EU-Innenminister üben sich in Solidarität mit Spanien
EU-Innenminister ziehen Lehren aus Ceuta-Krise: Die EU-Staaten wollen nach ihrem Streit über den Massenandrang von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta geschlossener auftreten und durch Frühwarnsysteme besser vorbereitet sein. Nach einer Sondersitzung sagte EU-Innenkommissar Brunner, Ceuta sei ein Test für die Sicherheit der europäischen Außengrenzen gewesen, und diesen Test habe man für den Moment bestanden. Auf Social Media hatte sich das Gerücht verbreitet, die Grenzen nach Spanien seien offen, wenn man Ceuta schwimmend erreicht. Daraufhin waren zehntausende Menschen von Marokko aus in die Exklave aufgebrochen. Deswegen vereinbarten die Innenminister, Social Media als eine Art Frühwarnsystem künftig sorgfältiger zu beobachten.
Sendung: BR24 Nachrichten, 04.08.2026 19:45 Uhr
Weitere Meldungen
- Italien ruft höchsten Hitze-Alarm für alle Großstädte aus
- Grüne fordern Hitzekrisen-Koordinierung im Kanzleramt
- Waldbrand im Osten der Niederlande ist nicht unter Kontrolle
- EU-Innenminister üben sich in Solidarität mit Spanien
- Dobrindt bekräftigt Forderung nach Präventivhaft für Gefährder
- Verbände bekunden Interesse an neuem Zivildienst
- Polnische Luftwaffe fängt erneut russisches Aufklärungsflugzeug ab
- Naturschützer und Seilbahn-Betreiber einigen sich in Streit um Scheidtobelbahn
- Schwimmer Wellbrock gewinnt EM-Gold
- Das Wetter in Bayern: In Teilen Schwabens und Oberbayerns drohen schwere Gewitter