Aktuelle News zum USA-Iran-Krieg vom 21. März 2026 im Überblick:
- Iran: USA und Israel sind verantwortlich für Lage in Straße von Hormus (07.23 Uhr)
- Trump stellt Iran Ultimatum - Teheran warnt (05.31 Uhr)
- England verlegt U-Boot ins Arabische Meer (01.12 Uhr)
- 100 Verletzte bei Raketenangriffen auf israelische Wüstenstädte Dimona und Arad (00.27 Uhr)
- Aktuelle Nachrichten und Hintergründe auch bei tagesschau.de
Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.
Karte zur militärischen Lage im Nahen Osten
12.09 Uhr: Pistorius - Hilfe in Straßen von Hormus erst nach dem Krieg
In der Debatte um die Sicherung der Straße von Hormus hat Verteidigungsminister Boris Pistorius bekräftigt, dass Deutschland sich erst nach einem Waffenstillstand beteiligen würde. Man sei bereit zu helfen, ob bei der Minenräumung "oder was auch immer", "aber eben erst nach Beendigung der Kampfhandlungen", sagte er bei einem Besuch in Japan. "Alles andere macht überhaupt keinen Sinn." Deutschland wolle sich nicht in den Krieg hineinziehen lassen.
12.05 Uhr: Israel bestätigt direkte Einschläge in Arad und Dimona
Bei den iranischen Raketenangriffen auf Israels Süden ist es nach Militärangaben zu direkten Einschlägen in den Wüstenstädten Arad und Dimona gekommen. Der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani bestätigte dies im Gespräch mit Journalisten. Die Zerstörungen seien "katastrophal", mehr als hundert Menschen seien verletzt worden, davon Dutzende schwer.
Zum Video: Iran feuert erneut Raketen auf Israel ab
Nahost: Iran feuert erneut Raketen auf Israel ab
11.06 Uhr: Pistorius will Trump-Ultimatum nicht kommentieren
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will das 48-Stunden-Ultimatum von US-Präsident Donald Trump nicht kommentieren. "Ich würde sagen: abwarten", sagte er bei einem Japan-Besuch auf eine entsprechende Frage. "Wir werden sehen, was passiert."
11.02 Uhr: Israel will libanesische Grenzdörfern schneller zerstören
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben das Militär angewiesen, die Zerstörung von Häusern in libanesischen Grenzdörfern zu beschleunigen. Damit sollen Bedrohungen für israelische Gemeinden beendet werden, teilte Katz mit. Zudem solle die Armee umgehend alle Brücken über den libanesischen Fluss Litani zerstören. Diese würden für "terroristische Aktivitäten" genutzt.
09.58 Uhr: Neue Siedlergewalt im besetzten Westjordanland
Israelische Siedler haben nach palästinensischen Medienberichten erneut Dörfer im besetzten Westjordanland angegriffen. Im Umkreis der palästinensischen Städte Dschenin und Nablus seien Häuser und Fahrzeuge in Brand gesetzt worden. Es sei erheblicher Sachschaden entstanden. In einem Dorf südlich von Nablus sei das Gebäude des Dorfrats in Brand gesetzt worden. Es gab keine Berichte über Verletzte. Die israelische Armee teilte auf Anfrage mit, in der Nacht seien Soldaten und Polizeikräfte in mehrere palästinensische Dörfer im Westjordanland entsandt worden, "nachdem Meldungen eingegangen waren, dass israelische Zivilisten Brandstiftungen an Gebäuden und Eigentum begangen sowie Störungen in der Gegend verursacht hatten". Man verurteile "jegliche Form von Gewalt und werden weiterhin Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Bewohner und die öffentliche Ordnung in der Region zu gewährleisten".
09.07 Uhr: Neue iranische Raketenangriffe auf Großraum Tel Aviv
Der Iran hat seine massiven Raketenangriffe auf israelische Ziele fortgesetzt. Im Großraum Tel Aviv heulten erneut die Warnsirenen, Menschen eilten in Schutzräume. Ein Einwohner Tel Avivs berichtete, es seien in der Mittelmeermetropole Explosionsgeräusche zu hören. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, es gebe zunächst keine Informationen zu Verletzten. Das iranische Militär teilte derweil mit, es habe den internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv mit Drohnen angegriffen. Dafür gab es von der israelischen Armee keine Bestätigung.
09.00 Uhr: Ein Toter bei Raketenangriff auf Israels Norden
Bei einem Raketenangriff auf den Norden Israels ist nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Mensch getötet worden. Zwei Fahrzeuge seien bei dem Vorfall in Misgav Am an Israels Grenze zum Libanon ausgebrannt, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Der libanesische TV-Sender Al-Manar berichtete, eine Raketensalve sei vom Libanon aus in Richtung Misgav Am abgefeuert worden. Der Sender steht der proiranischen libanesischen Hisbollah-Miliz nahe.
07.23 Uhr: Iran - USA und Israel sind verantwortlich für Lage in Straße von Hormus
Der Iran ist der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Mehr zufolge zur Zusammenarbeit mit der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) bereit, um die Sicherheit im Golf zu verbessern. Die Straße von Hormus bleibe für alle Schiffe geöffnet, mit Ausnahme von jenen, die mit "Feinden des Iran" in Verbindung stünden, sagte der iranische IMO-Vertreter Ali Mussawi der Agentur zufolge. Die Durchfahrt sei nach vorheriger Abstimmung mit der Regierung in Teheran möglich. Mussawi macht zudem israelische und US-Angriffe auf den Iran für die aktuelle Lage in der Meerenge verantwortlich.
05.51 Uhr: Japan bietet Minenräumung für die Straße von Hormus an
Japan könnte sich nach den Worten von Außenminister Toshimitsu Motegi an einer Minenräumung in der Straße von Hormus beteiligen. Voraussetzung sei jedoch ein Waffenstillstand in dem Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran, sagte Motegi. Japan importiert rund 90 Prozent seines Öls über die Meerenge, die der Iran im Zuge des Krieges weitgehend geschlossen hat. US-Präsident Donald Trump hatte die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi zuvor gedrängt, sich stärker für die Öffnung der wichtigen Schifffahrtsroute zu engagieren.
05.31 Uhr: Trump stellt Iran Ultimatum - Teheran warnt
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit der Zerstörung seiner Energieanlagen, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig und "ohne Drohungen" öffnen. Andernfalls würden die USA Irans Kraftwerke angreifen und zerstören, "beginnend mit dem größten!", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Aus Teheran folgte prompt eine Gegenwarnung: Sollte die Kraftstoff- und Energieinfrastruktur des Irans angegriffen werden, werde das iranische Militär alle Energieinfrastrukturen und Entsalzungsanlagen mit Verbindungen zu den USA in der gesamten Golfregion ins Visier nehmen, zitierte die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars einen Sprecher.
04.44 Uhr: Riad meldet Beschuss durch drei Raketen
Das saudische Verteidigungsministerium meldet den Beschuss der Hauptstadt Riad mit drei Raketen. Eine davon wurde abgefangen, teilt die Behörde mit. Die beiden anderen schlugen demnach in unbewohntem Gebiet ein.
02.05 Uhr: Geschoss trifft Schiff der Vereinigten Arabischen Emirate
Ein unbekanntes Geschoss trifft nach Angaben der britischen Seefahrtsbehörde UKMTO ein Schiff vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Der Vorfall ereigne sich 15 Seemeilen (rund 28 Kilometer) nördlich des Emirats Schardscha, teilt die Behörde mit. Die gesamte Besatzung sei unversehrt.
01.31 Uhr: Die israelische Armee untersucht das Versagen seiner Raketenabwehr
Israel will prüfen, warum die Luftabwehr bei einem iranischen Raketenangriff auf Dimona und Arad nicht funktionierte. Bei der Attacke auf den Süden des Landes wurden Dutzende Menschen verletzt, darunter auch Kinder. Ein Armeesprecher erklärt, das System sei zwar aktiv gewesen, habe die Geschosse jedoch nicht abfangen können. Die iranischen Revolutionsgarden teilten mit, sie hätten "militärische Einrichtungen" ins Visier genommen.
01.12 Uhr: England verlegt U-Boot ins Arabische Meer
Großbritannien hat einem Zeitungsbericht zufolge ein atomgetriebenes U-Boot ins Arabische Meer verlegt. Das mit Tomahawk-Marschflugkörpern ausgestattete U-Boot ermögliche Langstreckenangriffe, sollte der Konflikt in der Region eskalieren, berichtet die Zeitung "Daily Mail". Eine Stellungnahme des britischen Verteidigungsministeriums liegt zunächst nicht vor.
00.27 Uhr: 100 Verletzte bei Raketenangriffen auf israelische Wüstenstädte Dimona und Arad
In Israel wurden am Samstagabend mehr als 100 Menschen bei iranischen Raketenangriffen auf die beiden südlichen Wüstenstädte Dimona und Arad verletzt, elf davon schwer. Es kam zu schweren Zerstörungen. Israels Luftabwehr habe mindestens zwei Raketen nicht abfangen können, berichtete die Zeitung "Times of Israel". Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach von einem "sehr schweren Abend in unserem Kampf um unsere Zukunft".
Iranische Staatsmedien berichteten, die Angriffe hätten einer israelischen Atomforschungsanlage gedient, die etwa zehn Kilometer von Dimona und 30 Kilometer von Arad entfernt liegt.
Sonntag, 22. März 2026
22.44 Uhr: Iranische Botschaftsmitarbeiter müssen Saudi-Arabien verlassen
Saudi-Arabien hat den iranischen Militärattaché und drei weitere Mitarbeiter der iranischen Botschaft ausgewiesen. Wie das Außenministerium in Riad mitteilte, wurde wegen der "wiederholten iranischen Angriffe" entschieden, "den Militärattaché der Botschaft der Islamischen Republik Iran sowie drei Mitglieder des Militärstabs der Botschaft zur Persona non grata zu erklären". Sie wurden demnach angewiesen, Saudi-Arabien innerhalb einer Frist von 24 Stunden verlassen.
22.30 Uhr: Attacken auf Vereinigte Arabische Emirate dauern an
Nach einer Warnung des Iran haben die Vereinigten Arabischen Emirate erneut Drohnen- und Raketenangriffe auf ihr Territorium gemeldet. Die Luftabwehr habe auf "Bedrohungen durch Raketen und Drohnen aus dem Iran" reagiert, teilten die Behörden der Emirate mit. Explosionen im nördlichen Emirat Ras al-Chaima waren demnach auf Abfangmanöver zurückzuführen. Der Iran hatte die Emirate zuvor davor gewarnt, Angriffe von ihrem Territorium aus auf zwei strategisch wichtige Inseln nahe der Straße von Hormus zuzulassen.
22.05 Uhr: Weitere Verletzte in Israels Süden nach iranischem Angriff
In Israel sind bei weiteren iranischen Angriffen am Abend in der Wüstenstadt Arad rund 30 Menschen verletzt worden. Die Verletzungen seien verschieden schwer, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Das israelische Nachrichtenportal "ynet" berichtete von schweren Zerstörungen. Es gebe zudem Vermisste. Die Such- und Rettungskräfte des israelischen Heimatfrontkommandos seien auf dem Weg zu den Einschlagstellen im Süden Israels, hieß es von der israelischen Armee.
21.39 Uhr: IAEA misst keine erhöhte Strahlung nach Attacke nahe israelischem Forschungsreaktor
Der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) liegen nach eigenen Angaben Berichte über den Einschlag eines Geschosses in der israelischen Stadt Dimona vor. Es gebe jedoch keine Hinweise auf Schäden am dortigen Nuklearforschungszentrum Negev, teilt die UN-Behörde mit. Regionalen Behörden zufolge sei nach dem Zwischenfall keine ungewöhnliche radioaktive Strahlung gemessen worden.
21.06 Uhr: G7-Außenminister appellieren an Teheran
Die G7-Staaten haben den Iran aufgefordert, seine Angriffe auf ihre Verbündeten im Nahen Osten zu beenden. "Wir fordern die sofortige und bedingungslose Einstellung aller Angriffe des iranischen Regimes", erklärten die Außenminister der G7-Staaten und die EU-Außenbeauftragte in einer gemeinsamen Erklärung. Sie bekundeten zudem ihre "Unterstützung für unsere Partner in der Region angesichts der ungerechtfertigten Angriffe der Islamischen Republik Iran und ihrer Stellvertreter". "Wir unterstützen das Recht der Länder, die zu Unrecht vom Iran oder von Stellvertretern des Iran angegriffen werden, ihr Territorium zu verteidigen und ihre Bürger zu schützen", heiß es in der Erklärung weiter.
20.20 Uhr: Israel warnt vor iranischen Raketen - auch Berlin in Reichweite
Der iranische Raketenangriff auf die Insel Diego Garcia zeigt nach Worten des israelischen Generalstabschefs, dass auch europäische Hauptstädte wie Berlin im Bedrohungsradius liegen. Der Iran hatte nach Angaben des Staatsfernsehens zwei ballistische Raketen auf einen von Großbritannien und den USA gemeinsam genutzten Militärstützpunkt auf der Insel Diego Garcia abgefeuert. Der Stützpunkt liegt etwa 4.000 Kilometer südöstlich der iranischen Küste.
"Diese Raketen sind nicht dafür bestimmt, Israel zu treffen", sagte Israels Militärchef Ejal Zamir. Europäische Hauptstädte lägen innerhalb von ihrem Radius. "Berlin, Paris und Rom sind alle im direkten Bedrohungsradius."
20.04 Uhr: Verletzte durch Raketeneinschlag im Süden Israels
Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel am frühen Abend sind mehr als 40 Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten bei dem Vorfall in der Stadt Dimona im Süden Israels sei ein zehnjähriger Junge, der durch Splitter einer eingeschlagenen Rakete schwer verletzt worden sei, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Eine Frau sei mittelschwer verletzt worden, die anderen Menschen hätten leichte Verletzungen davongetragen.
Die "Jerusalem Post" berichtete, ein Gebäude in Dimona sei infolge des Einschlags eines Geschosses eingestürzt. Bei Raketenangriffen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz auf den Norden Israels wurden nach Medienberichten ebenfalls mehrere Menschen verletzt. Auch in der israelischen Küstenstadt Eilat an der Südspitze des Landes gab es Raketenalarm.
19.10 Uhr: London will Stützpunkt auf Zypern nicht für Angriffe auf Iran zur Verfügung stellen
Großbritannien lehnt Angriffe auf den Iran ab, die von seinen Militärstützpunkten auf Zypern aus gestartet werden sollten. Dies teilt die zyprische Regierung unter Berufung auf ein Telefonat zwischen dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides mit. Starmer habe bekräftigt, dass die Sicherheit Zyperns für Großbritannien von grundlegender Bedeutung sei. Daher würden die bereits bestehenden Präventivmaßnahmen verstärkt. Großbritannien unterhält seit der Unabhängigkeit Zyperns zwei Stützpunkte auf der Mittelmeerinsel.
19.00 Uhr: Iran greift erneut Ziele in Kuwait und den VAE an
Iranische staatliche Medien berichten, die Marine der Revolutionsgarden habe Raketen und Drohnen auf die Luftwaffenstützpunkte Al-Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ali al-Salem in Kuwait abgefeuert. Beide Stützpunkte seien für Angriffe auf iranische Inseln im Persischen Golf benutzt worden.
17.39 Uhr: Israel weist Berichte über Angriff auf Atomanlage Natans zurück
Das israelische Militär hat bestritten, hinter einem Luftangriff auf die iranische Atomanlage Natans zu stecken. Man sei sich keiner israelischen Angriffe in der Region bewusst, teilte das Militär am Samstag mit. Zuvor hatte die amtliche iranische Nachrichtenagentur Misan berichtet, dass es einen Luftangriff auf Natans gegeben habe. Es sei nach dem Angriff am Samstag keine radioaktive Strahlung ausgetreten. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA teilte in den sozialen Medien mit, dass Teheran sie über den Angriff informiert habe.
16.48 Uhr: Mysteriöses Schweigen um Irans neuen Religionsführer
Seit fast zwei Wochen hat sich Modschtaba Chamenei, neuer oberster Führer im Iran, öffentlich nicht gezeigt. Das nährt Spekulationen über seinen Gesundheitszustand, seinen Aufenthaltsort und seine tatsächliche Rolle im Krieg. Laut Nachrichtenportal "Axios" liegen den USA und Israel Geheimdienstinformationen vor, die darauf hindeuteten, dass Modschtaba noch am Leben sei. Es gebe etwa Hinweise darauf, dass Beamte versuchten, persönliche Treffen mit ihm zu vereinbaren.
Das israelische Nachrichtenportal "ynet" schreibt unter Berufung auf einen Sicherheitsbeamten, dass Chamenei am Leben, aber womöglich verletzt sei. Die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass er zwar bei Bewusstsein sei, aber nicht öffentlich auftreten könne.
Schließlich gibt es auf einem Chamenei zugeschriebenen X‑Account eine weitere Botschaft. Darin heißt es, er sei in einem Taxi anonym durch Teheran gefahren, um Gesprächen der Menschen zuzuhören – eine Methode, die er angeblich für aussagekräftiger halte als Umfragen. Beobachter im Iran halten dieses Szenario für wenig glaubwürdig und vermuten, die Revolutionsgarden wollten den neuen Führer bewusst volksnah inszenieren.
16.31 Uhr: Iran - Bedingung für Kriegsende ist sofortiges Ende der Angriffe
Der Iran fordert ein sofortiges Ende der "Aggression der USA und Israels", um den Krieg in der Region zu beenden. Das teilte die iranische Botschaft in Indien mit. Zuvor hatte Irans Präsident Massud Peseschkian mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi telefoniert. Dabei habe Peseschkian zu Modi gesagt, es müsse Garantien geben, um eine Wiederholung solcher Aggressionen in Zukunft zu verhindern, so die Botschaft. Peseschkian habe die großen Schwellenländer der BRICS-Gruppe aufgefordert, eine unabhängige Rolle bei der Beendigung der Aggression gegen den Iran zu spielen.
15.10 Uhr: 22 Länder appellieren an Iran
22 Länder haben den Iran zum Ende von Angriffen und zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus aufgerufen. Die Länder, darunter Deutschland, Frankreich, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Großbritannien, Japan, Südkorea und Australien, verurteilten die iranischen Angriffe auf kommerzielle Schiffe sowie Öl- und Gasanlagen in der Region. "Menschen in allen Teilen der Welt werden die Auswirkungen der Maßnahmen des Irans zu spüren bekommen, vor allem die Verwundbarsten", hieß es in der gemeinsamen Erklärung.
Raketenstart von einem Schiff des US-Militärs im Nahen Osten
Rakete, die von einem Schiff der US-Marine startet
14.50 Uhr: USA melden Erfolge in der Straße von Hormus
Die iranischen Fähigkeiten für bewaffnete Einsätze in der Straße von Hormus sollen nach Angaben der US-Armee durch neue Angriffe auf den Iran "eingeschränkt" worden sein. Angegriffen worden sei eine unterirdische Anlage an der iranischen Küste, wo Marschflugkörper und andere Waffen gelagert worden seien, teilte der Befehlshaber des für den Nahen Osten zuständigen US-Militärkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, am Samstag mit. Auf die Anlage seien mehrere 5.000-Pfund-Bomben abgeworfen worden.
Ferner seien auch "Geheimdienststandorte und Raketenradarstationen" zerstört worden, die zur Überwachung von Schiffsbewegungen genutzt worden seien, sagte Cooper in einem im Onlinedienst X veröffentlichten Video. "Die Fähigkeit des Iran, die Freiheit der Schifffahrt in und um die Straße von Hormus zu gefährden, ist dadurch eingeschränkt." Der Admiral fügte hinzu, die US-Armee werde nicht aufhören, das Ziel der freien Schifffahrt in dem Gebiet zu verfolgen.
Die US-Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
14.20 Uhr: Irans Revolutionsgarden kündigen neue Strategien an
Drei Wochen nach Kriegsbeginn zeigt sich der Iran weiterhin kämpferisch. Nach Angaben der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews erklärte der Geheimdienst der Revolutionsgarden, man habe die "verwundbaren Punkte des Feindes" analysiert und bereite eine neue Angriffswelle "mit neuen Strategien und moderneren Systemen" vor. Die Garden erneuerten ihre Drohung mit Vergeltung für Angriffe auf die Infrastruktur des Landes.
13.22 Uhr Irak - Iran liefert wieder Gas
Wie das irakische Energieministerium nach Angaben staatlicher Medien mitteilt, hat Iran seine Gaslieferungen an den Irak wieder aufgenommen. Es würden fünf Millionen Kubikmeter pro Tag geliefert, erklärt heißt es aus dem Irak. Die Lieferungen waren eingestellt worden, nachdem Israel am Mittwoch das wichtigste iranische Gasfeld, South Pars, angegriffen hatte.
12.49 Uhr: Gefechte zwischen israelischen Soldaten und Hisbollah-Kämpfern
Israelische Soldaten haben im Süden des Libanons gegen Mitglieder der militant-islamistischen Hisbollah gekämpft. Das israelische Militär teilte mit, seine Truppen hätten am Samstag in der Gegend einen "gezielten Bodeneinsatz" ausgeführt, als es zu den Gefechten gekommen sei. Vier israelische Kampfflugzeuge hätten eingegriffen und mehrere Extremisten beschossen. Mindestens vier davon seien getötet worden.
12.24 Uhr: Indischer Ministerpräsident spricht mit iranischem Präsidenten
Der indische Ministerpräsident Narendra Modi hat mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian gesprochen, wie er auf der Plattform X schreibt. Er verurteile Angriffe auf kritische Infrastruktur im Nahen Osten. Zugleich bekräftigte Modi, es sei wichtig, dass Schifffahrtswege offen und sicher blieben.
12.13 Uhr: Großbritannien verurteilt iranische Angriffe
Die britische Regierung hat nach iranischem Beschuss eines Luftwaffenstützpunkts Großbritanniens und der USA im Indischen Ozean dem Iran "rücksichtslose Angriffe" vorgeworfen. Dass Teheran die Region angreife und die Straße von Hormus blockiere, sei "eine Gefahr für britische Interessen und britische Verbündete", teilte das britische Verteidigungsministerium am Samstag mit.
Großbritannien hat bislang keine Details zu dem gescheiterten Angriff auf den Stützpunkt auf der Insel Diego Garcia genannt. Es ist unklar, wie nahe die iranischen Raketen der Anlage kamen. Diese befindet sich etwa 4.000 Kilometer vom Iran entfernt.
12.01 Uhr: Israel kündigt "erhebliche" Verstärkung US-israelischer Angriffe auf Ziele im Iran an
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat für die kommenden Tage eine "erhebliche" Verstärkung der US-israelischen Angriffe auf den Iran angekündigt. Ab Sonntag werde die Intensität der Angriffe auf das "iranische Terrorregime" und seine Infrastruktur "erheblich zunehmen", sagte Katz laut seinem Ministerium am Samstag bei einer Lagebesprechung. "Wir werden nicht aufhören, bis alle Kriegsziele erreicht sind", betonte er.
11.52 Uhr: IAEA fordert Zurückhaltung nach Angriff auf Atomanlage im Iran
Nach einem weiteren Angriff auf die iranische Atomanlage Natans hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) militärische Zurückhaltung von den Kriegsparteien gefordert. Es gelte, jedes Risiko eines Atomunfalls zu vermeiden, schrieb IAEA-Chef Rafael Grossi auf der Plattform X. Der Iran habe der IAEA in Wien über den Angriff informiert, es seien jedoch keine erhöhten radioaktive Strahlungswerte gemeldet worden, hieß es.
Schon Anfang des Monats hatte die Internationale Atomenergiebehörde IAEA neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt.
11.15 Uhr: Kindergarten in Israel getroffen - keine Verletzten
In der Nacht und am Morgen gab es nach israelischen Militärangaben Raketenangriffe aus dem Iran auf Israel. Rettungskräfte seien unterwegs zu mehreren Einschlagsorten im Großraum Tel Aviv, teilte die Armee mit. Es gab Bilder der Zerstörung, aber keine Berichte zu Verletzten. Nach Medienberichten wurde in Rischon Lezion südöstlich von Tel Aviv ein Kindergarten getroffen. Zu dem Zeitpunkt war demnach jedoch niemand dort. Der Iran habe bei dem Angriff erneut gefährliche Streumunition eingesetzt.
10.53 Uhr: Irakischer Offizier bei Drohnenangriff nahe Geheimdienstzentrale getötet
Bei einem Drohnenangriff in der Nähe der irakischen Geheimdienstzentrale in Bagdad ist ein Offizier getötet worden, wie der Nationale Geheimdienst mitteilt. Die Drohne sei von "kriminellen Gruppen" abgefeuert worden.
10.23 Uhr: USA und Israel greifen Urananreicherungsanlage in Natans an
Die USA und Israel haben iranischen Staatsmedien zufolge die wichtige Atomanlage Natans im Zentrum des Landes angegriffen. Die rund 250 Kilometer südlich von Teheran gelegene Einrichtung sei am Samstagmorgen Ziel US-israelischer Luftangriffe geworden, erklärte die iranische Atomenergiebehörde laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim. In dem Gebiet sei "kein Austritt radioaktiven Materials gemeldet" worden.
09.46 Uhr: Neue gegenseitige Angriffe Israels und des Irans
Drei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs setzen Israel und der Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort. In der Nacht und am Morgen gab es nach israelischen Militärangaben Raketenangriffe aus dem Iran auf Israel. Rettungskräfte seien unterwegs zu mehreren Einschlagsorten im Großraum Tel Aviv, teilte die Armee mit. Es gab Bilder der Zerstörung, aber keine Berichte zu Verletzten.
Die israelische Armee griff in der Nacht erneut Ziele im Iran und im Libanon an. Am Morgen teilte das Militär mit, israelische Bodentruppen hätten im Südlibanon mehrere bewaffnete Mitglieder der proiranischen Hisbollah-Miliz beschossen. Ein Hisbollah-Mitglied sei bei einem Schusswechsel getötet worden. Drei weitere seien durch Panzerfeuer ums Leben gekommen. Auch aus der Luft sei die Gruppe beschossen worden.
09.29 Uhr: Sicherheitskreise - Drohnenangriff auf Wohnviertel in Iraks Hauptstadt Bagdad
Inmitten des Iran-Krieges ist irakischen Sicherheitskreisen zufolge ein Wohnviertel in Iraks Hauptstadt Bagdad Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus irakischen Sicherheitskreisen erfuhr, schlug eine Drohne am Samstag in einem bei der irakischen Oberschicht und ausländischen Diplomaten beliebten privaten Sportklub ein. Der Angriff einer weiteren Drohne richtete sich demnach gegen "ein "Kommunikationsgebäude" einer irakischen Sicherheitsbehörde.
09.23 Uhr: Putin bekräftigt dem Iran die Partnerschaft beider Länder
Der russische Präsident Wladimir Putin hat der iranischen Führung zum Neujahrsfest Nourus gratuliert und dabei die Partnerschaft beider Länder bekräftigt. "Wladimir Putin wünscht dem iranischen Volk, die harten Prüfungen mit Würde zu überstehen, und betont, dass Moskau in dieser schwierigen Zeit ein treuer Freund und verlässlicher Partner Teherans bleibt", teilte der Kreml mit.
08.08 Uhr: Israelisches Militär greift Hisbollah-Miliz in Beirut an
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben Angriffe gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut gestartet. Ein Armeesprecher hatte zuvor die Bewohner der südlichen Vororte von Beirut - einer Hisbollah-Hochburg - zur Evakuierung aufgerufen. Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete ihrerseits Angriffe auf zwei Stadtteile in der Gegend. Weitere Angaben zu Schäden oder Opfern wurden zunächst nicht gemacht.
Den Angaben zufolge wurde im Süden des Libanon mindestens ein Mensch bei einem israelischen Luftangriff getötet. NNA berichtete zudem von weiteren Angriffen in der Nacht und am frühen Morgen auf mehrere Gebiete im Südlibanon sowie von einer "umfangreichen Durchsuchungsaktion" israelischer Soldaten im Gebiet der Stadt Chiam.
07.56 Uhr: Iran warnt Emirate vor Genehmigung von Angriffen auf Inseln nahe Straße von Hormus
Der Iran hat die Vereinigten Arabischen Emirate davor gewarnt, Angriffe von ihrem Territorium aus auf zwei strategisch wichtige Inseln nahe der Straße von Hormus zuzulassen. Sollte es vom emiratischen Staatsgebiet aus "zu weiteren Aggressionen gegen die iranischen Inseln Abu Musa und Große Tunb im Persischen Golf kommen, werden die schlagkräftigen iranischen Streitkräfte Ras al-Chaimah in den VAE mit schweren Angriffen überziehen", erklärte das zentrale Einsatzkommando der iranischen Armee, Chatam al-Anbija, am Samstag.
07.11 Uhr: EU-Kommission will offenbar niedrigere Gasspeicherziele
Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten einem Bericht der "Financial Times" zufolge aufgefordert, die Zielvorgaben für die Gasspeicher zu senken und die Reserven nur schrittweise aufzufüllen. EU-Energiekommissar Dan Jorgensen weise die Länder in einem Brief an, das Speicherziel auf 80 Prozent der Kapazität und damit um zehn Prozentpunkte unter die offizielle Vorgabe zu senken. Dies solle so früh wie möglich geschehen, um den Marktteilnehmern Sicherheit zu geben.
07.03 Uhr: Iran will japanische Schiffe die Straße von Hormus passieren lassen
Der Iran ist Außenminister Abbas Araghtschi zufolge bereit, japanischen Schiffen bei der Durchfahrt durch die strategisch und wirtschaftlich wichtige Straße von Hormus zu helfen. Araghtschi bestritt in einem am Samstag veröffentlichten Telefoninterview mit Kyodo News, dass die Straße von Hormus gesperrt sei. "Sie ist offen", sagte er. Länder, die den Iran angreifen würden, müssten mit Einschränkungen rechnen. Der Iran sei bereit, Japan eine sichere Durchfahrt zu gewährleisten. Japan ist auf Ölimporte aus der Region angewiesen, ein Großteil davon passiert die Straße von Hormus.
06.34 Uhr: USA verleihen 45 Millionen Barrel Öl aus strategischer Reserve
Die US-Regierung hat zur Dämpfung der hohen Ölpreise 45,2 Millionen Barrel Rohöl aus der strategischen Reserve an Energiekonzerne verliehen. Zu den Unternehmen, die Öl bekommen, gehören unter anderem BP, Shell, Marathon Petroleum und Vitol, teilte das Energieministerium mit. Die Menge ist die erste Tranche und entspricht 52 Prozent der in der vergangenen Woche von der Regierung angekündigten Freigabe von bis zu 86 Millionen Barrel.
Insgesamt planen die USA, im laufenden und im kommenden Jahr 172 Millionen Barrel zur Verfügung zu stellen. Das Öl ist Teil einer mit der Internationalen Energieagentur (IEA) vereinbarten Freigabe. Die beteiligten Unternehmen müssen das Öl später mit einem Aufschlag von bis zu 22 Prozent in Form von zusätzlichem Rohöl zurückgeben.
06.04 Uhr: Israelisches Militär: Angriffe gegen Hisbollah-Miliz in Beirut
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben Angriffe gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut gestartet. Israel greife "Ziele der Terrororganisation Hisbollah" an, teilte das israelische Militär am Samstag in einer kurzen Erklärung mit. Ein Militärsprecher hatte die Bewohner der südlichen Vororte von Beirut - einer Hisbollah-Hochburg - zur Evakuierung aufgerufen. Im Süden des Libanon wurde derweil libanesischen Staatsmedien zufolge ein Mensch bei einem israelischen Luftangriff getötet. Die Hisbollah wiederum erklärte, ihre Kämpfer hätten israelische Soldaten in sechs südlibanesischen Orten ins Visier genommen. Sie habe zudem Raketen über die Grenze abgefeuert, wo nach israelischen Angaben Luftalarm ausgelöst wurde.
05.30 Uhr: UN-Chef Guterres arbeitet mit Trumps Gaza-Friedensgremium zusammen
UN-Generalsekretär Antonio Guterres arbeitet nach eigenen Angaben mit dem von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen Friedensgremium für den Gazastreifen zusammen. Er begrüße das Ziel des sogenannten "Board of Peace", einen Wiederaufbauplan für palästinensische Häuser und Infrastruktur zu finanzieren und umzusetzen, sagte Guterres in einem Interview mit dem Nachrichtenportal "Politico".
03.18 Uhr: Israel startet Angriffe auf "Ziele des iranischen Terrorregimes" in Teheran
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf den Iran gestartet. Die israelische Armee "greift Ziele des iranischen Terrorregimes in Teheran an", erklärte das israelische Militär am Samstagmorgen. Zuvor waren nach israelischen Militärangaben iranische Raketen auf Israel abgefeuert worden.
02.15 Uhr: Iran feuerte Raketen auf amerikanisch-britische Militärbasis ab
Der Iran hat einem Zeitungsbericht zufolge zwei Mittelstreckenraketen auf den US-britischen Militärstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean abgefeuert. Keine der Raketen habe jedoch die Basis getroffen, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mehrere US-Regierungsvertreter. Ein Flugkörper sei während des Fluges ausgefallen, während ein US-Kriegsschiff eine Abfangrakete auf den anderen abgefeuert habe. Wie die Zeitung weiter berichtet, ist unklar, ob der Abschuss der zweiten Rakete erfolgreich war. Wann genau der Angriff stattfand, ließ die Zeitung offen. Stellungnahmen der Regierungen in Washington und London lagen zunächst nicht vor.
02.02 Uhr: Iran warnt Großbritannien nach Kurswechsel bei Militärstützpunkten
Die iranische Führung hat den britischen Premierminister Keir Starmer gewarnt, sein jüngster Kurswechsel bei der Nutzung britischer Militärstützpunkte durch die USA werde nicht ohne Folgen bleiben. Die große Mehrheit der Briten wolle mit dem israelisch-amerikanischen Krieg nichts zu tun haben, schrieb Irans Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. Starmer bringe seine eigenen Landsleute in Gefahr, indem er zulasse, "dass britische Stützpunkte für Angriffe gegen den Iran genutzt werden". Der Iran werde "sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnehmen".
Die britische Regierung hatte zuvor bestätigt, "dass die Vereinbarung, wonach die USA im Rahmen der kollektiven Selbstverteidigung der Region britische Stützpunkte nutzen dürfen, auch Verteidigungseinsätze der USA umfasst, um die Raketenstellungen und -kapazitäten zu schwächen, die für Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus genutzt werden".
01.37 Uhr: Neue Raketenangriffe aus dem Iran - Saudi-Arabien fängt 22 Drohnen ab
Der Iran hat nach israelischen Angaben Israel erneut mit Raketen angegriffen. Die Abwehrsysteme seien im Einsatz, "um die Bedrohung abzufangen", erklärte das israelische Militär am Samstag im Onlinedienst Telegram. Das saudiarabische Verteidigungsministerium erklärte derweil im Onlinedienst X, dass 22 Drohnen im Osten des Landes abgefangen worden seien.
01.15 Uhr: Trump nennt Nato-Verbündete "Feiglinge"
US-Präsident Donald Trump hat Nato-Verbündete wegen ihrer ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung des Öltransports durch die Straße von Hormus als «Feiglinge» bezeichnet. Ohne die USA sei das Verteidigungsbündnis ein zahnloser Tiger, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Er warf den Verbündeten vor, sich nicht am Kampf gegen eine atomare Bewaffnung des Irans beteiligt zu haben.
01.10 Uhr: USA erlauben vorübergehend Lieferung und Verkauf von iranischem Öl auf Schiffen
Angesichts der stark angestiegenen Energiepreise erlaubt die US-Regierung vorübergehend die Lieferung und den Verkauf von iranischem Öl, das bereits auf Schiffe verladen wurde. Die Erlaubnis gilt nach Angaben des US-Finanzministeriums vom Freitag (Ortszeit) bis zum 19. April für iranisches Öl, das vor dem 20. März auf Schiffe verladen wurde.
US-Finanzminister Scott Bessent hatte den Schritt bereits am Donnerstag in Aussicht gestellt. Der Iran erklärte jedoch am Freitag, das Land verfüge über keine Vorräte "auf See oder zur Versorgung der internationalen Märkte". Entsprechende Äußerungen von Bessent sollten "lediglich den Käufern Hoffnung machen"
Samstag, 21. März 2026
Die Top-Themen aus Europa - hier klicken!


