Dänemark und andere EU-Länder reagieren erleichtert auf Trumps Kehrtwende im Zollstreit

Kopenhagen: Dänemark und andere EU-Länder zeigen sich erleichtert über Trumps Kehrtwende im Grönland-Konflikt. Dänemarks Außenminister Rasmussen sagte im dänischen Fernsehen, Trump habe ausgeschlossen, Grönland militärisch anzugreifen und die angekündigten Strafzölle zurückgenommen; das sei positiv. Die grönländische Abgeordnete im dänischen Parlament, Aaja Chemnitz, reagierte dagegen verhalten. Sie schrieb auf Facebook, die Nato habe kein Mandat über Grönland zu verhandeln, ohne Grönland zu beteiligen. Deutschlands Vizekanzler Klingbeil sagte im ZDF, man müsse nach dem - Zitat - "Hin und Her der letzten Tage" abwarten, welche Verabredung es zwischen Rutte und Trump konkret gebe. Trotz der Zoll-Kehrtwende von Trump wollen die Staats- und Regierungschefs der EU heute Abend zu einem Sondergipfel zusammenkommen. Zuvor wird Bundeskanzler Merz auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos eine Rede halten.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 22.01.2026 07:00 Uhr

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