SPD will Erbschaftssteuer reformieren - Kritik kommt von Ökonomen

Berlin: Die SPD hat ihre Reformpläne zur Erbschaftssteuer jetzt offiziell gemacht. Demnach sind soll ein Freibetrag von etwa einer Million Euro die bisherigen Einzel-Regeln ersetzen. Für Firmen sind Freibeträge von fünf Millionen Euro vorgesehen, um Familienbetriebe zu sichern. Erben größerer Unternehmen würden hingegen stärker belastet. SPD-Fraktionsvize Esdar sagte, man wolle mehr Leistungsgerechtigkeit. Kritik an den Plänen der SPD kam von mehrere Ökonomen. Die Erbschaftssteuer sei zwar durchaus reformbedürftig, sagte etwa der Präsident des ifo-Instituts, Fuest, dem Handelsblatt. Aber sie für Betriebserben zu erhöhen, würde den Rückgang von Investitionen beschleunigen. Das Bundesverfassungsgericht wird voraussichtlich im Laufe des Jahres zuir Erbschaftssteuer ein Urteil fällen.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 13.01.2026 10:00 Uhr

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