Libanon-Konflikt bestimmt Feuerpausen-Vereinbarung zwischen Teheran und Wahington
Teheran: In der Diskussion drüber, ob die zweiwöchige Feuerpause zwischen dem Iran und den USA halten könnte, gerät zunehmend der Libanon-Konflikt in den Mittelpunkt. In der Nacht hatte Israel die bislang schwersten Attacken gegen Hisbollah-Ziele im Libanon geflogen. Dabei sollen mindestens 180 Menschen getötet worden sein. Für Israel und die USA gehört der Krieg im Libanon nicht zu der Vereinbarung mit dem Iran. Teheran sieht das anders und denkt nun offenbar über einen Ausstieg aus der vereinbarten Feuerpause nach. Der Iran hat inzwischen nach Medienberichten auch wieder den Schiffsverkehr in der Meeresenge von Hormus gestoppt. Das widerspricht jedoch einem wesentlichen Punkt der Vereinbarung mit den Washington. Dort drohte Präsident Trump bereits mit weiteren Angriffen, sollte sich Teheran nicht an die Feuerpause halte.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 09.04.2026 10:00 Uhr
Weitere Meldungen
- Schauspieler Mario Adorf ist tot
- Entlastungsdebatte wegen hoher Spritpreise geht weiter
- Waffenruhe durch Angriffe im Libanon bedroht
- Warken legt sich bei geplanter Gesundheitsreform nicht fest
- Lufthansa nennt Streikaufruf verantwortungslos
- Deutsche Exporte ziehen überraschend deutlich an
- Weltnaturschutzunion setzt Kaiserpinguin auf Rote Liste
- Polizei in Brasilien meldet Rekord-Drogenfund
- Isar Aerospace will am Abend Rakete Spectrum starten
- Das Wetter: Teils sonnig, teils bewölkt bei 13 bis 20 Grad