US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald Trump
Bild
Nach gegenseitigen Angriffen in der Straße von Hormus betont US‑Präsident Trump, die Waffenruhe gelte weiter.
Bildrechte: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Mark Schiefelbein
Schlagwörter
Bildrechte: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Mark Schiefelbein
Bildbeitrag

Nach gegenseitigen Angriffen in der Straße von Hormus betont US‑Präsident Trump, die Waffenruhe gelte weiter.

Aktualisiert am
Bildbeitrag
Erschien zuerst am
>

Nahost-Ticker: News vom 7. Mai in der Nachlese

Nahost-Ticker: News vom 7. Mai in der Nachlese

Die News vom 7. Mai in der Ticker-Nachlese.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

23.58 Uhr: USA und Iran beschießen sich in Straße von Hormus

Trotz Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig in der Straße von Hormus beschossen. "US-Streitkräfte wehrten unprovozierte iranische Angriffe ab und reagierten mit Schlägen zur Selbstverteidigun", teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) des US-Militärs auf der Plattform X mit. Das iranische Militär bestätigte Angriffe auf US-Kriegsschiffe und machte dafür US-Attacken auf einen iranischen Öltanker verantwortlich.

23.45 Uhr: Iran wirft USA Bruch der Waffenruhe vor

Der Iran wirft den USA den Bruch der Waffenruhe durch Angriffe auf zwei Schiffe in der Straße von Hormus und auf zivile Gebiete vor. Dies teilte das oberste Militärkommando des Landes mit. Ein Sprecher des Zentralkommandos Chatam al-Anbija erklärte laut Staatsmedien, die USA hätten einen iranischen Öltanker nahe Dschask sowie ein weiteres Schiff nahe dem emiratischen Hafen Fudschaira ins Visier genommen. Gleichzeitig hätten sie mit Unterstützung einiger Länder der Region Luftangriffe auf zivile Gebiete an den Küsten von Bandar Chamir, Sirik und der Insel Keschm geflogen.

22.03 Uhr: Iranisches Fernsehen - Explosionen bei Schusswechsel auf Insel in Straße von Hormus

Auf einer Insel in der Straße von Hormus ist es dem iranischen Staatsfernsehen zufolge zu einem Schusswechsel mit mehreren Explosionen gekommen. An einem Pier auf der Insel Keschm hätten "die iranische Armee und der Feind einander beschossen", berichtete der Sender Irib am Donnerstag. Auch die iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim berichteten über Explosionen, ein Sprecher der israelischen Armee gab an, von keinem "Angriff" zu wissen. Ähnlich formulierte es ein Reporter des Senders Fox News auf der Plattform X unter Berufung auf einen hochrangigen US-Regierungsvertreter. Iranische Nachrichtenagenturen.

20.31 Uhr: Saudi-Arabien und Kuwait heben Beschränkungen für US-Militär auf

Saudi-Arabien und Kuwait heben einem Medienbericht zufolge die Beschränkungen für die Nutzung ihrer Stützpunkte und ihres Luftraums durch das US-Militär auf. Dies meldet die Zeitung "Wall Street Journal" unter Berufung auf Vertreter der USA und Saudi-Arabiens. Eine Bestätigung liegt zunächst nicht vor.

19.06 Uhr: Irans Präsident berichtet von Treffen mit neuem Obersten Führer

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat nach eigenen Angaben ein längeres Gespräch mit dem Obersten Führer des Landes geführt, der seit seiner Wahl noch nie öffentlich aufgetreten ist. Er habe mehr als zwei Stunden mit Modschtaba Chamenei gesprochen, versicherte Peseschkian am Donnerstag im Staatsfernsehen. Der 56-Jährige sei sehr offen gewesen.

Chamenei ist der Sohn und Nachfolger des zu Kriegsbeginn am 28. Februar getöteten Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei. Er wurde damals ebenfalls verletzt und ist seither nicht öffentlich aufgetreten, sondern hat Stellungnahmen verlesen lassen. Hohe Regierungsmitglieder betonen jedoch, Chamenei spiele eine Schlüsselrolle bei der Überwachung der Verhandlungen mit den USA.

17.21 Uhr: Israel und Libanon führen kommende Woche Gespräche in Washington

Israel und der Libanon führen am 14. und 15. Mai Gespräche in Washington. Die kündigt ein Vertreter des US-Außenministeriums an. Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam hatte am Mittwoch ein baldiges Spitzentreffen von Vertretern beider Staaten abgelehnt. Auf welcher Ebene die Gespräche stattfinden, ist zunächst unklar. Salam fordert vor weiteren Schritten zunächst die Einhaltung der Waffenruhe. US-Präsident Donald Trump dringt auf ein Friedensabkommen der beiden Staaten noch in diesem Jahr.

17.02 Uhr: US-Energieminister - Iran drosselt Ölproduktion

Der Iran drosselt nach Einschätzung von US-Energieminister Chris Wright seine Ölproduktion. Das Land habe diese offenbar bereits um 400.000 Barrel pro Tag heruntergefahren, sagt Wright dem Sender Fox News. "Sie werden ihre Produktion wahrscheinlich weiter herunterfahren, da sich ihre Lager füllen und sie nicht in der Lage sind, Öl zu exportieren."

16.01 Uhr: Palästinenser - Tote bei Angriff Israels in Gaza

Trotz Waffenruhe hat es bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen palästinensischen Angaben zufolge am Nachmittag erneut Tote gegeben. Drei Palästinenser seien dabei in der Stadt Gaza ums Leben gekommen und weitere teils schwer verletzt worden, hieß es aus medizinischen Kreisen vor Ort. Nach Angaben aus dem Gazastreifen wurde ein Wachposten der Hamas-Polizei getroffen. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Die israelische Armee sagte, sie prüfe die Berichte.

09.57 Uhr: Ärzte ohne Grenzen wirft Israel absichtlich herbeigeführte Unterernährung im Gazastreifen vor

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat Israel vorgeworfen, im Gazastreifen durch das absichtliche Zurückhalten von Lebensmitteln und Hilfsgütern eine "Unterernährungskrise erzeugt" zu haben. Betroffen seien vor allem Kinder, Schwangere und stillende Frauen, erklärte die Organisation in einem Bericht. 

Die NGO stützte ihre Angaben auf eine Untersuchung der Lage in vier von ihr unterstützen Gesundheitseinrichtungen in dem Palästinensergebiet zwischen Ende 2024 und Anfang dieses Jahres. Demnach gab es in diesem Zeitraum eine deutlich höhere Zahl an Frühgeburten, an verstorbenen Säuglingen unterernährter Mütter sowie einen starken Anstieg der Zahl von Fehlgeburten. MSF verwies dabei auf die israelische Blockade des Gazastreifens und auf Angriffe auf zivile Infrastruktur. Ärzte ohne Grenzen forderte die israelischen Behörden auf, ungehindert Hilfsgüter in den Gazastreifen zu lassen.

07.53 Uhr: Ifo - Fünf Minuten Arbeit für einen Liter Benzin - "Nicht ungewöhnlich"

Trotz Rekordpreisen an den Zapfsäulen ist die Belastung durch die Spritkosten für deutsche Arbeitnehmer nicht außergewöhnlich hoch. Im April musste ein durchschnittlicher Beschäftigter für einen Liter etwa fünf Minuten arbeiten, ergaben die am Donnerstag veröffentlichten Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts. Die infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Spritpreise belasten demnach nicht mehr als in vergangenen Jahren.

"Die Schließung der Straße von Hormus erhöhte zwar die Preise, die Belastung für den durchschnittlichen Arbeitnehmer in Deutschland fällt im historischen Vergleich aber dennoch nicht ungewöhnlich hoch aus", sagte der Leiter der Ifo-Niederlassung Dresden, Marcel Thum. Grund dafür ist den Angaben zufolge, dass die stetig gestiegenen Löhne der vergangenen Jahrzehnte den starken Anstieg der Spritpreise abdämpfen.

07.39 Uhr: Iran bestreitet Angriff auf südkoreanisches Schiff in Straße von Hormus

Der Iran hat eine Beteiligung an einem Angriff auf ein südkoreanisches Schiff in der Straße von Hormus dementiert. Die iranische Botschaft in Südkorea erklärte, sie weise "entschieden und kategorisch alle Behauptungen über eine Beteiligung der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran" an dem Vorfall am Montag zurück. Zugleich betonte die Botschaft, eine sichere Passage durch die Meerenge setze "die vollständige Einhaltung der geltenden Vorschriften voraus". Jede Missachtung dieser Anforderungen könne "zu unbeabsichtigten Zwischenfällen führen".

Die Explosion und ein dadurch ausgelöstes Feuer hatten sich am Montag auf der unter panamaischer Flagge fahrenden "HMM Namu" ereignet, einem Frachtschiff mit 24 Besatzungsmitgliedern. US-Präsident Donald Trump warf den iranischen Streitkräften vor, sie hätten "einige Schüsse" auf das Schiff abgegeben.

05.00 Uhr: Iran-Krieg - Trump sieht Einigung in Sicht und droht wieder

Eine Einigung über ein Ende des Kriegs mit dem Iran ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump in den kommenden Tagen möglich. Zugleich aber drohte Trump dem Iran in einem Interview des Senders PBS erneut: Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran «in Grund und Boden zu bombardieren». Der Iran wies Berichte über eine bevorstehende Einigung als überzogen zurück. Ein US-Verhandlungsvorschlag werde geprüft. Der Sender CNN berichtete, der Iran werde den pakistanischen Vermittlern voraussichtlich heute seine Antwort dazu übergeben. 

04.25 Uhr: US-Außenminister Rubio spricht mit Papst Leo XIV.

US-Außenminister Marco Rubio wird am Vormittag im Vatikan erwartet. Die Audienz bei Papst Leo XIV. erfolgt in diplomatisch unruhigen Zeiten zwischen den Vereinigten Staaten und dem Heiligen Stuhl. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump den ersten gebürtigen US-Amerikaner im Papstamt wiederholt angegriffen.

Dagegen erklärte Rubio bei einer Pressekonferenz in Washington, die Visite habe nichts mit dem Wortgefecht zwischen Trump und Leo XIV. über den Iran-Krieg zu tun, sondern sei schon länger geplant gewesen. Es solle vor allem um die Themen Religionsfreiheit und Christenverfolgung gehen, so Trumps Chefdiplomat.

02.14 Uhr: Trump kündigt schnelles Ende des Iran-Kriegs an

Bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Georgia sagt US-Präsident Donald Trump ein schnelles Ende des Iran-Kriegs voraus. Die USA dürften nicht zulassen, dass der Iran eine Atomwaffe bekommt. "Ich denke, die meisten Leute verstehen das. Sie verstehen, dass das, was wir tun, richtig ist, und es wird schnell vorbei sein."

01.27 Uhr: US-Marineeinsatz Bericht zufolge wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien unterbrochen

Der US-Sender NBC News berichtet, US-Präsident Donald Trump habe wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien den Marineeinsatz "Project Freedom" zur Wiedereröffnung der blockierten Meerenge von Hormus unterbrochen. Saudi-Arabien habe dem US-Militär die Nutzung eines Stützpunkts im Land für die Operation untersagt, meldet der Sender unter Berufung auf zwei nicht genannte US-Regierungsvertreter.

Die saudische Führung sei von Trumps Ankündigung, Schiffe durch die Straße von Hormus eskortieren zu wollen, überrascht und verärgert gewesen. Daraufhin habe Riad Washington mitgeteilt, es werde den USA die Erlaubnis verweigern, Militärflugzeuge von dem Stützpunkt aus oder durch den saudischen Luftraum fliegen zu lassen. Auch ein Telefonat zwischen Trump und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman habe das Problem nicht lösen können. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag eine Aussetzung des Marineeinsatzes mit Fortschritten bei den Friedensgesprächen mit dem Iran begründet.

Donnerstag, 7. Mai 2026

Video: Trump setzt Militäreskorten in der Straße von Hormus vorerst aus

US Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben vorerst die Militäreskorten in der Straße von Hormus ausgesetzt
Bildrechte: BR
Videobeitrag

US Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben vorerst die Militäreskorten in der Straße von Hormus ausgesetzt

Die Top-Themen aus Europa - hier klicken!