EU will stärker in der Arktis präsent sein

Brüssel: Die Europäische Union will künftig stärker in der Arktis präsent sein. Kommissionspräsidentin von der Leyen sagte nach dem EU-Sondergipfel zur Grönlandkrise, man habe bislang zu wenig in die Sicherheit der Region investiert und es sei an der Zeit, die Anstrengungen zu verstärken. Die Kommission werde bald ein umfassendes Investitionspaket vorlegen. Die EU, so von der Leyen weiter, werde ihre gestiegenen Verteidigungsausgaben auch für arktistaugliche Ausrüstung wie einen europäischen Eisbrecher einsetzen. Zugleich warnten die Staats- und Regierungschefs die USA vor neuen Drohungen gegen die Insel. Das ausgesetzte Handelsabkommen mit Washington soll wieder aktiviert werden. Bundeskanzler Merz sagte in Brüssel, es habe sich gezeigt, dass die EU etwas bewirken könne, wenn sie geschlossen und entschlossen auftrete.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 23.01.2026 07:00 Uhr

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