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Eine Plakatwand zu den US-Iran-Gesprächen in Islamabad.
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Eine Plakatwand zu den US-Iran-Gesprächen in Islamabad.

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Nahost-Ticker: News vom 11. April in der Nachlese

Nahost-Ticker: News vom 11. April in der Nachlese

Die News vom 11. April in der Ticker-Nachlese.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

22.42 Uhr: Tausende bei Anti-Kriegs-Demo in Tel Aviv

Tausende Menschen haben in Tel Aviv an einer Anti-Kriegs-Demonstration teilgenommen. Der Kundgebung ging eine Lockerung der Kriegsbeschränkungen in weiten Teilen Israels voraus. Die Demonstranten versammelten sich am Abend auf dem zentralen Habima-Platz und reckten Transparente in die Höhe, auf denen zu einem Ende von Israels "ewigem Krieg" aufgerufen wurde. Viele skandierten: "Mehr Leid im Libanon wird uns keine Sicherheit bringen."

22.28 Uhr: Teheran dementiert Durchfahrt von US-Kriegsschiffen durch Straße von Hormus

Der Iran hat Angaben des US-Militärs dementiert, wonach heute zwei US-Kriegsschiffe die Straße von Hormus durchquerten. Die entsprechenden Angaben des für den Nahen Osten zuständige US-Militärkommando Centcom würden "scharf zurückgewiesen", erklärte der iranische Armeesprecher Ebrahim Zolfaghari am Abend nach Angaben des Staatsfernsehens. "Die Entscheidung über die Durchfahrt von welchem Schiff auch immer liegt bei den Streitkräften der Islamischen Republik des Irans", betonte er.

21.46 Uhr: Netanjahu will echtes Friedensabkommen mit dem Libanon

Israel strebt nach den Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ein "echtes Friedensabkommen" mit dem Libanon an. Dieses solle "über Generationen halten", sagte er in einer Videobotschaft mit Blick auf anstehende Verhandlungen in Washington. Ein solcher Ausgang der Gespräche gilt allerdings als ungewiss. Netanjahu bekräftigte gleichzeitig, Israel kämpfe weiter gegen die islamistische Hisbollah-Miliz, bis die Sicherheit der Ortschaften im Norden Israels gewährleistet sei. Seit Wiederaufflammen des Konflikts Anfang März habe Israel mehrere Hundert Kämpfer der Terrororganisation getötet. 

21.44 Uhr: Papst beklagt in Friedensgebet "Wahn der Allmacht"

Papst Leo XIV. hat angesichts der aktuellen Kriege gewaltverherrlichende Rhetorik und Machtstreben angeprangert. Es gebe einen "Wahn der Allmacht", der den Krieg antreibe, sagte Leo bei einem Friedensgebet im Petersdom. Er rufe die politischen Führer auf, innezuhalten und Friedensgespräche aufzunehmen. Der erste in den USA geborene Papst der Geschichte erwähnte in seinem Gebet, das bereits vor der Ankündigung der Friedensgespräche in Islamabad zwischen den USA und dem Iran geplant worden war, weder die Vereinigten Staaten noch Präsident Donald Trump. Ton und Botschaft Leos schienen sich jedoch an die US-Regierung zu richten, deren Vertreter die militärische Überlegenheit der USA hervorgehoben und den Krieg gegen den Iran religiös begründet haben.

21.42 Uhr: Netanjahu - Wir haben Irans Atom- und Raketenprogramm zerstört

Israel hat nach Angaben von Regierungschef Benjamin Netanjahu bei seinen Angriffen auf den Iran das Atom- und Raketenprogramm des Landes zerstört. "Es ist uns gelungen, Irans Atomprogramm und sein Raketenprogramm zu zerschlagen", sagte Netanjahu in einer Fernsehansprache. Die iranische Führung kämpfe "um ihr Überleben".

21.40 Uhr: US-Kreise - Gespräche mit Iran und Pakistan dauern an

Die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran unter Beteiligung Pakistans dauern laut US-Regierungskreisen an. Am späten Samstagabend (Ortszeit) liefen die Verhandlungen noch, wie ein ranghohes Mitglied des Weißen Hauses mitreisenden Reportern in Islamabad mitteilte. Mit den bisherigen Ergebnissen scheint die iranische Seite unzufrieden zu sein. "Die USA stellen exzessive Forderungen bezüglich der Straße von Hormus und haben auch in mehreren anderen Fragen inakzeptable Forderungen gestellt", berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Auch die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von "exzessiven Forderungen" der USA, vor allem zur Straße von Hormus.

Jarde Kushner, Steve Witkoff und am Pult JD Vance
Bildrechte: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Jacquelyn Martin
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Jarde Kushner, Steve Witkoff und am Pult JD Vance

20.16 Uhr: Ministerium - Mehr als 2.000 Tote bei israelischen Angriffen im Libanon

Die Zahl der Todesopfer durch israelische Angriffe im Libanon ist offiziellen Angaben zufolge auf mehr als 2.000 gestiegen. Seit der Ausweitung des Iran-Kriegs auf die pro-iranische Hisbollah im Libanon am 2. März seien 2020 Menschen getötet worden, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. 

19.10 Uhr: USA - Zwei US-Kriegsschiffe haben Straße von Hormus durchfahren

Zwei US-Kriegsschiffe haben die Straße von Hormus durchfahren. Das teilte das US-Militär mit. Die Aktion sei Teil des Vorhabens, mit der Minenräumung in der Passage zu beginnen, erklärte das US-Zentralkommando auf X.

19.07 Uhr: Bericht - Verhandlungen beim Thema Straße von Hormus in der Sackgasse

Die "Financial Times" berichtet, die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA seien bei der Frage der Straße von Hormus in eine Sackgasse geraten. Die staatliche iranische Agentur Nournews berichtet unter Berufung auf den Verhandlern nahestehende Personen, eine weitere Verhandlungsrunde werde es am wahrscheinlich am Sonntag geben.

19.02 Uhr: Macron zu Iran - Verhandlungen für Deeskalation nutzen

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron ruft den Iran dazu auf, die laufenden Friedensverhandlungen mit den USA für eine langfristige Beruhigung der Lage zu nutzen. In einem Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian nannte er die Gespräche eine Chance, um einen solchen Weg zu ebnen. Auch für eine Einigung, die solide Garantien für die Sicherheit der Region liefere, seien die Verhandlungen eine Gelegenheit.

17.04 Uhr: USA und Iran verhandeln laut Weißem Haus direkt

Die USA und der Iran haben in Pakistan direkte Verhandlungen aufgenommen. Das bestätigte das Weiße Haus. Zuvor hatte die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna den Beginn von Dreiergesprächen unter Einschluss Pakistans gemeldet, nachdem die iranischen Vorbedingungen erfüllt worden seien, darunter eine Reduzierung der israelischen Angriffe auf den Südlibanon. Außerdem meldete Irna, US-amerikanische und iranische Vertreter hätten sich getrennt mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif getroffen.

16.28 Uhr: Erste Supertanker passieren Straße von Hormus

Erstmals seit der Feuerpause zwischen den USA und dem Iran passieren Schifffahrtsdaten zufolge wieder drei Supertanker die Straße von Hormus. LSEG-Daten zufolge umfahren die unter liberianischer Flagge fahrende "Serifos" sowie die chinesischen Schiffe "Cospearl Lake" und "He Rong Hai" dabei die iranische Insel Larak. Die Blockade der Meerenge durch die Regierung in Teheran seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar stört die weltweite Energieversorgung und treibt die Ölpreise in die Höhe.

16.25 Uhr: Israelische Luftangriffe im Gazastreifen - Mindestens sieben Tote

Bei zwei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums mindestens sieben Menschen getötet und mehrere verletzt worden. Wie Behördenvertreter mitteilten, traf ein Angriff einen Polizeikontrollpunkt im Flüchtlingslager Bureidsch. Dabei kamen mindestens sechs Menschen ums Leben. Bei einem weiteren Angriff in Beit Lahia wurde mindestens eine Person getötet. Das israelische Militär teilte mit, der Angriff in Bureidsch sei erfolgt, nachdem sich Hamas-Mitglieder der sogenannten gelben Linie genähert hätten. Diese markiert die Grenze zu der von Israel besetzten Hälfte des Küstengebiets. Zu dem Vorfall in Beit Lahia äußerte sich die Armee zunächst nicht.

15.29 Uhr: Trump - US-Militär beginnt mit Räumung der Straße von Hormus

Das US-Militär startet nach Angaben von Präsident Donald Trump die Öffnung der Straße von Hormus. "Wir beginnen jetzt mit dem Prozess der Räumung der Straße von Hormus", schreibt er in sozialen Medien. Was er damit genau meint, bleibt zunächst offen.

Weiter erklärt Trump, alle iranischen Minenleger seien versenkt worden. Iran hat die Meerenge während des Krieges mit den USA geschlossen.

14.29 Uhr: Libanon meldet Tote nach israelischen Angriffen

Im Libanon sind nach Behördenangaben erneut mehrere Menschen durch israelische Angriffe getötet worden. Bei verschiedenen Angriffen in der Gegend um Nabatija im Süden des Landes seien zehn Menschen getötet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit.

Unter den Opfern waren demnach erneut auch Sanitäter. Auch ein Mitarbeiter des Zivilschutzes sei getötet worden. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht. Es hatte der proiranischen Hisbollah-Miliz zuletzt jedoch vorgeworfen, Krankenwagen als Schutz vor Angriffen zu nutzen.

14.11 Uhr: Iran pocht auf Einhaltung der Waffenruhe im Libanon

Der Iran steht nach Angaben des Außenministeriums in Kontakt mit dem Libanon, um die Einhaltung der Waffenruhe an allen Fronten sicherzustellen. Dies erklärt der Sprecher des Ministeriums im staatlichen Fernsehen aus der pakistanischen Hauptstadt Islamabad.

Dort führen hochrangige Vertreter der USA und des Iran derzeit indirekte Gespräche, um ihren sechswöchigen Krieg zu beenden. Libanesische Vertreter aus dem Umfeld der Hisbollah-Miliz sagen der Nachrichtenagentur Reuters, die Gruppe unterstütze den Dialog in Pakistan.

13.48 Uhr: Pakistanische Kampfflugzeuge in Saudi-Arabien stationiert

Pakistanische Kampf- und Unterstützungsflugzeuge sind im Rahmen eines Verteidigungsabkommens in Saudi-Arabien stationiert worden. Wie das saudische Verteidigungsministerium auf X mitteilte, landeten die Maschinen auf dem König-Abdulasis-Luftwaffenstützpunkt. Offen blieb, um wie viele Flugzeuge es sich handelt. Saudi-Arabien und Pakistan hatten im September vergangenen Jahres ein Abkommen zur gemeinsamen Verteidigung unterzeichnet. Jeder Angriff auf einen der beiden Staaten werde als Angriff auf beide Länder gewertet, hieß es damals in einer gemeinsamen Erklärung.

Während des Iran-Kriegs feuerte Iran als Vergeltung für die israelisch-amerikanischen Angriffe auch immer wieder in Richtung Saudi-Arabien. In dem Golfstaat sind auch US-Truppen stationiert. Pakistan vermittelt derzeit zwischen Teheran und Washington.

12.44 Uhr: Pakistan erklärt Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran für eröffnet

Der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif hat die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad für eröffnet erklärt. "Mit dem Beginn der Gespräche von Islamabad heute hat der Premierminister von Pakistan, Muhammad Shehbaz Sharif, ein Treffen mit Seiner Exzellenz JD Vance, dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, abgehalten", teilte Sharifs Büro am Samstag mit. Zuvor hatte Sharif Medienberichten zufolge die iranische Delegation empfangen. Das Büros Sharifs bekräftigte, dass Pakistan sich darauf "freut, seine Vermittlung für beide Seiten fortzusetzen, um Fortschritte hin zu einem nachhaltigen Frieden in der Region zu erzielen".

12.26 Uhr: USA dementieren, eingefrorenes Iran-Vermögen freizugeben

Ein Vertreter der US-Regierung dementiert Berichte, wonach die USA der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen zugestimmt habe. Die Nachrichtenagentur Reuters hat zuvor unter Berufung auf einen hochrangigen iranischen Insider berichtet, die USA hätten der Freigabe iranischer Vermögen zugestimmt. Diese würden in Katar und anderen ausländischen Banken gehalten.

12.22 Uhr: Vance berät mit Pakistans Ministerpräsident Sharif

US-Vizepräsident JD Vance ist in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad mit Ministerpräsident Shehbaz Sharif zusammengetroffen. Sharif habe die Hoffnung geäußert, dass die anstehenden Gespräche mit dem Iran als Sprungbrett für einen dauerhaften Frieden in der Region dienen, teilt das Büro des Ministerpräsidenten mit. An dem Treffen nahmen dem US-Präsidialamt zufolge auch der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teil.

12.13 Uhr: Irans neuer Oberster Führer Insidern zufolge schwer verletzt und entstellt

Der oberste Führer des Irans, Ajatollah Modschtaba Chamenei, erholt sich Insidern zufolge noch immer von schweren Verletzungen, die er bei dem Luftangriff zu Beginn des Krieges erlitten hat. Das Gesicht des 56-Jährigen sei beim Beschuss des Gebäudekomplexes des geistlichen und politischen Oberhauptes im Zentrum Teherans entstellt worden, sagten drei Personen aus dem engeren Umfeld Chameneis der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem habe er eine erhebliche Verletzung an einem oder beiden Beinen erlitten.

Bei dem Angriff am Anfang des von den USA und Israel am 28. Februar begonnenen Krieges wurde das damalige Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet. Zum Nachfolger wurde sein Sohn Modschtaba Chamenei gewählt, der seither jedoch nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten ist. Ob er überhaupt in der Lage ist, die Staatsgeschäfte zu führen ist unklar.

11.37 Uhr: Iran ermuntert USA vor Verhandlungen zu "America First"-Politik

Der iranische Vizepräsident Mohammed Resa Aref hat die US-Regierung aufgerufen, bei den Friedensverhandlungen die Interessen ihres Landes über die Israels zu stellen. Falls die US-Unterhändler bei den Gesprächen am Samstag in Pakistan Präsident Donald Trumps Devise "America First" beherzigten, sei ein Abkommen möglich, schrieb Aref in sozialen Medien. "Sollten wir es jedoch mit Vertretern von 'Israel First' zu tun haben, wird es keine Einigung geben", fügte er hinzu. Aref warnte, sollten die Gespräche scheitern und die USA und Israel den Krieg gegen den Iran wieder aufnehmen, werde "die Welt mit höheren Kosten konfrontiert sein".

11.20 Uhr: Berichte über eingeschlossene Hisbollah-Kämpfer in Grenzort

Israelische Truppen haben Medienberichten zufolge eine Hochburg der proiranischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon eingekreist. In der Stadt Bint Dschubail, die wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, seien nach Schätzungen Dutzende Hisbollah-Kämpfer seit vier Tagen eingeschlossen, berichtete das israelische Nachrichtenportal "ynet". Ähnliche Berichte kamen aus dem Libanon. Israelische Truppen rückten demnach von Jarun, Marun al-Ras und Aitarun aus voran, um Bint Dschubail von verschiedenen Seiten aus von der umgebenden Region abzuschneiden. Die Schiitenstadt gilt als wichtige Front der Hisbollah.

11.16 Uhr: Europäische Flughäfen warnen vor Kerosinknappheit

Die weitgehende Blockade der Meerenge von Hormus könnte gravierende Auswirkungen auf den Flugverkehr in Europa haben: Falls sich die Lage nicht bessere, könne es innerhalb von drei Wochen zu einer "systemischen Treibstoffknappheit" kommen, warnte der Generaldirektor des Dachverbandes der Flughafenbetreiber in Europa (ACI Europe), Olivier Jankovec, in einem Schreiben an die EU, das der Nachrichtenagentur AP am Samstag vorlag. Der Engpass könne die Sommerreisesaison beeinträchtigen und der europäischen Wirtschaft "erheblichen Schaden zufügen".

Jankovec forderte die EU auf, kollektive Käufe von Flugzeugtreibstoff für die europäischen Länder zu organisieren. Außerdem solle sie die Lagerbestände überwachen und alternative Quellen für Flugzeugtreibstoff suchen.

11.14 Uhr: Irans Delegation trifft vor Gesprächen mit USA Pakistans Regierungschef

Vor Beginn der US-iranischen Verhandlungen über eine Beendigung des Iran-Kriegs in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist die iranische Delegation Medienberichten zufolge mit Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif zusammengekommen. "Die Modalitäten für die Gespräche zwischen dem Iran und den USA werden am Ende dieses Treffens festgelegt", berichtete das staatliche iranische Fernsehen am Samstag.

10.38 Uhr: Hamas-Zivilschutz meldet sieben Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen

Im Zentrum des Gazastreifens sind nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Zivilschutzbehörde sieben Menschen bei israelischen Luftangriffen getötet worden. Weitere Menschen seien durch den israelischen Angriff nahe einer Polizeistation im Flüchtlingslager al-Bureidsch verletzt worden, vier von ihnen schwer, erklärte Zivilschutz-Sprecher Mahmud Bassal am Samstag.

10.26 Uhr: Israel und Hisbollah beschießen sich weiter gegenseitig

Das israelische Militär und die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon beschießen sich weiter gegenseitig. Im Libanon meldete die staatliche Nachrichtenagentur israelische Luftangriffe am frühen Morgen in der Region um Nabatija im Süden des Landes. Drei Menschen seien getötet worden, als ein Wohngebäude durch einen Angriff zerstört wurde. Auch in anderen Teilen des Südens kam es demnach weiter zu Angriffen.

Israels Militär gab an, weiterhin Angriffe der Hisbollah zu vereiteln. Die israelische Armee veröffentlichte Videos von Angriffen auf Raketenabschussrampen der Hisbollah, die zerstört worden seien, sowie von Hisbollah-Kämpfern, die nach dem Abschuss von Raketen auf Israel beschossen worden seien. Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut Angriffe auf israelische Stellungen für sich.

09.17 Uhr: Pakistan hofft auf konstruktive Gespräche

Pakistan hofft auf förderliche Gespräche zwischen den USA und dem Iran. Außenminister Ishaq Dar sagt anlässlich der Ankunft der US-Delegation in Islamabad, er hoffe, die beiden Staaten würden sich konstruktiv einbringen. Zudem bekräftigt er seinem Ministerium zufolge den Wunsch der pakistanischen Regierung, die Parteien weiterhin dabei zu unterstützen, eine "dauerhafte und tragfähige Lösung für den Konflikt" zu finden.

08.25 Uhr: US-Delegation um JD Vance zu Gesprächen mit Iran gelandet

Die US-Delegation um US-Vizepräsident JD Vance ist zu den Gesprächen über eine dauerhafte Friedenslösung im Iran-Krieg in Pakistan angekommen. Sie sei auf einem Luftwaffenstützpunkt nahe der Hauptstadt Islamabad gelandet und werde zum Hotel eskortiert, hieß es aus pakistanischen Sicherheitskreisen. Die Gespräche sollen am Nachmittag Ortszeit beginnen. Zunächst treffen die Delegationen separat auf die pakistanischen Vermittler, Premier Shehbaz Sharif und den obersten Militär, Feldmarschall Asim Munir. Anschließend solle es direkte Gespräche zwischen den US-Vertretern und dem Team aus Teheran geben. 

Zum Video: Friedensgespräche in Pakistan

In Islamabad sollen am Samstag Nachmittag die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran beginnen.
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Am Samstag Nachmittag sollen die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran beginnen.

06.40 Uhr: China plant laut US-Geheimdiensten Waffenlieferung an Iran

Kurz vor den in Pakistan geplanten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran über eine Beendigung des Krieges bereitet China US-Geheimdienstinformationen zufolge die Lieferung von Luftabwehrsystemen an die Islamische Republik vor. Darauf deuteten Einschätzungen der US-Geheimdienste hin, berichtet der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf drei Insider.

Demnach plane China die Lieferung von schultergestützten Flugabwehrraketen, sogenannten Manpads. Es gebe zudem Anzeichen dafür, dass China versuche, die Lieferungen über Drittländer zu leiten, um ihre Herkunft zu verschleiern. Das US-Außenministerium, das US-Präsidialamt und die chinesische Botschaft in Washington reagieren zunächst nicht auf Anfragen.

06.10 Uhr: Maximalforderungen und Drohgebärden vor Iran-Verhandlungen

Unmittelbar vor Beginn der geplanten Friedensgespräche in Pakistan zwischen den USA und dem Iran haben beide Kriegsparteien auf ihren jeweiligen Forderungen beharrt. Der Iran machte seine Teilnahme an den Verhandlungen in der Hauptstadt Islamabad unter anderem von einem Ende der israelischen Angriffe im Libanon abhängig. US-Präsident Donald Trump drohte seinerseits bereits mit neuen Attacken auf den Iran, falls sich Teheran nicht auf die US-Forderungen einlassen sollte.

04.45 Uhr: Krieg im Nahen Osten bremst Sommergeschäft der Reisebranche

Für die Reisebranche entwickelt sich der Krieg im Nahen Osten zunehmend zum Belastungsfaktor im Sommergeschäft. "Unsicherheiten durch die geopolitischen Entwicklungen führen zu einer spürbaren Buchungszurückhaltung, ohne die Nachfrage grundsätzlich zu schwächen", sagte der Präsident des Deutschen Reiseverbands, Albin Loidl, der Deutschen Presse-Agentur.

"Gleichzeitig sorgen steigende Kosten und operative Herausforderungen für zusätzlichen Druck in der Branche." Viele Reisende wichen daher auf alternative Ziele aus. Insgesamt spreche vieles für ein temporäres Innehalten – "mit einer Stabilisierung und dem Anziehen der Nachfrage, sobald sich die Lage beruhigt", sagte Loidl.

02.52 Uhr: UN-Chef vor Gesprächen - USA und Iran sollten Chance nutzen

Kurz vor den geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat UN-Generalsekretär António Guterres beide Kriegsparteien aufgefordert, sich ernsthaft um eine dauerhafte Beilegung des Konflikts zu bemühen. Sie müssten die Gespräche in Pakistan als Chance nutzen, "um sich in gutem Glauben um eine dauerhafte und umfassende Einigung zu bemühen, mit dem Ziel, die Lage zu deeskalieren und eine Rückkehr zu Feindseligkeiten zu verhindern", sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. 

02.36 Uhr: Sechs Tote bei Luftangriff auf Polizeiposten im Gazastreifen

Laut einer Meldung von Sanitätern im zentralen Gazastreifen sind mindestens sechs Menschen bei einem israelischen Luftangriff auf einen Polizeikontrollpunkt im Flüchtlingslager Bureidsch getötet worden. Mehrere weitere seien verletzt worden. Es ist unklar, ob es sich bei allen Getöteten um Polizisten handelte.

01.53 Uhr: Waffenruhe mit Hisbollah für Israel bei Libanon-Gesprächen kein Thema

Israel will bei den kommende Woche mit dem Libanon geplanten Gesprächen nicht über eine Waffenruhe mit der pro-iranischen Hisbollah-Miliz sprechen. Der israelische Botschafter in Washington, Yechiel Leiter, erklärte am Freitag, Israel habe "formalen Friedensverhandlungen" mit der libanesischen Regierung zugestimmt. Israel weigere sich aber, über "eine Waffenruhe mit der Terrororganisation Hisbollah" zu sprechen. Die Miliz greife weiterhin Israel an und sei "das Haupt-Hindernis für Frieden zwischen beiden Ländern".

01.49 Uhr: Gespräche zwischen den USA und dem Iran könnten Samstagnachmittag beginnen

Der Iran und die USA könnten einem Medienbericht zufolge am Samstag in Pakistan direkte Verhandlungen aufnehmen. Voraussetzung sei, dass die USA die Vorbedingungen des Irans akzeptierten, meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Zuvor werde sich die iranische Delegation am Samstagmorgen mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten Shehbaz Sharif treffen. Der Iran sei zu einer Einigung bereit, wenn Washington ein echtes Abkommen anbiete und dem Iran seine Rechte zugestehe, sagte der iranische Delegationsleiter Mohammed Baqer Qalibaf. US-Präsident Donald Trump reagiert auf sozialen Medien scharf. "Die Iraner scheinen nicht zu begreifen, dass sie keine Karten haben, außer der kurzfristigen Erpressung der Welt durch die Nutzung internationaler Wasserstraßen. Der einzige Grund, warum sie heute noch leben, ist, um zu verhandeln!", schreibt er.

01.06 Uhr: Ringen um Waffenruhe im Libanon - Botschafter knüpfen ersten Kontakt

Nach wochenlangen Kämpfen zwischen den israelischen Streitkräften und der Hisbollah-Miliz im Libanon haben die Botschafter beider Länder in den USA erste Kontakte zur Vorbereitung möglicher Gespräche über eine Waffenruhe geknüpft. Die libanesische Botschafterin in Washington und der israelische Botschafter loteten in einem Telefonat die Chancen für Verhandlungen aus, wie das Präsidialamt in Beirut mitteilte. Auch der US-Botschafter im Libanon war zugeschaltet. Demnach wurde ein erstes Treffen am kommenden Dienstag im US-Außenministerium vereinbart.

Der Iran macht seine Teilnahme an den Friedensgesprächen mit den USA von einem Ende der israelischen Angriffe auf die Hisbollah abhängig.

00.54 Uhr: Trump - Werden Straße von Hormus "bald" öffnen

US-Präsident Donald Trump kündigt eine baldige Öffnung der Straße von Hormus an. "Das wird nicht einfach sein. Ich würde sagen - wir werden sie bald öffnen", sagt Trump vor Journalisten, ohne weitere Details zu nennen. Andere Länder böten dabei ihre Hilfe an. "Andere Länder nutzen die Meerenge. Wir haben also andere Länder, die sich melden, und sie werden helfen." Welche Länder helfen wollen, sagt Trump nicht.

00.09 Uhr: Libanon und USA bitten Israel um Angriffspause vor Gesprächen

Die libanesische Regierung und die US-Regierung haben laut einem Medienbericht Israel um eine "Pause" bei seinen Angriffen auf die Hisbollah gebeten. Dies solle vor den für kommende Woche geplanten direkten Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon geschehen, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei Insider.

11. April 2026

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