US-Außenminister Marco Rubio äußert sich während seines Indien-Besuchs auch über den aktuellen Stand im Iran-Krieg.
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In den Verhandlungen mit dem Iran drängen die USA auf eine Lösung. US-Außenminister Rubio zufolge hat Washington ein solides Angebot vorgelegt.
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In den Verhandlungen mit dem Iran drängen die USA auf eine Lösung. US-Außenminister Rubio zufolge hat Washington ein solides Angebot vorgelegt.

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Nahost-Ticker: News vom 18. bis 24. Mai in der Nachlese

Nahost-Ticker: News vom 18. bis 24. Mai in der Nachlese

Die News vom 18. bis 24. Mai in der Ticker-Nachlese.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.

21.26 Uhr: Zwei Tote und zehn Verletzte bei israelischen Angriffen im Südlibanon

Bei neuen israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind nach libanesischen Angaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Unter den Toten sei ein Rettungssanitäter von der Hisbollah-nahen Organisation Islamisches Gesundheitskomitee, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit. Bei den Angriffen in der Gemeinde Arab Salim im Bezirk Natabieh seien weitere zehn Menschen verletzt worden, darunter sechs Nothelfer.

20.47 Uhr: Rubio - Atomabkommen mit Iran "nicht innerhalb von 72 Stunden" möglich

Nach den Worten von US-Außenministers Marco Rubio hat eine vorläufige Einigung mit dem Iran die Unterstützung mehrerer Staaten in der Golfregion, ist jedoch noch nicht unter Dach und Fach. "Atomgespräche sind hoch technischer Natur. Man kann eine Atom-Sache nicht innerhalb von 72 Stunden auf der Rückseite einer Serviette machen", sagte Rubio der "New York Times".

"Derzeit haben wir sieben oder acht Länder in der Region, die diesen Ansatz unterstützen, und wir sind bereit, in dieser Richtung weiterzumachen", ergänzte Rubio mit Blick auf den Entwurf für eine vorläufige Vereinbarung zwischen dem Iran und den USA, über die derzeit beraten wird.

18.02 Uhr: Irans Präsident - Teheran strebt keine atomare Bewaffnung an

Irans Präsident Massud Peseschkian hat im Zusammenhang mit einer möglichen Vereinbarung mit den USA über den Krieg in Nahost versichert, sein Land strebe keine Atomwaffen an. Zuvor hatte die iranische Botschaft in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi in einem Social-Media-Beitrag erklärt, Teheran habe ein Recht auf Nukleartechnologie. Die friedliche Nutzung von Nuklearwissenschaft und -technologie sei das "legitime und unveräußerliche Recht" des iranischen Volkes. Die Islamische Republik werde darauf "niemals verzichten".

16.25 Uhr: Trump - Iran-Deal nicht übereilen

Einen Tag, nachdem er das Iran-Abkommen als annähernd unterschriftsreif bezeichnet hat, tritt US-Präsident Donald Trump nun wieder auf die Bremse. Er habe seine Diplomaten angewiesen, das Abkommen nicht zu überstürzen. Schließlich sei die Zeit auf Seiten der USA. Die Blockade bleibe in vollem Umfang in Kraft, bis ein Abkommen erzielt, zertifiziert und unterzeichnet sei, schreibt Trump auf der Plattform Truth Social.

Im Audio: Abkommen Iran-USA? Zurückhaltende Reaktionen aus Teheran

HANDOUT - 27.12.2011, ---, --: Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer undatierten, von der NASA zur Verfügung gestellten, Satellitenaufnahme. (zu dpa: «Emirate wollen Pipeline-Ausbau beschleunigen») Foto: -/The Visible Earth/NASA/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
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Abkommen Iran-USA? Zurückhaltende Reaktionen aus Teheran

15.20 Uhr: Angeblich haben 33 Schiffe Straße von Hormus passiert

In den vergangenen 24 Stunden durchfuhren 33 Schiffe die Straße von Hormus mit einer Genehmigung des Iran. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars und beruft sich dabei auf die Marine der iranischen Revolutionsgarden.

12.25 Uhr: Drei Tote nach Angriff auf Flüchtlingslager in Gaza

Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager im Gazastreifen werden nach Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörden drei Menschen getötet. Unter den Toten seien ein sechs Monate altes Kind und seine Eltern. Der Angriff habe eine Wohnung im Flüchtlingslager Nuseirat im Zentrum des Gebiets getroffen. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt zunächst nicht vor.

Seit Inkrafttreten einer im Oktober von US-Präsident Donald Trump vermittelten Waffenruhe wurden nach Angaben der palästinensischen Behörden rund 880 Menschen im Gazastreifen getötet. Das israelische Militär meldet im selben Zeitraum vier getötete Soldaten. Die indirekten Verhandlungen über eine Entwaffnung der Hamas stecken derzeit in einer Sackgasse.

11.30 Uhr: Rubio hofft auf Iran-Vereinbarung

US-Außenminister Marco Rubio hat die Hoffnung auf die Verkündung einer Vereinbarung zum Iran-Krieg noch am Sonntag genährt. "Ich glaube schon, dass vielleicht die Möglichkeit besteht, dass die Welt in den kommenden Stunden ein paar gute Nachrichten erhält," sagte Rubio am Sonntag vor Journalisten im indischen Neu-Delhi. Seinen Angaben zufolge zeichnet sich im Streit um die vom Iran blockierte Straße von Hormus eine Einigung ab, die den US-Forderungen entgegenkommen würde.

09.57 Uhr: Krankenhaus – Familie bei israelischem Angriff im Gazastreifen getötet

Bei einem israelischen Angriff im Gazastreifen sind nach Krankenhaus-Angaben am Sonntag drei Mitglieder einer Familie getötet worden, darunter auch ein einjähriges Kind. Wie das Al-Aqsa-Märtyrer-Krankenhaus in Deir al-Balah im Zentrum des Palästinensergebiets mitteilte, wurden nach einem Angriff auf ein Wohngebäude in Nuseirat am frühen Morgen die Leichen eines Ehepaars und seines Babys eingeliefert. Rund zehn weitere Menschen wurden demnach verletzt.

Israels Armee teilte mit, sie habe binnen 24 Stunden drei Waffenlager der radikalislamischen Hamas im Zentrum des Gazastreifens angegriffen. Zu möglichen Todesopfern machte sie zunächst keine Angaben.

09.21 Uhr: Agentur – Hormus-Schiffsverkehr kann in 30 Tagen Vorkriegsniveau erreichen

Ein mögliches Abkommen zwischen dem Iran und den USA sieht vor, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus binnen 30 Tagen wieder das Vorkriegsniveau erreicht. Die Seeblockade müsse demnach innerhalb von 30 Tagen vollständig aufgehoben werden, berichtet die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Zudem soll in einer ersten Phase ein Teil der eingefrorenen iranischen Gelder freigegeben werden.

08.48 Uhr: Agentur: Mögliche Vereinbarung zwischen USA und Iran sieht Kriegsende vor

Eine mögliche Absichtserklärung zwischen dem Iran und den USA sieht einem Agenturbericht zufolge ein Ende des Krieges an allen Fronten vor. Während der Verhandlungen will die Regierung in Washington die Sanktionen gegen iranisches Öl aussetzen, wie die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldet. Die potenzielle Vereinbarung sehe eine Frist von 30 Tagen für Verfahren im Zusammenhang mit der Straße von Hormus und von 60 Tagen für Atomgespräche vor. Der Iran akzeptiert der Agentur zufolge bislang keine Maßnahmen bezüglich seines Atomprogramms.

08.00 Uhr: Pakistan: Fortschritte bei Verhandlungen zwischen USA und Iran

Bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gibt es nach Angaben des pakistanischen Außenministers Ishaq Dar bedeutende Fortschritte. Dies gebe Anlass zu Optimismus, dass ein positives und dauerhaftes Ergebnis in Reichweite sei, erklärt er. Zuvor hatte Ministerpräsident Shehbaz Sharif US-Präsident Donald Trump zu dessen "außergewöhnlichen Bemühungen" um den Frieden gratuliert. Pakistan sei entschlossen, die Gespräche fortzusetzen, und hoffe, die nächste Runde bald auszurichten.

07.30 Uhr: Libanon: Zivilschutz-Einsatzzentrale in Nabatäa bei israelischem Angriff zerstört

Im Libanon ist nach Angaben des Zivilschutzes dessen regionale Einsatzzentrale in der südlichen Stadt Nabatäa durch einen israelischen Angriff zerstört worden. Die Generaldirektion des Zivilschutzes teilte mit, das Gebäude sei nach einem "direkten Treffer bei einem feindlichen israelischen Angriff" am Sonntagmorgen eingestürzt. Zahlreiche Fahrzeuge und andere Ausrüstung seien beschädigt worden. Opfer gab es den Angaben zufolge nicht, weil das Personal vor dem Angriff verlegt worden war.

06.23 Uhr: Bericht – USA und Iran vor Verlängerung von Waffenruhe

Die USA und der Iran stehen einem Medienbericht zufolge kurz vor der Unterzeichnung eines Abkommens über eine 60-tägige Verlängerung einer Waffenruhe. Während dieser Zeit soll die Straße von Hormus wieder geöffnet werden und der Iran wieder Öl verkaufen dürfen, berichtet das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Die Schifffahrtsroute ist seit Beginn von US-israelischen Angriffen auf den Iran im Februar für den Großteil des Schiffsverkehrs gesperrt. Zuletzt gab es widersprüchliche Angaben zum Stand der Gespräche: Während US-Präsident Donald Trump erklärte, ein Friedensabkommen sei weitgehend ausgehandelt, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars, diese Behauptung sei "nicht mit der Realität vereinbar".

Sonntag, 24. Mai 2026

23.35 Uhr: Fars – Trump-Äußerungen zur Straße von Hormus widersprechen der Realität

Die iranische Nachrichtenagentur Fars bezeichnet die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus als Teil eines weitgehend ausgehandelten Abkommens als "unvollständig und unvereinbar mit der Realität". Dem neuesten zwischen dem Iran und den USA ausgetauschten Text zufolge bleibe die Meerenge unter iranischer Verwaltung, meldet die Agentur.

23.25 Uhr: Fars – Straße von Hormus bleibt unter iranischer Verwaltung

Die Straße von Hormus bleibt einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Fars zufolge unter der V erwaltung des Iran, anders als von US-Präsident Donald Trump angekündigt.

22.52 Uhr: Trump - Telefonat mit Netanjahu lief gut

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben mit mehreren Staats- und Regierungschefs im Nahen Osten telefoniert. Ein Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu sei gut verlaufen, erklärte Trump. Zudem habe er mit den Führern mehrerer mehrheitlich muslimischer Staaten über den Iran gesprochen.

22.50 Uhr: Trump - Straße von Hormus wird wieder geöffnet

Die Straße von Hormus soll nach einem Abkommen mit dem Iran wieder geöffnet werden. Das hat US-Präsident Donald Trump erklärt. Die Öffnung sei neben vielen anderen Punkten ein Element der Iran-Vereinbarung. Die letzten Details dieser Vereinbarung würden noch besprochen und in Kürze bekanntgegeben.

22.36 Uhr: Trump - Abkommen mit dem Iran weitgehend ausgehandelt

Ein Abkommen mit dem Iran ist US-Präsident Donald Trump zufolge weitgehend ausgehandelt worden. Zuvor hatten Iran und Pakistan den USA Insidern zufolge einen überarbeiteten Vorschlag übermittelt. Dieser sieht eine Beendigung des Iran-Kriegs und eine Öffnung der Straße von Hormus vor.

18.50 Uhr: Trump spricht von Annäherung mit Iran - und droht

US-Präsident Donald Trump zufolge nähern sich die Unterhändler der USA und des Iran einem Abkommen zur Beendigung ihres Krieges. Ein solches Abkommen solle verhindern, dass der Iran in den Besitz einer Atomwaffe gelange, und eine zufriedenstellende Handhabung des vom Iran angereicherten Urans gewährleisten, sagt Trump dem Sender CBS: "Ich werde nur ein Abkommen unterzeichnen, bei dem wir alles bekommen, was wir wollen." Dem Nachrichtenportal Axios sagt Trump, er werde den jüngsten Entwurf mit seinen Beratern besprechen und möglicherweise bis Sonntag entscheiden, ob er den Krieg fortsetze. "Entweder wir erreichen einen guten Deal, oder ich jage sie in tausend Höllen", sagt Trump.

18.35 Uhr: Trump plant Telefonat mit regionalen Staatschefs

US-Präsident Donald Trump plant einem Insider zufolge ein Telefonat mit mehreren Staats- und Regierungschefs aus der Region im Bereich des Nahen Ostens. Geplant seien Gespräche mit den Führungen von Saudi-Arabien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, der Türkei und Pakistan, sagt ein arabischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.

18.02 Uhr: Pakistan - Ermutigende Fortschritte bei Iran-Gesprächen

Nach hochrangigen Treffen in Teheran spricht der Vermittler Pakistan von Fortschritten in den diplomatischen Bemühungen zu einer Beilegung des Iran-Kriegs. "Die intensiven Verhandlungen in den vergangenen 24 Stunden haben zu ermutigenden Fortschritten in Richtung einer finalen Vereinbarung geführt", hieß es in einer Mitteilung des pakistanischen Militärs. Der pakistanische Armeechef Asim Munir habe einen kurzen, aber äußerst produktiven Besuch im Iran beendet. Pakistan vermittelt im Konflikt zwischen dem Iran und den USA.

17.02 Uhr: Iran erarbeitet Rahmen für Einigung mit den USA

Die iranische Regierung steht nach Angaben von Außenministeriumssprecher Esmaeil Bakaei kurz vor der Fertigstellung eines 14 Punkte umfassenden Rahmenplans für eine Einigung mit den USA über ein Kriegsende. Zwischen beiden Kriegsgegnern sei "ein Trend zur Annäherung" zu beobachten, sagte Bakaei am Samstag im iranischen Staatsfernsehen. Auf der Basis des Rahmenplans sollten innerhalb von 30 bis 60 Tagen weitere Details zwischen beiden Seiten besprochen und schließlich eine "abschließende Vereinbarung" getroffen werden.

Zu den in dem Entwurf für eine gemeinsame Absichtserklärung enthaltenen Punkten gehörten ein Ende der Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine, sagte Bakaei. Auch Regelungen für die Schifffahrt in der Straße von Hormus seien enthalten. Um das umstrittene Atomprogramm des Iran gehe es dagegen "in dieser Phase" noch nicht. Darüber solle zu einem späteren Zeitpunkt in "getrennten Gesprächen" verhandelt werden.

16.26 Uhr: USA und Iran offenbar vor Verlängerung der Feuerpause

Die USA und der Iran stehen einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor einer Verlängerung ihrer Feuerpause um 60 Tage. Das berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Vermittler.

16.13 Uhr: USA deuten Fortschritte im Streit mit dem Iran an

Im Streit mit dem Iran gibt es nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio positive Signale. "Es sind einige Fortschritte erzielt worden, auch während ich jetzt zu Ihnen spreche, wird daran gearbeitet", sagt Rubio vor Journalisten bei einem Besuch in Neu-Delhi. Es bestehe die Möglichkeit, dass die USA sich in Kürze dazu äußern. "Ob das nun später am Tag, morgen oder in ein paar Tagen ist, wir werden vielleicht etwas dazu sagen können."

16.12 Uhr: Libanesische Hisbollah: Iran sichert weitere Unterstützung zu

Die libanesische Hisbollah teilt mit, sie habe eine Botschaft des iranischen Außenministers Abbas Aragtschi erhalten, wonach der Iran seine Unterstützung für die Gruppe nicht aufgeben werde. In einer Erklärung fügt die Miliz hinzu, Teherans jüngster Vorschlag zur Beendigung des Iran-Krieges bekräftige die Forderung, den Libanon in ein mögliches Waffenstillstandsabkommen einzubeziehen. Der Vorschlag sei durch pakistanische Vermittlung übermittelt worden.

15.58 Uhr: Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte werfen Israel Misshandlungen vor

Nach dem Stopp einer Hilfsflotte für den Gazastreifen haben festgesetzte Aktivisten schwere Misshandlungsvorwürfe gegen israelische Sicherheitskräfte erhoben. Aktivisten, die sich an dem Versuch beteiligten, mit Schiffen die israelische Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen, berichteten der Nachrichtenagentur AP von Misshandlungen durch israelische Soldaten, Schlägen, dem Einsatz von Elektroschockern und scharfen Hunden.

Hinter der Schiffs-Aktion steht die Global Sumud Flotilla. Die Organisation hatte bereits im vergangenen Jahr versucht, den Gazastreifen mit Schiffen zu erreichen, um dort Hilfsgüter abzuliefern.

15.00 Uhr: Iran droht USA mit "vernichtender" Reaktion bei Wiederaufnahme der Angriffe

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat den USA mit einer "vernichtenden" Reaktion gedroht, sollte US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme von Angriffen auf den Iran anordnen. Das iranische Militär habe sich während des sechswöchigen Waffenstillstands neu aufgestellt, weshalb neue kriegerische Auseinandersetzungen für die USA noch "niederschmetternder und bitterer" ausfallen würden als bisher, erklärte Ghalibaf am Samstag in Onlinediensten.

14.45 Uhr: Israel und Hamas werfen sich Bruch der Waffenruhe vor

Die islamistische Hamas im Gazastreifen wirft Israel vor, die Vereinbarungen für eine Waffenruhe zu verletzen. Hamas-Sprecher Hasem Kassem begründete dies mit israelischen Militäreinsätzen in den vergangenen Tagen. Die Bombardierung von Wohnhäusern im Gazastreifen und die damit einhergehende Flucht der Bevölkerung stehe im Widerspruch zu den Vereinbarungen.

Israel und die Hamas werfen sich gegenseitig vor, eine seit Oktober 2025 geltende Waffenruhe zu verletzen. 

14.35 Uhr: Frankreich verhängt Einreiseverbot gegen israelischen Polizeiminister

Frankreich verhängt ein Einreiseverbot gegen den israelischen Polizeiminister Itamar Ben-Gvir. Dies teilt Außenminister Jean-Noel Barrot mit und begründet den Schritt mit dem Vorgehen gegen Aktivisten der Gaza-Flottille. "Ab heute ist Itamar Ben-Gvir die Einreise in französisches Staatsgebiet untersagt", schreibt Barrot auf der Plattform X. Gemeinsam mit seinem italienischen Amtskollegen fordere er die Europäische Union auf, ebenfalls Sanktionen gegen den rechtsextremen Ben-Gvir zu verhängen, erklärt er weiter. Ben-Gvir hatte pro-palästinensische Aktivisten erniedrigend behandelt und verhöhnt.

Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir
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Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir

13.11 Uhr: Iran warnt USA vor Wiederaufnahme der Kampfhandlungen

Irans Chefunterhändler und Parlamentspräsident, Mohammad Bagher Ghalibaf, warnt die USA vor einer Wiederaufnahme des Krieges. Der Iran werde bei den Rechten seiner Nation und seines Landes keine Kompromisse eingehen, sagte Ghalibaf dem pakistanischen Armeechef bei einem Treffen in Teheran laut einem Bericht des Staatsfernsehens. Die iranischen Streitkräfte hätten ihre Fähigkeiten während der Waffenruhe wiederaufgebaut, erklärte er weiter. Sollten die USA "törichterweise den Krieg wieder aufnehmen", wären die Konsequenzen "noch vernichtender und bitterer".

12.50 Uhr: Pakistans Armeechef zu Gesprächen in Teheran

Inmitten neuer Verhandlungsbemühungen im Iran-Krieg hat der pakistanische Armeechef, Asim Munir, in Teheran politische Gespräche mit der Führung des Landes geführt. Munir gilt als Vermittler zwischen den Kriegsparteien Iran und USA. Am Freitagabend traf er sich nach Angaben des Staatssenders Irib zu einem Austausch mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi. Das Gespräch soll bis nach Mitternacht gedauert haben. Inhaltliche Details lagen zunächst nicht vor.

Karte zur militärischen Lage im Nahen Osten

02.20 Uhr: Neue US-Angriffe auf den Iran rücken näher

Die USA bereiten Medienberichten zufolge mögliche neue Angriffe auf den Iran vor. Das Nachrichtenportal "Axios" berichtete, US-Präsident Donald Trump habe am Morgen eine Sitzung mit seinen engsten Beratern abgehalten. Trump erwäge ernsthaft neue Angriffe, sollte es bei Verhandlungen mit Teheran keinen Durchbruch geben. Auch der US-Sender CBS berichtete von möglichen neuen Angriffen. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden.

Samstag, 23. Mai 2026

20.08 Uhr: Kreise: Saudi-Arabien und Emirate griffen Iran an

Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben nach Angaben aus informierten Kreisen während des Iran-Kriegs mehrfach Ziele in der Islamischen Republik sowie mit Teheran verbündete Schiitenmilizen im Irak angegriffen. Das berichteten zwei Regierungsvertreter aus der Region und ein westlicher Diplomat der Nachrichtenagentur AP. Ein israelischer Militärvertreter mit Kenntnis der Lage bestätigte, dass die Emirate den Iran mindestens in einem Fall aktiv angegriffen hätten. Alle Hinweisgeber wollten wegen der Sensibilität der Informationen anonym bleiben.

18.21 Uhr: Ministerium - Zehn Tote bei israelischen Luftangriffen im Libanon

Bei israelischen Luftangriffen im Südlibanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums zehn Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien sechs Sanitäter und ein syrisches Mädchen, teilte das Ministerium mit, das die Angriffe als völkerrechtswidrig bezeichnete. Das israelische Militär reagierte nicht umgehend auf eine Bitte um Stellungnahme.

Im Audio: Trotz Waffenruhe - Libanon meldet Angriffe

Männer mit weißen Kitteln gehen durch Trümmer.
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Israel griff in der Nacht laut libanesischen Behörden Gesundheitseinrichtungen an, die der pro-iranischen Hisbollah-Miliz nahestehen.

17.03 Uhr: Rubio sieht "ein bisschen Bewegung" in Gesprächen mit Iran

US-Außenminister Marco Rubio sieht leichte Fortschritte bei den Gesprächen mit dem Iran. Es gebe "ein bisschen Bewegung, und das ist gut", sagte Rubio am Freitag. Er wolle den Fortschritt aber nicht übertreiben. Die Gespräche liefen weiter. Details sind nicht bekannt. US-Präsident Donald Trump hatte zum Wochenstart von "ernsthaften Verhandlungen" gesprochen.

16.44 Uhr: Deutschland und andere Staaten rufen Israel zum Siedlungsstopp auf

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien haben in einer gemeinsamen Erklärung Israel dazu aufgerufen, den Ausbau israelischer Siedlungen im besetzten Westjordanland zu stoppen. Die Siedlungen seien nach dem Völkerrecht illegal, schreiben die Regierungen der vier Staaten. Zudem fordern sie Israel auf, gegen die von israelischen Siedlern gegen Palästinenser verübte Gewalt vorzugehen und Vorwürfe von exzessiver Gewaltanwendung durch die israelischen Sicherheitskräfte zu untersuchen. Hervorgehoben wird das sogenannte E1-Gebiet zwischen Ost-Jerusalem und der Siedlung Maale Adumim. Wenn dort jüdische Siedlungen entstünden, würden sie das Westjordanland faktisch in zwei Teile spalten. So könnte ein künftiger palästinensischer Staat kaum oder gar nicht über ein zusammenhängendes Territorium verfügen.

Die westeuropäischen Staaten warnen auch Unternehmen davor, sich an Ausschreibungen für den Siedlungsbau im Westjordanland zu beteiligen. Sie sollten sich der "rechtlichen und auch der rufschädigenden Folgen" davon bewusst sein. Dazu gehöre auch das Risiko, "an schweren Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt zu sein". 

14.48 Uhr: Auswärtiges Amt verlangt von Israel Aufklärung über Vorgänge bei Festnahme deutscher Gaza-Aktivisten

Die Bundesregierung fordert von Israel Aufklärung über Vorgänge bei der Festnahme von Gaza-Aktivisten in internationalen Gewässern. Mehrere deutsche Gaza-Aktivisten, die Israel in die Türkei abgeschoben hat, sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes verletzt. Dies hätten Diplomaten erst nach der Landung der Männer und Frauen am Donnerstagabend in Istanbul in Erfahrung gebracht, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin. Er bekräftigte zudem die Kritik der Bundesregierung an einer "erniedrigenden Behandlung" der Festgenommenen in Israel. Er sagte: "Das ist aus unserer Sicht einfach ein unsägliches Verhalten". Die Vorwürfe, die im Raum stünden, seien "gravierend". Israel hatte Anfang der Woche in internationalen Gewässern bei Zypern eine aus mehr als 50 Booten bestehende Gaza-Hilfsflotte gestoppt. Das israelische Außenministerium sprach von einer "PR-Aktion im Dienste der Hamas". 

13.33 Uhr: Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte werfen Israel Misshandlungen vor

Die Flottenaktivisten Julien Cabral und Bilal Kitay haben der Nachrichtenagentur AFP berichtet, israelische Soldaten hätten sie beim Aufbringen der "Global Sumud Flotilla" eingeschüchtert, verletzt und mangelhaft versorgt. Die Organisation wollte mit 50 Schiffen Versorgungsgüter in den vom Meer her abgeriegelten Gazastreifen transportieren. Acht deutsche Aktivisten, die als Mitglieder der Hilfsflotte von der israelischen Marine festgesetzt worden waren, sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes teilweise mit Verletzungen in Istanbul eingetroffen. Wie ein Außenamtssprecher am Freitag in Berlin sagte, werden sie in Istanbul medizinisch versorgt. Hinsichtlich der Verletzungen erwarte Deutschland "natürlich Aufklärung" von Israel.

Im Audio: Die Waffenruhe im Libanon wird gebrochen

Libanon, Tyrus: Ein Junge weint über dem Leichnam seines Onkels, der am Dienstag bei israelischen Luftangriffen im südlichen Dorf Deir Qanoun al-Nahr getötet wurde.
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Mohammed Zaatari
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Israel und die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon greifen einander weiterhin an. Dabei gilt eigentlich eine Waffenruhe.

13.15 Uhr: Laut Iran kommt Bewegung in die Straße von Hormus

Nach iranischen Angaben sollen in den vergangenen 24 Stunden 35 Schiffe durch die Straße von Hormus gefahren sein. Das meldet der staatliche Rundfunk des Iran unter Bezug auf die Streitkräfte. Die Öltanker, Frachter und anderen Handelsschiffe hätten bei der Passage mit der Marine der iranischen Revolutionsgarden zusammengearbeitet. Die für den internationalen Handel wichtige Meerenge ist laut Teheran vermint, aber nicht blockiert. Faktisch müssen sich Reedereien mit iranischen Kontaktstellen koordinieren und dürfen anschließend nur einen Korridor nahe der iranischen Küste passieren. Dafür verlangt die iranische Führung hohe Gebühren, die Völkerrechtlern zufolge gegen das Recht auf Transitpassage verstoßen.

Die iranische Marine hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass 26 Schiffe innerhalb von 24 Stunden die Meerenge passiert hätten. Der Datenanbieter Kpler bestätigte allerdings nur zehn Durchfahrten am Mittwoch. Das waren vier mehr als am Dienstag.

12.11 Uhr: Trotz Waffenruhe - Libanon meldet Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen

Laut dem Gesundheitsministerium des Libanon sind im Süden des Landes seit der Nacht mindestens 10 Menschen durch israelische Luftangriffe getötet worden, darunter sechs Sanitäter und ein Kind. Das israelische Militär äußerte sich zu dem Vorfall zunächst nicht. Der Gesundheitsdienst steht der Hisbollah nahe. Israel wirft der pro-iranischen Miliz vor, dort Waffen und Kämpfer zu verbergen. Libanons Regierung, nicht im aktuellen Krieg zwischen Israel und der Hezbollah nicht Partei ist, weist das zurück. Im Libanon sind nach Behördenangaben seit Beginn der jüngsten Eskalation Anfang März mehr als 100 Mitarbeiter aus dem Gesundheitssektor durch israelische Angriffe getötet worden. Israel meldete seinerseits Angriffe aus Richtung Südlibanon.

10.28 Uhr: Wadephul zurückhaltend zu Nato-Einsatz in Straße von Hormus

Außenminister Johann Wadephul hat sich zurückhaltend zu einer möglichen Nato-Mission in der vom Iran blockierten Straße von Hormus geäußert. Deutschland habe immer gesagt, dass man bereit sei, für eine freie Passage dort zu sorgen und bereite sich unter Führung von Großbritannien und Frankreich auf diese Einsätze vor, sagte der CDU-Politiker beim Treffen der Nato-Außenminister in der schwedischen Hafenstadt Helsingborg. "Aber ich sehe keine unmittelbare Nato-Mission im klassischen Sinne in der Straße von Hormus."

09.39 Uhr: Pakistan treibt in Teheran Friedensbemühungen voran

Pakistan treibt seine Vermittlungsbemühungen im Krieg zwischen dem Iran und den USA voran. Innenminister Syed Mohsin Naqvi traf sich in Teheran zu einer weiteren Gesprächsrunde mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi, wie halbamtliche Nachrichtenagenturen meldeten. Es gehe um die Erarbeitung eines Rahmenwerks zur Beilegung der Differenzen. Vor zwei Tagen habe Naqvi der iranischen Seite die jüngste Botschaft der US-Regierung überbracht.

US-Außenminister Marco Rubio hatte am Donnerstag gesagt, dass es bei den Gesprächen "einige gute Zeichen" gegeben habe. Er wolle jedoch nicht zu optimistisch sein und die Entwicklung der nächsten Tage abwarten. Eine Lösung sei ausgeschlossen, sollte Teheran ein Mautsystem in der Straße von Hormus durchsetzen. Einem hochrangigen iranischen Insider zufolge haben sich die Positionen beider Seiten zwar angenähert. Die Urananreicherung im Iran sowie die Kontrolle über die Straße von Hormus zählten jedoch weiterhin zu den größten Streitpunkten, sagte die Person der Nachrichtenagentur Reuters.

06.24 Uhr: Republikaner verschieben Abstimmung über Kriegsresolution

Die Republikaner im US-Repräsentantenhaus haben eine Abstimmung über ein Gesetzesvorhaben auf Juni verschoben, das Präsident Donald Trump zum Rückzug aus dem Krieg gegen den Iran zwingen soll. Die Abstimmung war ursprünglich für Donnerstag angesetzt. Als sich jedoch abzeichnete, dass die Republikaner nicht genügend Stimmen zur Ablehnung der von den Demokraten eingebrachten Resolution zu den Kriegsbefugnissen hatten, verzichtete die republikanische Führung auf eine Abstimmung.

Der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Steve Scalise, erklärte, die Abstimmung sei verschoben worden, damit abwesende Abgeordnete teilnehmen könnten.

06.06 Uhr: Pentagon - Waffenlieferung an Taiwan wegen Iran-Kriegs pausiert

Die USA haben Waffenlieferungen an Taiwan nach Pentagon-Angaben wegen des Iran-Kriegs auf Eis gelegt. Marine-Staatssekretär Hung Cao sagte am Donnerstag bei einer Kongressanhörung, für eine geplante Rüstungslieferung im Umfang von 14 Milliarden Dollar (rund zwölf Milliarden Euro) an Taiwan gebe es "eine Pause um sicherzustellen, dass wir die Munition haben, die wir für Epischen Zorn brauchen". Epischer Zorn (Epic Fury) ist der Name des US-Militäreinsatzes gegen den Iran.

Cao versicherte, die USA würden noch über große Mengen an Munition verfügen. "Aber wir stellen einfach nur sicher, dass wir alles haben. Dann werden die Waffenverkäufe ins Ausland fortgesetzt, sobald die Regierung es für notwendig hält."

Im Audio: USA setzen Waffenlieferungen an Taiwan aus

U-Boot vor Taiwan
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Pentagon - Waffenlieferung an Taiwan wegen Iran-Kriegs pausiert

00.29 Uhr: Rubio - US-Präsident "sehr enttäuscht" von der Nato

US-Präsident Donald Trump ist "sehr enttäuscht" von Bündnismitgliedern, die den USA die Nutzung von Stützpunkten auf ihrem Territorium für den Iran-Krieg verweigert hätten. Dies erklärte US-Außenminister Marco Rubio vor seiner Abreise zum Nato-Außenministertreffen in Schweden. "Es gibt Länder wie Spanien, die uns die Nutzung dieser Stützpunkte verweigern – warum sind sie dann in der Nato? Das ist eine sehr berechtigte Frage", sagte Rubio vor Journalisten in Miami.

Nato-Vertretern zufolge haben die USA die 32 Mitglieder des Bündnisses nicht um eine Teilnahme am Iran-Krieg gebeten. Viele Mitglieder hätten jedoch ihre Zusagen eingehalten, den US-Streitkräften die Nutzung ihres Luftraums und ihrer Stützpunkte zu gestatten.

Freitag, 22. Mai 2026

22.58 Uhr: USA verhängen Sanktionen gegen Libanesen mit Hisbollah-Verbindungen

Eine Gruppe Parlamentarier der militanten Hisbollah im Libanon sowie staatliche Sicherheitsbeamte sind von den USA mit Sanktionen belegt worden. Betroffen waren am Donnerstag unter anderem der frühere Kabinettsminister Mohammed Fneisch, der ein ranghoher Hisbollah-Funktionär ist, sowie die ranghohen Hisbollah-Abgeordneten Hassan Fadlallah, Ibrahim al-Mussawi und Hussein Hadschdsch Hassan. Die US-Regierung verbot den Betroffenen Zugang zu finanziellem Vermögen in den USA.

Die US-Regierung wirft den Betroffenen vor, sie würden sich um den Erhalt des Einflusses der Hisbollah auf staatliche Institutionen im Libanon bemühen und sich Versuchen widersetzen, die vom Iran unterstützte Miliz zu entwaffnen. Nie zuvor hatten die USA Sanktionen gegen amtierende staatliche Sicherheitsbeamte des Libanons verhängt.

16.15 Uhr: Israel schiebt hunderte Gaza-Aktivisten ab

Israel hat nach Angaben des Außenministeriums Hunderte Gaza-Aktivisten ins Ausland abgeschoben. Das Ministerium erklärte auf der Plattform X, Israel dulde keinen Verstoß gegen die Seeblockade des Gazastreifens. Außerdem bezeichnete es die seit fast zwei Jahrzehnten bestehende Abriegelung als rechtmäßig.

Die israelische Menschenrechtsorganisation Adalah hatte zuvor den Sicherheitsbehörden Folter, Demütigung und unrechtmäßige Haft friedlicher Aktivisten vorgeworfen.

Israel hatte die aus mehr als 50 Booten bestehende Gaza-Hilfsflotte Anfang der Woche in internationalen Gewässern bei Zypern gestoppt. Rund 430 Aktivisten wollten die Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen. Das israelische Außenministerium sprach von einer "PR-Aktion im Dienste der Hamas".

Laut Auswärtigem Amt sind unter den Abgeschobenen acht Deutsche, die in die Türkei ausgeflogen wurden.

15.00 Uhr: Mordanschläge auf Juden geplant? Zwei Männer angeklagt

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen zwei Männer wegen geplanter Anschläge auf jüdische Einrichtungen und deren Vertreter sowie wegen Spionage erhoben. Dem dänischen Staatsangehörigen Ali S. werden unter anderem geheimdienstliche Agententätigkeit und versuchte Mordbeteiligung sowie schwere Brandstiftung vorgeworfen, wie die Behörde in Karlsruhe mitteilte. Der afghanische Staatsangehörige Tawab M. ist wegen versuchter Beteiligung an einem Mord angeklagt.

Der Anklageschrift zufolge soll der in Dänemark lebende Ali S. für den Geheimdienst der iranischen Revolutionsgarden gearbeitet haben. Er habe Anfang 2025 den Auftrag erhalten, Informationen über den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sowie den Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, zu sammeln. Zudem habe er zwei jüdische Lebensmittelhändler in Berlin ausgespäht. Dies habe der Vorbereitung von Mord- und Brandanschlägen gedient.

14.45 Uhr: IEA warnt vor Zuspitzung am Ölmarkt im Sommer

Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) hat vor einer Zuspitzung der Lage am Ölmarkt im Sommer gewarnt. Die Preise könnten im Juli und August in einen kritischen Bereich geraten, sagte Fatih Birol am Donnerstag in London. Als Gründe nannte er fehlende neue Ölexporte aus dem Nahen Osten, schwindende Lagerbestände und die hohe Nachfrage nach Kraftstoff im Sommer. Zu Beginn der durch den Iran-Krieg verursachten Ölversorgungskrise habe es einen Angebotsüberschuss gegeben, was dazu beigetragen habe, den Schock abzufedern, sagte Birol. Nun würden die Bestände jedoch schwinden. Im März hatte die IEA die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl aus strategischen Reserven koordiniert. Davon fließen Birol zufolge nun täglich etwa 2,5 bis drei Millionen Barrel auf den Markt. Die IEA sei bereit, bei Bedarf die Freigabe weiterer Reserven zu koordinieren.

14.20 Uhr: Italien fordert EU-Sanktionen gegen Israels Polizeiminister Ben-Gvir

Italien fordert die EU-Außenminister auf, bei ihrem nächsten Treffen über Sanktionen gegen den israelischen Polizeiminister Itamar Ben-Gvir zu beraten. Er habe eine entsprechende formelle Anfrage an die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas gerichtet, teilt Außenminister Antonio Tajani auf der Online-Plattform X mit. Zur Begründung verwies er auf das "inakzeptable Vorgehen" des rechtsextremen Ministers gegen Aktivisten einer Gaza-Hilfsflotte.

13.55 Uhr: Härtere Iran-Position treibt Ölpreis

Anzeichen für eine verhärtete Verhandlungsposition des Iran in den Friedensgesprächen mit den USA sorgen bei den Anlegern für Unruhe und treiben die Ölpreise nach oben. Das Nordseeöl Brent verteuert sich um zwei Prozent auf 107,10 Dollar je Fass, das US-Öl WTI steigt um 2,5 Prozent auf 100,73 Dollar je Fass. Der Dax kippt ins Minus und verliert ein halbes Prozent auf 24.612 Punkte. Irans Oberster Führer Ajatollah Modschtaba Chamenei hat Insidern zufolge angeordnet, dass hochangereichertes Uran nicht ins Ausland gebracht werden darf.

10.18 Uhr: CNN - Iran fährt Drohnenproduktion wieder hoch

Der Iran hat einem Medienbericht zufolge während der sechswöchigen Feuerpause bereits Teile seiner Drohnenproduktion wieder aufgenommen. Das Militär des Landes erhole sich deutlich schneller als zunächst angenommen, berichtet der Sender CNN unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise. US-Präsident Donald Trump droht Teheran mit weiteren Angriffen, sollte das Land einem Friedensabkommen nicht zustimmen. Washington könne jedoch noch einige Tage auf die "richtigen Antworten" warten, sagt er.

09.40 Uhr: Pakistans Armeechef reist für Vermittlungen nach Teheran

Der im Iran-Krieg als Vermittler auftretende pakistanische Armeechef Asim Munir wird heute in Teheran erwartet. Munir werde "Gespräche und Konsultationen" mit den iranischen Behörden fortsetzen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Isna. Nähere Details zum Inhalt der Treffen wurden nicht bekannt.

07.35 Uhr: Iran prüft Antworten aus Washington

Der Iran prüft nach eigenen Angaben die jüngsten Vorschläge der USA zur Beendigung des Krieges. "Wir haben die Antworten der USA erhalten und werten sie nun aus", zitiert die staatliche iranische Nachrichtenagentur Nour News den Sprecher des Außenministeriums, Esmaeil Baghaei. Pakistan vermittle weiter zwischen dem Iran und den USA. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, er sei bereit, einige Tage auf die "richtigen Antworten" aus Teheran zu warten. Zugleich drohte er mit neuen Angriffen, sollte der Iran einem Abkommen nicht zustimmen.

07.02 Uhr: Steinmeier kritisiert US-Entscheidung zu Iran-Krieg

Bundespräsident Steinmeier hat den Angriff der USA und Israels auf den Iran als vermeidbar bezeichnet. In einem Podcast des Portals t-online sagte das Staatsoberhaupt: "Das ist ein unnötiger Krieg." Steinmeier verwies dabei auf das Atomabkommen von 2015, das er als deutscher Außenminister selbst mit verhandelt hatte. Man könne deshalb nicht behaupten, so Steinmeier, diplomatische Möglichkeiten hätten nichts genutzt und US-Präsident Trump sei nichts anderes übriggeblieben, als an der Seite Israels Krieg zu führen. Trump hatte das Atomabkommen mit Iran aufgekündigt.

05.56 Uhr: USA heben Sanktionen gegen UN-Expertin auf

Die USA haben ihre Sanktionen gegen die UN-Expertin für die Palästinensergebiete, Francesca Albanese, aufgehoben. Dies berichtet das US-Finanzministerium auf seiner Webseite. Vergangene Woche hatte ein Bundesrichter die Sanktionen vorläufig blockiert. Zur Begründung hieß es, die Regierung von Präsident Donald Trump habe mit den Maßnahmen wahrscheinlich das Recht Albaneses auf freie Meinungsäußerung verletzt. Die US-Regierung hatte die Sanktionen im Juli 2025 verhängt. Sie warf der italienischen Anwältin vor, den Internationalen Strafgerichtshof zu Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen gegen Vertreter der USA und Israels gedrängt zu haben. Albanese hatte Israel in einem Bericht eine "fortlaufende Genozid-Kampagne in Gaza" vorgeworfen.

Donnerstag, 21. Mai 2026

22.00 Uhr: Trump - Kann auf "richtige Antwort" vom Iran warten

US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben bereit, einige Tage zu warten, um "die richtige Antwort" vom Iran zu erhalten. Bei der Führung in Teheran handle es sich um vernünftige Menschen, sagt er weiter. Unklar bleibt zunächst, was Trump mit der richtigen Antwort meint. Eine Stellungnahme des Iran liegt bislang nicht vor.

20.40 Uhr: Angst vor neuerlicher Eskalation im Irankrieg wächst

Im Iran-Krieg wächst die Angst vor einer neuerlichen Eskalation. Nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump stellte Teheran eine scharfe Reaktion mit weitreichenden Folgen in den Raum. Die israelischen Streitkräfte wurden in "höchste Alarmbereitschaft" versetzt. Die Erdölpreise fielen allerdings, da Trump auch davon gesprochen hatte, dass eine Einigung mit Teheran kurz bevorstehen könnte.

"Sollte sich die Aggression gegen den Iran wiederholen, wird sich der angekündigte regionale Krieg dieses Mal weit über die Region hinaus ausbreiten", erklärten die iranischen Revolutionsgarden auf ihrer Website Sepah News. "Unsere vernichtenden Angriffe werden euch zerstören", warnten sie die USA und Israel.

20.10 Uhr: US-Militär durchsucht iranischen Öltanker im Golf von Oman

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben im Golf von Oman einen unter iranischer Flagge fahrenden Öltanker durchsucht. Das Schiff "M/T Celestial Sea" habe unter dem Verdacht gestanden, die US-Blockade verletzen zu wollen, teilt das US-Zentralkommando mit. Nach der Durchsuchung und der Anweisung an die Besatzung, den Kurs zu ändern, sei der Tanker wieder freigegeben worden.

17.35 Uhr: Israels Armee nach neuen Drohungen des Iran und der USA in "höchster Alarmbereitschaft"

Nach erneuten gegenseitigen Drohungen des Iran und der USA ist die israelische Armee eigenen Angaben zufolge in höchster Alarmbereitschaft. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist die IDF in höchster Alarmbereitschaft und auf jede Entwicklung vorbereitet", sagte Armeechef Ejal Samir bei einem Treffen von Kommandeuren.

Die iranische Revolutionsgarde hatte zuvor in Reaktion auf neue Angriffsdrohungen von US-Präsident Donald Trump gewarnt, dass sich der Krieg über die Region hinaus ausbreiten würde, falls die USA und Israel erneut angriffen.

17.15 Uhr: Irans Regierung rechnet mit neuen Angriffen

Angesichts der Drohungen aus den USA rechnet Irans Regierung mit neuen Angriffen. "Die offenen und verdeckten Bewegungen des Feindes zeigen, dass er eine neue Runde des Krieges anstrebt", sagte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf in einer Audiobotschaft, die iranische Medien verbreiteten. Die Streitkräfte hätten die Waffenruhe bestmöglich genutzt, um ihre Fähigkeiten wiederaufzubauen, erklärte er.

Unterdessen ist Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi zum zweiten Mal in dieser Woche für Gespräche mit iranischen Regierungsvertretern in Teheran. Innenminister Naqvi gilt als enger Vertrauter des pakistanischen Militärführers Asim Munir, der gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump pflegen soll.

15.10 Uhr: 26 Schiffe passieren laut Iran Straße von Hormus

Nach iranischen Angaben haben in den vergangenen 24 Stunden 26 Schiffe die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormus passiert. Dies sei in Koordination mit der Marine der iranischen Revolutionsgarden erfolgt, hieß es in einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Es handelte sich demnach um Öltanker, Frachter und andere Handelsschiffe.

Teheran betont stets, die Straße von Hormus sei nicht blockiert. Faktisch müssen sich Reedereien jedoch mit iranischen Kontaktstellen koordinieren und dürfen anschließend nur einen Korridor nahe der iranischen Küste passieren. Dafür verlangt die iranische Führung hohe Gebühren. Völkerrechtlern zufolge verstoßen solche Gebühren gegen das Recht auf Transitpassage.

13.35 Uhr: Hapag-Lloyd – Schifffahrt in Nahost noch länger belastet

Knapp drei Monate nach Beginn des Iran-Kriegs ist nach Einschätzung von Hapag-Lloyd bei den Problemen der Schifffahrt in der Region kein Ende in Sicht. "Alternative Routen, hohe Energiepreise und bestehende Einschränkungen werden auch in den kommenden Quartalen zu überdurchschnittlich hohen Transportkosten führen", sagte Konzernschef Rolf Habben Jansen am Mittwoch auf der virtuellen Hauptversammlung der fünftgrößten Containerreederei weltweit. Die Dauer und die Auswirkungen der Konflikte in Nahost auf Frachtraten, Nachfrage und Kosten blieben ungewiss.

09.03 Uhr: Libanon – 19 Tote bei israelischen Luftangriffen

Im Libanon sind nach offiziellen Angaben bei israelischen Luftangriffen mindestens 19 Menschen getötet und 32 weitere verletzt worden. Bei einem der Luftangriffe seien zehn Bewohner eines Hauses im Süden getötet worden, darunter drei Kinder, wie das Gesundheitsministerium in der Nacht mitteilte. 

Die Hisbollah setzte ihre Angriffe auf israelische Ziele ihrerseits fort. Die vom Iran unterstützte Miliz beanspruchte mehrere Angriffe auf israelische Soldaten im südlichen Libanon für sich. Sie habe dabei Raketen und Drohnen eingesetzt, teilte die Hisbollah am Dienstag mit. Sie habe erneut auch Ziele in Israel nahe der Grenze angegriffen.

05.55 Uhr: Russland bietet Hilfe bei Gesprächen zwischen USA und Iran an

Russland bietet bei möglichen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran über den anhaltenden militärischen Konflikt seine Hilfe an. "Russland ist bereit, jede mögliche Unterstützung bei der Lösung dieses Konflikts zu leisten, und die beteiligten Parteien sind sich dessen wohl bewusst", zitiert die staatliche Nachrichtenagentur Tass den stellvertretenden russischen Außenminister Sergej Rjabkow.

05.40 Uhr: US-Vizepräsident Vance – Krieg mit dem Iran wird kein "endloser Krieg"

US-Vizepräsident JD Vance versichert, dass der Krieg der USA mit dem Iran nicht zu einem "endlosen Krieg" ausufern wird. Jede Eskalation mit Teheran in Ermangelung einer diplomatischen Lösung diene den langfristigen Sicherheitsinteressen der USA, sagte Vance bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. "Wir werden unsere Arbeit erledigen und nach Hause kommen", erklärte er weiter.

03:31 Uhr: Chinesische Öltanker verlassen nach Monaten Straße von Hormus

Zwei chinesische Supertanker mit vier Millionen Barrel Rohöl an Bord haben die Straße von Hormus verlassen. Die Schiffe haben zuvor mehr als zwei Monate im Golf festgesessen, wie aus Schifffahrtsdaten von LSEG und Kpler hervorgeht. Die Tanker der Konzerne Sinopec und Sinochem haben das irakische und katarische Öl den Daten zufolge Ende Februar und Anfang März geladen, kurz vor Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran. Sie sind nun auf dem Weg nach China. Stellungnahmen der Unternehmen lagen zunächst nicht vor.

01.50 Uhr: Trump - USA werden Krieg mit Iran sehr schnell beenden

US-Präsident Donald Trump stellt ein rasches Ende des Krieges mit dem Iran in Aussicht. Die USA würden den Krieg "sehr schnell beenden", sagt er vor Abgeordneten im Weißen Haus. Zudem betont er, dass der Iran keine Atomwaffen haben werde.

01.30 Uhr: US-Senat will Trumps Befugnisse im Iran-Krieg beschränken

Der US-Senat hat am Dienstag eine Resolution zur Beschränkung der Befugnisse von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg auf den Weg gebracht. Ohne eine Genehmigung des Kongresses für militärische Einsätze müsste der Krieg demnach beendet werden. Die Kammer stimmte mit 50 zu 47 Stimmen für einen verfahrenstechnischen Schritt, um den Entwurf voranzutreiben. Dabei stimmten vier Republikaner mit den Demokraten, während ein demokratischer Senator dagegen votierte.

Der Schritt gilt als seltene Zurechtweisung des Präsidenten, 80 Tage, nachdem US- und israelische Streitkräfte mit Angriffen auf den Iran begonnen hatten. Die Resolution muss jedoch noch hohe Hürden überwinden. Sie benötigt nicht nur die Zustimmung des gesamten 100-köpfigen Senats und des von den Republikanern dominierten Repräsentantenhauses, sondern auch Zweidrittelmehrheiten in beiden Kammern, um ein erwartetes Veto Trumps zu überstimmen.

Mittwoch, 20. Mai 2026

21.09 Uhr: Vance – Wenn der Iran Atomwaffen hat, wollen andere Länder das auch

US-Vizepräsident JD Vance hat erklärt, der Kern der Verhandlungen mit dem Iran bestehe für die USA darin, dass der Iran niemals eine Atomwaffe besitzen dürfe. Wenn das geschehe, würden die Länder am Golf ihre eigene Waffe wollen, und dann würden auch andere Länder auf der ganzen Welt diese haben wollen. "Wir wollen die Zahl der Länder, die über Atomwaffen verfügen, gering halten, und deshalb darf der Iran keine Atomwaffe besitzen", sagt Vance vor Reportern. Die USA würden deshalb wollen, dass der Iran mit den USA an einem Prozess zusammenarbeite, der sicherstelle, dass die islamische Republik ihre Atomwaffenkapazitäten in den kommenden Jahren nicht wieder aufbaue. "Das ist es, was wir in den Verhandlungen erreichen wollen", sagte Vance. Beide Länder hätten bei ihren Gesprächen große Fortschritte erzielt und keine Seite wolle eine Wiederaufnahme der militärischen Operationen, fügt Vance hinzu. "Wir glauben, dass wir große Fortschritte gemacht haben. Wir glauben, dass die Iraner eine Einigung erzielen wollen."

17.44 Uhr: EU plant Nothilfen für Bauern wegen hoher Düngemittelpreise

Da die Blockade des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus derzeit die Preise für Dünger und das zur Herstellung benötigte Erdgas in die Höhe treibt, plant die EU-Kommission zusätzliche Nothilfen für Landwirte, die unter den gestiegenen Düngemittelkosten leiden. Zudem werde der Aufbau von Lagerbeständen geprüft, um künftige Preisschocks zu verhindern, teilt die Brüsseler Behörde mit. Die finanzielle Unterstützung soll noch vor dem Sommer aus der Krisenreserve der europäischen Agrarpolitik fließen. Die genaue Höhe der Hilfen lässt die Kommission zunächst offen.

17.17 Uhr: Trump deutet weiteren Schlag gegen Iran an

Die USA müssen nach Darstellung von Präsident Donald Trump dem Iran möglicherweise einen weiteren Schlag versetzen. Sollte es keine Einigung geben, werde es in den kommenden Tagen zu einem neuen US-Angriff kommen. "Nun, ich meine, ich sage zwei oder drei Tage, vielleicht Freitag, Samstag, Sonntag, irgendetwas, vielleicht Anfang nächster Woche, ein überschaubarer Zeitraum, denn wir können nicht zulassen, dass sie eine neue Atomwaffe bekommen." Trump zufolge bettelt die Regierung in Teheran um einen Deal. Belege dafür präsentierte er nicht, eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Trump hat wiederholt einen erneuten Militäreinsatz ins Gespräch gebracht, dies dann jedoch nicht umgesetzt. Zudem hatte der Iran Vorschläge zur Beendigung des Konflikts gemacht, die Trump zurückwies.

15.30 Uhr: Israels Finanzminister spricht von Antrag auf Haftbefehl gegen ihn

In Israel wird darüber spekuliert, welche Politiker und hochrangigen Militärs ins Visier der Fahnder des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag geraten sein könnten. Israelischen Medienberichten zufolge hat das Gericht sogenannte geheime Haftbefehle gegen mehrere hochrangigen Offizielle in Israel beantragt. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat dies bislang nicht bestätigt. Dennoch sprach Israels rechter Finanzminister Bezalel Smotrich nun auf einer Pressekonferenz von einem Antrag auf Haftbefehl des Gerichts gegen ihn. Woher er diese information hat, sagte er nicht. Als Reaktion darauf kündigte er an, ein Beduinendorf östlich von Jerusalem räumen zu lassen.

ARCHIV - 14.08.2025, Palästinensische Gebiete, Maale Adumim: Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich spricht während einer Pressekonferenz über den Bau neuer Siedlungen in dem von Israel besetzten Westjordanland. (zu dpa: «Haftbefehl beantragt? Smotrich reagiert mit Räumungsorder») Foto: Ohad Zwigenberg/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Audiobeitrag

Finanzminister Bezalel Smotrich

12.15 Uhr: Israel stoppt 57 Boote der Gaza-Hilfsflotte

Die israelische Armee hat die meisten Boote der internationalen Gaza-Hilfsflotte gestoppt. Die Marine sei über Nacht weiter gegen die "Global Sumud Flotilla" vorgegangen und habe mehr als die Hälfte von insgesamt 57 Booten unter ihre Kontrolle gebracht, berichtete der israelische Rundfunk. Rund 250 Aktivisten seien bei dem Einsatz westlich von Zypern bisher festgenommen worden.

08.58 Uhr: Iran stellt umfangreiche Forderungen für Kriegsende

Der Iran hat Details seines jüngsten Friedensvorschlags bekannt gegeben, den er an die USA übermittelt hat. Teheran fordert laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna eine Aufhebung der Sanktionen, die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder und ein Ende der Seeblockade iranischer Häfen. Außerdem ruft er zu einem Ende des Kriegs an allen Fronten auf, also auch im Libanon, sowie zu einem Abzug der US-Truppen aus Gebieten in der Nähe des Iran. Ferner verlangt der Iran Reparationszahlungen wegen der durch den Krieg verursachten Schäden. Die Nachrichtenagentur beruft sich in ihrem Bericht auf Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi.

05.00 Uhr: Im Libanon bisher mehr als 3.000 Tote und knapp 10.000 Verletzte

Im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah sind im Libanon nach Behördenangaben bisher mehr als 3.000 Menschen getötet worden. Das Gesundheitsministerium in Beirut meldete, dass seit Ausbruch der jüngsten Eskalation Anfang März mehr als 9.000 weitere Personen verletzt wurden. Das Ministerium unterscheidet bei seiner Zählung nicht zwischen Zivilisten und Mitgliedern der proiranischen Hisbollah-Miliz. Im Zuge des Iran-Kriegs kam es auch zwischen Israel und Hisbollah im Libanon erneut zum offenen Krieg. Mitte April wurde erstmals eine Waffenruhe geschlossen. Die gegenseitigen Angriffe wurden jedoch von beiden Seiten fortgesetzt.

Dienstag, 19. Mai 2026

21.30 Uhr: Trump – Geplanter Angriff nach Bitte von Golfstaaten abgesagt

US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gebeten worden, einen geplanten Angriff auf den Iran auszusetzen. Dieser sei eigentlich für den morgigen Dienstag geplant gewesen, werde nun aber nicht stattfinden, schrieb Trump auf Truth Social. Das US-Militär sei aber angewiesen worden, für den Fall, dass kein akzeptables Abkommen mit dem Iran erzielt werden könne, in voller Kampfbereitschaft zu bleiben. Bislang war nicht öffentlich bekannt, dass die USA am Dienstag angreifen wollten. Trump hatte mit Blick auf eine Friedensvereinbarung wiederholt erklärt, die Zeit für den Iran laufe ab. Politische Beobachter hatten erklärt, auch ein erneuter US-Angriff auf den Iran berge viele Risiken und werde die Islamische Republik nicht unbedingt in die Knie zwingen.

17.15 Uhr: USA laut Insider bei iranischem Atomprogramm flexibel

Die USA zeigen sich nach Angaben eines iranischen Insiders offen dafür, dem Land begrenzte friedliche nukleare Aktivitäten unter Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zu gestatten. Bei den eingefrorenen iranischen Vermögenswerten sei Washington bislang jedoch nur bereit, ein Viertel der Gelder schrittweise freizugeben, sagt die Person der Nachrichtenagentur Reuters. Die Regierung in Teheran fordere die USA auf, beide Positionen zu überdenken. In einem neuen Vorschlag konzentriere sich der Iran auf ein Ende des Krieges, die Wiedereröffnung der Straße von Hormus und die Aufhebung der Sanktionen gegen die Schifffahrt. Die heikleren Fragen zum Atomprogramm und zur Urananreicherung würden demnach auf spätere Verhandlungsrunden vertagt. Eine Stellungnahme der USA liegt zunächst nicht vor.

12.41 Uhr: Merz verurteilt iranische Angriffe auf Emirate

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die jüngsten iranischen Luftangriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere Staaten der Region scharf verurteilt. "Angriffe auf Nuklearanlagen sind eine Bedrohung für die Sicherheit der Menschen in der gesamten Region", schrieb Merz auf der Plattform X. "Es darf zu keiner weiteren Gewalteskalation kommen."

Nach einem Drohnenangriff war nach Angaben der Behörden in den Emiraten am Wochenende ein Feuer im Bereich eines Atomkraftwerks ausgebrochen. Merz forderte den Iran zudem zu Schritten auf, um den Krieg zu beenden und die Lage in der Golfregion zu entschärfen. "Iran muss in ernsthafte Verhandlungen mit den USA einsteigen, aufhören, seine Nachbarn zu bedrohen und die Straße von Hormus ohne Einschränkungen öffnen", schrieb der Kanzler weiter.

10.53 Uhr: Iranisches Außenministerium: Antwort auf US-Vorschlag wurde übermittelt

Das iranische Außenministerium hat nach eigenen Angaben auf einen neuen Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges reagiert. Wie am Vortag angekündigt, seien Teherans "Bedenken" der Gegenseite übermittelt worden, sagte Außenministeriumssprecher Esmaeil Bakaei am Montag Journalisten. Weiter sagte er, die Gespräche würden "über den pakistanischen Vermittler fortgesetzt". Details nannte er zunächst nicht.

Iranische Medien hatten zuvor von "überzogenen Bedingungen" der USA berichtet. Laut der Nachrichtenagentur Mehr verlangt Washington in seinem jüngsten Vorschlag "sehr strenge und langfristige Restriktionen für den iranischen Atomsektor".

10.14 Uhr: Pakistan übermittelt USA neuen iranischen Vorschlag

Pakistan hat den USA einem Insider zufolge einen überarbeiteten Vorschlag des Iran zur Beendigung des Krieges übermittelt. Dies teilt eine mit dem Vorgang vertraute Person aus pakistanischen Vermittlerkreisen der Nachrichtenagentur Reuters vor dem Hintergrund der stockenden Friedensgespräche mit. "Wir haben nicht viel Zeit", sagt der Insider auf die Frage zu den Möglichkeiten, die bestehenden Differenzen zu überwinden. Beide Seiten würden ihre Bedingungen zudem immer wieder ändern.

02.49 Uhr: Drohnenangriff auf Akw in Vereinigten Arabischen Emiraten treibt Ölpreise an

Nach einem Drohnenangriff auf ein Atomkraftwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) haben die Ölpreise am Montag angezogen. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,32 Prozent auf 110,70 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI stieg um 1,75 Prozent auf 107,26 Dollar. Zuvor hatten Behörden der VAE mitgeteilt, sie untersuchten die Herkunft des Angriffs auf das Kernkraftwerk Barakah und behielten sich das Recht vor, auf derartige "terroristische Angriffe" zu reagieren.

Montag, 18. Mai 2026

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