Libanon-Konflikt bestimmt Feuerpausen-Vereinbarung zwischen Teheran und Wahington

Teheran: In der Diskussion drüber, ob die zweiwöchige Feuerpause zwischen dem Iran und den USA halten könnte, gerät zunehmend der Libanon-Konflikt in den Mittelpunkt. In der Nacht hatte Israel die bislang schwersten Attacken gegen Hisbollah-Ziele im Libanon geflogen. Dabei sollen mindestens 180 Menschen getötet worden sein. Für Israel und die USA gehört der Krieg im Libanon nicht zu der Vereinbarung mit dem Iran. Teheran sieht das anders und denkt nun offenbar über einen Ausstieg aus der vereinbarten Feuerpause nach. Der Iran hat inzwischen nach Medienberichten auch wieder den Schiffsverkehr in der Meeresenge von Hormus gestoppt. Das widerspricht jedoch einem wesentlichen Punkt der Vereinbarung mit den Washington. Dort drohte Präsident Trump bereits mit weiteren Angriffen, sollte sich Teheran nicht an die Feuerpause halte.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 09.04.2026 10:00 Uhr

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