IT-Systeme der Bundesbank werden täglich angegriffen
Frankfurt am Main: Die IT-Systeme der deutschen Bundesbank sind offenbar massiven Angriffen ausgesetzt. Man erlebe pro Minute mehr als 5000 Cyberangriffe, sagte Bundesbank-Präsident Nagel dem Tagesspiegel. Auf das Jahr hochgerechnet seien das zweieinhalb Milliarden Fälle, die an der schützenden Firewall der deutschen Zentralbank abprallen würden. Zudem gebe es eine ganze Reihe an Schutzmaßnahmen - von sicherheitsgeprüftem Personal bis hin zu IT-Dienstleistungen, die eine wichtige Rolle für das gesamte Eurosystem spielten, so Nagel. Bundesinnenminister Dobrindt kündigte indes ein neues Abwehrzentrum gegen hybride Gefahren an. Die deutschen Geheimdienste und das Bundeskriminalamt sollten dort gemeinsam auf Cyberangriffe reagieren können, auch im Ausland, sagte Dobrindt der Süddeutschen Zeitung.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 24.01.2026 07:00 Uhr
Weitere Meldungen
- Russland greift Ukraine vor Fortsetzung der Friedens-Gespräche an
- Neue US-Verteidigungsstrategie begrenzt Unterstützung für Europa
- Deutsche Grüne bieten schnelle Mercosur-Ratifizierung an
- Bundesbank wehrt jede Minute mehr als 5.000 Cyberangriffe ab
- DGB-Jugend fordert bezahlbare Azubi-Wohnheime
- Arbeitnehmer in Bayern sind verhältnismäßig selten krankgeschrieben
- Freilassung des Barbetreibers von Crans-Montana löst Empörung aus
- Weite Teile der USA wappnen sich für Wintersturm
- Italiener Franzoni gewinnt legendäre "Streif"-Abfahrt in Kitzbühel
- Das Wetter in Bayern: teils trüb, teils freundlich, Höchstwerte -5 bis +5 Grad