Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.
21.49 Uhr: Iranische Drohne - US-Soldat stirbt im Irak
Bei einer kontrollierten Sprengung eines Blindgängers im Nordirak ist nach offiziellen Angaben am Samstag ein US-Soldat ums Leben gekommen. Die Munition stamme von einer abgeschossenen iranischen Kamikaze-Drohne, teilte das US-Zentralkommando mit.
21.20 Uhr: Nach Festnahme-Drohung in New York: Netanjahus Büro attackiert Mamdani scharf
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani nach dessen Festnahme-Drohung mit scharfen Worten attackiert. Mamdani wolle die "öffentliche Aufmerksamkeit von seinen eigenen Fehltritten" ablenken, erklärte Netanjahus Büro am Sonntag im Onlinedienst X. Er solle sich besser "darauf konzentrieren, den Schaden zu beheben, den seine Politik New York zugefügt hat".
Der New Yorker Bürgermeister Mamdani hatte am Samstag angekündigt, er wolle Möglichkeiten zur Festnahme Netanjahus bei der UN-Generaldebatte im September prüfen. Er nannte Netanjahu einen "Kriegsverbrecher" und sagte, dass er "nach Den Haag gehört". Er sei aber unsicher, ob er die Befugnis habe, die New Yorker Polizei anzuweisen, einen ausländischen Regierungschef festzunehmen. Der IStGH hatte Haftbefehle gegen Netanjahu und den früheren israelischen Verteidigungsminister Yoav Gallant sowie gegen mehrere Anführer der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit und mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg erlassen.
Der IStGH sei "ein Scheingericht, das keine Zuständigkeit für Amerikaner oder Israelis hat", erklärte dagegen Netanjahus Büro.
20.56 Uhr: Kuwait - Iran greift Strom- und Entsalzungsanlage an
Kuwait hat einen nach seiner Darstellung iranischen Angriff auf eine Anlage zur Stromerzeugung und Wasserentsalzung verurteilt. Das Außenministerium bezeichnete den Vorfall als direkten Schlag gegen lebenswichtige zivile Infrastruktur. Wiederholte Angriffe auf zivile Einrichtungen stellten eine gefährliche Eskalation dar und verstießen gegen das Völkerrecht, die UN-Charta sowie die Resolution 2817 des UN-Sicherheitsrats. Der Iran trage die volle rechtliche und moralische Verantwortung für das Vorgehen und dessen Folgen, teilte das Ministerium weiter mit.
20.06 Uhr: Jordanien bestellt iranischen Geschäftsträger ein
Nach mehrfachen iranischen Angriffen auf Ziele in Jordanien und dem Tod von mindestens zwei US-Militärangehörigen hat das Land den Geschäftsträger der iranischen Botschaft einbestellt, um Protest einzulegen. Das berichtete das jordanische Staatsfernsehen. Das jordanische Militär teilte mit, am Sonntag seien mehrere iranische Raketen abgefangen worden. Opfer oder Schäden habe es diesmal nicht gegeben.
19.49 Uhr: Kreise - Israel setzt Abfangraketen ein
In der israelischen Küstenstadt Eilat sind nach Angaben aus Behördenkreisen zwei Abfangraketen abgefeuert worden. Die Geschosse seien vom Stadtrand aus eingesetzt worden, um das Herabstürzen von Trümmerteilen über Wohngebieten zu verhindern, hieß es. Zuvor hatte das israelische Militär vor iranischen Raketen gewarnt, die sich der benachbarten Stadt Akaba in Jordanien näherten. Neben Jordanien aktivierten auch Kuwait und Bahrain am Sonntag ihre Luftverteidigung, um Geschosse aus dem Iran abzufangen.
19.46 Uhr: Rubio lobt Beiruts Friedensbemühungen
US-Außenminister Marco Rubio hat die Bemühungen der libanesischen Regierung für einen Friedensschluss mit Israel gewürdigt. Nach einem Treffen mit dem libanesischen Staatschef Joseph Aoun in Washington habe Rubio die Regierung in Beirut für ihre "entschlossenen Bemühungen gelobt, die Souveränität des Libanon zurückzugewinnen, die Hisbollah zu entwaffnen, ihre terroristische Infrastruktur zu zerschlagen und den Weg zum Frieden" mit Israel einzuschlagen, teilte das US-Außenministerium mit.
18.15 Uhr: Medien - USA verlegen weitere Kampfjets nach Nahost
Die USA verlegen inmitten des eskalierenden Iran-Kriegs Medienberichten zufolge mehr Kampfflugzeuge in den Nahen Osten. Das "Wall Street Journal" berichtet, dass dies unter anderem Kampfjets vom Typ F-16 vom US-Flugplatz Spangdahlem in der Eifel betreffe. Zudem würden Kampfjets vom Typ F-35 von dem von den USA genutzten Stützpunkt RAF Lakenheath in Großbritannien verlegt. Auch Tankflugzeuge befinden sich demnach auf dem Weg in die Region.
18.13 Uhr: Atomenergiebehörde - Prüfen Berichte über Angriff auf AKW-Baustelle im Iran
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) prüft nach eigenen Angaben Berichte über einen nächtlichen Angriff auf die Baustelle des geplanten iranischen Atomkraftwerks Darchowin. Die Anlage befinde sich in einer sehr frühen Bauphase und in ihr habe sich bei der letzten Inspektion kein nukleares Material befunden, teilte die IAEA mit. Teheran hatte behauptet, dass die Baustelle in Darchowin bei einem US-Angriff getroffen worden sei. Satellitenaufnahmen des Anbieters Planet Labs PBC vom 9. Juli zeigen auf dem Gelände vor allem Erdarbeiten und nur wenige erkennbare Baufortschritte. Die IAEA erklärte, die Anlage habe sich in einer sehr frühen Bauphase befunden. Beim letzten Besuch von Atominspektoren habe es dort kein nukleares Material gegeben.
15.10 Uhr: Jordanien meldet Abschuss von iranischen Raketen
Die jordanischen Streitkräfte haben staatlichen Angaben zufolge drei iranische Raketen abgefangen, die auf das Königreich abgefeuert worden seien. Eine vierte Rakete sei in einem abgelegenen Gebiet niedergegangen, meldet die amtliche Nachrichtenagentur Jordaniens. Es gebe weder Opfer noch Sachschäden, wird ein Militärvertreter zitiert. Das israelische Militär teilte zuvor mit, dass es vom Iran aus gestartete Raketen mit Kurs auf die jordanische Hafenstadt Akaba ausgemacht habe. Es warnte vor möglichen Auswirkungen auf israelisches Gebiet, das an Akaba grenzt.
14.22 Uhr: Kuwait meldet erneut Beschuss - Kraftwerk getroffen
Der Golfstaat Kuwait steht bei der Eskalation zwischen dem Iran und den USA erneut unter Beschuss. Das Land wehre "feindliche Raketen und Drohnen" aus dem Iran ab, teilte die Armee mit. Eine Anlage zur Stromerzeugung und Entsalzung sei dabei innerhalb von zwei Tagen zweimal angegriffen worden und in Brand geraten, erklärte das Energieministerium.
Der Wüstenstaat Kuwait ist wie die weiteren Golfländer auf die Entsalzung von Meerwasser angewiesen, um die heimische Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Auch im Golfstaat Bahrain ertönten wieder die Warnsirenen. Das Innenministerium rief Einwohner auf, Ruhe zu bewahren und sich an einen sicheren Ort zu begeben.
Im Video: Gegenseitige Angriffe am Golf
Der Beschuss in Nahost geht weiter.
10.52 Uhr: Mindestens elf Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind am Samstag nach Behörden-Angaben elf Menschen getötet worden, darunter drei Kinder und ihre Eltern. Die fünf Mitglieder einer Familie wurden den Angaben zufolge bei einem Luftangriff auf ihre Wohnung im Nordwesten der Stadt Gaza getötet. Ein weiteres Kind der Familie habe als einziges überlebt, weil es sich zum Zeitpunkt des Angriffs nicht in der Wohnung befunden habe. Das Schifa-Krankenhaus bestätigte den Eingang der fünf Leichen.
Die israelische Armee erklärte, sie habe bei dem Angriff in der Stadt Gaza "einen Hamas-Terroristen ins Visier genommen". Die Ergebnisse des Einsatzes würden noch geprüft. Ein Anwohner sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Angriff sei ohne Vorwarnung erfolgt. "Plötzlich schlug eine Rakete in das Gebäude ein. Niemand wusste etwas, keine Warnung, nichts", sagte Mussa al-Aimawi. Ein weiterer Bewohner berichtete von auf dem Boden liegenden Leichen, darunter Frauen und Kinder.
05.43 Uhr: USA schließen weitere Angriffswelle im Iran ab
Das US-Militär hat eine weitere Angriffswelle gegen Ziele der Iranischen Revolutionsgarden im Iran abgeschlossen. Das teilt das US-Zentralkommando Centcom mit. Getroffen wurden demnach unter anderem Anlagen zur Küstenüberwachung und Luftverteidigung sowie Raketen- und Drohnenlager. Die Angriffe seien eine Reaktion auf Attacken auf US-Soldaten in Jordanien am 17. Juli.
03.29 Uhr: Bericht - US-Angriff nahe iranischer Insel Gheschm
Im Zuge der neuen Luftangriffe des US-Militärs im Iran werden dort Raketenschläge nahe der Insel Gheschm im Persischen Golf gemeldet. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am frühen Morgen Ortszeit von mindestens sechs Raketen, die in Gebieten am Rande der Insel eingeschlagen seien. Nähere Einzelheiten gab es demnach zunächst nicht.
00.54 Uhr: USA kündigen nach Tod von Soldaten Vergeltungsschläge an
Das US-Militär hat nach dem Tod von zwei seiner Soldaten Vergeltungsschläge gegen die iranischen Revolutionsgarden angekündigt. Um 18.00 Uhr US-Ostküstenzeit (1.30 Uhr Ortszeit im Iran) habe man neue Luftangriffe auf den Iran begonnen, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ziel sei es, die Fähigkeit des Irans, die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen, weiter zu schwächen. Zudem zielten die Angriffe darauf ab, die Revolutionsgarden, die in der vergangenen Nacht Angriffe auf amerikanische Soldaten in Jordanien verübt hätten, "schnell zu bestrafen".
Sonntag, 19. Juli 2026
19.55 Uhr: Zwei weitere US-Soldaten im Iran-Krieg getötet
Bei iranischen Angriffen auf Ziele in Jordanien sind nach Angaben des Pentagon zwei US-Soldaten getötet worden. Ein weiterer Militärangehöriger werde vermisst, teilte das US-Verteidigungsministerium am Samstag mit. Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16.
Das Regionalkommando Centcom erklärte, vier US-Soldaten seien zudem verletzt worden, als sich die US-Armee und verbündete Truppen in Jordanien "gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten".
18.50 Uhr: Israelisches Militär greift Hisbollah-Zelle im Südlibanon an
Das israelische Militär meldet einen Angriff auf eine Hisbollah-Zelle im Südlibanon. Kämpfer der Hisbollah sowie eine Drohne seien zuvor in der Gegend um Tebnit gesichtet worden. Die Luftwaffe habe die Islamisten attackiert, um eine Bedrohung für die Truppen abzuwenden. Das Vorgehen der Hisbollah stelle einen Verstoß gegen die geltende Waffenruhe dar. Eine Stellungnahme der libanesischen Miliz liegt zunächst nicht vor.
18.25 Uhr: Tote bei Luftangriffen auf Gaza-Stadt
Bei israelischen Luftangriffen auf die Stadt Gaza sind nach Angaben von Klinikvertretern mindestens neun Palästinenser ums Leben gekommen. Drei der Opfer seien Kinder, erklärten die Klinikvertreter am Samstag. Das israelische Militär teilte mit, es habe Infrastruktur der militant-islamistischen Hamas angegriffen und Hamas-Mitglieder in dem Gebiet ausgemacht. Details wurden nicht genannt.
17.20 Uhr: Iran setzt Rahmenabkommen mit den USA aus
Der Iran hat das Rahmenabkommen mit den USA von Mitte Juni ausgesetzt. Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte laut der Nachrichtenagentur Fars in einem Fernsehinterview: "Wir sind mit der Verteidigung des Landes beschäftigt." Die USA hätten mit ihren "aggressiven Maßnahmen" gegen die Absichtserklärung verstoßen. Darum fühle sich der Iran auch nicht mehr an die Vereinbarung gebunden.
Das Rahmenabkommen hätte den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen sollen. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer Öffnung der Straße von Hormus.
16.50 Uhr: Golf-Kooperationsrat - Iran begeht Kriegsverbrechen
Der Golf-Kooperationsrat hat die iranischen Angriffe der letzten Tage in Bahrain, Kuwait und Jordanien als "Kriegsverbrechen" und "schwerwiegenden Verstoß gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen" verurteilt. Die Angriffe auf Infrastruktur und zivile Einrichtungen müssten strafrechtlich verfolgt werden und erforderten eine internationale Rechenschaftspflicht, so der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, Dschasem Mohamed Albudaiwi, am Samstag.
15.30 Uhr: Kuwait verurteilt "abscheuliche Angriffe" des Iran
Nach den iranischen Angriffen auf den mit den USA verbündeten Golfstaat Kuwait verurteilte das Land den jüngsten Beschuss scharf. Die Angriffe bedrohten lebenswichtige Einrichtungen und zivile Infrastruktur. Das offenbare "eine systematische und aggressive Vorgehensweise", die die Sicherheit der Bevölkerung gefährde, heißt es in einer Mitteilung des Außenministeriums.
Zuvor meldete Kuwaits Staatsagentur Kuna Angriffe auf einen "bedeutenden" Standort des Ölsektors mit erheblichem Sachschaden und mehreren Verletzten. Der Ölkonzern Kuwait Petroleum Corporation sprach von wiederholten, "abscheulichen" Angriffen vonseiten des Iran. Außerdem wurden Angriffe auf Wasserentsalzungsanlagen und Kraftwerke gemeldet.
13.34 Uhr: Iran meldet mehr als 50 Tote nach US-Angriffen
Seit dem Beginn der neuen Serie von US-Luftangriffen sind im Iran Regierungsangaben zufolge mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 500 Menschen seien bei den US-Angriffen verletzt worden, wie der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur, auf X schrieb.
Dem Sprecher zufolge wurden 460 Personen bereits aus dem Krankenhaus entlassen, während sich 37 weiterhin in stationärer Behandlung befinden. Die Regierung berichtet in der Regel nur über zivile Opfer. Über Verluste unter den Streitkräften gibt es keine offiziellen Daten.
Im Audio: USA und Iran setzen Angriffe fort (ab 01:17)
Aufnahme eines US-Luftangriffes auf den Iran, veröffentlicht am 17. Juli
13.02 Uhr: Medien - Streit über US-Tankflugzeuge in Israel abgewendet
Der Streit über die Stationierung weiterer US-Tankflugzeuge auf dem israelischen Großflughafen Ben Gurion bei Tel Aviv ist Berichten zufolge beigelegt. Israelischen Medien meldeten unter Berufung auf die Armee, dass die zusätzlichen US-Flugzeuge nicht auf dem internationalen Flughafen, sondern auf Stützpunkten der israelischen Luftwaffe stationiert werden sollen.
Zuvor hatten bereits stationierte US-Tankflugzeuge für Engpässe auf dem Flughafen Ben Gurion gesorgt. Laut "Jerusalem Post" kann der Flughafen nur noch ein Drittel seiner Kapazität für den zivilen Flugverkehr nutzen. Die Flughafenbehörde hatte gewarnt, dass im Fall weiterer Stationierungen bis zu 50.000 Flugtickets in der Hauptreisezeit storniert werden könnten. Verkehrsministerin Miri Regev wies daraufhin die Flughafenbehörde an, keine zusätzlichen Landungen von Tankflugzeugen zuzulassen.
12.32 Uhr: Iran - US-Kampfflugzeuge bei Angriff in Jordanien zerstört
Die iranischen Revolutionsgarden haben staatlichen Medien zufolge bei einem Angriff auf einen Luftwaffen-Stützpunkt in Jordanien mindestens zwei US-Kampfflugzeuge und drei weitere Flugzeuge zerstört. Der Angriff mit Raketen und Drohnen habe sich gegen den Stützpunkt Al-Asrak gerichtet, berichtete das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf die Garden. Zudem sei ein Teil des Luftwaffen-Stützpunkts Scheich Isa in Bahrain ins Visier genommen worden, in dem sich US-Kampfflugzeuge befunden hätten. Dort sei auch ein Geheimdienst-Datenzentrum attackiert worden. Eine Verifizierung der Angaben ist vorerst nicht möglich.
11.55 Uhr: Kuwait fordert Bürger nach Luftangriffen zum Stromsparen auf
Nach iranischen Angriffen auf mit den USA verbündete Golfstaaten hat Kuwait einen Schaden an einer Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung gemeldet, mehrere Generatoren seien vorsorglich abgeschaltet worden, teilte das Ministerium für Elektrizität mit. Das Ministerium rief die Bevölkerung dazu auf, in dieser "außergewöhnlichen Phase" sparsam mit Strom umzugehen. Die Angriffe fallen mitten in den Sommer, wenn Klimaanlagen in Kuwait fast unverzichtbar sind.
Die Fluggesellschaft Kuwait Airways kündigte für den Großteil ihrer Flüge Änderungen an, nachdem der Betrieb am internationalen Flughafen von Kuwait infolge der "iranischen Aggression" zeitweise ausgesetzt worden war.
11.03 Uhr: Libanesischer Präsident Aoun reist nach Washington
Der libanesische Präsident Joseph Aoun ist zu einer Reise nach Washington aufgebrochen, wo er am Dienstag auch US-Präsident Trump treffen will. Aoun werde sich "mit mehreren US-Vertretern über die Lage im Libanon und über Möglichkeiten zur Festigung der Waffenruhe" insbesondere im Süden austauschen, erklärte das Präsidialamt in Beirut. Thema sei auch der "Rückzug Israels aus den libanesischen Gebieten, die es besetzt".
Vertreter Israels und des Libanons hatten sich am Mittwoch in der US-Botschaft in Rom zu direkten Verhandlungen getroffen. Ein US-Vertreter teilte anschließend mit, "nach zwei Tagen produktiver und positiver Gespräche" hätten sich die Teilnehmer auf "die Struktur und die Richtlinien" für die sogenannten Pilotzonen verständigt, aus denen sich die israelische Armee schrittweise zurückziehen soll.
10.40 Uhr: Revolutionsgarden rufen Jordanier zum Kampf gegen USA auf
Die iranischen Revolutionsgarden haben die Bewohner im mehrheitlich muslimischen Jordanien erneut zum Kampf gegen die USA aufgefordert. "Eure religiöse und menschliche Pflicht besteht darin, sie mit allen Mitteln außer Gefecht zu setzen und das heilige Land Jordanien von den Mördern unterdrückter Muslime zu säubern", hieß es in einer von iranischen Medien verbreiteten Erklärung der Militärorganisation. Sie zielt darauf ab, Jordanier zu Protesten gegen oder Angriffe auf US-Stützpunkte im Land zu animieren.
Die Revolutionsgarden reklamierten unterdessen Raketenangriffe auf einen von den USA genutzten Luftwaffenstützpunkt in Jordanien für sich. Dabei sei unter anderem auf Schutzbunker für US-Kampfflugzeuge gezielt worden. Unverifizierte Videos in den sozialen Medien, die auch Militärexperten verbreiteten, zeigten mutmaßliche Einschläge iranischer ballistischer Raketen in Jordanien.
10.06 Uhr: US-Militär meldet Angriffe auf Waffenlager und Überwachungstechnik des Iran
Bei den Angriffen auf den Iran in der siebten Nacht in Folge hat das US-Militär nach eigenen Angaben vor allem unterirdische Waffenlager und militärische Überwachungsanlagen ins Visier genommen. Zudem seien die Streitkräfte gegen mehrere Handelsschiffe vorgegangen, die versucht hätten, die Seeblockade gegen den Iran zu umgehen.
Der Iran griff nach eigenen Angaben im Gegenzug am Samstag wieder US-Stützpunkte in einigen Staaten in der Region an, etwa in Kuwait, Bahrain, Katar und Jordanien. Zudem seien vier Schiffe an der Durchfahrt der Straße von Hormus gehindert worden. Berichte iranischer Medien, wonach südlich der Meerenge zwei Öltanker auf Minen aufgefahren und nach Explosionen in Brand geraten seien, wiesen die USA als falsch zurück.
08.55 Uhr: Kuwait - Weiterer Treffer auf Kraftwerk und Entsalzungsanlage
Kuwait hat einen Treffer auf ein zweites Kraftwerk mit angeschlossener Meerwasserentsalzungsanlage gemeldet. Nach Angaben des Strom- und Wasserministeriums kam es zu einem Brand in einem Bestandteil des Kraftwerks. Mehrere Produktionseinheiten seien daraufhin außer Betrieb genommen worden. Bereits am Freitag waren in Kuwait eine Kraftwerks- und Meerwasserentsalzungsanlage sowie mehrere Militäreinrichtungen getroffen worden.
08.17 Uhr: 10.000 Menschen an Irans Küste nach US-Angriff ohne Wasser
Nach den US-Angriffen im Süden des Irans ist staatlichen Angaben zufolge die Trinkwasserversorgung für mindestens 10.000 Menschen unterbrochen. Hintergrund sei die Bombardierung einer Meerwasserentsalzungsanlage in der Küstenregion Dschask, berichtete der Pressedienst der Regierung unter Berufung auf die Wasserwerke der Provinz Hormusgan. Betroffen sind demnach 20 Dörfer an der Küste.
04.09 Uhr: Iran meldet Explosion von Tankern - US-Armee dementiert
Das US-Militär hat in der siebten Nacht in Folge eine Angriffswelle gegen Ziele im Iran beendet. Im Visier standen Einrichtungen der Militärlogistik und weitere Anlagen, teilt das US-Regionalkommando Centcom mit. Die Behauptung der iranischen Revolutionsgarden, zwei Öltanker seien auf Minen gelaufen und explodiert, sei falsch, erklärt das Kommando weiter. Mehr als 50.000 US-Soldaten seien in der Region stationiert und blieben "wachsam, schlagkräftig und einsatzbereit". Unterdessen berichten iranische Medien von Explosionen in der Stadt Chorramabad.
03.06 Uhr: Wadephul warnt vor Wiederbewaffnung der Hamas
Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat auf Fortschritte im stockenden Gaza-Friedensprozess gedrängt und vor einer erneuten Aufrüstung der islamistischen Hamas gewarnt. "Israel muss mehr humanitäre Hilfe in den Gazastreifen lassen und Teilverantwortung für Gebiete unter israelischer Kontrolle an die Palästinenser übergeben", sagte Wadephul dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Zugleich müsse die Hamas wie zugesagt entwaffnet werden. "Tatsächlich passiert gerade eher das Gegenteil, sie bewaffnet sich wieder", erklärte der Minister. Staaten mit Einfluss auf die Organisation müssten daher mehr Druck ausüben, um ihr das Handwerk zu legen.
02.20 Uhr: Sirenen in Bahrain
Das iranische Militär nimmt nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens US-Militäreinrichtungen in Kuwait und Jordanien ins Visier. In Bahrain ertönen unterdessen Sirenen, wie das Innenministerium in Manama mitteilt.
01.32 Uhr: Iran meldet Tote bei Angriffen
Bei "feindlichen" Angriffen in der iranischen Provinz Hormozgan sind nach Angaben eines örtlichen Behördenvertreters drei Menschen getötet und acht weitere verletzt worden. Das berichten iranische Medien.
00.54 Uhr: Iran stoppt Tanker in der Straße von Hormus
Die iranischen Revolutionsgarden halten nach eigenen Angaben vier Tanker in der Straße von Hormus auf. Die Schiffe hätten versucht, die Meerenge zu passieren, und seien unter Einsatz von Raketen und Drohnen gestoppt worden, teilen die Garden mit.
00.27 Uhr: Iran meldet Explosion von zwei Öltankern
Nach Explosionen geraten zwei Öltanker südlich der Straße von Hormus in Brand. Die Schiffe hätten zuvor ein vermintes Seegebiet durchquert, berichtet das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Erklärung der Revolutionsgarden.
Samstag 18. Juli 2026
23.29 Uhr: USA und Iran melden weitere gegenseitige Angriffe in Golfregion
Die USA und der Iran melden weitere gegenseitige Angriffe auf Ziele in der Golfregion. Das US-Zentralkommando teilte mit, das US-Militär habe den Iran erneut angegriffen. Das iranische Staatsfernsehen berichtete von drei Explosionen in der südiranischen Stadt Sirik. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge, sie hätten mit ballistischen Raketen und Drohnen ein Depot für unbemannte US-Fluggeräte sowie ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in Bahrain zerstört. Zudem gab das US-Militär bekannt, in den ersten drei Tagen der neuen Blockade iranischer Häfen vier Handelsschiffe umgeleitet, eines fahruntüchtig gemacht und ein weiteres geentert zu haben.
23.16 Uhr: Erneut Beschuss in irakischer Kurdenregion gemeldet
Im Norden des Irak ist es erneut zu Beschuss gekommen. Iranische Drohnen hätten am Freitagabend Ziele in der Stadt Sulaimanija in der autonomen kurdischen Region angegriffen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Dabei sei es zu Schäden an Waffendepots gekommen, die den als Peschmerga bekannten Kurdenmilizen gehörten, hieß es. Explodierende Munition habe auch Verletzungen unter Zivilisten verursacht.
22.20 Uhr: USA starten neue Angriffsserie gegen den Iran
Die USA haben eine weitere nächtliche Angriffsserie gegen den Iran bekanntgegeben. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs teilte am Freitagabend mit, dass die siebte Nacht in Folge Angriffe gegen das iranische Militär gestartet worden seien.
22.15 Uhr: Durchfahrten durch Straße von Hormus auf Dreiwochentief
Nach den wieder aufgenommenen gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus fast wieder zum Erliegen gekommen. Daten des Anbieters Kpler zufolge vom Freitag passierten am Donnerstag lediglich acht Schiffe die Meerenge. Dies stelle den niedrigsten Wert seit drei Wochen dar, hieß es in einem Post von Kpler auf der Plattform X. Am Mittwoch seien es noch 15 Durchfahrten gewesen. Vor zwei Wochen lag der Zähler noch bei 48 Passagen. Vor Kriegsbeginn Ende Februar durchquerten im Schnitt mehr als 100 Schiffe täglich die Straße von Hormus.
22.10 Uhr: Chamenei-Berater droht mit großangelegter iranischer Offensive
Der Iran ist nach den Worten eines hochrangigen Militärberaters bereit, eine großangelegte Offensive wiederaufzunehmen, sollten die US-Angriffe länger als zwei oder drei Tage andauern. "Der Iran wird sich nicht mehr mit Gegenangriffen begnügen, und keine Grenze wird sicher sein", zitierte das iranische Staatsfernsehen einen hochrangigen Berater des obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei, Mohsen Resai.
20.35 Uhr: UN-Generalsekretär - Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran-Krieg "inakzeptabel"
UN-Generalsekretär António Guterres hat die Angriffe auf die zivile Infrastruktur im Iran-Krieg als "inakzeptabel" bezeichnet. Er sei "weiterhin zutiefst besorgt über die anhaltende militärische Eskalation zwischen dem Iran und den USA", sagte sein Sprecher Farhan Haq. "Besonders besorgt" sei Guterres über die "Angriffe auf die zivile Infrastruktur im Iran und in der gesamten Region".
Zuvor hatte Teheran von US-Attacken auf Brücken, einen Hafen, einen Flughafen, das Stromnetz und Telekommunikationseinrichtungen berichtet. In Kuwait wurde nach Behördenangaben ein Kraftwerk mit angeschlossener Meerwasserentsalzungsanlage von einer iranischen Drohne getroffen. Beide Länder riefen die Bürger zum Stromsparen auf.
20.20 Uhr: Hamas-Zivilschutz - Acht Tote bei israelischem Luftangriff im Gazastreifen
Bei einem israelischen Luftangriff sind nach Angaben des von der islamistischen Hamas kontrollierten Zivilschutzes acht Menschen im Gazastreifen getötet worden. Der Angriff habe sich in der Nähe eines Marktes im Zentrum des Küstenstreifens während eines "Trauerzugs" ereignet, erklärte der Zivilschutz am Freitag.
Die israelische Armee teilte ihrerseits mit, sie habe eine "Terrorzelle der Terrororganisation Islamischer Dschihad im Zentrum des Gazastreifens" angegriffen. Sie kenne Vorwürfe, wonach Unbeteiligte bei dem Angriff getroffen worden seien. Der Angriff werde untersucht, erklärte Israels Armee weiter.
Der Zivilschutz und Krankenhäuser gaben derweil den Tod von fünf weiteren Menschen bei anderen israelischen Angriffen am Freitag bekannt.
17.55 Uhr: Offenbar Tote bei israelischem Angriff auf Begräbnis im Gazastreifen
Bei einem israelischen Angriff auf ein Begräbnis im Gazastreifen soll es Tote und Verletzte gegeben haben. Das Awda-Krankenhaus in Nuseirat sprach von mindestens sieben Todesopfern und 22 Verletzten bei dem Angriff auf das Begräbnis eines Palästinensers, der bei einem Angriff früher am heutigen Tag zu Tode gekommen sei. Vom israelischen Militär lag zunächst keine Stellungnahme vor.
17.10 Uhr: US-Militär will iranischen See-Überwachungsturm zerstört haben
Das US-Militär hat bei seinen Angriffen gegen den Iran nach eigenen Angaben einen Überwachungsturm für die Seefahrt zerstört. Dieser sei Teil eines maritimen Überwachungsnetzwerks entlang der iranischen Küste am Golf von Oman gewesen, teilte das zuständige Regionalkommando auf der Plattform X mit. Die Iranischen Revolutionsgarden hätten den Turm jahrzehntelang genutzt, um Handelsschiffe auf ihrer Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu verfolgen und ins Visier zu nehmen, hieß es.
14.20 Uhr: Schwere Schäden an Infrastruktur in Kuwait
Die mutmaßlich iranischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur in Kuwait haben laut den Behörden schwere Schäden angerichtet. Getroffen worden sei eine Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung. Dabei sei eine große Zahl von Stromerzeugungseinheiten beschädigt worden, so das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energie.
Etwa 90 Prozent des Kuwaiter Trinkwassers werden durch Meerwasserentsalzung gedeckt. Jede längere Unterbrechung der Versorgung wäre für die Bevölkerung eine ernsthafte Bedrohung.
13.25 Uhr: Neun Tote bei iranischem Angriff auf irakische Kurdenregion
Bei einem mutmaßlich iranischen Raketenangriff im Nordirak sind nach Angaben der iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe Komala neun Menschen getötet worden. Demnach trafen sechs ballistische Raketen das Hauptquartier der Gruppe nahe Sulaimanija in der autonomen Region Kurdistan. Eine Bestätigung aus dem Iran liegt bislang nicht vor.
13.02 Uhr: Berichte - Handelsschiff vor der Küste des Jemen angegriffen
Vor der Küste des Jemen ist nach Angaben der britischen Seesicherheitsbehörde UKMTO ein Handelsschiff angegriffen worden. Demnach gingen Unbekannte an Bord des Schiffs, das den Golf von Aden durchquerte. Der Vorfall südlich der Hafenstadt Al-Mukalla werde untersucht. Ein Zusammenhang mit der jüngsten Eskalation zwischen den USA und dem Iran ist bislang unklar.
12.35 Uhr: Irans Regierung ruft Bevölkerung nach erneuten US-Angriffen zum Stromsparen auf
Nach US-Angriffen auf die Energieinfrastruktur hat die iranische Regierung die Bevölkerung zum Stromsparen aufgerufen. Das Energieministerium forderte die Menschen auf, Klimaanlagen während der Spitzenlastzeiten auszuschalten, um die Stromversorgung im Süden des Landes trotz extremer Hitze und beschädigter Anlagen zu sichern.
11.22 Uhr: Iran greift Meerwasserentsalzungsanlage in Kuwait an
Der Iran hat nach Angaben Kuwaits ein Kraftwerk mit angeschlossener Meerwasserentsalzungsanlage angegriffen. Das Energieministerium teilte mit, der Angriff habe einen Brand und Schäden an mehreren Stromerzeugungseinheiten verursacht. Das Feuer sei gelöscht, das Ausmaß der Schäden werde geprüft. Rund 90 Prozent des Trinkwassers in dem kleinen Wüstenstaat Kuwait stammen aus der Meerwasserentsalzung. Jede längere Unterbrechung der Versorgung könnte die Bevölkerung in ernsthafte Schwierigkeiten bringen.
10.01 Uhr: Iranisches Medium veröffentlicht Video - Wo kann Trump getötet werden?
Die iranische Nachrichtenagentur Fars hat ein Video mit dem Titel "Wo kann Trump getötet werden?" verbreitet. Die Darstellung soll die Route von US-Präsident Donald Trump zu seinem Anwesen Mar-a-Lago zeigen. Eine Version des Videos auf X wurde inzwischen gelöscht. Hintergrund sind Vergeltungsrufe der iranischen Staatsführung für den im Februar getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei.
09.59 Uhr: Tanker vor Oman nach Angriff leicht beschädigt
Vor der Küste Omans ist nach Angaben der britischen maritimen Sicherheitsbehörde UKMTO erneut ein Tanker angegriffen worden. Die Besatzung habe gemeldet, dass das Schiff von einem unbekannten Projektil getroffen worden sei. Dabei seien geringe Schäden an der Backbordseite entstanden.
08.42 Uhr: 38 Tote nach US-Angriffen im Juli nach iranischen Angaben
Bei den US-Angriffen auf den Iran sind nach Regierungsangaben im Juli bislang mindestens 38 Menschen getötet und mehr als 400 verletzt worden. Das teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur, auf X mit. Die Zahlen beziehen sich offenbar auf Zivilisten und dürften die Opfer der jüngsten Angriffe in der Nacht noch nicht enthalten.
08.26 Uhr: US-Angriffe - Tote und Schäden an Infrastruktur im Iran
Nach den nächtlichen US-Luftangriffen meldet der Iran Tote und Schäden an der Infrastruktur in mehreren Regionen im Süden des Landes. Nach Angaben des Staatssenders Press TV wurden sieben Menschen getötet. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete zudem, ein Mensch sei bei einem Angriff auf einen Telekommunikationsturm in der Küstenstadt Bandar Abbas ums Leben gekommen.
08.14 Uhr: Iran meldet Angriff auf zwei US-Radaranlagen im Oman
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben zwei US-Radaranlagen im Oman angegriffen und zerstört. Die Attacke sei eine Vergeltung für die US-Luftangriffe auf den Iran, teilten die Revolutionsgarden mit. Demnach wurden eine Radaranlage zur Überwachung der Seefahrt in der Region Salamah sowie ein Luftraumüberwachungsradar in der Region Ghanam ins Visier genommen.
07.40 Uhr: Jordanien fängt drei Raketen aus dem Iran ab
Das jordanische Militär hat nach eigenen Angaben drei aus dem Iran abgefeuerte Raketen abgefangen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf die Streitkräfte meldete, wurden keine Opfer registriert. In Jordanien sind US-Truppen und US-Kampfflugzeuge stationiert.
06.57 Uhr: Iranische Revolutionsgarden greifen Militärbasis Al-Tanf in Syrien an
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Angaben des Staatsfernsehens den Militärstützpunkt Al-Tanf in Syrien angegriffen. Das Kommandozentrum des "Feindes" in der Region sei bei einem Überraschungsangriff attackiert worden, hieß es. Demnach handelt es sich um einen Vergeltungsschlag nach der Tötung iranischer Soldaten in Iranschahr im Südosten des Landes.
06.29 Uhr: USA melden Zerstörung eines Kontrollturms im Hafen Tschahbahar
US-Luftangriffe haben nach US-Angaben einen Kontrollturm im iranischen Hafen Tschahbahar am Golf von Oman zum Einsturz gebracht. Der Hafen gilt als wichtige Handelsverbindung für Afghanistan. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth veröffentlichte ein Bild des offenbar einstürzenden Überwachungsturms. Die Aufnahme war zuvor bereits in sozialen Medien von Aktivisten verbreitet worden.
05.55 Uhr: Iran meldet sieben Tote bei US-Angriffen auf Bandar Chamir
Bei US-Angriffen auf Brücken in der südiranischen Hafenstadt Bandar Chamir sind nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sieben Menschen getötet worden. Die Agentur beruft sich auf die Universität für medizinische Wissenschaften in Hormozgan, die zugleich als regionale Gesundheitsbehörde fungiert.
05.20 Uhr: Kind in Katar verletzt
Bei der Abwehr eines iranischen Raketenangriffs auf Katar wurde nach Angaben des Innenministeriums ein Kind durch Trümmerteile verletzt. Es werde medizinisch versorgt, teilte die Behörde auf der Plattform X mit. Die Raketenabwehr sei erfolgreich gewesen, teilt das Verteidigungsministerium mit. In der Hauptstadt Doha waren einem Augenzeugen zufolge mehrere Detonationen zu hören. Die Regierung hatte wegen der Angriffe Warnmeldungen an Mobiltelefone verschickt. Der Iran verstärkt derzeit seine Angriffe auf Golfstaaten als Reaktion auf US-Schläge auf sein Staatsgebiet.
05.00 Uhr: Iranische Angriffe auf Kuwait
Die iranische Armee greift nach eigenen Angaben Truppenstützpunkte und Logistikzentren der USA in Kuwait mit Drohnen an. Dies berichten staatliche iranische Medien.
04.30 Uhr: USA schließen Angriffswelle ab
Das US-Militär schließt nach eigenen Angaben seine jüngste Angriffswelle auf den Iran ab. Die von US-Präsident Donald Trump angeordneten Schläge markieren die sechste Nacht in Folge mit amerikanischen Angriffen. "US-Streitkräfte, darunter Kampfjets, Drohnen und Kriegsschiffe, haben mit Präzisionsmunition Dutzende iranische Militärziele wie Küstenüberwachungs- und Luftverteidigungsanlagen, militärische Logistikinfrastruktur und maritime Einrichtungen getroffen", teilte das US-Zentralkommando mit.
01.30 Uhr: Iranische Angriffe auf US-Hubschrauber in Bahrain
Die iranische Armee greift nach eigenen Angaben US-Hubschrauber und Aufklärungsflugzeuge auf dem Stützpunkt Sakhir in Bahrain mit Drohnen an. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim.
Freitag, 17. Juli 2026
23.36 Uhr: Iranische Staatsmedien - Brücken und Flughafen bei US-Angriffen getroffen
Bei neuen US-Luftangriffen sind laut Berichten iranischer Staatsmedien ein Flughafen und zwei Brücken im Süden des Iran getroffen worden. Der Flughafen Iranschahr im Südosten des Landes sei von mindestens einem US-Geschoss getroffen worden, berichtete der Staatssender Irib. Kurz zuvor hatten iranische Staatsmedien neue US-Angriffe und Explosionen im Süden des Landes gemeldet.
23.25 Uhr: USA - Fliegen neue Angriffswelle gegen den Iran
Die USA haben nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen den Iran begonnen. Damit sollten die militärischen Fähigkeiten des Landes weiter geschwächt werden, teilte das US-Zentralkommando mit. Der halbstaatlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars zufolge ist eine Brücke in Bandar ChamirZiel eines Angriffs. Die Agentur Tasnim meldete zudem einen Raketenbeschuss durch US-Kampfflugzeuge auf den Flughafen von Iranschahr.
20.45 Uhr: Fünfter Tag in Folge - Neue US-Angriffe gegen den Iran
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben den fünften Tag in Folge Ziele im Iran attackiert. Die Angriffe seien um 14.00 Uhr US-Ostküstenzeit (21.30 Uhr Ortszeit im Iran) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, "die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen."
Das US-Militär hatte erst am Mittwoch erneut und in zwei Wellen den Iran angegriffen. Teheran reagierte mit Beschuss auf Ziele in der Region - unter anderem meldeten die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain Angriffe. Auch Jordanien meldete erneuten Beschuss aus dem Iran.
19.20 Uhr: Israels Parlament beschließt umstrittenes Mediengesetz
Das israelische Parlament hat ein umstrittenes Mediengesetz gebilligt. Laut Kommunikationsminister Schlomo Karhi soll die Reform den bisher regulierten Sektor durch den Abbau von Bürokratie liberalisieren und den Wettbewerb stärken. Kritiker dagegen fürchten, dass das Gesetz es der Regierung ermöglicht, Einfluss auf die Medien zu nehmen. Sie befürchten auch mehr Druck auf regierungskritische Sender.
Das neue Gesetz sieht eine neue Medienbehörde vor, bei der die Regierung einen deutlich größeren Einfluss auf die Besetzung erhält. Befürworter argumentieren, israelische Medien seien eher links oder liberal und konservative Positionen kämen zu kurz. Deshalb seien ausgewogenere Wettbewerbsbedingungen notwendig.
18.00 Uhr: Menschenrechtler - Unter Eskalation im Iran leiden Minderheiten
Die ständig neuen Eskalationen im Konflikt zwischen dem Iran und den USA verschärfen nach Angaben von Menschenrechtlern das Leben der Minderheiten in der Region erheblich. Die iranischen Revolutionsgarden hätten ihre Präsenz in den Gebieten der Kurden im Nordwesten und der Belutschen im Südosten deutlich erhöht, warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Dadurch sollen möglicher Widerstand gebrochen und Aufstände verhindert werden.
17.20 Uhr: Huthi drohen Saudi-Arabien mit Angriffen auf Ölanlagen
Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen drohen Saudi-Arabien mit Angriffen auf Ölanlagen, sollte sich das Nachbarland an einer "umfassenden Aggression" gegen den Jemen beteiligen. Auch andere kritische Infrastruktur in dem Land würde dann Ziel der Raketen und Drohnen der Huthi, sagte deren Anführer Abdul Malik al-Huthi.
Die Huthi haben Raketen auf das Königreich abgefeuert, nachdem sie Riad beschuldigt hatten, am Montag den Flughafen in Sanaa bombardiert zu haben. Damit endete eine vierjährige Waffenruhe zwischen den schiitischen Huthi und dem sunnitischen Königreich Saudi-Arabien.
17.10 Uhr: Syrien - Waffenlieferung für Hisbollah-Miliz gestoppt
Die syrischen Behörden haben nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Sana eine Waffenlieferung für die Hisbollah-Miliz im Libanon abgefangen. Der Lkw, der an der syrisch-irakischen Grenze gestoppt worden sei, habe fortschrittliche Waffen und Raketen transportiert, berichtete Sana am Donnerstag unter Berufung auf eine ungenannte Quelle im Innenministerium. Eine vorläufige Untersuchung deute daraufhin, dass die Waffen für die Hisbollah gedacht waren, die sich seit Monaten Kämpfe mit Israel liefert. Die Hisbollah ist ebenso mit dem Iran verbündet wie schiitische Milizen im Irak. Das irakische Militär teilte mit, die Hintergründe des Waffenschmuggels würden geprüft.
16.00 Uhr: Sprit wird wieder deutlich teurer
Die Spritpreise steigen vor dem Hintergrund der erneuten Eskalation im Iran-Konflikt immer schneller. Diesel verteuerte sich alleine von Dienstag auf Mittwoch im Tagesdurchschnitt um 6,2 Cent, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Das ist - abgesehen vom Ende des Tankrabatts - der höchste Tagessprung seit fast vier Monaten. Im Tagesschnitt des Mittwochs kostete ein Liter Diesel 2,132 Euro. Zum ersten Mal seit Mitte Mai hat der Kraftstoff damit Superbenzin der Sorte E10 überholt, das am Mittwoch 2,117 Euro pro Liter kostete.
14.50: Iran sendet gemischte Signale zu neuen Verhandlungen
Nach neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen den Iran sendet die Führung in Teheran gemischte Signale über mögliche weitere Verhandlungen. Der iranische Parlamentspräsident und Chefverhandler Mohammed Bagher Ghalibaf ließ die Tür dafür offen, mahnte aber zugleich, dass man keine Angst davor haben dürfe, kriegerisch eigene Interessen durchzusetzen. In der Stellungnahme, die teilweise im Fernsehen verlesen wurde, betonte er zudem, dass der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus beanspruche. Wegen des Streits um die für den globalen Energiehandel wichtige Meerenge ist der Konflikt wieder eskaliert.
Das US-Militär hatte gestern erneut und in zwei Wellen Ziele im Iran angegriffen. Der Iran reagierte mit Beschuss auf Ziele in der Region - unter anderem meldeten die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain Angriffe. Auch Jordanien meldete erneuten Beschuss aus dem Iran.
14.35 Uhr: Reuters-Bericht – Iran fordert Huthi-Miliz zu Vorbereitung von Blockade am Roten Meer auf
Iran hat die Huthi-Rebellen im Jemen Insidern zufolge aufgefordert, sich auf eine Sperrung des Seewegs für Öltransporte im Roten Meer vorzubereiten. Dies solle für den Fall geschehen, dass die USA die iranische Energieinfrastruktur angriffen, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Ein solcher Schritt würde die weltweite Energieversorgung massiv bedrohen, da die wichtigste Route durch die Straße von Hormus bereits vom Iran blockiert wird.
Die Pläne wurden in der Führung der Islamischen Republik diskutiert und an die verbündeten Huthis übermittelt, hieß es aus iranischen und regionalen Kreisen. Eine Stellungnahme des iranischen Außenministeriums oder der Huthis lag zunächst nicht vor. Einem Insider aus dem Umfeld der jemenitischen Miliz zufolge haben die Rebellen ihre Vorbereitungen für Angriffe auf die Schifffahrt abgeschlossen. Sie hätten Raketen und Drohnen nahe der Meerenge Bab al-Mandab stationiert und warteten auf weitere Befehle. Die Entscheidung über eine Sperrung der Meerenge liege bei Vertretern der iranischen Revolutionsgarde (IRGC), die sich im Jemen aufhielten.
13.53 Uhr: Alabali Radovan – Zwei-Staaten-Lösung in Nahost in weiter Ferne
Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan sieht eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt in weiter Ferne, hält sie aber weiterhin für den einzig gangbaren Weg. "Wir sind heute weiter von einer Zwei-Staaten-Lösung entfernt als wahrscheinlich je zuvor. Trotzdem dürfen wir diese Perspektive nicht aufgeben", sagte die SPD-Politikerin in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. "Das wäre aus meiner Sicht absolut fatal und wäre der Nährboden für Extremisten auf allen Seiten."
Alabali Radovan forderte mehr Druck auf die israelische Regierung wegen der zunehmenden Gewalt jüdischer Siedler im Westjordanland. "Sie ist extrem brutal und faktisch werden Annexionen immer weiter vorangetrieben", sagte sie. "Deshalb müssen wir den Dialog mit der israelischen Regierung fortsetzen und zugleich innerhalb der Bundesregierung und der Europäischen Union auf eine gemeinsame Haltung hinarbeiten."
13.44 Uhr: Kuwait wehrt erneut iranische Angriffe ab
Die kuwaitische Luftverteidigung wehrt derzeit nach eigenen Angaben erneut iranische Drohnenangriffe ab. Mögliche Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen feindlicher Ziele durch die Luftverteidigungssysteme zurückzuführen, hieß es weiter.
13.20 Uhr: Fünf Tote im Gazastreifen bei israelischen Angriffen
Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens fünf Menschen getötet worden. Zwei Menschen seien bei einem Luftangriff nahe Tuffah im Norden des Küstengebiets ums Leben gekommen, sagten Rettungskräfte am Donnerstag. Ein weiterer Mensch sei durch israelischen Panzerbeschuss im östlichen Stadtteil Sejtun von Gaza-Stadt getötet worden. Zudem habe es bei Angriffen auf ein Zeltlager für Vertriebene im Westen von Gaza-Stadt sowie auf ein Fahrzeug in Chan Junis im Süden Tote gegeben.
Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht zu den Vorfällen. Zeitgleich berichtete die US-Beobachtungsstelle ACLED über einen deutlichen Anstieg israelischer Angriffe auf ein Niveau, das seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe im Oktober nicht mehr erreicht worden sei.
12.59 Uhr: Pakistan ruft die USA und den Iran zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf
Pakistan will im Konflikt zwischen den USA und dem Iran weiter vermitteln, um die Umsetzung des im Juni unterzeichneten Rahmenabkommens zur Beendigung des Krieges voranzubringen. "Während die Umsetzung des Abkommens vor Herausforderungen steht, wird Pakistan weiter alle Seiten ermuntern, die Gewalt zu beenden und Gespräche auf technischer Ebene in Übereinstimmung mit dem Rahmenabkommen wieder aufzunehmen", sagte der Sprecher des Außenministeriums in Islamabad, Tahir Andrabi, vor Journalisten.
Andrabi äußerte zudem die Hoffnung auf eine rasche Normalisierung in der für den weltweiten Handel mit Öl und Gas wichtigen Straße von Hormus. Pakistan betone die Wichtigkeit, die "Sicherheit und Freiheit der Seeschifffahrt zu gewährleisten", sagte er.
12.12 Uhr: Netanjahu sagt US-Reise ab
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird in den kommenden Tagen doch nicht in die USA reisen. Grund dafür sei, dass die Beisetzung von US-Senator Lindsey Graham auf Ende des Monats verschoben worden sei, teilte das Büro des Ministerpräsidenten mit. Ursprünglich hatte Netanjahu einem Insider zufolge am Samstag in die USA reisen wollen. Er strebe dort ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump an, hieß. Ob diese Begegnung zustande kommen würde, galt jedoch als unklar.
11.15 Uhr: Iran - Kontrolle der Straße von Hormus ist "rote Linie"
Die Kontrolle der Straße von Hormus ist für den Iran eine "rote Linie", wie Armeesprecher Brigadegeneral Mohammad Akraminia erklärte. Die USA hätten geglaubt, mit Angriffen auf Stützpunkte an der iranischen Südküste die Hoheit über die strategisch wichtige Meerenge übernehmen zu können, sagte Akraminia. Der Iran sei jedoch in der Lage, die Wasserstraße von jedem Punkt seines Territoriums aus zu beherrschen. Durch die Passage wurde vor dem Krieg rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gaslieferungen transportiert.
09.38 Uhr: Iran droht mit Vergeltung bei Ausweitung von US-Angriffen
Nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump, kritische Infrastruktur im Iran anzugreifen, warnt der Iran vor massiven Gegenschlägen. Dann werde sämtliche in der Region verbleibende Infrastruktur zum Ziel von Angriffen, hieß es in einer Stellungnahme des militärischen Hauptquartiers Chatam al-Anbjia, die die Nachrichtenagentur Fars verbreitete. Der Iran hatte in Vergangenheit mehrfach Produktionsstätten zur Rohstoffgewinnung sowie zivile Infrastruktur in den Nachbarländern angegriffen.
09.22 Uhr: Iran meldet Angriff auf Flughafen in Nordosten des Landes
Nach iranischen Angaben soll es zu einem Angriff im Nordosten des Landes gekommen sein. Geschosse seien am Flughafen von Semnan eingeschlagen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Gouverneursverwaltung. Es habe keine Toten oder Verletzten gegeben. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Im Statement der Gouverneursverwaltung hieß es lediglich, dass der "Feind" für den Angriff verantwortlich sei.
06.17 Uhr: Trump - Haben den Iran bald besiegt
US-Präsident Donald Trump rechnet nach eigenen Angaben im militärischen Konflikt mit dem Iran mit einem raschen Erfolg. "Wir werden den Iran bald besiegt haben. Sie werden sehr bald besiegt sein", sagte Trump bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Pennsylvania. Die Führung in Teheran wolle unbedingt eine Übereinkunft erzielen. "Wir werden sehen, ob wir uns mit ihnen einigen oder ob wir es einfach zu Ende bringen", erklärte er weiter.
06.08 Uhr: Jordanien meldet Abschuss iranischer Raketen
Das jordanische Militär hat nach eigenen Angaben acht vom Iran abgefeuerte Raketen abgefangen. Das Militär teilte dies über die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra mit. Die USA haben ihre Angriffe auf den Iran in der Nacht ausgeweitet und dabei Ziele weiter im Norden des Landes getroffen. Zudem eröffnete das US-Militär das Feuer auf ein Schiff, dem es vorwarf, die gegen die Islamische Republik verhängte Seeblockade durchbrechen zu wollen.
05.35 Uhr: Iran greift Kuwait und Bahrain an
Als Reaktion auf die neueste US-Angriffswelle gegen den Iran hat die Islamische Republik Angriffe gegen Bahrain und Kuwait gestartet. Zunächst gab es keine Angaben zu Schäden oder möglichen Opfern. Die iranischen Angriffe erfolgten, nachdem die USA erneut eine Seeblockade gegen den Iran verhängt und ihre Luftangriffe wegen des Konflikts um die Straße von Hormus verstärkt hatten.
05.30 Uhr: US-Militär erklärt Angriffswelle für beendet
Das US-Militär hat die nächtliche Angriffswelle für beendet erklärt. Das US-Militär hatte in der Nacht die Angriffswelle gegen den Iran gestartet. Das teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) am Abend auf der Plattform X mit. Es war die dritte Angriffswelle innerhalb von 24 Stunden. Nach Angaben von Centcom richteten sich die Angriffe gegen militärische Fähigkeiten des Irans, mit denen Schiffe in der Straße von Hormus bedroht würden.
05.18 Uhr: Iran lässt inhaftierte US-Iranerin frei
Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump hat der Iran eine US-Iranerin Dena Karari freigelassen, die seit 2024 in der Islamischen Republik festgehalten worden war. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete Trump die Freilassung als Zeichen des guten Willens Teherans. Weitere Einzelheiten nannte er zunächst nicht. Der Menschenrechtsanwalt Jared Genser identifizierte die Freigelassene als seine Mandantin Dena Karari. Die US-Iranerin leitet eine gemeinnützige Organisation und war im Iran wegen Spionage angeklagt worden.
Der Iran bestätigte die Freilassung zunächst nicht. Auch Kararis Fall war bislang nicht öffentlich bekannt gewesen - ein Umstand, der bei Festnahmen in der Islamischen Republik nicht ungewöhnlich ist.
03.21 Uhr: Auch Öltanker bei US-Angriffswelle beschossen
Wie das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mitteilte, wurde bei der dritten US-Angriffswelle innerhalb von 24 Stunden auf den Iran auch einen unter der Flagge Curaçaos fahrenden Öltanker auf dem Weg zur Insel Kharg außer Gefecht gesetzt.
Donnerstag, 16. Juli 2026
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