Bruno Mars
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Bruno Mars hat ein neues Soloalbum herausgebracht.
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Bruno Mars hat ein neues Soloalbum herausgebracht.

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Inspiriert von allen Kulturen: Das neue Soloalbum von Bruno Mars

Inspiriert von allen Kulturen: Das neue Soloalbum von Bruno Mars

16 Grammys, über 100 Millionen verkaufte Alben, ausverkaufte Stadien auf der ganzen Welt: Bruno Mars ist einer der größten Popstars der vergangenen 15 Jahre. Sein neues Album "The Romantic" ist erneut inspiriert von verschiedenen Stilen.

Über dieses Thema berichtet: Bayern 2 Die Welt am Morgen am .

Zehn Jahre sind seit "24K Magic" vergangen, dem letzten regulären Studio-Album von Bruno Mars. Und weil der US-Sänger und -Songwriter sehr vorsichtig damit ist, was er von sich in der Öffentlichkeit zeigt, weiß man gar nicht so genau, warum das so lang gedauert hat. Was sicher eine Rolle spielt: Bruno Mars ist ein unglaublicher Perfektionist. Er arbeitet oft jahrelang an neuen Songs und macht sich viele Gedanken, ob das wirklich zündet, was er sich da ausdenkt.

Bruno Mars: Mehr als das Gesicht auf dem Album

Er spielt auch viele Instrumente selbst. Auch deshalb dauert der kreative Prozess bei ihm viel länger als bei manchen anderen Superstars. Weil er eben nicht in ein Studio geht und sich von einem Produzenten ein paar Songs vorspielen lässt und sich dann was aussuchen darf. Er schreibt seine Songs mit Freunden, spielt zum Beispiel selbst Gitarre bei "Locked out of Heaven", oder das Schlagzeug bei "Uptown Funk".

Neues Soloalbum "The Romantic"

Bruno Mars will auch nicht immer den Druck haben, Superstar sein zu müssen. Er hat 2021 ein wunderschönes Album zusammen mit seinem Buddy Anderson Paak gemacht, sehr spezielle Soul- und Funk-Sachen. Das hat nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen wie seine Solo-Sachen, ist aber total hörenswert. Mit seinem neuen Solo-Album "The Romantic" muss er nun aber wieder als Superstar abliefern.

Auf dem Cover ist er gezeichnet mit seinen Locken und einem Tuch, das er sich um die Stirn gebunden hat – da haben viele Leute erstmal an Jimi Hendrix gedacht. Aber wenn man das Album hört, merkt man, dass es in eine ganz andere Richtung geht. Bruno Mars hat sich dieses Mal nicht – wie sonst – an seinen Vorbildern Prince, James Brown, Michael Jackson und Stevie Wonder orientiert, sondern an "Chicano Soul". Das war die Musik der Mexikaner in Texas und Los Angeles, die 50er- und 60er-Jahre Soul, R'n'B und Oldies mit lateinamerikanischen Einflüssen vermischt.

Kulturelle Aneignung oder Inspiration?

Bei Bruno Mars klingt das dann zum Beispiel so wie sein Song "Cha Cha Cha". Das ist gleich der zweite Song auf dem Album, eine Liebeserklärung an dieses Genre, das er in Los Angeles kennengelernt hat.

Er bedient sich da natürlich auch einer Kultur, die nicht seine eigene ist. Es gab in der Vergangenheit schon Vorwürfe, dass er sich bei schwarzer Musik bedient. Doch da lässt sich Bruno Mars nicht beirren; er lässt sich von allen Kulturen inspirieren.

Bruno Mars ist auf Hawaii geboren, sein Vater hat jüdische und puerto-ricanische Wurzeln, seine Mutter philippinische und spanische. Ob das jetzt kulturelle Aneignung ist oder nicht – er macht einfach die Musik, die ihm Spaß macht.

Grenzwertige Nähe zu einem Klassiker

Teilweise kopiert er auch wirklich dreist: Ein Beispiel aus dem neuen Album ist der Song "Someting Serious" – so klang Santana 1970 mit "Oye como va". Das ist teilweise schon grenzwertig.

Aber insgesamt ist es ein gutes Album, weil es einen roten Faden hat, weil es eine Stimmung beibehält – mehr als die früheren Alben von Bruno Mars, die oft um einzelne Hits gestrickt waren.

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