Tanker in der Straße von Hormus (08.04.2026)
Tanker in der Straße von Hormus (08.04.2026)
Bild
Tanker in der Straße von Hormus
Bildrechte: picture alliance / Anadolu | Shady Alassar
Schlagwörter
Bildrechte: picture alliance / Anadolu | Shady Alassar
Audiobeitrag

Tanker in der Straße von Hormus

Aktualisiert am
Audiobeitrag
Erschien zuerst am
>

Nahost-Ticker: News vom 12. April in der Nachlese

Nahost-Ticker: News vom 12. April in der Nachlese

Die News vom 12. April in der Ticker-Nachlese.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.

Karte zur militärischen Lage im Nahen Osten

22.58 Uhr: US-Kreise - Teheran wollte Washingtons rote Linien nicht akzeptieren

Der Iran hat bei den vorerst gescheiterten Gesprächen in Pakistan nicht allen roten Linien Washingtons für ein Kriegsende zustimmen wollen. Dies teilte ein US-Regierungsmitglied der Nachrichtenagentur AP mit. Kernziel der US-Unterhändler sei gewesen, sicherzustellen, dass der Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Es habe aber weitere von den USA gezogene rote Linien gegeben, gegen die der Iran Einwände erhoben habe, sagte die Quelle.

21.54 Uhr: Iran - US-Drohungen wirkungslos

"Der Iran hat in den vergangenen Wochen bewiesen, dass er sich Drohungen nicht beugen wird und dass sie keinerlei Wirkung mehr haben", so der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf, wie die Nachrichtenagentur Tasnim am Abend (Ortszeit) berichtete. Ohne US-Präsident Donald Trump namentlich zu nennen, deutete er die amerikanischen Drohungen als Ausdruck von Ratlosigkeit, in die Washington seit dem Ausbruch des Krieges geraten sei. Der Iran werde Logik mit Logik und Kampf mit Kampf erwidern und den USA erneut eine Lektion erteilen. "Die USA aber sollten lieber das Vertrauen des Irans zurückgewinnen und das Versäumte wiedergutmachen", so der einflussreiche Politiker.

21.20 Uhr: Libanon bemüht sich um Abzug israelischer Truppen

"Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, diesen Krieg zu beenden, den Abzug Israels aus all unseren Gebieten sicherzustellen, die Rückkehr aller Gefangenen zu erreichen, unsere zerstörten Dörfer und Städte wieder aufzubauen und die sichere Rückkehr der Vertriebenen zu gewährleisten", sagte der libanesische Regierungschef Nawaf Salam in einer Fensehansprache am Sonntag. Der Libanon bemühe sich weiterhin, "Verhandlungen zu führen, um den Krieg zu beenden". Salam äußerte sich vor den für Dienstag geplanten direkten Gesprächen Israels und des Libanon im US-Außenministerium in Washington.

21.00 Uhr: Trump rechnet mit hohem Ölpreis über Monate

US-Präsident Donald Trump erwartet hohe Öl- und Benzinpreise bis zu den Zwischenwahlen in den USA im November. Auf die Frage, ob die Kosten für Öl und Benzin bis zum Herbst sinken würden, sagte er dem Sender Fox: "Es könnte so sein, oder gleich bleiben, oder vielleicht ein bisschen höher, aber es dürfte in etwa gleich bleiben." Seine Äußerungen folgen auf wochenlange Behauptungen, der Preisanstieg werde nur ein kurzfristiges Phänomen sein. Trump hatte kurz nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Ende Februar auch gesagt, der Krieg werde vier Wochen "oder kürzer" dauern.

20.40 Uhr: Netanyahu erwartet Fortsetzung der Kämpfe im Libanon

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Südlibanon besucht und eine Fortsetzung der Kämpfe mit der libanesischen Terrororganisation Hisbollah angekündigt. "Der Krieg dauert an, auch innerhalb der Sicherheitszone im Libanon", sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros. Israels Armee habe "dank dieser Sicherheitszone die Invasionsbedrohung aus dem Libanon vereitelt." Netanyahu sprach von "großen Erfolgen" auch im Kampf gegen den Raketenbeschuss aus dem Libanon auf Israels Norden, sagte aber, es gebe "noch Arbeit zu tun".

19.38 Uhr: Trump droht China mit Zöllen im Fall von Waffenlieferungen an Iran

US-Präsident Donald Trump hat China mit Zöllen von 50 Prozent gedroht, sollte die Volksrepublik Waffen an den Iran verkaufen. Er habe Berichte gehört, wonach China dem Iran Flugabwehrraketen geliefert habe, die ein Soldat von der Schulter aus abfeuern könne, sagte Trump am Sonntag dem Sender Fox News. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, werde er chinesische Waren mit Zöllen belegen.

19.27 Uhr: EU-Kommission berät über Situation im Nahen Osten und Energiepreise

Die Mitglieder der EU-Kommission beraten bei ihrem wöchentlichen Treffen am Montag über die Lage im Nahen Osten und die Auswirkungen auf Europa. Angesichts der "aktuellen geopolitischen Lage" habe Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das Thema auf die Agenda gesetzt, sagte eine Sprecherin.

Dabei soll es demnach um alle von dem Iran-Krieg betroffenen Politikbereiche gehen, "von Energie bis Verkehr, von Migration bis zur inneren Sicherheit". Die Kommission prüft derzeit verschiedene Maßnahmen, um die Auswirkungen der hohen Ölpreise auf die europäischen Verbraucher abzuschwächen.

19.05 Uhr: Iran will auf Hormus-Verstöße entschlossen reagieren

Die iranischen Revolutionsgarden erklären, jeder Versuch von Militärschiffen, sich der Straße von Hormus zu nähern, werde als Verstoß gegen den von den USA ausgerufenen Waffenstillstand gewertet. Der Iran werde darauf "hart und entschlossen" reagieren. Der Verkehr in der Straße von Hormus sei "unter vollständiger Kontrolle der Streitkräfte", teilte das Marinekommando der Revolutionsgarden mit. Der "Feind" werde in der Meerenge "in einen tödlichen Strudel geraten, wenn er einen falschen Schritt macht". Zugleich erklärten die Revolutionsgarden, der Iran sei für die "sichere Durchfahrt nichtmilitärischer Schiffe gemäß spezifischer Vorschriften" offen.

18.51 Uhr: US-Insider - Uneins mit Iran bei Themen Uran, Hamas und Hormus

Aus dem Umfeld der US-Regierung heißt es, der Iran habe es bei den Verhandlungen in Pakistan abgelehnt, seine Uran-Anreicherung zu beenden. Auch wolle der Iran seine Anlagen zur Uran-Anreicherung nicht offenlegen. Ebenfalls abgelehnt habe der Iran ein Ende der Finanzierung für die extremistischen Gruppen Hamas, Hisbollah und Huthi.

Zudem habe der Iran die Forderung zurückgewiesen, die Straße von Hormus vollständig zu öffnen. Im Sommer 2025 hatte die US-Regierung nach Angriffen auf den Iran noch erklärt, die nuklearen Fähigkeiten des Irans seien vollständig vernichtet worden.

18.43 Uhr: Oman - Für Frieden Zusagen beider Parteien nötig

Für einen Frieden im Iran-Krieg müssen sich die Konfliktparteien nach Ansicht von Omans Außenminister Badr al-Busaidi womöglich zu großen Zusagen durchringen. Bei X drängte er darauf, dass die zuvor geltende Waffenruhe verlängert und die Gespräche fortgesetzt werden.

Der Minister erklärte, er habe US-Vizepräsident JD Vance nur "Stunden vor Kriegsbeginn" am 28. Februar persönlich getroffen. Dabei habe er den Eindruck gewonnen, dass Vance und auch US-Präsident Donald Trump die "Verstrickungen des Krieges" unbedingt vermeiden wollten.

18.35 Uhr: Iran meldet über 3300 Tote seit Beginn der Angriffe

Im Iran sind seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf das Land mehr als 3300 Menschen getötet worden. Unter ihnen seien knapp 500 Frauen, teilte am Sonntag die iranische Rechtsmedizin-Organisation mit, die zur Justiz des Landes gehört. Von unabhängiger Seite konnten die Angaben nicht überprüft werden.

18.24 Uhr: Irans Präsident - US-"Doppelstandards" verhindern Einigung

Der iranische Präsident Massud Peseschkian bezeichnete die angeblichen Doppelstandards der USA als das größte Hindernis für eine Einigung im derzeitigen Konflikt. "Bei den Verhandlungen in Islamabad waren das anhaltende Festhalten der USA an Doppelstandards sowie ihr machtpolitischer Anspruch das größte Hindernis", sagte Peseschkian in einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, wie das iranische Präsidialamt mitteilte. Nähere Erläuterungen machte er dazu demnach nicht.

18.17 Uhr: Trump verteidigt drastische Drohung gegen Iran

In einem Interview des US-Senders Fox News hat US-Präsident Donald Trump seine drastische Drohung gegen den Iran, "eine ganze Zivilisation" auszulöschen, verteidigt. Sie habe die Führung in Teheran schließlich an den Verhandlungstisch gebracht.

Iran habe "keine Karten mehr", behauptete der US-Präsident, Marine und Luftwaffe des Landes seien "komplett zerstört". Teheran werde auch nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen letztlich zurückkommen und "alles geben müssen, was wir wollen". Und das sei, so Trump, nicht 90 oder 95 Prozent – "Ich habe ihnen gesagt, ich will alles."

18.10 Uhr: Iran - Einigung mit USA unter bestimmten Bedingungen greifbar nah

Der Iran ist iranischen Staatsmedien zufolge zu einem "ausgewogenen und fairen" Abkommen bereit, das dauerhaften Frieden und Sicherheit gewährleistet. Eine Einigung sei nicht in weiter Ferne, sollten die USA "in den Rahmen des Völkerrechts zurückkehren", sagte der iranische Präsident Massud Peseschkian nach dem Bericht in einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin.

17.45 Uhr: Experten rechnen nicht mit Einlenken Irans

"Der Iran wird wahrscheinlich nicht nachgeben", schreibt Danny Citrinowicz, einer der führenden Iran-Experten, auf X mit Blick auf Trumps angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus. Es könnte nun zum Beispiel Teile der US-Marine ins Visier nehmen, um die Entschlossenheit der Amerikaner zu testen. Neben Citrinowicz befürchtet ein weiterer Iran-Forscher, Hamidreza Azizi, dass der Iran künftig auch die mit ihm verbündete Huthi-Miliz im Jemen ermutigen wird, die Meerenge Bab al-Mandab und damit die Einfahrt zum Roten Meer und zum weiter nördlich gelegenen Suezkanal unter Beschuss zu nehmen. Damit würde ein weiterer entscheidender Seeweg zum Transport von Öl ebenfalls zum Risikofaktor, was zu einem erneuten Preisanstieg führen könnte.

16.49 Uhr: Heftige Gefechte in Hisbollah-Hochburg in Südlibanon

In einer Hochburg der proiranischen Hisbollah-Miliz im Süden des Libanons kommt es nach israelischen und libanesischen Berichten weiter zu heftigen Kämpfen. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, israelische Truppen seien noch weiter nach Bint Dschubail vorgedrungen, wo Berichten zufolge seit Tagen Dutzende von Hisbollah-Kämpfern eingeschlossen sind. Die Hisbollah teilte mit, sie habe in dem Gebiet mehrere israelische Soldaten mit Raketen angegriffen.

Laut israelischer Armee seien in den letzten Tagen seien mindestens 20 Hisbollah-Kämpfer auf dem Gelände eines Regierungskrankenhauses in Bint Dschubail getötet worden. Vorwürfe des Militärs, Hisbollah habe in der Klinik Waffen gelagert und von dort aus israelische Soldaten beschossen, ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Von der Hisbollah gab es dazu zunächst keine Angaben.

Video: Trumps Reaktion auf die gescheiterten Verhandlungen

Trumps Reaktion auf die gescheiterten Verhandlungen: Er kündigte an, die US-Marine werde ab sofort alle Schiffe blockieren, die versuchten, die Straße von Hormus zu passieren. Grund sei Irans Weigerung, sein Atomprogramm zu überdenken.
Bildrechte: BR
Videobeitrag

Trumps Reaktion auf die gescheiterten Verhandlungen: Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die die Straße von Hormus passieren wollen.

16.27 Uhr: Großbritannien hilft wohl in Straße von Hormus

Die USA werden nach den Worten von Präsident Donald Trump bei der Blockade der Straße von Hormus von der Nato und zahlreichen anderen Ländern unterstützt. Unter anderem Großbritannien entsende Minensuchboote, sagt Trump dem Sender Fox News. Die USA selbst würden ebenfalls weitere Minensuchboote dorthin verlegen. Die Räumung der Meerenge werde nicht lange dauern. Zwei US-Schiffe hätten die Meerenge zuletzt unbehelligt passiert.

15.49 Uhr: Israel - Krieg mit Iran kostet knapp zehn Milliarden Euro

Der Krieg Israels gegen den Iran verursacht nach einer ersten Schätzung Haushaltskosten von 35 Milliarden Schekel (knapp zehn Milliarden Euro). Davon entfallen 22 Milliarden Schekel auf die Verteidigung, teilt das Finanzministerium mit. Der Betrag sei bereits in den Haushalt für 2026 eingestellt worden.15.14 Uhr: Trump kündigt Seeblockade der Straße von Hormus an

Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade angekündigt. Die US-Marine werde allen Schiffen die Einfahrt in die Straße von Hormus oder das Verlassen der Meerenge versperren, teilte Trump auf der Plattform Truth Social mit. Zudem habe er die Marine angewiesen, jedes Schiff in internationalen Gewässern aufzubringen, das eine Maut an den Iran gezahlt habe. Man werde auch damit beginnen, von Iranern in der Meerenge gelegte Minen zu zerstören.

Trump drohte zudem mit Vergeltung. "Jeder Iraner, der auf uns oder auf friedliche Schiffe schießt, wird zur Hölle gejagt", schrieb er. Die Straße von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, insbesondere für den globalen Ölhandel.

14.50 Uhr: Israel stellt sich auf Wiederaufnahme des Iran-Kriegs ein

Nach dem vorläufigen Scheitern der Gespräche zwischen den USA und dem Iran über ein Kriegsende stellt Israel sich nach Medienberichten auf eine Wiederaufnahme der Kämpfe ein.

Das israelische Nachrichtenportal "ynet" berichtete, Generalstabschef Ejal Zamir habe die israelischen Streitkräfte angewiesen, unverzüglich in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft überzugehen. Das Militär solle sich "auf die Möglichkeit einer kurzfristigen Rückkehr zu militärischen Auseinandersetzungen vorbereiten", hieß es. Eine Entscheidung für einen militärischen Einsatz sei jedoch noch nicht getroffen. Ein israelischer Militärsprecher sagte auf Anfrage, man prüfe den Bericht.

Auch der israelische Kan-Sender berichtete unter Berufung auf einen ranghohen israelischen Regierungsvertreter, Israel sei gemeinsam mit den USA bereit für eine Wiederaufnahme des Kriegs gegen den Iran. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Samstagabend gesagt, die Kampagne im Iran sei weiterhin nicht beendet.

14.32 Uhr: Putin und iranischer Präsident sprechen nach US-Iran-Gesprächen

Der russische Präsident Wladimir Putin und sein iranischer Amtskollege Massud Peseschkian erörtern in einem Telefonat die Gespräche zwischen dem Iran und den USA in Islamabad. Dies meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax. Russland sei bereit, bei einer Lösung des Konflikts im Nahen Osten zu vermitteln, erklärt Putin dem Bericht zufolge.

13.39 Uhr: Iran verlangt weiter Kontrolle über die Straße von Hormus

Der Iran besteht nach Angaben von Vizepräsident Mohammed Resa Aref auf Kriegsreparationen und der Kontrolle der Straße von Hormus. Die iranische Delegation habe bei den gescheiterten Gesprächen in Islamabad von den USA die Anerkennung einer iranischen Kontrolle über die Meerenge gefordert, durch die Schiffe normalerweise ein Fünftel des weltweit geförderten Erdöls transportieren, schrieb Aref am Sonntag in sozialen Medien.

Außerdem verlange Teheran eine Entschädigung für die durch die US-amerikanischen und israelischen Angriffe verursachten Schäden. "Das sind die Rechte des (iranischen) Volkes", erklärte Aref. "Dies ist unser festes Bekenntnis zu einem starken Iran."

12.52 Uhr: Libanesische Medien melden sechs Tote nach israelischem Angriff

Bei einem israelischen Angriff im Südlibanon sind Staatsmedien zufolge sechs Menschen getötet worden. Die Attacke habe am Morgen ohne Vorwarnung ein Haus in Maarub getroffen, in dem sieben Menschen lebten, meldete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht. Israel hatte nach Beginn der Waffenruhe im Iran-Krieg seine Angriffe auf die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon noch verstärkt.

12.46 Uhr: Flotte mit Hilfsgütern für Gazastreifen will Israels Blockade durchbrechen

In der spanischen Hafenstadt Barcelona steht eine Flotte von rund 30 Schiffen bereit für einen zweiten Versuch, Hilfsgüter in den von Israel abgeriegelten Gazastreifen zu bringen. Die "Global Sumud Flotilla" sollte noch heute in See stechen. Nach Angaben der Organisatoren ist geplant, dass sich während der Überfahrt zu dem Palästinensergebiet weitere Schiffe dem Verband anschließen.

Ziel des Konvois sei es, einen Weg zum Gazastreifen zu öffnen, damit Hilfsorganisationen die dort Menschen erreichen könnten, sagte der palästinensische Aktivist und Mitorganisator Saif Abukeschak der Nachrichtenagentur Reuters. Israel, das sämtliche Zugänge kontrolliert, weist den Vorwurf zurück, Lieferungen für die mehr als zwei Millionen Einwohner zurückzuhalten.11.25 Uhr: Iran sieht Schuld für Ende der Gespräche bei den USA

Der Iran hat nach den Worten von Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf den USA bei den Gesprächen in Islamabad "zukunftsweisende Initiativen" unterbreitet. "Die USA haben die Logik und die Prinzipien des Irans verstanden", schreibt Kalibaf auf der Online-Plattform X. "Es ist an der Zeit, dass sie entscheiden, ob sie unser Vertrauen verdienen können oder nicht." In dieser Runde der Verhandlungen in Pakistan hätten die USA allerdings nicht das Vertrauen der iranischen Delegation gewonnen. Kalibaf dankte dem Nachbarland Pakistan für seine Bemühungen, den Verhandlungsprozess zu erleichtern. Er führte zusammen mit Außenminister Abbas Araghtschi die iranische Delegation an. An der Spitze der US-Delegation stand Vizepräsident JD Vance.

10.52 Uhr: Kreise – Hamas-Delegation zu Gesprächen über Gaza-Waffenruhe in Kairo

Eine Delegation der islamistischen Hamas hält sich Hamas-Kreisen zufolge zu Gesprächen über die Waffenruhe im Gazastreifen in Ägypten auf. Die Delegation sei in Ägyptens Hauptstadt Kairo eingetroffen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Hamas-nahen Kreisen. Für heute seien Gespräche unter der Leitung des hochrangigen Hamas-Funktionärs Chalil al-Hajja mit ägyptischen Vertretern angesetzt. Sie betreffen demnach unter anderem "die Umsetzung der verbleibenden Bestimmungen der ersten Phase des Waffenruhe-Abkommens".

10.28 Uhr: Iran – Mit USA uneinig in zwei zentralen Punkten

Bei den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA unter Vermittlung Pakistans waren sich die Kriegsparteien nach iranischen Angaben in zwei zentralen Punkten uneinig. "Wir haben in einer Reihe von Fragen eine Einigung erzielt. Die Realität sieht jedoch so aus, dass bei zwei zentralen Themen die Positionen zu weit auseinanderlagen und letztendlich keine Einigung erzielt werden konnte", sagte der Sprecher von Irans Außenministerium, Ismail Baghai, dem Staatssender Irib. Um welche Themen es sich handelte, sagte er nicht.

Zuvor hatte Baghai auf der Plattform X geschrieben, es sei bei den Gesprächen um die Straße von Hormus, die Atomfrage, Kriegsreparationen, die Aufhebung von Sanktionen sowie ein Ende des Krieges gegangen. Zu verhindern, dass der Iran jemals eine Atombombe entwickeln kann, sowie die Öffnung der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus sind zentrale Anliegen der USA. 

Baghai schloss weitere Verhandlungen mit den USA nicht aus. Auf die Frage der Reporterin, ob die Diplomatie beendet oder noch im Gange sei, sagte er: "Es hört nie auf. Diplomatie ist stets ein Instrument zur Sicherung und Wahrung nationaler Interessen, und Diplomaten müssen ihre Pflichten unter allen Umständen erfüllen, sei es in Kriegs- oder in Friedenszeiten."

10.04 Uhr: Saudi-Arabien – Ost-West-Pipeline wieder mit voller Förderkapazität

Saudi-Arabien hat die volle Förderkapazität seiner Ost-West-Pipeline wiederhergestellt. Die Kapazität liege nun wieder bei rund sieben Millionen Barrel pro Tag, teilte das Energieministerium mit. Die während des Krieges der USA und Israels gegen den Iran angegriffenen Energieanlagen und die Pipeline hätten ihre Betriebskapazität wiedererlangt. Wer die Angriffe ausgeführt hat, lässt Saudi-Arabien offen. Das saudiarabische Militär hat jedoch in den vergangenen Wochen zahlreiche iranische Raketen und Drohnen abgefangen. Die Angriffe hatten auch den Betrieb wichtiger Öl-, Gas-, Raffinerie-, Petrochemie- und Stromanlagen in Riad, der Ostprovinz und der Industriestadt Janbu gestört.

14.50 Uhr: Israel stellt sich auf Wiederaufnahme des Iran-Kriegs ein

Nach dem vorläufigen Scheitern der Gespräche zwischen den USA und dem Iran über ein Kriegsende stellt Israel sich nach Medienberichten auf eine Wiederaufnahme der Kämpfe ein.

Das israelische Nachrichtenportal "ynet" berichtete, Generalstabschef Ejal Zamir habe die israelischen Streitkräfte angewiesen, unverzüglich in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft überzugehen. Das Militär solle sich "auf die Möglichkeit einer kurzfristigen Rückkehr zu militärischen Auseinandersetzungen vorbereiten", hieß es. Eine Entscheidung für einen militärischen Einsatz sei jedoch noch nicht getroffen. Ein israelischer Militärsprecher sagte auf Anfrage, man prüfe den Bericht.

Auch der israelische Kan-Sender berichtete unter Berufung auf einen ranghohen israelischen Regierungsvertreter, Israel sei gemeinsam mit den USA bereit für eine Wiederaufnahme des Kriegs gegen den Iran. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Samstagabend gesagt, die Kampagne im Iran sei weiterhin nicht beendet.

14.32 Uhr: Putin und iranischer Präsident sprechen nach US-Iran-Gesprächen

Der russische Präsident Wladimir Putin und sein iranischer Amtskollege Massud Peseschkian erörtern in einem Telefonat die Gespräche zwischen dem Iran und den USA in Islamabad. Dies meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax. Russland sei bereit, bei einer Lösung des Konflikts im Nahen Osten zu vermitteln, erklärt Putin dem Bericht zufolge.

13.39 Uhr: Iran verlangt weiter Kontrolle über die Straße von Hormus

Der Iran besteht nach Angaben von Vizepräsident Mohammed Resa Aref auf Kriegsreparationen und der Kontrolle der Straße von Hormus. Die iranische Delegation habe bei den gescheiterten Gesprächen in Islamabad von den USA die Anerkennung einer iranischen Kontrolle über die Meerenge gefordert, durch die Schiffe normalerweise ein Fünftel des weltweit geförderten Erdöls transportieren, schrieb Aref am Sonntag in sozialen Medien.

Außerdem verlange Teheran eine Entschädigung für die durch die US-amerikanischen und israelischen Angriffe verursachten Schäden. "Das sind die Rechte des (iranischen) Volkes", erklärte Aref. "Dies ist unser festes Bekenntnis zu einem starken Iran."

12.52 Uhr: Libanesische Medien melden sechs Tote nach israelischem Angriff

Bei einem israelischen Angriff im Südlibanon sind Staatsmedien zufolge sechs Menschen getötet worden. Die Attacke habe am Morgen ohne Vorwarnung ein Haus in Maarub getroffen, in dem sieben Menschen lebten, meldete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht. Israel hatte nach Beginn der Waffenruhe im Iran-Krieg seine Angriffe auf die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon noch verstärkt.

12.46 Uhr: Flotte mit Hilfsgütern für Gazastreifen will Israels Blockade durchbrechen

In der spanischen Hafenstadt Barcelona steht eine Flotte von rund 30 Schiffen bereit für einen zweiten Versuch, Hilfsgüter in den von Israel abgeriegelten Gazastreifen zu bringen. Die "Global Sumud Flotilla" sollte noch heute in See stechen. Nach Angaben der Organisatoren ist geplant, dass sich während der Überfahrt zu dem Palästinensergebiet weitere Schiffe dem Verband anschließen.

Ziel des Konvois sei es, einen Weg zum Gazastreifen zu öffnen, damit Hilfsorganisationen die dort Menschen erreichen könnten, sagte der palästinensische Aktivist und Mitorganisator Saif Abukeschak der Nachrichtenagentur Reuters. Israel, das sämtliche Zugänge kontrolliert, weist den Vorwurf zurück, Lieferungen für die mehr als zwei Millionen Einwohner zurückzuhalten.

11.25 Uhr: Iran sieht Schuld für Ende der Gespräche bei den USA

Der Iran hat nach den Worten von Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf den USA bei den Gesprächen in Islamabad "zukunftsweisende Initiativen" unterbreitet. "Die USA haben die Logik und die Prinzipien des Irans verstanden," schreibt Kalibaf auf der Online-Plattform X. "Es ist an der Zeit, dass sie entscheiden, ob sie unser Vertrauen verdienen können oder nicht." In dieser Runde der Verhandlungen in Pakistan hätten die USA allerdings nicht das Vertrauen der iranischen Delegation gewonnen. Kalibaf dankte dem Nachbarland Pakistan für seine Bemühungen, den Verhandlungsprozess zu erleichtern. Er führte zusammen mit Außenminister Abbas Araghtschi die iranische Delegation an. An der Spitze der US-Delegation stand Vizepräsident JD Vance.

10.52 Uhr: Kreise - Hamas-Delegation zu Gesprächen über Gaza-Waffenruhe in Kairo

Eine Delegation der islamistischen Hamas hält sich Hamas-Kreisen zufolge zu Gesprächen über die Waffenruhe im Gazastreifen in Ägypten auf. Die Delegation sei in Ägyptens Hauptstadt Kairo eingetroffen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Hamas-nahen Kreisen. Für heute seien Gespräche unter der Leitung des hochrangigen Hamas-Funktionärs Chalil al-Hajja mit ägyptischen Vertretern angesetzt. Sie betreffen demnach unter anderem "die Umsetzung der verbleibenden Bestimmungen der ersten Phase des Waffenruhe-Abkommens".

10.28 Uhr: Iran - Mit USA uneinig in zwei zentralen Punkten

Bei den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA unter Vermittlung Pakistans waren sich die Kriegsparteien nach iranischen Angaben in zwei zentralen Punkten uneinig. "Wir haben in einer Reihe von Fragen eine Einigung erzielt. Die Realität sieht jedoch so aus, dass bei zwei zentralen Themen die Positionen zu weit auseinander lagen und letztendlich keine Einigung erzielt werden konnte", sagte der Sprecher von Irans Außenministerium, Ismail Baghai, dem Staatssender Irib. Um welche Themen es sich handelte, sagte er nicht.

Zuvor hatte Baghai auf der Plattform X geschrieben, es sei bei den Gesprächen um die Straße von Hormus, die Atomfrage, Kriegsreparationen, die Aufhebung von Sanktionen sowie ein Ende des Krieges gegangen. Zu verhindern, dass der Iran jemals eine Atombombe entwickeln kann, sowie die Öffnung der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus sind zentrale Anliegen der USA. 

Baghai schloss weitere Verhandlungen mit den USA nicht aus. Auf die Frage der Reporterin, ob die Diplomatie beendet oder noch im Gange sei, sagte er: "Es hört nie auf. Diplomatie ist stets ein Instrument zur Sicherung und Wahrung nationaler Interessen, und Diplomaten müssen ihre Pflichten unter allen Umständen erfüllen, sei es in Kriegs- oder in Friedenszeiten."

10.04 Uhr: Saudi-Arabien - Ost-West-Pipeline wieder mit voller Förderkapazität

Saudi-Arabien hat die volle Förderkapazität seiner Ost-West-Pipeline wiederhergestellt. Die Kapazität liege nun wieder bei rund sieben Millionen Barrel pro Tag, teilte das Energieministerium mit. Die während des Krieges der USA und Israels gegen den Iran angegriffenen Energieanlagen und die Pipeline hätten ihre Betriebskapazität wiedererlangt. Wer die Angriffe ausgeführt hat, lässt Saudi-Arabien offen. Das saudiarabische Militär hat jedoch in den vergangenen Wochen zahlreiche iranische Raketen und Drohnen abgefangen. Die Angriffe hatten auch den Betrieb wichtiger Öl-, Gas-, Raffinerie-, Petrochemie- und Stromanlagen in Riad, der Ostprovinz und der Industriestadt Janbu gestört.

Audio: Keine Einigung bei Friedensverhandlungen zwischen USA und Iran

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf im Gespräch mit Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif
Bildrechte: Reuters
Audiobeitrag

Iran gibt USA Schuld für Scheitern der Gespräche

08.47 Uhr: Israel hält weitere Gespräche zwischen USA und Iran für möglich

Nach Einschätzung Israels sind weitere Gespräche zwischen den USA und dem Iran möglich. Dies sei eine Option, sagte der israelische Sicherheitsminister Seew Elkin dem Armeehörfunk. Zugleich warnte er: "Die Iraner spielen mit dem Feuer."

08.41 Uhr: Beide Delegationen haben Islamabad verlassen

Die Delegationen der USA und des Irans haben die pakistanische Hauptstadt Islamabad verlassen. Beide seien auf der Heimreise, sagt ein pakistanischer Insider.

07.06 Uhr: Iran - Einigung mit USA in einigen Punkten - Zwei wichtige Fragen offen

Der Iran und die USA haben sich dem Außenministerium in Teheran zufolge bei ihren Gesprächen in Islamabad in einigen Punkten verständigt. In zwei wichtigen Fragen habe es aber unterschiedliche Ansichten gegeben, weshalb es nicht zu einer Einigung gekommen sei, sagte ein Sprecher des Ministeriums iranischen Medien zufolge. Die Gespräche hätten in einer Atmosphäre des Misstrauens stattgefunden. Es sei daher nicht zu erwarten gewesen, dass beide Seiten in nur einer Gesprächsrunde zu einer Einigung hätten kommen können. Die Kontakte und Beratungen zwischen dem Iran und Pakistan sowie "unseren anderen Freunden" würden fortgesetzt.

05.52 Uhr: Insider - Iran ohne Zeitdruck - Hormus-Lage unverändert

Nach den jüngsten ergebnislosen Verhandlungen hat es der Iran einem Insider zufolge mit weiteren Gesprächen nicht eilig. Solange die USA keinem vernünftigen Abkommen zustimmten, werde sich an der Lage in der Straße von Hormus nichts ändern, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. Das iranische Außenministerium begründet das vorläufige Scheitern der Verhandlungen Medienberichten zufolge mit einer Atmosphäre des Misstrauens. Man habe sich zwar in mehreren Punkten verständigt, bei zwei wichtigen Themen seien die Ansichten jedoch auseinandergegangen, erklärte das Ministerium. Daher habe man ohnehin nicht erwartet, bereits in der ersten Sitzung eine Einigung zu erzielen. Die Konsultationen zwischen dem Iran, Pakistan und "unseren anderen Freunden" in der Region werden dem Ministerium zufolge unterdessen fortgesetzt.

05.47 Uhr: Pakistan ruft USA und Iran zu Einhaltung von Waffenruhe auf

Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat der Vermittler Pakistan beide Länder aufgefordert, weiter die vereinbarte Waffenruhe einzuhalten. Dies sei "zwingend erforderlich", sagte der pakistanische Außenminister Ishaq Dar am Sonntag. Pakistan werde weiter als Vermittler dienen, um den "Dialog" zwischen Washington und Teheran zu ermöglichen.

05.50 Uhr: Neue Gaza-Hilfsflotte will heute in Barcelona starten

Die bisher größte internationale Gaza-Hilfsflotte soll heut Mittag in der spanischen Hafenstadt Barcelona in See stechen. Rund 70 Schiffe und mehr als 1.000 Menschen wollen den Angaben zufolge humanitäre Hilfe in den von Israel blockierten Gazastreifen bringen. Laut Saif Abukeshek, Menschenrechtsaktivist und Mitorganisator, wolle man dem Ruf nach Gerechtigkeit Ausdruck verleihen. Zwischenstopps sind im italienischen Syrakus und auf Ierapetra in Griechenland geplant.

05.23 Uhr: Papst fordert beim Friedensgebet zu Verhandlungen auf

Mit dramatischen Worten hat Leo XIV. die Staats- und Regierungschefs zur Beendigung der Kriege in Nahost und weltweit aufgefordert. "Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden!", rief er ihnen am Samstagabend im Petersdom zu. "Setzt euch an den Tisch des Dialogs und der Vermittlung, nicht an die Tische, an denen die Aufrüstung geplant und tödliche Maßnahmen beschlossen werden!", so der Papst beim Friedensgebet vor rund 8.000 Menschen in der Basilika. Zuletzt hatte der Papst betont, dass Gott keine Konflikte segne und Christen nicht auf der Seite derer stehen könnten, "die Bomben abwerfen".

03.57 Uhr: US-Delegation bereitet Abreise ohne Iran-Abkommen vor

US-Vizepräsident J.D. Vance kündigte nach 21-stündigen Verhandlungen mit dem Iran in Pakistan die Rückreise seiner Delegation ohne ein Abkommen an. Es habe mangelnde Fortschritte bei den Gesprächen gegeben und die Führung in Teheran habe die Bedingungen der USA nicht akzeptiert, sagt Vance in Islamabad. Dabei hätten sich die USA äußerst flexibel gezeigt und einen sehr einfachen Vorschlag zur Verständigung vorgelegt, der das beste und endgültige Angebot Washingtons gewesen sei. Die US-Regierung poche auf eine ausdrückliche Bestätigung, dass das Land nicht nach Atomwaffen strebe, erklärt der Vizepräsident weiter. Während ein Reporter des iranischen Staatsfernsehens berichtet, die Gespräche würden fortgesetzt, ließ Vance eine mögliche Fortsetzung unerwähnt.

03.41 Uhr: US-Vizepräsident Vance: Keine Einigung mit dem Iran erzielt

Bei den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist nach Angaben von US-Vizepräsident JD Vance keine Einigung erzielt worden. So habe es vom Iran keine Zusage für einen Verzicht auf Atomwaffen gegeben, sagte Vance am Sonntag in Islamabad vor Journalisten. Er verlasse Islamabad, nachdem er Teheran ein "letztes und bestes Angebot" unterbreitet habe. "Wir werden sehen, ob die Iraner es akzeptieren", sagte der Stellvertreter von US-Präsident Donald Trump.

03.01 Uhr: Iran fordert bei Verhandlungen Abkehr von Maximalforderungen

Der Erfolg der Gespräche hängt nach Angaben des iranischen Außenministeriums von der Ernsthaftigkeit und dem guten Willen der Gegenseite ab. Diese müsse von "unrechtmäßigen Maximalforderungen" absehen und die Rechte des Iran akzeptieren, teilt das Ministerium mit. In den vergangenen 24 Stunden seien die Hauptthemen der Verhandlungen erörtert worden, darunter die Straße von Hormus, die Atomfrage, Reparationszahlungen, die Aufhebung von Sanktionen sowie ein vollständiges Ende des Krieges gegen den Iran und in der Region.

00.52 Uhr: USA und Iran ohne Einigung – Fortsetzung laut iranischen Medien am Sonntag

Eine weitere Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran in Islamabad endet Medienberichten zufolge ohne Einigung. Es bestehen weiterhin ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen den Delegationen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eigene Reporter. Auch die Agentur Fars schreibt, dass beide Seiten ihre Differenzen in der jüngsten Runde nicht beilegen konnten. Die Verhandlungen sollen am Sonntag fortgesetzt werden, berichtete ein Reporter des iranischen Staatsfernsehens aus der pakistanischen Hauptstadt.

Sonntag, 12. April 2026

Die Top-Themen aus Europa - hier klicken!