Verkehrsverbände richten offenen Brief an Merz und fordern schnelle Hilfe
Berlin: Angesichts der gestiegenen Energiepreise haben mehrere Verkehrsverbände einen offenen Brief an Bundeskanzler Merz geschrieben. Darin kritisieren sie die Bundesregierung und betonen, notwendige Entscheidungen kämen zu langsam voran. Nach ihren Worten müssen das Wirtschafts- und das Finanzministerium aus der Auseinandersetzung in die politische Verantwortung wechseln. Die Verbände des Verkehrsgewerbes verlangen unter anderem niedrigere Energie- und Stromsteuern. Außerdem schlagen sie Preisdeckelungen und Ausgleichszahlungen vor. Die aktuelle Lage bringe zahlreiche Unternehmen an den Rand ihrer Existenz. Betroffen seien vor allem Speditionen, Logistikunternehmen, Straßengüterverkehr sowie Bus-, Taxi- und Mietwagenbetriebe.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 11.04.2026 13:00 Uhr
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