Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.
Karte zur militärischen Lage im Nahen Osten
22.49 Uhr: Erneut schwere Angriffe auf Teheran
In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es am späten Abend (Ortszeit) zu neuen schweren Angriffen gekommen. Anwohner im Norden der Stadt berichteten von massiven Explosionen, die ganze Gebäude zum Zittern gebracht hätten. Menschen seien in Panik auf die Straße gelaufen.
Israel und die USA hatten Ende Februar gemeinsam den Iran angegriffen. Der Iran reagiert seither mit Raketenangriffen auf Israel und arabische Staaten am Golf.
Einem lokalen Medienbericht zufolge wurden am Abend auch Ziele im Stadtteil Niawaran angegriffen. Auch Bewohner des Westens der Stadt würden nach den umfangreichen Angriffen einander anrufen um sich zu versichern, dass sie noch am Leben seien, hieß es weiter. Laut Augenzeugen sei "überall Rauch", mehrere Einsatzwagen seien auf den Straßen. Details von offiziellen Stellen gab es zunächst nicht.
22.42 Uhr: Pentagon zu Ausschuss – Verbleib von Jet-Besatzungsmitglied unklar
Das US-Verteidigungsministerium hat den Streitkräfteausschuss des Repräsentantenhauses über den ungeklärten Verbleib eines Besatzungsmitglieds nach dem Abschuss eines US-Kampfjets über dem Iran informiert. Ein Kongressmitarbeiter, der anonym bleiben wollte, sagte der Nachrichtenagentur AP, das Pentagon habe erklärt, dass ein Besatzungsmitglied gerettet worden sei, der Status des zweiten jedoch unklar sei.
22.27 Uhr: WHO-Chef fordert Unterstützung für von Krieg betroffene Länder
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hat einen Spendenaufruf der Weltgesundheitsorganisation für von Krieg betroffene Länder im Nahen Osten bekräftigt. Die UN-Organisation benötige unverzüglich Mittel in Höhe von 30,3 Milliarden US-Dollar, um die überlasteten Gesundheitsdienste im Iran, dem Libanon, Irak, Jordanien und Syrien zu unterstützen, teilte er am Freitag mit.
"Diese Mittel werden die Grundversorgung im Gesundheitswesen und die Traumabehandlung, die Krankheitsüberwachung und Frühwarnsysteme, die Versorgung von Massenanfällen von Verletzten sowie die nationale Vorsorge für chemische, biologische, radiologische und nukleare Notfälle unterstützen", erklärte der WHO-Chef auf der Plattform X.
22.06 Uhr: Iran schießt offenbar weiteren US-Kampfjet ab
Der Iran hat nach eigenen Angaben einen weiteren US-Kampfjet abgeschossen. Das iranische Staatsfernsehen berichtete am Freitag unter Berufung auf die Streitkräfte der Islamischen Republik, ein Kampfjet vom Typ A-10 sei von der iranischen Luftabwehr getroffen worden. Die Maschine sei in den Persischen Golf gestürzt. Zuvor hatten bereits die New York Times unter Berufung auf Insider von einer abgestürzten A-10 berichtet.
22.04 Uhr: Iranischer Parlamentspräsident verspottet USA nach Kampfjet-Abschuss
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat nach dem Abschuss eines US-Kampfjets die USA verspottet. Der "brillante Krieg ohne Strategie" sei nun von der Zielsetzung eines "Regimewechsels" im Iran heruntergestuft worden auf die Frage: "Hey! Kann jemand bitte unsere Piloten finden?", kommentierte Ghalibaf den Vorfall auf der Plattform X. "Was für ein unglaublicher Fortschritt. Absolute Genies", schrieb Ghalibaf. US-Präsident Donald Trump hatte in einer Rede an die Nation am Mittwochabend (Ortszeit) von erheblichen Fortschritten bei dem Feldzug gesprochen - die Kriegsziele der USA seien nahezu erreicht.
20.42 Uhr: Bericht – Zweiter US-Jet abgestürzt
In der Golfregion ist einem Zeitungsbericht zufolge heute ein zweites US-Kampfflugzeug abgestürzt. Die Maschine vom Typ A-10 Warthog sei nahe der Straße von Hormus etwa zur selben Zeit verunglückt, zu der ein Kampfjet vom Typ F-15E über dem Iran abgeschossen worden sei, berichtet die "New York Times" unter Berufung auf zwei Insider. Der Pilot der A-10 sei gerettet worden. Eine Stellungnahme der US-Regierung liegt zunächst nicht vor.
20.24 Uhr: Iran lehnt US-Vorschlag für Feuerpause ab
Die Regierung in Teheran hat einem iranischen Medienbericht zufolge einen Vorschlag der USA für eine Feuerpause abgelehnt. Diese habe 48 Stunden dauern sollen, meldet die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen Insider. Eine Stellungnahme aus Washington liegt zunächst nicht vor.
20.23 Uhr: Französisches Schiff durchquert Straße von Hormus
Ein Containerschiff des französischen Schifffahrtskonzerns CMA CGM hat als wohl erster Frachter eines europäischen Eigners seit Beginn des Iran-Kriegs die Straße von Hormus passiert. Die unter der Flagge Maltas fahrende "Kribi" sandte anstelle ihres Fahrtzieles die Botschaft "französischer Eigentümer" aus, wie aus den am Freitag ausgewerteten Daten der Website MarineTraffic hervorgeht. Sie passierte die Meerenge am Donnerstag. Ebenfalls am Donnerstag durchquerten drei Tanker die Straße von Hormus auf einer selten genutzten Route nahe der omanischen Küste.
Die Navigationsdaten der "Kribi" zeigten, dass sie über eine vom Iran genehmigte Route durch dessen Hoheitsgewässer fuhr. Mehrere Frachter nutzten bereits diese Route in der Nähe der iranischen Insel Larak. Nach Angaben von Experten der Schifffahrtszeitschrift "Lloyd’s List" bezahlten mindestens zwei Schiffe dafür Gebühren.
20.22 Uhr: Ein Toter bei Angriff auf Erdgas-Anlage in Abu Dhabi
Bei einem abgefangenen Angriff auf die Erdgas-Anlage Habschan in Abu Dhabi ist nach offiziellen Angaben ein ägyptischer Staatsbürger durch herabfallende Trümmerteile ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen hätten leichte Verletzungen erlitten, teilt das Medienbüro von Abu Dhabi mit. Bei ihnen handele es sich um zwei Ägypter und zwei Pakistaner. An den Energieanlagen sei erheblicher Schaden entstanden, heißt es weiter. Eine genaue Begutachtung dauere an.
19.55 Uhr: Iran wirft IAEA Parteinahme für USA und Israel vor
Der Iran hat der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA vorgeworfen, im Iran-Krieg Partei für die USA und Israel zu ergreifen. Die iranische Atomenergiebehörde beschuldigte die UN-Einrichtung am Freitag, zu Angriffen der USA und Israels auf iranische Atomanlagen zu schweigen. Die IAEA sei dabei nicht nur untätig, sondern mache sich der «Komplizenschaft mit Tätern» schuldig, hieß es in einer Mitteilung, die die Behörde auf der Plattform X veröffentlichte. Teheran habe ein Protestschreiben an den Generaldirektor der IAEA geschickt, Rafael Grossi. Das Verhalten der IAEA untergrabe deren ohnehin nur noch geringe Glaubwürdigkeit.
19.46 Uhr: Universität in Teheran bei US-israelischem Angriff getroffen
Bei den jüngsten Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran ist erneut eine renommierte Universität in der Hauptstadt Teheran getroffen worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim wurden bei der Attacke am Nachmittag (Ortszeit) das medizinische Forschungsinstitut sowie das Laborgebäude der Beheschti-Universität fast vollständig zerstört. Zudem sei auch das Studentenwohnheim auf dem Uni-Gelände stark beschädigt worden.
Zu möglichen Opfern gebe es vorerst keine Angaben, hieß es bei Tasnim weiter. In den vergangenen Wochen hatte es Medienberichten zufolge bereits Angriffe auf Universitäten in Teheran und anderen Städten gegeben. Nach iranischen Angaben waren etwa die Technische Universität Isfahan und die Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran Ziel israelisch-amerikanischer Angriffe.
19.21 Uhr: Absturz von US-Kampfjet im Iran war Abschuss
Der über dem Iran abgestürzte US-Kampfjet wurde laut dem US-Militär abgeschossen. Das ging am Freitag aus einer E-Mail des US-Verteidigungsministeriums hervor, in die die Nachrichtenagentur AP Einblick erhielt. Das Militär erklärte darin, über den Abschuss eines Kampfflugzeugs im Nahen Osten informiert worden zu sein. Weitere Details enthielt die Mail nicht.
19.19 Uhr: Iran lehnt Treffen mit USA ab
Der Iran ist einer Zeitung zufolge in den kommenden Tagen nicht zu einem Treffen mit US-Vertretern in Islamabad bereit. Die Regierung in Teheran habe Vermittlern offiziell mitgeteilt, dass die Forderungen der USA inakzeptabel seien, berichtet das "Wall Street Journal". Damit stecken die aktuellen Bemühungen regionaler Staaten unter Führung Pakistans um einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran dem Blatt zufolge in einer Sackgasse.
19.05 Uhr: Jordanien und Israel warnen vor weiteren iranischen Angriffen
Israel und Jordanien haben vor weiterem Beschuss aus dem Iran gewarnt. Das israelische Militär teilte mit, dass die Luftabwehr aktiviert worden sei, um Raketen der Islamischen Republik abzufangen. Die staatliche Nachrichtenagentur Jordaniens berichtete, in weiten Teilen des Landes seien Warnsirenen ausgelöst worden. Zuvor hatte das israelische Militär bereits am Freitagnachmittag mitgeteilt, dass Teheran weitere Raketen auf Israel abgefeuert habe.
19.03 Uhr: Trump will Wehretat um halbe Billion aufstocken
Die Regierung von Präsident Donald Trump will die Militärausgaben der USA um 500 Milliarden Dollar auf 1,5 Billionen Dollar erhöhen. Im Gegenzug sollen im Haushaltsjahr 2027 die Ermessensausgaben außerhalb des Verteidigungssektors um zehn Prozent gekürzt werden, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Haushaltsdokument des Weißen Hauses hervorgeht. Beim Militär soll unter anderem der Sold um fünf bis sieben Prozent erhöht werden. Die USA und Israel hatten vor fünf Wochen den Iran angegriffen. Das US-Verteidigungsministerium hat in der Folge bereits um zusätzliche 200 Milliarden Dollar gebeten.
18.41 Uhr: Besatzungsmitglied nach Absturz von US-Kampfjet im Iran gerettet
Nach dem Absturz eines US-Kampfjets im Iran ist ein Besatzungsmitglied gerettet worden. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AP am Freitag aus israelischen und US-Regierungskreisen. US-Medien wie die Sender CNN und CBS berichteten, eines der beiden Besatzungsmitglieder sei von US-Soldaten gerettet worden. Nach dem zweiten Crewmitglied werde noch gesucht. US-Medien zufolge handelte es sich bei der abgeschossenen Maschine um einen Kampfjet vom Typ F-15E. Dieser hat zwei Besatzungsmitglieder: den Piloten und einen Waffensystemoffizier.
18.35 Uhr: USA rufen Bürger zur Ausreise aus dem Libanon auf
Die USA rufen ihre Staatsbürger zur Ausreise aus dem Libanon auf. Die US-Botschaft in Beirut teilt zudem mit, der Iran und verbündete Milizen könnten Angriffe auf Universitäten im Land planen. Die Ausreise solle erfolgen, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar seien.
17.50 Uhr: Israelische Medien – US-Besatzungsmitglied gerettet
Israelischen Medien zufolge ist nach dem Abschuss des US-Kampfjets über dem Iran ein Besatzungsmitglied gerettet worden. Sie berufen sich auf israelische Regierungskreise. Eine Stellungnahme aus Washington liegt zunächst nicht vor.
17.23 Uhr: 23 Tote im Libanon binnen 24 Stunden
Binnen 24 Stunden sollen im Libanon mindestens 23 Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden sein. 98 weitere seien verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut am Freitag mit.
Die Gesamtzahl der Todesopfer im Libanon im Zuge des seit dem 2. März wieder aufgeflammten Krieges zwischen Israel und der Schiitenmiliz Hisbollah stieg damit laut offizieller Statistik auf 1.368, die der Verletzten auf 4.183.
17.09 Uhr: Israelisches Militär greift Ziele in Beirut an
Das israelische Militär greift nach eigenen Angaben "Terror-Infrastruktur" in Beirut an. Reporter der Nachrichtenagentur Reuters hörten drei laute Explosionen in der libanesischen Hauptstadt. Örtlichen Medien zufolge trafen die Angriffe die südlichen Vororte. Ein Sprecher des israelischen Militärs hatte zuvor eine neue Warnung für das gesamte Gebiet herausgegeben.
16.48 Uhr: Berichte über Abschuss von US-Kampfjet über Iran
Die US-Regierung hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge bestätigt, dass ein Kampfflugzeug über dem Iran abgeschossen worden ist. Das amerikanische Militär habe eine Rettungsaktion gestartet, um die Besatzung zu finden, bevor iranische Soldaten zu den Piloten gelangen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf amerikanische und israelische Regierungskreise.
Es werde nach zwei Besatzungsmitgliedern gesucht, berichtet die "Washington Post". Es wäre demnach der erste Verlust eines US-Kampfflugzeuges seit Kriegsbeginn im März. Ob die Besatzung überlebt hat, ist unklar.
Zuvor hatten Irans Streitkräfte den Abschluss eines Kampfjets vom Typ F-35 gemeldet. Das Kampfflugzeug sei im zentralen Luftraum durch ein neues, fortschrittliches Verteidigungssystem abgeschossen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden. Der US-Sender CNN hat Bilder der Flugzeugtrümmer, die im iranischen Staatsfernsehen gezeigt wurden, analysiert. Demnach soll es sich eher um einen Kampfjet vom Typ F15 handeln.
Unterdessen berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, ein amerikanischer Pilot, der sich mit einem Schleudersitz gerettet habe, sei gefangen genommen worden. Im staatlichen Rundfunk hieß es dagegen, das Schicksal der beiden US-Piloten sei unklar.
16.26 Uhr: Libanon – Drei Blauhelm-Soldaten bei Explosion verletzt
Bei einer Explosion im Libanon sind nach Angaben der UN-Mission Unifil drei ihrer Blauhelm-Soldaten verletzt worden. "Heute Nachmittag hat eine Explosion innerhalb einer UN-Stellung drei Friedenssoldaten verletzt, zwei davon schwer", erklärte Unifil-Sprecherin Kandice Ardiel am Freitag. Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden, die Ursache der Explosion sei bislang unklar. In der vergangenen Woche waren bereits drei Blauhelm-Soldaten im Libanon getötet worden.
Die UN-Mission erinnere "alle Akteure an ihre Verpflichtung, die Sicherheit der Friedenstruppen zu gewährleisten, unter anderem durch die Vermeidung von Kampfhandlungen in der Nähe, die sie in Gefahr bringen könnten", fügte Ardiel hinzu.
16.23 Uhr: Emirate – Mindestens zwölf Menschen von Raketentrümmern verletzt
In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind mindestens zwölf Menschen von Trümmerteilen verletzt wurden, die nach dem Abfangen einer Rakete über dem Emirat Abu Dhabi zu Boden gingen. Angaben der örtlichen Behörden zufolge handelte es sich bei den Personen, die bei dem Vorfall im Gebiet Adschban am Freitag verletzt wurden, um ausländische Staatsbürger: sieben Nepalesen und fünf Inder.
16.01 Uhr: Medien – Angriff trifft Gläubige bei Verlassen von Moschee im Libanon
Bei einem israelischen Luftangriff sollen im Osten des Libanons mindestens zwei Gläubige beim Verlassen einer Moschee nach dem Freitagsgebet getötet worden sein. Elf weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Dem Bericht zufolge hatte sich der Angriff in der Kleinstadt Sohomor in der Beeka-Ebene ereignet. Das libanesische Gesundheitsministerium gab zunächst keine offizielle Opferzahl bekannt.
15.56 Uhr: Meloni überraschend zu Besuch in Golfregion
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist überraschend zu einem Besuch in der Golfregion eingetroffen. Die Regierungschefin sei am Nachmittag mit einem Flugzeug aus Rom in Saudi-Arabien gelandet, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Der Aufenthalt war aus Sicherheitsgründen bis zur Ankunft geheimgehalten worden. Meloni ist die erste westliche Regierungschefin seit Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran Ende Februar.
Als weitere Stationen der zweitägigen Reise wurden neben Saudi-Arabien die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar genannt. Thema soll auch die Energieversorgung sein. In Italien gibt es – wie in vielen anderen Ländern – große Sorge, dass bei einer Fortdauer des Krieges Energie knapp werden und die Preise noch mehr steigen könnten. Meloni regiert seit Oktober 2022 in einem Bündnis aus drei rechten und konservativen Parteien.
15.35 Uhr: Weißes Haus fordert Verteidigungshaushalt von 1,5 Billionen Dollar
Angesichts der Kosten durch den Iran-Krieg hat das Weiße Haus eine massive Erhöhung des US-Verteidigungshaushalts auf 1,5 Billionen Dollar (1,3 Billionen Euro) im nächsten Jahr gefordert. Das geht aus einem Ausgabenentwurf hervor, der am Freitag an die US-Abgeordneten geschickt wurde. Der Anstieg der Pentagon-Ausgaben von einem Jahr zum nächsten wäre damit der größte seit dem Zweiten Weltkrieg, berichteten US-Medien – auch wenn Präsidentenhaushalte eher Wunschlisten sind, die vom Kongress genehmigt werden müssen.
"Der Haushalt baut auf der historischen Obergrenze von einer Billion Dollar für die gesamten Verteidigungsausgaben im Jahr 2026 auf und beantragt 1,5 Billionen Dollar an gesamten Haushaltsmitteln für 2027", heißt es in dem Dokument. "Dies entspricht einem Anstieg um 445 Milliarden Dollar oder 42 Prozent gegenüber dem Gesamtmittelvolumen für 2026."
Der US-Verteidigungshaushalt soll vor allem wegen des Iran-Kriegs drastisch steigen. Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.
15.27 Uhr: "Bombardieren Brücken" – Netanjahu kündigt weitere Angriffe im Iran an
sraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat weitere gemeinsame Angriffe mit den USA auf die Infrastruktur des Iran angekündigt. "Zusammen mit unseren amerikanischen Freunden zerschlagen wir weiterhin das Terrorregime im Iran. Wir schalten Kommandeure aus, bombardieren Brücken, bombardieren Infrastruktur", sagte Netanjahu in einem von seinem Büro verbreiteten Video bei einer Lagebeurteilung. Am Donnerstag war eine Autobahnbrücke bei Teheran gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit bombardiert worden.
Netanjahu sagte weiterhin, Israels Luftwaffe habe in den vergangenen Tagen 70 Prozent der iranischen Stahlproduktionskapazität zerstört. "Dies ist ein enormer Erfolg, der den Revolutionsgarden sowohl finanzielle Mittel als auch die Möglichkeit zur Waffenproduktion entzieht", sagte der israelische Regierungschef weiter.
14.38 Uhr: Trump – Öffnung von Hormus-Straße kein größeres Problem
Aus Sicht von US-Präsident Donald Trump ist die Öffnung der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr kein größeres Problem. "Mit ein wenig mehr Zeit können wir die Straße von Hormus leicht öffnen, das Öl nehmen und ein Vermögen machen", erklärt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social.
14.31 Uhr: Iran – Haben Kampfjet vom Typ F-35 abgeschossen
Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge einen Kampfjet vom Typ F-35 abgeschossen. Das Kampfflugzeug sei im zentralen Luftraum durch ein neues fortschrittliches Verteidigungssystem abgeschossen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht. Von US-Seite gab es dafür zunächst keine Bestätigung.
Es sei bereits der zweite Abschuss eines F-35, behaupteten die Revolutionswächter. "Aufgrund der völligen Zerstörung des Flugzeugs gibt es keine Informationen über das Schicksal des Piloten", hieß es in der Mitteilung. Es sei unwahrscheinlich, dass der Pilot überlebt habe.
Militärexperten wiesen in den sozialen Medien jedoch darauf hin, dass die veröffentlichten Fotos mehr auf ein Wrack eines F-15 deuteten.
Unterdessen berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, dass ein amerikanischer Pilot, der sich mit einem Schleudersitz gerettet habe, gefangen genommen worden sei. Weitere Informationen sollen zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden, hieß es.
Der staatliche Rundfunk stellte die Lage hingegen anders dar. Dort hieß es, das Schicksal der beiden US-Piloten sei unklar. Eine Moderatorin verlas einen Aufruf an die Bewohner der südlichen Provinz Kohgiluje und Bojer Ahmad, die feindlichen Piloten aufzuspüren, und stellte eine Belohnung in Aussicht.
14.10 Uhr: Papst fordert von Israels Präsidenten Bemühungen zur Beendigung von Krieg
Papst Leo fordert den israelischen Präsidenten Jitzchak Herzog nach Angaben des Vatikans in einem Telefonat auf, "alle Wege des Dialogs wieder zu öffnen", um den Krieg im Iran zu beenden. Der Papst, der als scharfer Kritiker des regionalen Konflikts gilt, dringe zudem darauf, Zivilisten zu schützen und die Einhaltung des Völkerrechts sowie des humanitären Völkerrechts zu fördern, teilt der Vatikan weiter mit.
13.41 Uhr: Israelisches Militär will bald neue Stellungen im Südlibanon besetzen
Das israelische Militär treibt seine Pläne für eine Pufferzone im Süden des Libanons voran. In wenigen Tagen werde Israel verkünden können, dass es im Nachbarland neue Verteidigungspositionen errichtet habe, sagte der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani am Freitag. Damit solle verhindert werden, dass Orte im Norden Israels vom Südlibanon aus beschossen werden könnten.
Israel hatte schon nach der letzten Waffenruhe mit der Hisbollah vom November 2024 mehrere erhöhte Stellungen im Südlibanon gehalten und war nicht abgezogen. Nachdem die Schiitenmiliz zur Unterstützung ihres Verbündeten Iran ihre Angriffe auf Israel wieder aufgenommen hatte, reagierte das israelische Militär mit massiven Luftangriffen und einer Bodenoffensive im Südlibanon. Mindestens 1.000 Extremisten seien seit Beginn dieser Angriffe getötet worden, sagte Schoschani.
12.58 Uhr: Selenskyj bietet Hilfe bei Öffnung der Straße von Hormus an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Unterstützung seines Landes bei der Sicherung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus angeboten. Selenskyj verwies auf die Erfahrung der ukrainischen Streitkräfte, trotz russischer Angriffe Schifffahrtsrouten auf dem Schwarzen Meer offen zu halten. "Wenn wir dazu aufgefordert werden, werden wir helfen", sagte Selenskyj, ohne näher darauf einzugehen, was diese Hilfe beinhalten könnte. "Die Meerenge muss wieder befahrbar gemacht werden."
12.22 Uhr: Französischer Frachter passiert offenbar Straße von Hormus
Ein Containerschiff der französischen Reederei "CMA CGM" passiert einem Medienbericht zufolge die Straße von Hormus. Wieso das Schiff die eigentlich durch den Iran gesperrte Meerenge durchfahren konnte, bleibe zunächst offen, berichtet der Sender BFM TV. Die Reederei war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Das französische Außenministerium lehnte einen Kommentar ab. Zuletzt gab es Berichte, wonach potenzielle Angreifer Geld für eine sichere Passage von Frachtern durch die Straße von Hormus verlangten. Derzeit sitzen sechs Schiffe der Hamburger Containerreederei Hapag-Lloyd im Persischen Golf fest.
11.58 Uhr: Amnesty International verurteilt Rekrutierung von Kindern im Iran
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Rekrutierung von Kindern für die Freiwilligen-Miliz Basidsch im Iran scharf verurteilt. Dies sei ein Kriegsverbrechen, teilte Erika Guevara-Rosas von Amnesty International auf der Plattform X mit.
Die Revolutionsgarde hatte kürzlich Kinder und Jugendliche ab einem Alter von zwölf Jahren zum Dienst bei den Basidsch-Milizen aufgerufen, die Kontrollposten betreiben und in der Vergangenheit Proteste brutal niedergeschlagen haben.
10.18 Uhr: Iranischer Angriff trifft Kraftwerk und Entsalzungsanlage in Kuwait
Bei einem iranischen Angriff in Kuwait sind nach Angaben der dortigen Regierung ein Kraftwerk und eine Wasserentsalzungsanlage getroffen worden. Dabei seien Sachschäden an Teilen der Anlage entstanden, teilte das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energien mit. Notfall- und Technik-Teams seien im Einsatz, um den Betrieb gemäß den Notfallplänen aufrechtzuerhalten und das Gelände zu sichern.
09.28 Uhr: Iran und Hisbollah feuern wieder Geschosse auf Israel
Israel ist am Morgen und in der Nacht erneut mit Raketen beschossen worden. In der Nacht wurde Berichten zufolge bei einem iranischen Angriff ein Haus in einem Vorort von Tel Aviv schwerbeschädigt. Auch in anderen Gegenden gab es Medien zufolge Einschläge. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim bestätigte den nächtlichen Raketenangriff auf Israel.
09.07 Uhr: Iranisches Militär meldet Abschuss von US-Kampfjet
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Militärangaben zum zweiten Mal seit Beginn des Krieges vor fast fünf Wochen ein US-Kampfflugzeug abgeschossen. Der F-35-Jet sei in der Mitte des Landes zu Boden gegangen, teilt das Hauptquartier der iranischen Streitkräfte mit. Die Überlebenschancen des Piloten seien gering. Eine Stellungnahme aus den USA liegt zunächst nicht vor.
08.34 Uhr: Hormus-Resolution verschoben und abgeschwächt
geplante scharfe Resolution des UN-Sicherheitsrats zur Sicherung der Straße von Hormus ist nach Widerstand der Veto-Mächte China, Russland, aber auch Frankreich deutlich abgeschwächt worden. In dem Textentwurf, der der Nachrichtenagentur AP vor der Abstimmung vorlag, wurden dem Einsatz militärischer Gewalt zum Schutz der Schiffe enge Schranken gesetzt. Zudem wurde die eigentlich für heute angesetzte Abstimmung abgesagt. Vermutlich dürfte es am Samstag zu einem Votum kommen, hieß es aus UN-Kreisen.
07.46 Uhr: Raffinerie in Kuwait von Drohnen getroffen
In Kuwait haben Drohnen die Mina Al-Ahmadi Raffinerie getroffen. Wie die staatliche Kuwait Petroleum Company (KPC) auf X mitteilte, seien in mehreren Betriebseinheiten Feuer ausgebrochen. Rettungskräfte seien im Einsatz, um die Brände zu löschen. Es gebe keine Berichte zu Opfern. KPC berichtete nicht, die Raffinerie abgeschaltet zu haben.
07.10 Uhr: Iran warnt UN-Sicherheitsrat vor "provokanten Handlungen"
Der Iran hat vor einer ursprünglich für Freitag geplanten Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über den Einsatz von Gewalt zur Sicherung der Straße von Hormus vor "provokanten Handlungen" gewarnt. "Jede provokante Handlung der Aggressoren und ihrer Unterstützer, auch im UN-Sicherheitsrat, in Bezug auf die Lage in der Straße von Hormus wird die Situation nur komplizierter machen", erklärte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi.
06.23 Uhr: UN-Sicherheitsrat stimmt über Einsatz von Gewalt in Straße von Hormus ab
Der UN-Sicherheitsrat soll heute über den vom Golfkooperationsrat geforderten Schutz der Straße von Hormus mit Waffengewalt abstimmen. Das verlautete aus Diplomatenkreisen. Bahrain hatte einen Resolutionsentwurf vorgelegt, demzufolge "alle notwendigen Mittel" eingesetzt werden können sollen, um die Fahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten. Die Vetomächte Russland, China und Frankreich äußerten jedoch im Vorfeld starke Bedenken gegenüber dem von den USA unterstützten Vorschlag.
06.17 Uhr: Trump droht mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke im Iran
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit härteren Angriffen auf die Infrastruktur des Landes gedroht. Das US-Militär habe noch nicht einmal damit begonnen, das zu zerstören, was im Iran noch übrig sei, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. "Brücken als Nächstes, dann Kraftwerke!" Er ergänzte: "Die neue Führung des Regimes weiß, was getan werden muss." Und das müsse schnell geschehen. Es blieb zunächst unklar, was genau er damit meinte. Wahrscheinlich bezog er sich auf seine früheren Äußerungen, wonach sich die Führung in Teheran zur Beendigung des Kriegs auf einen Deal einlassen müsse, bevor es zu spät sei und nichts mehr vom Land übrig bleibe
03.56 Uhr: Israelische Armee meldet Raketenangriffe aus dem Iran
Die israelische Armee hat eine neue Welle von Raketen aus dem Iran gemeldet. Es seien Raketen identifiziert worden, "die vom Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden", teilte die israelische Armee am mit. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz. Es gab zunächst keine Berichte über Opfer oder Schäden.
Auch die kuwaitische Armee meldete erneut Angriffe auf den Golfstaat. "Die kuwaitische Luftabwehr reagiert derzeit auf feindliche Raketen- und Drohnenbedrohungen", erklärte die Armee im Onlinedienst X.
03.06 Uhr: US-Verteidigungsminister entlässt Heereschef
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat überraschend den US-Heereschef Randy George entlassen. Dies berichten drei Vertreter des US-Verteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur Reuters. Das Pentagon bestätigte, George werde seinen Posten mit sofortiger Wirkung niederlegen und in den Ruhestand treten, obwohl seine Amtszeit noch mehr als ein Jahr gedauert hätte. Die Entlassung eines US-Generals während eines Krieges ist nahezu beispiellos. Einen Grund für den Schritt nannte das Ministerium nicht. Das US-Militär stockt seine Truppen im Nahen Osten zurzeit auf und greift weiterhin Ziele im Iran an.
02.44 Uhr: US-Völkerrechtsexperten: Angriffe auf den Iran könnten Kriegsverbrechen sein
Mehr als 100 Völkerrechtsexperten aus den USA bezeichnen die US-Angriffe auf den Iran in einem offenen Brief als mögliche Kriegsverbrechen. In dem Brief heißt es, das Verhalten der US-Streitkräfte und Äußerungen hochrangiger US-Vertreter gäben Anlass zu "ernsthaften Bedenken hinsichtlich Verstößen gegen das internationale Menschenrecht und das humanitäre Völkerrecht, einschließlich möglicher Kriegsverbrechen". Der Brief der Juristen von Elite-Universitäten wie Harvard, Yale und Stanford wurde auf der Webseite der Fachzeitschrift "Just Security" (externer Link) veröffentlicht.
00.36 Uhr: Acht Tote bei Angriffen auf iranische Autobahnbrücke
Bei Angriffen auf eine Autobahnbrücke im Iran sind laut Staatsmedien acht Menschen getötet worden. Zudem seien 95 Menschen verletzt worden, die sich unter der Brücke und am Flussufer versammelt hätten, um den "Tag der Natur" zu begehen, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Behörden in der Provinz Albors.
Freitag, 3. April 2026
22.21 Uhr: Huthi reklamieren Raketenangriff auf Israel für sich
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat einen weiteren Raketenangriff auf Israel für sich reklamiert. Es habe sich um eine gemeinsame Operation mit Teheran und der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah gehandelt. Ein Sprecher der Miliz aus dem Jemen erklärte in einer vorab aufgezeichneten Botschaft, das Eingreifen der Huthi in den Krieg erfolge schrittweise. Man werde "auf weitere Entwicklungen je nach Eskalation oder Deeskalation des Feindes reagieren".
21.57 Uhr: Straße von Hormus für Russland wohl frei
Die Straße von Hormus ist nach Angaben des Kreml-Beraters Juri Uschakow für Russland nicht gesperrt. "Sie ist für uns offen", sagt Uschakow nach Angaben der russischen Agentur Interfax im Staatsfernsehen. Außerdem telefonierte der russische Außenminister Sergej Lawrow mit Irans Außenminister Abbas Araghtschi, sie sprachen über die Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus, wie das russische Außenministerium mitteilte.
Das Gespräch fand auf Initiative Irans statt. "Die Parteien tauschten sich über die Beratungen im UN-Sicherheitsrat bezüglich der Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus und über die Bewältigung weiterer Folgen der unprovozierten Aggression der USA und Israels gegen Iran aus", hieß es in der Erklärung.
21.51 Uhr: Mehrere Golfstaaten unterstützen Hormus-Resolution
Mehrere arabische Golfstaaten haben sich hinter einen Resolutionsentwurf für eine notfalls robuste Gewährleistung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus gestellt. Bei einem Treffen des UN-Sicherheitsrats am Donnerstag sagte der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrats, Dschassim Albudaiwi, der Iran habe mit seinen Vergeltungsangriffen auf Nachbarstaaten "alle roten Linien" überschritten.
Gespräche über die regionale Sicherheit ohne Einbeziehung der sechs Mitgliedstaaten des Kooperationsrats dürfe es nicht geben, erklärte Albudaiwi. Dabei handelt es sich um Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabische Emirate.
21.31 Uhr: Trump - "Größte Brücke im Iran" zerstört
Bei neuen Angriffen auf den Iran ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die größte Brücke des Landes zerstört worden. Trump veröffentlichte am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social ein Video von der noch im Bau befindlichen B1-Brücke in Karadsch rund 35 Kilometer südwestlich von Teheran. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie das Bauwerk teilweise einstürzt und wie dichter Rauch aufsteigt.
"Die größte Brücke im Iran stürzt ein, wird nie wieder benutzt werden", schrieb Trump dazu. Der US-Präsident drohte mit weiterer Zerstörung, sollte die Führung der Islamischen Republik nicht zu Verhandlungen über ein Ende des Iran-Krieges bereit sein: "Es ist an der Zeit, dass der Iran einen Deal macht, bevor nichts mehr übrig ist von dem, was noch ein großartiges Land werden könnte."
20.12 Uhr: Stahlwerk bei Isfahan nach Angriffen außer Betrieb
Nach neuen Luftangriffen auf die Stahlindustrie im Iran hat ein Werk bei Isfahan seinen Betrieb eingestellt. Das Ausmaß der Schäden und die Zerstörungen an den Einrichtungen haben zum vollständigen Stillstand der Produktionslinien geführt, wie die Zeitungen "Shargh" und "Hammihan" unter Berufung auf eine Mitteilung des Stahlkonzerns Mobarakeh berichteten. Die Mitarbeiter wurden demnach angewiesen, ihre Arbeit niederzulegen.
19.40 Uhr: Israel meldet Tötung von iranischem Öl-Kommandeur in Teheran
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen weiteren ranghohen iranischen Kommandeur getötet. Bei dem Angriff in der iranischen Hauptstadt Teheran sei Dschamschid Eshaghi in dieser Woche ums Leben gekommen. Er sei Kommandeur des "Öl-Hauptquartiers" der iranischen Streitkräfte gewesen, hieß es weiter in der Mitteilung. Dieses ermögliche dem iranischen Machtapparat die Fortsetzung seiner Aktivitäten und seines militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen.
Eshagi sei auch für die Bereitstellung finanzieller Mittel für Verbündete des Irans in der Region verantwortlich gewesen, darunter die libanesische Hisbollah sowie die Huthi-Miliz im Jemen. Eshaghi war auf einer Sanktionsliste des US-Finanzministeriums aufgelistet und dort als weltweit agierender Terrorist eingestuft.
19.18 Uhr: Peking spricht mit EU, Deutschland und Saudi-Arabien über Iran-Krieg
China hat in Gesprächen mit Vertretern Deutschlands, der EU und Saudi-Arabiens auf ein Ende des Krieges im Iran gedrungen. Wie das chinesische Außenministerium am Donnerstag mitteilte, versicherte Außenminister Wang Yi in Gesprächen mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und Bundesaußenminister Johann Wadephul, dass Peking bereit sei, mit der EU zusammenzuarbeiten, um möglichst bald ein Ende des Krieges zu erreichen. Dem saudischen Außenminister Faisal bin Farhan sagte er laut Mitteilung, die dringendste Aufgabe sei es, die Kämpfe zu stoppen.
18.23 Uhr: UN-Generalsekretär Guterres warnt vor noch größerem Krieg in Nahost
UN-Generalsekretär António Guterres sieht die Welt an der Schwelle zu einem noch größeren Krieg im Nahen Osten mit potenziell dramatischen globalen Folgen. "Viele Aspekte des Konflikts mögen ungewiss sein, aber eines ist sicher: Wenn die Kriegstrommeln weiter schlagen, wird eine Eskalation die Lage nur verschlimmern", erklärte Guterres am Donnerstag. Es gebe zwar diplomatische Bemühungen, Konflikte endeten jedoch erst, wenn sich Staats- und Regierungschefs für Dialog statt Zerstörung entschieden.
17.35 Uhr: Revolutionsgarde beschriftet Raketen mit Anti-Trump-Botschaften
Das iranische Staatsfernsehen hat ein Video ausgestrahlt, das Mitglieder der paramilitärischen Revolutionsgarde beim Beschriften von Raketen mit gegen Donald Trump gerichteten Botschaften zeigt. Eine der Aufschriften greift das von dem US-Präsidenten häufig verwendete Stilmittel der Großschreibung auf: "Dank an all jene, selbst in Amerika, die den Krieg der kriminellen Bande im Weißen Haus verurteilen." Eine weitere Botschaft nahm Bezug auf die Affäre um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.
17.28 Uhr: Rund 1.350 Tote im Libanon durch israelische Angriffe
Seit dem 2. März sind infolge israelischer Angriffe im Zuge des erneut aufgeflammten Krieges mit der Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon mindestens 1.345 Menschen getötet worden. Das teilte das libanesische Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Unter den Todesopfern seien 125 Kinder und mehr als 90 Frauen.
Binnen 24 Stunden seien zuletzt 27 Menschen getötet und 105 weitere verletzt worden, erklärte das Ministerium. Insgesamt liege die Zahl der Verletzten bei 4.040. Nach Angaben des Ministeriums befinden sich unter den Toten auch 53 Beschäftigte des Gesundheitswesens.
17.20 Uhr: Italien fordert "humanitären Korridor" für Düngemittel
Nach einem virtuellen Treffen von 40 Staaten zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus hat sich Italien für einen "humanitären Korridor" für Düngemittel und andere Hilfsgüter ausgesprochen, um eine Ernährungskrise zu verhindern. Außenminister Antonio Tajani habe "die Notwendigkeit eines Prozesses im Rahmen der UNO betont, um so schnell wie möglich einen 'humanitären Korridor' einzurichten", teilte sein Ministerium am Donnerstag mit.
16.60 Uhr: EU übt Kritik an Todesstrafe
Nach dem neuen Gesetz zur Todesstrafe in Israel haben Menschenrechtsorganisationen die EU aufgefordert, Teile des Partnerschaftsabkommens mit Israel auszusetzen. Sie sehen in der Entscheidung das Überschreiten einer weiteren roten Linie und verlangen unter anderem die Aussetzung des Handelsteils des im Jahr 2000 geschlossenen Abkommens. Das am Donnerstag veröffentlichte Statement wurde von Caritas Europa, Oxfam, Pax Christi International, Human Rights Watch, Amnesty International sowie 26 weiteren Organisationen unterzeichnet.
15.52 Uhr: Bekannte Anwältin Sotudeh im Iran inhaftiert
Im Iran ist eine bekannte Menschenrechtsanwältin während des Krieges inhaftiert worden. Nasrin Sotudeh sei am Mittwoch festgenommen worden, berichtete ihre Tochter Mehraveh Khandan auf Instagram: "Wenige Minuten zuvor haben wir erfahren, dass unsere Mutter in der vergangenen Nacht festgenommen wurde, als sie allein zu Hause war", schrieb sie. Ihr Notebook und ihr Handy seien beschlagnahmt worden.
Die 62-jährige Sotudeh gilt als eine der einflussreichsten Anwältinnen im Iran. Im Jahr 2020 wurde sie mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren wurde sie mehrfach inhaftiert und verbrachte lange Zeit im Gefängnis. Zuletzt war sie im Herbst 2023 kurzzeitig in Haft.
15.10 Uhr: Rund 40 Länder beraten über künftige Nutzung der Straße von Hormus
Rund 40 Länder haben am Donnerstag auf Initiative Großbritanniens darüber beraten, wie eine sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus künftig wieder gewährleistet werden kann. "Wir konzentrieren uns auf diplomatische und internationale Planungsmaßnahmen, einschließlich der gemeinsamen Mobilisierung unseres gesamten Spektrums an diplomatischen und wirtschaftlichen Instrumenten sowie Druckmitteln", sagte die britische Außenministerin Yvette Cooper zu Beginn der Videoschalte. Dabei geht es jedoch nicht um eine von den USA ins Gespräch gebrachte gewaltsame Öffnung der vom Iran kontrollierten Meerenge.
14.58 Uhr: London: Öffnung der Straße von Hormus dringend notwendig
In einer Krisensitzung zur weitgehenden Blockade der Straße von Hormus durch den Iran hat die britische Außenministerin Yvette Cooper Teheran "Rücksichtslosigkeit" vorgeworfen. "Wir haben gesehen, wie der Iran eine internationale Schifffahrtsroute unter seine Kontrolle gebracht hat, um die Weltwirtschaft als Geisel zu nehmen", sagte Cooper laut der Nachrichtenagentur PA zum Auftakt des Online-Treffens mit Vertretern aus mehr als 40 Staaten. Es gebe eine "dringende Notwendigkeit", die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus wiederherzustellen.
13.46 Uhr: SPD-Außenpolitiker fordert härteren Kurs gegenüber Israel
Der außenpolitische Sprecher der SPD, Adis Ahmetović, drängt die Bundesregierung zu einem härteren Kurs gegenüber der rechtskonservativen israelischen Regierung. "Angesichts der Entwicklungen der vergangenen Jahre – anhaltender militärischer Eskalationen in der Region, der dramatischen humanitären Lage im Gazastreifen, zunehmender Gewalt israelischer Siedler gegen Palästinenser im Westjordanland sowie jüngster militärischer Auseinandersetzungen im Libanon und mit dem Iran – ist eine differenziertere und klarere deutsche Haltung notwendig", sagte der SPD-Politiker der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag.
13.26 Uhr: Irak exportiert Treibstoff über Syrien
Angesichts der Blockade der Straße von Hormus hat der Irak mit dem Export von Treibstofföl auf dem Landweg über Syrien begonnen. Nach Behördenangaben vom Donnerstag haben bereits 178 Tankwagen den Terminal Banijas erreicht. Insgesamt sollten 299 Lastwagen die Lieferungen transportieren.
Das irakische Ölministerium teilte mit, die Maßnahme solle den Export angesichts wachsender Risiken für den Schiffsverkehr im Persischen Golf aufrechterhalten und staatliche Einnahmen sichern. Auch das syrische Staatsfernsehen berichtete über die Ankunft der Öltanker in Banijas.
12.57 Uhr: Israels Militär tötet Dutzende Hisbollah-Mitglieder
Israels Armee hat bei Angriffen am Boden, aus der Luft und vom Meer aus etliche Mitglieder der libanesischen Hisbollah getötet. In den vergangenen 24 Stunden seien mehr als 40 Mitglieder der vom Iran unterstützen Miliz im Nachbarland getötet worden, teilte das israelische Militär in einer Erklärung am Mittag mit. Aus Kreisen der Hisbollah hieß es ebenfalls, Dutzende Kämpfer seien bei Nahkämpfen mit israelischen Soldaten im Südlibanon ums Leben gekommen.
12.54 Uhr: Blockade der Straße von Hormus - Folgen auch für Arzneimittelproduktion
Die deutsche Pharmaindustrie warnt vor den Folgen eines andauernden Iran-Kriegs für die Arzneimittelversorgung: Durch die drohende Knappheit von Helium und anderen petrochemischen Ausgangsstoffen geraten zentrale Analyse- und Produktionsprozesse unter Druck, die quer durch die Herstellung von Tabletten, Infusionen und modernen Biologika benötigt werden. Helium ist ein kritischer Querschnittsrohstoff - Deutschland ist nahezu vollständig auf Importe angewiesen, die zu einem großen Teil durch die Straße von Hormus laufen.
12.48 Uhr: Philippinen dürfen Straße von Hormus passieren
Der Iran hat den Philippinen nach Angaben aus Manila eine sichere Passage ihrer Schiffe und Ölimporte durch die Straße von Hormus zugesichert. Ihr iranischer Kollege Abbas Araghtschi habe ihr in einem Telefonat versprochen, philippinische Seeleute, Schiffe und Treibstoffimporte könnten die Meerenge sicher und zügig durchfahren, erklärte Außenministerin Theresa Lazaro. Lazaro sagte, sie habe den Iran gebeten, die mit den USA verbündeten Philippinen nicht wie ein feindliches Land zu behandeln.
12.35 Uhr: Macron hält gewaltsame Öffnung der Straße von Hormus für unrealistisch
Der französische Präsident Emmanuel Macron hält einen Militäreinsatz zur Öffnung der Straße von Hormus für unrealistisch. "Einige verteidigen die Idee, die Straße von Hormus durch eine Militäroperation gewaltsam zu befreien", sagte Macron während einer Reise nach Südkorea vor Journalisten. Dies sei eine Haltung, die die USA gelegentlich verträten. Frankreich hingegen lehne ein solches Vorgehen ab, da es unrealistisch sei. "Es würde ewig dauern und alle, die die Meerenge passieren, den Risiken durch die Revolutionsgarden, aber auch durch ballistische Raketen aussetzen."
11.11 Uhr: Dieselpreis in Deutschland auf Allzeithoch
Infolge des Iran-Krieges ist der Dieselpreis in Deutschland so hoch wie nie zuvor: Im bundesweiten Tagesdurchschnitt kostete ein Liter am Mittwoch 2,327 Euro und übertraf damit den alten Rekord aus dem März 2022 um 0,6 Cent, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Die Zahl ist nicht inflationsbereinigt.
10.48 Uhr: Irans Armeechef fordert Truppen zu Wachsamkeit auf
Iranische Staatsmedien verbreiten eine Nachricht von Armeechef Amir Hatami: Er fordert demnach die militärische Einsatzführung auf, Bewegungen des Feindes genau zu überwachen. Die Truppen müssten bereit sein, jede Art von Angriff abzuwehren, wird der Kommandeur zitiert. "Es dürfen keine feindlichen Truppen überleben, falls der Gegner versuchen sollte, eine Bodenoffensive zu starten." Die staatlichen Medien veröffentlichen dazu ein Video ohne Ton. Es lässt sich zunächst nicht überprüfen, wann die Aufnahme entstanden ist.
Zum Video: Israel - Raketenangriffe aus dem Iran
Überschwemmung in Bnei Brak, Israel, verursacht von einem Raketeneinschlag
10.13 Uhr: China fordert Ende der Angriffe
China hat nach den neuen Angriffsankündigungen von US-Präsident Trump gegen den Iran ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen gefordert. "Militärische Mittel können das Problem nicht grundlegend lösen und die Eskalation von Konflikten widerspricht den Interessen beider Seiten", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Peking. Sie rief die Konfliktparteien auf, "ihre Militäreinsätze sofort einzustellen".
Die Ministeriumssprecherin machte die USA und Israel für die Blockade der Straße von Hormus verantwortlich. "Die Grundursache für die Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus sind die illegalen Militäreinsätze der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran", sagte sie. Nur eine Waffenruhe könne die Sicherheit der internationalen Schifffahrt wiederherstellen.
09.20 Uhr: Dax gibt wegen Trump-Aussagen nach
Der Dax notierte zur Eröffnung am letzten Handelstag vor Ostern rund 1,5 Prozent tiefer bei 22.935,23 Punkten. Zuvor hatte US-Präsident Trump zwar ein baldiges Erreichen der strategischen US-Ziele im Iran-Krieg angekündigt, gleichzeitig aber auch "extrem harte" Angriffe für die kommenden zwei bis drei Wochen. Am Mittwoch hatte der Dax fast drei Prozent zugelegt, nachdem Trump gesagt hatte, die USA würden den Krieg recht schnell beenden.
08.58 Uhr: Iran verschärft Drohungen gegen Israel und USA
Der Iran droht Israel und den USA mit weiteren, noch härteren Angriffen. Ein Sprecher des Hauptquartiers der Streitkräfte sagte laut Nachrichtenagentur Isna, die Kenntnisse der Gegner über Irans militärische Fähigkeiten, Macht und Ausrüstung seien unvollständig. "Über unsere sehr umfangreichen und strategischen Kapazitäten wisst ihr nichts", so der Sprecher. Nach seiner Darstellung sind die bisherigen Angriffsziele der USA und Israels unbedeutend. Die strategische Militärproduktion finde an Orten statt, "von denen ihr in keiner Weise Kenntnis habt und die ihr niemals erreichen werdet".
Israel und die USA sollten sich laut Sprecher nicht der Illusion hingeben, sie hätten die Produktionszentren für strategische Raketen, weitreichende offensive und präzisionsgelenkte Drohnen, neuartige Luftverteidigungssysteme, elektronische Kampfführung und Spezialausrüstung zerstört. Der Krieg werde bis zur Kapitulation der Gegner weitergehen, sagte er weiter. "Wartet auf noch härtere Maßnahmen."
08.55 Uhr: US-Botschaft warnt vor Angriffen pro-iranischer Milizen im Irak
Vor Angriffen pro-iranischer Gruppen im Irak in den kommenden Tagen hat die US-Botschaft in Bagdad gewarnt: "Mit dem Iran verbündete irakische Terrormilizen könnten in den nächsten 24 bis 48 Stunden im Zentrum Bagdads Attacken verüben", erklärte die US-Botschaft im Onlinedienst X. Sie rief US-Bürger auf, das Land sofort zu verlassen.
08.24 Uhr: Asiens Börsen nach Trumps Iran-Rede auf Talfahrt
Auf die jüngste Rede von US-Präsident Trump haben die Börsen Ostasiens mit deutlichen Kursverlusten reagiert. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank bis kurz vor Handelsschluss am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) um knapp 2,5 Prozent, der südkoreanische Kospi lag sogar 4,9 Prozent im Minus. Der Hongkonger Leitindex Hang Seng sank zum selben Zeitpunkt um 1,5 Prozent. Für den CSI 300, der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, ging es bis zum frühen Nachmittag um 1,3 Prozent nach unten. Der australische S&P ASX 200 beendete den Handelstag mit einem Minus von knapp 1,1 Prozent.
Auch der Ölpreis ist nach Trumps Rede wieder gestiegen. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Mai liegt derzeit bei über 107 Dollar.
07.58 Uhr: Iran droht USA und Israel mit "vernichtenden" Angriffen
Das iranische Militär hat nach den neuen Angriffsankündigungen von US-Präsident Trump gegen die Islamische Republik eine "vernichtende" Reaktion angedroht. "Rechnet mit unseren noch vernichtenderen, umfassenderen und zerstörerischeren Maßnahmen", erklärte das zentrale Einsatzkommando des iranischen Militärs, Chatam al-Anbija, an die USA und Israel gerichtet. "Im Vertrauen auf den allmächtigen Gott wird dieser Krieg so lange andauern, bis ihr gedemütigt, entehrt, von dauerhaftem und sicherem Bedauern erfüllt seid und euch ergebt."
07.39 Uhr: Hisbollah - Angriffe auf Norden Israels
Die vom Iran unterstützte Hisbollah im Libanon hat nach eigenen Angaben neue Raketen und Drohnen auf den Norden Israels abgefeuert. Sie habe israelische Soldaten im Grenzgebiet mit Raketen angegriffen, teilte die pro-iranische Miliz am Donnerstag mit. Zudem habe sie eine israelische Ortschaft mit Drohnen attackiert, hieß es in einer separaten Hisbollah-Erklärung.
Nach Angaben des israelischen Heimatfrontkommandos wurde im Norden Israels Luftalarm ausgelöst. Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor.
04.57 Uhr: Israel meldet Angriffe mit Raketen aus dem Iran
Die israelische Armee hat in der Nacht zum Donnerstag drei Angriffswellen mit Raketen aus dem Iran gemeldet. Die dritte Angriffswelle erfolgte, kurz nachdem US-Präsident Donald Trump in Washington eine Ansprache an die Nation zum Iran-Krieg gehalten hatte.
Nach dem ersten Angriff teilte die israelische Polizei mit, Einsatzkräfte seien zu "mehreren" Einschlagsorten im Zentrum Israels gerufen worden. Israelische Medien bezifferten die Zahl der Einschläge auf neun. Vier Menschen seien dabei leicht verletzt worden, berichteten Medien unter Berufung auf Sanitäter. In Medienberichten wurden die Schäden in einem relativ weiten Gebiet auf den Einsatz von Streumunition zurückgeführt.
03.43 Uhr: Trump - Werden den Iran in den nächsten Wochen "extrem hart" treffen
US-Präsident Donald Trump hat für die nächsten zwei bis drei Wochen schwere Angriffe der US-Armee auf den Iran angekündigt. "Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen", sagte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) in einer Ansprache an die Nation. "Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen, wo sie hingehören", fügte er hinzu und drohte erneut mit Angriffen auf iranische Energieanlagen.
03.22 Uhr: Trump sieht USA kurz vor Ziel im Iran-Konflikt
Bei einer Ansprache am Mittwochabend (Ortszeit) im Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump die "schnellen, entscheidenden, überwältigenden Siege" des US-Militärs gelobt. Die USA seien ihren strategischen Zielen gegenüber dem Iran sehr nahe gekommen. "Wir werden die Aufgabe beenden und wir werden sie sehr schnell beenden", sagt Trump. Man sei fast am Ziel. "Der Iran ist im Grunde genommen zerstört, die harte Arbeit ist getan."
02.58 Uhr: US-Militär - Bereits mehr als 12.300 Ziele im Iran angegriffen
Das US-Militär hat in dem seit mehr als einem Monat andauernden Krieg gegen den Iran nach eigenen Angaben bereits mehr als 12.300 Ziele in dem Land angegriffen. Darunter befänden sich auch 155 iranische Schiffe, die beschädigt oder zerstört worden seien, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit.
00.27 Uhr: Iranische Regierung verurteilt "irrationale" Forderungen der USA
Die iranische Regierung hat Staatsmedien zufolge die Forderungen der US-Regierung für ein Ende des Iran-Krieges verurteilt. Die "maximalistischen und irrationalen" Forderungen Washingtons seien über Vermittler, "darunter Pakistan", an Teheran übermittelt worden, es fänden jedoch "keine direkten Verhandlungen" statt, zitierte die iranische staatliche Nachrichtenagentur Isna am Donnerstag den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei.
Donnerstag, 2. April 2026
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