Iran richtet angeblichen israelischen Spion hin

Teheran: Die iranische Justiz hat einen Mann hingerichtet, der angeblich ein Spion des israelischen Auslandsgeheimdiensts Mossad gewesen sein soll. Im iranischen Staatsfernsehen hieß es, der Mann habe geheime Informationen über sensible Militärstandorte in der Provinz Isfahan übermittelt. Man habe ihn festgenommen, nachdem diese Standorte im Juni 2025 im sogenannten Zwölftagekrieg von Israel und den USA bombardiert wurden. Menschenrechtsorganisationen werfen dem iranischen Regime vor, die Todesstrafe auch zur Einschüchterung der Bevölkerung einzusetzen. Amnesty International hat im vergangenen Jahr mehr als 2.100 Hinrichtungen im Iran gezählt.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 19.09.2026 13:00 Uhr

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