Bas will sich Rentenplan nicht zerreden lassen

Berlin: Die Bundesregierung will die Empfehlungen der Rentenkommission möglichst eins zu eins umsetzen. Bundesarbeitsministerin Bas hat im ZDF gesagt, man dürfe das Gesamtkonstrukt jetzt nicht zerreden. Alles hänge mit allem zusammen. Die Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Fahimi, betonte im ZDF, es gebe ein paar richtige Tendenzen, aber auch Ungerechtigkeiten. Dazu gehört laut der DGB-Chefin das geplante Aus der vorzeitigen Rente ohne Abschläge - früher ab 63, heute ab 64 einhalb Jahren. Der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes BDA, Kampeter, betonte, die Bundesregierung habe politischen Mut bewiesen, weil sie sich uneingeschränkt hinter die Vorschläge stelle. Kritisch sieht er aber die Kosten für Zwangsverpflichtung für eine Kapitalrente und die geplante Abschaffung der Minijobs. - Der Koalitionsausschuss am 1. Juli soll nun über den weiteren Fahrplan zur Rente beraten.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 24.06.2026 07:00 Uhr

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