Tarifparteien im Öffentlichen Dienst beraten über Schlichter-Empfehlung

Potsdam: Die entscheidende Verhandlungsrunde zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften im Tarifstreit für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen hat begonnen. Die geschäftsführende Bundesinnenministerin Faeser sagte kurz vorher, sie sei zuversichtlich. Inhaltlich wollte sie sich aber nicht äußern. Verhandlungsgrundlage ist ein Schlichtervorschlag. Danach sollen die Einkommen zum 1. April um drei Prozent steigen, mindestens aber um 110 Euro im Monat. Zum 1. Mai nächsten Jahres soll es noch einmal 2,8 Prozent mehr geben. Flexiblere Arbeitszeiten und höhere Schichtzulagen sind auch Teil des Vorschlages. Die Laufzeit soll 27 Monate betragen. Die Tarifparteien müssen entscheiden, ob sie den Vorschlag annehmen, gegebenenfalls mit Änderungen. Gibt es keine Einigung, könnten die Gewerkschaften eine Urabstimmung über unbefristete Streiks einleiten.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 05.04.2025 15:00 Uhr

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