Wirtschaftsweise schrauben Wachstumsprognose herunter
Berlin: Die Wirtschaftsweisen haben ihre Wachstums-Prognose für das laufende Jahr fast halbiert: Statt 0,9 erwarten die Experten jetzt nur noch ein Plus von 0,5 Prozent. Für 2027 rechnen sie laut Frühjahrsgutachten mit einem Wachstum von 0,8 Prozent. Für die anhaltend schwache Konjunktur machen die Forscher vor allem die steigenden Öl- und Gaspreise durch den Iran-Krieg verantwortlich. Hinzu kommen hausgemachte Probleme, wie die Nürnberger Wirtschaftswissenschaftlerin Grimm erklärt: So seien deutsche Produkte häufig nicht wettbewerbsfähig. Außerdem altere die Gesellschaft zunehmend.
Sendung: Bayern 3 Nachrichten, 27.05.2026 11:00 Uhr
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