Wehrbeaftragter mahnt Truppenausgleich nach US-Abzug an
Berlin: Falls die USA tausende Soldaten aus Deutschland abziehen, sieht der Wehrbeauftragte des Bundestags, Otte, Handlungsbedarf auf deutscher Seite. Im Interview mit dem Spiegel sprach er von einer "Lücke in der Verteidigungsarchitektur", die auf den Abzug folge. Die geringere Zahl an Soldaten muss nach Ansicht des Wehrbeauftragten kompensiert werden. Für Deutschland bedeute das, dass es seine Verteidigungsfähigkeit mehr denn je steigern muss, sagte er. Auf der anderen Seite sieht Otte auch negative Folgen für die USA: Dies verzichten auf eine für sie vorteilhafte Infrastruktur und zudem auf gesellschaftliche Rückendeckung. Wieviele Soldaten die USA letztlich aus Deutschland abziehen werden, ist unklar. Vorgestern hieß aus aus dem US-Pentagon, es sollten 5000 sein. Doch US-Präsident Trump hat noch einmal verbal nachgelegt und von weit mehr gesprochen. Eine genaue Zahl nannte Trump nicht.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 03.05.2026 19:00 Uhr
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