Bayerischer DGB-Chef Stiedl wirft Minister Aiwanger Untätigkeit in Wirtschaftskrise vor

München: Bayerns DGB-Chef Stiedl hat mit Blick auf die wachsenden Arbeitslosen- und Kurzarbeitszahlen im Freistaat dem bayerischen Wirtschaftsminister Aiwanger Untätigkeit vorgeworfen. Es liege im Verantwortungsbereich des Ministers, wenn 38.000 Industriearbeitsplätze in Bayern verloren gingen, sagte Stiedl der "Augsburger Allgemeinen". Es gehe nicht, dass sich Aiwanger feiern ließe, wenn es gut läuft, und er nichts dafür könne, wenn es schlecht läuft. Bayerns DGB-Chef erwartet stattdessen von Aiwanger, dass er alle Beteiligten - und damit auch die Gewerkschaften - an einen runden Tisch bringt. Stiedl kritisierte auch die von Kanzler Merz angefachte Debatte um Mehrarbeit in Deutschland.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 23.01.2026 07:00 Uhr

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