Iran richtet angeblichen israelischen Spion hin
Teheran: Die iranische Justiz hat einen Mann hingerichtet, der angeblich ein Spion des israelischen Auslandsgeheimdiensts Mossad gewesen sein soll. Im iranischen Staatsfernsehen hieß es, der Mann habe geheime Informationen über sensible Militärstandorte in der Provinz Isfahan übermittelt. Man habe ihn festgenommen, nachdem diese Standorte im Juni 2025 im sogenannten Zwölftagekrieg von Israel und den USA bombardiert wurden. Menschenrechtsorganisationen werfen dem iranischen Regime vor, die Todesstrafe auch zur Einschüchterung der Bevölkerung einzusetzen. Amnesty International hat im vergangenen Jahr mehr als 2.100 Hinrichtungen im Iran gezählt.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 19.09.2026 13:00 Uhr
Weitere Meldungen
- Krause und Söder stoßen auf eine friedliche Wiesn an
- Tankrabatt sorgt für geteiltes Echo
- Inkrafttreten des Abkommens über Grönland ist unklar
- Rüstungsindustrie beklagt lange Sicherheitschecks von Mitarbeitern
- Russland meldet Hackerangriff auf Online-Wahlsystem
- Iran richtet angeblichen israelischen Spion hin
- Stiftung verschenkt 1.500 Kunstwerke an Museen
- Forscher entdecken neue Katzenart
- Fußball-Zweitligist Nürnberg holt drei Punkte in Karlsruhe
- Das Wetter in Bayern: Viel Sonne und kaum Wolken, Höchstwerte 19 bis 24 Grad