USA und Iran geben sich gegenseitig Schuld an gescheiterten Gesprächen

Islamabad: Nachdem die Gespräche über eine dauerhafte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran ohne zählbare Ergebnisse zu Ende gegangen sind, machen sich beide Seiten gegenseitig für das Scheitern verantwortlich. Der Verhandlungsführer der US-Delegation, Vizepräsident Vance, warf Teheran vor, nicht auf das Nuklearprogramm verzichten zu wollen. Man brauche ein ausdrückliches Bekenntnis, dass sie nicht nach der Atomwaffe streben, so Vance vor seiner Abreise vom Tagungsort. Der Iran sprach dagegen von "unzumutbaren Forderungen" Washingtons. Die Gespräche hätten zudem in einer Atmosphäre des Misstrauens stattgefunden, was eine Einigung erschwert habe, so ein Sprecher des iranischen Außenministeriums. Vermittler Pakistan hat beide Kriegsparteien aufgefordert, die vorübergehende Feuerpause einzuhalten.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 12.04.2026 12:00 Uhr

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