Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.
22.45 Uhr: Irans Außenminister dementiert Kontakt mit US-Sondergesandten
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat Berichte über Kontakte zum US-Sondergesandten Steve Witkoff zurückgewiesen. Araghtschi erklärte auf X: "Mein letzter Kontakt mit Herrn Witkoff fand statt, bevor sein Arbeitgeber (US-Präsident Donald Trump) beschloss, die diplomatischen Bemühungen durch einen weiteren illegalen Militärschlag gegen den Iran zunichte zu machen." Die nun kursierenden Behauptungen seien darauf angelegt, Ölmarktakteure und die Öffentlichkeit zu täuschen.
22.40 Uhr: Meloni zeigt sich zurückhaltend zu Einsatz in Straße von Hormus
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat sich zurückhaltend zu einer militärischen Beteiligung am Schutz von Öltankern in der umkämpften Straße von Hormus geäußert. Die Freiheit der Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel sei zwar von grundlegender Bedeutung, sagte Meloni im italienischen Fernsehen. Ein Eingreifen bedeute aber objektiv, einen Schritt in Richtung einer stärkeren Beteiligung in dem Krieg zu machen.
Meloni plädierte für eine Ausweitung der EU-Operation "Aspides". Diese war bereits 2024 für den Schutz der Handelsschifffahrt durchs Rote Meer und den Golf von Aden gestartet worden. Die rechte Regierungschefin bekräftigte zuletzt mehrfach, dass ihr Land nicht in den Konflikt eintreten und sich nicht am Krieg beteiligen werde.
22.26 Uhr: Iran warnt USA vor weiterem Angriff auf Ölinsel Charg
Der Sprecher der iranischen Streitkräfte, Abolfasl Schekartschi, droht den USA für den Fall weiterer Angriffe auf die Ölinsel Charg mit Vergeltung. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim sagte er, dass der Iran sämtliche Öl‑ und Gasanlagen von Staaten zerstören werde, die an möglichen Angriffen beteiligt seien.
22.04 Uhr: USA - Bislang rund 200 unserer Soldaten bei Iran-Einsatz verletzt
Die Zahl der im Krieg gegen den Iran verwundeten US-Soldaten ist auf etwa 200 gestiegen, teilt das US-Militär mit. Der Großteil habe leichte Verletzungen erlitten, heißt es in einer Mitteilung des US-Zentralkommandos. 180 der Verwundeten hätten bereits wieder ihren Dienst aufgenommen. Den Tod von elf Soldaten hatten die USA bereits am Freitag gemeldet. Angaben zu Verlusten der israelischen Streitkräfte liegen zunächst nicht vor. Über die Zahl der Opfer auf iranischer Seite gibt es lediglich grobe Schätzungen. In Medienberichten war zuletzt von rund 2000 Toten die Rede gewesen, darunter Zivilisten. Präsident Donald Trump hatte am Montag erklärt, die USA hätten seit Kriegsbeginn mehr als 7000 Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. Dazu kommen Angriffe des israelischen Militärs.
21.24 Uhr: Irans Parlamentssprecher - Sind auf langen Krieg vorbereitet
Der Iran sieht sich nach Angaben von Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf auf einen langen Krieg vorbereitet. Ghalibaf sagte der arabischen Tageszeitung "al-Arabi al-Dschadid", aus Erfahrung früherer Kriege seien die notwendigen Maßnahmen getroffen worden.
"Wir verfügen über ausreichende Bestände an Raketen und Drohnen, und da diese Technologie im Inland entwickelt wurde, sind wir in der Lage, sie mit höherer Geschwindigkeit und zu wesentlich geringeren Kosten zu produzieren als der Feind seine Abfangraketen", sagte Ghalibaf.
Ein Waffenstillstand müsse garantieren, dass der Krieg nicht wieder aufflamme, so der Parlamentssprecher. Der Iran werde weiterkämpfen, "bis der Feind seine Aggression bereut" und stabile politische und sicherheitspolitische Bedingungen geschaffen seien.
21.03 Uhr: Fünf westliche Staaten rufen Israel zu Verzicht auf große Bodenoffensive im Libanon auf
Deutschland und vier weitere westliche Staaten haben Israel zum Verzicht auf eine großangelegte Bodenoffensive im Libanon aufgerufen. "Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen. Dies gilt es abzuwenden", hieß es am Montag in einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs und -chefinnen Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Kanadas und Großbritanniens.
21.00 Uhr: Israel weitet Einsatz am Boden im Libanon aus
Ein israelischer Militärsprecher hat angekündigt, den Einsatz von Bodentruppen im Süden des Libanon auszuweiten. Die Armee mobilisiere weitere Reservisten, sagte Sprecher Effie Defrin. Gegenwärtig seien bereits mehr als 100.000 Reservesoldaten an allen Fronten im Einsatz.
20.53 Uhr: Medien - Wieder direkter Draht zwischen USA und Iran
Die USA und der Iran haben einem Medienbericht zufolge einen direkten Kommunikationskanal wiederhergestellt. Der US-Gesandte Steve Witkoff und der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hätten in den vergangenen Tagen wieder Kontakt aufgenommen, berichtet das Portal Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Araghtschi habe Textnachrichten an Witkoff geschickt, in denen es um ein Ende des Krieges gehe. US-Präsident Donald Trump hatte kurz zuvor gesagt, die USA wüssten nicht, wer im derzeit im Iran das Sagen habe. "Wir haben Leute, die verhandeln wollen. Wir haben keine Ahnung, wer sie sind", hatte er erklärt. Reuters hatte am Samstag unter Berufung auf Insider berichtet, der Oman habe mehrfach versucht, einen Kommunikationskanal zwischen den USA und dem Iran zu eröffnen. Das Weiße Haus habe aber deutlich gemacht, dass es daran derzeit kein Interesse habe.
20.41 Uhr: Raketentrümmer fallen auf heilige Stätten in Jerusalem
In der Jerusalemer Altstadt gehen Trümmerteile iranischer Raketen und israelischer Abfangsysteme nieder. Betroffen ist nach Polizeiangaben auch die Umgebung der Grabeskirche, die Christen als Stätte der Kreuzigung und des Grabes Jesu betrachten. Auch auf dem Tempelberg, der Juden und Muslimen als heiliger Ort gilt, werden Fragmente gefunden. Fotos der Polizei zeigen ein großes Metallteil auf einem Dach nahe der Kirche und Trümmer auf dem Platz vor dem Felsendom. Berichte über Verletzte oder größere Schäden liegen nicht vor.
20.27 Uhr: Abu Dhabi - Feuer auf Ölfeld nach Drohnenangriff
Auf dem Öl- und Erdgasfeld Schah in Abu Dhabi ist nach offiziellen Angaben ein Feuer ausgebrochen. Ursache sei ein Drohnenangriff, teilt das Medienamt des Emirats mit. Berichte über Verletzte liegen zunächst nicht vor. Das Feld gehört zu den weltweit größten seiner Art und liegt 180 Kilometer südwestlich von Abu Dhabi.
20.21 Uhr: Heftige Explosion in Bagdad
In der irakischen Hauptstadt Bagdad hat es am Montagabend eine starke Explosion gegeben. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP sahen Rauch über der sogenannten Grünen Zone im Zentrum der Stadt.
In dem stark abgesicherten Gebiet befinden sich die US-Botschaft und andere diplomatische Vertretungen, aber auch internationale Institutionen und Einrichtungen der irakischen Regierung. Auch ranghohe Politiker und andere Würdenträger wohnen dort.
19.47 Uhr: Steinmeier fordert rasches Ende des Iran-Kriegs
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat ein rasches Ende des Iran-Kriegs gefordert und vor einer drohenden Ausweitung des Konflikts gewarnt. Zugleich betonte er, dass dieser Krieg "auf zweifelhafter völkerrechtlicher Grundlage begonnen worden ist". Er halte die militärische Auseinandersetzung auch politisch für verhängnisvoll.
19.46 Uhr: UN-Mission im Libanon meldet israelischen Truppenaufbau im Süden
Die UN-Friedenstruppe im Libanon sieht eindeutige Hinweise auf einen israelischen Truppenaufbau im Süden des Landes. Unifil-Sprecherin Kandice Ardiel sagte, dies sei an mindestens sechs Orten auf libanesischem Territorium in der Nähe der sogenannten Blauen Linie "offensichtlich". Die Blaue Linie ist eine von den Vereinten Nationen gezogene Demarkationslinie zwischen Israel und dem Libanon.
Unifil-Angehörige beobachteten laut Ardiel auch Zusammenstöße rund um die Dörfer Odaisse und Chiam in der Region. In einigen Fällen seien israelische Einheiten mindestens fünf Kilometer weit auf libanesisches Territorium vorgedrungen, obwohl es dort keine dauerhaften israelischen Stellungen gebe.
19.01 Uhr: Merz besorgt über israelische Bodenoffensive
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor den Folgen einer israelischen Bodenoffensive im Libanon gewarnt. "Wir verfolgen mit ziemlicher Sorge die israelische Bodenoffensive", sagte Merz am Montag in Berlin. Eine solche Offensive würde die ohnehin "hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen", fügte er hinzu. "Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler."
Die israelische Armee hatte zuvor einen "gezielten Bodeneinsatz" gegen Stellungen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz im Südlibanon bekanntgegeben. Der Kanzler betonte: "Wir verurteilen scharf, dass die Hisbollah auf Seiten Irans jetzt in den Kampf gegen Israel eingetreten ist". Die Miliz müsse ihre Angriffe sofort beenden und die Waffen niederlegen. "Wir unterstützen auch jede Anstrengung, die Gespräche zwischen Israel und Libanon in Gang setzen kann."
18.44 Uhr: Mehr als eine Million Menschen durch Krieg zwischen Israel und Hisbollah vertrieben
Im Libanon sind Behördenangaben zufolge seit dem Wiederaufflammen des Konflikts zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon am 2. März mehr als eine Million Menschen vertrieben worden. Insgesamt 1.049.329 Menschen hätten sich auf der Onlineplattform des Sozialministeriums als vertrieben gemeldet, erklärten die libanesischen Behörden am Montag. Rund 132.700 der Menschen seien in 600 Notunterkünften untergebracht.
18.31 Uhr: Brand in Gebäude im Norden Israels nach Hisbollah-Angriff
Nach einem Angriff mit Raketen und Drohnen durch die libanesische Hisbollah-Miliz ist in einem Wohnort in der israelischen Küstenstadt Naharija ein Brand ausgebrochen. "Es handelt sich um eine Einschlagstelle zwischen zwei Gebäuden, die einen großen Brand verursacht hat", berichtete ein israelischer Sanitäter. Es seien drei Menschen verletzt worden. Die Hisbollah reklamierte den Angriff mit Raketen und Drohnen auf Naharija für sich.
18.20 Uhr: Trump - Wissen nicht, wer im Iran das Sagen hat
US-Präsident Donald Trump sagt, es sei unklar, ob das geistliche Oberhaupt des Irans, Modschtaba Chamenei, noch am Leben ist. Einige Leute sagten, Chamenei sei tot, andere sagten, er sei schwer verletzt. Trump fügt hinzu, man wisse zudem nicht, wer gegenwärtig für den Iran spreche.
18.00 Uhr: Trump - Frankreich angeblich bereit zur Hilfe in Hormus
US-Präsident Donald Trump zufolge ist Frankreich offenbar bereit, bei der Öffnung der Straße von Hormus zu helfen. Er habe am Sonntag mit seinem Amtskollegen Emmanuel Macron gesprochen, sagt Trump. US-Außenminister Marco Rubio werde die Namen der Länder bekanntgeben, die bei dem Einsatz helfen wollten. Ob Trumps Darstellung den Tatsachen entspricht, blieb zunächst offen.
17.50 Uhr: EU-Außenbeauftragte - Keine Ausweitung von Marinemission auf Hormus
Die EU-Außenminister haben nach Angaben der Außenbeauftragten Kaja Kallas derzeit kein Interesse an einer Ausweitung des Mandats der Marinemission "Aspides" auf die Straße von Hormus. Es gebe zwar den klaren Wunsch, den Einsatz zu stärken, sagt Kallas nach einem Treffen in Brüssel. Für eine Änderung des Mandats fehle jedoch momentan die Bereitschaft. Bislang konzentriert sich die Mission vor allem auf das Rote Meer.
17.43 Uhr: Ölexporte am Golf brechen um fast zwei Drittel ein
Die Ölexporte aus der Golfregion sind jüngsten Daten zufolge um fast zwei Drittel eingebrochen. In der Woche bis zum 15. März seien die Ausfuhren der acht Anrainerstaaten im Vergleich zum Tagesdurchschnitt im Februar um rund 61 Prozent auf 9,71 Millionen Barrel pro Tag (bpd) gefallen, wie aus Daten des Analysehauses Kpler hervorgeht.
17.35 Uhr: Trump kritisiert mangelnden Enthusiasmus einiger Nationen
US-Präsident Donald Trump kritisiert den mangelnden Enthusiasmus einiger Nationen, sich an der Öffnung der Straße von Hormus zu beteiligen. "Einige sind sehr begeistert, andere nicht", sagt Trump im Weißen Haus. "Es sind zum Teil Länder, denen wir seit vielen, vielen Jahren geholfen haben. Wir haben sie vor schrecklichen Gefahren von außen beschützt, und sie waren nicht sonderlich begeistert. Und der Grad der Begeisterung ist mir wichtig." Trump spricht etwa zeitgleich mit Bundeskanzler Friedrich Merz, der eine deutsche Beteiligung an der Sicherung des Seewegs ablehnt.
Straße von Hormus: Trump fordert Unterstützung
17.24 Uhr: Trump - Haben mehr als 7.000 Ziele im Iran angegriffen
Präsident Donald Trump erklärt, der Militäreinsatz der USA gegen den Iran sei in den vergangenen Tagen "mit voller Kraft" fortgesetzt worden. Die USA hätten seit Kriegsbeginn mehr als 7000 Ziele in der Islamischen Republik angegriffen.
17.19 Uhr: Laridschani bekräftigt Irans Widerstandskurs
Der iranische Spitzenfunktionär Ali Laridschani hat angekündigt, dass Teheran seinen Widerstand gegen die USA und Israel fortsetzen will. In einem Schreiben an Muslime weltweit und an islamische Staaten erklärte er, der Iran verfolge weiterhin seinen "Weg des Widerstands gegen den großen und den kleinen Satan". Zugleich kritisierte Laridschani eine fehlende Solidarität aus anderen islamischen Ländern. Abgesehen von wenigen Ausnahmen - und auch dann nur auf politischer Ebene – sei kein Staat zu Hilfe gekommen. Laridschani ist Generalsekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats – dem zentralen Gremium für Außen- und Sicherheitspolitik. In dieser Rolle vermittelt er zwischen Sicherheitsrat, dem Büro des Revolutionsführers, den Streitkräften und den Revolutionsgarden. Der 67‑Jährige zählt derzeit zu den wichtigsten Krisenmanagern des Landes, insbesondere seit dem Tod des Revolutionsführers Ali Chamenei bei Angriffen der USA und Israels.
16.58 Uhr: Irakischer Ölminister kündigt Inbetriebnahme von Pipeline an
Der irakische Ölminister Hajan Abdul-Ghani hat die Inbetriebnahme einer Pipeline in die Türkei angekündigt. Innerhalb einer Woche solle die Pipeline von Kirkuk im Nordirak ins Nachbarland betriebsbereit sein, wodurch der Irak seine durch den Nahost-Krieg unterbrochenen Ölexporte zum Teil wieder aufnehmen könne, sagte der Minister am Montag in einer Videobotschaft. Zuvor habe der Irak täglich rund 3,4 Millionen Barrel Öl über seinen Hafen Basra im Süden des Landes exportiert. Doch "angesichts der Militäroperationen und der Sperrung der Straße von Hormus kamen die irakischen Ölexporte zwei oder drei Tage nach Beginn des Krieges in der Region zum Erliegen", sagte Abdul-Ghani. Die Pipeline von Kirkuk in die Türkei hat dem Minister zufolge eine Kapazität von 200.000 bis 250.000 Barrel pro Tag.
16.03 Uhr: EU verhängt wegen Niederschlagung von Protesten im Iran Sanktionen
Die Europäische Union verhängt Sanktionen gegen 16 Personen und drei Organisationen wegen möglicherweise schwerer Verletzungen der Menschenrechte im Iran. "Die neuen Sanktionen richten sich gegen eine Reihe von Personen und Organisationen, die eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung der Straßenproteste im Januar 2026 gespielt haben, die zu Tausenden von Opfern unter der Zivilbevölkerung geführt haben", erklärt der Rat der EU in einer Stellungnahme.
14.19 Uhr: Bedrohung für den Weltraum? Israel zerstört Anlage in Teheran
Israel wirft dem Iran vor, "Fähigkeiten zur Kriegsführung im Weltraum" zu entwickeln. Bei Angriffen auf Ziele in Teheran hat Israels Luftwaffe Armeeangaben zufolge eine Anlage ins Visier genommen und zerstört, in der der Iran Fähigkeiten für Angriffe auf Satelliten im Weltraum entwickelt haben soll. Die von Irans Regierung genutzte Einrichtung sei "eine Bedrohung für Israels Satelliten sowie Weltraumressourcen anderer Länder" gewesen. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Über sein Raumfahrtprogramm hatte Teheran in der Vergangenheit erklärt, dass es keinerlei militärische Ziele verfolge. Da das Programm jedoch von den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) gelenkt und ausgeführt wird, gibt es international Zweifel an dieser Darstellung.
14.10 Uhr: Nato-Staaten stemmen sich gegen Einsatz vor Irans Küste
Deutschland und wichtige Verbündete lehnen Forderungen von US-Präsident Donald Trump ab, auch Kriegsschiffe anderer Nato-Staaten zum Schutz von Öltankern in die umkämpfte Straße von Hormus zu schicken. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte: "Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen. Wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, aber weitere Kriegsschiffe in der Region tragen dazu im Zweifel nicht bei." Auch Außenminister Johann Wadephul (CDU) sagte, die Allianz sei nicht zuständig für den Schutz des Schiffsverkehrs in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel. Regierungssprecher Stefan Kornelius stellte klar: "Dieser Krieg hat mit der Nato nichts zu tun. Das ist nicht der Krieg der Nato."
13.53 Uhr: Bundesregierung warnt Israel vor großer Libanon-Offensive
Die Bundesregierung warnt Israel vor einer großen Bodenoffensive im Südlibanon. "Der Blick auf diesen Teil des Kriegsgebietes erfüllt uns mit Sorge, weil wir Vorbereitungen für eine größere israelische Bodenoffensive sehen, die die ohnehin angespannte humanitäre Lage in der Region deutlich verschlechtern und nochmals zu einem erhöhten Fluchtgeschehen beitragen würde", sagt Regierungssprecher Stefan Kornelius. "Deswegen fordern wir auch unsere israelischen Freunde eindringlich auf, diesen Weg nicht einzuschlagen."
Eigenen Angaben zufolge hat die israelische Armee "begrenzte und gezielte Bodeneinsätze" im Süden des Nachbarlands Libanon begonnen. Ziel seien aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz. Die Einsätze am Boden seien "Teil umfassenderer Verteidigungsmaßnahmen", um die Einwohner im angrenzenden Nordisrael zu schützen.
13.35 Uhr: Israel stellt sich auf Fortsetzung des Iran-Krieges ein
Israel stellt sich auf eine Fortsetzung des Krieges gegen den Iran für mindestens drei weitere Wochen ein. Die israelische Armee verfügt nach eigenen Angaben über detaillierte Einsatzpläne für die kommenden drei Wochen sowie über weitere Pläne, die darüber hinausreichen. Dies teilte Militärsprecher Nadaw Schoschani am Montag mit. Ziel sei es, die Fähigkeiten des Iran zur Bedrohung Israels massiv zu schwächen. Dabei konzentriere man sich auf die Infrastruktur für ballistische Raketen, Atomanlagen und den Sicherheitsapparat. Der Iran signalisierte seinerseits Härte. Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, die Führung in Teheran habe weder um einen Waffenstillstand gebeten, noch Nachrichten mit den USA ausgetauscht.
13.10 Uhr: Verordnung zur Freigabe deutscher Ölreserven soll bis Dienstag unterzeichnet sein
Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte, am Montag oder Dienstag werde die Verordnung zur Freigabe eines Teils der deutschen Ölreserven unterzeichnet. Danach könne das Öl auf dem Markt angeboten werden. Es liefen noch Gespräche, wo der Bedarf vor allem bestehe und entsprechend Öl freigegeben werde. Es gehe insgesamt um rund 2,65 Millionen Tonnen Öl.
12.40 Uhr: Pistorius – Keine deutschen Kriegsschiffe zur Sicherung der Straße von Hormus
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach der Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der Straße von Hormus zurückgewiesen. "Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen. Wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, aber weitere Kriegsschiffe in der Region tragen dazu im Zweifel nicht bei", sagte der SPD-Politiker bei einem Besuch seines lettischen Amtskollegen Andris Spruds in Berlin. Pistorius betonte die besondere Aufgabe der Nato-Partner für den Schutz des eigenen Bündnisgebiets.
12.25 Uhr: EU sucht nach diplomatischer Lösung für die Blockade der Straße von Hormus
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will die iranische Blockade der Straße von Hormus mit einer diplomatischen Vereinbarung nach dem Vorbild des Ukraine-Getreide-Abkommens beenden. Dieses ermöglicht den sicheren Export von Agrargütern aus ukrainischen Häfen. Kallas habe mit UN-Generalsekretär Guterres darüber gesprochen, ob sich die Initiative auf die Golfregion übertragen lasse.
11.55 Uhr: Wadephul erteilt Nato-Einsatz vor Irans Küste klare Absage
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach einem Nato-Einsatz in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel eine klare Absage erteilt. Er sehe nicht, dass die Nato für die Straße von Hormus zuständig werden könnte, sagte der CDU-Politiker am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel. Im Fall einer Zuständigkeit würden sich die Nato-Gremien damit entsprechend befassen.
11.50 Uhr: London unterstützt humanitäre Hilfe im Libanon
Großbritannien stellt fünf Millionen Pfund (rund 5,8 Millionen Euro) für humanitäre Organisationen im Libanon bereit. Das Geld solle dazu beitragen, einige der mehr als 800.000 Menschen zu unterstützen, die durch Israels Offensive gegen die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon vertrieben wurden, sagte Außenministerin Yvette Cooper am Montag. Die Menschen sollten Nahrungsmittel, Wasser und Unterkünfte erhalten.
Die Hisbollah hatte sich kurz nach Beginn der israelischen Angriffe auf den Iran an die Seite Teherans gestellt und beschießt Israel seit Anfang März nach einer längeren, aber brüchigen Waffenruhe mit Raketen. Israel reagiert mit Gegenschlägen.
11.21 Uhr: Iran will Schiffen unbeteiligter Staaten Durchfahrt durch Meerenge gestatten
Schiffe von Staaten, die nicht am Krieg mit den USA und Israel beteiligt sind, dürfen nach Angaben des iranischen Außenministeriums die Straße von Hormus passieren. Die Meerenge sei nur geschlossen für die Feinde der Islamischen Republik und ihre Unterstützer, erklärt Außenminister Abbas Aragtschi nach einem Bericht der Nachrichtenagentur SNN. Er bekräftigt, der Iran habe nicht um eine Feuerpause gebeten. "Der Krieg muss auf eine Weise beendet werden, die sicherstellt, dass er sich nicht wiederholen kann", sagt der Minister.
11.01 Uhr: Nahost-Konflikt gefährdet deutsche Konjunkturerholung
Der Krieg im Nahen Osten bremst nach Einschätzung der Bundesregierung die konjunkturelle Erholung in Deutschland. Die damit verbundenen drastischen Preissteigerungen bei Rohöl und Erdgas belasteten die Entwicklung, heißt es am Montag im Monatsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums. "Der Erholungsprozess bleibt angesichts der externen Risiken fragil." Es bestehe das Risiko für einen Rückschlag bei der erwarteten Konjunkturerholung. Dies sei abhängig von der Dauer des Konflikts beziehungsweise "der faktischen Sperrung der Straße von Hormus sowie möglichen längerfristigen Beeinträchtigungen der dortigen Produktionskapazitäten bei Öl und Gas", erklärte das Ministerium. Die Wirtschaft habe bereits Anfang 2026 an Dynamik verloren, nachdem sie sich Ende 2025 noch belebt hatte.
10.59 Uhr: Miliz im Irak behauptet, sechs US-Soldaten getötet zu haben
Eine mit dem Iran verbündete Miliz hat nach eigenen Angaben einen US-Militärstützpunkt im Irak angegriffen und dabei sechs US-Soldaten getötet. Vier weitere US-Soldaten seien bei dem Raketenangriff auf die Militärbasis in der Nähe des Flughafens von Bagdad schwer verletzt worden, teilte die Miliz Saraja Aulija al-Dam mit. Vom US-Militär gab es bislang keine Informationen zu dem Vorfall.
Das Medienbüro der irakischen Streitkräfte erklärte, es habe am Abend Angriffe mit fünf Raketen auf die Gegend rund um den Flughafen gegeben. Mehrere Sicherheitskräfte, Flughafenmitarbeiter und ein Ingenieur seien verletzt worden. Einige der Raketen seien auf dem Flughafengelände niedergegangen.
10.50 Uhr: Wadephul sieht Lage für Zivilbevölkerung im Libanon als dramatisch an
Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht die Situation der Zivilbevölkerung im Libanon als besorgniserregend an. "Dort ist die Lage dramatisch", sagt Wadephul vor Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel. Es gebe in dem Land mittlerweile fast 800.000 Binnenvertriebene. "So klar es ist, dass sich Israel gegen den Raketenbeschuss durch die Hisbollah verteidigen muss, so wichtig ist es gleichzeitig, die Zivilbevölkerung zu schonen", sagt Wadephul und fügt hinzu: "Um die Not zu lindern, habe ich entschieden, ein Soforthilfepaket in Höhe von 188 Millionen Euro zu schnüren."
10.48 Uhr: Wadephul mahnt Israel und USA zu Definition von Kriegszielen
Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert mehr Informationen der USA und Israels über den weiteren Verlauf des Krieges gegen den Iran. "Wichtig wird zunächst sein, dass die USA und Israel sich dazu verhalten, wann sie die militärischen Ziele ihres Einsatzes als erreicht betrachten. Hier brauchen wir mehr Klarheit", sagt Wadephul vor Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel. Hierzu erwarte er Antworten. Erst dann könne man in eine nächste Phase gehen, um eine Sicherheitsarchitektur für die gesamte Region zu definieren, auch mit den Anrainerstaaten. Das werde dann auch erfordern, mit dem Iran ins Gespräch zu kommen, sagt Wadephul.
10.46 Uhr: Reiche gegen noch weitergehende Begrenzung von Preiserhöhungen an Tankstellen
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist gegen eine weitere Regulierung der Tankstellenpreise wie in Österreich. Das dortige Modell, nur noch drei Mal die Woche Preiserhöhungen zuzulassen, könne zu hohen Aufschlägen führen und damit nicht den gewünschten Effekt erreichen. "Das kann nicht im Interesse der Kunden sein", sagte die CDU-Politikerin am Montag in Brüssel vor Beratungen der europäischen Energieminister. Reiche forderte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf, sich genau anzuschauen, was der Staat an der aktuellen Situation mit sprunghaft gestiegenen Benzinpreisen an den Tankstellen verdiene. Es sei die Aufgabe des Finanzministers, Aufschläge über Energiesteuern gerechter zu verteilen.
10.38 Uhr: Israelischer Minister - Eskalation im Iran-Krieg möglich
Der israelische Sport- und Kulturminister Miki Zohar hält eine baldige Zuspitzung des Iran-Kriegs für möglich. "Wir wissen, dass es in den kommenden Tagen zu einer Eskalation kommen könnte", sagte er dem israelischen Radiosender 103FM. "Der gesamte Staat Israel, wir alle müssen in den kommenden Tagen besser vorbereitet sein." Die Lage sei dynamisch, sagte der Politiker mit Blick auf den Krieg im Iran sowie mit der Hisbollah im nördlichen Nachbarland Libanon.
Weiter sagte er, dass der Krieg noch viele Wochen dauern könne. Auch der israelische Militärsprecher Effie Defrin hatte zuletzt gesagt, die Armee plane den Krieg noch mindestens drei Wochen fortzusetzen. In einem Interview des US-Senders CNN erklärte er, Israels Militär habe zudem "weitergehende Pläne für weitere drei Wochen darüber hinaus".
10.26 Uhr: Iranische Medien melden Explosionen in Teheran
Iranische Medien haben eine neue Angriffswelle in der Hauptstadt Teheran gemeldet. Im Osten der Stadt seien nach israelisch-amerikanischen Angriffen Explosionen zu hören gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Das staatliche Fernsehnetzwerk SNN meldete Explosionen an mehreren Orten in der Millionenmetropole.
09.58 Uhr: In Teilen Israels beginnt trotz des Kriegs wieder normaler Schulunterricht
Zwei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs haben in einigen Teilen Israels die Schulen wieder für Präsenzunterricht geöffnet - insbesondere im Süden des Landes. In den großen Städten wie Jerusalem und Tel Aviv blieben sie am Montag zunächst weiter geschlossen. Sie könnten aber im Laufe der Woche schrittweise geöffnet werden, soweit ausreichend Schutzräume zur Verfügung stünden, hieß es vonseiten der staatlichen Schulbehörde.
09.40 Uhr: Kallas nennt zwei Möglichkeiten für EU-Einsatz an Straße von Hormus
Die Europäische Union erwägt nach Angaben ihrer Außenbeauftragten Kaja Kallas zwei Arten von Marineeinsätzen, um die vom Iran praktisch blockierte Meerenge von Hormus wieder für den Schiffsverkehr zu öffnen. Die EU könne ihre Operation "Aspides" zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer auf den Persischen Golf ausweiten, sagte Kallas am Montag vor einem EU-Außenministertreffen.
Die zweite Möglichkeit sei, eine "Koalition der Willigen" zu bilden, zu der die Mitgliedstaaten der Lage entsprechend militärische Mittel beisteuern könnten. "Es liegt in unserem Interesse, die Straße von Hormus offen zu halten, und deshalb diskutieren wir auch, was wir in dieser Hinsicht von europäischer Seite aus tun können", sagte Kallas. Steigende Preise für Energie und Düngemittel hätten den Iran-Krieg zu einem vordringlichen Thema gemacht.
09.36 Uhr: Iran erklärt Stützpunkte für Versorgung von US-Flugzeugträger zu Zielen
Der Iran betrachtet Logistik- und Servicezentren für den US-Flugzeugträger "USS Gerald Ford" und den dazugehörigen Marineverband als militärische Ziele. Der Flugzeugträger im Roten Meer stelle eine Bedrohung für die Islamische Republik dar, sagt Ebrahim Solfaqari, Sprecher des zentralen Kommandos der Streitkräfte. Entsprechend seien die Versorgungseinrichtungen für den Marineverband ins Visier genommen worden, heißt es in einem Video der Nachrichtenagentur Fars.
09.21 Uhr: Israel - Haben Flugzeug von Irans getötetem Oberhaupt zerstört
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben ein Flugzeug des getöteten iranischen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei zerstört. Der Angriff habe in der Nacht am Flughafen Mehrabad in Teheran stattgefunden. Die Maschine sei von hochrangigen Regierungsvertretern und Militärs für Reisen im In- und Ausland sowie zur Koordinierung mit verbündeten Staaten genutzt worden, teilt die Armee weiter mit. Der Flughafen Mehrabad wird sowohl zivil als auch militärisch genutzt.
09.08 Uhr: Ölverladung nach Drohnenangriff auf Industriegebiet im Emiraten gestoppt
Nach einem Drohnenangriff bricht in der Öl-Industriezone Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Feuer aus. Die Ölverladung am Hafen wird Insidern zufolge ausgesetzt. Die Feuerwehr versucht nach Angaben des Medienbüros des Industriekomplexes, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Berichte über Opfer liegen demnach zunächst nicht vor.
08.55 Uhr: China reagiert reserviert auf Trump-Forderung zur Straße von Hormus
China reagiert zurückhaltend auf die Forderung von US-Präsident Donald Trump, sich an der Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Wegen der derzeitigen Situation stehe man in Kontakt mit allen Seiten, erklärt das Außenministerium in Peking. Man sei einer Deeskalation der Lage verpflichtet. Zur Drohung Trumps, den geplanten China-Besuch zu verschieben, sagt Ministeriumssprecher Lin Jian, man spreche mit den USA über die Besuchspläne. Die Diplomatie auf Ebene der Staatschefs spiele eine unersetzliche Rolle für die strategische Ausrichtung der Beziehungen.
08.35 Uhr: Japan startet Freigabe von Teil der Ölreserven
Japan hat mit der Freigabe von Teilen der strategischen Ölreserven begonnen. Nach einer am Montag erschienen Bekanntmachung im Amtsblatt des Landes wird der Stand der Ölreserven "gesenkt" - dieser Vermerk verpflichtet die Verwalter der Vorräte, einen Teil des Öls freizugeben, um der neuen Vorgabe zu entsprechen. Ein Regierungssprecher sagte, das Land werde Erdöl des Privatsektors in Höhe des Bedarfs von 15 Tagen freigeben.
Die Mitglieder der Internationalen Energie-Agentur (IEA) hatten in der vergangenen Woche die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl beschlossen, um den durch den Iran-Krieg ausgelösten Preisanstieg abzufedern.
08.28 Uhr: EU berät über Optionen bezüglich der Straße von Hormus
Die EU-Staaten beraten nach Angaben der Außenbeauftragten Kaja Kallas über Möglichkeiten zur Öffnung der Straße von Hormus. "Es liegt in unserem Interesse, die Straße von Hormus offen zu halten, und deshalb diskutieren wir auch, was wir in dieser Hinsicht von europäischer Seite aus tun können", sagt Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.
08.09 Uhr: Schule bei Luftangriff im Zentraliran zerstört
Bei einem Luftangriff im Zentraliran ist iranischen Angaben zufolge eine Schule zerstört worden. Der Angriff ereignete sich in der Kleinstadt Chomein, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Markasi meldete. Es habe keine Todesopfer gegeben. Mehrere Häuser in der Umgebung seien beschädigt worden.
Bilder mehrerer iranischer Medien zeigten ein völlig zerstörtes Hauptgebäude hinter dem Eingang des Gymnasiums. Welche Luftwaffe für die Bombardierung verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Der Gouverneur in Markasi sprach von einem Angriff des "zionistisch-amerikanischen Regimes". Bei weiteren Angriffen in der Provinz seien fünf Menschen getötet worden.
07.30 Uhr: Iran will bombardierte Mädchenschule in Museum umwandeln
Der Iran will die am ersten Kriegstag bombardierte Schule im Süden des Landes in ein Museum umwandeln. "Diese Schule ist ein lebendiges Dokument der Bereitschaft der Amerikaner zu Verbrechen und muss zur Bewahrung im historischen Gedächtnis des iranischen Volkes registriert und dokumentiert werden", hieß es in einer Regierungserklärung. Die Schule selbst soll im Gedenken an die Opfer an anderer Stelle neu aufgebaut werden.
Bei dem Angriff in Minab am Persischen Golf waren Ende Februar mindestens 168 Schülerinnen zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen.
07.19 Uhr: Israel startet begrenzte Bodenoffensive im Süden des Libanon
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben eine begrenzte Bodenoffensive im Süden des Libanon begonnen. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. Zudem sollten vorgeschobene Posten der israelischen Armee gestärkt werden.
07.14 Uhr: Nach Brand am Flughafen Dubai soll Flugverkehr wieder starten
Ein Drohneneinschlag hat am Flughafen Dubai ein Treibstofflager in Brand gesetzt und den Luftverkehr stundenlang lahmgelegt. Am Morgen starteten und landeten wieder erste Flieger, wie die Fluglinie Emirates mitteilte. Zuvor hatten Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle gebracht, es gab demnach keine Verletzten.
06.48 Uhr: Saudi-Arabien - Seit Mitternacht 61 Drohnen abgefangen
Die saudiarabischen Streitkräfte haben seit Montag um Mitternacht nach Angaben aus Riad dutzende Drohnen abgefangen. Bislang seien insgesamt 61 Drohnen im Osten des Landes abgefangen worden, erklärte das saudi-arabische Verteidigungsministerium im Onlinedienst X.
Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate teilte derweil auf X mit, seine Luftabwehrsysteme fingen derzeit Raketen und Drohnen aus dem Iran ab.
05.33 Uhr: Australien will keine Marineschiffe in Hormus-Passage schicken
Australien wird keine Marineschiffe zur Unterstützung in die Straße von Hormus entsenden. Dies teilte Ministerin Catherine King, Ministerin für Infrastruktur und Transport im Kabinett von Premierminister Anthony Albanese, in einem Interview mit dem staatlichen Sender ABC mit. Man sei sich der Bedeutung der Meerenge bewusst, werde sich aber nicht an einer Marine-Mission beteiligen. Australien habe jedoch auf Anfrage der Vereinigten Arabischen Emirate bereits Flugzeuge zur Unterstützung der Verteidigung des Landes bereitgestellt.
05.30 Uhr: Taskforce der Koalition spricht mit Vertretern von Mineralkonzernen
Eine von der Koalition eingesetzte Taskforce berät heute über den starken Anstieg der Sprit- und Energiepreise. Dazu werden auch Vertreter von Mineralölkonzernen erwartet. Teilnehmen soll zudem der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt. Angesichts der deutlich gestiegenen Spritreise hatten Politiker den Mineralölkonzernen "Abzocke" vorgeworfen. Die Branche wies dies zurück.
Im Vorfeld der Sitzung der Arbeitsgruppe sagte SPD-Fraktionsvize Armand Zorn, die Monopolkommission habe festgestellt, dass die Preisanstiege bei Diesel und Benzin in keinem europäischen Land höher ausgefallen seien als in Deutschland: "Das sind klare Hinweise auf erhebliche strukturelle Probleme auf dem Mineralölmarkt." Dies werde auch bei der Sitzung der Taskforce am Montag Thema sein. "Dort werden wir mit den Mineralölkonzernen Klartext sprechen." Die Federführung für die Arbeitsgruppe liegt bei Zorn sowie Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU).
04.44 Uhr: Irans Außenminister nennt Angriffe auf Treibstofflager "Ökozid"
Israelische Angriffe auf Treibstofflager in Teheran stellen nach Auffassung des iranischen Außenminister Abbas Araghtschi aufgrund der langfristigen Gesundheitsrisiken für die Anwohner einen "Ökozid" dar. Die Angriffe "verstoßen gegen das Völkerrecht und stellen einen Ökozid dar", erklärte Araghtschi am Montag im Onlinedienst X. Anwohner seien "langfristigen Schäden an ihrer Gesundheit" ausgesetzt. Außerdem könnte die "Kontamination von Boden und Grundwasser Auswirkungen über Generationen hinweg haben".
03.47 Uhr: Flugbetrieb in Dubai nach Drohnenvorfall vorübergehend eingestellt
Nach einem Drohnenvorfall ist der Flugbetrieb am internationalen Flughafen von Dubai nach Angaben der Zivilluftfahrtbehörde vorübergehend eingestellt worden. Dies sei eine "Vorsichtsmaßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit aller Passagiere und Mitarbeiter", erklärte das Medienbüro der Metropole am Montagmorgen im Onlinedienst X. Das Feuer sei unter Kontrolle gebracht und niemand verletzt worden.
03.05 Uhr: Japan plant vorerst keinen Marine-Einsatz in der Straße von Hormus
Japan plant Ministerpräsidentin Sanae Takaichi zufolge derzeit keine Entsendung der Marine zum Schutz von Schiffen im Nahen Osten. Es sei noch keine Entscheidung getroffen worden, sagte Takaichi im Parlament. Die Regierung prüfe weiterhin, was Japan im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten tun könne. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor Verbündete aufgefordert, Öltanker in der Straße von Hormus zu schützen. Eine formelle Anfrage der USA liegt Takaichi zufolge jedoch noch nicht vor.
02.53 Uhr: Trump - Ausbleibende Hilfe in Straße von Hormus wäre "schlecht" für Zukunft der Nato
Eine ausbleibende Unterstützung der USA durch Nato-Verbündete in der Straße von Hormus wäre US-Präsident Donald Trump zufolge "sehr schlecht" für die Zukunft des Verteidigungsbündnisses. "Wenn es keine Antwort gibt oder wenn es eine negative Antwort gibt, halte ich das für sehr schlecht für die Zukunft der Nato", sagte Trump in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der "Financial Times".
Die US-Regierung habe die Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland unterstützt, erklärte Trump. Er erwarte daher Hilfe von den europäischen Verbündeten Washingtons in der vom Iran de facto gesperrten Straße von Hormus.
02.45 Uhr: Trump - Iran angeblich nicht "bereit" für Abkommen zur Beendigung des Krieges
Der Iran ist nach Auffassung von US-Präsident Donald Trump nicht "bereit" für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges. "Ich glaube nicht, dass sie bereit sind. Aber sie sind schon ziemlich nah dran", sagte Trump am Sonntag (Ortszeit) vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Trump erklärte zudem, es gebe diplomatische Bemühungen, den Krieg zu beenden. "Ja, wir sprechen mit ihnen", sagte der US-Präsident mit Blick auf die Führung in Teheran.
Zugleich sagte Trump, er sei sich nicht sicher, ob er ein Abkommen zur Beendigung des Krieges schließen wolle. "Zuerst einmal weiß niemand so genau, mit wem man es überhaupt zu tun hat, weil die meisten ihrer Führung getötet wurden", sagte er. Trump beharrte jedoch darauf, dass "sie verzweifelt ein Abkommen schließen wollen".
02.28 Uhr: Trump verschärft Druck auf US-Medien wegen Iran-Berichten
US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an US-Medien wegen angeblicher Falschberichterstattung über den Iran-Krieg erneuert. Der Republikaner warf ihnen vor, vom iranischen Machtapparat mittels Künstlicher Intelligenz erzeugte Fake-Bilder und -Videos sowie Falschbehauptungen zu verbreiten - "in enger Abstimmung" mit dem Iran.
Der Iran sei dabei, den Krieg zu verlieren, und "die linksradikale Presse weiß das ganz genau, verbreitet aber weiterhin falsche Berichte und Lügen", schrieb der Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Deshalb sei er begeistert, dass die Lizenzen einiger dieser "korrupten und hochgradig unpatriotischen Nachrichten-Organisationen" nun von der Medienaufsichtsbehörde überprüft würden.
01.54 Uhr: Fünf Verletzte durch Raketenangriff auf Flughafen von Bagdad
Bei einem Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Bagdad sind am Sonntag fünf Menschen verletzt worden. Es seien insgesamt fünf Raketen in Richtung des Flughafens abgefeuert worden, erklärten die irakischen Sicherheitskräfte. Raketengeschosse seien vor allem auf dem Gelände des zivilen Flughafens eingeschlagen, auf dem wegen des Iran-Krieges derzeit aber keine Maschinen starten und landen. Auf dem riesigen Flughafen-Gelände befindet sich auch eine diplomatische Vertretung der USA.
Geschosse schlugen den Angaben zufolge auch nahe des Flughafens bei einer Wasseraufbereitungsanlage und einem Gefängnis ein, in dem Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) inhaftiert sind.
01.44 Uhr: Israelische Armee startet "groß angelegte" Angriffswelle auf Teheran
Die israelische Armee hat am Montagmorgen nach eigenen Angaben eine "groß angelegte" Welle von Angriffen auf die iranische Hauptstadt Teheran gestartet. Dabei werde die Infrastruktur "des iranischen Terrorregimes in Teheran" ins Visier genommen, teilte die Armee im Onlinedienst Telegram mit.
01.15 Uhr: Feuer nach Drohnenangriff in der Nähe des Flughafens von Dubai
In der Nähe des internationalen Flughafens von Dubai ist nach einem Drohnenangriff ein Feuer ausgebrochen. Die Behörden seien mit der Bekämpfung des Brandes befasst, teilte das Medienbüro der Regierung mit.
00.40 Uhr: Saudi-Arabien und VAE - Iranische Angriffe bedrohen regionale Sicherheit
Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) werten die anhaltenden iranischen Angriffe auf die Golfstaaten als gefährliche Eskalation. In einem Telefonat seien sich Kronprinz Mohammed bin Salman und der Präsident der VAE, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, einig gewesen, dass die anhaltenden Angriffe Irans auf die Länder des Golf-Kooperationsrates (GKR) die Sicherheit und Stabilität der Region bedrohen, berichten saudi-arabische Staatsmedien.
00.30 Uhr: Ausweitung von EU-Marine-Einsatz auf Straße von Hormus unwahrscheinlich
Die Europäische Union (EU) will einem hochrangigen EU-Vertreter zufolge ihren Marine-Einsatz "Aspides" im Nahen Osten zwar mit mehr Schiffen ausstatten, eine Ausweitung der Mission auf die derzeit blockierte Straße von Hormus gilt jedoch als unwahrscheinlich. Bei einem Treffen der EU-Außenminister am Montag in Brüssel werde es darum gehen, weitere Mitgliedstaaten zur Bereitstellung von mehr Kapazitäten zu bewegen, sagte der EU-Vertreter, der anonym bleiben wollte, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. "Der Schutz von Schiffen in der Straße von Hormus in der gegenwärtigen Lage ist eine Entscheidung, die die Minister nicht auf die leichte Schulter nehmen werden", sagte er weiter.
Jede Änderung des Mandats von "Aspides" erfordert die einstimmige Zustimmung aller 27 EU-Mitgliedstaaten. Die Mission wurde 2024 ins Leben gerufen, um Schiffe im Roten Meer vor Angriffen der Huthi-Rebellen aus dem Jemen zu schützen.
00.28 Uhr: Israel greift Ziele in südlichen Vororten von Beirut an
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz in südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Angriffe zielten auf "Terror-Infrastruktur der Hisbollah in Beirut" ab, teilte die israelische Armee am Sonntagabend in Onlinediensten mit.
00.05 Uhr: Trump und Starmer beraten über Blockade der Straße von Hormus
US-Präsident Donald Trump und der britische Premierminister Keir Starmer haben über die Blockade der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus beraten. Starmer und Trump hätten "die anhaltende Lage im Nahen Osten und die Bedeutung einer Wiedereröffnung der Straße von Hormus besprochen, um die Störung der globalen Schifffahrt zu beenden", erklärte eine Sprecherin des Büros des britischen Premiers am Sonntag.
Trump hatte am Samstag gefordert, andere Staaten sollten im Iran-Krieg die Schifffahrt durch die für die internationale Ölversorgung wichtige Straße von Hormus absichern. Dabei stieß er bei den Verbündeten aber auf zurückhaltende Reaktionen. Trump schrieb, "viele Länder" würden sich beteiligen, und nannte China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien. Die Bundesregierung hatte eine deutsche Beteiligung bereits am Freitag ausgeschlossen.
Montag, 16. März 2026
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