Militärregierung in Myanmar ruft Waffenstillstand aus

In dem Bürgerkriegsland Myanmar sollen bis zum 22. April die Waffen schweigen. Wie die Militärregierung mitteilte, soll dadurch die Erdbebenhilfe erleichtert werden. Zuvor hatten schon bewaffnete Gruppen, die die Militärjunta bekämpfen, einen Waffenruhe verkündet. Unterdessen richtet die EU eine Luftbrücke für Hilfslieferungen ein. Laut Kommission sollen so bei einem ersten Flug rund 80 Tonnen Hilfsgüter wie Zelte, Wasser und Medizinprodukte in das Land gebracht werden. Die Zahl der Toten in Myanmar stieg nach Angaben von Staatsmedien inzwischen auf fast 2900. Zudem gebe es 4600 Verletzte.

Sendung: BR24 Nachrichten, 02.04.2025 16:45 Uhr

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