstag erneut Schauplatz militärischer Gewalt gewesen. Libanesische Staatsmedien meldeten israelische Drohnenangriffe im Süden des Landes mit mindestens einem Todesopfer. Auch ein serbischer Blauhelmsoldat sei getötet worden, teilte das Verteidigungsministerium in Belgrad mit. Demnach sei er "nach seiner Verletzung in einem Krankenhaus auf dem Stützpunkt notärztlich versorgt und anschließend per Hubschrauber ins Universitätsklinikum in Beirut gebracht wurde, wo er starb", erklärte das Ministerium. Auch die UN-Friedensmission im Libanon (Unifil) teilte den Tod des Blauhelmsoldaten mit. Zwei weitere Blauhelmsoldaten seien verletzt worden, hieß es weiter. Es ist der siebte Blauhelmsoldat, der seit Beginn des Konflikts Anfang März getötet wurde.

12.23 Uhr: Libanesischer Präsident – Waffenruhe hängt von Zustimmung aller ab

Eine von den USA vermittelte Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel kann nach den Worten des libanesischen Präsidenten Joseph Aoun innerhalb von 24 Stunden in Kraft treten. Voraussetzung sei, dass alle Parteien dem zugestimmt haben. Vor lokalen Medien bezieht sich Aoun damit offenbar auf die Hisbollah-Miliz, die sich bislang nicht zu der in Washington angekündigten Feuerpause geäußert hat. Die Hisbollah lehnt direkte Gespräche ab und feuert weiterhin auf israelische Truppen im Libanon. Auch Israel setzt seine Angriffe fort.

11.26 Uhr: Chamenei warnt vor Spaltung durch den Feind

Der oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, warnt in einer verlesenen Botschaft vor Versuchen von Feinden, das Land nach deren Niederlage auf dem Schlachtfeld zu spalten. Er ruft zur nationalen Einheit auf. Jede Handlung, die Pessimismus oder Frustration in der Öffentlichkeit schaffe, helfe dem Feind, erklärt Chamenei. Seine Botschaft wird anlässlich des Todestages des Gründers der Islamischen Republik, Ruhollah Chomeini, verlesen. Chamenei war zum Nachfolger seines Vaters Ali Chamenei ernannt worden, nachdem dieser zu Beginn des Kriegs getötet worden war. Er soll allerdings selbst verletzt worden sein. Öffentlich ist er seit seiner Ernennung nicht in Erscheinung getreten, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand schürt.

09.50 Uhr: Palästinenser melden neun Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen

Bei neuen israelischen Luftangriffen im Gazastreifen trotz einer geltenden Waffenruhe sind nach palästinensischen Angaben mindestens neun Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien fünf Mitglieder einer Familie, darunter beide Elternteile, teilen Mediziner mit. Zudem seien 15 Menschen verletzt worden. Die israelische Luftwaffe habe am frühen Morgen nahezu zeitgleich vier Wohnungen bombardiert. Eine israelische Stellungnahme lag zunächst nicht vor. Trotz der von US-Präsident Donald Trump im Oktober vermittelten Waffenruhe für den Gazastreifen kommt es immer wieder zu israelischen Angriffen. Die Verhandlungen über die Umsetzung der zweiten Phase des Abkommens, die eine Entwaffnung der radikal-islamischen Hamas und einen Abzug der israelischen Armee vorsieht, sind festgefahren.

09.32 Uhr: Berichte über neue Angriffe Israels

Trotz einer Einigung auf die "Umsetzung" einer Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon haben libanesische Medien erneut israelische Angriffe gemeldet - in Israel wurde derweil Luftalarm ausgelöst. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von israelischen Drohnenangriffen auf Straßen an mehreren Orten im Südlibanon, bei denen es mindestens ein Todesopfer gegeben habe.

Die israelische Armee teilte ihrerseits mit, dass im Norden Israels Luftalarm ausgelöst worden sei, einer davon habe sich als Fehlalarm herausgestellt. Bei dem ersten Vorfall sei ein "feindliches Flugzeugs in der Gegend von Kfar Juval" festgestellt worden. Der Vorfall sei "abgeschlossen" worden, es habe keine Verletzten gegeben. Ein zweiter Alarm in der Gegend von Al-Aramsche habe sich als Fehlalarm herausgestellt.

09.26 Uhr: Israel setzt Bodeneinsatz im Südlibanon vorerst fort

Israel setzt seinen Bodeneinsatz im Südlibanon vorerst fort. Vertriebene Libanesen können noch nicht in ihre Häuser zurückkehren, teilte Verteidigungsminister Israel Katz mit. Die Truppen würden in der sogenannten Sicherheitszone bleiben, um die dortige terroristische Infrastruktur abzubauen. Israel behalte sich zudem das von den USA unterstützte Recht vor, als Reaktion auf Angriffe auch Ziele in Beirut anzugreifen. Nur wenige Stunden zuvor hatten sich Israel und der Libanon auf eine Waffenruhe geeinigt, die an ein Ende der Angriffe durch die Hisbollah-Miliz geknüpft ist.

08.55 Uhr: Israels Polizeiminister kritisiert Libanon-Waffenruhe

Der israelische Polizeiminister Itamar Ben-Gvir hat die Vereinbarung zwischen Israel und dem Libanon auf einen neuen Anlauf zur Umsetzung einer Waffenruhe als "schweren Fehler" kritisiert. Es handele sich um "Wunschträume von Beratern, die den Ministerpräsidenten zu falschen Entscheidungen verleiten", schrieb er in einem Post auf der Plattform X. Tatsächlich werde die libanesische Hisbollah-Miliz durch die Vereinbarung nur stärker werden. "Statt sie zu besiegen, findet sich Israel zunehmend mit ihrer Existenz ab", schrieb Ben-Gvir weiter. Der libanesische Staat sei ein "Partner der Hisbollah" und nicht in der Lage, die mit Israel verfeindete Miliz aus dem Grenzgebiet zu verdrängen.

06.11 Uhr: Trump stellt rasche Einigung mit dem Iran in Aussicht

US-Präsident Donald Trump stellt eine baldige Einigung in den Verhandlungen mit dem Iran in Aussicht. Die Gespräche liefen gut und die Unterzeichnung von Dokumenten stehe kurz bevor, sagt Trump vor Journalisten im Weißen Haus. Ein Abschluss könne bereits am Wochenende erfolgen, auch wenn dies noch nicht sicher sei.

04.40 Uhr: USA will hochangereichertes Uran aus dem Iran übernehmen

Die USA werden nach den Worten von US-Präsident Donald Trump im Rahmen eines derzeit diskutierten Abkommens die iranischen Bestände an hochangereichertem Uran übernehmen. "Wir werden es uns in nicht allzu ferner Zukunft holen", sagt Trump. Die Uran-Vorräte Teherans sind ein Hauptstreitpunkt in den Verhandlungen.

01.20 Uhr: Israel und Libanon einigen sich auf neuen Anlauf zur Waffenruhe

Israel und der Libanon haben sich nach US-Angaben auf eine neuen Anlauf zur Umsetzung einer Waffenruhe geeinigt. Voraussetzung dafür sei, dass die Hisbollah-Miliz das Feuer vollständig einstelle und sich aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses zurückziehe, teilte das US-Außenministerium nach Verhandlungen in Washington mit. Zudem sollen rasch Testgebiete eingerichtet werden, in denen ausschließlich die libanesische Armee die Kontrolle übernimmt und nicht-staatliche Akteure ausgeschlossen werden. In der Woche vom 22. Juni wollen beide Seiten die direkten Gespräche fortsetzen, um ein umfassendes Abkommen zu erzielen. Alle beteiligten Parteien verurteilen der gemeinsamen Erklärung zufolge zudem die iranischen Angriffe in der Region. Bereits im April hatten sich Israel und der Libanon auf eine Feuerpause geeinigt, die Kämpfe gingen jedoch weiter.

Donnerstag, 4. Juni 2026

23.34 Uhr: US-Repräsentantenhaus stimmt für Einschränkung von Trumps Macht im Iran-Krieg

Im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump eine innenpolitische Niederlage erlitten: Das US-Repräsentantenhaus hat mehrheitlich eine sogenannte Kriegsbefugnis-Resolution beschlossen, die Trumps Macht einschränken und den Krieg beenden soll. Damit sie in Kraft tritt, müsste auch der Senat zustimmen. 

22.27 Uhr: Irans Revolutionsgarden bestreiten Angriff auf internationalen Flughafen von Kuwait

Nach einem Angriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait mit einem Toten und mehr als 60 Verletzten haben Irans Revolutionsgarden bestritten, dafür verantwortlich zu sein. Die Untersuchung und Überprüfung der Revolutionsgarden zeige, dass deren Luftwaffe "keinerlei Schüsse auf dieses Ziel abgegeben hat", erklärte Revolutionsgarden-Sprecher Hossein Mohebi am Mittwoch im Onlinedienst Telegram. Stattdessen machte er die USA für den Angriff verantwortlich.

Die Zerstörung des Passagierterminals am Flughafen Kuwait sei "durch einen Fehler in den amerikanischen Patriot-Systemen verursacht" worden, erklärte Mohebi, wobei er sich auf das US-Luftabwehrsystem bezog. "Diese schlugen auf dem Terminal ein, nachdem es ihnen nicht gelungen war, iranische Raketen abzufangen", erklärte er.

Zuvor hatten die Garden erklärt, sie hätten "den Ali-al-Salem-Luftwaffenstützpunkt in Kuwait" angegriffen, auf dem US-Hubschrauber stationiert seien. Der genannte Luftwaffenstützpunkt liegt rund 60 Kilometer von dem Flughafen entfernt.

Zum Video: Angriff auf internationalen Flughafen in Kuwait

ARCHIV - 25.03.2026, Kuwait: Rauch steigt aus dem internationalen Flughafen von Kuwait nach einem Drohnenangriff auf ein Treibstofflager auf. (zu dpa: «Verletzte bei Drohnenangriff auf Flughafen von Kuwait») Foto: Uncredited/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Iran-Krieg - Kuwait

14.43 Uhr: Kuwait stoppt vorübergehend Flugverkehr

Nach einem iranischen Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen des Landes hat Kuwait den kommerziellen Flugverkehr vorübergehend ausgesetzt. Bei dem Angriff auf ein Terminal des Kuwait International Airport sei mindestens ein Mensch ums Leben gekommen, teilte das Außenministerium mit. Kuwait behalte sich das Recht auf eine Reaktion vor und werde derartige Angriffe weder akzeptieren noch tolerieren.

Der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Abdullah al-Sanad, erklärte, es seien mindestens 63 Menschen verletzt worden, einige davon schwer. Die indische Botschaft in Kuwait teilte mit, die getötete Person stamme aus Indien. Der Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums, Saud Abdulasis al-Otaibi, sagte, "eine Reihe feindlicher Drohnen" habe das Passagiergebäude ins Visier genommen. Es sei schwer beschädigt worden. Der Flughafen war erst am Montag nach kriegsbedingter Schließung wieder geöffnet worden.

13.05 Uhr: Iran beschießt Flughafen von Kuwait

Nach einem iranischen Angriff auf den Flughafen von Kuwait spricht das dortige Gesundheitsministerium laut Informationen von Agence France-Press von einem Toten und über 60 Verletzten.

12.40 Uhr: Kritik der USA an Israels Libanon-Krieg

In einem Interview des Podcasts "Pod Force One" zeigt sich der amerikanische Präsident unzufrieden mit den Kämpfen Israels im Libanon. Er sei in einem Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu "irritiert" gewesen "über seine ständigen Kämpfe mit dem Libanon", erklärt Donald Trump.

12.15 Uhr: USA melden, Iran habe Verzicht auf Atomwaffen zugestimmt

Dem amerikanischen Präsidenten zufolge hat der Iran einem Verzicht auf Atomwaffen zugestimmt. Zudem sei Irans Ajatollah an Verhandlungen mit den USA beteiligt, sagt Trump in einem Podcast-Interview. "Sie haben bereits zugestimmt, dass sie keine Atomwaffe besitzen werden", erklärt er. Die Führung in Teheran hat allerdings stets betont, dass ihr umstrittenes Nuklearprogramm ausschließlich zivilen Zielen diene.

11.30 Uhr: Kuwait meldet Todesfall nach Einschlägen am Flughafen

Nach einem iranischen Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen des Landes hat das kuwaitische Außenministerium einen Todesfall bestätigt. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Saud Abdulasis al-Otaibi, hatte zuvor von mehreren Verletzten gesprochen. "Eine Reihe feindlicher Drohnen" habe das Passagiergebäude ins Visier genommen. Es sei schwer beschädigt worden. Kuwait hat den kommerziellen Flugverkehr ausgesetzt. Der Flughafen war erst am Montag nach kriegsbedingter Schließung wieder geöffnet worden.

11.26 Uhr: Flugobjekt dringt in nordisraelischen Luftraum ein

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben ein "feindliches Flugobjekt" abgefangen, das aus dem Libanon in den Luftraum über dem Norden Israels eingedrungen ist. Die Armee bringt den Vorfall zunächst nicht mit der libanesischen Hisbollah-Miliz in Verbindung. Zudem übernimmt die vom Iran unterstützte Gruppe keine Verantwortung dafür. Der Libanon hatte eine Teilwaffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel verkündet. Demnach stellt Israel seine Angriffe auf die von der Hisbollah kontrollierten Vororte von Beirut ein, während die Miliz ihre Angriffe auf Israel stoppt.

11.20 Uhr: Hisbollah droht mit neuen Attacken auf Israels Wirtschaftszentren

Während laufender Verhandlungen in den USA zum Krieg im Libanon hat die Hisbollah-Miliz mit Vergeltungsangriffen auf die israelischen Metropolen Tel Aviv und Haifa gedroht. Solche Attacken drohten, sollte Israel wieder Beirut und dessen Vororte sowie die Bekaa-Ebene im Libanon angreifen, sagte der Hisbollah-Funktionär Mahmud Komati dem katarischen TV-Sender Al Araby. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Montag mit neuen Angriffen im Raum Beirut gedroht, wenn die mit dem Iran verbündete Hisbollah ihre Angriffe auf israelische Städte nicht einstelle.

11.02 Uhr: Sechs Tote nach israelischem Angriff im Libanon

Bei einem israelischen Angriff nahe der südlibanesischen Küstenstadt Tyrus sind nach Angaben aus medizinischen Kreisen sechs Menschen getötet worden. Vier Syrer und zwei Palästinenser seien bei zwei Angriffen in dem Gebiet Al-Hausch getötet worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus den Kreisen. Zuvor hatte die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA zwei israelische Angriffe in der Region gemeldet.

10.32 Uhr: Teheran weist Kritik an Angriffen auf Kuwait und Bahrain zurück

Das Außenministerium in Teheran verurteilt angebliche US-Angriffe auf einen iranischen Öltanker in der Straße von Hormus und einen Telekommunikationsturm auf der Insel Keschm. Die Angriffe verletzten die vereinbarte Waffenruhe und internationales Recht, erklärt das Ministerium. Zudem trügen Kuwait und Bahrain eine "direkte und klare Verantwortung", da deren Territorium und Einrichtungen zur Unterstützung der US-Militäroperationen genutzt worden seien. Teheran behalte sich das Recht auf Selbstverteidigung vor und werde mit allen verfügbaren Mitteln reagieren. Dazu gehöre auch, die Ausgangspunkte künftiger Angriffe ins Visier zu nehmen.

08.43 Uhr: Mehrere Verletzte nach Beschuss von Flughafen in Kuwait - Flugverkehr ausgesetzt

Bei einem iranischen Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait sind nach Angaben der Armee des Golfstaates mehrere Menschen verletzt worden. Mehrere "feindliche" Drohnen hätten "im Rahmen einer iranischen Aggression" das Passagierterminal T1 des Flughafens getroffen, erklärte die Armee im Onlinedienst X. Es habe "erhebliche materielle Schäden" gegeben. Der Flugverkehr wurde vorerst ausgesetzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Kuna meldete. Flüge seien in Richtung anderer Flughäfen umgeleitet worden. Eine Stellungnahme des Irans liegt zunächst nicht vor.

06.45 Uhr: Libanesische Piloten wegen israelischer Luftangriffe in Sorge

Libanons Luftfahrtbehörde leitet eine Sicherheitsprüfung der nationalen Fluggesellschaft Middle East Airlines (MEA) ein. Pilotenverbände äußern Bedenken, dass Besatzungen in der Nähe von israelischen Luftangriffen fliegen müssen und für das Melden sicherheitsrelevanter Vorfälle bestraft werden. Dies geht aus Briefen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen. Die Fluggesellschaft weist die Vorwürfe zurück und teilt mit, sie verfüge über eine nachweislich gute Sicherheitsbilanz. Der Leiter der Zivilluftfahrtbehörde (LCAA), Mohammed Aziz, bestätigt die laufende Prüfung und kündigt Gespräche mit der Airline an.

Eine iranische Drohne hebt ab (Archivbild vom 05.12.2025).
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Trotz geltender Waffenruhe eskaliert die Lage zwischen den USA und dem Iran erneut mit gegenseitigen Angriffen.

06.06 Uhr: US-Militär muss weiteren iranischen Angriff abwehren

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht einen weiteren iranischen Angriff auf die amerikanischen Streitkräfte im Golfstaat Kuwait abgewehrt. Eine "Welle iranischer Drohnen" habe ihr Ziel verfehlt, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Die US-Luftverteidigung habe mehrere Drohnen erfolgreich abgeschossen. Niemand sei verletzt worden, es gebe keine Schäden, hieß es weiter. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Zuvor hatte das US-Militär bereits einen größeren Angriff des Irans auf Ziele in Kuwait und dem Inselstaat Bahrain nach eigenen Angaben erfolgreich abgewehrt.

Im Video: USA wehren Iran-Attacken ab

Die USA greifen einen Tanker in der Straße von Hormus an.
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Die Kämpfe zwischen den USA und dem Iran sind in der Nacht zum Mittwoch erneut eskaliert.

05.47 Uhr: USA - Iranische Geschosse unschädlich gemacht

US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben in der Nacht zum Mittwoch die iranischen Angriffe auf Golfstaaten "erfolgreich abgewehrt". Der Iran habe "mehrere ballistische Raketen auf regionale Nachbarstaaten" abgefeuert, erklärte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom. "Allen gelang es nicht, das anvisierte Ziel zu treffen." Der Iran habe Angriffe auf Kuwait und Bahrain geflogen, erklärte Centcom. "Zwei auf Kuwait abgefeuerte iranische Raketen verfehlten ihr Ziel oder zerbrachen auf dem Flug dorthin. Und drei auf Bahrain gerichtete Raketen wurden umgehend von den Luftverteidigungskräften der USA und Bahrains abgefangen." Sowohl in Bahrain als auch in Kuwait befinden sich Stützpunkte der US-Armee.

02.58 Uhr: Berichte über Militärschläge der iranischen Revolutionsgarde auf US-Ziele

Die iranischen Revolutionsgarden greifen Medienberichten aus dem Iran zufolge das Hauptquartier der 5. US-Flotte sowie einen Luftwaffenstützpunkt in der Region mit Raketen und Drohnen an. "Die Gefährdung der Sicherheit in der Straße von Hormus wird das US-Militär teuer zu stehen kommen", zitieren iranische Medien die Revolutionsgarden. Zudem feuere die Marine der Revolutionsgarden Raketen auf ein Schiff namens "Panaya" ab. Die Angriffe seien eine Reaktion auf US-Angriffe gegen einen Kommunikationsturm südlich der Insel Qeschm sowie gegen einen iranischen Tanker nahe der Meerenge.

02.38 Uhr: USA melden Attacke auf iranische Insel Qeschm

Das US-Militär greift nach eigenen Angaben eine militärische Bodenstation auf der iranischen Insel Qeschm an und reagiert damit auf iranische Raketenangriffe. Sämtliche vom Iran in Richtung Kuwait und Bahrain abgefeuerten ballistischen Raketen verfehlen laut dem US-Zentralkommando (Centcom) ihre Ziele. Zwei auf Kuwait gerichtete Geschosse stürzen demnach ab oder zerbrechen in der Luft, drei weitere werden von US- und bahrainischen Truppen abgefangen. Zudem zerstören die US-Kräfte drei iranische Kampfdrohnen, die auf zivile Seeleute zielen.

02.19 Uhr: Golfstaaten erneut Ziel von Angriffen

Der Golfstaat Kuwait wird erneut von Raketen und Drohnen angegriffen. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilten die Streitkräfte des Landes in der Nacht auf der Plattform X mit. Explosionsgeräusche hingen damit zusammen, dass Geschosse abgefangen würden. Zur Herkunft der Drohnen und Raketen und den Zielen der Angriffe gab es zunächst keine Angaben. Auch in Bahrain gab es in der Nacht Raketenalarm, wie das Innenministerium bekannt gab. Die Bevölkerung solle sich ruhig verhalten und an sicheren Orten aufhalten.

00.05 Uhr: Regierung in Jerusalem will Norden Israels weiter sichern

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat dem immer wieder von der libanesischen Hisbollah-Miliz angegriffenen Norden seines Landes Milliarden-Hilfen versprochen. Die Regierung habe die Bereitstellung von 13 Milliarden Schekel (knapp vier Milliarden Euro) "für die Sicherung und Entwicklung des an den Libanon grenzenden Nordens" beschlossen, erklärte der Ministerpräsident am Dienstagabend. Es handele sich um einen "Mega-Plan" für den unter den ständigen Angriffen der pro-iranischen Hisbollah leidenden Landesteil.

Mittwoch, 3. Juni 2026

23.54 Uhr: US-Militär feuert Rakete auf Tanker vor iranischer Insel Kharg

Das US-Militär hat im Persischen Golf nach eigenen Angaben einen unbeladenen Öltanker mit einer Rakete angegriffen und damit außer Gefecht gesetzt. Das Schiff habe am Dienstag versucht, einen iranischen Hafen anzulaufen, und sei daher vor der für Teherans Ölexport wichtigen Insel Kharg getroffen worden, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Online-Plattform X mit. Die USA hatten am 13. April mit einer Blockade des gesamten Schiffsverkehrs begonnen, der in iranische Häfen ein- und ausläuft.

22.49 Uhr: Rubio - Netanjahus Gaza-Vorstoß ist nicht Teil von Trumps Plan

US-Außenminister Marco Rubio hat sich von Äußerungen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu distanziert, wonach Israel 70 Prozent des Gazastreifens erobern will. In einer Anhörung im Repräsentantenhaus sagte Rubio am Dienstag, Netanjahus Darstellung sei nicht Bestandteil des 20-Punkte-Plans von Präsident Donald Trump zur Beendigung des Konflikts zwischen Israel und der militant-islamistischen Hamas.

20.20 Uhr: Proiranische Milizen im Irak wollen Waffen abgeben

Zwei der mächtigsten vom Iran unterstützten Milizen im Irak wollen nach eigenen Angaben damit beginnen, ihre Waffen an die Behörden zu übergeben. Die Gruppe Assaib Ahl al-Hak und die Imam-Ali-Brigaden kündigten am Dienstag entsprechende Schritte an. Assaib Ahl al-Hak gab die Gründung eines Komitees bekannt, das die Übergabe überwachen solle. Geplant sei, Kämpfer, Waffen und Ausrüstung zu erfassen und sich mit dem Oberbefehlshaber der irakischen Streitkräfte abzustimmen.

Die Gruppe stellte die Entscheidung als Reaktion auf Aufrufe der obersten schiitischen Religionsautorität im Irak und des sogenannten Koordinationsrahmens dar. Das Bündnis ist der größte Block im Parlament und dominiert die irakische Politik. Auch die Imam-Ali-Brigaden kündigten an, ihre Waffen an den Staat zu übergeben. Die Zeit sei gekommen, "einen starken Staat mit voller Souveränität" aufzubauen.

20.10 Uhr: Trump weist Berichte über Abbruch der Iran-Gespräche zurück

US-Präsident Donald Trump hat Berichte iranischer Medien über einen Abbruch der indirekten Gespräche mit den Vereinigten Staaten bestritten. Trump bezeichnete am Dienstag in den sozialen Medien entsprechende Berichte iranischer Nachrichtenagenturen als "falsch und irreführend".

"Die Gespräche zwischen uns laufen ununterbrochen weiter, auch vor vier Tagen, vor drei Tagen, vor zwei Tagen, vor einem Tag und heute", erklärte der US-Präsident. "Wohin sie führen, weiß man nie, aber wie ich dem Iran gesagt habe: "Es ist an der Zeit, dass ihr auf die eine oder andere Weise einen Deal macht. Ihr macht das schon seit 47 Jahren, und das darf nicht länger so weitergehen!""

19.50 Uhr: Irak sucht neue Öl-Exportwege - Pipeline-Lieferungen sollen steigen

Angesichts der Sperrung der Straße von Hormus will der Irak seine Rohölexporte per Pipeline und Lastwagen massiv ausweiten. Die Ausfuhren durch Pipelines sollen in den kommenden zweieinhalb Monaten von 220.000 auf 770.000 Barrel pro Tag steigen, teilt die Regierung mit. Zudem seien Lieferungen per Lkw in Nachbarländer im Umfang von 420.000 Barrel pro Tag geplant. Das Kabinett billigt dafür ein Abkommen mit Syrien, um Rohöl über die Mittelmeerhäfen Banijas und Tartus zu verschiffen.

19.05 Uhr: Netanjahu - Werden Irans Führung beim Verschwinden helfen

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hält an dem Ziel fest, die iranische Regierung stürzen zu wollen. Die Führung in Teheran sei "dazu bestimmt, aus der Welt zu verschwinden", sagte er bei einer Zeremonie zum Amtsantritt des neuen Leiters des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Roman Gofman. "Und wir werden ihr dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen". Einzelheiten dazu, wie genau dies gelingen soll, ließ er offen.

17.36 Israel und Libanon starten neue Gesprächsrunde in Washington

Trotz neuer israelischer Angriffe auf die Hisbollah-Miliz haben Israel und der Libanon in Washington eine weitere Runde politischer Gespräche aufgenommen. Vertreter der USA und Israels teilten mit, dass die Treffen zwischen den israelischen und libanesischen Botschaftern am Dienstag wie geplant im Außenministerium in Washington begonnen hätten.

Den zweitägigen Gesprächen ging ein Sicherheitstreffen zwischen beiden Seiten voraus, das am Freitag im Pentagon stattfand. Keiner der Teilnehmer des Treffens gab einen Kommentar ab, als sie vor Beginn der Gespräche für Fotos posierten.

16.47 Uhr: USA - Iran zu Verhandlungen über weitere Aspekte des Atomprogramms bereit

Der Iran ist nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio bereit, über Aspekte seines Atomprogramms zu verhandeln, die das Land zuvor in Gesprächen ausgeklammert habe. Dies sei jedoch keine Garantie für eine Übereinkunft zur Beendigung des Krieges, sagt Rubio vor Abgeordneten in Washington. Erste Voraussetzung für die laufenden Gespräche sei, dass die Regierung in Teheran die gesperrte Straße von Hormus wieder öffne und dies auch unmissverständlich bekanntgebe. Zudem müsse sich der Iran zu konkreten Verhandlungen über den Verbleib seines hochangereicherten Urans verpflichten. Eine Lockerung der Sanktionen sei an Bedingungen geknüpft und werde nicht allein für die Öffnung der Meerenge gewährt. Die konventionelle Verteidigung des Irans sei erheblich geschwächt worden, das Land verfüge aber noch über viele Drohnen, erklärt der Minister weiter.

16.04 Uhr: Iranische Medien - Teheran bricht Gespräche mit Vermittlern ab

Der Iran hat laut iranischen Nachrichtenagenturen die Gespräche mit Vermittlern über ein Ende des Krieges abgebrochen. Die halbstaatlichen Agenturen Fars und Tasnim, die der paramilitärischen Revolutionsgarde nahestehen, berichteten am Dienstag, der Abbruch sei erfolgt, nachdem Israel gedroht habe, die libanesische Hauptstadt Beirut zu bombardieren.

Aus Kreisen der Vermittler verlautete, der Iran habe am Dienstag überhaupt nicht kommuniziert. Zuvor habe Teheran erklärt, im Libanon müsse eine Waffenruhe durchgesetzt werden, damit die Verhandlungen fortgesetzt werden könnten.

15.55 Uhr: Iran bereitet Beisetzung von Chamenei vor

Mehr als drei Monate nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei gibt es erstmals Äußerungen zu seinem geplanten Begräbnis. Die Beerdigung sei für den Beginn des islamischen Trauermonats Muharram geplant, sagte der stellvertretende Teheraner Bürgermeister Amin Tawakolisadeh, wie iranische Medien berichteten. Ein Datum wäre somit ab Mitte Juni möglich. 

Die Trauerfeiern sollen offiziell in der iranischen Hauptstadt Teheran, der Pilgerstadt Ghom sowie Chameneis Heimatort Maschhad abgehalten werden. In dem zentralen religiösen Zentrum Maschhads, dem Imam-Resa-Mausoleum, soll der frühere Religionsführer beigesetzt werden. In Teheran bereiten sich die Behörden auf Versammlungen von bis zu 20 Millionen Menschen vor.

15.03 Uhr: Israel setzt Angriffe im Südlibanon fort

Israel setzt seine Luft- und Artillerieangriffe auf mehrere Ortschaften im Südlibanon fort. Die Einwohner der Stadt Nabatija werden zum Verlassen des Ortes aufgefordert. Über der Hauptstadt Beirut kreist eine israelische Drohne. Die Hisbollah-Miliz gibt zwei Vorstöße gegen israelische Truppen im Südlibanon bekannt, verzichtet aber auf Raketenangriffe über die Grenze hinweg. Das israelische Militär fängt nach eigenen Angaben in der Nacht zwei aus dem Libanon abgefeuerte Geschosse ab.

14.30 Uhr: Durch Nahost-Krise steigende Kosten bedrohen Kinder-Versorgung

Steigende Transportkosten und unterbrochene Lieferketten infolge der Nahost-Krise bedrohen nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef die Versorgung von Kindern mit lebensrettenden Hilfsgütern. Knapp 100 Tage nach Ausbruch des Iran-Krieges trieben die erhöhte Unsicherheit auf wichtigen Schifffahrtsrouten die Treibstoffpreise und Versicherungsprämien in die Höhe, erklärt Unicef. Zudem behinderten überlastete Ausweichhäfen die Lieferung von Hilfsgütern. Unicef sei wegen der Verzögerungen auf dem Seeweg zunehmend auf teurere Luftfracht angewiesen.

Allein im ersten Quartal seien die jährlichen Zuwendungen von Logistikpartnern für Charterflüge fast aufgebraucht, um Hilfsgüter in den Libanon und in den Gazastreifen zu fliegen. Dort komme es zu Verzögerungen von vier bis sechs Wochen. Unicef schätzt, dass sich einige Lieferungen um bis zu sechs Monate verzögern. Die Umleitung von Schiffen um das Kap der Guten Hoffnung verlängere die Lieferzeiten um zwei bis vier Wochen.

Die finanziellen Folgen seien erheblich. So sei das Transportbudget von Unicef in Mali im ersten Quartal um 36 Prozent gestiegen, was zu schmerzhaften Kompromissen zwinge. Es müsse abgewogen werden, ob weniger lebensrettende therapeutische Fertignahrung geliefert oder bei Programmen zur Wasserversorgung gespart werde.

11.45 Uhr: Palästinenser- Drei Tote durch israelischen Beschuss im Gazastreifen

Im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben durch israelischen Beschuss mindestens drei Menschen getötet worden. Nach Angaben von Medizinern kam bei einem Luftangriff auf ein Fahrzeug östlich von Deir al-Balah im Zentrum des Küstenstreifens ein Mensch ums Leben, vier weitere wurden verletzt. Bei einem weiteren Angriff in der nahe gelegenen Ortschaft Sawaida wurde ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt.

Zudem wurde nach palästinensischen Angaben ein Mann im Nordwesten von Chan Junis im Süden des Gazastreifens durch Schüsse israelischer Soldaten getötet. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht zu den Vorfällen. Trotz einer im Oktober von den USA vermittelten Waffenruhe kommt es weiterhin zu israelischen Angriffen. Die indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas über die Umsetzung der zweiten Phase des Waffenruhe-Abkommens gelten derzeit als festgefahren.

09.05 Uhr: Iran berät laut Medienberichten noch über Vorschlag für Abkommen mit den USA

Der Iran hat sich einem Medienbericht zufolge bislang nicht zu dem Vorschlag für ein Abkommen mit den USA geäußert. Die Beratungen über den endgültigen Vertragstext dauerten in Teheran weiter an, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf Verhandlungskreise.

Demnach prüft die iranische Führung den Vorschlag wegen des tiefen Misstrauens gegenüber den USA und aus ihrer Sicht mangelnder Vertragstreue in der Vergangenheit mit großer Vorsicht. "Basierend auf früheren Erfahrungen strebt der Iran nach greifbaren und echten Vorteilen", hieß es aus den Verhandlungskreisen.

02.32 Uhr: Israel meldet Angriff aus dem Libanon

Das israelische Militär teilt mit, im Norden des Landes zwei aus dem Libanon abgefeuerte Geschosse abgefangen zu haben. Verletzt worden sei niemand. Erst am Montag hatte der Libanon eine teilweise Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel verkündet.

00.03 Uhr: Medienbericht - Trump erwartet Einigung mit dem Iran binnen einer Woche

US-Präsident Donald Trump erwartet nach eigenen Angaben innerhalb der kommenden Woche eine Einigung mit dem Iran. In einem Interview mit dem US-Sender ABC sagte Trump, es gehe dabei um eine Verlängerung des Waffenstillstands sowie um die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Darüber berichtete ABC News unter Berufung auf Aussagen des Präsidenten.

Im Video: Trump erwartet Einigung mit Iran binnen Woche

US-Präsident Trump spricht von einer Einigung mit Iran binnen einer Woche. Der Iran hatte laut Medienberichten den vorläufigen Stopp der Gespräche mit den USA verkündet
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US-Präsident Trump spricht von einer Einigung mit Iran binnen einer Woche. Der Iran setzt die Verhandlungen jedoch vorerst aus.

Dienstag, 2. Juni 2026

23.53 Uhr: Libanons Botschaft in den USA - Hisbollah stimmt Stopp der Angriffe auf Israel zu

Im Ringen um eine Friedenslösung im Libanon hat die pro-iranische Hisbollah-Miliz libanesischen Angaben zufolge einem US-Vorschlag zur Einstellung der Angriffe auf Israel zugestimmt. "Die libanesischen Behörden haben die Bestätigung erhalten, dass die Hisbollah den US-Vorschlag für eine beidseitige Einstellung der Angriffe akzeptiert hat", erklärte die libanesische Botschaft in den USA am Montag. Demnach solle der Waffenstillstand auf das gesamte Staatsgebiet des Libanons ausgeweitet werden. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump von einem "sehr guten Gespräch" mit hochrangigen Hisbollah-Vertretern berichtet.

21.44 Uhr: Libanon - Israels Angriffsstopp betrifft vorerst nur Beiruter Vororte

Der von US-Präsident Donald Trump angekündigte Stopp israelischer Angriffe auf die Hisbollah im Libanon bezieht sich nach Angaben von Libanons Präsidenten Joseph Aoun zunächst auf die südlichen Vororte der Hauptstadt Beirut. "Nach der vorgeschlagenen Vereinbarung werden die israelischen Angriffe auf die südlichen Vororte Beiruts eingestellt, während die Hisbollah im Gegenzug auf Angriffe gegen Israel verzichtet", teilte das Präsidialamt auf X mit. Die Waffenruhe solle auf das gesamte libanesische Staatsgebiet ausgeweitet werden.

Die Hisbollah ihrerseits habe dem US-Vorschlag für einen gegenseitigen Stopp der Angriffe mit Israel zugestimmt. Die libanesischen Behörden hätten eine entsprechende Bestätigung erhalten

20.08 Uhr: Trump - Gespräche mit dem Iran gehen weiter

US-Präsident Donald Trump zufolge gehen die Verhandlungen mit dem Iran weiter. "Die Gespräche mit der Islamischen Republik Iran werden in zügigem Tempo fortgesetzt", schreibt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Damit widerspricht er einem Bericht der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Diese meldete, die Regierung in Teheran setze die indirekten Verhandlungen mit den USA aus. Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

20.00 Uhr: Kreise - Hisbollah will Angriffe auf Israel nicht einstellen

Nach Angaben aus dem Umfeld der libanesischen Hisbollah will die proiranische Miliz die Angriffe auf den Norden Israels nicht stoppen. Die Hisbollah habe sich "keineswegs zu einer Einstellung der Angriffe verpflichtet", erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag. "Warum sollten wir diese Attacken einstellen, die Israel wehtun, während es den Libanon bombardiert?"

Israel hatte zuvor mit Angriffen auf die libanesische Hauptstadt Beirut gedroht, falls der Beschuss der Hisbollah nicht aufhört. Regierungschef Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz hatten das mit "den wiederholten Verstößen der Terrororganisation Hisbollah" gegen eine geltende Feuerpause begründet.

19.45 Uhr: Trump - Keine israelischen Truppen nach Beirut

Israel wird nach Angaben von US-Präsident Donald Trump keinen Militäreinsatz in Beirut unternehmen. "Es werden keine Truppen nach Beirut entsandt, und alle Truppen, die auf dem Weg sind, sind bereits umgekehrt", teilt Trump auf der Plattform Truth Social mit. Zuvor habe er ein sehr konstruktives Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geführt. Zudem habe er über hochrangige Vertreter mit der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz gesprochen, die einer Einstellung der Kämpfe zugestimmt habe. Kurz zuvor sagten Insider der Nachrichtenagentur Reuters, Israel warte vor einem Vorstoß in die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt auf die endgültige Zustimmung Trumps. Eine Stellungnahme der Regierung in Jerusalem liegt zunächst nicht vor.

19.35 Uhr: Israel - Frankreich schließt Regierungsvertreter von Waffenmesse aus

Frankreich schließt nach israelischen Angaben Vertreter der Regierung in Jerusalem von der Waffenmesse Eurosatory in Paris aus. Ein Sprecher des israelischen Verteidigungsministeriums bezeichnet den Schritt als "schändliche Entscheidung", die von politischem und kommerziellem Kalkül zeuge. Das französische Verteidigungsministerium erklärt, israelische Unternehmen dürften auf der Messe lediglich Ausrüstung zur Luft- und Raketenabwehr ausstellen. Ein Grund wird nicht genannt. Die Behörde geht nicht auf die Aussagen aus Israel zu Regierungsvertretern ein. Die Messe beginnt am 15. Juni.

19.05 Uhr: Libanon - Tote und Schäden nach Angriff nahe einem Krankenhaus

Bei einem israelischen Luftangriff nahe einem Krankenhaus in der Küstenstadt Tyrus sind nach libanesischen Angaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete, dass nach einer ersten Zählung 23 Personen verletzt worden seien. Der Strom auf der Intensivstation sei infolge des Angriffs ausgefallen. 

Auf Bildern in sozialen Medien war zu sehen, wie die Räume des Krankenhauses zum Teil komplett verwüstet wurden. Lokale Medien berichteten, es seien massive Schäden entstanden.

18.22 Uhr: Israel droht mit Angriffen auf Beirut - Aufforderung zur Evakuierung

Das israelische Militär fordert die Bewohner der südlichen Vororte von Beirut zur Evakuierung auf. Sollte die Hisbollah-Miliz weiterhin Raketen auf israelische Städte abfeuern, werde man Ziele in dem Gebiet angreifen, teilt das israelische Militär mit.

Im Video: Libanon - Israel weitet Angriffe gegen Hisbollah aus

Von Häusern im Libanon steigt Rauch auf
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Libanon - Israel weitet Angriffe gegen Hisbollah aus

17.15 Uhr: Wadephul besorgt über die Lage im Libanon

Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat besorgt auf das weitere Vorrücken der israelischen Armee im Süden des Libanon reagiert. Dieses gebe "Anlass zu großer Sorge", erklärte Wadephul. Israel müsse in seinem Anspruch auf Sicherheit und Selbstverteidigung auf "die Verhältnismäßigkeit achten", sagte der Jurist bereits am Sonntag vor seinem Abflug nach New York zum Besuch der UN.16.03 Uhr: Teheran setzt Verhandlungen mit den USA aus

Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim hat Teheran die Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Krieges in der Golfregion ausgesetzt. Die Entscheidung sei wegen der "anhaltenden Verbrechen" Israels im Libanon getroffen worden, meldete Tasnim am Montag. "Das iranische Verhandlungsteam setzt daher den Dialog und den Austausch von Mitteilungen über Vermittler aus", berichtete die iranische Nachrichtenagentur weiter. 

Kuwait fängt Raketen- und Drohnenangriffe ab

Die Skyline von Kuwait-Stadt (Archivbild vom 06.10.2025)
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Aus Kuwait wurden am Morgen Drohnen- und Raketenangriffe gemeldet.

11.14 Uhr: Iran will nicht über Atomprogramm verhandeln

Der Iran hat bekräftigt, dass das Atomprogramm des Landes derzeit nicht auf der Tagesordnung der Gespräche mit den USA stehe. "Über die Einzelheiten des Nukleardossiers haben keine Verhandlungen stattgefunden", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei. "In dieser Phase hat für uns die Beendigung des Krieges Priorität", fügte er hinzu. US-Präsident Donald Trump hatte angegeben, dass Teheran ihm einen Verzicht auf Atomwaffen garantiert habe.

11.01 Uhr: Teheran wirft Washington Verzögerung von Abkommen vor

Der Iran macht tiefes Misstrauen, widersprüchliche Positionen der USA und die israelischen Angriffe im Libanon für die Verzögerungen bei den Friedensgesprächen verantwortlich. Die Verhandlungen hätten in einer Atmosphäre des großen Misstrauens begonnen, sagt der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei. Die US-Seite ändere ständig ihre Ansichten und stelle neue Forderungen. Zudem betrachte Teheran das Vorgehen Israels in der Region als untrennbar mit den USA verbunden.

10.18 Uhr: Israel räumt Tod von Soldaten im Libanon ein

Bei Kämpfen im Süden des Libanon ist nach Angaben der israelischen Armee ein weiterer israelischer Soldat getötet worden. Der 20-jährige Unteroffizier sei am Montag "im Kampf im Südlibanon gefallen", erklärte die Armee. Wie es von der Armee gegenüber der Nachrichtenagentur AFP weiter hieß, wurde der Soldat bei einem Drohnenangriff der pro-iranischen Hisbollah-Miliz getötet. Damit stieg die Zahl der seit Anfang März getöteten Israelis nach Armeeangaben auf 26, darunter 25 Soldaten und ein ziviler Auftragnehmer.

09.02 Uhr: Netanjahu ordnet neuen Beschuss von Südlibanon an

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weist das Militär an, Ziele in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut anzugreifen. Dies teilt Netanjahu in einer Erklärung mit. Bei dem Gebiet handelt es sich um die Hisbollah-Hochburg Dahija.

08.41 Uhr: Bundesentwicklungsministerin Radovan kündigt Libanon-Reise an

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan reist in den Libanon, um sich ein Bild von den Auswirkungen des Krieges zwischen der Hisbollah und Israel zu machen. Im Mittelpunkt des zweitägigen Besuches stünden die Lage der Binnenvertriebenen sowie die Bemühungen der libanesischen Regierung um Reformen, teilt Radovans Ministerium mit. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Sonntag eine Ausweitung der Bodenoffensive im Libanon angeordnet.

08.36 Uhr: Iran bestätigt Angriff auf von USA genutzten Stützpunkt

Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben einen Stützpunkt angegriffen, der von der US-Armee für Angriffe genutzt worden sei. Der Standort wurde in der am Montag von iranischen Staatsmedien verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden nicht genannt. Kuwaits Militär hatte kurz zuvor erklärt, dass seine Luftverteidigung auf einen Drohnen- und Raketenangriff reagiere.

06.07 Uhr: Kuwait fängt Raketen- und Drohnenangriffe ab

Im Golfstaat Kuwait ist am Morgen wegen feindlicher Luftangriffe mit Raketen und Drohnen Alarm ausgelöst worden. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte der Generalstab der Armee auf der Plattform X mit. Explosionsgeräusche hingen damit zusammen, dass Geschosse abgefangen würden. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge zu leisten. Im ganzen Land heulten die Sirenen, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Kuna. Zur Herkunft der Drohnen und Raketen und den Zielen der Angriffe schwieg die Armee.

05.54 Uhr: US-Armee attackiert iranische Radar- und Drohnenkontrollanlagen

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am Wochenende iranische Radar- und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm angegriffen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen des Iran gewesen, darunter der Abschuss einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. US-Kampfflugzeuge hätten demnach die Luftabwehr, eine Bodenkontrollstation und zwei Drohnen zerstört. US-Soldaten seien nicht zu Schaden gekommen. Unterdessen erklären die iranischen Revolutionsgarden iranischen Medien zufolge, sie hätten einen Luftwaffenstützpunkt ins Visier genommen. Dieser sei von den USA für einen Angriff auf einen Telekommunikationsturm auf der Insel Sirik im Süden des Iran genutzt worden.

05.10 Uhr: Anlauf für neue Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah?

Die USA unternehmen einem Insider aus US-Regierungskreisen zufolge einen neuen Anlauf für eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon. Die Hisbollah-Miliz solle alle Angriffe auf Israel einstellen und im Gegenzug müsse Israel auf eine Eskalation in Beirut verzichten, sagte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. US-Außenminister Marco Rubio spreche über diesen Plan bereits mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Während Aoun versuche, den Vorschlag voranzutreiben, fordert der libanesische Parlamentspräsident Nabih Berri dem Insider zufolge, dass Israel zuerst das Feuer einstellt.

01.25 Uhr: Libanon meldet acht Tote nach israelischem Angriff

Bei einem israelischen Angriff auf den Süden des Libanon sind libanesischen Angaben zufolge acht Menschen getötet worden. 19 Menschen seien verletzt worden, erklärte das libanesische Gesundheitsministerium.

Montag, 1. Juni 2026

22.59 Uhr: Irans Präsident Peseschkian für neuen Politikstil

Irans Präsident Massud Peseschkian hat sich für eine grundlegende Änderung des Führungsstils im Land ausgesprochen. Zugleich wies sein Büro Rücktrittsgerüchte zurück. Peseschkian sagte laut der den Revolutionsgarden nahestehenden Agentur Fars, die Führung könne nicht allein aus einer begrenzten Gruppe von Führungskräften und Beamten bestehen. Er verlangte stattdessen die Einbindung aller gesellschaftlichen Schichten, wirtschaftlicher Akteure und Wissenschaftler sowie der Bevölkerung. Je ehrlicher man mit der Bevölkerung spreche und sie in den Prozess der Entscheidungsfindung und Problemlösung einbezöge, desto größer sei die Chance, Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Peseschkian gilt als Reformer. Seine Forderung steht im Kontrast zur Machtstruktur. Ein Blick auf die wichtigsten Vertreter der iranischen Führung zeigt, dass viele Schlüsselpositionen seit Jahrzehnten durch Personen mit engen Verbindungen zu den Islamischen Revolutionsgarden besetzt sind.

21.52 Uhr: Wadephul besorgt über israelischen Vorstoß im Libanon

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat sich besorgt geäußert über das Vorrücken der israelischen Armee im Südlibanon. Zwar handele es sich um eine Reaktion auf die Angriffe der Hisbollah-Miliz, die aufhören müssten. Eine weitere Eskalation verschärfe jedoch die Lage und sorge für neue Fluchtbewegungen. "Wenn es aber Zivilistinnen und Zivilisten sind, die den Preis einer militärischen Eskalation zahlen und Teile des Libanon dauerhaft unbewohnbar werden, macht das Israels Nachbarschaft langfristig nicht sicherer", erklärte der Minister. Israel müsse die Zivilbevölkerung schützen. Die libanesische Regierung müsse entschieden gegen die Hisbollah vorgehen.

Im Video: Israel weitet Bodeneinsatz im Libanon aus

Die israelische Armee hat im Libanon die strategisch wichtige Kreuzritterburg Beaufort erobert. Es ist der weiteste Vorstoß seit dem Jahr 2000.
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Videobeitrag

Die israelische Armee hat im Libanon die strategisch wichtige Kreuzritterburg Beaufort erobert. Es ist der weiteste Vorstoß seit dem Jahr 2000.

19.30 Uhr: Irans Außenminister - Gespräche mit USA dauern an

Der Iran und die USA setzen ihre Gespräche und ihren Nachrichtenaustausch nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Aragtschi fort. Man könne die Verhandlungen nicht beurteilen, bis ein klares Ergebnis vorliege, sagt er staatlichen Medien. Spekulationen dürfe keine Bedeutung beigemessen werden.

16.03 Uhr: Iranische Revolutionsgarden greifen Stützpunkte im Nordirak an

Die Bodentruppen der iranischen Revolutionsgarden greifen iranischen Staatsmedien zufolge Stützpunkte von Separatistengruppen im Nordirak an. Welche Orte genau von den Angriffen betroffen sind, ist zunächst unklar.

15.04 Uhr: Libanon – 13 Krankenhaus-Mitarbeiter bei israelischem Luftangriff verletzt

Bei einem israelischen Luftangriff in der Nähe eines Krankenhauses in Tyrus im Süden des Libanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 13 Mitarbeiter der Klinik verletzt worden. Zudem sei erheblicher Sachschaden entstanden, erklärte das Ministerium am Sonntag. Die Regierung rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, "den sich ausweitenden israelischen Angriffen ein Ende zu setzen".

Zwischen Israel und dem Libanon gilt seit Mitte April offiziell eine Waffenruhe, die von der Hisbollah allerdings nicht anerkannt wird. Die Hisbollah setzt ihre Angriffe auf Israel fort, Israels Armee rückte im Vorgehen gegen die vom Iran unterstützte Miliz in den vergangenen Tagen immer weiter in den Süden des Libanon vor.

14.25 Uhr: Frankreich verlangt Dringlichkeitssitzung zu Libanon

Nach der Ausweitung der israelischen Militäreinsätze im Libanon hat Frankreich eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats gefordert. Zwar erkenne Frankreich das Recht Israels auf Selbstverteidigung gegen Angriffe der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz an, sagte Außenminister Jean-Noël Barrot dem Sender BFMTV. "Doch nichts rechtfertigt diese Entwicklung", erklärte er. Sie stelle zudem einen "schwerwiegenden Fehler" und einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar.

14.20 Uhr: Netanjahu nennt Einnahme der Burg Beaufort "entscheidende Wendung" in Libanon-Offensive

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die Einnahme der Kreuzritterburg Beaufort im Libanon in einem am Sonntag veröffentlichten Video als "entscheidende Wendung" im Kampf gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz bezeichnet.

Die israelische Armee hatte die Kreuzritterburg Beaufort bereits im Libanonkrieg 1982 erobert und nutzte sie bis zu ihrem Rückzug im Jahr 2000 als Stützpunkt. Beaufort gilt wegen der Lage mit Blick über weite Teile des Südlibanon als strategisch wichtiger Punkt.

12.58 Uhr: Iran nimmt Gasförderung auf drei Plattformen nach Angriffen wieder auf

Der Iran nimmt die Förderung auf drei Offshore-Plattformen im Gasfeld Süd-Pars wieder auf. Diese mussten infolge israelischer Angriffe auf Verarbeitungsanlagen an Land gestoppt werden. Die Plattformen selbst seien nicht beschädigt worden, sagt der Chef der Pars Oil and Gas Company, Turadsch Dehgani, staatlichen Medien. Das geförderte Gas werde nun zu anderen Verarbeitungsanlagen in der Region umgeleitet, während die Reparaturen an den beschädigten Einrichtungen andauerten.

12.09 Uhr: Iran-Chefunterhändler knüpft Abkommen mit USA an Bedingungen

Der Iran wird nach den Worten seines Chefunterhändlers Mohammad Baqer Ghalibaf kein Abkommen zur Beendigung des Konflikts mit den USA akzeptieren, solange die Rechte der iranischen Bevölkerung nicht gesichert sind. Es gebe kein Vertrauen in die Worte und Versprechen des Feindes, sagt Ghalibaf staatlichen Medien zufolge. Das einzige Kriterium seien spürbare Ergebnisse, bevor der Iran seinerseits Verpflichtungen erfülle. Ghalibaf äußert sich nach seiner Vereidigung als wiedergewählter Parlamentspräsident.

09.49 Uhr: Israel meldet Einnahme der Burg Beaufort im Süden des Libanon

Israel hat nach eigenen Angaben im Zuge seiner ausgeweiteten Bodenoffensive gegen die Hisbollah im Süden des Libanon die Burg Beaufort eingenommen. Israelische Soldaten hätten "die Beaufort-Höhe eingenommen", erklärte Verteidigungsminister Israel Katz am Sonntag im Onlinedienst Telegram. Die mittelalterliche Kreuzritterburg gilt wegen ihrer Lage mit Blick über weite Teile des Südlibanon als strategisch wichtiger Punkt.

08.15 Uhr: Israel - Bodeneinsatz im Libanon auf "zusätzliche Gebiete"

Die israelische Armee hat eine Ausweitung ihres Bodeneinsatzes im Libanon gemeldet. Die Offensive zur Erweiterung einer "vorgeschobenen Verteidigungslinie" werde derzeit "auf zusätzliche Gebiete" ausgedehnt, erklärte die Armee am Sonntag. Israelische Soldaten hätten zudem den Fluss Litani überquert.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte bereits am Freitag erklärt, die israelischen Streitkräfte hätten den rund 30 Kilometer nördlich der gemeinsamen Grenze verlaufenden Litani überschritten. Die Armee erklärte nun, sie habe "vor einigen Tagen" einen Einsatz in der Gegend des Beaufort-Kamms und des Wadi al-Saluki im Süden des Libanon begonnen. Ziel sei es, "direkte Bedrohungen" für Orte im Norden Israels und die Stadt Metula zu beseitigen und die operative Kontrolle im Südlibanon zu stärken.

03.00 Uhr: Iran pocht auf Freigabe eingefrorener Auslandsvermögen

Während eine Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran weiter aussteht, rückt in Teheran zunehmend die Bedeutung von eingefrorenen iranischen Auslandsvermögen in den Fokus. Iranische Medien und andere Beobachter der Verhandlungen gaben sich überzeugt, dass eine vorläufige Einigung in den Gesprächen für die Führung in Teheran entscheidend mit der Freigabe von blockiertem Geld zusammenhängt.

00.59 Uhr: USA - Sind zu erneuten Angriffen auf Iran bereit

Die USA sind nach den Worten von Verteidigungsminister Pete Hegseth bereit, die Angriffe auf den Iran wieder aufzunehmen, sollte keine Einigung im Atomstreiterzielt werden. "Wir sind mehr als fähig, wenn nötig, wieder anzugreifen", sagt Hegseth in Singapur. Die USA hätten genug Waffen in den Lagern, sowohl vor Ort als auch weltweit. "Wir sind also in einer sehr guten Position."

Sonntag, 31. Mai 2026

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