Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.
Karte zur militärischen Lage im Nahen Osten
21.02 Uhr: Hunderte Menschen fordern in Tel Aviv ein Ende des Iran-Kriegs
Hunderte Menschen haben in Tel Aviv gegen den Iran-Krieg demonstriert. Die Demonstranten versammelten sich am Abend auf dem zentralen Habima-Platz der israelischen Stadt mit Schildern mit der Aufschrift: "Nicht bombardieren - reden! Beendet den endlosen Krieg!" Eine Frau bezeichnete den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu auf einem Protestplakat als "die größte Bedrohung für die Existenz Israels".
20.14 Uhr: Insider - Israel plant Angriff auf iranische Energieanlagen
Israel bereitet nach Angaben eines ranghohen Vertreters des Verteidigungsministeriums einen Angriff auf iranische Energieanlagen vor. Die Regierung in Jerusalem warte jedoch noch auf grünes Licht aus den USA, sagte der Insider. Jeder derartige Schlag dürfte in der kommenden Woche erfolgen. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein 48-Stunden-Ultimatum unter Verweis auf eine frühere Forderung gestellt, entweder ein Abkommen zu schließen oder die Straße von Hormus wieder zu öffnen.
Im Audio: Israel will wohl Irans Energieanlagen angreifen
(Archivbild): Israel - Kampfflugzeug
19.47 Uhr: Israelischer Soldat bei Gefecht im Süden des Libanon getötet
Bei Kämpfen im Süden des Libanon ist erneut ein israelischer Soldat getötet worden. Die israelischen Streitkräfte gaben den Tod des 21-jährigen Oberfeldwebels am Samstag bekannt. Damit sind seit Beginn der Bodenoffensive gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im vergangenen Monat elf israelische Soldaten im Südlibanon getötet worden.
17.58 Uhr: Katholische Kirchen in Dubai sagen Ostergottesdienste ab
Die beiden katholischen Pfarreien in Dubai sagen auf Anweisung der Regierung alle öffentlichen Ostergottesdienste ab. Die Kirchen blieben bis auf Weiteres geschlossen, teilten die Pfarreien auf ihren Internetseiten mit. Die Anordnung gilt demnach seit Karfreitag. "Die Gemeindemitglieder werden gebeten, im Interesse der Sicherheit und des Wohlergehens der Gemeinschaft, von einem Besuch des Kirchengeländes abzusehen", heißt es auf der Seite der Pfarrei Sankt Franziskus von Assisi in der zum Emirat Dubai gehörenden Küstenstadt Dschabal Ali. Die zweite betroffene Gemeinde ist die mit rund 30.000 Mitgliedern - darunter vor allem philippinische Gastarbeiter - wohl größte katholische Pfarrei der Welt, die Sankt-Marien-Gemeinde in Dubai.
16.58 Uhr: Nichte und Großnichte des getöteten Kommandeurs Soleimani in USA festgenommen
In den USA sind die Nichte und Großnichte des getöteten iranischen Militärkommandeurs Kassem Soleimani (Link zur Tagesschau) festgenommen worden. Zuvor habe US-Außenminister Marco Rubio (externer Link) deren dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung widerrufen, teilt das Außenministerium in Washington mit. Seine Nichte habe in den sozialen Medien ihre Unterstützung für das "totalitäre, terroristische Regime im Iran" bekundet, hieß es zur Begründung. Gegen ihren Ehemann sei ein Einreiseverbot in die USA verhängt worden.
Hamideh Soleimani Afschar und ihre Tochter befänden sich nun in der Obhut der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE. Der ehemalige Kommandeur der Al-Kuds-Brigade war im Januar 2020 auf Befehl von US-Präsident Donald Trump bei einem Drohneneinsatz in Bagdad getötet worden.
16.42 Uhr: Trump – Ultimatum an Iran läuft in 48 Stunden ab - "Hölle" droht
US-Präsident Donald Trump hat darauf verwiesen, dass ein von ihm dem Iran gesetztes Ultimatum in 48 Stunden ablaufe. Zugleich drohte er Teheran mit der "Hölle", wenn es sich einer Einigung verweigere. "Die Zeit läuft ab." Trump schrieb auf seiner Onlineplattform Truth Social (externer Link): "Erinnern Sie sich daran, wie ich dem Iran zehn Tage Zeit gegeben habe, einen Deal zu machen oder die Straße von Hormus zu öffnen." Und weiter: "48 Stunden, bevor die Hölle über sie niederregnen wird." Trump hatte am 26. März ein eigentlich auslaufendes Ultimatum an den Iran verschoben.
15.50 Uhr: Rosatom evakuiert Mitarbeiter aus iranischem AKW Buschehr
Der russische Staatskonzern Rosatom zieht nach Berichten russischer Nachrichtenagenturen 198 Mitarbeiter aus dem iranischen Kernkraftwerk Buschehr ab. Die Evakuierung sei bereits geplant gewesen, bevor die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) den Tod eines iranischen Wachmanns durch Bombensplitter gemeldet habe. Die Entwicklungen nahe der Anlage verliefen nach dem schlimmsten anzunehmenden Szenario, zitieren die Agenturen Rosatom-Chef Alexej Lichatschow. Der russische Präsident Wladimir Putin sei über die Lage informiert worden. Russland war an dem Bau des AKW in Buschehr beteiligt, russische Techniker unterstützten den Betrieb vor Ort.
15.21 Uhr: Schäden nach Raketenbeschuss aus dem Iran im Großraum Tel Aviv
Nach neuem Raketenbeschuss aus dem Iran hat es im Großraum Tel Aviv am Nachmittag erneut Einschläge gegeben. In israelischen Medien verbreitete Videos zeigten Rauchschwaden, die über Häuser in zwei Vororten aufstiegen. Demnach gab es bei dem Angriff Schäden unter anderem an Gebäuden. Der israelische Rettungsdienst verbreitete zudem Aufnahmen, auf denen brennende Autos zu sehen waren. Den Angaben zufolge wurde ein Mann durch eine Druckwelle leicht verletzt. Israelischen Medienberichten zufolge setzte der Iran wie bereits bei Angriffen in der Mittagszeit erneut die international weitgehend geächtete Streumunition ein, die große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist.
14.55 Uhr: Iran – Seit Beginn des Krieges mehr als 30 Universitäten im Iran angegriffen
Die USA und Israel haben im Iran seit Beginn des Krieges Ende Februar nach offiziellen Angaben mehr als 30 Universitäten angegriffen. "Bis heute wurden mehr als 30 Universitäten direkt angegriffen", sagte der iranische Wissenschaftsminister Hossein Simai Sarraf. Er äußerte sich beim Besuch der Schahid-Beheschti-Universität im Norden Teherans, die am Freitag getroffen worden war. In der Vergangenheit sind Proteste gegen das iranische Regime oft von Universitäten unterstützt worden. Der Iran hatte zuvor bereits als Vergeltung auf die Angriffe damit gedroht, US-Universitäten in Ländern im Nahen Osten ins Visier zu nehmen.
14.53 Uhr: Österreichs Außenministerin telefoniert mit Irans Chefdiplomaten
Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hat mit ihrem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi telefoniert. "Diplomatische Lösungen und Schritte zur Deeskalation sind dringend erforderlich", so die Außenministerin auf der Plattform X (externer Link). Meinl-Reisinger forderte nach eigenen Angaben eine Deeskalation und ein Ende der Angriffe auf Nachbarstaaten. Zudem müsse die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederhergestellt werden. Dies gelte insbesondere "im Hinblick auf den humanitären Aspekt der globalen Ernährungssicherheit mit einem Schwerpunkt auf Düngemitteln und anderen lebenswichtigen Gütern".
14.50 Uhr: Meloni sichert Golfstaaten Unterstützung zu
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat den Golfstaaten mit Blick auf iranische Vergeltungsangriffe Unterstützung zugesichert. Bei einem Besuch in Saudi-Arabien habe sie mit Kronprinz Mohammed bin Salman über Beistand bei der militärischen Verteidigung gesprochen, die Italien dem Königreich leiste, teilte ihr Büro mit. Details wurden nicht genannt. Außerdem hätten die beiden diplomatische Bemühungen für ein Ende des Krieges und des Kreislaufs der Gewalt in der Region besprochen, hieß es. Anschließend reiste sie nach Katar, wo sie Hilfe beim Wiederaufbau der durch iranische Angriffe beschädigten Energieanlagen zusagte.
14.25 Uhr: Iran – Haben bei Abschuss von US-Jet neues System eingesetzt
Die iranische Militärführung hat nach eigenen Angaben beim Abschuss eines US-Kampfjets am Freitag ein neues Luftabwehrsystem eingesetzt. Man werde mit Sicherheit die vollständige Kontrolle über den Luftraum des Landes erlangen, teilt das Oberkommando der Streitkräfte mit. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Ein Besatzungsmitglied wird aktuell noch vermisst. Die Suche läuft.
14.18 Uhr: Israelisches Schiff in Brand gesetzt
Der Iran hat in der Straße von Hormus ein Schiff mit nicht näher erläutertem Bezug zu Israel mit einer Drohne angegriffen und in Brand gesetzt. Dies melden iranische Staatsmedien unter Berufung auf den Marine-Kommandeur der Revolutionsgarden. Eine Stellungnahme aus Israel liegt zunächst nicht vor.
14.09 Uhr: Irans Außenminister warnt vor Folgen von Angriffen auf Atomkraftwerk
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat dem Westen mit Blick auf den Angriff auf das Atomkraftwerk Buschehr Doppelmoral vorgeworfen. "Erinnern Sie sich noch an die Empörung im Westen über die Kampfhandlungen in der Nähe des Kernkraftwerks Saporischschja in der Ukraine?", schrieb er auf der Plattform X (externer Link). Die Folgen einer möglichen Verstrahlung würden das Leben in den Hauptstädten am Golf beenden und nicht in Teheran, schrieb Araghtschi. Bei dem Angriff auf die Umgebung des Atomkraftwerks wurde nach iranischen Angaben ein Wachmann getötet und ein Nebengebäude beschädigt. Die Internationale Atomenergiebehörde teilte mit, sie habe keine erhöhte Strahlung festgestellt.
14.00 Uhr: Bahrain im Dauerfeuer iranischer Angriffe
Der Golfstaat Bahrain ist binnen 24 Stunden von weiteren acht iranischen Drohnen angegriffen worden. Das Verteidigungsministerium des Landes teilte auf der Plattform X mit, dass der Iran damit seit Kriegsbeginn 453 Drohnen und 188 Raketen gegen Bahrain eingesetzt habe. In dem kleinen Inselstaat am Golf hat die US-Marine einen wichtigen Stützpunkt.
13.14 Uhr: Iran zeigt sich offen für Verhandlungen in Pakistan
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi zeigt sich offen für Vermittlungsgespräche in Islamabad. Der Iran habe sich nie geweigert, dorthin zu reisen, erklärt er. Entscheidend seien die Bedingungen für ein endgültiges und dauerhaftes Ende des "illegalen Krieges, der uns aufgezwungen wird".
12.07 Uhr: Irak schließt Grenzübergang zum Iran nach Luftangriffen
Der Irak hat den Grenzübergang Schalamtscheh zum Iran für den Handel und für Reisende geschlossen. Das teilten die irakischen Grenzbehörden mit. Zuvor war bei Luftangriffen auf einen Empfangsbereich auf der iranischen Seite ein irakischer Staatsbürger getötet worden, wie aus Sicherheitskreisen verlautete. Mindestens fünf weitere Iraker seien schwer verletzt worden. Die meisten von ihnen befänden sich in einem kritischen Zustand.
11.54 Uhr: Zwei Schiffe unter türkischer Flagge passieren Straße von Hormus
Zwei von insgesamt 15 Schiffen unter türkischer Flagge, die in der Nähe der Straße von Hormus auf die Durchfahrt warten, haben diese inzwischen passieren dürfen. Das sagte der türkische Verkehrsminister Abdülkadir Uraloğlu dem Sender CNN Türk. Eines der beiden Schiffe habe die Meerenge bereits am 13. März passiert, berichtet der Sender TRT unter Berufung auf das Ministerium.
11.48 Uhr: Keine erhöhte Strahlung nach Einschlag nahe AKW Buschehr
Nach dem Einschlag eines Projektils in der Nähe des iranischen Kernkraftwerks Buschehr gibt es der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge keine erhöhten Strahlungswerte. Wie die IAEA auf der Plattform X (externer Link) mitteilt, kam ein Wachmann durch Splitter ums Leben. Zuvor hatte bereits die iranische Nachrichtenagentur Tasnim über das Todesopfer und Schäden an einem Nebengebäude berichtet. Die IAEA erklärt dazu, dass die Schäden durch Druckwellen und Trümmerteile entstanden seien.
11.07 Uhr: Iran meldet weiteren Angriff nahe Atomkraftwerk Buschehr
Der Iran hat einen weiteren Angriff auf die Umgebung des Atomkraftwerks Buschehr gemeldet. Dabei sei ein Wachmann getötet und ein Nebengebäude beschädigt worden, teilte die iranische Atomenergiebehörde am Samstag mit. Es ist das vierte Mal seit Beginn des Krieges, dass Buschehr oder das umliegende Gelände unter Beschuss geraten sind.
10.44 Uhr: Irans Parlamentspräsident deutet Angriffe auf weitere Meerenge an
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat mögliche Angriffe auf eine weitere strategisch wichtige Seestraße im Nahen Osten angedeutet. In einem Beitrag auf der Plattform X stellte Ghalibaf am Samstag die Frage, wie viele Tank- und Containerschiffe die Meerenge Bab al-Mandab passieren und welche Länder und Unternehmen sie besonders stark nutzen.
Zum Audio: Suche nach US-Piloten geht weiter
2.4.2026: Donald Trump
09.28 Uhr: USA und Iran suchen weiterhin nach zweitem Besatzungsmitglied von abgestürztem US-Kampfjet
Nach Berichten über zwei abgestürzte US-Kampfjets in der Golfregion suchen iranische und US-Streitkräfte weiterhin nach dem zweiten Besatzungsmitglied eines der Flugzeuge. Der Iran erklärte am Freitagabend, ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-15 abgeschossen zu haben. US-Medien berichten, dass eines der beiden Besatzungsmitglieder von US-Spezialeinheiten gerettet werden konnte, nach dem zweiten werde noch gesucht. Kurz darauf meldete Teheran den Abschuss eines US-Kampfjets vom Typ F-10. US-Präsident Donald Trump erklärte, der Verlust der Flugzeuge habe keinen Einfluss auf die US-iranischen Verhandlungen.
08.30 Uhr: Rund 370 US-Militärangehörige laut Pentagon im Iran-Krieg verletzt
Seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran sollen in der Nahost-Region rund 370 US-Militärangehörige verletzt worden sein. Dies geht mit Stand Freitag aus online verfügbaren Daten des Verteidigungsministeriums hervor. Unklar blieb, ob in der Zählung bereits mutmaßliche Opfer im Zusammenhang mit dem von Teheran für sich reklamierten Abschuss zweier US-Kampfflugzeuge enthalten sind.
07.16 Uhr: Iranische Medien: Erneut Hinrichtung zweier Oppositioneller
Im Iran sind einem Medienbericht zufolge erneut zwei Oppositionelle hingerichtet worden. Die beiden Männer sollen Verbindungen zur Organisation der Volksmudschahedin gehabt und wegen bewaffneter Angriffe verurteilt worden sein, berichten iranische Medien. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. In den vergangenen Tagen hat es wiederholt Exekutionen von Gegnern der iranischen Führung mit diesem Hintergrund gegeben.
05.45 Uhr: Trümmerteile treffen in Dubai US-Niederlassung nach Luftabwehreinsatz
Nach einem Luftabwehreinsatz in Dubai stürzen Trümmerteile auf ein Gebäude des US-Technologiekonzerns Oracle. Bei dem Vorfall im Technologiepark Internet City gibt es nach Angaben der Behörden des Emirats keine Verletzten.
Oracle steht auf einer Liste von 18 US-Unternehmen, die die iranischen Revolutionsgarden als Vergeltung für Angriffe auf ihr Land zu Zielen erklärt haben.
02.22 Uhr: Israel greift Ziele in Beirut an - Sirenen in Bahrain
Das israelische Militär greift nach eigenen Angaben Infrastruktur der libanesischen Hisbollah-Miliz in Beirut an. Unterdessen heulen in Bahrain laut Innenministerium die Warnsirenen.
02.15 Uhr: Wirtschaftsweise Grimm warnt vor Stagnation wegen Iran-Krieg
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt vor den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges und hält eine Stagnation in Deutschland für möglich. "Die Auswirkungen werden länger spürbar sein, als zunächst erwartet wurde", sagte die Ökonomin laut einem Vorabbericht der "Rheinischen Post" (externer Link, möglicherweise Bezahl-Inhalt). Dass die Forschungsinstitute für 2026 noch ein Wachstum von 0,6 Prozent prognostizieren, bezeichnete sie als optimistisch.
Rund 20 Prozent der Öl- und Flüssiggastransporte sowie etwa ein Drittel der Düngemittellieferungen passieren die Straße von Hormus, zudem seien viele Förderanlagen zerstört. Die Folgen für die Weltwirtschaft seien daher erheblich.
01.34 Uhr: UN-Abstimmung über Schutz von Handelsschiffen in Hormus-Straße vertagt
Der UN-Sicherheitsrat wird Insidern zufolge voraussichtlich erst in der kommenden Woche über die von Bahrain eingebrachte Resolution zum Schutz der Handelsschifffahrt in und um die Straße von Hormus abstimmen. Ein ursprünglich für Freitag angesetztes und anschließend auf Samstag verschobenes Treffen der 15 Mitgliedstaaten sei erneut vertagt worden, sagten mehrere Diplomaten. Ein genauer Termin stehe noch nicht fest.
Der Entwurf stößt auf Widerstand von Ländern wie China und Russland und wurde bereits abgeschwächt. Die Veto-Macht China lehnt eine Ermächtigung zur Gewaltanwendung strikt ab. Die UN-Vertretung Bahrains äußerte sich zunächst nicht zu den Gründen für die Verschiebung.
01.12 Uhr: Explosionen in Damaskus: Israel fängt iranische Raketen ab
In der syrischen Hauptstadt Damaskus und ihrer Umgebung sind Explosionen zu hören. Dem syrischen Staatsfernsehen zufolge werden die Detonationen durch das Abfangen iranischer Raketen durch die israelische Luftabwehr ausgelöst.
00.20 Uhr: Iran dürfte Straße von Hormus laut Insidern vorerst geschlossen halten
US-Geheimdienstberichte kommen Insidern zufolge zu dem Schluss, dass der Iran die Straße von Hormus vorerst nicht wieder öffnen wird. Die Kontrolle über die wichtigste Ölroute der Welt sei das einzige wirksame Druckmittel der Islamischen Republik gegen die USA, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Regierung in Teheran wolle die Energiepreise hoch halten, um US-Präsident Donald Trump zu einem raschen Ende des seit fast fünf Wochen andauernden Krieges zu bewegen. Ein Vertreter des Weißen Hauses erklärte dagegen, Trump sei zuversichtlich, dass die Meerenge "sehr bald" wieder befahrbar sein werde.
00.01 Uhr: Absturz von Kampfjet beeinflusst Iran-Gespräche nicht, sagt Trump
US-Präsident Donald Trump sieht laut einem Medienbericht mögliche Gespräche mit dem Iran durch den Absturz eines US-Kampfjets nicht beeinträchtigt. Der TV-Sender NBC News berichtete unter Berufung auf ein Telefoninterview mit dem Präsidenten, dieser habe auf die Frage nach einem möglichen Einfluss auf diplomatische Gespräche geantwortet: "Nein, überhaupt nicht. Nein, es ist Krieg."
Samstag, 4. April 2026
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