EU-Innenminister üben sich in Solidarität mit Spanien

EU-Innenminister ziehen Lehren aus Ceuta-Krise: Die EU-Staaten wollen nach ihrem Streit über den Massenandrang von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta geschlossener auftreten und durch Frühwarnsysteme besser vorbereitet sein. Nach einer Sondersitzung sagte EU-Innenkommissar Brunner, Ceuta sei ein Test für die Sicherheit der europäischen Außengrenzen gewesen, und diesen Test habe man für den Moment bestanden. Auf Social Media hatte sich das Gerücht verbreitet, die Grenzen nach Spanien seien offen, wenn man Ceuta schwimmend erreicht. Daraufhin waren zehntausende Menschen von Marokko aus in die Exklave aufgebrochen. Deswegen vereinbarten die Innenminister, Social Media als eine Art Frühwarnsystem künftig sorgfältiger zu beobachten.

Sendung: BR24 Nachrichten, 04.08.2026 19:45 Uhr

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