Rakete wird aus dem Iran Richtung Israel abgefeuert
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Erneut schwere Angriffe zwischen Israel und Iran
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Erneut schwere Angriffe zwischen Israel und Iran

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Nahost-Ticker: News vom 6. März in der Nachlese

Nahost-Ticker: News vom 6. März in der Nachlese

Die News vom 6. März in der Ticker-Nachlese.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

23.37 Uhr: Kreise - USA setzen in Ukraine erprobtes Waffensystem in Nahost ein

Die USA wollen ein amerikanisches Anti-Drohnen-System im Nahen Osten einsetzen, das sich in der Ukraine bei der Abwehr russischer Drohnen als wirksam erwiesen hat. Das als Merops bekannte System solle bald in die Region gebracht werden, um die Verteidigung gegen iranische Drohnen zu stärken, teilten zwei US-Vertreter der Nachrichtenagentur AP mit.

23.35 Uhr: UN-Soldaten aus Ghana bei Raketenangriff im Libanon verletzt

Bei Raketenangriffen im Libanon sind zwei Soldaten des ghanaischen UN-Bataillons schwer verletzt worden. Das Hauptquartier der Einheit sei getroffen worden, teilten die Streitkräfte des Landes mit. Zudem sei das Offizierskasino abgebrannt. Wer die Raketen abgefeuert hat, lassen die Streitkräfte offen. Das ghanaische Außenministerium habe bei den Vereinten Nationen (UN) Protest eingelegt.

22.05 Uhr: EU-Ratspräsident warnt vor Eskalation in Nahost

Nach dem Drohnenangriff auf Zypern hat EU-Ratspräsident António Costa die verstärkte Militärpräsenz europäischer Staaten in der Region gelobt. Die rasche Reaktion Griechenlands, Frankreichs, Italiens und Spaniens, die unter anderem Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge entsandt hatten, sei ein «kraftvolles Beispiel für europäische Unabhängigkeit und unerschütterliche Solidarität», sagte er beim traditionellen Matthiae-Mahl im Hamburger Rathaus. Er zeigte sich von der Lage in Nahost besorgt. Der Iran sei aber für die Ursachen verantwortlich, die zur aktuellen Situation geführt hätten, sagte er

21.10 Uhr: Italien schickt Marineschiff nach Zypern

Italien hat angesichts der jüngsten Drohnenangriffe auf Zypern ein Marineschiff in Richtung der Mittelmeerinsel geschickt. Die Fregatte habe den Hafen der süditalienischen Hafenstadt Tarent verlassen und solle in wenigen Tagen das Gebiet von Zypern erreichen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. An Bord befinden sich etwa 160 Besatzungsmitglieder.

21.02: Insider - Kurdische Milizen planen mit israelischer Hilfe Angriff auf Iran

Iranisch-kurdische Milizen im Irak planen Insidern zufolge mit israelischer Hilfe einen Angriff auf die Islamische Republik. Israel bombardiere seit einiger Zeit Teile des westlichen Irans, sie zu unterstützen, sagten drei mit den Gesprächen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Kämpfer hoffen, den US-israelischen Krieg gegen den Iran auszunutzen, um Städte nahe der Grenze zu erobern. US-Präsident Donald Trump hatte es zuletzt in einem Reuters-Interview als wunderbar bezeichnet, wenn die Kurden die Grenze überschreiten würden. Laut zwei kurdischen und einem israelischen Insider laufen die Gespräche seit etwa einem Jahr.

19.33 Uhr: Israel meldet Angriff auf Hamas-Finanzbüro im Libanon

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben ein verdeckt betriebenes Büro zur Geldbeschaffung für die Hamas im Libanon angegriffen. Der Angriff auf die Einrichtung der militant-islamistischen Palästinenserorganisation sei mit dem israelischen Inlandsgeheimdienst Schin Bet koordiniert worden und im Süden des Libanons erfolgt.

Der Hamas-Finanzverantwortliche Issam Haschan und andere hätten das Büro genutzt, um Hunderte Millionen Dollar für die Organisation einzusammeln, die von Israel, den USA und der EU als Terrorgruppe eingestuft wird und mit ihren beispiellosen Massakern in Israel am 7. Oktober 2023 den Gaza-Krieg auslöste, hieß es.

19.18 Uhr: UN-Chef fordert Ende des Iran-Kriegs

UN-Generalsekretär António Guterres fordert ein sofortiges Ende des Iran-Kriegs. "Es ist Zeit, die Kämpfe zu beenden und zu ernsthaften Verhandlungen zurückzukehren", sagte Guterres laut Mitteilung in New York. Die Angriffe seien "rechtswidrig", führten zu "enormem Leid" bei der Bevölkerung in der Region und stellten eine große Gefahr für die Weltwirtschaft dar. "Die Situation könnte außer Kontrolle geraten", warnte der UN-Chef. "Das Risiko könnte gar nicht höher sein."

19.17 Uhr: London sieht iranische Führung trotz Krieg weiter intakt

Die militärische Führung im Iran ist laut einer britischen Einschätzung geschwächt, aber weiterhin intakt. Das britische Außenministerium geht davon aus, dass das iranische Regierungssystem zumindest kurzfristig handlungsfähig bleiben kann.

18.25 Uhr: USA kündigen Reaktion auf iranische Angriffe auf Zivilisten an

Die USA kündigen eine Reaktion auf iranische Angriffe auf Zivilisten im gesamten Nahen Osten an. Der Iran habe seit den US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf die Islamische Republik in der vergangenen Woche zwölf verschiedene Länder attackiert, erklärt Brad Cooper, Chef des US-Zentralkommandos, am Freitag. Dazu gehöre der Abschuss von sieben Angriffsdrohnen auf zivile Wohnviertel in Bahrain am Donnerstagabend. "Das ist inakzeptabel und wird nicht unbeantwortet bleiben", sagt Cooper.

18.13 Uhr: Bericht - Rubio geht von mehreren Wochen Krieg aus

US-Außenminister Marco Rubio geht laut einem Medienbericht davon aus, dass der Krieg im Iran noch mehrere Wochen dauern wird. Das teilte er arabischen Außenministern in einer Reihe von Telefonaten mit, wie das Portal "Axios" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Rubio sagte demnach, der derzeitige Fokus der Angriffe liege auf den Raketenwerfern, Lagerbeständen und Fabriken des Irans.

18.09 Uhr: 300.000 Menschen im Libanon durch israelische Angriffe vertrieben

Im Libanon sind nach Angaben des Norwegischen Flüchtlingsrats 300.000 Menschen durch israelische Angriffe vertrieben worden. Dies teilt die internationale Nichtregierungsorganisation mit. Der Norwegische Flüchtlingsrat hilft Menschen, die zur Flucht gezwungen werden, leistet Nothilfe und setzt sich für den Schutz von Menschenrechten in Krisengebieten weltweit ein.

17.52 Uhr: Bericht - Russland versorgt Iran mit Zieldaten über US-Streitkräfte

Russland versorgt den Iran einem Medienbericht zufolge mit Informationen über Standorte von US-Kriegsschiffen und -Flugzeugen im Nahen Osten. Wie die "Washington Post" am Freitag berichtete, stützt sich die Zeitung dabei auf drei mit den Geheimdiensterkenntnissen vertraute Beamte. Das genaue Ausmaß der russischen Hilfe sei unklar. Die eigenen Fähigkeiten des iranischen Militärs zur Ortung von US-Streitkräften seien jedoch seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar beeinträchtigt.

17.37 Uhr: Netanjahu stellt stärkere Angriffe gegen Israels Gegner in Aussicht

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine weitere Intensivierung der Angriffe seines Landes gegen dessen Gegner in Aussicht gestellt. Für das militärische Vorgehen brauche es vor allem drei Dinge: "erstens Entschlossenheit, zweitens Initiative und drittens List", sagte Netanjahu. Davon habe Israel "reichlich", und der Feind habe dies bereits festgestellt.

Dieser werde diese Fähigkeiten "noch viel stärker" zu spüren bekommen, sagte der Regierungschef weiter. Israel sei zudem auf dem Weg, alle seine Missionen zu vollenden. Weitere Details zu möglichen nächsten Schritten nannte Netanjahu allerdings nicht.

17.20 Uhr: Israel bombardiert iranischen Führungsbunker

Israel hat nach eigenen Angaben eine Bunkeranlage für die iranische Führung bombardiert. Dabei seien mehr als 50 Kampfjets zum Einsatz gekommen, teilte das Militär am Freitag mit. Den Bunker habe die iranische Führung für Notlagen anlegen lassen.

Teheran hat jahrzehntelang Untergrundanlagen für eine Reihe von Zwecken und Notfälle errichten lassen. Seit Beginn der US-israelischen Angriffe am vergangenen Samstag sind bereits mehrere dieser Anlagen ins Visier genommen worden.

17.12 Uhr: Israelischer Luftangriff nahe iranischer Botschaft in Beirut

Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA hat einen israelischen Luftangriff in der Nähe der iranischen Botschaft in der Hauptstadt Beirut gemeldet. Es war zunächst unklar, wie nah der Angriff dem Botschaftsgelände kam. Ein iranischer Militärsprecher hatte zuletzt erklärt, wenn Israel die Botschaft der Islamischen Republik im Libanon ins Visier nehme, werde Teheran alle israelischen Botschaften in Nachbarländern als legitime Angriffsziele betrachten.

17.08 Uhr: Augenzeugen melden weitere schwere Explosionen in Teheran

Augenzeugen haben der Nachrichtenagentur AP von mehreren schweren Explosionen in der iranischen Hauptstadt Teheran berichtet. Sie beobachteten anschließend große Rauchsäulen, die in den Himmel aufstiegen. Im Norden des Landes, rund um die Stadt Rascht in der Provinz Gilan, waren nach Angaben aus der Region ebenfalls mehrere Detonationen zu hören.

Im Video: Krieg in Nahost - Bereits mehr als 1.000 Tote

Krieg in Nahost - Bereits mehr als 1.000 Tote
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Krieg in Nahost - Bereits mehr als 1.000 Tote

16.39 Uhr: Spanien bezeichnet Iran-Krieg als "schweren Fehler"

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat erneut auf die scharfen Attacken von US-Präsident Donald Trump reagiert und den Iran-Krieg als "schweren Fehler" bezeichnet. "Ich glaube, dass es zwischen verbündeten Ländern gut ist zu helfen, wenn man Recht hat, und auch darauf hinzuweisen, wenn man Unrecht hat oder einen Fehler begeht, was hier der Fall ist", sagte Sánchez bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem portugiesischen Kollegen Luís Montenegro im südspanischen Huelva.

Dieser Fehler werde "uns alle" teuer zu stehen kommen, wie schon jetzt durch steigende Energiepreise, warnte Sánchez. Erneut warf er Israel und den USA vor, mit ihren Angriffen auf den Iran das Völkerrecht zu brechen. Selbstverständlich lehne auch Spanien das "iranische Regime" ab. Aber dennoch müssten das internationale Recht und die Menschenrechte beachtet werden, betonte der Sozialist.

16.32 Uhr: Bundeswehr zieht weitere Soldaten aus Nahost ab

Die Bundeswehr zieht weitere Soldaten aus der Region rund um den Iran ab. Aufgrund der Sicherheitslage würden Soldaten im Rahmen des Unifil-Einsatzes im Libanon abgezogen, sagt ein Sprecher der Bundeswehr. In Erbil im Irak war die Zahl der Soldaten bereits deutlich reduziert worden. Einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) zufolge sind Soldaten aus Bahrain bereits abgezogen worden, in Kuwait werde dies vorbereitet. Zudem seien Soldaten und Botschaftsmitarbeiter von Bagdad nach Jordanien gebracht worden. Dazu äußert sich der Bundeswehr-Sprecher nicht. In der gesamten Region waren zuletzt etwa 500 Bundeswehrsoldaten stationiert, im Wesentlichen im Irak und Jordanien.

16.29 Uhr: USA bringen Tausende Menschen aus Nahost in Sicherheit

Die USA bringen nach Angaben von Präsident Donald Trump Tausende Menschen aus verschiedenen Ländern im Nahen Osten in Sicherheit. Dies geschehe angesichts des militärischen Konfliktes zwischen den USA, Israel und dem Iran "leise, aber reibungslos", erklärt Trump in einem Beitrag in sozialen Medien. Weitere Einzelheiten nennt er nicht.

16.15 Uhr: Hisbollah-Führung beschreibt Konflikt mit Israel als religiösen Kampf

Die militärische Führung der Hisbollah hat den Konflikt mit Israel als religiöse Schlacht charakterisiert. In einer Nachricht an die Hisbollah-Kämpfer rief das Militärkommando der Schiitenmiliz dazu auf, "die Nation zu verteidigen", um sicherzustellen, dass das gelbe Banner der Hisbollah weiter wehe. Die Kämpfer seien gefordert, "bis in den Tod" zu kämpfen.

Die Situation entspreche dem Kampf des Enkels des islamischen Propheten Mohammed, Imam Hussein, der in der Schlacht von Kerbela im Jahr 680 nach christlicher Zeitrechnung getötet wurde und schiitischen Muslimen als Symbol des Widerstands in der Auseinandersetzung um die rechtmäßige Nachfolge Mohammeds gilt. "Tötet sie, wo immer ihr sie findet", hieß es in dem Schreiben. "Kerbela ereignet sich erneut."

16.12 Uhr: Flughafen und Öleinrichtungen im Süden Iraks von Drohnen getroffen

Im Süden des Irak haben Drohnen nach Angaben eines Sicherheitsbeamten den Flughafen der Stadt Basra sowie zwei Öleinrichtungen getroffen. "Eine Drohne stürzte auf das Frachtterminal des Flughafens von Basra", sagte der Beamte am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Zwei weitere Drohnen hätten ein US-Unternehmen im Ölkomplex von Burdschesia getroffen sowie eine vierte Drohne das Ölfeld in Rumaila, wo das britische Energieunternehmen BP tätig ist.

16.10 Uhr: Regierung - 217 Tote im Libanon seit 2. März durch Israels Angriffe

Bei den israelischen Angriffen auf den Libanon sind nach Angaben der Regierung in Beirut 217 Menschen getötet worden. Das israelische Militär verstärkt seinen Beschuss auf Ziele im Libanon und nimmt dabei nach eigenen Angaben die radikal-islamische Hisbollah-Miliz ins Visier.

15.43 Uhr: Hisbollah: "Werden das Schlachtfeld nicht verlassen"

Inmitten stetiger Angriffe Israels hat die Hisbollah im Libanon erneut ihre Kampfbereitschaft betont. "Wir werden die Waffen nicht niederlegen und das Schlachtfeld nicht verlassen", hieß es in einer jüngsten Erklärung. "Unser Gelöbnis gilt dem reinen Blut des Märtyrers Imam Ali Chamenei", erklärte die Schiitenorganisation.

Zuvor hatte das israelische Militär erneut mehrmals im Libanon angegriffen, vor allem in den als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut. Dort kommt es seit der Nacht immer wieder zu Luftangriffen des israelischen Militärs. Zuvor wurden fast die kompletten Beiruter Vororte zu möglichen Angriffszielen erklärt. Zehntausende Menschen mussten aus den dicht besiedelten Wohngebieten flüchten. Die Hisbollah reklamierte gleichzeitig erneut mehrere Raketensalven auf Ziele in Israel.

15.35 Uhr: Iranische Polizisten dürfen auf mutmaßliche "Plünderer" schießen

Inmitten des Krieges mit den USA und Israel sind iranische Polizisten nach den Worten ihres Chefs Ahmad Radan angewiesen worden, auf mutmaßliche "Plünderer" zu schießen. "Da wir uns in einer Kriegssituation befinden, habe ich den Befehl erteilt, auf potenzielle Diebe zu schießen", sagte Radan im iranischen Staatsfernsehen. Er fügte hinzu, dass jeder Dieb "schnell neutralisiert" werde.

Zudem sagte er, die Behörden hätten Maßnahmen ergriffen, um die Ordnung im Internet aufrechtzuerhalten. Radan begründete dies mit angeblicher "Hetze" durch "eine Gruppe bezahlter Agenten" gegen "die Einheit" des Landes.

15.17 Uhr: Kein Iran-Deal: Trump fordert "bedingungslose Kapitulation"

US-Präsident Donald Trump hat Verhandlungen mit der iranischen Führung über ein Ende des Krieges im Nahen Osten weitgehend ausgeschlossen. "Es wird kein Abkommen mit dem Iran geben, außer einer bedingungslosen Kapitulation", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. "Danach und nach der Auswahl eines großartigen und akzeptablen Führers werden wir und viele unserer wunderbaren und sehr mutigen Verbündeten und Partner unermüdlich daran arbeiten, den Iran vom Rand der Zerstörung zurückzuholen und ihn wirtschaftlich größer, besser und stärker als je zuvor zu machen."

15.16 Uhr: Israel meldet Angriff auf den Bunker von Chamenei in Teheran

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei einem Angriff auf Teheran den Bunker des getöteten obersten Führers des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, getroffen. An dem Angriff seien 50 Kampfjets beteiligt gewesen, teilte die israelische Armee mit. Chamenei sei getötet worden, bevor er die Schutzanlage hätte nutzen können, doch der Komplex sei weiterhin von hochrangigen Vertretern der iranischen Führungsriege genutzt worden, fügte die Armee hinzu.

15.09 Uhr: Kurdische Kämpfer im Irak melden iranische Angriffe auf ihre Stellungen

Am siebten Tag des Iran-Krieges hat der Iran nach kurdischen Angaben erneut Stellungen der iranisch-kurdischen Opposition im Nordirak angegriffen. "Unsere Stellungen werden vom iranischen Feind angegriffen", sagte ein Vertreter der Demokratischen Partei Iranisch-Kurdistans (PDKI) der Nachrichtenagentur AFP. "Nach einem Angriff heute Morgen wurden unsere Stützpunkte vor 20 Minuten erneut mit sechs Drohnen attackiert", führte er aus. Der Angriff dauere an.

15.00 Uhr: Kiew will "in Kürze" Militärexperten in die Golfregion entsenden

Die Ukraine wird nach Angaben eines hochrangigen ukrainischen Regierungsvertreters "in Kürze" Militärexperten in die Golfregion entsenden, um die USA und ihre Verbündeten bei der Abwehr iranischer Drohnen zu unterstützen. "Die Ankunft von ukrainischem Militärpersonal am Persischen Golf wird in naher Zukunft erwartet", sagte der hochrangige Vertreter Kiews, der anonym bleiben wollte, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Demnach liefen Gespräche darüber, wie dieser Einsatz aussehen könnte.

14.48 Uhr: Iran-Krieg: Zweiter Evakuierungsflug für Deutsche in Frankfurt gelandet

Der zweite von der Bundesregierung organisierte Evakuierungsflug für in Nahost festsitzende Reisende ist in Deutschland eingetroffen. Nach Informationen des Flughafens Frankfurt am Main landete die Maschine der Fluggesellschaft Condor dort am Freitag kurz vor 11.00 Uhr. Das Flugzeug kam aus Maskat in Oman und war in der Nacht im ägyptischen Hurghada zwischengelandet. An Bord waren über 200 Menschen, wie Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bekannt gab.

14.37 Uhr: Israels Militär: Führen neue Angriffswelle auf Iran aus

Das israelische Militär startet nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen den Iran. Ziele lägen in der Hauptstadt Teheran und in Isfahan. In Teheran im Norden des Irans leben rund neun Millionen Menschen, in der gesamten Metropolregion mit ihren Vorstädten sind es schätzungsweise bis zu 15 Millionen. Isfahan liegt im Zentrum des Landes, in der Stadt leben rund zwei Millionen Menschen.

14.32 Uhr: Merz warnt vor Zerfall Irans mit "weitreichenden Folgen"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in deutlichen Worten vor einem Zerfall Irans gewarnt. Bei einer Pressekonferenz auf der Handwerksmesse in München sprach Merz von drohenden "weitreichenden Folgen" für Europa, "unter anderem auch für die Sicherheit, für die Energieversorgung und für die Migration". Diese würden sich bei einer längeren Dauer des Iran-Krieges oder einer weiteren Eskalation verstärken.

14.28 Uhr: Wadephul: Kein Anlass für Bundeswehrflüge zur Rückholung

Außenminister Johann Wadephul hat eine Forderung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zurückgewiesen, auch Flugzeuge der Bundeswehr zur Rückholung von in der Nahost-Region gestrandeten deutschen Touristen einzusetzen. Zwar sei "alles immer verbesserungsfähig", sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem niederländischen Kollegen Tom Berendsen in Berlin. "Aber der Beitrag der Bundeswehr ist an der Stelle nicht notwendig, denn wir sehen ja ein Ansteigen der kommerziellen Flüge jetzt."

14.27 Uhr: Israels Armee meldet neue Angriffe auf Ziele im Iran

Israels Armee hat laut eigenen Angaben erneut Ziele im Iran angegriffen. Das israelische Militär sprach von der "15. Angriffswelle". Dabei nehme die Armee Infrastruktur der iranischen Führung in Teheran und Isfahan ins Visier, hieß es weiter. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt.

14.21 Uhr: Merz: Arbeiten mit Partnern auf Friedensordnung hin

Bundeskanzler Friedrich Merz bekräftigt eine Unterstützung von Zielen der USA und Israels im Krieg gegen den Iran und ruft zugleich zu einem raschen Kriegsende auf. "Eine dauerhafte Fortführung dieses Krieges wäre nicht in unserem Interesse", sagt Merz auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Deshalb arbeite Deutschland mit seinen Partnern in Europa und im Nahen Osten an einer gemeinsamen Perspektive zur Beendigung der Kampfhandlungen. "Das Leitbild muss eine regionale Friedensordnung sein, die Sicherheit und Existenz aller Staaten, einschließlich Israels und der Golfstaaten, gewährleistet", sagt Merz. "Die territoriale Integrität des Iran muss gewahrt bleiben."

14.18 Uhr: Merz: Prüfen Preisentwicklung an Energiemärkten kartellrechtlich

Angesichts der steigenden Öl- und Gaspreise im Zuge des Nahost-Krieges prüft die Bundesregierung nach Angaben von Kanzler Friedrich Merz die Möglichkeit von Gegenmaßnahmen. "Wir beobachten das natürlich sehr genau, was da im Augenblick in den Energiemärkten, vor allen Dingen beim Öl und Gas, geschieht", sagt Merz auf der Internationalen Handwerksmesse in München. "Die Bundeswirtschaftsministerin hat bereits am Beginn der Woche auch eine entsprechende Prüfung eingeleitet, ob wir hier möglicherweise über das Kartellrecht Abhilfe schaffen können." Vor Abschluss dieser Prüfung könne die Regierung dazu keine abschließende Stellungnahme abgeben.

14.15 Uhr: Iranischer Präsident: Mehrere Länder haben Vermittlungsbemühungen für ein Kriegsende begonnen

Mehrere Länder haben nach den Worten des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian Vermittlungsbemühungen begonnen, um den Krieg zwischen dem Iran und den USA sowie Israel zu beenden. "Einige Länder haben Vermittlungsbemühungen aufgenommen. Um es klarzustellen: Wir setzen uns für einen dauerhaften Frieden in der Region ein, aber wir zögern nicht, die Würde und Souveränität unserer Nation zu verteidigen", erklärte Peseschkian im Onlinedienst X.

14.07 Uhr: Iran greift erneut Ziele in der Golfregion an

Der Iran hat fast eine Woche nach Beginn des Krieges mit den USA und Israel erneut verschiedene Ziele in der Golfregion angegriffen. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, sie hätten US-Radarsysteme in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien und Katar zerstört. Die Armee erklärte laut iranischem Staatsfernsehen, US-Militärstützpunkte in Kuwait angegriffen zu haben. Die Angriffe würden in den kommenden Stunden fortgesetzt.

14.01 Uhr: Israel: Zahl der Raketenangriffe aus dem Iran zurückgegangen

Eine Woche nach Kriegsbeginn in Nahost haben die iranischen Raketenangriffe auf Israel offenbar deutlich nachgelassen. Feuerte Teheran am vergangenen Samstag noch 90 Raketen Richtung Israel, so seien es am Sonntag noch 60 und im Verlauf dieser Woche täglich rund 20 gewesen, die in mehreren Salven verschossen wurden, schreibt die "Times of Israel" unter Berufung auf israelische Militärangaben.

13.57 Uhr: WHO: Tausende Tote und Verletzte durch Krieg in Nahost

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine verheerende Zwischenbilanz des Krieges der USA und Israels gegen den Iran gezogen. In den vergangenen Tagen seien mehr als 1.000 Menschen in der Nahost-Region getötet worden, erklärte die WHO-Direktorin Hanan Balkhy in Genf. Mehr als 7.000 Menschen seien verletzt worden.

13.51 Uhr: Nach Drohnenangriff: Aserbaidschan zieht Diplomaten aus dem Iran ab

Nach Drohnenangriffen aus dem Iran zieht das Nachbarland Aserbaidschan alle seine Diplomaten aus der Islamischen Republik ab. Alle Mitarbeiter der Botschaft in Teheran und des Konsulats in Tabris seien von Präsident Ilham Aliyev angewiesen worden, nach Hause zurückzukehren, sagte der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov.

13.43 Uhr: Lufthansa bricht Flug nach Riad wegen Flughafen-Schließung ab

Inmitten der angespannten Lage in der Golf-Region ist ein Linienflug der Lufthansa in die saudi-arabische Hauptstadt Riad abgebrochen und nach Kairo umgeleitet worden. Grund war nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers eine zeitweise Schließung des Flughafens in Riad. Die wenigen Passagiere der nur gering ausgelasteten Maschine seien auf andere Flugzeuge umgebucht worden.

13.34 Uhr: Wadephul: Sehe keinen Anlass für Alarmismus

Bundesaußenminister Johann Wadephul mahnt mit Blick auf mögliche iranische Gegenangriffe auf Nato-Staaten zur Ruhe. Er sehe keinen Anlass für Alarmismus, sagt Wadephul in Berlin. Die Nato sei immer wachsam und verteidigungsbereit, betont der Minister und fügt hinzu: "Eine unmittelbare Gefährdungssituation sehe ich für uns nicht."

13.32 Uhr: Wadephul: Weiterer Evakuierungsflug am Samstag nach Riad

Bundesaußenminister Johann Wadephul kündigt einen weiteren gecharterten Flug in den Nahen Osten an, um gestrandete deutsche Touristen zu evakuieren. Am Samstag werde eine Maschine in die saudische Hauptstadt Riad fliegen, kündigt Wadephul in Berlin an. Am Freitag sei eine zweite Maschine mit mehr als 200 Menschen an Bord aus dem Oman in Deutschland gelandet, ein dritter Flug starte am Abend in Maskat.

13.30 Uhr: Bahrain: Iranische Angriffe treffen Hotel und Wohngebäude

Bei mutmaßlich iranischen Angriffen auf Bahrain sind mehrere zivile Gebäude beschädigt worden. Wie das Innenministerium des Golfstaats mitteilte, wurden zwei Wohnhäuser und ein Hotel in der Hauptstadt Manama zum Ziel "iranischer Aggression". In einem der Gebäude sei ein Wohnungsbrand gelöscht worden. Tote oder Verletzte habe es keine gegeben.

13.29 Uhr: Bundesregierung: Weitere 100 Millionen Euro humanitäre Hilfe für Nahost

Die Bundesregierung stellt weitere knapp 100 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für den Nahen Osten bereit. Das kündigt Außenminister Johann Wadephul in Berlin an.

13.08 Uhr: Türkei setzt Flüge in Länder des Nahen Ostens aus

Die Türkei setzt Flüge in mehrere Länder im Nahen Osten bis zum 9. März aus. Betroffen seien der Iran, der Irak, Syrien, der Libanon und Jordanien, teilt der Verkehrsminister mit. Die Fluggesellschaften Turkish Airlinesund Pegasus Airlines hätten zudem Flüge in den Iran bis zum 12. beziehungsweise 20. März aus dem Programm genommen. Flüge in die Golf-Staaten Katar, Kuwait, Bahrain und die Vereinigen Arabischen Emirate fänden am Freitag nicht statt.

13.02 Uhr: Israel vermeldet Angriff auf Chameneis unterirdischen Bunker

Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge den unterirdischen Militärbunker des getöteten Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei angegriffen. Der unterirdische Komplex befinde sich unter iranischen Regierungsgebäuden im Zentrum der Hauptstadt Teheran, teilte das israelische Militär mit. 

Irans Staatsoberhaupt wurde vor fast einer Woche bei den israelischen und US-Luftangriffen im Iran getötet. Sein nun von rund 50 israelischen Kampfjets angegriffener Bunker sei von hochrangigen Vertretern der iranischen Führung genutzt worden. Er habe der Regierung "als Basis für militärische Aktivitäten" gedient, teilte Israels Armee weiter mit. 

11.42 Uhr: Lufthansa - Linienflug nach Riad abgebrochen

Die Lufthansa hat einen Linienflug von München in die saudische Hauptstadt Riad kurzfristig abgesagt. Der Kapitän habe auf halber Strecke in Rücksprache mit der Zentrale entschieden, nach Kairo abzudrehen, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in Frankfurt. "Sicherheit geht vor." Das Flugzeug werde auch nicht nach Riad weiterfliegen, sagte Spohr weiter. Derartige Situationen werde man in den kommenden Wochen noch häufiger sehen. Hintergrund ist die angespannte Sicherheitslage in der Region.

Anmerkung der Redaktion: Die Nachrichtenagentur dpa hat die frühere Meldung korrigiert, dass es sich um einen Evakuierungsflug nach Riad handelt. Stattdessen handelt es sich um einen Linienflug.

11.35 Uhr: UNHCR - Hunderttausende auf der Flucht

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) stuft die eskalierende Gewalt im Nahen Osten als großen humanitären Notfall ein. Sowohl im Libanon als auch im Iran seien in den ersten Tagen des Konflikts jeweils rund 100.000 Menschen vertrieben worden, teilt UNHCR-Direktor Ayaki Ito in Genf mit. Zudem seien Zehntausende syrische Flüchtlinge aus dem Libanon in ihr Heimatland zurückgekehrt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt angesichts der Massenflucht und des Mangels an sauberem Wasser vor dem Ausbruch von Krankheiten.

11.30 Uhr: Zweiter Evakuierungsflug für Deutsche in Frankfurt gelandet

Der zweite von der Bundesregierung organisierte Evakuierungsflug für in der Golf-Region wegen des Iran-Krieges festsitzende Deutsche ist eingetroffen. Laut Informationen des Flughafens Frankfurt am Main landete die Maschine der Fluggesellschaft Condor kurz vor 11 Uhr. Das Flugzeug kam aus Maskat in Oman und war in der Nacht im ägyptischen Hurghada zwischengelandet. Eigentlich war dieser Flug bereits gestern Abend in Deutschland erwartet worden. Der Abflug hatte sich jedoch erheblich verzögert.

Geplant sind noch mindestens zwei weitere von der Regierung organisierte Evakuierungsflüge, davon einer noch einmal aus Maskat und der vierte aus Saudi-Arabien. Zudem gibt es Flüge privater Reiseanbieter.

Zum Video: Die Lage in Nahost am Freitagmorgen

Irans Streitkräfte haben knapp eine Woche nach Kriegsbeginn eine Ausweitung ihrer Gegenangriffe angekündigt.
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Irans Streitkräfte haben knapp eine Woche nach Kriegsbeginn eine Ausweitung ihrer Gegenangriffe angekündigt.

11.11 Uhr: USA bombardieren unterirdische Raketenstellungen Irans

Die USA haben nach eigenen Angaben unterirdische Raketenabschussrampen im Iran attackiert. B-2 Tarnkappenbomber hätten am Morgen Dutzende Penetrator-Bomben auf tief vergrabene Abschussrampen für ballistische Raketen abgeworfen, sagte der Chef des US-Regionalkommandos im Nahen Osten, Brad Cooper. "Wir haben auch das iranische Äquivalent des Weltraumkommandos getroffen, was ihre Fähigkeit vermindert, die Amerikaner zu bedrohen", sagte er.

11.09 Uhr: Einwohner von Dubai erhalten Warnung vor möglichen "Raketenbedrohungen" auf ihre Handys

Die Einwohner von Dubai haben vom Innenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate eine Warnung auf ihre Handys erhalten, sich wegen möglicher "Raketenbedrohungen" in Sicherheit zu bringen. "Aufgrund der aktuellen Lage und potenzieller Raketenbedrohungen suchen Sie sofort Schutz in dem nächstgelegenen sicheren Gebäude und halten Sie sich von Fenstern, Türen und offenen Bereichen fern", heißt es in der Warnung laut Journalisten der Nachrichtenagentur AFP.

11.07 Uhr: US-Angriff auf Iran kostet wohl jetzt schon Milliarden

Der Militäreinsatz "Gewaltiger Zorn" der USA mit Luftangriffen auf den Iran hat allein in den ersten 100 Stunden nach unterschiedlichen Schätzungen bereits mehrere Milliarden Dollar gekostet - die Bandbreite der angenommenen Kosten ist allerdings groß. So geht das Institut Center for Strategic and International Studies (CSIS) mit Sitz in Washington von 3,7 Milliarden Dollar (knapp 3,2 Milliarden Euro) in den ersten vier Tagen aus. Es stützt sich dabei eigenen Angaben zufolge auf die wenigen Details, die das US-Verteidigungsministerium bisher offengelegt hat. Die Zeitung "Wall Street Journal" schreibt von fast 11 Milliarden Dollar und beruft sich dabei auf Elaine McCusker, die in der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump im Pentagon für den Verteidigungsetat zuständig war.

10.41 Uhr: Iranische Medien melden landesweite Angriffe

Am siebten Tag des Iran-Kriegs melden iranische Medien wieder landesweite Angriffe. Nahe der Metropole Isfahan im Zentraliran seien drei Kleinstädte bombardiert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Im Osten der Stadt selbst kam es demnach ebenfalls zu Luftangriffen. Mehrere Menschen seien verletzt, Wohnhäuser und Fahrzeuge beschädigt worden.

10.40 Uhr: Israel meldet mehr als 1.600 Verletzte wegen Iran-Krieg

Seit Beginn des Iran-Kriegs sind laut Israels Gesundheitsministerium im Land mehr als 1.600 Verletzte in Krankenhäusern behandelt worden. Berichten zufolge sind darunter neben durch Raketenangriffe Verletzte auch viele Menschen, die sich auf dem Weg in Schutzräume verletzt haben. Zudem werden demnach auch Personen gezählt, die wegen Angstzuständen, ausgelöst durch die Angriffe, behandelt wurden. In den vergangenen 24 Stunden seien nach Raketenbeschuss 140 Menschen in Kliniken eingeliefert worden, darunter eine schwer verletzte Person, teilte das Gesundheitsministerium weiter mit. 

10.38 Uhr: Internet im Iran weiterhin gesperrt

Die Bevölkerung im Iran ist am siebten Kriegstag weitgehend vom internationalen Internetzugang abgeschnitten. Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks sprach von nur einem Prozent Konnektivität. Daten des IT-Unternehmens Cloudflare zeigten ebenfalls einen vollständigen Einbruch des Internetverkehrs.

09.59 Uhr: Kein Ramadan-Freitagsgebet in Al-Aksa-Moschee

Offenbar das erste Mal hält Israel die Al-Aksa-Moschee an einem Freitag während des Ramadan geschlossen. Zehntausend Muslime sollten allein aus dem besetzten Westjordanland nach Jerusalem zum Freitagsgebet dorthin kommen. Doch seit Beginn des Krieges am Samstag haben israelische Behörden das Gelände gesperrt - nachdem die ohnehin schon strengen Beschränkungen schon vor Kriegsbeginn zu Anspannung geführt haben.

09.53 Uhr: Explosionen in Tel Aviv nach Raketenalarm

In Israel hat es erneut Raketenalarm gegeben. In Tel Aviv waren Explosionen zu hören, wie Reporter der Nachrichtenagentur AP berichteten. Die Flugabwehr versuchte, die Geschosse abzufangen. Zuvor hatte der Iran auch Raketen und Drohnen auf Kuwait, Katar, Saudi-Arabien und Bahrain abgefeuert, wo US-Truppen stationiert sind.

09.42 Uhr: Iran startet erneut Raketenwelle auf Israel

Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge eine neue Welle an Raketen auf Israel gefeuert. Das berichteten der staatliche iranische Rundfunk und die Nachrichtenagentur Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. In Israel wurde Raketenalarm ausgelöst.

09.41 Uhr: Iranischer Behördenvertreter melden 20 Tote bei Angriffen auf Schiras

Bei US-israelischen Angriffen auf die Region der südiranischen Stadt Schiras sind nach Angaben eines Behördenvertreters mindestens 20 Menschen getötet worden. 30 weitere Menschen seien verletzt worden, sagte der stellvertretende Gouverneur der Provinz Fars, Dschalil Hasani, einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge. Die Angriffe ereigneten sich Hasanis Angaben zufolge in einem Wohngebiet. Die Nachrichtenagentur AFP konnte die Opferzahlen zunächst nicht unabhängig überprüfen.

09.32 Uhr: Iranische Angriffe treffen Hotel und Wohngebäude in Bahrain

Bei mutmaßlich iranischen Angriffen auf Bahrain sind mehrere zivile Gebäude beschädigt worden. Wie das Innenministerium des Golfstaats mitteilte, wurden zwei Wohnhäuser und ein Hotel in der Hauptstadt Manama zum Ziel "iranischer Aggression". In einem der Gebäude sei ein Wohnungsbrand gelöscht worden. Tote oder Verletzte habe es keine gegeben.

09.25 Uhr: Nach Drohnenangriff - Zypern strebt Nato-Beitritt an

Angesichts des Drohnenangriffs auf Zypern wird auf der EU-Inselrepublik ein Beitritt zur Nato diskutiert. "Wenn es möglich wäre, würden wir sogar morgen einen Antrag einreichen", sagte Präsident Nikos Christodoulidis dem griechischen Sender Skai. Er erklärte zugleich, dass Zypern bereits Vorbereitungen für einen möglichen Nato-Beitritt treffe. Auf militärischer, operativer und administrativer Ebene werde daran gearbeitet, damit das Land handeln könne, "sobald die politischen Bedingungen dies zuließen".

08.39 Uhr: Iranisches Führungsgremium berät über Wahl des Obersten Führers

Die iranische Übergangsführung hat über das Prozedere zur Wahl eines Nachfolgers für den bei israelisch-amerikanischen Luftangriffen getöteten Obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei beraten. Staatspräsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hossein Mohseni Edschehi und der Geistliche Ajatollah Ali Reza Arafi hätten darüber gesprochen, auf welche Weise sich der Expertenrat versammeln könne, um einen neuen Obersten Führer zu wählen, meldete das Staatsfernsehen. Ein Zeitplan wurde nicht genannt.

08.38 Uhr: Emirates und Etihad nehmen Flugbetrieb eingeschränkt wieder auf

Die Fluggesellschaften Emirates und Etihad Airways nehmen den Flugbetrieb von ihren Drehkreuzen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) in begrenztem Umfang wieder auf. Emirates teilte am Morgen mit, bis auf Weiteres 82 Destinationen zu bedienen. Passagiere, die am Drehkreuz Dubai umsteigen, würden jedoch nur befördert, wenn ihr Anschlussflug gesichert sei. Die in Abu Dhabi ansässige Etihad kündigte an, bis zum 19. März einen eingeschränkten Flugplan anzubieten. Angeflogen werden rund 70 Ziele, darunter Frankfurt, London und Paris. Die Sicherheitslage bleibt jedoch fragil. So musste ein von Frankreich gecharterter Air France-Flug zur Rückholung von Staatsbürgern wegen Raketenbeschusses in der Region umkehren.

08.33 Uhr: Zweiter Evakuierungsflug für Deutsche am Vormittag in Frankfurt erwartet

Der zweite von der Bundesregierung organisierte Evakuierungsflug für in der Golf-Region wegen des Iran-Krieges festsitzende Deutsche wird am Vormittag in Frankfurt erwartet. Laut Informationen des Frankfurter Flughafens soll die Maschine der Fluggesellschaft Condor dort kurz vor 11 Uhr landen. Das Flugzeug kommt aus Maskat in Oman und war in der Nacht im ägyptischen Hurghada zwischengelandet.

08.05 Uhr: "Zeitverschwendung": Trump gegen Bodentruppen

US-Präsident Donald Trump erwägt derzeit nach eigenen Angaben keine Entsendung von Bodentruppen in den Iran. "Das wäre Zeitverschwendung", sagte Trump dem US-Sender NBC in einem Telefoninterview. "Sie haben alles verloren. Sie haben ihre Marine verloren. Sie haben alles verloren, was sie verlieren können."

07.16 Uhr: US-Kommandeur - Irans Raketenangriffe zurückgegangen

Nach Angaben des zuständigen US-Kommandeurs Admiral Brad Cooper feuert der Iran mittlerweile deutlich weniger Raketen ab. Im Vergleich zum Beginn des Krieges seien die Angriffe mit ballistischen Raketen um 90 Prozent zurückgegangen. Zudem gebe es inzwischen deutlich weniger Drohenangriffe, erklärte Cooper. Auch die iranische Marine sei schwer getroffen worden. Inzwischen liege die Zahl der zerstörten oder versenkten Schiffe bei mehr als 30, sagte Cooper. Zuletzt sei ein iranischer Drohnenträger "etwa von der Größe eines Flugzeugträgers aus dem Zweiten Weltkrieg" getroffen worden. Laut dem US-Regionalkommando Centcom steht der attackierte Drohnenträger in Flammen.

06.11 Uhr: Eurowings plant Sonderflug nach Saudi-Arabien

Die Lufthansa-Tochter Eurowings schickt ein erstes eigenes Flugzeug ins Krisengebiet Naher Osten, um rund 150 Touristen nach Deutschland zurückzuholen. Geplant ist ein Sonderflug aus dem saudischen Riad nach Köln in der Nacht von Freitag auf Samstag, wie das Unternehmen mitteilt. An Bord kommen Gäste des eigenen Reiseveranstalters Eurowings Holidays, die in Dubai und Umgebung vom US-israelischen Angriff auf den Iran überrascht worden waren. Sie sollen mit Bussen zum Flughafen Riad gebracht werden. 

Die Landung des Airbus A320 mit der Flugnummer EW6131 wird in Köln für Samstag um 00.30 Uhr erwartet. Es handelt sich um den ersten eigenen Evakuierungsflug der Lufthansa Group nach Deutschland. Die Airline war bislang als Dienstleister der Bundesregierung tätig.

06.05 Uhr: Israelische Kampfflugzeuge bombardieren Libanon

Im Zuge des Iran-Kriegs ist der gewaltsame Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon wieder eskaliert. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete am Freitag, israelische Kampfflugzeuge hätten in der Nacht fünf Städte im Süden des Libanon angegriffen. Ein weiterer Angriff galt demnach einer Stadt im Osten des Landes. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden seit Wochenbeginn mehr als 120 Menschen im Land getötet. Die Hisbollah erklärte am Freitag, israelische Grenzposten mit Raketen und Artillerie beschossen zu haben.

06.01 Uhr: Einschläge in israelischer Küstenmetropole Tel Aviv

Der Iran hat erneut Raketen in Richtung Tel Aviv abgefeuert. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten am Freitagmorgen nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, es handle sich um einen Angriff mit Raketen und Drohnen, Ziel seien Orte "im Herzen von Tel Aviv". Journalisten der Nachrichtenagentur AFP hörten Explosionen in der israelischen Stadt.

05.56 Uhr: Produktion auf Ölfeld im Irak nach Drohnenbeschuss gestoppt

Ein Drohnenangriff auf ein von der US-Firma HKN Energy betriebenes Ölfeld im irakischen Kurdistan hat die Produktion dort zum Erliegen gebracht. Dies teilten Sicherheitskreise und ein Ingenieur des Ölfelds mit. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff. Kurdische Vertreter beschuldigen jedoch mit dem Iran verbündete irakische Milizen. Sollte sich dies bestätigen, hätten die Milizen ihre Angriffe von US-Militärstützpunkten auf US-Energieinteressen ausgeweitet.

05.24 Uhr: Trump rät kurdischen Kräften im Irak zu Angriffen auf Iran

US-Präsident Donald Trump ermutigt iranisch-kurdische Kräfte im Irak zu Angriffen auf den Iran. "Ich finde es wunderbar, dass sie das tun wollen, ich wäre dafür", sagt er der Nachrichtenagentur Reuters. Iranisch-kurdische Milizen haben sich nach Angaben von drei mit der Angelegenheit vertrauten Personen in den vergangenen Tagen mit den USA darüber beraten, ob und wie sie die iranischen Sicherheitskräfte angreifen sollen. Die im irakisch-iranischen Grenzgebiet ansässigen Gruppen trainieren demnach für einen solchen Angriff. Sicherheitskreisen zufolge gab es am Donnerstag zwei iranische Drohnenangriffe auf ein Lager der iranischen Opposition im irakischen Kurdistan.

05.05 Uhr: Fluglinie Etihad will gestrandete Urlauber ausfliegen

Nach den zahlreichen Flugausfällen wegen des Iran-Kriegs hat die Fluggesellschaft Etihad Airways ab heute eine begrenzte Zahl Flüge von Abu Dhabi auch nach Europa angekündigt. Man werde unter anderem Frankfurt, London, Madrid, Mailand, Paris, Rom und Zürich anfliegen, hieß es auf der Webseite der Airline mit Sitz in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Fluggäste mit bestehenden Buchungen würden schnellstmöglich untergebracht.

04.40 Uhr: Kuwait meldet zahlreiche Verletzte nach iranischer Attacke

Mindestens 67 Angehörige der kuwaitischen Armee sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums bei iranischen Angriffen auf die Golfstaaten verletzt worden. Ministeriumssprecher Saud al-Atwan erklärte, die verletzten Soldaten würden medizinisch versorgt und befänden sich alle in stabilem Zustand, während zwei weiterhin medizinisch überwacht würden. Die kuwaitischen Luftabwehrkräfte haben mehrere iranische Drohnen und Raketen abgefangen, wobei herabfallende Trümmer zu Verletzten führten.

Drohne explodiert an Flughafen Nachitschewan
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Drohne explodiert an Flughafen Nachitschewan

04.26 Uhr: Angriff auf iranisches Kriegsschiff – Australier an Bord von US-U-Boot

Bei dem Angriff auf ein iranisches Kriegsschiff vor Sri Lanka sind drei Australier an Bord des US-amerikanischen U-Boots gewesen. Der australische Premierminister Anthony Albanese bestätigte dies, nachdem Zeitungen am Donnerstag darüber berichtet hatten. Den Medienberichten zufolge waren zwei Australier als Teil des Aukus-Trainingsprogramms der USA, Australiens und Großbritanniens an Bord. Albanese sagte dem Fernsehsender Sky News, dass jedoch kein australisches Personal "an irgendeiner offensiven Aktion gegen den Iran beteiligt war".

04.11 Uhr: Hisbollah ruft Menschen im Norden Israels zur Flucht auf

Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon hat die Bewohner im Norden Israels zum Verlassen des Gebiets aufgerufen. Die Angriffe der israelischen Armee im Libanon würden "nicht ohne Reaktion bleiben", drohte die Schiiten-Organisation. Sie rief dazu auf, alle israelischen Siedlungen innerhalb von fünf Kilometern von der Grenze zu räumen. Es war die erste Warnung der Miliz dieser Art seit Ausbruch der neuen Gewalt. Israels Armee hatte zuvor ihrerseits die Bewohner mehrerer dicht besiedelter Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut aufgefordert, diese zu verlassen.

03.59 Uhr: Drohnenattacke auch auf US-Basis in Katar

Katar hat einen Drohnenangriff gegen den US-Luftwaffenstützpunkt Al-Udeid abgewehrt. Das teilte das Golfremirat am Morgen mit. Al-Udeid ist der größte US-Stützpunkt im Nahen Osten.

03.25 Uhr: Israel nimmt iranische Hauptstadt Teheran weiter ins Visier

Israels Luftwaffe greift in der Nacht erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran an. Man habe eine "großangelegte Angriffswelle gegen die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran gestartet", gab die Armee bekannt. Nähere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt. Israels Generalstabschef Ejal Zamir hatte zuvor eine neue Phase der Angriffe gegen den Erzfeind angekündigt. "In dieser Phase werden wir das Regime und seine militärischen Kapazitäten weiter zerschlagen", sagte Zamir laut Militärangaben. Er kündigte demnach nicht näher benannte "weitere Überraschungen" an. Das iranische Staatsfernsehen bestätigte Explosionen in mehreren Gebieten der Stadt.

03.00 Uhr: Iran beschädigt Hotel und Wohnhäuser in Bahrain

Bei iranischen Angriffen auf Bahrains Hauptstadt Manama sind nach Angaben des dortigen Innenministeriums ein Hotel und zwei Wohngebäude getroffen worden. Dabei sei "materieller Schaden" entstanden, es sei aber niemand ums Leben gekommen, erklärte das Innenministerium in der Nacht auf Freitag im Kurzbotschaftendienst X. In einem der Wohngebäude sei ein Feuer ausgebrochen, das aber gelöscht werden konnte. Das Innenministerium hatte zunächst erklärt, bei den Angriffen seien zwei Hotels und ein Wohngebäude getroffen worden. Es korrigierte seine Angaben später.

02.17 Uhr: Syrien will Flugverkehr in Nahost entlasten

Syrien hat einen Luftkorridor von der nördlichen Stadt Aleppo zum Mittelmeer für ausländische Fluggesellschaften geöffnet und will damit den lahmgelegten Flugverkehr in der Region entlasten. Der Korridor solle eine sichere Flugroute für ankommende und abfliegende Maschinen bieten, sagte der Leiter der Zivilluftfahrtbehörde, Omar Hosari. Zudem seien die Flugrouten im Norden des syrischen Luftraums in Richtung Türkei wieder freigegeben worden. Ein erster Flug der Syrian Air von Aleppo nach Istanbul sei bereits sicher gelandet und markiere die schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs am internationalen Flughafen von Aleppo.

01.55 Uhr: Medien – VAE könnten iranische Vermögenswerte festsetzen

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) erwägen einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge, iranische Vermögenswerte in Milliardenhöhe einzufrieren. Die Zeitung beruft sich dabei auf mit den Gesprächen vertraute Personen.

01.49 Uhr: Saudi-Arabien meldet Abschuss ballistischer Raketen

Ein Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien ist Ziel eines Raketenangriffs geworden. Die Luftabwehr habe drei ballistische Raketen, die in Richtung der Prinz-Sultan-Basis abgefeuert worden seien, abgefangen und zerstört, teilte das saudische Verteidigungsministerium in der Nacht auf X mit. Irans Streitkräfte attackieren neben Israel auch Stellungen in den Golfstaaten, darunter neben Saudi-Arabien in Bahrain, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Irak. In diesen Staaten haben die USA Stützpunkte.

01.34 Uhr: Landwirtschaftsminister Rainer gegen staatliches Eingreifen in Energiepreise

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat angesichts steigender Energiepreise vor vorschnellen politischen Maßnahmen gewarnt. Vertreter des Handels hätten signalisiert, dass sich Lebensmittel "kurzfristig" nicht durch die steigenden Öl- und Gaspreise verteuern würden, sagt Rainer dem ARD-Hauptstadtstudio. "Nichtsdestotrotz müssen wir das Ganze im Blick behalten." Sein Ministerium habe die Lage "sehr genau im Blick". Bei Forderungen nach staatlichen Eingriffen wie einer Gaspreisbremse oder Spritpreisbremse mahnt der Landwirtschaftsminister zur Vorsicht. "Wir dürfen auch keine Schnellschüsse machen, weil dann sonst noch mehr ins Ungleichgewicht kommt," sagt der CSU-Politiker.

00.58 Uhr: US-Kriegsminister Hegseth – Wissen genau, was man erreichen will

US-Kriegsminister Pete Hegseth erteilt einer Ausweitung der militärischen Ziele der USA im Iran eine Absage. Es gebe keinerlei Ausweitung der Ziele, man wisse genau, was man im Iran erreichen wolle, sagte Hegseth. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, die USA müssten bei der Auswahl der nächsten Führungsperson des Landes mithelfen. Hegseth fügte hinzu, Trump rede angesichts der laufenden Militäroperation bereits "ein gewichtiges Wort mit", wer den Iran regiere. Dem Pentagon zufolge zielt die Militäraktion darauf ab, die Offensivraketen, die Raketenproduktion und die Marine des Iran zu zerstören. Zudem soll Teheran am Bau einer Atombombe gehindert werden.

00.23 Uhr: US-Kongress lässt Trump bei Iran-Krieg freie Hand

US-Kongressabgeordnete haben dem militärischen Vorgehen von US-Präsident Donald Trump im Iran keine Grenzen gesetzt. Eine Abstimmung im Repräsentantenhaus über einen parteiübergreifenden Antrag, der dem Kongress ein stärkeres Mitspracherecht beim Einsatz der Streitkräfte eingeräumt hätte, kam nicht auf genug Stimmen. Vier Demokraten stimmten mit der Mehrheit der Republikaner dagegen. Eine ähnliche Maßnahme war am Mittwoch bereits im Senat geblockt worden. 

00.15 Uhr: USA wollen 30 iranische Schiffe versenkt haben

Die US-Streitkräfte haben im Krieg gegen den Iran nach eigenen Angaben bislang über 30 Schiffe versenkt. Darunter befinde sich auch ein Drohnenschiff, teilte das Militär mit. Die Zahl der iranischen Angriffe mit ballistischen Raketen sei seit Kriegsbeginn um 90 Prozent zurückgegangen, sagte der Oberbefehlshaber des US-Zentralkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper.

Freitag, 6. März 2026

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