Die wichtigsten Wintersport-News vom 21. Januar 2026
- Späte Olympiapremiere für Rosenheimer Eishockeyprofi Philipp Grubauer (16.45 Uhr)
- DSV gibt Olympia-Team bekannt - Grammel im Glück (12.15 Uhr)
- Skispringen: Agnes Reisch beste Deutsche in Zao (9.45 Uhr)
16.45 Uhr: Philipp Grubauer: Olympiapremiere mit Verspätung
2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking hat es nicht geklappt - nun feiert der Rosenheimer Philipp Grubauer doch noch seine Olympiapremiere. Für den Torwart von NHL-Klub Seattle Kraken erfüllt sich mit Verspätung ein Kindheitstraum.
Der 34-Jährige, der bei den Starbulls Rosenheim ausgebildet wurde, steht im Kader für das olympische Eishockeyturnier. Bei den letzten beiden Spielen hatte die NHL ihre Profis nicht für Olympia abgestellt. Dabei hatte Grubauer maßgeblichen Anteil an der Qualifikation für Olympia 2018 und wäre auch gerne 2022 in Peking dabei gewesen. Und Grubauer erwartet ein grandioses Turnier mit den Besten der Besten: "Wenn man dann mal auf die Mannschaft und auf den Kader der anderen Nationen blickt, wird das glaube ich das beste Eishockey, das jemals gespielt wurde." Und mittendrin Philipp Grubauer aus Rosenheim. Endlich.
15.25 Uhr: Geiger trotz Formtief bei WM in Oberstdorf
Nach dem Olympia-Aus bekommt der ehemalige Skisprung-Weltmeister Karl Geiger bei einem anderen Großereignis eine Chance auf eine Medaille. Der 32 Jahre alte Allgäuer wurde als einer von fünf Deutschen für die Skiflug-Weltmeisterschaft an diesem Wochenende in seiner Heimat Oberstdorf nominiert.
"Das ganze Jahr lief bis jetzt wirklich sehr, sehr schwierig - regelrecht beschissen. Deshalb bin ich jetzt froh, dass es ein bisserl besser wird und ich da draußen schöne Sprünge machen und gut Skifliegen kann", sagte Geiger, der sich nach verkorkstem Saisonstart zuletzt im japanischen Sapporo etwas verbessert gezeigt hatte.
Hoffnung bei Wellinger
Neben Geiger sind in den beiden Top-Athleten Felix Hoffmann und Philipp Raimund sowie Andreas Wellinger und Pius Paschke vier weitere Springer dabei. Bundestrainer Stefan Horngacher muss jeweils ein Quartett für das Einzel (Freitag und Samstag) sowie den Teamwettbewerb (am Sonntag) auswählen.
12.15 Uhr: DSV gibt Olympia-Team bekannt - Grammel im Glück
Der Deutsche Skiverband (DSV) hat nun auch das Olympia-Team der Männer bekanntgegeben: Dank zwei Nachzüglern können die deutschen Skirennfahrer mit fünf männlichen Alpin-Athleten zu den Winterspielen nach Norditalien reisen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nominierte Linus Straßer, Simon Jocher, Fabian Gratz, Alexander Schmid und Anton Grammel für den Saisonhöhepunkt in Bormio. Wegen bislang sehr mauer Ergebnisse in diesem Winter waren den Deutschen eigentlich nur drei Starter zugestanden. Von vier Nachrücker-Plätzen aber gingen gleich zwei an Deutschland.
Glück für Grammel
Vor allem Grammel kann sich dabei freuen: Der Riesenslalom-Spezialist hatte eigentlich die DOSB-Norm von entweder einem Top-8-Rang oder zwei Top-15-Plätzen im Weltcup nicht ganz erfüllt; für ihn stand nur ein elfter Platz beim Saisonauftakt im Oktober in Sölden zu Buche. Dennoch darf er mit nach Bormio.
Ein Fragezeichen steht noch hinter einem Olympia-Start von Schmid, der sich zuletzt einen Haarriss im Sprunggelenk zugezogen hatte. Bei der Einkleidung des DOSB am Montag kam er mit Krücken und Schiene um das malade Gelenk. Er gab sich aber optimistisch, rechtzeitig für die Winterspiele fit zu werden.
Anton Grammel
9.45 Uhr: Agnes Reisch bestätigt in Zao ihre Topform
Nach Platz zwei am Dienstag hat die Österreicherin Lisa Eder das zweite Weltcup-Skispringen im japanischen Zao gewonnen. Die Allgäuerin Agnes Reisch bestätigte ihre starke Leistung vom Vortag und landete diesmal als beste Deutsche auf Rang vier.
Mit Sprüngen auf 96,0 und 98,0 Meter setzte sich Eder bei mittelstarkem Schneefall knapp vor der Weltcupführenden Nika Prevc aus Slowenien und der Kanadierin Abigail Strate durch. Es war der erste Weltcupsieg ihrer Karriere. Reisch verpasste um gerade mal 2,6 Punkte den Podestplatz. Auf dem war am Dienstag noch Selina Freitag gelandet. Die Thüringerin musste sich diesmal mit Rang sieben begnügen. Katharina Schmid (Oberstdorf) kam wie schon am Vortag nicht gut mit der Schanze zurecht und beendete den Wettkampf auf Platz 17.
Video: So lief der Skisprung-Weltcup in Zao
Skispringerin Agnes Reisch
Die wichtigsten Wintersport-News vom 20. Januar 2026
- Skispringen: Allgäuerin Agnes Reisch überrascht in Zao (12.30 Uhr)
- Ski Alpin: Hector führt nach erstem Lauf am Kronplatz (11.50 Uhr)
- Nominierung des DOSB: Wer fährt mit zu Olympia? (10.30 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse und Weltcupstände
13.10 Uhr: 183 Athletinnen und Athleten vertreten Deutschland bei Olympia
Die überdimensionale Fotowand mit dem traumhaften Alpenpanorama und der Aufschrift "Milano Cortina 2026" war das beliebteste Motiv der deutschen Olympiafahrer bei der Einkleidung - nun kann die Reise nach Italien tatsächlich beginnen. 183 Athletinnen und Athleten, so viele wie noch nie bei Winterspielen, nominierte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Dienstag für die Reise über den Brenner nach Norditalien. Zurückkehren sollen sie Ende Februar möglichst mit Übergepäck aus Edelmetall.
12.30 Uhr: Freitag Dritte in Zao - Skispringerin Agnes Reisch überrascht
Beim Weltcup der Skispringerinnen im japanischen Zao hat Selina Freitag als beste Deutsche den dritten Platz belegt. Mit Sprüngen auf 88,0 und 97,5 Metern musste sich die Thüringerin nur Siegerin Nozomi Maryuama aus Japan und der Österreicherin Lisa Eder geschlagen geben.
Als zweitbeste DSV-Springerin überraschte Agnes Reich aus Isny, die nach dem ersten Durchgang (99,0 m) sogar noch auf Platz zwei und damit auf Podestkurs lag. Im Finale fiel die 26-Jährige mit 86,5 m dann noch auf Rang sechs zurück. Nicht gut lief es für die Oberstdorferin Katharina Schmid: Als Neunte nach dem ersten Durchgang (87,5 m) verpatzte sie ihren zweiten Sprung völlig und fiel noch auf Rang 29 zurück.
11.50 Uhr: Hector führt beim Riesenslalom am Kronplatz
Die Schwedin Sara Hector geht als Führende in den zweiten Lauf beim Riesenslalom am Kronplatz. Mit nur 0,15 Sekunden Rückstand folgt Camille Rast aus der Schweiz. Die Führende in der Disziplinenwertung Julia Scheib aus Österreich ist Dritte (+0,39 Sekunden).
Im Video: Der 1. Lauf Riesenslalom am Kronplatz im Re-Live
Sara Hector
10.30 Uhr: Wer fährt mit zu Olympia 2026?
Diese Frage beantwortet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) heute ab 13 Uhr auf einer Pressekonferenz in München. Große Überraschungen werden nicht erwartet. Ein Fragezeichen steht hinter der Nominierung von Skispringer Karl Geiger. Der Oberstdorfer hatte im Weltcup nicht die nötige Norm erreicht, könnte aber trotzdem nominiert werden. Die Olympia-Norm gilt als Einordnung, hat aber keine Bindung.
Die wichtigsten Wintersport-News vom 19. Januar 2026
- Ski Alpin: Olympia-Einkleidung für Straßer, Gratz und Co. (18.30 Uhr)
- Skispringen: Geiger meldet sich nach verpasster Olympia-Norm (10.43 Uhr)
- Ski Alpin: Rekord-Preisgeld in Kitzbühel (9.41 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse und Weltcupstände
18.30 Uhr: Straßer, Gratz und Co. bei der Olympia-Einkleidung
Die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina im Februar laufen auf Hochtouren. Am Montag durften die DSV-Alpinisten zur Anprobe und Abholung der olympischen Outfits. Auch Alexander Schmid war mit dabei - allerdings auf Krücken. Der Allgäuer hatte sich vergangene Woche am Sprunggelenk verletzt, glaubt aber fest daran, dass es mit der Olympia-Teilnahme in knapp drei Wochen klappen wird.
11.19 Uhr: Brignone für Riesenslalom am Kronplatz gemeldet
Federica Brignone ist für den Weltcup-Riesenslalom am Kronplatz in Südtirol gemeldet und könnte dort ihr Comeback feiern. Die Italienerin hatte sich bei den nationalen Meisterschaften Anfang April einen doppelten Bruch im linken Unterschenkel zugezogen. Ob die Allrounderin tatsächlich antritt, wird sie laut einer Ankündigung des italienischen Ski-Verbandes FISI aber erst nach dem Einfahren am Dienstag entscheiden.
Brignone läuft im Kampf um ein Ticket für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo die Zeit davon. Neben dem Rennen am Kronplatz stehen vor Olympia nur noch die Weltcups im tschechischen Spindlermühle (24. und 25. Januar) und im schweizerischen Crans Montana (28. Januar bis 1. Februar) auf dem Programm.
10.43 Uhr: Karl Geiger meldet sich nach verpasster Olympia-Norm
Karl Geiger (SC Oberstdorf) hat sich via Instagram zu Wort gemeldet, nachdem er auch beim Skisprung-Weltcup im japanischen Sapporo mit den Plätzen 27 und 14 die Norm für die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo nicht geschafft hatte. Speziell Rang 27 "tut weh", schrieb der DSV-Athlet. Dennoch zog er Positives aus dem Wochenende. "Am Sonntag dann Platz 14 – mein bestes Ergebnis in dieser Saison. Auch wenn die Olympianorm am Ende knapp verpasst wurde, fühlt sich dieses Resultat wichtig an. Es zeigt mir, dass die Arbeit der letzten Wochen nicht umsonst war und dass ich auf dem richtigen Weg bin", befand der 32-Jährige.
Den Fokus legt Geiger nun auf die kommenden Aufgaben. "Jetzt richtet sich der Blick nach Oberstdorf, zurück in meine Heimat, zur Skiflug-WM. Ich freue mich darauf, vor bekannten Gesichtern an den Start zu gehen und alles, was ich aus Japan mitgenommen habe, in die Wettkämpfe einzubringen", kündigte der Routinier an.
Karl Geiger wird die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo verpassen
10.36 Uhr: Kristoffersen motzt über Bedingungen in Wengen
Henrik Kristoffersen hat sich trotz seines 100. Weltcup-Podests beim Slalom in Wengen bitterlich über die Bedigungen am Lauberhorn beklagt. "Die Bedingungen auf der Piste waren einfach viel zu wechselhaft. Ein Abschnitt war total glatt, ein anderer weich und im nächsten war der Schnee sehr aggressiv. Danach war es wieder eisig, weich und aggressiv", schimpfte der Norweger, der am Sonntag Dritter geworden.
"So etwas ist extrem gefährlich für die Knie und den Rücken. Das hätte nicht so sein müssen, es wäre möglich gewesen, dass man diese Piste anders präpariert", monierte Kristoffersen die Gefahren des Untergrunds.
9.41 Uhr: Alpin-Stars winkt in Kitzbühel Rekord-Preisgeld
Die alpinen Ski-Stars um Linus Straßer (TSV 1860 München) und Simon Jocher (SC Garmisch) können sich bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel auf ein Rekord-Preisgeld freuen. Insgesamt schütten die Veranstalter des Weltcups für Super-G (Freitag), Abfahrt (Samstag) und Slalom (Sonntag) jeweils 350.000 Euro aus.
Insgesamt ist das Wochenende damit mit 1.050.000 Euro (brutto) dotiert. Die Sieger erhalten je 101.000 Euro. Die Zweitplatzierten bekommen 51.000 Euro. Für die Tagesdritten gibt es 26.000 Euro, während der 30. des jeweiligen Rennens sich immer noch über 2500 Euro freuen kann.




