CSU geht auf Distanz zu Social-Media-Verbotsplänen der CDU

München: Der Beschluss der CDU für ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige stößt bei führenden Politikern der Schwesterpartei CSU auf Widerstand. Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hoffmann, sagte dem BR, die Verbotsdebatte gehe an der Wirklichkeit vorbei. Die Politik müsse die Plattformbetreiber in die Pflicht nehmen, statt Kindern und Jugendlichen mit pauschalen Verboten den Erfahrungsraum zur Ausbildung digitaler Fähigkeiten zu versperren. Der Chef der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag, Holetschek, bezweifelt zudem die Umsetzbarkeit eines solchen Verbots. Allerdings gibt es bei den Christsozialen auch Befürworter der CDU-Pläne. So sagte der Erlanger CSU-Bundestagsabgeordnete Körner, ohne altersgerechte Zugänge könne man die Heranwachsenden nicht schützen. Auch der Koalitionspartner SPD ist für eine Altersgrenze von 14 Jahren.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 22.02.2026 17:00 Uhr

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